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Seid ihr auch mal aus eurem Heim abgehauen?

Antworten im Thema: 31 » Der letzte Beitrag (2. Mai 2012, 03:01) ist von E.T..

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JW1HAL

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Stier

1

Sonntag, 29. Januar 2012, 19:51

Seid ihr auch mal aus eurem Heim abgehauen?

Hallo,

als ich ein Jahr im "normalen" Heim in Krosigk war, habe ich schwach in Erinnerung, dass da so ein Vordach, ein Fallrohr (Dachrinne) und ein Blitzableiter war. Unser Zimmer war direkt über dem Vordach. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich auch mal daran runter geklettert bin. Aber ich denke schon. Vielleicht haben wir da ne kleine Nachtwanderung gemacht udn sind dann auf dem selben Wege wieder rein. Ich war da in der 3. Klasse und habe leider sio gut wie keine Erinnerungen mehr. Schade. Aber ansonsten war dort alles frei also nicht eingezäunt und so.

Im Spezi in Eilenburg waren viele Fenster und Türen vergittert. Aber auch nur das, was von der Straße aus nicht sichtbar war. So waren vorne nur die Kellerfenster, welche ja eh hinter einer Hecke waren und auch die Seitentür, wo wir Kinder immer rein und raus sind vergittert. Hinten könnte es auch in der ersten Etage gewesen sein, weiß das aber nicht mehr genau.

Wie wir da abgehauen sind, weiß ich auch nicht mehr. Ich bin jedenfalls einmal mitgegangen bis zum Bahnhof und habe dann doch Schiss gehabt und zurück gegangen. Soweit kann ich mich schwach erinnern. Ob ich da erwischt wurde, weiß ich auch nicht mehr genau. Ich habe in den Heimen allgemein gewusst, was richtig und falsch ist und mich von daher von ganz schlimmen Dingen eher fern gehalten, so dass ich wohl von schlimmeren Sanktionen verschont blieb, denke ich. Denn so genau kann ich mich auch an keine einzelnen Details erinnern. Es ist einfach fast alles weg.

Übrigens wurde die Flucht oder das abhauen immer "Entweichen" genannt.


Was habt ihr so alles erlebt?
Seid ihr mal abgehauen und wenn ja, wie?


Gruß Jan
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2

Sonntag, 29. Januar 2012, 20:13

Bin mehrmals aus dem Heim abgehauen. Meistens auf dem Weg zur Schule oder zurück. Ich weiss garnicht mehr was ich auf meiner Flucht so alles gemacht habe. Weiss nur noch dass mich meistens die Bullen in Potsdam oder Berlin aufgegriffen haben und dann gings ins Durchgangsheim.
War mit Sicherheit 10x im D-Heim (Berlin und Potsdam).
Aus dem JWH bin ich allerdings nie abgehauen, weil ich mir dachte, die nächste Stufe kann nur die Hölle sein....
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mehrere Male in den D-Heimen Berlin / Alt-Stralau und Potsdam / Am Kapellenberg

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diana

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Stier

3

Sonntag, 29. Januar 2012, 20:28

Genau, es wurde immer mit Torgau gedroht.

Ich bin auch nicht abgehauen, denn ich hatte Angst in den Kinderknast zu kommen.

lg diana
Signatur von »diana« Ich habe mich entschieden, glücklich zu sein.
Das ist besser für die Gesundheit.

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manfredo

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Schütze

4

Sonntag, 29. Januar 2012, 20:39

ausgerissen vom heim

ab 1950 war ich im jugenwerkhof bräunsdorf habe schon vliel vom ausbruch geschrieben . werde aber noch einige deteil und erlebnisse schreiben nur momentan bin ich nicht gesundheilich in der lage . werde aber bestimmt einige spannende sachen schreiben , denn ich war mehr unterwegs als im heim bitte geduld walten lassen gr.manfredo

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Montag, 30. Januar 2012, 08:35

seid ihr auch mal aus eurm heim abgehauen?

diese frage kan ich mit ja beantworten. wie ihr bei strafen im haeim gelesen habt, war ich in meinem ersten heim in hagen das erste mal mit dem 6lebensjahr abgehauen ich wuste als kleiner knirps bringt das nicht viel ich wurde doch immer wieder geschnapt. aber in dorsten/kreeskenhof hatte ich ganz besonders dreist gehabt. wir schliefen immer mit 4mann auf einem zimmer.9eimer und so0 unsere kleidung musten wir vor dem bett gehen schoen gefalten vor dem schlafzimmer auf einem stuhl legen. dann wurde nachts die schlakammer abgeschlossen. wir hatten einen jungen der unbedingt da weg wolte. so kamm ich in einer zwieckmuehle zurrecht, mitmachen oder ein feigling sein. wir wusten was uns erwatet wenn das raus kam. also habe ich das risiko gelaufen. wir musten sontagsmittag immer 2std ins bett, nun war es so die fenster konnte mann nicht oefnen und ueber den grossen rahm war ein kleines fenster. mein heimkollege hatte eine nagelfeile besorgt, und wenn es irgenwie ging hat er probiert das fenster zu loesen, ich weis nicht mehr wie lange wir daran getan haben, aber eines abends sind wir mit bettlacken die wir zusammen geknotet hatten im nachthemd ohne schuhe alle mal aus den rahmen geklettert, unser glueck war das es nicht so hoch war. selbst der nachwaechter hat nichts mitbekommen. dann sind wir ueberm zaun geklettert der rund des heimes stand und dann in den wald. ich hatte noch nie so eine angst. in dem moment dachte ich was bist du doch dumm gewessen so etwas mit zumachen. als wir aus den wald kammen sahen wir ein auto voll geladen mit plaetzchen. der junge hatte das auto kurzgeschlossen, und wir fuhren davon. natuerlich konte das nicht gut gehen. auf der autobahn sah uns ein lkw fahrer, der die polizei snrief. wir aus dem auto und dann nachdem wir durch einen wald liefen kammen wir eine kleingaertner anlage gegen. da heben wir uns versteckt. es dauerte nicht lange und mann hatte uns wieder gepackt.die strafe die wir hier fuer bekammen will ich garnicht erst erzaehlen. ich hatte glueck das ich bei enem spaeterem gerichtsverfahren allein ermahnt wurde, weil ich vorher noch nie eine straftat begangen hatte. aber eines habe ich davon gelernt, das ich niemanden mehr vetraute.die ganze sache hatte 1969 grosses aufsehen erregt in dorsten. und jungens die zu der zeiy da waren koennen sich da sicher noch drann erinnern.ein paar wochen danach bin ich wieder da abgehauen aber diesmal allein und ich hatte es bis nach hause geschaft.

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alrosch

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Jungfrau

6

Montag, 30. Januar 2012, 11:39

Seid ihr auch mal aus dem heim abgehauen?

Schon als 8 jähriger bin ich mit 5 Kinder ausgerissen und abends um einen Bauernhof geschlichen, wir wollten in der Scheune übernachten, aber die Bäuerin hat uns gesehen und in die große Stube geholt. Wir wurden ausgefragt, ich kann mich noch gut daran erinnern, es war anfangs sehr ernst und wir hatten Angst, aber nach einer Weile wurde viel gelacht und die Bäuerin kam mit einer großen Schüssel mit Griesbrei, nach dem Essen steckte Sie uns einfach in das große Bauernbett. Am anderen Morgen wurden wir geweckt von der Bäuerin und es gab ein gutes Frühstück. Wir konnten uns endlich mal wieder richtig satt Essen, nach dem Essen kam die Polizei und brachte uns wieder zurück in das Kinderheim. Das war damals 1942, in Moschwig bei Bad Schmiedeberg. Heute besteht das Heim nicht mehr. :) :P :D :thumbsup:
Signatur von »alrosch« Die Sonne scheint für alle, für Böse und Gerechte.

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Fische

7

Montag, 30. Januar 2012, 17:07

Ja so blöd war man,ohne nachzudenken!
Durchgangsheim Demmin!
Großer Zaun im Hinterhof,wir waren zu weit und dachten einfach so mal abzuhauen.
Holzlatschen olle Bollerhose und grauen Kittel.
Sah überhaupt nicht auffällig aus hihi
?( ?(
Marion und ich hingen schon ganz schon weit oben,bis da jemand an meine Hose zog und mich runter gezogen hat.
Na ja draußen wären wir mit unserem Faschingskostüm auch nicht weit gekommen.
:thumbsup:
Drei Tage Bunker war die Strafe bei Wasser und Brot.
Wo wollten wir eigentlich hin? Heute weiß ich es nicht mehr
?( ?(
In dieser Verkleidung möchte ich mich heute noch einmal sehen und noch mal abhauen :thumbsup:
Signatur von »Siggi«

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schieby

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Stier

8

Montag, 30. Januar 2012, 23:03

abhauen:mal geplant-oder ausm affect,wenn ich mich ungerecht behandelt fühlte

mit 12 jahren das erste mal und dann aber häufiger.habe mal in scheunen ,in einer kommune, butze oder zelt genächtigt.
ab 22 uhr mußten die erzieher eine vermisstenmeldung bei der polizei machen.manchmal wurde ich von ihnen aufgegriffen und zurückgebracht.da ich dann aber wusste,das aussehen und kleidung beschrieben wurde-habe ich kleidung zum wechseln mitgenommen.
nach ein paar tagen bin ich auch von alleine ins heim zurückgegangen.es war kein geschlossenes heim der rohdenhof.bin sogar oftmals trotzalledem weiter zur schule gegangen;wo dann draußen vor der tür die bu... zei wartete.um mich ins heim zu bringen.dann bin ich einfach hinten übern zaun und den nächsten tag nicht zur schule ,weil die polizei schon morgens wartete vor der penne.stubenarrest war nicht durchzusetzen bei mir-ich bin nach der schule erst gar nich zurückgekommen ins heim.
es war doch ein schönes freiheitsgefühl-aber auch abundzu anstrengend. lg schieby

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isurfnix

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9

Mittwoch, 1. Februar 2012, 11:29

jep mehr als einmal
bei uns hieß es auf wackel gehen.

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Krebs

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 11:40

Abgehaun

Natürlich bin ich auch aus den Heimen oft genug abgehaun. Daher wurde ich als Dauerausreiser bei der Polizei geführt.
Kann mich noch ganz gut daran erinnern, das mein Vater in einen Heim Platten im Hof legte. Als er nach Hause ging, musste
ich dort bleiben. Ich konnte das nicht verstehen. In der Nacht weinten einige Kinder und ich hab mich entschlossen, die
Kinder zu meinen Vater zu bringen, damit er sie wieder zu ihren Eltern bringt. Ich habe allen einen Löffel Buchenteer
verpasst so wie es die Erzieher gemacht haben, damit wir nicht krank werden. Los gings.....doch am Ortsausgangsschild
wurden wir schon gefasst. Ab da an wurde ich täglich an einen Baum gebunden und durfte nicht mit den anderen spielen.
Das war im Kindergartenalter zirka 5 oder 6 Jahren.
Signatur von »Angi90« Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten,
die er verdauen kann.

- Winsten Churchill-

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Fische

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 15:55

Abgehauen? Nicht nur einmal. Ich denke, das gehört einfach zum Heimaufenthalt dazu.
Signatur von »Miss Becky« Ein wahrer Freund ist der,
der dich an der Hand hält und am Herzen berührt.

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 16:22

Wie war das denn so?
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Schütze

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 20:35

das 1. mal ausgesissen

ich bin 1949 von bräunsdoff ,das zu damaligen zeit ein erziehungsheim war ,nach zwickau verlegt worden da das bränsdorfer erziehungsheim für kinder aufgelöst wurde und nur noch als jugenwerkof fungierte. in zwickau muß ich sagen ich glaube das war im oberschloß , von oden konnte nan die mulde sehen ,also keine große ahnung. da ich nicht lange dort war nur einige wochen dort sollte ich konvamiert werden ( jugend weihe gabes noch nicht ) und so machte ich mich mit noch ein kumpane auf die socken quer durchs erzbebirge ,durch die lausitz bis nach zittau dort wurden wir deschnapt und kamen in ein durchgangs heim mein freund wohin der später kam weis ich nicht ,ich jedenfals landete in dresden in eindurchgangshein amheller und anschließend nach etwar 3-4 wochen wieder in bräunsdorf ,da ich ja jetz kein kind mer war sondern zählte zu den jugendlichen das alles genau zu erzählen giebt ein kleinen roman von 1050 b1953 die 4 jahre war ich mehr unterwegs als im heim meine längste zeit aus dem heimausbruch war 7 monate wo ich in münchen aufgegriffen wurde und wieder nach bräunsdorf gebracht wurde oder besser gesagt gebracht werden sollte ,den der jenige hatte es nicht geschaft mich ins heim zubringen also mit anderen worten ich war wieder durch die lappen gegangen .ich mehr unter wegs als im heim

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Fische

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 19:17

Es muss so etwa im Herbst 1986 gewesen sein. Zusammen mit Thorsten Seegert hatten wir unsere Flucht Monate lang geplannt...immer wieder auf der Karte eingezeichnet welchen Weg wir nehmen würden....aber Papier ist ja bekanntlich sehr geduldig......
Es gab da so einen Dienst, wie der heisst weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall wurden da immer 2 zur Gelände Pflege für 30 Minuten raus geschickt.
Thorsten Seegert und meine wenigkeit, wir meldeten uns Freiwillig an diesem Freitag am späten Nachmittag nach der Großreinigung, Harken am Schiess Stand war auf dem Plan.
Was quasi Ideal war, einige von euch wissen das sicher noch, Hinterm Schiesstand verlief der Zaun des Heimgeländes, der Zaun verlief mitten durch einen Sandhaufen, was die Flucht doch sehr erleichterte.
Dort sind wir so wie wir am Schiesstand ware dann auch rübergeklettert, haben die Harken Quasi einfach liegen gelassen und sind erstmal ein Stück weit durch den Wald gelaufen an Rand von Weißwasser endlang in Grobe Richtung Bahnhof. Wir konnten schlecht quer durch die Stadt laufen, zu viele Erzieher wohnten in der unmittelbaren nähe zum Heim. Kurz vorm Bahnhof bogen wir Links auf die Strasse in Richtung Schleife ab. Irgendwann kreuzten wir die Bahnschienen und liefen fortan auf den Schienen weiter bis zum Bahnhof in Schleife. Natürlich hatten wir immer die Lichtsignalanlagen im Auge, wir wollten schließlich nicht überrollt werden, aber wir dachten einfach dass das Risiko sich zu verlaufen auf den Schienen kleiner ist denn so viele Bahnlinien gab es im Osten nicht. Gegen Mitternacht kamen wir in Schleifen an und suchten was zum Übernachten, ein 5 Meter hoher Heuhaufen hat sich förmlich angeboten. Wir sind hochgekrabbelt und haben dann einige Stunden geschlafen. Mann war das kalt, war ja schon Oktober. Wir haben nicht mehr als 4 Stunden geschlafen, dann hat die Kälte uns geweckt. Wir liefen zum Bahnhof weiter und wieder auf die Schienen in Richtung Spremberg. Wir wollten nach Oranienburg, dort hatte Thorsten verwante wo er uns einquartieren wollte.
Unterwegs kamen wir immer wieder an Obstbäumen vorbei, an diesen besänftigten wir etwas unseren Hunger....am frühen Vormittag kamen wir in Spremberg an. Des laufens müde wollten wir etwas mit dem Zug schwarz fahren um abzukürzen. So als hätten wir es gewusst liefen wir im Bahnhofsgebäude Fräulein Poleske in die Arme. Ausgehend davon dass Sie Privat Unterwegs war und nicht unbedingt nach uns gesucht hatte kann man sich vorstellen wie unwahrscheinlich das war dass sowas passiert aber genau so war es, wir konnten es nicht fassen. Natürlich fragte sie erstmal warum wir dort sind und wo wir hin wollten. Ihr war sofort klar dass wir da nicht hätten sein dürfen zu diesem Datum aber sie wollte wohl Panik reaktionen vermeiden also versuchte Sie es mit ner freundlichen Plauderei. Dann ging sie zum Fahrkarten Schalter um Fahrkarten für uns drei nach Weißwasser zu kaufen. In diesem Moment hat sie nicht aufgepasst, wir nutzten die Chance wieder zu verschwinden, wir ranten bis wir weit aus Spremberg raus waren, wieder auf die Schienen in Richtung Cottbus. Uns war wohl bewusst dass man jetzt zumindest unserere Richtung kennt und weiß dass wir uns von Bahnhof zu Bahnhof bewegen. Irgendwo zwischen Spremberg und Cottbus schaltete die Bahn Signalanlage Plötzlich auf Grün aber wir waren durch ein Gespräch abgelengt und merkten es nicht sofort. Wenn das Signal Grün wird hat man etwa 3 Minuten um von den Gleisen runter zu kommen, das wussten wir. Aber wir haben den von hinten nahenden Zug erst an den wibrierenden Gleisen bemerkt, ich schaute schnell zum Signal und wusste bescheid, Ich packte den Thorsten und beförderte uns beide Augenblicklich in einen Graben. es dauerte nur noch etwa 5 bis 7 Sekunden bis ein schwerer Gürterzug vorbei donnerte. Da wir in einer Kurve waren hatte der Fahrer uns nicht bemerkt. Nachdem wir uns von dem Schock erholt hatten, beschlossen wir lieber den Waldweg neben den Gleisen zu nutzen, jetzt kam natürlich kein Zug mehr.
Am frühen Nachmittag waren wir dann, auch mit Hilfe eines alten Fahrrades dass wir unterwegs fanden, in Cottbus am Bahnhof angekommen. Allerdings war mit laufen nicht mehr viel, wir konnten einfach nicht mehr, hatten wir ja kaum geschlaffen unr nur etwas Obst gegessen. Also stiegen wir in Cottbus in den Zug Richtung Berlin ohne Fahrkarte. Dauerte auch nicht lange, da wurden wir erwischt. Da die Dame aber sehr Pflichtbewusst war, leiss Sie uns beim Halt in Vetschau aus den Augen und wir konnten flüchten, raus aus dem Zug und gerannt was das Zeug hält. Ich wusste bis dahin nicht dass ich so schnell rennen konnte, und noch soviel Energie übrig hatte. Mangels anderer Möglichkeiten und eines Weges neben den Schienen mussten wir uns nun wieder auf den Schienen fortbewegen, wir kannten uns ja nicht aus in der Gegend und verlaufen wollten wir uns auch nicht. Mir taten schon furchtbar die Füsse weh. Gegen 21 Uhr ca. waren wir dann in Lübbenau. Thorsten und ich, wir stritten uns ob wir den Bahnhof betreten und in den Zug nach Berlin steigen sollten der am Gleis zufällig stand, uns war bewusst das dass Risiko gefasst zu werden extrem hoch war. Thorsten wollte nicht, ich jedoch wollte keinen Meter mehr laufen... .so liess ich ihm keine Wahl und wir betraten den Bahnhof an der Seite über einen Holzzaun zum Gleis 1. Kaum wollte wir die Treppe runter um zum anderen Gleis zu kommen wo der Zug wartete liefen wir der Polizei in die Arme.....Die brachte uns zur Polizei Wache und sperrte uns in eine Zelle. Wie lange weiß ich nicht mehr, waren sicher stunden. Danach brachte man uns nach Cottbus zur Polizeistation im Bahnof, es war schon weit nach Mitternacht. Dort hat uns der Direktor Herr Hermann mit seinem Trabbi abgeholt. Wir haben uns nicht mehr gewehrt, wir waren Müde, am verhungern, uns Tat alles weh und wir hatten keinerlei Energie mehr. Es dauerte Zwei Tage bis mein Energie Haushalt wieder normal war, erst nach 2 Tagen hatte ich quasi keinen Hunger mehr. (die Mahlzeiten waren ja quasi begrenzt). Ich glaube ich habe mich nie wieder so sehr auf das Essen gefreut wie an diesem Sonntag Morgen. Eine Strafe gab es nicht so richtig. Ne Woche später wurde vom Herrn Heinrich ein tadel für uns beide ausgesprochen, es war ja die erste und einzige Flucht, dies hatte jedoch keine weiteren Konsequenzen. Auch die Erzieher waren nicht sonderlich Sauer, fast so als hätten Sie verständniss gehabt.....
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Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten, ich brauche sie nicht mehr. .:.

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manfredo

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Schütze

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 23:12

fortsetzung das erstemal

wie schon gesagt landete ich in dresden ich glaube drachenberge oder am heller . dort hies es eines tages pack deine sieben sachen morgen komst du nach bräunsdorf . sieben sachen das war gut ich hatte ja garnichts abends wurden die schlafräume abgeschlossen ich kann mich noch erreinnern das dies ein baksteinhaus war von ausen war in deckenhöhe ein halber ziegelstein ald kranz gemauert . nachts bin ich aus den fenster es waren 3 stockwerke hoch bin von ein fenster zum anderen gehangelt bis ich an der ecke war wo das dachkänchen und blitzableiter waren an den bin ich dan nach unten geklettert das dachkändel machte ein fürchterlichen krach ,da es an einigen stellen lose war nur der blitzableiter hatte mir zur flucht geholfen. mein weg ging unter der autobahn ich blaube nent sich wildermann bin richtung moritzgurg und da hab ich mich entschlossen in die lausitz zugehen habe zeit weise meine großmutter besucht bei der ich aber nicht bleiben konnte die hatte erstens kein platz und war fast erblindet . mit nachbars kinder sind wir betteln gegangen bei den hab ich auch das katholische vaterunser gelernt den die lausitz ist fast alles katohlisch dort leben die sorben die haben ihre eigene sprache und somit habe ich auch notgedrungen etwas sorbisch gelernt die einzelnen untaten werde ich getrennt mal erzählen hier will ich nur mein ersten ausbruch aus dem heim erzählen in storche , ist in der hähe bautzen dort habe ich ein fahrad gestohlen und bin damit über ruhland auf der autobahn nach berlin bin einige male auf die schnauze gefallen da die bereifung aus lauter kleine lederlappen,inden ein draht durch gezogen war .in kurven mußte man aufpassen das man mit der felge nicht die strasse berührte den dan ist man gewaltig weggerutscht und schon lagste auf die schauze nach ber lin waren es etwa130 km und bis berlin habe ich kein einziges auto gesehen.da ich ja bis 1947 in berlin im kinderheim war hatte ich auch noch den berliner dialeckt und so bin ich in berlin grünau an der volkspolizei vorbei die das gebiet abgespert hatte ich hab nich umgedreht und gerufeh justav kick doch mal det isn ding wat also berlinerisch und so ist das den v,p. nicht aufgefallen dasich ein auswertiger bin zu dem war ich zur damaligen zeit für mein alter mit 15 jahren noch recht klein wie ein13 jähriger ( wird fortgesetzt)

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Fische

16

Freitag, 3. Februar 2012, 09:12

manfredo
Ich bin gespannt wie es weitergeht
:thumbup:
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alrosch

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Jungfrau

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Freitag, 3. Februar 2012, 11:07

Ausgesissen.

Das was Manfredo da erzählt, - mit dem Fahrad auf der Autobahn - kann ich nur bestätigen, denn 1953 war es immer noch so leer auf den Autobahnen, da bin ich von Neuenstein bei Öhringen (Wttbg), mit dem Fahrad über Rothenburg an der Tauber und Hof bis nach Leipzig gefahren. Kein einziges Auto ist mir da begegnet (es war nach dem Aufstand in der DDR, der von den Sowjets mit Panzern nieder gewalzt wurde.) :| :thumbdown:
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Stier

18

Sonntag, 5. Februar 2012, 04:43

Oh.....da kann ich nun gar nicht mitreden ,

denn ich bin 73 geboren.( Aber)

Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken. :thumbsup: :D


Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.

Christian Morgenstern
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JW1HAL

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Stier

19

Sonntag, 5. Februar 2012, 06:44

Wieso kannste da nicht mitreden? Man kann doch auch zur heutigen Zeit aus dem Heim abhaun und 73er Baujahr, war doch dann auch noch voll in der DDR-Zeit, Neu - Stieten ja erst recht. Biste da nicht mal abgehaun?
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Stier

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Sonntag, 5. Februar 2012, 09:59

ich meinte doch den Jahrgang, und was er da so erlebte :D .
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