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Antrag auf Stasiunterlagen

Antworten im Thema: 12 » Der letzte Beitrag (25. Februar 2016, 19:39) ist von Blacky.

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JW1HAL

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Stier

1

Freitag, 12. Februar 2016, 18:56

Antrag auf Stasiunterlagen

Habt ihr auch schon mal einen Antrag auf Stasiunterlagen gestellt?

Hier die Informationseite dazu:
http://www.bstu.bund.de/DE/Akteneinsicht/Antraege/_node.html
http://www.bstu.bund.de/DE/Akteneinsicht/Akteneinsicht_node.html
https://www.bstu.bund.de/SharedDocs/FAQs/DE/01-gibt-es-akten-faq.html

Hier der Antrag:
https://www.bstu.bund.de/DE/Akteneinsicht/Privatpersonen/Antragsformular/antragsformular-hinweise_pdf.pdf?__blob=publicationFile

Das war mein Antrag 2011:
index.php?page=Attachment&attachmentID=15604 index.php?page=Attachment&attachmentID=15605 index.php?page=Attachment&attachmentID=15606 index.php?page=Attachment&attachmentID=15607

Und hier noch die Antwort dazu:
index.php?page=Attachment&attachmentID=15608 index.php?page=Attachment&attachmentID=15609

Und hier die 2. Antwort dazu:
index.php?page=Attachment&attachmentID=15610


Ich weiß nun nicht, ob es überhaupt Sinn macht, nochmal anzufragen, da ich denen nicht auf den Geist gehen möchte und ich zu DDR-Zeiten noch relativ jung und zur Wende gerade ein halbes Jahr 18 war. Nun dachte ich mir aber, dass es ja rein zufällig sein könnte, dass es eine Akte, aus was für Gründen auch immer über mich geben könnte.


Wie denkt ihr darüber?
Was habt ihr schon für Erfahrungen damit gemacht?
Habt ihr auch schon den Antrag gestellt?
Wollt ihr den stellen?

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Volkmar

unregistriert

2

Freitag, 12. Februar 2016, 19:52

Hallo,


ich war ja zur Wende schon 35 Jahre.
Habe nach meinen ersten Antrag 1992 gleich darauf den nächsten gestellt und so ging es immer weiter jetzt habe ich schon die vierte Einsicht gehabt.
Und immer wieder habe es neues was ich noch nicht wusste.
Ich konnte aber auch feststellen das von einem Zeitabschnitt über 7 Jahren nicht ein Blatt vorhanden war, das macht mich eigentlich stutzig da ich gerade zu dieser Zeit
politisch inhaftiert gewesen bin und da auch nicht gerade der liebe Mensch war.


Ich glaube das hat mit Sackstand nicht zu tun es ist doch nur ein Recht das jeder hat und es auch nutzen sollte wenn er möchte. Die Entscheidung liegt bei jedem selber.


Volkmar

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JW1HAL

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Stier

3

Freitag, 12. Februar 2016, 20:03

In was für Abständen hast du das gemacht? Und da gab es immer wieder etwas Neues?

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Krebs

4

Freitag, 12. Februar 2016, 20:11

Hallo Jan, ich habe jetzt das dritte mal einen Antrag auf Akteneinsicht in die Stasiakte gestellt, da ich beim erstenmal zirka 17 Seiten und der dreivierteste Teil geschwärzt war. Beim zweiten mal bekam ich ja die Antwort das wegen Schutz der Personen die bei der Stasi gearbeitet haben keine Auskunft erteilt wird. Jetzt das drittemal beantragt weil mein Vater ja verstorben ist und ich die Sterbeurkunde mitgeschickt habe und wegen der Rahbilitation die ja nun das 3. mal abgelehnt wurde aus diesen Grund den Antrag wieder gestellt habe nun warte ich was für eine Antwort kommt.Das schlimme ist ja das mein einer Bruder und mein Vater bei der Stasi tätig waren. Deshalb habe ich Schwierigkeiten noch etwas in Erfahrung zu bringen. Ich lasse nicht locker und schreibe dann immer wieder. Mal schaun wie weit das nun geht.
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Wassermann

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Samstag, 13. Februar 2016, 23:09

Hallo zusammen,

bei mir ist der entsprechende Antrag auf Einsichtnahme in ehemalige Unterlagen des DDR- Staatssicherheitsdienstes noch in Arbeit, denn ich will, wegen einer Erbschaftsangelegenheit, die unter anderem auch mit mindestens einer versuchten Zwangsenteignung von Grundbesitz in DDR kurz vor dem Fall der Mauer durch die damalige VEB Gebäudewirtschaft, wissen, ob die besagte VEB Gebäudewirtschaft stasiversifft war.
Falls das der Fall sein sollte, dann stehen mir und meiner Verwandschaft ebenfalls Entschädigungsleistungen als Opfer bzw. mögliche Stasi-Geschädigte, ebenfalls zu und werden von mir geltend gemacht. Puuhhhhh, das gibt dann wieder einen wietern Kampf, aber naja, das Leben wird so niiiiieeeeee langweilig ;)

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Volkmar

unregistriert

6

Samstag, 13. Februar 2016, 23:20

Die Abstände haben sich ergeben wienlange man da gebraucht hat neues zu finden.
bei der Einsicht dieser habe ich dann gleich immer wieder einen neunen Antrag gestellt.
Erst ging es immer sehr schnell doch in der letzten Zeit warte ich 2 bis 3 Jahre auf Nachricht von der Behörde


Volkmar

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Stier

7

Sonntag, 14. Februar 2016, 13:04

Wie, die antworten erst nach 3 Jahren?

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Krebs

8

Sonntag, 14. Februar 2016, 17:15

Da muss ich Volkmar recht geben. Ich habe jetzt auch das 3. mal einen Antrag auf Akteneinsicht in meine Stasiakte gestellt, die lassen sich sehr viel Zeit.
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Zwillinge

9

Donnerstag, 18. Februar 2016, 17:46

Antrag auf Einsichtnahme, Antrag auf Rehabilitierung, Antrag auf Entschädigung

Ich habe 1986 vom Mai bis August in der Alfredstrasse in Berlin Magdalenenstrasse, rückseitig der Normannenstrasse (Stasi Hauptquartier), Zwangsurlaub gemacht.
§214 Abs.B, Beeinträchtigung der staatlichen Tätigkeit (der berühmte Gummi-Paragraph, auf alles anwendbar) in U Haft.

Um die 2004 rum, habe ich die Stasiakteneinsicht beantragt. Das hat sehr lange gedauert, um die 3 Jahre, bis die Akte fertiggestellt war. Ich habe dort dann eine sogenannte "Opfer-Akte" erhalten, wo alles an gefundenen Unterlagen enthalten gewesen ist.
Im Anschluss habe ich die Rehabilitierung beim Landgericht Berlin in der Turmstrasse beantragt. Das muss sein, ansonsten bekommt man keine Entschädigung (respektive kann ohne dieses Urteil den Antrag nicht stellen).
Dieses Rehaibilitierungsverfahren hat etwa 6 Monate gedauert.
Daraufhin habe ich dann mit diesem Rehabilitierungsurteil das LAGESO in Alt-Moabit aufgesucht. Das ist der Behördenkomplex, wo heute die Flüchtlinge Schlange stehen.
Dort habe ich den Antrag auf Haftentschädigung gestellt. Das ganze hat keine 3 Monate gedauert und die Entschädigung wurde ganz unkompliziert ausgezahlt/überwiesen.

Allerdings ist die Entschädigung ein Witz, wenn man das mit der Heimentschädigung vergleicht.
Ich glaube es war der Betrag von 7/8 Euro pro Tag und bei politischen Urteilen wie bei mir, + um die 5 Euro extra pro Tag, also um die 12/13 Euro Haftentschädigung pro Hafttag im Stasi-Knast.
Auf der anderen Seite muss ich fairer Seite sagen, das die Haftbedingungen in der Magdalenenstrasse sehr entspannt gewesen sind, wenn man dagegen z.Bsp. Hohenschönhausen als Vergleich nimmt.

Ich sag es mal so, ...wenn man keine Haftentschädigung beantragen will, dann ist der Aufwand für das Erhalten der Stasi-Akte, schon extrem hoch.

Die normale Hafttagentschädigung ist wie gesagt ein Witz. Wenn man jedoch etwas länger einsitzen musste, egal ob politische U-Haft oder nach Verurteilung, dann sieht es schon besser aus.
Ab einem halben Jahr gibt es (gab es zu meiner Antragszeit) zu der Hafttagentschädigung zusätzlich eine personenbezogene, pfändungsfreie Opfer-Rente in Höhe von 250 Euro monatlich, lebenslang.
Dazu muss die Verurteilung aber rein politisch gewesen sein.
Ein Bekannter von mir hat lange gesessen, ein Urteil bekommen, bei dem mehrere Paragraphen zusammengestellt wurden, und einige von denen normales Strafrecht betroffen haben.
Er hat keine Opfer-Rente erhalten, dazu hätte das Urteil ausschliesslich mit politischen Paragraphen begründet sein müssen.


Ich hoffe damit ein bischen Licht in den halbdunklen Bereich gebracht zu haben.

LG Lutz

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Donnerstag, 18. Februar 2016, 20:10

Ja da hast du recht, mein Cousin bekommt monatlich 250 Euro Opfer Rente, er saß wegen Repubilkflucht 1 1/2 Jahre.
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Jungfrau

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Mittwoch, 24. Februar 2016, 16:12

Ist ja sehr interessant, was ich hier lese. Mein Parnter saß 14 Monate in Cottbus. Er wurde dann 1985 frei gekauft und bekam hier eine geringe Entschädigung. Hat er trotzdem Anspruch auf eine Opferrente?

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Volkmar

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12

Mittwoch, 24. Februar 2016, 20:52

Entschädigung

Hallo Black


Grundlage für eine Entschädigung ist die Rehabilitation des Urteiles durch ein Gericht.
Erst wenn solch ein Urteil vorliegt und darin ist dann auch die Zeit von wann bis wann enthalten
Bekommt man die Zeit auch auf sein Rentenkonto als Politische Haft gutgeschrieben.
Mit diesem Urteil kann man dann auch die Entschädigung beantragen der dann auch entsprochen wird. Da ja das Urteil vorliegt.


Die Rehabilitation muss bei dem Gericht beantragt werden welches die Verurteilung zur DDR - Zeit vorgenommen hat.


Ich selber kenne nur den Tigerkäfig von Cottbus in dem ich 6 Monate gehalten wurden bin da das damalige Jugendhaus Luckau mich nicht weiter haben wollte. Da war ich aber gerade mal 19 Jahre.
Dann erfolgte meine Verurteilung wegen 236 staatsfeindliche Hetzte. RT kam fast jeden Tag vorbei manchmal auch mit seinem Hund gleich. Da ich ja auch nur allein Freistunde hatte.
Nach der Verurteilung ging es dann ab nach Brandenburg 1973 bis 1987.


Volkmar

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Blacky

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Jungfrau

13

Donnerstag, 25. Februar 2016, 19:39

Hallo Volkmar, ist inzwischen alles geklärt. Die Rehabilitierung erfolgte schon 1991. Bescheinigung liegt vor. Bescheinigung nach §10 Abs. 4 liegt auch vor. Heute in Trier angerufen. Antragt liegt nun schon dort. Ging alles super schnell.
RT kennt jeder, der in Cottbus gesessen hat. 2 Jahre und 8 Monate hat dieses Schwein für seine Greueltaten bekommen. Das ist Hohn und Spott für auf alle Opfer. Ich frage mich, wo da die Gerechtigkeit liegt. Die Gefängnisinsassen von Cottbus wollten doch einfach nur frei sein. Sie waren keine Verbrecher und haben niemanden etwas getan, im Gegensatz zu RT..... und wie haben sie unter diesem Schwein gelitten.

In Brandenburg saß mein Vater. Er war dort von 1964 bis 1982. Er kämpft noch heute für sein Recht. Alle Unterlagen sind verschwunden. Und er selbst hat bereits zu Ostzeiten, alle in seinem Besitz befindlichen Unterlagen vernichtet, weil er damit abschließen wollte. Tja, wer hätte gedacht, dass das einem nochmal nützlich sein könnte.....

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