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Hier etwas interessantes aus den Jugendhilfegesetzblattes der DDR

Antworten im Thema: 4 » Der letzte Beitrag (11. Oktober 2015, 10:11) ist von raupenimmersatt.

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AndreasF

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Skorpion

1

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 07:23

Hier etwas interessantes aus den Jugendhilfegesetzblattes der DDR

Hier etwas interessantes aus den Jugendhilfegesetzblattes der DDR.
»AndreasF« hat folgende Dateien angehängt:
  • IHeimordnung II.jpg (83,52 kB - 30 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. August 2016, 17:51)
  • Heimordnung.jpg (80 kB - 27 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. September 2016, 17:57)
Signatur von »AndreasF« Meine Info- Seite über die Heimerziehung in der DDR sowie allgemein über Erziehungsheime und Sonderheime in der Bundesrepublik alt sowie DDR. Über euren Besuch auf meiner Homepage würde ich mich sehr freuen. Vielleicht habt ihr ja auch die eine oder andere Idee, welche Themen ich auf meiner Homepage noch mit einbringen könnte. Hier der Link: : andreasfreundspurensuche.de .

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Angi90

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Krebs

2

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 21:02

Wenn ich das schon lese, das man für gutes Verhalten eine ehrenwerte Aufgabe bekommt, da wird mir schlecht. So konnten sie Arbeitskräfte sparen, siehste das hatten wir auch schon zu DDR Zeiten nicht nur zur heutigen Zeit. Und der Buschfunk ja ja sehr gut funktioniert. Na und die Heimordnung erst noch, wie bei Punkt 4, das wiederspricht sich total. Was hatten sie denn mit uns gemacht? Ich fass es echt nicht. Danke Andreas, das du es hier mal rein gesetzt hast.
Signatur von »Angi90« Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
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Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
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AndreasF

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Skorpion

3

Freitag, 9. Oktober 2015, 07:27

Vor allem, was ich interessant finde, ist, dass nirgends davon die Rede von Bestrafungen wie zum Beispiel die Einweisung nach Torgau, oder der Essensentzug ist. Oder die sogenannte Selbsterziehung. Das wir uns von Funktionären sagen lassen mussten, was wir zu tun oder zu lassen hätten, haben wir es nicht recht gemacht, gabs von diesen Ratten Schläge bis zum Blut.
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Wassermann

4

Freitag, 9. Oktober 2015, 10:38

Jammern nützt nix, sorry.

Alles Schnee von gestern und keine Sau interessiert sich dafür, zumindest keiner von denen, die wir angeblich gewählt haben.
Wir können am Erlebten zugrunde gehen, indem wir es immer wieder aufwühlen oder einfach positiv in die Zukunft schauen, was bleibt uns anderes übrig?
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raupenimmersatt

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Löwe

5

Sonntag, 11. Oktober 2015, 10:11

Hallo ihr Lieben,
ich weiß, dass nicht alle Gedanken die mir gerade so durch den Kopf gehen, zu diesem Thread passen, ich wüsste jetzt aber auch nicht wo sie besser aufgehoben wären. Ich hoffe, das ist o.k.!

Wir können am Erlebten zugrunde gehen, indem wir es immer wieder aufwühlen oder einfach positiv in die Zukunft schauen, was bleibt uns anderes übrig?


Schön wär's, wäre es wirklich einfach nur eine Entscheidung, die man selbst mal eben so treffen könnte! Maßgebend für unseren Weg und unsere Einstellung (zum Leben) sind die Erlebnisse und Erfahrungen, die man im Laufe der Zeit gemacht hat und wie sehr sie einen geprägt und den Charakter geformt haben. Die Richtung des Weges können wir heute natürlich zum Teil beeinflussen und sicher ist die innere Einstellung dafür auch wichtig, aber ganz so einfach ist es leider nicht, jedenfalls nicht für jeden.

Weil wir Menschen nicht alle gleich stark sind, jeder Mensch ist auf seine Weise einzigartig und das betrifft auch die Stabilität der Seele und des Gemütszustands! Wir sind alle unterschiedlich strukturiert, das macht uns ja aus, und bei dem einen sind bestimmte Eigenschaften und Stärken sowie Schwächen stärker oder weniger stark als beim anderen ausgeprägt. Zum Beispiel sind einige vom Charakter eher etwas härter oder kühler und sie denken meistens sehr rational und handeln möglichst zielorientiert. Andere hingegen sind eher sensibel, nachdenklich und melancholisch veranlagt und lassen sich meistens von ihren Gefühlen leiten. Wenn zwei so unterschiedliche Personen in etwa das gleiche erleben, gehen sie aller Wahrscheinlichkeit nach aber unterschiedlich damit um. Einer vergisst bestimmte Erlebnisse relativ zügig weil er sie eben nicht als so schlimm empfunden hat, der andere hingegen verkraftet sie nie so ganz weil sie sich so tief und schmerzvoll in seine Seele eingebrannt haben, dass es für ihn nie Schnee von gestern sein wird, sondern ihn viele Jahre später zum Beispiel noch im Traum einholt und belastet! Wenn das der Fall ist, ist es schon nötig, es aufzuarbeiten und dafür muss man sich zwangsweise noch einmal intensiv mit der Vergangenheit auseinandersetzen oder wie Pitterchen sagt, alles wieder aufwühlen, was in der Regel natürlich nochmals viel Traurigkeit, Wut, Angst, Scham u.s.w. bedeutet.

Das ist grundsätzlich so und kann sich auf alle möglichen Bereiche beziehen, so wie hier in diesem Fall auch auf die Heimzeit und die dortigen Erlebnisse und Zustände. Ich denke, wie man später damit umgeht, hängt zusätzlich auch von den Erfahrungen des Einzelnen ab, die er nicht nur im Heim selbst sondern auch vor der Heimzeit gemacht hat. Ob er gelernt hat zu vertrauen, ob ihm gezeigt wurde, dass er geliebt wird, ob es zu Hause harmonisch zuging oder eher ein rauer Ton herrschte u.s.w... Das alles und natürlich auch noch viele weitere Faktoren in der frühsten Kindheit spielen eine große Rolle für die Entwicklung- es sind alles Prägungen, durch die jeder so geworden ist wie er heute nun mal ist...

Entschuldigt, ich schweife gerade etwas ab :S Ich wollte damit nur sagen, dass nicht jeder seine Vergangenheit so einfach wegsteckt und allein durch rationales Denken damit abschließen und frohen Mutes nach vorn schauen kann. Es sagt sich viel leichter als getan! Das Herz siegt oft über die Vernunft- die Seele über den Verstand... Manche Leute sind ihre Ängste nach 30 Jahren noch nicht los, obwohl es schon lange keinen Grund mehr und auch keinen aktuellen Anlass dafür gibt! Für einige sind die Folgen ihrer Heimaufenthalte so gravierend, dass sie aufgrund von psychischen Erkrankungen oder auch körperlichen Beeinträchtigungen noch heute stark in ihrem Alltag eingeschränkt sind und einfach nicht so können wie sie gerne würden! Ich denke mal, wenn einen das alles bis in die Gegenwart begleitet oder besser gesagt verfolgt, ist es nicht gerade einfach 'positiv in die Zukunft zu schauen'... Was ich zum Beispiel auf der Webseite von Andreas gelesen und in seinen YouTube Videos gesehen habe, insbesondere über seine Zeit in Torgau- wenn ich mir vorstelle, so etwas zu erleben, wird mir echt ganz anders... Die reinste Hölle, eine einzige Qual und absolut entwürdigend- da kann man doch nur noch als gebrochener Mensch raus kommen!! So etwas lässt einen nie wieder los! Ich glaube es bedarf jahrelanger Arbeit, um eines Tages damit zurecht zu kommen und sich ein Leben aufzubauen, in dem man sich 'richtig' fühlt und das man trotz der schlimmen wiederkehrenden Erinnerungen und dem tiefem seelischen Schmerz als lebenswert empfindet! Da kann man nicht einfach sagen, das ist Vergangenheit, also beschäftige ich mich auch nicht mehr damit und versuche der Zukunft optimistisch entgegen zu sehen... Es wird immer irgendwie ein Kampf bleiben, schätze ich.

Und jammern, was bedeutet denn schon jammern? Seine Geschichte zu erzählen, sein Leid zu klagen, aufzuzeigen was Recht und was Unrecht war und sich über dieses und jenes auch mal aufzuregen? Jammern bedeutet für mich etwas anderes. Ist doch egal, ob es 10, 20 oder 50 Jahre her ist! Ich finde das alles o.k. und bin der Meinung, dass es sogar sehr wichtig ist, dies zu tun! Damit meine ich, dass man seine Gedanken ausspricht die man dazu hat und dass man auch seine Gefühle ausdrückt! Dazu gehört ab und zu sicher auch, dass man sich über etwas empört, aufregt, wütend, traurig und durcheinander ist und seine verletzte Seele von 'damals' wieder spürt! Egal wie weit es zurückliegt, die Gedanken und Gefühle dazu sind immer noch in vielen von uns, also sind sie wichtig und haben es verdient, Gehör zu finden und zum Ausdruck gebracht zu werden, anstatt unterdrückt oder verschwiegen zu werden, wie es uns von früh auf beigebracht wurde! Am Geschehenen kann das alles nichts mehr ändern, doch kann es einen entlasten und ein bisschen befreien, wenn man darüber redet und sich Luft macht, denn was einen quält muss irgendwann einfach 'raus'! Wahrscheinlich muss man im selben Zuge manchmal halt auch jammern, solange es sich in Maßen hält, und dann auf Verständnis treffen und ein bisschen Trost bekommen. Einer Verarbeitung der Erlebnisse wäre das sehr zuträglich. So, wie man es eigentlich damals gebraucht hätte, aber nicht bekam oder nicht durfte! Weiterhin alles runterzuschlucken ist jedenfalls nicht so der richtige oder beste Weg...

Mein Fazit: Das Erlebte 'immer wieder aufzuwühlen' führt nicht unbedingt dazu, dass man 'zugrunde geht', sondern kann einen genau davor auch bewahren! Indem man Geschehenes hinterfragt, es ausspricht, darüber 'philosophiert', sich mit anderen darüber austauscht und dabei vielleicht sogar die ein oder andere Erkenntnis gewinnt, kann man es nach und nach aufarbeiten und im besten Fall sogar (teilweise) verarbeiten. Man darf dabei halt nur nicht in Selbstmitleid versinken, dann kann man lernen besser oder anders mit seiner Vergangenheit umzugehen. Auf jeden Fall hilft es dabei, die Seele freier und das Herz leichter zu machen und das allein ist schon sehr sehr viel wert, finde ich!

Was auch immer man erlebt hat: die Erinnerungen und die damit verbundenen negativen Gedanken und Gefühle verschwinden bei vielen zwar nie so ganz, doch ist heute jeder selbst für sein Leben verantwortlich und kann etwas dafür tun, dass es sich angenehmer und schöner gestaltet als damals! Den Rest wird die Zeit bringen...


in diesem Sinne: stimmt, was bleibt uns anderes übrig? ;)

raupenimmersatt

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Angi90 (11.10.2015), Pitterchen (12.10.2015), Liebeskind (08.11.2015), Matze (04.08.2016)

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