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Seid ihr auch mal aus eurem Heim abgehauen?

Antworten im Thema: 31 » Der letzte Beitrag (2. Mai 2012, 03:01) ist von E.T..

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Thooor

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Schütze

21

Samstag, 25. Februar 2012, 21:01

Apgehauen grins

ich binn zweimal Apgehauen einmal nach hause dann kamm ich weiter weiter weg nach reichshof eckenhagen und dar bin ich mal geflohen vom mittagessen bis zum abendessen lol grins

hatte auch bischen angst vom geschlosenen heim

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Krebs

22

Sonntag, 26. Februar 2012, 21:25

Seid ihr auch mal aus eurem Heim abgehauen?

Selbstverständlich gehörte es ja schon fast zum guten Ton jede Gelegenheit zu Nutzen abzuhauen. In der Regel war es nie alleine sondern immer mit einem Freund aus dem Heim. Dabei wurden meisens Heuschober als Schlafstädte benutzt oder auch zum Teil D-Zug Abteile die auf Rangier Bahnhöfe über Nacht abgestellt waren und auch Beheitzt waren. Ernährt hatte man sich dann immer von Brötchen, Milch, Quark und Käse was ja überall auf dem Lande in den 50ger und 60ger Jahre Morgens vor den Haustüren lag. Oder man hat an Klostertüren geklingelt. Aber Irgendwan hat einem die Polizei wieder eingefangen und dann ging es wieder ins Heim zurück. Das war zuletzt das Landesjugendheim Haus Fichtenhain bei Krefeld. Aber vorher ist es im Bernatshof in Mayen/Eifel auch vorgekommen. :thumbsup:

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Skorpion

23

Sonntag, 26. Februar 2012, 22:20

Seid ihr auch mal aus eurem Heim abgehauen?

ich bin nicht viel abgehauen denn wenn einer abgehauen ist hat er eine trackt brügel bekommen was ich an eigende haut erfahren musste er hatte uns richtig in seine hand
und alle kuschten ich auch und ich habe ja auch keinen wo ich hin konnte der erzieher hat mal gesagt es kommen alle wieder wenn sie hunger haben

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Schütze

24

Sonntag, 26. Februar 2012, 23:50

ausgerissen vom heim

mein heimleben war eigentlich für mich einganznormales leben. ja ich kannte ja garnichts anderes als das heim . ich bin zwar aus keinem kinderheim ausgerissen ,aber später nach kriedsende ,nach dem ich in ein jugendwerkhof kam wo nichts auf dem tischkam und wir mit lehren magen das bett aufsuchten, da hat es mich gepackt und habe das weite gesucht. zu essen hatte ich jedentag und muß dazusagen das ich einige pfunde zugenommen habe aber nicht nur vom essen nein den unsere kleidung und auch am ganzen körper hing der dreck . über nachtung waren die stallunden ,scheunen ,strohschober oder auch mal an einer rübenmiete wo wir und mit fartoffelkreuter zudeckten . das leben nachts war nicht gerade angenehm ,aber zur damaligren zeit in den 50zieger jahren war das nichts ungewöhnliches.
in den 4 jahren wo ich im jugendwerkhof war möchte ich sagen das ich davon etwa zwei einhalb jahre auf walze war den ich war mehr unterwegs als im heim auch wenn ich zurück gebracht wurde das war auch immer ein akt für sich den ich gab janie an aus welchen heim ich kam und so kam es das ich in sehr viele kinderheime unter gebracht wurde , da ich auch noch für mein alter ein aussehen von ein 12 jährigen hatte waren die im glauben das ich ein ausrreißer aus ein kinderheim wäre es dauerte manchmal lange bis sie das raushatten aus welchen heim ich kam. zum schluß sollte ich auf die festung königstein das mir das ausreißen verginge,was mir aber erspart blieb da zur zeit das heim total überfüllt war.

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Jungfrau

25

Montag, 27. Februar 2012, 11:34

Ausgesissen.

So wie Manfredo es beschreibt, werden es viele Heimkinder erlebt haben nach Kriegsende 1945. Mein Erlebniss mit 2 Leidens Genossen, mit denen ich im Januar 1947, von Quedlinburg ausgerissen bin habe ich ja zum Teil schon erzählt. Wir landeten damals in Braunlage, ohne etwas zu Essen, zu Trinken oder Lebensmittelkarten und Geld. Was war zu Tun? Natürlich Taschen-Diebstahl, nach ca. 14 Tagen hatten wir alles im Überfluss und lösten Fahrkarten nach Hannover. In Hannover ging es jetzt erst richtig los, der schwarze Markt blühte, geschlafen wurde in den Ruinen. Unsere Odyssee endete erst im November 1947. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Signatur von »alrosch« Die Sonne scheint für alle, für Böse und Gerechte.

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Skorpion

26

Montag, 27. Februar 2012, 12:49

Aus den zwei Kinderheimen in denen ich als Kind war bin ich nie abgehaun, aber nach den Heimaufenthalten, kam ich nach Hause zu meinem Vater der ja alleinerziehend war und hart arbeitete, auf dem Strassenbau, na jedenfalls kann ich heute behaupten da ich selbst zwei Kinder habe das ich ein normaler Teenager war, mein Vater sagte wenn ich abend unterwegs war "um 22 Uhr bist Du zu Hause", aber ab 22 Uhr fängt der Spaß in den Discos und Kneippen doch erst an, also wurde es immer stunden später bis ich nach Hause kam, so mußte ich meistens vor der Türe übernachten, da mein Vater mich nicht mehr zur Wohnung rein lies, oder eine Nachbarin bot mir einen Schlafplatz an
und sagte nur " schon wieder.. hat er dich schon wieder ausgeschlossen", na ja jedenfalls ging mein Vater eines Tages mit mir zum Jugendamt und auf Befehl des verdammten Jungendamtes kam ich dann in ein geschlossenes Heim, dort büchste ich dann 2x aus, jedesmal
wenn wir in einer Gruppe unter Aufsicht mal in die Öffentlichkeit durften, beim 2.Mal sagte ich klipp und klar das ich immer wieder
ausreißen werde egal wie oft sie mich wieder schnappen, da ich damals dann schon 17 Jahre alt war, machte das Jugendamt nicht mehr den Versuch mich zurück zu bringen und zahlte mir sogar das Zimmer im dem Studentenwohnheim in dem Ich damals Zuflucht gefunden habe,
doch kurz danach wurde ich dann doch wieder nach Hause zittiert da mein Vater schwer krank wurde und dann auch starb.
Frage mich heute noch, wieso ein geschlossenes Heim ich habe doch nichts verbrochen, war einfach ein normaler Teenager.
Meinem Vater mache ich keine Vorwürfe, er war einfach überfordert mit Arbeit und dann 3 Teenager, und er dachte das Jugendamt macht schon das richtige.
Signatur von »rehlein7« Die Zeit heilt keine Wunde,
man gewöhnt sich nur an den Schmerz!

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27

Montag, 27. Februar 2012, 14:42

Ich war im Grunde genommen mehr unterwegs , als im Heim oder Werkhof. Konnte und wollte mich diesem Gruppenzwang einfach nicht fügen. Nach Hause konnte ich nicht wegen meinen Eltern , also bin ich zur Großmutter , bis mein Vater mir auf die Schliche kam und mich wieder ablieferte.

Da ich natürlich auch unterwegs was essen mußte und andere Kleidung benötigte , blieben Kleindiebstähle nicht aus

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Krebs

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Montag, 5. März 2012, 23:29

Nur weg..

Einmal bin ich abgehauen.Auch wegen dem Heim- Lehrer Herrn Mayer. Da gabs regelmässig einen Beruhigungsvorschuss, das heißt Schläge bis zum Einnässen.

Natürlich wurde ich von der Polizei in Gewahrsam genommen und wieder zurückgebracht. Meine Mutter laß mir unter Tränen einen Brief von der Heimleitung vor, indem meine ganzen Verfehlungen aufgelistet waren. ( da war alles dabei! ) :cursing:

Das brachte mir für über ein Jahr die besondere Fürsorge von Herrn Bernd Fritsche ein. Das heißt, abends wurde ich im Zimmer eingeschlossen. Zum "Glück" durfte ich aber auch in der Landwirtschaft arbeiten, dann war ich stundenlang weg vom Heim.

Als ich meinen Entlassungstag erfuhr kaufte ich mir eine Tüte Bonbon, am letzten Tag sollten alle weg sein. Am ersehnten Tag hatte ich noch 10 Stück übrig, ich durfte aber schon gehn, endlich!

Das war der Start ins Leben............. auf der Strasse.........

LG,edu :)

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Schütze

29

Freitag, 9. März 2012, 19:11

Ich habe auch oft gefehlt....

Im Alter von 8 Jahren ( Anfang 1964 ) kam ich ins erste Kinderheim ( Stammheim bei Calw ). Da war ich 2 Jahre. Dann war ich ( 1967 ) für ca. 1 Jahr im "Internet Jungborn" ( Brilon/Hochsauerland ), wobei der Name nur Schein war. Der Heimleiter war ein wirklicher Schläger. Von 1968 bis 1970 war ich dann ca. 2 Jahre im "Landesjugendheim Schönbühl"
( Beutelsbach/ b. Stuttgart ) und danach - im Jahre 1970 - noch kurze Zeit auf dem "Ellener Hof" in Bremen.
Keine der vorgenannten Einrichtungen verdiente die Bezeichnung "Heim". Deshalb fand ich selbst aus den geschlossenen Abteilungen von Heimen immer wieder einen Weg um abzuhauen. Dies mit allen nur möglichen Tricks. Oft bin ich an Universitäten in Studentenkreisen in WG's untergetaucht. Gerade in der Zeit '68 - '70 wurde man als Heimzögling dort gerne aufgenommen und vor den Bullen versteckt.
Aber es gab auch Zeiten davor, wo ich mit 11-12 Jahren im Winter in arschkalten Nächten mit Schnee, in alten oder nicht abgeschlossenen Autos übernachtete und dabei am Verzweifeln war, aber immernoch besser so, als im Heim. Nein, es war damals wirklich keine gute Zeit und bei jeder Rückkehr ins Heim, egal ob mit Jugendamt oder Polizei, gab es ( wenn Jugendamt/Polizei wegwaren ) Schläge, Bunker u.a.!

Der erste Jugendknast war dann eine "Erholung und Luxus" im Vergleich zu den Heimen. Eigene Zelle ( statt zu 4-6 Kindern in einem Schlafraum eingeschlossen ), fliessend Wasser, richtige Toilette ( kein Pisspott ), Radio mit 3 Sendern an der Wand und die Beamten schlugen einen nicht sondern redeten mich mit "Sie" an. Der Jugendrichter meinte, der Jugendknast sollte mir zur Warnung dienen. Er hatte keine Ahnung wie es mir vorher erging, halt ein Dummkopf!

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Skorpion

30

Freitag, 9. März 2012, 20:09

ja das ausreisen vom Heime ist bei uns in dem meisten ein flucht verhalten den man möchte ml was anderes kennen lehrnen

ich bin auch öffters abgehauen wenn es meist schläge oder arrest gegeben würde von dem betreuern
Signatur von »detska« Hallo,
ich bin auf der Suche nach ehemaligen Heimbewohner die mit mir im Heime waren,
wie im Kinderheim Reseberg in den Jahren von 1960-1970 in Hameln, sowie vom Kinderheim Johannes Falkhaus von 1970-1976 in Hephata Schwalmstadt und wie Kinderheim Ulmenhof im Johannesstift in Berlin von 1976-1980 wer da noch Bilder hat könnt mir die Bitte mal
borgen für eine kopieren.

Ich Bedanke mich Detlev

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Skorpion

31

Freitag, 9. März 2012, 21:09

Hallo Jürgen

du warst Brilon Wald, das ding war noch heftiger wie Dorsten. Habe das ding gesehen, als ich meinen letzten Termin bei Wördenweber am Soester Gericht hatte. Wir hatten einen anderen Jugendlichen mit der Grünen Minna da abgeliefert. Bin aus beiden Heimen wo ich war aud Reise gegangen, dabei soviel Scheiße gemacht, das der Richter nach anderen Gardinen schrie.

Generell hatte ich keine Angst vor dem Knast, hatte ein bestimmendes und lange Zeit währendes Scheiß egal Gefühl. Auch später noch weit über die Knastzeit hinaus, Bin erst um das 25 Lebensjahr in den Genuss gekommen raus zu finden, das es auch was anderes gibt. Da wog ich nur noch 40 Kilo und war schon 2 vor 12, Bin nur noch da., weil mich der Arzt im Soester Stadtkrankenhaus fragte. ob das alles ist, was ich vom Leben wolle. Wollte mehr, aber Unfähig. Musste viel lernen um alles auf die Kette zu kriegen.

Dennoch kommt vieles immer noch hinterher.

Gruß Andrea
Signatur von »kreskenhof65« Es ist, wie es ist.

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Skorpion

32

Mittwoch, 2. Mai 2012, 03:01

Abgehauen? Vom Heim, Krefeld-Fichtenhain? Neeeeeeeeeiiiiiiiiiiinnnnn, niiiiiieeeeeeeemals ;-)
Vielleicht schreibe ich ja noch mehr dazu, eins aber jetzt schon - geschlafen haben wir übrigens auch im Heizungskeller des Heimes ;-) War wirklich schön Warm :-)

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