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martini

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Löwe

1

Samstag, 26. November 2011, 08:35

Heimopfer-Ost sollen GENAUSO WENIG „entschädigt werden“ wie Heimopfer-West !

.
Evangelische Theologin und einstmalige Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer lies in der anschließenden Podiumsdiskussion während ihrer am 22.11.2011 stattfindenden Preisverleihung des
HANS-EHRENBERG-PREISES in der CHRISTUSKIRCHE in Bochum versehentlich verlauten, dass man den Heimopfern-Ost ab 1. Januar 2012 ein 'HILFSPAKET' – einenHilfsfonds für nachgewiesene Folgesschäden der DDR-Heimerziehung, bei Hilfsbedürftigkeit“ – von maximal 30 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird. --- Also auch nur "ALMOSEN" und endgültige "ABSPEISUNG", genauso wie man es auch mit den Heimopfern-West vorhat --- mit zu unterzeichnender VERZICHTSERKLÄRUNG für alle Antragsteller und Antragstellerinnen.
Signatur von »martini« Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JW1HAL« (26. November 2011, 15:58)
Grund: Text siehe Folgebeitrag korrigiert!


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martini

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Löwe

2

Samstag, 26. November 2011, 13:37

• Heimopfer-Ost sollen GENAUSO WENIG „entschädigt werden“ wie Heimopfer-West !

.

KORREKTUR:

DER ANFANG DES VORHERGEHENDEN BEITRAGES SOLLTE LAUTEN:

Evangelische Theologin und einstmalige Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer lies in der anschließenden Podiumsdiskussion während ihrer am 22.11.2011 stattfindenden Preisverleihung des HANS-EHRENBERG-PREISES in der CHRISTUSKIRCHE in Bochum versehentlich verlauten, [ ... ]




*edit* Text im vorhergehenden Beitrag korrigiert! Gruß jw1hal
Signatur von »martini« Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
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norda

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Wassermann

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Sonntag, 27. November 2011, 07:40

ich habe frau vollmars worte gehört und frage mich nun natürlich warum wir zu einen werstattgespräch nach berlin sollen .

was soll da bitte besprochen bzw. geklärt werden .

es läuft doch nur darauf hinaus das gezeigt wird das man uns anhört .

es ist die gleiche halbseidene veranstaltung wie der runde tisch heimkinder west .

ich denke das man dabei vergisst das wir durch den runden tisch west ja vorgewarnt sind .

lg.norda

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Jungfrau

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Sonntag, 27. November 2011, 19:34

• Heimopfer-Ost sollen GENAUSO WENIG „entschädigt werden“ wie Heimopfer-West !
Bei der Absicht von Frau Volmar, in Berlin ein Gespräch mit den EHK zu führen, steckt ein System dahinter? Sie möchte erreichen das alle EHK müde werden und aufgeben, da sie kein Geld mehr haben und die übrigen gestorben sind. Somit hat sich dann alles erledigt, denn das ganze Palaver zieht sich ja schon einige Jahre dahin.
Signatur von »alrosch« Die Sonne scheint für alle, für Böse und Gerechte.

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Grund: Text in Zitat umgewandelt


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Krebs

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Dienstag, 27. März 2012, 14:50

hallo,
auch wenn ich neu bin hier, vielleicht ein kleiner, kurzer einwand dazu.

habe heute erst von meiner lebensgefährtin erfahren, das es überhaupt ein "thema" geworden ist - DDR-kinderheime und jugendwerkhöfe.
bisher ist mir das glatt medial untergegangen.
als ich erfuhr, das es in unserer regionalen presse einen beitrag dazu gibt, das eine opferentschädigung angedacht ist, habe ich natürlich erst einmal gegoogled.
folgendes konnte man erfahren:

letztes jahr hat das BVG erlassen, das ehemalige heiminsassen in ehemaligen DDR-kinderheimen / werkhöfen entschädigt werden sollen. ... aha.
da dies eine höchstrichterliche anordnung ist, MUSS der staat nun handeln, obs ihm passt oder nicht. ... man ist gespannt.
desweiteren wurde für die heimkinder ost ein fond in höhe von 40 millionen eingerichtet - NICHT 30 millionen. ... das mal als wert-korrektur zu falschen angaben hier.
frühestens im juni 2012 ist damit zu rechnen, das sich im osten überhaupt was bewegt. bis dahin werden die einzelnen länder über ihre vergabeprozedere entscheiden.
bis juni ist nicht mehr lange hin ...

nach der info durch meine lebensgefährtin heute habe ich natürlich sofort versucht, an informationen zu kommen, betrifft mich der sachverhalt doch direkt - als ehemaliges spezialkinderheim-kind und als jugendlichen, den man in einem jugendwerkhof weggesperrt hatte.
habe daraufhin telefoniert mit der sächsischen staatskanzlei, die mir mitteilte, das für sachsen zb. das sozialministerium zuständig sein wird und man anträge auf opferentschädigung bereits jetzt schon an die landesdirektion sachsen in chemnitz stellen kann.

mein einziger "nachweis" über meine jugendwerkhofunterbringung ist mein ehemaliges "SV-buch" aus DDR-zeiten.
wie man an nachweise für seinen heimaufenthalt rankommt, ist für mich noch ein buch mit 7 siegeln.
aber auch das wird auf irgend eine art sicher noch zu recherchieren sein.

unabhängig davon finde ich - nachdem ich mir einige beiträge und diskussionen hier angeschaut habe - dass "halbwissen" und "von jemandem gehörtes" zu nichts weiter taugt, als gerüchte zu schüren und sich in persönlichen mutmaßungen zu ergehen.
wenn man schon in einem forum wie diesem beiträge schreibt, sollte man sich selbst erst einmal mit stichhaltigen informationen versorgen, ehe man anderen wilde spekulationen mitteilt.

ich dachte, ich erwähne das einfach einmal.

grüße, micha

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JW1HAL (27.03.2012)

Slow

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Dienstag, 27. März 2012, 15:58

Beratung und Hilfen gibt es bei den Landesbehörden für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR.




mfg Slow

JW1HAL

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Stier

7

Dienstag, 27. März 2012, 17:35

mein einziger "nachweis" über meine jugendwerkhofunterbringung ist mein ehemaliges "SV-buch" aus DDR-zeiten.
wie man an nachweise für seinen heimaufenthalt rankommt, ist für mich noch ein buch mit 7 siegeln.
aber auch das wird auf irgend eine art sicher noch zu recherchieren sein.

Hallo Micha,

suche hier im Forum oder auch im weiten www nach Heimakte oder ähnlichen Begriffen. Suche dir alle Adressen, wo deine Heimakte lagern könnte und schreibe die Stellen an. Sie könnte noch verteilt sein, sie könnte auch zentral gelagert sein oder auch nicht mehr existieren. Man könnte dich auch abwimmeln wollen, man weiß es nicht. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und meine Beschaffung meiner Heimakte dokumentiert. Ein Link dazu kannst du in meinem Profil unter dem großen Text finden. Meist findet man die Heimakte in dem Ort wo man nach, vor oder auch während dem Heimaufenthalt wohnhaft war. Ich habe sie im Stadtarchiv Halle erhalten. Ich wohnte vor und auch nach dem Heim in Halle. Das Jugendamt griff auch blos auf das Stadtarchiv Halle zurück und übergab mir einen ganz geringen Teil geschwärzter Akten. Auch von Leipzig bekam ich ein paar Blätter. Also alle Quellen anzapfen und überall freundlich anfragen. Blkeibt das alles erfolglos, kann man immernoch rechtliche Wege gehen. Ich war übrigens insgesamt 4 Jahre im Heim und habe etwa 300 Blätter erhalten. Richte dich aber darauf ein, dass es auch etwas kosten könnte.

Gruß jw1hal
Signatur von »JW1HAL«
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

1980/1981 KH "Martha Brautsch" Krosigk
1981-1984 SKH "Ernst Thälmann" Eilenburg, (Gruppe 3, rote Nummer 6)


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