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Scham

Antworten im Thema: 95 » Der letzte Beitrag (2. November 2012, 19:50) ist von Bambi.

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heathergolgo

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1

Donnerstag, 8. März 2012, 12:18

Scham

Hallo Ihr Lieben,

meine Frage an Euch, habt Ihr auch diese Scham über Eure Vergangenheit zu sprechen? Ich frage mich in der letzten Zeit sehr oft, warum schäme ich mich für das was mir als Kind angetan wurde? Da traf mich keine "Schuld".
Es ist so verworren, ich kann mit meiner Scham, für Dinge die ich als Erwachsene zu verantworten habe umgehen und auch darüber reden. Da trifft mich "Schuld".
Ich kann es nicht besser beschreiben. würde aber gerne eure Meinungen lesen. Danke und Grüße



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Skorpion

2

Donnerstag, 8. März 2012, 13:27

Scham

Hallo,



ich habe mit meiner Familie allgemein nicht darüber geredet wo ich als kind gelebt habe und was da passiert ist,

Ich behalte es in meiner kopf, habe es soweit wie möglich verdrängt.

Aber es wird ja immer wieder von den anderen zb. jetzt ausgleichzahlungen soll man auf schreiben was,wo,wie passiert ist und wie oft .

also muss man wieder sich daran erinnern, was für eine scham da mit dir im kindesalter gemacht wurde.
Signatur von »detska« Hallo,
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3

Donnerstag, 8. März 2012, 14:04

Meine Gedanken dazu: Wenn eine Frau oder Mädchen vergewaltigt wird, kommen doch von vielen solche Sätze wie " Na ja kein Wunder wenn man sich so aufreizend anzieht, oder die hats doch nur drauf angelegt und und......kotz :cursing:
und so ist es bestimmt auch bei vielen Heimkinder, die immer wieder eingeredet bekamen, "selber Schuld oder kein Wunder das dich Deine Eltern nicht mehr wollten, oder das hattest Du verdient, z.b. die Schläge und und......und Kinder suchen sowieso immer bei sich die Schuld, wenn z.b.Eltern sich trennen denken oft die Kinder es läge an Ihnen. Ich erzähle auch nicht jedem das ich ein Heimkind bin und was ich dort erlebt habe, aber nicht weil ich mich schäme, sondern da bis heute noch große Vorurteile gegenüber Heimkindern bestehen,
wie oft mußte ich mir von meiner eigenen Verwandschaft als Kind anhören, aus Heimkindern werden alles nur Verbrecher und und.....
aber wie schon heathergolgo sagte, wir können doch für Alles nichts dafür, wir waren Kinder und warem allem ausgeliefert.

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4

Donnerstag, 8. März 2012, 14:18

Also, ich mache eine Gruppentherapie, dort hatten wir Anfang Februar einen Tag mit Biografiearbeit. Seitdem fühle ich mich in einer Starre, bin irgendwie wieder in meiner Vergangenheit, bekomme von der Gegenwart nicht sehr viel mit. Ist ecklig. Ich konnte wohl bestimmte Dinge erzählen über Eltern, dass ich im Heim war, aber über das was mir dort widerfahren ist, kann ich einfach nicht reden, dafür schäme ich mich so unglaublich. Ich habe es mit Schreiben versucht, im Moment befreit es mich noch nicht.
Ich kann jedoch über Dinge sprechen, wo ich ganz einfach scheiße gebaut habe und die mir auch peinlich sind, wofür ich die Verantwortung trage.

Grüße Manuela

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Skorpion

5

Donnerstag, 8. März 2012, 15:36

Bei einigen Heimkindern kann man ja nicht davon spechen das sie selber schuld sind, den sie waren schon als Säugling ins Heim gekommen.

Man kann ja nicht so alle über ein Kamm scherren, meisst sind auch viel die Eltern daran schuld.

Über vieles aus der Heimzeit kann man(frau) reden was für scheisse gebaut hat und soweit......

Aber nicht über einige sachen die in dem Heimen passiert sind......
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6

Donnerstag, 8. März 2012, 19:24

Es gibt viele Erlebnisse in der Kindheit die einen bis heute geprägt haben, bei vielen Dingen weiß man wieso man heute so reagiert
und das ist schon mal OK, wenn man weiß woher bestimmte Ängste und Phobien kommen,
aber da spreche ich für mich, es gibt Erlebnisse darüber möchte ich nicht reden und damit fährt man auch besser, man muß nicht
immer alles aus der Vergangenheit aufwühlen.
Und bei einer Verhaltenstherapie finde ich persönlich Einzelgespräche immer besser, wenn man den Therapeuten seines Vertrauens gefunden hat, kann man eher aus sich raus gehen als bei einer Gruppentherapie, nicht jeder kann in einer Gruppe offen reden.

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7

Donnerstag, 8. März 2012, 19:35

Danke euch Beiden! Ich mache keine Verhaltenstherapie, sondern eine tiefenpsychologische. Mir tut sie sehr gut, da ich sehr viele Probleme mit Menschen habe, also Mißtrauen etc. Ich für mich möchte erreichen, endlich meine Trauer spüren zu können, also wieder fühlen zu können, das kann ich schon sehr lange nicht mehr, zumindest die Trauer, mit Wut habe ich jahrelang gelebt.Ich denke auch, ich muss nicht jedes Detail erzählen, möchte aber die Scham loswerden, für Dinge die ich nicht zu verantworten habe.

Liebe Grüße

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8

Donnerstag, 8. März 2012, 20:01

Hallo, liebe heathergolgo!

Gerade das ist ja das Problem, man fühlt sich schuldig für das, was einem angetan wurde, also schämt man sich.

Erst, wenn Du erkennst und es auch für Dich verinnerlichst, dass Du keine Schuld hast, musst Du Dich nicht mehr schämen, weil Du über das Geschehene keine Kontrolle hattest. Es ist Dir passiert. Du hast keinen aufgefordert, Dir das anzutun. Also, wo ist Deine Schuld ? Ich sehe sie nicht und ich hoffe, Du schaffst es auch irgendwann mal, Deine Schuld und Scham abzugeben, an denjenigen, der Dir hätte Schutz und eine behütete Kindheit geben müssen, aber versagt hat und sich schuldig machte.

Ich wünsche Dir für Deine Therapie alles erdenklich Gute. Sie wird sehr schwer werden und nochmal Deine ganze Kraft brauchen, aber es ist der richtige Weg. Es lohnt sich.

Sei lieb gegrüsst.

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Skorpion

9

Donnerstag, 8. März 2012, 20:57

Hallo Rehlein7



Da haste recht, ich kann auch nicht in einer Gruppe über alles reden

dafür habe ich ein Therapeuten der mit mir darüber redet

und für manche sachen die so im leben gelaufen sind,

sind nicht meist die kinder schuld sondern wie du schon schreibst das Erlebnisse und die prägung der einzigen
Signatur von »detska« Hallo,
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10

Donnerstag, 8. März 2012, 21:31

Mit Wut überspielt man die Trauer und wenn man es zu lassen würde tief in sich rein zu horchen und sich mal gehen lassen, würde man die Trauer spüren
und eigentlich könnte man dann weinen, es gibt Menschen denen geht es genau umgekehrt, sie können keine Wut zeigen.
Ich möchte hier garnicht den Psychologen spielen, habe das alles auch hinter mir, und 100 Dinge mehr habe viele viele Jahre Therapie
hinter mir und heute kann mir kein Therapeut mehr was erzählen was ich nicht schon weiß.
Hört sich vielleicht arrogant an, aber ist die Wahrheit.

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11

Donnerstag, 8. März 2012, 21:54

Nein, hört sich absolut nicht arrogant an, eher sehr nett, also ich lache.

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12

Donnerstag, 8. März 2012, 22:41

PUH........na da hab ich nochmal Glück gehabt.

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Skorpion

13

Donnerstag, 8. März 2012, 23:35

nein das hört sich nicht arrogant an aber nach viel wissen an
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alrosch

unregistriert

14

Freitag, 9. März 2012, 17:58

Scham!

Nun bin ich ja schon etwas älter und kann über alles erzählen, aber in meiner aktiven Zeit, bis zu meinem Rentenalter habe ich nie über meine Heimzeit berichtet, auch nicht in meiner Familie. Ich hatte einfach alles verdrängt, ich glaube auch, es hätte mich im Betrieb geschadet, wenn ich von meiner Heimzeit berichtet hätte? Die Zeit war nicht Reif, man hatte andere Sorgen. Man hörte ja auch in manchen Gesprächen unter den Kollegen: "Heimkinder sind nicht ehrlich und die klauen auch, was die kriegen können". Das sind so algemeine Vorurteile. :D

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Skorpion

15

Freitag, 9. März 2012, 19:14

ja das kenn ich auch aus den Betriebe mit den vorurteil,

in einen Betrieb hat mal einer das gesagt und der war auch nicht lange im Betrieb gewesen.
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kruemelchen

unregistriert

16

Freitag, 9. März 2012, 20:24

Scham

Guten Abend zusammen,

also ich möchte sehr gern mit meiner Mutter mal darüber reden.

Nur leider habe ich das Problem das sie mit mir nicht darüber reden will, und immer wieder wird wenn es um das Thema Kinderheim geht komplett geblockt.

Dabei will ich doch nur die wahren Gründe erfahren, was sie veranlasst hat mich ins KH zu stecken.

Und ich wüsste gern ob hier jemand Bescheid weiss, wie lange Unterlagen in Archiven von DDR-Kinderheimen gelagert bleiben.

War gestern im Bürgeramt meiner Stadt, dort sagte man mir das diese "angeblich nur 10 Jahre" aufbewahrt werden.

Stimmt das? Gibt es im Netz Seiten wo man Formulare für Anträge auf Akteneinsicht herunterladen kann?

Für Euer Feedback wäre ich sehr dankbar.

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17

Freitag, 9. März 2012, 21:21

Liebe Kruemelchen,

diese Gespräche mit Mutter sowie Vater habe ich auch gehabt, leider hatte ich oft die Vermutung sie weichen aus, bzw. haben auch verdrängt.
Auch ich habe großes "Interesse" an meiner Akte, weil ich hoffe auf viele Fragen Antworten erhalten zu können. Ich habe mich an den Weissen Ring gewendet und gestern hatte ich ein Gespräch, wo mir gesagt, empfohlen wurde einen Opferanwalt zu nehmen, denn dieser habe auch die Befugnis die Akten anfordern zu können. Sie haben auch Empfehlungen für Anwälte. Wenn Dein Einkommen gering ist, gibt es dort irgendwelche Beratungsgutscheine, weiß nicht mehr wie die heissen. Also, ich weiß auch nicht wie lange die Akten aus der ehemaligen DDR gelagert werden, im Westteil wohl 30 Jahre, habe aber irgendwie das Gefühl, die werden nie vernichtet.Meine Güte, bis ich endlich auf den Punkt komme..vielleicht googelst Du mal unter Weisser Ring, und meldest Dich dort, ich glaube die konnen Dich diesbezüglich beraten.
Ganz viel Glück für Dich und Daumen hoch!!!

Manuela

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Freitag, 9. März 2012, 21:36

Hallo Kruemelchen,frage doch bitte mal bei dem Einwohnermeldeamt der Stadt nach,wo Du als Kind gelebst hast.Diese haben ein Archiv und können nachgehen,wann Du in Deinem Heimatort abgemeldst warst.Bei mir stand die Heimzeit drin.Ich war von 1969-1972 im Spezi.Eilenburg.Auch bei dem damaligen Jugendamt könntest Du mal nachfragen.Liebe Grüße Micky

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Samstag, 10. März 2012, 00:19

auch ich hatte Scham nach meiner Entlassung.

Ich hatte erst Glück nach meiner Entlassung eine Stelle zu bekommen, die ich sehr mochte.

Ich habe auch echt gutes Geld verdient.( Uni Greifswald) :thumbsup:

Danach war nur noch Scham da, weil jeder meinen SV Ausweis sehen wollte.

Diesen dicken Stempel, wo und wann man im JWH war.

Es war mir dann immer eine lehre und habe ihn nie mehr vorgezeigt :thumbsup: .

Ausreden über ausreden, aber es war damals die Wende, und dann fragte keiner mehr danach :D .

Dann habe ich mein Leben 20 Jahre verdrängt.

Nun bin ich schon einige Jahre auf einige Seiten :) .

Am Anfang meiner Reise ging es mir echt Scheiße, aber dann....., konnte ich ein wenig aufarbeiten :thumbsup:


LG diana

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Skorpion

20

Samstag, 10. März 2012, 18:07

hallo Kruemelchen,

laut der Jugenämter und Anlaufstellen werden keine Akten mehr vernichtet

ich weis ja nicht wie es in der DDR war aber bei uns im West sind die Jugendämter immer zuständig gewesen wo deine Eltern gelebt haben und da müsste dann auch deine Akte sein

einfach mal da nach fragen
Signatur von »detska« Hallo,
ich bin auf der Suche nach ehemaligen Heimbewohner die mit mir im Heime waren,
wie im Kinderheim Reseberg in den Jahren von 1960-1970 in Hameln, sowie vom Kinderheim Johannes Falkhaus von 1970-1976 in Hephata Schwalmstadt und wie Kinderheim Ulmenhof im Johannesstift in Berlin von 1976-1980 wer da noch Bilder hat könnt mir die Bitte mal
borgen für eine kopieren.

Ich Bedanke mich Detlev

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heathergolgo (10.03.2012), JW1HAL (10.03.2012), WernerR (10.03.2012), Angi90 (11.03.2012)

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