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Akte Bstu vom Papa bekommen

Antworten im Thema: 3 » Der letzte Beitrag (13. Februar 2012, 06:41) ist von ayscha.

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ayscha

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1

Sonntag, 12. Februar 2012, 10:06

Akte Bstu vom Papa bekommen

gestern BSTU Akte akte zu meinem Papa bekommen er war 1975 politsch verfolgter verurteilter DDR Wehrdienst, §220, Demo angezettelt,
ich bin aber erst 10 jahre später im Spezialheim gelandet seine Akten
ist superdick, er wurde immer überwacht er hatte auch einen ausreiseantrag gestellt aber ihn später wieder zurückgezogen. Meine Eltern waren geschieden. Bei meiner mutter lebte ich. Ihre Akte steht noch aus. Reicht für die Reha Spezialkinderheim erstmal die verurteilung aus. Auch wenn sie nicht im Direkten zeitlichen zusammenhang steht.

Ach und auch ich hatte schon einen f16 und f22 bei der BSTU im zarten alter von 5 jahren bekommen. Ich war also als kleinkind schon auffällig :)

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JW1HAL

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Stier

2

Sonntag, 12. Februar 2012, 20:17

Was ist BSTU, f16 und f22? Ich könnte ja für mich selbst googeln, aber da haben die anderen nichts davon. :)
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

1980/1981 KH "Martha Brautsch" Krosigk
1981-1984 SKH "Ernst Thälmann" Eilenburg, (Gruppe 3, rote Nummer 6)


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3

Sonntag, 12. Februar 2012, 20:27

BstU ist die Bundesstelle für Stasiunterlagen .

die anderen kenne ick och nicht

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ayscha

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4

Montag, 13. Februar 2012, 06:41

F16 F22 erklärung

Die
zentralen Karteien F 16 und F 22


Der Zugang zu den Akten des MfS erschließt
sich über Millionen von
Karteikarten. Die zentralen Karteien, in denen alle
Anträge zunächst geprüft
werden, sind aus Gründen der "inneren Konspiration"
des MfS mehrstufig
aufgebaut.



Die zentrale Kartei "F 16"
(Klarnamenkartei)

Die "Einstiegskartei" wurde auf dem Formblatt Nummer 16
angelegt - daher ihr
MfS-Kürzel "F 16".
Auf über 5 Millionen Karten, die
zwei Archivsäle füllen, sind Namen,
Geburtsdaten, Adressen und Berufsangaben
von Bürgern gespeichert. Oben
rechts tragen diese Karten den wichtigen
Hinweis für weitere Recherchen: den
Registrierbereich (Ministerium oder
Bezirksverwaltung) und die
Registriernummer.

In der Kartei "F 16" ist
jeder verzeichnet, für den sich das MfS einmal
interessiert hat: Hier stehen
die Karten ehemaliger MfS- Mitarbeiter neben
denen von ehemaligen Bautzen-
Häftlingen oder anderen Opfern des MfS.
Das Besondere daran ist: Aus dieser
Kartei läßt sich nicht entnehmen, ob sie
zu Aktenbänden eines Inoffiziellen
Mitarbeiters oder eines Betroffenen
(eines "operativ" Bearbeiteten) führt.
Dies wird erst aus der folgenden,
getrennt geführten Kartei, der "F 22",
deutlich.

Meine F22 wurde angelegt als ich schon im Westen wohnte und die MAUER noch stand !!
Die zentrale Kartei "F 22" (Vorgangskartei)


Die Angaben auf der
F 16 zur Registriernummer führen zu einer weiteren
Kartei, der Vorgangskartei
"F 22", mit deren Hilfe festzustellen ist, unter
welchen Signaturen sich
archivierte Akten in den Ablagen der Abteilungen XII
des MfS oder der
Bezirksverwaltungen befinden oder in welcher Diensteinheit
aktive
registrierte Vorgänge und Akten geführt wurden. Die Kartei "F 22"
umfaßt im
Zentralarchiv ca 1,1 Millionen Karteikarten. Im Gegensatz zur
"F 16" sind
hier auch erste Hinweise zu den Vorgangsarten (IM-Vorgänge,
Operative
Vorgänge, Operative Personenkontrollen u.a.) enthalten.

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