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DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

Antworten im Thema: 136 » Der letzte Beitrag (2. April 2012, 21:53) ist von micky.

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martini

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Löwe

121

Freitag, 23. März 2012, 02:51

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

.
Weiterführend zu Beitrag 215 ( oben ) und Beitrag 220 ( oben ).

Hilfsfonds Heimerziehung-OST
zuwider diesbezüglichen
Bundesgesetzen, die nicht eine Abspeisung mit Almosensondern eine wirkliche Entschädigung vorsehen.

PRESSEMITTEILUNG ( vom 22.03.2012 ) auf der Webseite des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg ( sein Wahlkreis wird vorgestellt @ eckhardt-rehberg.de/index.php?id=52 )

@
eckhardt-rehberg.de/index.php?id=10&oid=2464

Zitat

Pressemeldung vom 22.03.2012

Rehberg: DDR-Heimkinder werden entschädigt – 40 Millionen Euro im Bund-Länder-Fonds vereinbart


Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) begrüßte die Einigung der Bundesregierung und der ostdeutschen Bundesländer auf Entschädigung der Heimkinder in der ehemaligen DDR:

Den in den Heimen der DDR untergebrachten Kindern ist oftmals unendliches Leid widerfahren. Eine Entschädigung der Opfer, die noch heute unter den Folgen leiden, ist ein Akt der Gerechtigkeit und der Versöhnung“, so Rehberg. Über 40 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren etwa für Medizin- und Pflegeleistungen bezahlt werden. Dabei würden notwendige psychologische Betreuungen und erforderliche Behandlungen bisher vernachlässigter Gesundheitsbehandlungen im Vordergrund stehen. Zudem können Einmalzahlungen für damalige Arbeitsleistungen beantragt werden. „Der Bund und die Länder zahlen je zur Hälfte in den Fonds ein. Die Anträge können ab Juli gestellt werden“, erklärte Rehberg. „Die Zustände in den Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen glichen denen in Internierungslagern. An den Kinder und Jugendlichen in diesen Einrichtungen wurden eindeutig politisch motivierte Menschenrechtsverletzungen begangen. Das Ziel, aufbegehrende junge Menschen zu sozialistischen Persönlichkeiten zu erziehen, wurde ohne Rücksicht auf die Würde der Kinder verfolgt. Ungeklärte Todesfälle und Selbsttötungen waren leider keine Seltenheit. Die Entschädigungen können als Anerkennung des erlittenen Unrechts helfen“, so Rehberg abschließend.

Wie man DAMIT alle schon bestehenden diesbezüglichen Bundesgesetze zu umgehen gedenkt und DIES bewerkselligen will, haben ALL DIE DARIN INVOLVIERTEN POLITIKER noch nicht bekannt gegeben.
.
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martini

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Löwe

122

Freitag, 23. März 2012, 07:00

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

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Weiterführend zu Beitrag 215 ( oben ), Beitrag 220 ( oben ) und Beitrag 221 ( oben ).

CDU-Bundespolitiker und CDU-Landespolitker voller Freude !

Verbiegung des Gesetzes auf Biegen und Brechen.

Hilfsfonds Heimerziehung-OST
zuwider diesbezüglichen
Bundesgesetzen, die nicht eine Abspeisung mit Almosensondern eine wirkliche Entschädigung vorsehen.

Eine PRESSEMITTEILUNG ( vom 22.03.2012 ) auf der Webseite von CDU MEKLENBURG-VORPOMMERN herausgegeben von dem Landtagsabgeordneten Andreas Texter ( sein eigener Wahlkreis/Wahlkreisbüro Uecker-Randow wird vorgestellt @ andreas-texter.de/index.php?ka=7&ska=22 )

@ cdu-mecklenburg-vorpommern.de/aktuellessingle.html?&tx_ttnews[tt_news]=1573&cHash=7f3c7b6cfd537104bce839e89344a41e

Zitat

CDU MEKLENBURG-VORPOMMERN

22.03.2012

Andreas Texter: Entschädigung für DDR-Heimkinder stellt Gleichbehandlung Ost-West sicher

Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Texter, zeigte sich zufrieden, dass Bund und neue Bundesländer jetzt einen Fonds zur Entschädigung der Heimkinder der ehemaligen DDR auf den Weg gebracht haben.

Der Rechts- und Europaausschuss des Landtages hat sich in der letzten Legislatur eingehend mit der Situation von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR befasst. Uns war es immer wichtig, dass die Betroffen nicht nur rehabilitiert werden, sondern es für erlittenes Unrecht auch eine Entschädigung geben muss.

Deshalb freue ich mich, dass nun über 40 Millionen Euro für Medizin- und Pflegeleistungen bereit stehen, wobei auch die notwendigen psychologischen Betreuungen und erforderliche Behandlungen eingeschlossen sind. Auch die Tatsache, dass es Einmalzahlungen für in Heimen geleistete Arbeit geben soll, ist zu begrüßen. Mit dem Fonds wird den besonderen Umständen in den Heimen der DDR Rechnung getragen und zugleich die Gleichbehandlung zwischen Ost und West im Umgang mit an Kindern und Jugendlichen in staatlicher Obhut begangenem Unrecht gesichert
“, so Andreas Texter.
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Samstag, 24. März 2012, 09:13

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

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Weiterführend zu Beitrag 215 ( oben ), Beitrag 220 ( oben ), 221 und Beitrag 222 ( oben ).

CDU-Bundespolitiker und CDU-Landespolitker voller Freude !

Verbiegung des Gesetzes auf Biegen und Brechen.

Hilfsfonds Heimerziehung-OSTzuwider diesbezüglichen Bundesgesetzen, die nicht eine „Abspeisung mit Almosen“ sondern eine wirkliche Entschädigung vorsehen.


Bezüglich dieser PRESSEMITTEILUNG ( 1. ) seiten der CDU-Landespolitikerin des Landes Thüringen, Heike Taubert, ( 2. ) seitens des CDU-Landespolitikers des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Texter, und ( 3. ) seitens des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckardt Rehberg ( Wahlkreis 17. Dieser Wahlkreis umfasst einen Großteil des Landkreises Bad Doberan, den gesamten Kreis Güstrow und den Müritzkreis. ), IHRERSEITS herausgegeben am 21. März 2012 und überall gleichlautend verbreitet.


Brauchen wir wirklich diese wiederholten Reportágen der gleichgeschalteten Medien im immer wieder gleichlautentenden aber völlig unwahren Wortlaut: „Entschädigung für ehemalige Heimkinder“ ( WEST ) ( OST ) blah, blah, blah ? ? ?

Persönlich genau welche individuellen Bundespolitiker, Landespolitiker, Provizialpolitiker, Kreispolitiker, Stadtpolitiker der FDP unterstützen denn diesen bekanntgegebenen „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – und auf welchem FDP-Internetauftritt ist das zu finden ?

Persönlich genau welche individuellen Bundespolitiker, Landespolitiker, Provizialpolitiker, Kreispolitiker, Stadtpolitiker der SPD
unterstützen denn diesen bekanntgegebenen
Hilfsfonds Heimerziehung-OST – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – und auf welchem SPD-Internetauftritt ist das zu finden ?

Persönlich genau welche individuellen Bundespolitiker, Landespolitiker, Provizialpolitiker, Kreispolitiker, Stadtpolitiker der GRÜNEN unterstützen denn diesen bekanntgegebenen „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – und auf welchem GRÜNEN-Internetauftritt ist das zu finden ?

Persönlich welche individuellen Bundespolitiker, Landespolitiker, Kreispolitiker, Provizialpolitiker, Stadtpolitiker der DIE LINKE unterstützen denn diesen bekanntgegebenen „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – und auf welchem DIE LINKE-Internetauftritt ist das zu finden ?

Persönlich Persönlich welche individuellen Bundespolitiker, Landespolitiker, Kreispolitiker, Provizialpolitiker, Stadtpolitiker der PIRATENPARTEI unterstützen denn diesen bekanntgegebenen „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – und auf welchem PIRATENPARTEI-Internetauftritt ist das zu finden ?


Auf keinem Internetauftritt der anderen Parteien der Länder oder des Bundes ist dieser „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ – d.h diese „Abspeisung mit Almosen“ der DDR-Heimkinder – bis zum heutigen Tage aufgegriffen worden.

Die Einizige nicht CDU-Politikerin, die bisher ( am Fr. 23.03.2012 ) etwas DAZU zu sagen hatte, ist die SPD-Landespolitikerin
Manuala Scheswig, Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ( berichtet in der OSTSEE ZEITUNG.DE @ http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=2286a238b2bbb728a683ae88f8b2f1d7&param=news&id=3401406 )

Barzahlungen sind vielleicht auf den ersten Blick attraktiv. Aber es geht uns darum, konkrete Folgeschäden wie gesundheitliche Folgen abzumildern“, erklärte die Ministerin.
Bund und ostdeutsche Länder, die den Fonds je zur Hälfte tragen sollen, übernähmen auf diese Weise „die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für das Unrecht, das es in DDR-Heimen gab“, sagte Schwesig, die auch stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende ist. „Für die Betroffenen ist das ein wichtiges Signal, wenn wir damit ihr erlittenes Leid als Unrecht anerkennen.

Aber selbst auf IHRER eigenen Webseite ist bisher nichts DARÜBER zu finden.

Wer will denn einen „Hilfsfonds Heimerziehung-OSTähnlich dem „Hilfsfonds Heimerziehung-WEST“ haben ?
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Samstag, 24. März 2012, 10:27

Sozialministerin über Hilfe für DDR-Heimkinder
Wer in DDR-Kinder- und Jugendheimen Unrecht erlitten hat, soll nachträglich Hilfe bekommen. Am Montag soll in Berlin ein Hilfsfond Heimkinder Ost vorgestellt werden. Andreas Frost sprach darüber mit Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD).

Schwerin (afro)

Wer in DDR-Kinder- und Jugendheimen Unrecht erlitten hat, soll nachträglich Hilfe bekommen. Am Montag soll in Berlin ein Hilfsfond Heimkinder Ost vorgestellt werden. Andreas Frost sprach darüber mit Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD).

Frau Schwesig, warum brauchen wir diesen Fonds?
Leider haben viele Kinder und Jugendliche in Ost und West Gewalt und Unrecht in Kinderheimen erfahren. Viele der heute Erwachsenen leiden immer noch unter den Folgen. Wir haben die Verantwortung, dieses Unrecht aufzuarbeiten und Hilfen zu geben. Nachdem der Fonds mit 120 Millionen Euro für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder im Westen eingerichtet wurde, habe ich gesagt, es darf im Osten keine Heimkinder zweiter Klasse geben. Ich will auch betonen, dass es ehemalige Heimkinder gibt, die sagen, es sei ihnen dort gut gegangen. Aber den anderen, denen wollen wir helfen.

Mit wie viel Geld wird der Fonds ausgestattet?
Der Bund und die neuen Bundesländer geben jeweils 20 Millionen Euro. Mecklenburg-Vorpommerns Anteil beträgt 2,4 Millionen Euro.

Die Kirchen beteiligen sich, anders als im Westen, nicht daran. Warum?
Im Westen hatten die Kirchen Kinderheime, in der DDR nicht.

Mit welchen Entschädigungen können die Betroffenen rechnen?
Die Hilfen orientieren sich an möglichen Folgeschäden. Wenn ehemalige Heimkinder heute noch traumatisiert sind, können aus dem Fonds Therapien bezahlt werden. Wer körperliche Schäden davon getragen hat, braucht vielleicht eine spezielle Matratze. Der konkrete Katalog wird bis Ende Juni 2012 erarbeitet. Pro Betroffenen können aus dem Fonds bis zu 10 000 Euro bezahlt werden.

Für viele dieser Dinge sind die Krankenkassen zuständig. Werden die aus der Verantwortung entlassen?
Wir setzen da an, wo unsere Sozialsysteme nicht greifen. Nicht alle in diesen Fällen notwendigen Therapien werden von den Kassen bezahlt. Außerdem wollen wir unkompliziert und niedrigschwellig helfen und Betroffene nicht von einer Versicherung zur nächsten schicken.

Wo können sich Betroffene melden?
Wir werden bei der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen in Schwerin eine Anlauf- und Beratungsstelle mit für diese Aufgabe qualifizierten Mitarbeitern einrichten.. Sie sollen vom Juli dieses Jahres an mit den Betroffenen besprechen, wie man ihnen konkret helfen kann. Anträge können bis Mitte 2016 gestellt werden.

Manchen Betroffenen wäre eine Entschädigung in bar lieber.
Barzahlungen sind vielleicht auf den ersten Blick attraktiv. Aber es geht uns darum, konkrete Folgeschäden wie gesundheitliche Folgen abzumildern. Außerdem übernehmen wir, indem wir den Fonds einrichten, die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für das Unrecht, das es in DDR-Heimen gab. Für die Betroffenen ist das ein wichtiges Signal, wenn wir damit ihr erlittenes Leid als Unrecht anerkennen.

Wer in Heimen in Westdeutschland gearbeitet hat, kann nachträglich pro Jahr Bargeld bekommen als Ausgleich dafür, dass für diese Zeit keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden. Ob dies auch aus dem Fonds für die Heimkinder Ost möglich ist, wird noch geprüft.

Werden die Hilfen aus dem Fonds auf Hartz-IV-Leistungen angerechnet?
Die Hilfen müssen so gestaltet sein, dass das nicht passiert.

In der DDR gab es 401 Kinder- und 73 Spezialheime. 1989 waren in den Heimen 180 00 Kinder untergebracht. In den Spezialheimen waren es etwa 5500 Kinder und Jugendliche. Mit wie vielen Anträgen rechnen Sie?
Das lässt sich schwer abschätzen. Im vergangenen Jahr haben sich bereits etwa 200 Betroffene gemeldet.

Und wenn das Geld nicht reicht?
Wir gehen davon aus, dass wir mit 40 Millionen Euro allen gerecht werden können. Es gibt die Forderung, die Unterbringung in einem der Spezialkinderheime der DDR grundsätzlich als „Systemunrecht“ anzuerkennen, und damit die Insassen leichter entschädigen zu können.

Was halten Sie davon, denn bislang gilt dies nur für den besonders berüchtigten Jugendwerkhof Torgau?
Ich wäre dafür offen. Aber die Frage muss durch weitere wissenschaftliche Studien über die einzelnen Heime aufgearbeitet und dann entschieden werden.

Quelle: Nordkurier.de

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Sonntag, 25. März 2012, 13:48

Entschädigung für ehemalige DDR-Heimkinder Sachsen beteiligt sich an Hilfsfonds

Sachsen wird sich am geplanten Hilfsfonds für frühere DDR-Heimkinder beteiligen. Sozialministerin Christine Clauß kündigte an, dafür 5,9 Millionen Euro bereitzustellen. Bis Juli solle im Freistaat eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene eingerichtet werden.
Sozialministerin Clauß: "Kapitel des Schweigens durchbrochen"

Spätestens ab dann können nach Angaben von Clauß Hilfsanträge eingereicht werden. Der Ministerin zufolge gibt es in Sachsen bisher etwa 80 Anfragen von ehemaligen Heimkindern. Ihnen müsse nun schnell geholfen werden. Über Verfahren zur Vergabe der Gelder würden Bund und Länder in den kommenden Wochen entscheiden.

Der geplante Hilfsfonds ist für Clauß ein wichtiger Baustein zur Aufarbeitung der ostdeutschen Geschichte. "Das Kapitel des jahrelangen Schweigens konnte durchbrochen werden", sagte sie. Nach den Kindern aus früheren westdeutschen Heimen seien nun auch DDR-Kinder als Opfer anerkannt, denen ebenso Unrecht widerfahren sei. Sie seien nicht "Opfer zweiter Klasse".
Fonds soll gesundheitliche und rentenrechtliche Spätfolgen mildern

Die ostdeutschen Bundesländer wollen für ehemalige Heimkinder rund 20 Millionen Euro bereitstellen. Der Bund gibt noch einmal dieselbe Summe dazu. Mit dem Fonds sollen gesundheitliche und rentenrechtliche Spätfolgen gemildert werden. Thüringens Sozialministerin Heike Taubert nannte als Beispiel Zahnbehandlungen, die durch die Vernachlässigung bei den damaligen Heimkindern notwendig geworden sind. Eine monatliche Rente wird es nach Angaben von Taubert aber nicht geben.

In Westdeutschland gibt es für ehemalige Heimkinder bereits seit Jahresbeginn einen Hilfsfonds in Höhe von 120 Millionen Euro. Dieser soll Spätfolgen von Misshandlungen, Psychoterror und Zwangsarbeit in dortigen Einrichtungen mildern, die sich im Zeitraum von 1949 bis 1975 abspielten.
Spezialkinderheime (SK) und Jugendwerkhöfe (JW) zu DDR-Zeiten

Zuletzt aktualisiert: 25. März 2012, 11:55 Uhr

Quelle: MDR

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Montag, 26. März 2012, 07:12

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

.
Weiterführend zu Beitrag 215 ( oben ), Beitrag 220 ( oben ), 221, Beitrag 222 ( oben ) und Beitrag 223 ( oben ).

Das Märchen von der „Lösung der Heimkinderproblematik“

Mogelpackung! - „Millionenschwerer Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder“


… ein und derselbe Dr. Hermann Kues



INFOradio rbb Radio Berlin Brandenburg

@
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/redezeit/201203/171660.html

Zitat

Redezeit, Mo 26.03.2012, 07:25 Uhr

[ unter anderem ]

Irina Grabowski spricht mir Dr. Hermann Kues [ CDU ], Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium und Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken.

@
http://www.inforadio.de/exporte/updates.html

Redezeit, 26.03.2012, 07:25 Uhr

Der Papst besucht Kuba


Der Papst ist in Kuba zu Besuch - und die Erwartungen sind hoch. Wird sein Besuch zur Demokratisierung des Landes beitragen oder dem Regime den Rücken stärken? Wie weit darf sich ein Papst politisch einmischen? Und muss er sich nicht auch für Kritiker des Regimes einsetzen? Ein Gespräch zum Thema mit Dr. Hermann Kues [ CDU ], Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

mehr @
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/redezeit/201203/171660.html[/u]

Zitat

Pressetermin
Berlin
Mo. 26.03.2012

[ Dr. Hermann Kues, CDU ]

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kues stellt Bericht zur DDR-Heimerziehung vor

Die Lenkungsgruppe aus Bundesregierung und den ostdeutschen Bundesländern hat den Bericht "Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR" fertig gestellt. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues [ CDU ], stellt den Bericht gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. Christoph Bergner, den Fachministerinnen und dem Fachminister aus den sechs neuen Bundesländern sowie einem ehemaligen Heimkind vor.

Dazu laden wir ein:
Datum: Montag, 26. März 2012
Uhrzeit: 11.30 Uhr
Ort: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin

Über Ihr Kommen würden wir uns freuen.

QUELLE: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressetermine,did=185358.html


Zitat



CDU Staatssekretär beim Bundesfamilienministerium ( BFSFJ ) Dr. Hermann Kues ließ verlauten ( 26.02.2007 ): [ u.a., Misshandlungen, Zwangsarbeit ] Mir persönlich sind Vorkommnisse im Rahmen der damaligen Fürsorgeerziehung oder Freiwilligen Erziehungshilfe, wie Sie sie unterstellen, nicht bekannt.“ ( @ http://www.heimkinder-ueberlebende.info/Oeffentlich-auf-Abgeordnetenwatch.de-gestellte-Fragen-an-Dr-Herrmann-Kues-Staatssekretaer-im-Bundesministerium-fuer-Familie-Senioren-Frauen-und-Jugend-in-der-Bundesrepublik-Deutschland.html )


… ein und derselbe Dr. Hermann Kues
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Montag, 26. März 2012, 09:34

An den Deutschen Bundestag

An den Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Melle, den 25. März 2012


Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lammert,
sehr geehrte Frau Dr. Kristina Schröder,
sehr geehrte Damen und Herren des deutschen Bundestages!

In Anbetracht in Anbetracht des aktuellen Themas in der Politik und im Bundestag ist es im Zusammenhang mit dem „Fonds Heimerziehung Ost“ allerhöchste Zeit, Ihnen, dem zuständigen Familienministerium und den Frak-tionen im Bundestag, „fertige“ Lösungen für eine vernünftige Restitution als Diskussionsvorlage zu übergeben.

Als Vorlage übersenden wir an die Verantwortlichen des deutschen Bundestages eine gemeinsame Forderung per Email, Fax und Einschreiben, unterzeichnet von den aufgeführten Opfergruppen.
In diesen gemeinsamen Vorschlägen erklären die Opfergruppen, wie eine erste Restitution für die schweren Menschenrechtsverletzungen von 1949 – 1975 weitestgehend für eine gerechte Befriedung sorgen kann. Die Autoren haben, unter Einbeziehung bestehender Gesetze und Rechtsprechungen, umfassende Recherchearbeit geleistet, damit der Staat eine gerechte Entschädigung, unter Umgehung der Verjährung und des Hemmnisses durch das „fehlende“ Staatshaftungsgesetz, direkt umsetzen kann.
Die aufgeführten Opfergruppen, die in Initiativen, Vereinen und Verbänden organisiert oder ehrenamtlich tätig sind, sollten ein ausgeglichenes Gegengewicht gegenüber den Verantwortlichen der Politik offen und deutlich darstellen können.

Dazu könnten die folgenden Gruppierungen bereitstehen:
1. Freie Initiative ehemaliger Heimkinder
2. Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
3. DEMO e.V. 4. Verbände der Behinderten 5. Opferverbände sexueller Gewaltverbrechen

Die derzeitigen Rechtswidrigkeiten sind folgende:
1. Der privatrechtliche Fonds Heimerziehung, kann keine Steuergelder verwenden.
2. Die Unterstützungsleistungen und Rentenersatzleistungen sind nicht mit dem SGB kompatibel.
3. Ein Entschädigungsgesetz oder dergleichen scheidet u.a. wegen der Verjährung aus.
4. Es besteht eine Ungleichbehandlung betroffener Opfergruppen zwischen Ost- und Westdeutschland.
5. Die derzeitigen Fonds-Lösungen und -Umsetzungen verstoßen gegen geltendes Recht.

Wir haben Ihnen in den gemeinsamen Forderungen der Opfergruppen, die Lösungen durch den „sozialrechtli-chen Herstellungsanspruch“, des „Strafrechtlichen Entschädigungsgesetzes“ (StrEG) und des „Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes“ (StrRehaG) als mtl. Zahlung oder wahlweise als Einmalzahlung bezüglich der Restitu-tion dargestellt. Da hierbei keine Verjährung vorhanden ist, kann per Verwaltungsanweisung der Regierung, eine gerechte Entschädigung des Rentenausgleichs u.a. für die damalige Zwangsarbeit ermöglicht werden.

Wenn unsere Forderungen in der deutschen Politik und im Bundestag keine Berücksichtigung finden, kostet es später dem deutschen Staat bzw. dem Steuerzahler, nach der Aufhebung der Verjährungsfrist durch den EuGH und dem Obsiegen mit der Verfassungsbeschwerde beim BVerfG, sehr viel mehr Geld.

Hochachtungsvoll, Gregor Ter Heide

...................

Gemeinsame Forderung der Opfergruppen zur Restitution März 2012

In diesem gemeinsamen Positionspapier fordern die aufgeführten Opfergruppen hiermit eine gerechte Befriedung zur Restitution ihrer schweren Menschenrechtverletzungen von 1949 – 1975.
1. Freie Initiative ehemaliger Heimkinder
2. Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
3. DEMO e.V. (Landesverbände Brandenburg und Hessen)
4. Verbände der Behinderten
5. Opferverbände sexueller Verbrechen

Kurze Darstellung der Rechtswidrigkeiten:
1. Im privatrechtlichen Fonds Heimerziehung dürfen keine Steuergelder verwendet werden!
2. Die Unterstützungsleistungen und Rentenersatzleistungen, sind nicht mit dem SGB kompatibel!
3. Fehlende Gleichbehandlung betroffener Opfergruppen in Ost- und Westdeutschland!

Lösungen:
1. Sozialrechtlicher Herstellungsanspruch als mtl. Zahlung oder wahlweise als Einmalzahlung.
2. Haftentschädigung gem. StrEG / StrRehaG mtl. oder als Einmalzahlung.
3. Restitution der Schutzbefohlenen Opfer sexualisierter Gewalt mit angemessener Einmalzahlung.

In den aufgeführten Opfergruppen sind alle deutschen ehemalige Heimkinder, Pflegekinder, Opfer sexualisierter Gewalt, Mündel und Behinderte enthalten, die als minderjährige staatliche Schutzbefohlene, Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen und/oder zu Zwangsarbeiten in Heimen oder Anstalten genötigt wurden. Aufgrund des Folgenbeseitigungsanspruchs, inkl. eines vergleichbaren § 13 BEG (vererbliches Recht) und § 851c ZPO (Pfändungsschutz), wird eine finanzielle Entschädigung und Rehabilitation für das fundamentale staatliche Scheitern und der umfassenden Außerkraftsetzung der verfassungsrechtlichen, unabdingbaren Grundrechte und des Rechtstaatsgebotes, gefordert.

Im widerrechtlichen staatlichen Handeln, indem erzwungene Arbeit, Bildungs- und Ausbildungsverwei-gerung und keine Anmeldung in Sozialversicherungen stattfand, weil nachweislich die Aufsichtspflicht der Verantwortlichen versagte. Die in Obhut genommenen „Insassen“ waren somit schutzlos ausgeliefert, da sie ohne wirksamen Rechtsschutz waren; deshalb wird die Deutsche Rentenversicherung, ohne Anrechnung des SGB II und SGB XII, in Anspruch genommen, da hier keine Verjährung vorhanden ist.

Mit einem Antrag inkl. Beweislastumkehr, als erleichterte Beweisführung mit einfacher Beschreibung der schweren Menschenrechtsverletzungen, wie z. B. verweigerte Bildung und erzwungene Arbeiten, bei gleichzeitiger Benennung des verantwortlichen Heimes / Anstalt (Träger) wird „Glaubhaftmachung an Eides statt“ begründet.
Diese Regelung tritt spätestens am 01. August 2012 in Kraft.

Anhänge: Unterzeichnung der Opfergruppen und eine Erklärung zum Positionspapier
...............................................................
Soweit fürs erste
Der Orginal PDF-Link folgt noch sowie der gesamten anderen 4 Seiten Erklärung / Ist alles von Siegfried Michelt u. a. an folgene Adressen verschikt worden:
.................................................
Fax: Deutscher Bundestag 030 227 36192

Pressereferat Bundestag mailto:pressereferat@bundestag.de

Bundestag eMail mailto:mail@bundestag.de

Poststelle Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mailto:poststelle@bmfsfj.bund.de

Poststelle Dr. Kristina Schröder mailto:poststelle@kristinaschroeder.de

Justizministerin / mailto:sabine.leutheusser-schnarrenberger@bundestag.de

Bundestagfraktion SPD mailto:frakmail@spdfraktion.de

Bundestagfraktion CDU / CSU mailto:fraktion@cducsu.de

Bundestagfraktion Die Grünen mailto:info@gruene-bundestag.de

Bundestagfraktion Die Linken mailto:fraktion@linksfraktion.de

Bundestagfraktion FDP mailto:pressestelle@fdp-bundestag.de

Redaktion Neue Osnabrücker Zeitung/ Uwe.Westdoerp mailto:uwe.westdoerp@noz.de

Martina.Zueger FM.WDR.DE mailto:Martina.Zueger@fm.wdr.de

Deutschlandfunk mailto:hoererservice@dradio.de

Chefin von Dienst der Berliner Zeitung | Bettina Urbanski mailto:bettina.urbanski@berliner-zeitung.de

Leitende Redakteurin Tissy Bruns (Federal Parlament) mailto:redaktion@tagesspiegel.de

Marion Mück-Raab | Journalistin u.a TAGESSPIEGEL und ZDF mailto:mueck-raab@gmx.de

Christian Althoff mailto:nrw@westfalen-blatt.de

Evelin Frerk Humanistischer Pressedienst mailto:mail@evelinfrerk.de

Prof. Dr. Manfred Kappeler mailto:drkappeler@arcor.de

Dr. Carlo Burschel mailto:burschel@email.de

..............

Hoffnungsfrohen Gruß von Gregor






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jana71

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Montag, 26. März 2012, 09:38

Das ist doch nichts neues das mal wieder alles abgetritten wird und nichts bekannt ist .das war damals schon so und ist heute auch noch und daran wird sich auch nichts ändern .Ich find sowas unerhört ,deshalb haben Sie ja auch die Akten vernichtet ,weil Sie sich damit nicht ausseinander setzen wollen das es im Osten auch die Misshandlungen und zwangsarbeit gegeben hat .Sie sollten sich echt was schämen dies zu leugnen .Viele leiden heute noch darunter .Sie saugen sich doch sowas nicht aus den Fingern .das regt mich voll auf . ;(

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Wassermann

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Montag, 26. März 2012, 11:03

solange wir leben können sie es leugnen bis zum jüngsten gericht . noch haben wir eine stimme.wir müssen sie nur gebrauchen .Lg. Norda

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Rollie_68

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130

Montag, 26. März 2012, 17:09

Gleiche hilfe für Ost und West

Ehemalige DDR-Heimkinder sollen die gleichen Hilfen erhalten wie frühere Heimkinder in der Bundesrepublik. Das geht aus dem Bericht zur Aufarbeitung von Unrecht in Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen hervor, der von einer Bund-/Länderkommission vorgestellt wurde. Auch ein ehemaliges Heimkind war bei der Präsentation dabei. Im Kern kommt der Bericht analog zu westdeutschen Heimen zu dem Schluss, dass es sich nicht eindeutig um ein Unrechtssystem handelte. Damit gibt es keinen Anspruch auf pauschale Entschädigungszahlungen. Geschädigte können aber Unterstützung erhalten, beispielsweise für eine Therapie.


Unrecht, aber kein Unrechtssystem

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Kindern und Jugendlichen unter dem Vorwand der Umerziehung zu einer sozialistischen Persönlichkeit schweres Leid und Unrecht zugefügt wurde. Viele seien emotionaler Kälte, harter Arbeit, Prügel, Hungerstrafen, Einzelhaft sowie sexuellen Übergriffen ausgesetzt gewesen. Die Schul- und Ausbildung sei so schlecht gewesen, dass die Opfer häufig nur schlechte Jobs gefunden hätten. Wie in der Bundesrepublik sei "die an den Strafvollzug erinnernde Unterbringung" ein prägendes Element der Heimerziehung in der DDR gewesen. Die Kommission will sich jedoch in der Gesamtbewertung nicht im juristischen Sinne festlegen und spricht von unrechtmäßigen Strukturen. Der Runde Tisch Heimerziehung für die Bundesrepublik war in seinem Abschlussbericht ebenfalls zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei der westdeutschen Heimerziehung nicht um ein Unrechtssystem gehandelt hat. Dadurch gibt es keinen Anspruch auf Entschädigungszahlungen.
Experte: Politik zieht sich aus der Verantwortung

Der Berliner Sozialpädagoge Manfred Kappeler kritisierte das Angebot von Bund und ostdeutschen Bundesländern. Es sei unverständlich, warum die Misshandlung an Heimkinder nicht als Unrechtssystem eingestuft werde. Kappeler sagte MDR INFO, dies sei der Versuch, keine Entschädigungszahlungen an die Opfer zahlen zu müssen. Das sei aber keine angemessene Rehabilitierung für die Betroffenen. Kappeler hat mehrere Studien über die Heimerziehung in Ost- und Westdeutschland veröffentlicht.


quelle:mdr

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Löwe

131

Dienstag, 27. März 2012, 03:51

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

.
Mogelpackung! - Millionenschwerer Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder


Arnold Vaatz, MdB (CDU) - „UNRECHT so schnell wie möglich umsetzen


ERSTENS:

CDU / CSU – FRAKTION IM BUNDESTAG

Zitat

Presse / Pressemitteilung

@
http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_gleichwertige_hilfen_fuer_ddr_heimkinder_erreicht/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__21591/Inhalte.aspx

Arnold Vaatz

Gleichwertige Hilfen für DDR-Heimkinder erreicht
Leid der Heimkinder in der ehemaligen DDR anerkannt

Bundesregierung und ostdeutsche Länder haben heute den Bericht „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ vorgestellt. Hierzu erklärt der für den Bereich Aufbau Ost zuständige Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz:

„Mit dem heute vorgelegten Bericht zur Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR wird das Leid der Heimkinder in der ehemaligen DDR von der Bundesregierung und den ostdeutschen Landesregierungen umfassend öffentlich anerkannt. Wir begrüßen, dass nun
konkrete Planungen für finanzielle Hilfen zugunsten der Opfer vorliegen. Mit der Einrichtung des 40 Millionen Euro umfassenden Fonds ‚Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990‘ werden gleichwertige Hilfen wie für ehemalige Heimkinder aus Westdeutschland auch für die Opfer der DDR-Heimerziehung möglich. Diese Forderung hat die CDU/CSU-Fraktion von Anfang an in der Debatte zu dieser Frage vertreten. Wir werden nun für eine schnelle Umsetzung sorgen, damit so bald wie möglich tatsächlich Hilfe geleistet werden kann.

Der vorliegende Bericht gibt bereits einen guten Einblick in das Unrechtssystem der DDR-Heimerziehung. Dass die Aufarbeitung in einigen Bereichen der DDR-Heime aber noch ganz am Anfang steht, zeigen exemplarisch erste Erkenntnisse über das ‚Kombinat der Sonderheime für Psychodiagnostik und pädagogisch psychologische Therapie‘. Hier ging man über die bekannten Methoden der sozialistischen Indoktrination hinaus. Inwieweit hier Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren unter Psychopharmaka gesetzt und Elternrechte verletzt wurden, ist noch weiter zu erforschen.“

Hintergrund:

Tausende Kinder und Jugendliche waren in der ehemaligen DDR bis 1989 insbesondere in den geschlossenen Kinderheimen und Jugendwerkhöfen unter teilweise erschreckenden, menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht. Die DDR verfolgte in ihren 474 staatlichen Kinderheimen, 38 Spezialkinderheimen, 32 Jugendwerkhöfen und besonders im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau mit der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen immer auch das politische Ziel, die Eingewiesenen zu sozialistischen Persönlichkeiten umzuformen. Die Einrichtungen unterstanden dem Ministerium für Volksbildung, seit 1963 also der Ministerin Margot Honecker. Die Umerziehung sollte in den Jugendwerkhöfen durch militärischen Drill und erzwungene Einordnung in das Kollektiv erreicht werden. Infolge ideologischer Indoktrination, Misshandlungen und Missbrauch sind diese ehemaligen Heimkinder bis heute traumatisiert.




ZWEITENS:

Gegendarstellung seitens Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler

Zitat

MDR aktuell
NACHRICHTEN @
http://www.mdr.de/nachrichten/heimkinder120.html

zusätzliches Audio anhören

MDR INFO | Exklusiv

Experte: "Das ist keine angemessene Rehabilitierung für Heimkinder"

Der Sozialpädagoge Manfred Kappeler hat der Politik vorgeworfen, sich bei der Misshandlung von Heimkindern nach wie vor einer umfassenden Wiedergutmachung zu entziehen.

[
Foto ]


Experte Kappeler kritisierte unterschiedliche Behandlung von Heimkindern
26.03.2012, 16:17 Uhr |
03:58 min
zusätzliche Audio Aufzeichnung ( MDR.DE Player )

Kappeler sagte MDR INFO, er könne überhaupt nicht nachvollziehen, dass die Abschlussberichte für Ost und West zu dem Schluss kämen, es hätte sich nicht um Unrechtssysteme gehandelt. Er sprach von einem Versuch der heute Verantwortlichen, den Opfern Entschädigungsleistungen vorzuenthalten. Die jetzt bereitgestellten 120 Millionen Euro für die Heimkinder im Westen und 40 Millionen im Osten seien meilenweit entfernt von einer wirklichen Entschädigung. Sie bedeuteten auch keine angemessene Rehabilitierung.

Wer die Berichte vom Runden Tisch gelesen habe, komme eigentlich zu einer anderen logischen Konsequenz. Danach hätte man anerkennen müssen, dass es sich in beiden Fällen um ein organisiertes Unrechtssystem gehandelt habe. "Diese Konsequenz war die Politik nicht bereit zu ziehen!" Die Akteure an diesen Runden Tischen und diesen Kommissionen hätten "ganz überwiegend die Interessen der 'Täterorganisationen' vertreten", um möglichst von diesen einen finanziellen und einen Image-Schaden abzuwenden. Kappeler befasst sich seit Jahren mit der Heimkinder-Thematik und hat mehrere Studien über die Heimerziehung in der BRD und der DDR veröffentlicht.

Zuletzt aktualisiert: 26. März 2012, 17:11 Uhr

Signatur von »martini« Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Dienstag, 27. März 2012, 10:44

Entschädigung für DDR-Heimkinder
Das Unrecht wird endlich anerkannt

In Heimen in der DDR haben viele Kinder und Jugendliche Gewalt, sexuellen Missbrauch und tiefe Demütigung erfahren. Zwanzig Jahre nach der Einheit wird das Unrecht anerkannt - und ein Hilfsfonds für DDR-Heimkinder eingerichtet.

Mit 11 Jahren kam Roland Militz ins Heim, mit 19 Jahren wurde er entlassen, in die Deutsche Demokratische Republik. Da war er schon kein Heimzögling mehr, sondern ein ehemaliger politischer Häftling. Acht Jahre in staatlicher „Fürsorge“, die Militz als tiefe Demütigung erfahren hat. Der Staat, dessen Gewalt ihm und anderen zu Unrecht widerfuhr, existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Mehr als zwanzig Jahre brauchte aber auch die Bundesrepublik, um dieses Unrecht anzuerkennen.


Mit einem ersten wissenschaftlichen Bericht zur Heimerziehung in der DDR soll das Unrecht nun nicht nur anerkannt, sondern auch seine Folgen gelindert werden. Die Schilderungen von Betroffenen hätten ihn tief berührt, erklärte Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium am Montag in Berlin.

Hilfsfonds ab Juli verfügbar

Kues stellte drei Expertisen zur Heimerziehung in der ehemaligen DDR vor. Gemeinsam mit den Sozialministern der ostdeutschen Länder kündigte er zudem an, dass der bereits beschlossene Hilfsfonds für die ehemaligen DDR-Heimzöglinge ab Juli zur Verfügung stehen soll. Er ist mit 40 Millionen Euro ausgestattet und soll für Rentenersatzleistungen und therapeutische Hilfen aufkommen. Im Volumen orientiere er sich am Fonds für die Heimerziehung West, erklärte Kues. Der mit 120 Millionen Euro ausgestattete Fonds für ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik steht seit Jahresbeginn für Hilfsleistungen zur Verfügung.

"Ich habe nur Gewalt erlebt"

Für Roland Militz zählt dagegen vor allem die Anerkennung des Unrechts, das ihm und anderen widerfahren ist. Am Montag saß er als Vertreter der betroffenen Heimkinder der DDR auf dem Podium und sagte: „Heute sind wir stolz, dass wir zum ersten Mal angehört worden sind.“ „Ich habe nur Gewalt erlebt“, berichtete Militz, „das fing zu Hause an und wurde in der staatlichen Fürsorge nur noch schlimmer. Ins Heim kam er, weil er vor den Schlägen des Vaters geflohen war. „Abgehauen“ – das reichte , um dem Vater die ohnehin unliebsame Erziehungsaufgabe zu entziehen. Militz durchlief mehrere Stationen, auch im berüchtigten Jugendwerkhof in Torgau war er.

Vor allem in diesen Spezialheimen, den Jugendwerkhöfen, wurden die Menschenrechte der Insassen verletzt, man zwang sie zur Arbeit und verweigerte ihnen Bildung. Aber auch in den anderen DDR-Heimen gehörten Einschüchterung, Kontrolle und harte Strafen für die Kinder und Jugendlichen zum Alltag. Dem Bericht zufolge haben zwischen 1949 und 1990 etwa 495000 Minderjährige die Heime durchlaufen, 135000 davon strenge Spezialheime für „schwer Erziehbare“.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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Dienstag, 27. März 2012, 10:49

Millionen-Hilfsfonds für DDR-Heimkinder

Berlin (dpa) - Prügel, Missbrauch, Isolation: In DDR-Heimen erlebten viele Kinder die Hölle - und sind auch heute noch traumatisiert. Tausende ehemaliger DDR-Heimkinder sollen jetzt ähnliche Millionen-Hilfen erhalten wie frühere West-Heimkinder.

Der Bund und die ostdeutschen Länder richten zum 1. Juli einen 40 Millionen Euro schweren Fonds ein, aus dem therapeutische Behandlung, Beratung und Rentenersatzleistungen gezahlt werden sollen. Eine monatliche Barzahlung sei zunächst nicht vorgesehen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (CDU), am Montag in Berlin.

Die Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung habe gezeigt, dass für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche Gewalt und Zwang zum Alltag gehörten. Für dieses Leid könnten die ehemaligen Heimkinder niemals entschädigt werden. «Die verpassten Lebenschancen kann man nicht materiell ungeschehen machen.» Der auf fünf Jahre angelegte Fonds sei vielmehr als Bitte um Entschuldigung zu werten, betonte Mecklenburg- Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD).

Das Geld soll den Betroffenen helfen, die Folgen des Leids ihrer Kindheit zu mildern. Den Angaben zufolge gab es zwischen 1949 und 1990 mehr als 400 000 Kinder in den Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR. Den Hilfstopf wollen Bund und ostdeutsche Länder je zur Hälfte füllen. Für ehemalige Heimkinder aus den westdeutschen Bundesländern wurde bereits ein 120 Millionen Euro umfassender Fonds eingerichtet.

Der Bericht zur Aufarbeitung der Heimerziehung in Ostdeutschland enthalte «erschreckende Beschreibungen von Zuständen, die bislang nur ansatzweise bekannt sind», sagte Kues. Die Umerziehung zum sozialistischen Idealmenschen sei erniedrigend gewesen. «Das Versagen des DDR-Systems ist nicht nur auf die Stasi zu reduzieren.»

Wie viele ehemalige Heimkinder von dem Fonds profitieren werden, ist Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) zufolge noch nicht abzusehen. «Jeder Betroffene muss selbst entscheiden, ob er sich an uns wendet», sagte sie.

Quelle: Welt Online

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Löwe

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Freitag, 30. März 2012, 06:13

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

.
Das Märchen von der „Lösung der Heimkinderproblematik“

Mogelpackung! - Millionenschwerer Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder



NIEDERSCHRIFT eines teilweise in AUDIO wiedergegebenen – aber nicht komplett wiedergegeben – INTERVIEWS seitens des Senders MDR mit PROF. DR. MANFRED KAPPELER

Zitat

MDR-INTERVIEW vom 26.03.2012, 16:17 Uhr

@
http://www.mdr.de/nachrichten/heimkinder120.html

[ NIEDERSCHRIFT hergestellt und zur Verfügung gestellt von Ehemaliges Heimkind Martin Mitchell ansässig in Adelaide, Süd Australien
]

[ bezüglich dem »BERICHT "Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR"« ]

KAPPELER: Das kann ich auch so bestätigen. Ich habe dazu schon vor einigen Jahren eine Untersuchung gemacht, die auch publiziert worden ist und den Autoren dieses [ jetzt Ende März 2012 von Herrn Dr. Herman Kues, vom BMFSFJ vorgelegten ] BERICHTS [ bezüglich derDDR-Heimerziehung] auch vorgelegen hat.
Der entscheidende gemeinsame Punkt ist, dass unabhängig von den politischen Vorzeichen mit denen diese „Jugenhilfesysteme“ [ in „Ost“ und in „West“ ] jeweils begründet wurden, die Heime „Totale Institutionen“ waren. Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche über vierundzwanzig Stunden des Tages gegen ihren Willen untergebracht einem absoluten Fremdreglement unterlagen, das alle ihre Bedürfnisse regulierte und überhaupt da keinen Spielraum für individuelle Bedürfnisse / Entwicklungen zuließ.

INTERVIEWER: Sie haben das ja bereits angesprochen. Sie sagen, die Unterschiede waren unabhängig von der Idiologie im Grunde nich so groß. Die meisten Heime im Westen waren in kirchlicher Trägerschaft; die Heime im Osten unterstanden sämtlich dem Staat...

KAPPELER: Das stimmt nicht…

INTERVIEWER: Nee?...

KAPPELER: Das muss ich gleich korrigieren…

INTERVIEWER: Sagen Sie es.

KAPPELER: Also es gab in der DDR, bis fast zum Schluss, auch einen großen Bereich kirchlicher Heime.
In der Berliner Regionalgruppe, die ich vor vier Jahren gegründet habe – moderiere – sind mehrere Ehemalige aus der DDR, die in kirchlichen Heimen aufgewachsen sind und dort die gleichen Erfahrungen gemacht haben wie ihre Leidensgenossen und Leidensgenossinnen aus den staatlichen Heimen; und ich finde das ein ziemliches Problem, dass auch wieder in diesem Bericht und in den Pressemeldungen der letzten Tage diese Tatsache, auf die wir hier auch in einer umfangreichen Publikation der Berliner Senatsverwaltung im vergangen Jahr hingewiesen haben immer unterschlagen wird und jetzt bei Ihnen auch nicht angekommen ist.

INTERVIEWER: Haben Sie denn bei Ihren Forschungen zu Heimen in beiden Systemen, markante Unterschiede feststellen können?

KAPPELER: Also ein „markanter Unterschied“, liegt eigentlich nicht in dem System, sondern in der Möglichkeit über diese Untersch…über diese Verhältnisse zu berichten.
In der Bundesrepublik gab es nach 1945 immer eine kritische Debatte über diese schrecklichen Zustände, aber der politische Wille sie zu verändern ist erst eingetreten als die sogenannte „Heimkampagne“ „1968“ und in den folgenden Jahren das so skandalisieren konnte – mit dem Rückenwind natürlich einer ganzen gesellschaftlichen Bewegung – dass dann tatsächlich eine Änderung eintrat, die schließlich so Anfang der 80er Jahre, könnte man sagen, flächendeckend diese furchtbaren Zustände beendet hat; und das gab es in der DDR nicht, sondern es ist weitergelaufen bis zum Schluss.

INTERVIEWER: Die Abschlusberichte überHeimerziehung“ „OstundWestkommen beide zu dem Schluss, „dass es sich“ „nicht um Unrechtssysteme gehandelt hat“. Ist dass für Sie nachvollziehbar?

KAPPELER: Nein, dass ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Und das ist einer der Versuche der heute Verantwortlichen für das was damals geschah sich einer wirklich umfassenden Wiedergutmachung zu entziehen und Entschädigungsleistungen vorzuenthalten, weil die für die Kinder aus den westdeutschen Heimen bewilligten 120 Millionen und die 40 die jetzt für die ehemalige DDR bewillgt werden natürlich meilenweit entfernt von einer wirklichen Entschädigung sind und auch keine angemessene Rehabilitierung bedeuten.

INTERVIEWER: Wenn ich Ihnen richtig zuhöre muss man fairerweise aber auch einräumen „es gab auch gut geführte Heime“.

KAPPELER: Ja ich selber habe schon in den 60er Jahren zwei solche Heime konzipiert und auch geführt und auch damals schon zeigen können, dass das anders möglich war; aber das hat garnichts mit „fairerweise“ zu tun, sondern in allen meinen Veröffentlichungen – und ich arbeite seit fünfzig Jahre an diesem Problem – hab ich das immer wieder gesagt und den Beweis angetreten, dass es anders möglich gewesen wäre. „Fairerweise“ – hätte man das so ausdrücken müssen – Es war zu jedem Zeitpunkt anders möglich wenn es denn gewollt gewesen wäre, aber man hat es nicht getan.

[ AUDIO-INTERVIEW-LAUFZEIT: 3 Minuten und 59 Sekunden ]

.
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Löwe

135

Freitag, 30. März 2012, 06:18

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

.
Das Märchen von der „Lösung der Heimkinderproblematik“

Mogelpackung! - Millionenschwerer Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder



HEIMKINDERSACHE. – Wer tanzt mit wem auf welchen Hochzeiten ?



[ bezüglich der Vorstellung in Berlin am 26.03.2012 des »BERICHTS "Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR"« ]

Ein Foto als Beilage unter dem Artikel in Magdeburger Nachrichten ( 27.03.2012 ) »Opfer der DDR-Heimerziehung erhalten Unterstützung« @
http://www.magdeburger-nachrichten.de/deutschland/soziales-deutschland/opfer-ddr-heimerziehung-studie/45673/

VON LINKS NACH RECHTS:
(
eine gemischte Koalition zwischen CDU und SPD aufgestellt, im Erachten des Australiers Martin Mitchell, gegen die wirklichen Interessen der ehemaligen Heimkinder OST und WEST
)

1.) Heimkindervertreter OST/WEST, Ombundsmann: Prof. Dr. Peter Schruth
2.) Bundesregierung: Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, CDU ) [ Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken ] [ rechte Hand von Ursula von der Leyen im BMFSFJ in der 16. Wahlperiode ( 2005-2009 ) ]
3.) Berlin: Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, SPD
4.) Sachsen: Sozialministerin Christine Clauß, CDU
5.) Bundesregierung:
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Dr. Christoph Bergner, CDU
6.) Sachsen-Anhalt: Sozialminister Norbert Bischoff, SPD

7.) Brandenburg: Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Martina Münch, SPD
8.) Mecklenburg-Vorpommern: Sozialministerin Manuela Schwesig, SPD
9.) Sprecher für ehemalige Heimkinder-OST: ehemaliges Heimkind-OST Roland Militz
10.) Thüringen: Sozialministerin Heike Taubert, SPD

Brandenburg: Sozialminister Günter Baaske, SPD, scheint nicht anwesend gewesen zu sein.
.
Signatur von »martini« Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

martini

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Löwe

136

Montag, 2. April 2012, 05:02

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

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Das Märchen von der „Lösung der Heimkinderproblematik“

Mogelpackung! - Millionenschwerer Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder



Re dem KAPPELER-INTERVIEW ( aufgeführt in
Beitrag 134 ( oben ) ) bezüglich der jetzt ebenso geplanten „DDR-Heimkinder“-„Mogelpackung“ siehe @ http://www.mdr.de/nachrichten/heimkinder120.html und
@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/03/24/auch-im-osten-nichts-neues/#comment-2686


Was meinte der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler wohl mit seiner in seinem Interview am Di. 27.03.2012 auf MDR-aktuell geäusserten Kritik, dass (a.) der 120 Millionen »Hilfsfonds Heimerziehung-WEST« und (b.) der 40 Millionen »Hilfsfonds Heimerziehung-OST« „natürlich meilenweit entfernt von einer wirklichen Entschädigung“ sei ?

Recht hat Prof. Dr. Manfred Kappeler natürlich alle mal !

Schon vor ungefähr drei Jahren ( am Mi. 10.06.2009 ) wurde berichtet in WELT ONLINE in einem Artikel betitelt »Misshandlungen« - »Deutsche Heimkinder sollen entschädigt werden«

siehe @
http://www.welt.de/politik/article3900536/Deutsche-Heimkinder-sollen-entschaedigt-werden.html

Zitat

Zwischen Ende der 40er bis Mitte der 70er Jahre waren in Deutschland [ WEST ! ] rund 800.000 Kinder und Jugendliche in öffentlicher Erziehung, etwa zwei Drittel von ihnen in konfessionellen Heimen.

[ ………. ]

Der Verband der ehemaligen Heimkinder [ tatsächlich aber hieß diese größte Vereinigung ehemaliger Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland schon immer und heißt sie auch weiterhin: derVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ / „VEH“ ) ] fordert nun die Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Höhe von mindestens 25 Milliarden Euro. Außerdem einen rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für die Arbeit sowie die Bereitstellung von Soforthilfemitteln zur therapeutischen und sozialen Unterstützung in Härtefällen in Höhe von zunächst 25 Millionen Euro.


Und dies war, ist und bleibt die Forderung durchweg, einheitlich und konsequent für alle »Ehemaligen Heimkinder-WEST« sowohl wie auch für alle »Ehemaligen Heimkinder-OST« ( in Bezug auf die »Ehemaligen Heimkinder-OST« bedeutet dies also jetzt natürlich EINE ZUSÄTZLICHE VERGLEICHBARE FORDERUNG ! )

Siehe:
( Mi. 02.06.2009 ) @ http://hpd.de/node/7135
( Mi. 23.03.2011 ) @
http://hpd.de/node/11320
( Mo. 13.12.2010 ) @ http://www.ad-hoc-news.de/der-aufstand-der-heimkinder--/de/News/21780493
( Fr. 10.02.2012 ) @
http://www.readers-edition.de/2012/02/10/entschadigung-der-%E2%80%9Efonds-heimerziehung%E2%80%9C/ und
( Mo. 30.08.2010 ) @
http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2010/08/heimkinder-entschadigung.html
.

Zitat

Unsere Forderungen umfassen folgende Punkte:

1.
300 € monatlicher Opferrente pauschal für alle ehemaligen Heimkinder.
2. Auf Wunsch des/der Ehemaligen statt der monatlichen Opferrente eine Einmalzahlung von 54.000 € (300 € monatlicher Rente hochgerechnet auf 15 Jahre).
3. Die Möglichkeit für besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder, bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente.
4. Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern mit Behinderung.
5. Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern aus der damaligen DDR.
6. Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 40er Jahren lag.
7. Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 70er und 80er Jahren lag.

Und ausgehend von der derzeit mandatierten Hamburger Anwaltskanzlei DR. VEHLOW & WILMANS zuzüglich dem juristischen Berater und Entschädigungsexperten Michael Witti, siehe auch diese Pressemitteilung vom So. 14.09.2009 @
http://pressemitteilung.ws/node/159945
.
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Zwillinge

137

Montag, 2. April 2012, 21:53

Fondslösung-Wie geht es weiter??? So jedenfalls nicht!!!

2. April 2012
Umgang mit Heimkindern: "Empathie reicht nicht"

Missbrauch - Die bisherige Leiterin der neu eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder, Daniela Gerstner, hat schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben.
Von Jürgen Heilig

Die gesamte Fondslösung sei nicht nur schlecht vorbereitet, sondern werde jetzt auch schlecht umgesetzt, kritisierte die Sozialpädagogin und Traumafachberaterin in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Gerstner hat nach nur wenigen Wochen ihre Tätigkeit aufgekündigt und die Beratungsstelle Ende März verlassen.

Die Anlaufstelle war am 19. Januar eröffnet worden. Ehemalige Heimkinder können seit Jahresanfang Anträge auf finanzielle Hilfen stellen. Dafür wurde in jedem Bundesland mindestens eine Beratungsstelle eingerichtet. In dem für Hilfsleistungen vorgesehenen Fonds stehen insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt von Bund, Ländern und Kirchen.
"Unverantwortlich, Hoffnungen zu wecken und sie dann nicht zu erfüllen"

Bislang gebe es noch nicht einmal richtige Antragsformulare, berichtete Gerstner. "Ich halte es für unverantwortlich, bei den Betroffenen Hoffnungen zu wecken und sie dann nicht zu erfüllen." Die Anfang des Jahres bundesweit eingerichteten Beratungsstellen seien aus ihrer Sicht weder personell und räumlich, noch von den Fondslösungen und von der Qualifikation der Mitarbeiter hinreichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. In Berlin haben sich in den ersten drei Monaten bereits rund 250 Betroffene gemeldet.

Weitere Infos

Website "Fonds Heimerziehung"

Aufgrund des Verzichts auf eine Änderung des Sozialgesetzbuches sei auch nicht eindeutig geregelt worden, dass Leistungen aus dem Fonds nicht wieder von etwaig bezogener Sozialhilfe abgezogen werden. "Da muss jetzt nur das Sozialamt einer finanzschwachen Kommune kommen und die Betroffenen sind die Dummen", sagte Gerstner. Die Frustration der Betroffenen habe mittlerweile dazu geführt, dass ihnen künftig bei der ersten Beratung 250 Euro bar ausgezahlt werden sollen, berichtete die bisherige Beratungsstellenleiterin. Ursprünglich waren die Ansprüche der Betroffenen auf reine Sachleistungen begrenzt.
Beratungsstelle sollte keiner Behörde angegliedert sein

Die umstrittene Verzichtserklärung werde den ehemaligen Heimkindern inzwischen nicht mehr abverlangt, sagt Gerstner. Bislang war vorgesehen, dass sie bereits mit Abgabe ihres Antrages auf alle gesetzlichen Ansprüche verzichten, ohne zu wissen, ob ihnen Fondsleistungen zustehen. Dies sei jetzt im Zusammenhang mit der Einigung über Leistungen für ehemalige DDR-Heimkinder auch für westdeutsche Betroffene fallengelassen worden.

Die Berliner Beratungsstelle hat bundesweit einen guten Ruf, weil sie die einzige in freier Trägerschaft ist. Es sei "absolut wünschenswert", dass eine solche Einrichtung keiner Behörde angegliedert ist, mit denen die Betroffenen schlechte Erfahrungen gemacht haben, betont Gerstner. Notwendig wäre allerdings, dass freie Träger bereits Erfahrungen mit Beratungsstellen haben: "Empathie und Verwaltungskenntnisse reichen für den Umgang mit teilweise schwer traumatisierten Menschen nicht aus", sagte sie dem epd.

Quelle:evangelisch.de

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