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Mein Weg zurück

Antworten im Thema: 12 » Der letzte Beitrag (28. September 2017, 23:52) ist von Federchen.

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Federchen

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Schütze

1

Freitag, 18. August 2017, 13:30

Mein Weg zurück

Seit vielen Jahren schon beschäftige ich mich mit meiner "Vergangenheit". Mal mehr, mal weniger. Nicht nur mit meiner Zeit im Heim. Daran kann ich mich nicht wirklich erinnern. Nur Bruchstücke. Aber ich will die Hintergründe erfahren. Was ist damals wirklich passiert? "Geschichten" kenne ich genug. Ich hoffe, das ich durch die Daten, die ich erhalte, eine wahre Geschichte zusammen tragen kann. Aber was dann? Werde ich dann endlich mit allem abschließen können? Glauben tue ich das nicht. Denn die Aufenthalte in den Kinderheimen sind nur ein kleiner Teil meiner Lebensgeschichte.

Ich schwanke im Moment gefühlsmäßig sehr. Ich freue mich darüber, dass ich innerhalb kürzester Zeit einige Daten erhalten habe. Damit habe ich nicht gerechnet. Aber in mir steigt die Trauer hoch. So ganz einfach wird die nächste Zeit wohl nicht. :S

Deshalb habe ich mich entschlossen, so nach und nach etwas zu schreiben. Über meinen WEG.

Am Sonntag, 13.08.2017 habe ich mich entschlossen, mich auf die Suche zu machen. In mir brodelte es schon wieder mal sehr. Am Wochenende war ich krank. Husten und Heiserkeit. Und so erinnerte ich mich, wie oft in meinem Leben die Stimme einfach weg blieb. Was waren das für Momente? Bilder tauchten auf. Die verlorene Stimme begleitete mich vor allem auch in der Kindheit. Und sie verbot mir, zu weinen. Ich kann das nicht bei Heiserkeit. Ich kann da einfach nicht weinen.
Nun, dann lag ich also an diesem Wochenende im Liegestuhl. Tat nichts und die Gedanken flogen, Erinnerungen kamen .... Ich bin Mitte 50 und fühlte mich mich wir ein kleines Kind.
Abends dann an den Rechner. Ich hatte mich bereits mal hier angemeldet, aber nie geschrieben und deshalb war mein Zugang weg. Also: Neubeginn!!!


Ich hatte mir bereits alle Unterlagen zusammengesucht, die irgendwie mit meiner Vergangenheit zu tun hatten.
Meine Information mit dem Kinderheim Friedrich-Wilhelm-Stift in Hamm habe ich von einem meiner Impfpässe. Auf einem steht oben die Adresse vom Heim. Und 1965 bin ich auch in Hamm geimpft worden. Mit dieser Information habe ich dann mit meiner Suche begonnen:

1. Zunächst habe ich die Stadt Hamm angemailt, um herauszufinden, wo ich wann und wo gemeldet war.
2. Dann habe ich einen Verantwortlichen des heutigen Friedrich-Wilhelm-Stiftes angemailt, und um Informationen gebeten.
3. Einen Brief habe ich an das Amtsgericht in Lünen geschrieben.
4. Einen weiteren an das Jugendamt in Hamm mit dem gleichen Text.

Ich habe mir alle erforderlichen Adressen und weitere Daten aus dem Netz zusammen gesucht.

Zunächst habe ich Antwort vom Friedrich-Wilhelm-Stift bekommen. Einige wenige Daten habe ich erhalten. Anhand dieser Daten stellte ich dann fest, das meine drei Brüder und ich an ganz unterschiedlichen Tagen ins Heim gekommen sind. Warum? Die Antwort viel mir nachts ein. Anhand einer Information über meinen jüngsten Bruder. Ich erinnerte mich, das mein ältester Bruder mal sagte, wir waren vorher in einem Heim mit Nonnen, wo es ganz schrecklich war. Aber nur kurz. So kam ich darauf, dass ich vorher im Kinderheim Vorsterhausen in Hamm gewesen sein muss.

Das bestätigte sich heute. Ich habe von der Stadt Hamm eine Meldebescheinigung erhalten. Tatsächlich war ich in zwei Heimen.

Heute habe ich mich dann über das Kinderheim Vorsterhausen informiert. Es war ein katholisches Waisenhaus unter der Leitung von der Kath. Kirchengemeinde St. Josef in Hamm, welches allerdings im Jahr 1980 geschlossen wurde und dann irgendwie von der Caritas in Hamm übernommen wurde .

5. Ich habe nun eine Mail an die Caritas geschrieben.
6. Eine weitere Mail habe ich an das Pfarrbüro geschrieben, welches nach dem Zusammenschluss von mehreren Kirchengemeinden in Hamm für die damalige Kirchengemeinde St. Josef zuständig ist.

Ein bisschen viel Schreiberei, denke ich. Deshalb erstmal Schluss...

LG

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Krebs

2

Freitag, 18. August 2017, 21:43

Liebes Federchen, Hut ab was du in Kürze schon so geschafft hast. Die Antworten werden manchmal weh tun, aber du hast dann etwas womit du einiges aufarbeiten kannst. Ich wünsche dir dazu viel Kraft. Danke für deinen Bericht, das du uns teilhaben lässt. Mach in Ruhe und lass dir Zeit beim schreiben.
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Federchen

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Schütze

3

Samstag, 19. August 2017, 00:24

Danke liebe Angi90. :)

Es ist nicht zu fassen. Heute nachmittag bekam ich eine weitere Mail vom Friedrich-Wilhelm-Stift. Noch einige Informationen, die zum größten Teil meine Mutter und meinen jüngsten Bruder betreffen, mich weniger. Doch trotzdem auch wichtig.
Es gibt jedoch eine weitere wichtige Information für mich. Ich denke, das für uns Kinder eher das Jugendamt in Lünen und nicht in Hamm zuständig war. Wenn ich also nichts aus Hamm höre, dann mache ich dort weiter.

Bis dahin heißt es warten .....

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kliv

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Löwe

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Sonntag, 20. August 2017, 09:52

Hallo Federchen, da kann ich mich Angi nur anschließen. Super, dass du in so kurzer Zeit schon so viel über dich erfahren konntest. Auch die Idee, uns hier von deinen Erfahrungen und Empfindungen zu schreiben, finde ich klasse.

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Schütze

5

Donnerstag, 24. August 2017, 23:08

Leider gibt es nichts Neues. Keinerlei Rückmeldungen. Ich werde jetzt noch bis zur 1. Septemberwoche warten und mir dann etwas anderes überlegen.


Jetzt noch etwas, was vielleicht nicht an diese Stelle gehört, aber ich muss es mal loswerden. Mittlerweile habe ich viel in diesem Forum gelesen. Manches ist echt schwer zu lesen und auch nicht so gut zu ertragen. Es tut nicht nur weh, es macht mich hilflos. Die Offenheit von so manchem Mitglied finde ich gut, viele sind jedoch nicht mehr dabei.
Mit den vielen Diskussionen komme ich auch nicht gut klar. Vor allem mit der Art mancher Mitglieder. Ich weiß, das ist mein Problem. Doch ich muss mich schützen.


Ich wäre so froh, mich mit Menschen austauschen zu können, die aufgrund der Heimerfahrung und einer problematische Kindheit, Jugend auch mit den Auswirkungen auf das weitere Leben, z.B. als Ehefrau, Mutter, Partnerin, Freundin, Kollegin etc. zu kämpfen hatten, bzw. haben. Ich spüre und lese, hier gibt es sehr viele sehr liebe Menschen. Aber meine Angst verletzt zu werden, ist echt groß. Es ist mir hier irgendwie doch zu öffentlich.


Ich denke, ich werde es erstmal bei meinem Erfahrungsbericht mit der Suche belassen müssen. Ich hoffe, da gibt es bald etwas Neues. Und vielleicht finde ich hier ja doch noch jemanden, mit dem ich irgendwann oder irgendwo eine gemeinsame Zeit hatte.



Liebe Grüße

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Montag, 28. August 2017, 22:26

Ich bin es mal wieder ...

Leider tut sich nichts. Bin wahrscheinlich zu ungeduldig.
X(

Gestern habe ich jedoch nochmal die Mail an die Caritas Hamm, wegen des Kinderheimes Vorsterhausen, abgeschickt und um eine kurze Rückmeldung gebeten, ob ich von dort überhaupt Infos bekommen kann.

Heute habe ich mich über das Einwohnermeldeamt auf die Suche nach meinem Halbbruder gemacht. Ich lebte mit ihm wahrscheinlich von seiner Geburt bis zur Heimeinweisung zusammen. Und mit meinen beiden anderen Brüdern, mit meiner leiblichen Mutter und evtl. mit meinem leiblichen Vater. Wir waren wohl auch zeitweise zeitgleich in den Kinderheimen, aber wohl nicht in der gleichen Gruppe. Ich kann mich nicht erinnern.



1995 oder 1996 haben wir uns dann wohl nochmal gesehen. Ich kann mich aber überhaupt nicht an diese Begegnung erinnern, deshalb zweifle ich sogar. Es war zu dem Zeitpunkt, als ich für einige Zeit Kontakt zur leiblichen Mutter hatte. Das macht mich ganz schön wütend, das ich mich nicht erinnern kann. Ich war Mitte 30!!!!


Nun hoffe ich aber, das ich seine aktuelle Adresse herausfinde und er mich sehen will. Dann klärt sich hoffentlich wieder einiges.


LG














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börni

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Löwe

7

Montag, 28. August 2017, 23:50

viel glück
Signatur von »börni« besser man bebt unterm sternengeweb,
den kopf auf treuloser brust,
als ein blick in die nacht durch gitterstäb
zu zweit,doch ohne lust

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Schütze

8

Freitag, 1. September 2017, 19:57

Es gibt nun einen aktuellen Stand zu meiner Suche.


Die Kirchengemeinde, die für das Kinderheim Vorsterhausen in
Hamm zuständig war, konnte mir nicht helfen, lt. Mail vom 29.08.2017. Ob das wirklich stimmt, weiß ich natürlich nicht. Sie haben meine Anfrage an den Caritasverband Hamm weitergeleitet, die ich ja bereits selbst angemailt hatte. Von dort bekam ich am 31.08.2017 folgende Mail:



Sehr geehrte Frau xxx,





die letzten Tage wurden genutzt,
um in unserem Archiv zu recherchieren. Leider konnten wir keine Unterlagen
finden.



Sollten wir auf Unterlagen
stoßen, werden wir uns bei Ihnen melden.






Ich bedauere es sehr, dass ich
Ihnen keine erfreulichere Nachricht übermitteln kann..






Ich weiß nicht, ob ich das glauben kann und soll. Aber ich nehme es jetzt so hin, da mir ja nichts anderes übrig bleibt.




Heute habe ich aus München die Adresse meines Bruders bekommen. Ich denke, ich werde ihm schreiben. Habe nur Angst, das er den Brief zurückschickt. Aber dann habe ich es doch wenigstens versucht, oder?


Liebe Grüße


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Schütze

9

Mittwoch, 6. September 2017, 17:02

Hier mal der aktuelle Stand.
1. Ich habe meinem Bruder geschrieben und hoffe, er antwortet mir.
2. Ich habe mit meinem Mann am Montag ein Zeitungsarchiv in Lünen durchforstet, da ich mich erinnern konnte, dass über die damalige Situation und dem Tag der Heimeinweisung ein großer Artikel in einer Tageszeitung stand. Diesen Artikel habe ich mit ca. 11 oder 12 Jahren zum Lesen in die Hand gedrückt bekommen. Damit ich mal weiß, was für eine "schreckliche Mutter" ich hatte. Und wie dankbar ich für das jetzige Leben sein könne. Wir haben den Artikel gefunden und ich war fix und fertig, nachdem ich ihn gelesen hatte. Ich hatte ja vorher nur noch Bruchstücke im Kopf. Dieses Mal hat mich mein Mann getröstet, doch wer hat das damals gemacht?? Niemand!!! Und ich war ein Kind!! ;(
Durch diesen Artikel kenne ich nun den genauen Tag der Heimeinweisung und weiß nun auch, das meine Unterlagen beim Jugendamt in Lünen liegen müssen und nicht in Hamm. Ich weiß nur noch nicht, in welches Heim ich zuerst kam.
3. Ich habe eine Mail an das Jugendamt Lünen geschickt mit der klaren Bitte um Akteneinsicht.
4. Heute kam ein Anruf (!!) vom Jugendamt der Stadt Hamm, die ich ja bereits zu Anfang angeschrieben hatte. Ich muss schon sagen, ich bin positiv überrascht, wer mir alles hilft. Wir hatten ein tolles Gespräch und ich bin sehr dankbar dafür. Der Herr hat mir klar gemacht, das ich das richtig mache mit der Suche. Und das er weiß, wie wichtig es ist, zu wissen, woher man kommt und was in der Vergangenheit passiert ist. Leider konnte er mir nicht weiter helfen, weil in Hamm keine Unterlagen von uns sind. Er gab mir aber den Rat, mich an das Jugendamt in Lünen zu wenden.
5. Ich habe mich entschlossen, meiner leiblichen Mutter zu schreiben. Sie ist schon alt, sonst ist es zu spät. Sie muss mir (ihre) Wahrheit schildern.


Das war es vorerst.
Liebe Grüße

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Krebs

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Mittwoch, 6. September 2017, 17:47

Liebes Federchen, jetzt gehts es ja langsam aufwärts und es wird nicht leicht sein das alles zu verdauen. Dennoch viel Kraft für die Wahrheit und alles was du sonst noch erfahren magst. Somit stimmt das Sprichwort: Die Wahrheit kommt immer ans Tageslicht! Na ja bei vielen wurde die Wahheit mit ins Grab genommen, leider. Noch ein Tipp, lass dir Kopien machen sofern es möglich ist. Vielleicht bekommst du auch ganz und gar deine Akte.
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JW1HAL

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Stier

11

Mittwoch, 6. September 2017, 18:10

Meistens ist es immer das Jugendamt, was zuletzt zuständig war bzw. wo der letzte Wohnort der Familie war, zum Zeitpunkt des letzten Heimaufenthaltes. Ansonsten immer alle möglchen Quellen anzapfen, die einem so enfallen, auch wenn es noch so sinnlos erscheint. Und da kommen Heimeinrichtungen, Jugendämter, Stadt- und Staatsarchive in Frage. Beim geschlossenen Jugendwerkhof Torgau sollte man es auch versuchen, da dort auch so ein paar Dinge hin wandern könnten. Sicherlich nur für die OST-Heime, aber ein versuch ist es Wert.

In meinem Profil ist ein Link zu meiner Suche nach Akten. Einfach mal lesen. Die Bilder hauen zwar nicht mehr so hin, aber lesen kann man alles.

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Schütze

12

Sonntag, 10. September 2017, 23:11

Es ist alles sehr anstrengend, vor allem die Warterei. Irgendwie geht es nicht weiter. Aber ich bin ja zu ungeduldig. :(

Ich habe übrigens einen Brief an meine leibliche Mutter geschrieben. Wieder einmal suche ich den Kontakt zu ihr. Ob sie sich meldet, weiß ich nicht. Ich hatte ja bereits mal Mitte der 90er Kontakt zu ihr, den ich aber aus diversen Gründen wieder abbrach. Und sie hat es so hingenommen. Jetzt möchte ich Informationen von ihr, aber Hoffnung habe ich nicht. Ich habe ihr ziemlich neutral geschrieben.

Mein Bruder Torsten hat sich nicht gemeldet, mal abwarten.

Ich habe mittlerweile Stunden verbracht, im Netz Bilder vom Kinderheim Friedrich-Wilhelm-Stift zu finden. Es gibt einfach nichts. Ich habe Kontakt zu einer Frau, die Informationen zu Vorsterhausen hat. Sie hat mir jetzt einige Tipps weitergeleitet, wie ich weitersuchen kann.
Weiter geht es ....

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Schütze

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Donnerstag, 28. September 2017, 23:52

Hallo zusammen,

ich möchte heute mal wieder berichten, wie es mit meiner Suche weiterging.

Meine Briefe an die leibliche Mutter und den Bruder wurden nicht beantwortet. Ich weiß nicht so genau, ob ich es richtig gemacht habe. Aber ein Versuch war es wert.

Ansonsten hat sich auch nichts getan. Meine Mail ans Jugendamt in Lünen blieb auch unbeantwortet. Heute habe ich allerdings nochmal einen Brief an das Amt geschrieben. Jetzt habe ich vor, dies alle 14 Tage zu wiederholen. Irgendwann wird sich hoffentlich jemand melden. :rolleyes:

Tja, so sieht es im Moment aus. Aufgeben werde ich nicht!!!

LG

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