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Rehabilitierung und Entschädigung für Kinder in Spezialheimen der DDR

Antworten im Thema: 123 » Der letzte Beitrag (15. November 2014, 22:02) ist von micky.

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1

Dienstag, 3. November 2009, 14:37

Rehabilitierung und Entschädigung für Kinder in Spezialheimen der DDR

Hat sich schon mal jemand damit befasst oder einen Antrag gestellt

HIER GESEHEN: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1247989199227&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=994342720546

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollie_68« (23. März 2012, 15:37)


2

Dienstag, 3. November 2009, 14:47

ich habe vor kurzem davon gehört wusste aber nicht so recht wie genau die Sache von statten gehen soll,werde mich hier am Gericht mal kundig machen...und dann auch einen Antrag stellen.Ich denke ein Versuch ist es wert...

3

Dienstag, 3. November 2009, 14:52

Ich überlege auch grad ganz heftig. Es macht zwar nix ungeschehen, aber es tut auch nicht weh.

4

Dienstag, 3. November 2009, 14:54

da gebe ich Dir vollkommen recht... :sgenau:

5

Mittwoch, 4. November 2009, 10:05

Wie ich ja schon geschrieben habe,werde ich es einfach mal versuchen.Von mir gibt es beim zuständigen Jugendamt auch keine Akten mehr,ich hatte aber das Glück das man in einem Archiv in Chemnitz noch Unterlagen aus dem Heim hatte, die man mir in Kopie auch zugesandt hat.Es gibt ja auch noch genug Leute die es vor Gericht an Eidesstaat versichern können das man dort war.Ein Versuch ist es zumindest wert,denke ich...

6

Mittwoch, 4. November 2009, 10:25

das werde ich tun...ist doch selbstverständlich

7

Donnerstag, 5. November 2009, 10:50

Hier nun die ersten Infos zum Thema....,

war heute am Landgericht und habe mir einen "Antrag auf Rehabilitierung ehemaliger Heimkinder in der DDR" geholt...


Dieser besteht aus folgenden Punkten:

persönliche Angaben....
wohnhaft zur Zt. der Einweisung....
eingewiesen von....bis....
einweisende Stelle....
Begründung der Einweisung....(sollte man hier im Dunkeln tappen,ist es nicht schlimm,da sich das Gericht an das zuständige Jugendamt wendet und sich von dort Infos einholt,sofern diese noch vorhanden sind)

Angaben zu den Eltern....

in welchem(n) Kinderheim(en) bzw. Jugendwerkhof man untergebracht war und aus welchem man von diesen Entlassen wurde...

zum Schluss sind noch 2 Kreuze zu machen:bei Rehabilitierung und bei Entschädigungsleistung

In Kopie bitte eventuell vorhandene Unterlagen mit einreichen...

das ganze läuft dann so ab: das Gericht fordert vom Jugendamt evtl. vorhandene Akten an,diese werden geprüft und ein Richter entscheidet dann ob man einen Anspruch hat oder nicht (hängt von jedem einzelnen Fall ab)

Ich habe mich einige Zeit mit der zuständigen netten jungen Frau auf dem Gericht unterhalten und laut ihrer Aussage sind die Chancen sehr,sehr hoch Erfolg zu haben.
Ich werde diese Sache jetzt durchziehen und schauen was am Ende dabei rauskommt,werde natürlich weiter Berichten sobald es neue Infos gibt...

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8

Donnerstag, 5. November 2009, 17:46

Na das klingt doch prima. :sekt: ich drücke fest die Daumen und werde mich demnächst dem ganzen anschließen.

Seppel

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Fische

9

Freitag, 6. November 2009, 21:53

Hallo zusammen,

Ich habe hier mal als Word Dokument den benötigten Antrag angehängt.
Einfach heruterladen, ausdrucken, ausfüllen und an das nächste Landgericht senden mit der Post.
Bearbeitungszeit bis zu einem Jahr, wurde mir Heute gesagt.

Liebe Grüße

Seppel
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Franz-Otto

unregistriert

10

Freitag, 6. November 2009, 23:03

Also ich kann mir kaum vorstellen, dass man hier was erreicht, zwecks Entschädigung. Doch wie heißt es so schön, man soll nie was unversucht lassen. Trotzdem, j eder sollte sich im Inneren fragen... was wäre aus mir geworden, wenn ich nicht ins Heim gekommen wäre.
Denke mir, diese Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach.

böhse tante

unregistriert

11

Freitag, 6. November 2009, 23:08

hallo franz

kann ich dir sagen , was aus mir geworden wäre wenn ich nicht im jwh gelandet wäre ....ich hätte einen beruf gelernt
ich hätte keine panik in völlig dunklen räumen und ich würde nicht unter extremen trennungsängsten leiden


siehste war ganz einfach

l.g.
astrid

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Franz-Otto

unregistriert

12

Freitag, 6. November 2009, 23:20

Na ja, Werkhof und Spezialheim ist ja nun mal kein Vergleich, oder?

Außerdem, Angst vor Dunkelheit oder dunklen Räumen sowie Trennungsängste sind doch nix außergewöhnliches, haben doch viele, sogar Nichtheimkinder.

böhse tante

unregistriert

13

Freitag, 6. November 2009, 23:46

huhuu

die einrichtung in der ich war , ist ein speialkinderheim gewesen mit einer jwh-gruppe

und diese ängste rühren eindeutig bei mir von dort her ...die hatte ich vorher nicht

l.g.
astrid

Franz-Otto

unregistriert

14

Samstag, 7. November 2009, 10:42

Spezialkinderheim mit Jugendwerkhofgruppe ...ist ja ein Ding. Also ich weiß das es Spezialheim und Werkhof auf einen Gelände gab (zB. Eilenburg), aber eine Werkhofgruppe im Spezi direkt, ist mir absolut neu. Na ja, man lernt immer dazu, gelle.
Okay, wie gesagt, man soll nie was unversucht lassen.

15

Samstag, 7. November 2009, 11:03

:hi: ....Franz-Otto,

ich kann das was Astrid geschrieben hat nur bestätigen,da wir zur selben Zeit in Weißwasser waren.Sie war in der JWH-Gruppe und ich in der Mädchengruppe des Spezi-heimes und wir waren sogar auf der selben Etage...nur getrennt durch eine Glastür.

Franz-Otto

unregistriert

16

Samstag, 7. November 2009, 14:34

Siehste, ick sag es ja, man lernt nie aus! Aber darum ging es ja eigentlich gar nicht, eher um die ..."Rehabilitierung und Entschädigung für Kinder in Spezialheimen der DDR" und da liegt die Betonung auf "Kinder in Spezialheimen ...usw.".
Also wenn Astrid da in einer Jungendwerkhofgruppe war, zählt das nicht zum Spezialheim, logisch, und sie müßte sich mal individuell schlau machen, wie das in ihren Fall so abläuft. (Wenn ich mich recht erinnere, gibt es da schon in anderen Heimforen bestimmte Hinweise, warum nicht nutzen.)

Übrigens bille ist mir aufgefallen, wir haben beide am gleichenn Tag Geburtstag (wenn dein Datum stimmt... )

17

Samstag, 7. November 2009, 15:26

Soweit mir bekannt ist kann jeder, ob Spezi oder JWH, diesen Antrag stellen. Ich weiss nur nicht ob die Antragsformulare die gleichen sind,da müsste man sich beim jeweiligen Landgericht erkundigen....



.....doch Franz-Otto,ich gehe ganz stark davon aus,dass mein Geburtsdatum stimmt....

lg
Berit

18

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 18:07

:thankyou: Ich habe mich bei einem Anwalt kundig gemacht, welcher mir dann mitteilte, daß man die Anträge auf Rehabilitierung nur beim Gericht stellen kann. Ich werde auch einen Antrag stellen, denn ich bin schon seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung und mein Psychologe sagte mir, daß es gut ist, auch für deine eigene Aufarbeitung.
glG Gisela

Seppel

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Fische

19

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 21:30

Ja, da hat dein Anwalt recht, der Antrag mus bei einem Gericht eingereicht werden.

Lade dir einfach den Vordruck runter, füll Ihn aus und dann ab in die Post....

Liebe Grüße

Seppel
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Beserker

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20

Donnerstag, 21. Januar 2010, 22:47

Rehabilitierung für Spezialkinderheime

Hallo!
Habe Aktenkundig meine Reha beantragt.War von 77-80 im Spezialkinderheim Pritzhagen. :thankyou:

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