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heimkost

Antworten im Thema: 9 » Der letzte Beitrag (28. Januar 2012, 19:16) ist von rehlein7.

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pelle

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Donnerstag, 26. Januar 2012, 09:03

heimkost

ich moechte mal die frage stellen, obeinige von euch noch an die malzeiten im heim erinnern? von meiner seite aus kann ich dazu sagen, das ich waerend meiner ganzen heimzeit jeden morgen haferflocken suppe essen muste. das war haubtgericht nr.1. weiterhin gab es drei mal die woche eintopf. nichts gegen zu sagen aber ob es schmeckte war eine andere sache. sonntags hatten wir glueck da bekammen wir brot, fleichwaren, und ein ei und mukkefuck.(kaffee) besonderheiten waren die feiertage da gab es dann meistens etwas besonderes. wo ich mich auch dran erinnere ist taeglich das ruebenkraut mittags auf brot. das schlimste war wie ich mit 16 beim bauern arbeiten muste bekamm ich auch da morgens haferflockensuppe. ich konnte es nicht mehr sehen. ich habe einige zeit mal in einer heimkueche gearbeitet, aber da will ich mal nicht ueber schreiben. es war keine schlechte arbeit aber da habe ich gesehen wie fuer 100 kinder das essen gemacht wird. gut es war zu verstehen bei soviel kinder kann mann nicht jeden einzel beruecksichtigen aber wenn mann sah wie so eine menge essen gamacht wurde, da habe ich manchmal nur mit den kopf geschuettelt. wohl gesagt es wurde alles nach vorschrift gemacht.eines muss ich doch sagen, in dorsten?kreskenhof war das essen perfeckt. jeden morgen frische broetchen, marmelade und wurst oder kaesse. auch das andere essen war prima. aber haferflockensuppe nein das gab es hier nicht. nun wuerde mich mal intressiren wie ihr das gesehen habt

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211052KA

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Waage

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Donnerstag, 26. Januar 2012, 16:58

Heimessen

In Lörracher Heim gabs auch jeden Tag Haferscheimpampe. Mal mit Vanille oder Schokogeschmack. Ein wenig Abwechslung.

In dem anderen heim gab es : Matschreis und zerkochten Gulasch. und dies gab es häufig

Salate wurden ja schon um 10 uhr angesetzt. Um 12 uhr zur Essenszeit war der salat auch nicht mehr knackig

Kurzum die Ernährung war wirklich nicht tolle.



Lieben gruß cotonaster :love:

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isurfnix

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Löwe

3

Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:54

bei uns gab´s die meiste zeit in der früh mussbrei

was immer da auch drin war keine ahnung ( zumindest war´s so in der gruppe müller)

gruss isurfnix
Signatur von »isurfnix«
Was ist das Leben?
Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen
in der Nacht.
Es vergeht wie der Hauch des Büffels
im Winter.
Es ist wie der kurze Schatten,
der über das Gras huscht
und sich
im Sonnenuntergang verliert.
(CROWFOOT)

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Fische

4

Freitag, 27. Januar 2012, 10:52

Ja bei uns in Burg gab es morgens auch immer Haferschleimsuppe.
Mir hat sie immer gut geschmeckt,übrigens heute noch.
Und ich kann mich an die großen Pappeimer mit Marmelade erinnern.
Das Essen war ganz gut.Ich kam nach Burg mit 45 Kg und gegangen bin ich mit 58 kg.
Es war ein einfaches Essen,viel Suppen und viel Brot.
Und für die Arbeit mußten wir uns die Brote auch schmieren.
Ich hatte immer ein Riesen Stullenpaket mit viel Schmalz,denn Schmalz gab es immer.
Und Zuckerbrote habe ich auch geliebt.
Oft habe ich den Geruch heute noch in meiner Nase.
Wenn ich Ruhetag habe koche ich immer noch gern wie in alten Zeiten und das schmeckt mir am besten.
Leider können es heute ganz wenige.
Siggi.
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Schütze

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Freitag, 27. Januar 2012, 11:23

bei uns gab´s die meiste zeit in der früh mussbrei

was immer da auch drin war keine ahnung ( zumindest war´s so in der gruppe müller)

gruss isurfnix

---------------------------------
Haben wir alle auf dem Tempelhof bekommen :D :D
Musbrei : Grob gehackte Getreidekörner......mit Mich und Zucker :D
Signatur von »hippie« ich bin...ich weiß nicht wer
ich komme...ich weiß nicht woher
ich gehe...ich weiß nicht wohin
mich wundert,das ich so fröhlich bin...
( Unbekannter Dichter, Mittelalter )

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Schütze

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Freitag, 27. Januar 2012, 14:31

also wenn ich hier so lese was es alles zu essen gab ich glaube das dies in jeden heim fast das selbe war , denn ich war in sehrviele heime wo ach immer das selbe bekam haferflocken suppe mehlsuppe mit etwas brot und sonntags zweischeiben marmeladenbrot und aus der belchkanne ein becher muckefuck. ich habe meist noch unter dem tisch gesessen und das vertilgt was andere runter geschmissen ,oder besser gesagt was runtergeflogen ist . da bei uns im heim ein altershein dabei war bekam ich immer von einer frau die mich arg leiden mag ,die brotrinde habe die frau viel mit dem rollstuhl umhergeschoben . das mittag essen war auch nur eintopf kohlrüben mit kartoffeln ,oder spinat graupen ,die wir kälberzähne nanten weiter zum abend zweicheiben brot duch den man schauenkonnte den da hat der wind durchgeblasen und von brotaufstrich ganz zuschweigen ich kann das garnicht mehr heute sagen nur später hatten wir nußbutter aufs brot bekommen das waren spenden, die weir bekamen

( ABER LÄUTE ICH BIN GLÜCKLICH DAS ICH NOCH LEBE)

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Jungfrau

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Samstag, 28. Januar 2012, 13:35

Heimkost .

Ja Leute, zur Heimkost, da möchte ich auch etwas beitragen. Es war die Zeit, von 1940 bis 1947 die ich hier beschreiben möchte, mit den Essen-Rationen. Morgens immer 2 Scheiben Kimmis-Brot, der Aufstrich wurde drauf geschmiert und wieder runter gekratzt, denn der Aufstrich befand sich nur noch in den Luftlöchern des Brotes, man konnte nicht schmecken was da drauf war. Getränke, mal Tee mal Muckefuk, zum durstlöschen tranken wir immer Leitungswasser oder vom Brunnen. Mittags, undiffiniertes etwas, immer eine Kelle voll in den Blechnapf. Es war 1945 Weihnachten, da durften wir uns einmal satt essen. Es gab erst eine Graupen Suppe, dann Salzkartoffeln mit Gulasch und Gemüse, viele holten sich Nachschlag aber danach gab es noch Pudding mit Sosse. Ich kann mich entsinnen (damals 11 J. alt), das wir alle so voll gegessen waren, dass wir nicht mehr Laufen konnten und wir alle X( hatten Bauchschmerzen, das werde ich nie vergessen. :| :thumbdown:
Signatur von »alrosch« Die Sonne scheint für alle, für Böse und Gerechte.

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Samstag, 28. Januar 2012, 15:02

Ja an das gute Essen in den Heimen kann ich mich auch noch errinnern, ganz besonders an gekochten Schweinebauch mit Speckschwarten und die Haarborsten noch drauf (igitt), Heiferschleimsuppe (igitt),lauwarme Milch mit der Haut oben drauf (igitt), Kurbissuppe, Rote Beete Saft,
Karottensaft (alles igitt) Sonntags gab dann mal ne Scheibe Brot mit Butter und Wurstscheiben zum Frühstück, aber die Milchsuppe
wir nannten sie Klunkersuppe die hat mir geschmeckt, da in Mistlau ja selber geschlachtet wurde gabs dann ab und an
Blutwurst (igitt), und die Teller mußten ja immer leer gegessen werden, das Alles ist mir nach der Heimzeit auch nicht mehr auf den Tisch gekommen.

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Schütze

9

Samstag, 28. Januar 2012, 18:25

mein letztes heim wärend des krieges war in heilbrunn an der dosse da wir silbst eine landwirtschaft hatten war das mit dem essen noch annehm bar auch wennes immer das selbe mit mehlsuppe und brot war aber wir hatten regelmäsig unser essen und mußten auch immer beten und gott danken für all die guten gaben die eigentlich nur die heimleitun tatte... für mich war es am schlimmsten mit dem essen nach 1945 als ich in berlin wannssee war . glaubt mir es wurde alles in der küche verarbeitet was irgend wie unschädlich in unser magen landetewir sind am wannssee entlang haben brennesseln gesammel sauerampfer gesammel all dieses wurde ail eintopf mit eipar graupen gekocht und das fast jeden tag. da das heim eine villa war ,hatten wir auch ein großen park mit viel bäume buchen und eichen bäume es wurden bucheckern gesammelt und daraus oel gemacht eicheln wurden gesammel die kamen in einer mühle in dem auch die blausäure entzogen wurde und zu weihnachten gabs kuchen aus eichel mehl bitter wie galle aber bei hunger wurde alles gegessen was der magen nicht abgestoßen hatte in kladow haben wir pilze gesammelt die wir meisten roh schon beim sammeln verspeisten meit waren es butterpilze den hatten wir untenrum die haut abgezogen und da wurden die mit genuß verspeist auch wie alrrosch schrieb brot mit etwas schmiere, war bei uns nußbutter die kam aufs brot im dzug tempo also einmal darübergekratz und fertig war das möchte sagen scheibchen brot denn wir nantes es immer blaser.

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Skorpion

10

Samstag, 28. Januar 2012, 19:16

Bei uns in Mistlau kamen öfters amerikanische Soldaten vorbei, und beschenkten uns mit Milchtrockenpulver und Erdnussbutter
in den grünen Felddosen, fand ich lecker, da Milchpulver verschlangen wir immer so in Pulverform klebte dann immer
so am Gaumen das Zeug aber es schmeckte und die amerikanischen Bonbons die sie verteilten schmeckten so toll nach Bubble Gam
also ich freute mich immer wenn die Amis kamen war ja noch ein kleines Bobbele, die hatten immer richtig Mitleid.

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