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  • »Martin MITCHELL« ist männlich
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Löwe

21

Mittwoch, 29. August 2012, 13:10

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
[ Bitte nicht meinen vorhergehenden heutigen Beitrag - Beitrag 20 - auf der vorhergenden Seite dieses Threads - Seite 1 - übersehen. ]


… zumindest hier an diesen von mir jetzt angebenen Stellen im Internet aber auch noch an vielen anderen zusätzlichen Stellen im Internet von mir gepostet …

( Mo. 27.08.2012 ) JEWEILIG GEPOSTET

@ http://derstandard.at/1345164995912/Zwangsarbeit-in-Tiroler-Kinderheim-Darbo-zahlt-Lohn-noch-einmal#forumstart

@
http://derstandard.at/1345164759479/Die-Kinder-wurden-zweifellos-bestohlen

@
http://derstandard.at/1345165098121/Zwangsarbeit-in-Kinderheim-Neun-Betroffene-meldeten-sich#forumstart

@
http://kurier.at/nachrichten/4509318-die-firma-darbo-zahlt-die-loehne-nach.php

@
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/arbeitszwang-auch-in-salzburger-kinderheimen-26108/

@
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/chronik/480133_Kinderarbeit-in-Tiroler-Heimen.html?em_cnt=480133&em_comment=1

Zitat

Von:
einem Ehemaligen Heimkind in Australien


An:
http://heimkinder-forum.de/v3/mailto:oe1.service@orf.at in Österreich


Hello good folks in Austria [ in Österreich ]

Meine Damen und Herren


Kommunikation und Benachrichtigung von einem Ehemaligen Heimkind aus Australien unter anderem auch bezüglich Ihren Nachrichten zu
HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT / ARBEIT OHNE LOHNEMPFANG / PANSIONSLÜCKE BEI HEIMKINDERN: http://oe1.orf.at/artikel/313790


ERSTENS:


Zitat

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

Nach 10 Tagen täglichen Berichten DARÜBER in Österreich (und nur innerhalb Österreichs Grenzen!!!) finden wir jetzt den ersten und einzigsten Bericht DARÜBER in Deutschland bei TELEPOLIS @ http://www.heise.de/tp/artikel/37/37472/1.html

… aber das nicht in Bezug auf Deutschland, sondern nur in Bezug auf Österreich …

Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich nachkriegs- HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder von Deutschland aus im Internet zu finden.
Worauf ist das zurückzuführen? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft?


ZWEITENS:

Zitat

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

Was die damalige für Heimkinder UNENTLOHNTE ZWANGARBEIT für namhafte Firmen in ÖSTERREICH betrifft, so ist dies jetzt auch von einer Zeitung in Großbritannien aufgegriffen worden: »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in CARE HOMES during the 1960s« in MAIL ONLINE @ http://www.dailymail.co.uk/news/article-2189357/Swarovski-accused-exploiting-forced-labour-teenagers.html

Von den HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN (vielen namhaften deutschen und internationalen Firmen!), die sich ebenso, jahrzehntelang, nach dem 2. Weltkrieg in DEUTSCHLAND HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen gemacht haben ist aber bisher nicht die Rede - und schon garnicht in den deutschen Medien. Das wird einfach totgeschwiegen. Auf wessen Anordnung?


DRITTENS:

Zitat

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

Ich glaube nicht, dass "Swarovski", "Darbo" und "Elgo" die einzigen Nutznießer-Firmen waren, die sich die billige Arbeitskraft von Heimkindern, in Österreich, zum Nutzen gemacht haben; es wird in Österreich noch viel mehr solcher Nutznießer-Firmen gegeben haben, die zum Zwecke der Gewinnmaximisierung darin involviert waren.

Ich, ein Ehemaliges Heimkind in Westdeutschland in den frühen 1960er Jahren (Jg. 1946) (jemand der schon seit 1964 in Australien ansässig ist ) (ausgewandert mit 17½ Jahren) habe bisher mindestens 39 solcher Nutznießer-Firmen – HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN – die jahrzehntelang nach dem 2. Weltkrieg, in Deutschland, Heimkinder ausgebeutet haben ausfindig machen können, die ich schon im Juli 2010 genannt habe.


VIERTENS:

Zitat

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

Umsturz. - Die Mauer des Schweigens wird niedergerissen.

Ich habe gestern selbst die DAILY MAIL, in London, Großbritannien angeschrieben und sie genau über die damalige HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in Österreich und Deutschland – forced labour of children in institutional care – anhaltend über mehre Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg (ca 1945-1985), ins Bilde gesetzt und ihnen auch eine lange Liste von Namen deutscher und internationaler Firmen die darin involviert waren zur Verfügung gestellt.

Mein Schreiben an die DAILY MAIL kann, u.a., hier nachgelesen werden:


http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&postID=26120#post26120

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/13370-albtraum-erziehungsheim.html#post1216960


FÜNFTENS:

Zitat

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

Im 3. Reich war es ok – und der Führer hat befohlen, und jeder tat es gerne – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der eigenen Nation sowie auch fremder Nationen für ihre Arbeitskraft auszubeuten und vielfach auch nicht zu entlohnen; man gewöhnte sich dran dass es so lief. Nach dem Zusammenbruch, jedoch, war diese "Gewohnheit" nur schwer abzulegen und viele machten, diesbezüglich, einfach weiter wie zuvor. In den Köpfen vieler auch der nachkommenden Generationen, auch heute noch, scheint diese "Gewohnheit" immer noch festzusitzen. Hat Össtereich – obwohl verspätet und erst in 1965 – nicht das Internationale Abkommen (ILO C029) unterschrieben keine Zwangsarbeiter mehr zu nutzen? Und darin ist genau definiert was Zwangsarbeit ist!
[ Deutschland hatte dieses Abkommen schon in 1956 unterschrieben! ]


SECHSTENS:

Weitergehende FORDERUNGEN der deutschen Ehemaligen Heimkinder an alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichen für das damals von ihnen erlittene Unrecht und Leid und die Nachteile denen sie dadurch fürs ganze Leben ausgeliefert sind und waren:
http://www.veh-ev.eu/Der_Verein/Presseanfragen/Faltblatt_29072012.pdf


Eine Empfangsbestätigung bezüglich dieser Kommunikation wäre mir sehr angenehm.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien


Martin MITCHELL

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.

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Fische

22

Mittwoch, 29. August 2012, 20:26

das unsere knochen kaputt sind , weil sie vie zu früh , viel zu schwwer, undzu langeschleppen musten, für akort und doppel schichten aufgearbeitet wurden kann mann mit

keinen geld und Luxusentschädigen , aber ich wüchemir einealtenpfegerin mit wohnmobil die mit mir undden durchdie welt zigeuert und mir bei jeder gegelelegenheit den rücken krault und einreibt so wie ichmeinen Epilezie - Begleidhunf kraulen tu undmit lecker essen verwohne
Signatur von »Kieler-Sprotte67« fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. :P

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Löwe

23

Donnerstag, 30. August 2012, 03:34

HEIMKINDER-ANGELEGENHEITEN --- trifft zu auf Deutschland sowohl wie auch auf Österreich !

.
Warum sollten Nutznießer-Firmen von HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT denn nicht in Pflicht genommen werden zur Entschädigung der von ihnen Ausgebeuteten beizutragen ?


Ich wurde letzte Woche schon darum gebeten noch einmal ganz speziell auf die Bekanntgebung(en) auf unserer Vereinswebseite hinzuweisen, die mit der Einleitung beginnt

»Firmen verdienten in den Jahren 1945-1970 Milliarden an den Heimkinderarbeiten«

@ http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Zeitzeugen/Industriearbeit/industriearbeit.html

Dieser Bitte komme ich nur all zu gerne nach. Ich ich werde dies auch gerne bei jeder Opportitunität immer wieder wiederholen.

Vielleicht werden die damaligen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITER / HEIMKINDER-FRONARBEITER ja doch mal irgendwann gehört, beachtet und ihrer Würde geachtet seitens all denjenigen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich, die sich in Nachkriegszeiten – jahrzehntelang (ca 1945-ca 1985) – von iher Hände Arbeit bereichtert haben, ohne diese ihnen anvertrauten Personen, die sie rücksichtslos ausgebeutet haben, angemessen dafür entlohnt zu haben.
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Löwe

24

Donnerstag, 30. August 2012, 04:06

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
Bisher keine – nicht die geringste – Reaktion von den jeweiligen Empfängern in der Bundesrepublik Deutschland dieses Schreibens aus Australien
!

Und auch keine Reaktion DAZU von den Medien in Deutschland, die ebenso alle gleichzeitig eine Kopie dieses Schreibens aus Australien zugestellt bekamen.

Es sieht mir - auf Grund dessen - danach aus als ob die gesamtdeutsche Gesellschaft nichts DAVON wissen will.


Zitat

Von:
Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 - Opfer deutscher Fürsorgehöllen )
Adelaide, Süd Australien ( seit 24. März 1964 ansässig hier )

Montag, 13. Februar 2012



An:
1. ) BERLIN - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
2. ) Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
3. ) BERLIN - Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
4. ) ILO - International Labour Organization
5. ) Amnesty International - Germany
6. ) Deutsche Institut für Menschenrechte
7. ) DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund


Betreff:

Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

Meine Damen und Herren - jeweils individuell und jeweils als Gesamtkollegium angesprochen.

Was macht Ihre Organisation / Ihr Ministerium / Ihr Senat / Ihre Gewerkschaft eigentlich DIESBEZÜGLICH ?

Niemand in der BRD nimmt Anstoß daran und kümmert sich DARUM: Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der BRD 1949-1992 ( on an industrial scale ! ) aufzuarbeiten, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und die Opfer angemessen zu entschädigen ?!

Institutionelle Sklavenarbeit – verichtet von eingesperrten Kindern und Jugendlichen in der ʹHeimerziehungʹ – wurde toleriert und massiv DAVON profitiert, und diese Verbrechen von niemanden geahndet.

Alle Täter, Täterorganisationen und Mittäter – d.h. alle Profiteure – dürfen ihre BEUTE ( Gesamtbeträge in Milliardenhöhe ) aus Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung ( 1945-1992 ), und große Summen an Schmiergeldern, die DABEI ganz sicherlich ebenso geflossen sind, weiterhin behalten und auch DARAN scheint sich niemand zu stören.

Heute redet man in der BRD nur über die Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im Dritten Reich ( innerstaatlich und extraterritorial ) und von heutigen Fällen von Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im wiedervereinigten Deutschland seit dem Jahre 2005.

Warum werden die dazwischenliegenden Jahrzehnte was WEST und OST betrifft von der Bundesrepublik Deutschland einfach ignoriert und totgeschwiegen ?

Erklären Sie mir das mal bitte.

Mit freundlichen Grüßen.

Martin Mitchell


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zicklein (30.08.2012)

Veronika50

unregistriert

25

Donnerstag, 30. August 2012, 16:04

Das mit diesem rentenfond ist echt der hammer,und erst recht der sachleistungsfond deutschland sollte sich schämen,das sie so mit den heimkindern umgehen.Ich kriege echt wut wenn ich davon lese.Aber das ganze geld nach griechenland schicken und die heimkinder werden so abgespeist,das ist meine meinung dazu,ich war auch mit meiner schwester im heim und wir hatten es auf sicherheit nicht gut.Schwer arbeiten war angesagt mein gott wir waren doch alle kinder aber heute will davon niemand etwas wissen,heute sollen wir aus diesem sogenannten fond almosen bekommen pfui sage ich da nur.So nun hab ich mich mal aufgeregt grins.LG.miezi50 :thumbdown:

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jw1hal (30.08.2012), zicklein (30.08.2012)

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Löwe

26

Donnerstag, 30. August 2012, 17:47

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
Die deutsche Online-Zeitung ZEIT ONLINE, wie ich persönlich erst jetzt zufällig entdeckt habe, berichtete am 23.08.2012 - 08:00 Uhr in sechs kurzen Zeilen ( @ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1 ) folgendes:

Und ich hebe diese, m.E., sechs wichtigsten Zeilen jetzt noch einmal besonders hervor !


Zitat

SCHWARZE PÄDAGOGIK

Tatort: Erziehungsheim

[ ………. ]

[ Seite 3 von insgesamt 4 Seiten ]

@
http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3

Kostenlose Zwangsarbeit

Der Linzer Sozialhistoriker Michael John schätzt, dass in Österreich in der Zeit zwischen 1945 und 1980 auf Anordnung der Jugendämter etwa 150.000 Kinder kostenlose Zwangsarbeit bei Bauern leisten mussten. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebieten. Dieses dunkle Kapitel der österreichischen Nachkriegsgeschichte ist bis heute überhaupt nicht erforscht.

ÜBERSICHT ZU DIESEM ARTIKEL
[ d.h. dem Artikel in dem diese sechs oben von mir zitierten Zeilen enthalten sind ]

SEITE 1 - TATORT ERZIEHUNGSHEIM
- http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1
SEITE 2 - HUNGER UND PRÜGEL - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-2
SEITE 3 - KOSTENLOSE ZWANGSARBEIT - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3
SEITE 4 - VERGEWALTIGUNGEN UND TODESANGST - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-4

Wenn auch nur in wenigen Worten, hier kommt erstmalig in den Medien zur Sprache was ich schon immer vermutet hatte: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT / DIE ZWANGSARBEIT VON FÜRSORGEZÖGLINGEN / KOSTENLOSE FRONARBEIT VON SCHUTZBEFOHLENEN wareine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebietenund ihre kostenloseIndustriearbeit eine Subventionierung der Produktion von Verbrauchsgütern in den Städtensowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Diese Meinung habe auch ich von Anfang an meiner Recherchen in der HEIMKINDERSACHE ( Anfang 2003 ) schon vertreten.
.

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zicklein (30.08.2012)

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Löwe

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Freitag, 31. August 2012, 05:51

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
Hinzuzufügen meinerseits zu meinem unmittelbar vorhergehenden Beitrag ( vom Fr. 21.08.2012, um 00:07 Uhr – Beitrag 26 ) sei nur noch folgendes:

Zitat

Und in vielen dieser Stätten der Zwangsarbeit – 'Heimen' und 'Anstalten' oder in der Knechtschaft von Bauern oder im Frondienst anderer Dienstherren ( ausserhalb der eigenen Familie ) – in denen man Kinder und Jugendliche überall dieser Zwangsarbeit aussetzte ( wohin das Jugendamt sie verfrachtete ! ), ging diese Ausbeutung durch Zwangsarbeit ( Zwangsarbeit vielfach von den Kirchen und ihrem Dienstpersonal als „Arbeit im Dienste des HERRN“ beschrieben ) natürlich auch mit jeglicher anderer Art von Misshandlung, einschließlich der Ausübung von „sexualisierter Gewalt“ / „Vergewaltigung“ ( im Volksmund „sexueller Missbrauch“ genannt ) Hand in Hand. Alles konzentrierte sich auf DIE TOTALE MACHTAUSÜBUNG, DEMÜTIGUNG UND UNTERDRÜCKUNG DER AUSZUBEUTENDEN OPFER, DER WEHRLOSEN GEFANGENGEHALTENEN Kinder und Jugendlichen.

.

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zicklein (31.08.2012)

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Löwe

28

Samstag, 1. September 2012, 08:00

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
Weiterführend zu den Enthüllungen vorgestern vorgetragen von mir in meinem vorhergehenden Beiträgen, Beitrag 26 und Beitrag 27. ( oben ).


Ja, und das was ich jetzt auch hier in diesen Thread setze, trifft, m.E., auch genauso auf dieses Thema zu !


Was sonst noch durften Erwachsene mit Kindern und minderjährigen Jugendlichen ohne deren Einwilligung DAMALS in Deutschland machen ? - Oder haben Erwachsene sich einfach so erlaubt ? --- Was sonst noch dürfen Erwachsene mit Kindern und minderjährigen Jugendlichen ohne deren Einwilligung HEUTE in Deutschland machen ? - Oder tun Erwachsene sich einfach so erlauben ?


[ internationales ] Übereinkommen über die Rechte des Kindes
[ international ] Conventions on the Rights of the Child

( z.B. u.a. auch wiedergegeben @
http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_107/a24.html )
( erklärt, z.B. u.a. auch @
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderrechtskonvention )

In diesem internationalen Übereinkommen heißt es u.a.:

Zitat

Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.

Auch die Bundesrepublik Deutschland istVertragsstaatdieses Übereinkommens. Also steht auch Deutschland und die deutsche Gesamtgesellschaft ( d.h., m.E., stehen alle Kulturen aus der sich diese Gesamtgesellschaft im heutigen Deutschland zusammensetzt ! ) in der Pflicht.

Schon in 1923 arbeitete die britische Sozialreformerin Eglantyne Jebb
ein Papier über Kinderrechte aus und mobilisierte für ihre Children's Charter den Völkerbund. Ihre Idee wurde aufgegriffen und am 24. September 1924 von der Generalversammlung des Völkerbundes in Genf eine Charta verabschiedet.


Ev. Pfarrer Dierk Schäfer i.R., ein in Deutschland ansässiger deutscher evangelischer Pfarrer und Diplom-Psychologe ( 28.08.2012 ):
Mich erstaunt bei der durchgängigen Mißachtung von Kindesbelangen in unserem Staat nichts mehr.

.

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zicklein (01.09.2012)

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Löwe

29

Samstag, 1. September 2012, 14:17

In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

.
Weiterführend zu meinem vorhergehenden Beiträgen, insbesondere Beitrag 21, Beitrag 23, Beitrag 24, Beitrag 26, Beitrag 27 und Beitrag 28 ( oben – hier in diesem Thread ) und auf Grund des Medienberichtes im STANDARD von Thomas Neuhold 31. August 2012, 18:14

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Heimopfer in Össterreich. - Lasst es bloß nicht zu, dass sich Österreich ein Beispiel an Deutschland nimmt, dass man Euch wie in Deutschland geschehen "über den Tisch zieht" und Euch mit ALMOSEN abspeist !!! --- Das wäre ein völliges Disaster auch für Euch !!!
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Zitat

DER STANDARD @ http://derstandard.at/1345165831225/Arbeit-fuer-Heimkinder-war-laut-Historikern-Erziehungsziel

Arbeit für Heimkinder war laut Historikern "Erziehungsziel"

Thomas Neuhold, 31. August 2012, 18:14

Salzburger Historiker verlangen eine einheitliche Regelung zur Entschädigung von Heimkindern. Der Missbrauch war "gesellschaftlicher Konsens" und die "Verantwortungskette" war lang.

Salzburg - Voraussichtlich im Oktober werden die Salzburger Universitäts-Historiker Ingrid Bauer, Tina Kubek und Robert Hoffmann ihre Forschungsergebnisse zur Situation der Heim- und Pflegekinder im Land Salzburg von 1945 bis in die 1980er-Jahre vorlegen. Die Studie entsteht im Auftrag der Landesregierung. "Das Land ist von sich aus aktiv geworden und an das Institut für Geschichte herangetreten", lobt Bauer die Sozialabteilung. In manchen Bundesländern habe die Forschung noch nicht einmal begonnen.

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchungen nehmen Bauer und Kubek im Standard-Gespräch vorweg: Die Frage von Entschädigungen und die Frage der Nachzahlung fehlender Pensionszeiten "kann man nicht bundesländerweise regeln", sagt Bauer. Es bedürfe einer bundesweit einheitlichen Regelung.

Gerade das Schicksal der Salzburger Heimkinder zeige dies ganz deutlich. Vor allem in den 1960er-Jahren seien die Kinder auf Erziehungsanstalten in ganz Österreich aufgeteilt worden. "Salzburger Kinder wurden in 61 verschiedene Heime verschickt."

Frustration und Stillstand

Wohin solle sich ein Salzburger wenden, der als Kind oder Jugendlicher zuerst in einem Kärntner Heim, später dann in Tirol untergebracht worden war, lautet die rhetorische Frage der beiden Historikerinnen. Die Betroffenen würden von Anlaufstelle zu Anlaufstelle geschickt, befürchten Bauer und Kubek. Das führe zu Frustration und Stillstand.

Als Vorbild einer bundesweiten Regelung könne Deutschland dienen, empfehlen die Wissenschafter. Dort habe der Bundestag einen runden Tisch mit Betroffenen, deren Vertretern, Heimträgern, Kirchen, Bund und Ländern sowie Firmen eingerichtet. Herausgekommen sei ein Bundesentschädigungsfonds. Dieser würde seine Entschädigungspraxis transparent gestalten. In Österreich hingegen würden beispielsweise die Nachzahlungen von Pensionszeiten völlig intransparent laufen.

Für eine einheitliche Bundesregelung mit einem die Entschädigungsstrategien koordinierenden Gremium spricht aus Sicht der Forschung auch, dass es eine gesellschaftliche Gesamtverantwortung gibt. "Die Verantwortungskette sei lange", sagt Bauer.

Kinderarbeit für Heimbetrieb

Als Beispiel nennt sie die Einbehaltung von Arbeitslöhnen durch die Heime. Dies liege teilweise auch an der chronischen Unterfinanzierung der Einrichtungen durch die öffentliche Hand, "mit den Tagsätzen war der Heimbetrieb nicht aufrechtzuerhalten".

Alle - vom Gesetzgeber über Ämter, Gerichte, Heimträger und Firmen - gehörten in diese lange Verantwortungskette. Letztlich habe es "einen gesellschaftlichen Konsens" gegeben, wie mit Kindern umzugehen sei, "die nicht der Norm entsprechen". Es habe quasi einen Konsens für Missbrauch und Zwangsarbeit gegeben. "Die Arbeit war Erziehungsziel", fasst Kubek zusammen.

Dass sich dann ab den 1970er-Jahren die Situation langsam zu verbessern begonnen habe, sei noch ein Indiz für die lange Verantwortungskette: Es sei vielen Beteiligten wohl bewusst gewesen, dass im Fürsorgewesen vieles schiefgelaufen ist. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, 1./2.9.2012)

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Heimopfer in Össterreich. - Lasst es bloß nicht zu, dass sich Österreich ein Beispiel an Deutschland nimmt, dass man Euch wie in Deutschland geschehen "über den Tisch zieht" und Euch mit ALMOSEN abspeist !!! --- Das wäre ein völliges Disaster auch für Euch !!!
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WernerR (07.09.2012)

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Löwe

30

Freitag, 7. September 2012, 01:32

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
Genau so - in diesem Wortlaut - kürzlich überall von mir online gestellt:

Zitat

Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der SCHWEIZ !

Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.



Ehemalige Heimkinder vereinigt euch. --- Children abused and slave-laboured in 'institutional care' come together. --- 'Homies' of yesteryear unite.


Im Erachten des Australiers Martin Mitchell – Ehemaliges Heimkind ( Jg. 1946 )
.
– gesamtgesellschaftlich adressiert an die Bevölkerung im deutschsprachigen Raum Europas –

Ganz bestimmt wird niemand in Deutschland oder in Österreich oder in der Schweiz jetzt hervorkommen, sich vordrängeln und sich selbst namentlich identifizieren wollen und sagen und behaupten wollen: Ich persönlich ( als bekennender Christ / Atheist / Kapitalist ), zusammen mit meinen Kumpeln und Kompanen und meiner Sippe habe jahrelang alle Kinder und Jugendliche, die mir in geschlossenen Einrichtungen anvertraut worden waren, körperlich und seelisch misshandelt und durch Zwangsarbeit ausgebeutet ( über mehrere Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg ! ) ( und habe auch sehr gut daran verdient ! ), weil es während des gesamten Zeitraums als ich dies getan habe und davon profitiert habe und dadurch letzendlich reich geworden bin, kein innerstaatliches Gesetz gab oder ich mir derzeit keines solches Gesetzes bewußt war, dass diese meine diesbezügliche Handlungsweise und Behandlung dieser minderjährigen Schutzbefohlenen unter Verbot oder Strafe gestellt hätte. Darum bin ich und mein Unternehmen jetzt auch nicht bereit und sehe ich mich auch in keinster Weise verpflichtet dazu etwas von meinem dadurch aufgehäuften Reichtum an die von mir Misshandelten, Ausgebeuteten und Geschädigten zurückzugeben. Diese mir damals anvertrauten Kinder und Jugendlichen hatten keine Rechte und ich gegenüber ihnen keine Pflichten --- und in diesem Sinne habe ich auch heute keine Pflichten ihnen gegenüber als Erwachsene sie jetzt zu entschädigen. Ich bin im Recht und auf Moral pfeife ich.“

Aber wenn wir, die Opfer, diese unsere Peiniger und Nutznießer unserer Zwangsarbeit sowohl wie ihre Rechtsnachfolger und Erben ihres ihrerseits durch unser Leid aufgehäuften Reichtums jetzt diesbezüglich daraufhin ansprechen, was wird jeder von ihnen, diesen Scheinheiligen, zu uns sagen und öffentlich kuntun ?

Also dann mal heraus mit der Sprache all Ihr Verantwortlichen und Mitverantwortlichen ! --- oder auch diejenigen, die diese Verantwortlichen und Mitverantwortlichen gerne gegen die Forderungen der Opfer verteidigen möchten und die Opfer abweisen wollen !

.

THEMA: In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

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Angi90 (07.09.2012), WernerR (07.09.2012)

stjosefshaus

unregistriert

31

Mittwoch, 12. September 2012, 23:35

Nanhafte Unternehmen

Hallo Herr Martin,
ich war Steuersachbearbeiter, Buchhalter, ebenfalls Heimgeschädigt, aber Sie übersehen da die Rechtslage gem. BGB, Vertragsrecht.
Unternehmer beauftragen Heimträger eine Leistung zu erbringen, Vertragspartner sind Unternehme und Heimträger, zwische diesen beiden besteht ein Vertrag der erfüllt wurde. Der Heimträger hat die Leistung geliefert, der Unternehmer bezalt.
Die Heimträger spannen die Kinder in die Arbeit ein. Vetragspartner sind Heimträger und Heimkinder, zwischen diesen beiden besteht ein Vertrag. Die Heimkinder haben die Leistung erbracht, die Heimträger hat aber nicht bezahlt. Der Vertrag wurde nie erüllt.
Die Heimkinder können nun nicht die Unternehmen haftbar machen weil die Heimträger nicht gezahlt haben. Die Heimkinder hatten mit den Unternehmen nie einen Vertrag, die Heimkinder haben für den Unternehmen nie eine Leistung erbracht, sondern dem Heimträger gegenüber.
Stellen Sie sich mal vor wieviele Chefs monatlich seine Arbeiter um den Lohn betrügen, da können die Arbeiter nicht zu den Kunden ihres Chefs gehen und von denen den Lohn einfordern.

MfG
hw

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Löwe

32

Freitag, 14. September 2012, 04:04

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
Heimkinder-Zwangsarbeit wurde systematisch angewandt und betrieben !!!

Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege !!!
Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt !!!

Ich bin der Meinung, die damaligen Geschäftsführungen all dieser Firmen, die sich zum Zwecke der Gewinnmaximierung an Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt haben wußten es und wußten auch alle diesbezüglichen Details – und die heutigen Geschäftführungen all dieser Firmen, wenn sie sich informieren und logische Schlüsse ziehen, und auch wirklich bereit sind diese logischen Schlüsse zu ziehen und nicht einfach jetzt ihre Augen und Ohren verschließen, wissen es ebenso.


Zitat

Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

( 1. ) Zu
Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die 'HEIMLEITUNG' ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximierung.

( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximierung.

( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.


Zitat

( 4. ) Diesbezügliche wichtige Bekanntgebung aus dem Jahre 2004

11. Juni 2004

Achtung "Ehemalige Heimkinder"!
Gerichtsurteil betreffs unentlohnter "Kinderzwangsarbeit"

Präzedenzfall: Jugendlicher Zwangsarbeiter klagt im Landgericht!

Wie berichtet von mir, ungekürzt, auf meiner Webseite
HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Jugendlicher_Zwangsarbeiter_Adolf_Diamant_1957_Urteil.html ( Erstveröffentlichung: 11. Juni 2004 )

»Im April 1945 wurde Diamant [aus dem KZ] befreit. Geld hatten die KZ-Häftlinge natürlich nie erhalten, den Lohn zahlte die Firma [Büssing] direkt an die Verwaltung des KZ Neuengamme. Deshalb versuchte die Firma [Büssing], sich auch mit dem Hinweis, sie sei nicht für Geldforderungen zuständig, sondern «die Bundesregierung» als Rechtsnachfolger, aus der Verantwortung zu entziehen. Ohne Erfolg.

Das Gericht entschied, "NIEMAND SEI BERECHTIGT, DIE ARBEITSKRAFT EINER PERSON ZU KAUFEN, DIE RECHTSWIDRIG IHRER FREIHEIT BERAUBT IST". Der Vertrag sei unwirksam. Die Firma Büssing wurde zur Nachzahlung verurteilt."«


Siehe auch selbst hier im HEIMKINDER-FORUM.DE im speziell von mir zu diesem Thema eingerichteten Thread ( im Mai 2010 eingerichteten Thread und fortgeführt bis Mai 2012 ! ) »Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND !«, insbesondere Beitrag 27 und Beitrag 28 wo all dies schon einmal zuvor – und auch das "Adolf Diamant Gerichtsurteil", Braunschweiger Landgericht, aus dem Jahre 1957 – und in anderen weiteren Beiträgen in diesem Rechtslage-Thread auch zwei weitere relevante jüngere Gerichtsurteile bezüglich jüngeren Menschenrechtsverbrechen / Arbeitsausbeutung-Verbrechen / Lebenschancen-beeinträchtigende Verbrechen / Gesundheit-schädigende Verbrechen – genaustens erklärt wurde ( @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/10633-die-rechtslage-betreffend- ).


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WernerR (14.09.2012), zicklein (15.09.2012)

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Zwillinge

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Freitag, 28. Dezember 2012, 19:02

Heimkind berichtet von Schlägen und Demütigungen.

Lüdenscheid. Dietmar Klein wuchs in katholischen Kinder- und Jugendheimen auf, wurde hier gedemütigt, geschlagen und missbraucht. Was ihm angetan wurde, kann er bis heute nicht vergessen. Wie entschädigt man jemanden für ein zerstörtes Leben?

Dietmar Klein wuchs in katholischen Kinder- und Jugendheimen auf. Er wurde dort gedemütigt, misshandelt und vergewaltigt. Wenn es ein Wunder gibt in Dietmar Kleins Leben, dann das: Er ist an den Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten, die ihm widerfahren sind, nicht zerbrochen. Der heute 63-Jährige kann aber auch nicht vergessen, was ihm angetan worden ist. Er wird nicht müde nach Gerechtigkeit zu suchen – und ahnt wohl selbst, dass es die für ihn niemals geben wird. Dietmar Klein ist als Heimkind groß geworden. Was er erlebte, hat ihn geprägt. Und es prägt seine Familie.

Weiterlesen unter:http://www.derwesten.de/region/westfalen

flugmacher

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Zwillinge

34

Montag, 31. Dezember 2012, 07:13

ist ja eine irre geschichte

.
Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.

„Bethel im Norden“ – Nachkriegsdeutsche Kinderzwangsarbeit.
Torfgewinnung in „Diakonie Freistatt im Wittingsmoor“ für Jungen.
Großwäscherei im „Birkenhofin Hannover für Mädchen.

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/

.
hallo martin,
du bist jetzt 66 jahre,und lebst in australien.
im moment bin ich deine homepage am durchlesen.
und du bist dir sicher,das es hunderte von kinderheimen gab wo zwangsarbeit
geduldet wurde oder angeordnet war,in der zeit von 1950-1990.ich schließe jetzt mal die ddr aus
gibt es eine liste die das feststellt?
deine,sammelwut wenn ich es mal so nennen darf,ist schon beeindruckend,
aber es ist schlichtweg zuviel.wo soll man da anfangen.?
da reichen auch einige aufsätze wie zum beispiel
ein aufsatz vom august 2008 prof.dr.manfred kappler,titel-recht und gerechtigkeit und rechtstaatlichkeit
du hast natürlich selbst schon gemerkt das du sehr viel ins forum gebracht hast an guter information,
und in deiner homepage darauf hingewiesen das du keine verantwortung für das handeln anderer übernimmst.
das ist auch gut so,aber heimkinder nehmen jeden strohalm um an ihr recht zukommen,und kann es
vorkommen das sich jemand verrennt.
man sollte auch sehr genau auf die quellen achten,auf die man sich da einläßt.
um es doch mal so auszudrücken,die kinderheimpolitik ist durch die vorderung nach entschädigung durch den staat
in ihrer lobby die wir bräuchten voll nach hinten losgegangen.die türen sind fast zu.
und so kommt es,das alles ausgesessen wird.damit es nicht ganz so aussieht,werden dann schon mal ganz kleine -kleine
brocken vorgeworfen,um den willen der bestraften zu beruhigen.so zeigt man guten willen,und ach schon wieder ein jahr vorbei.
dann kehrt erstmal wieder ruhe ein und der staat schläft wieder.so geht das ..............................................................
und du brauchst zeit sehr viel zeit.
hatte da heute im forum diese geschichte gelesen die jetzt ihre reha gerichtlich durchgeklagt hatten, erfurt (geschwister)...habe es nicht wiedergefunden-
und sowas geht an die nerven.so wird es auch gemacht wenn es um versicherungsschäden geht.
na gut,martin mach weiter so,und es ist gut für die betroffenen.ich selber bin ganz gut durch meine heimjahre gekommen
noch eine frage habe ich,sagt dir der satz etwas;tief stechen weit werfen;
gut,ich komme auf dich noch mal zu wenn ich noch mal was wissen will,und du sende weiter solche geschichten
einen guten rutsch ins neue jahr,ihr in australien seit ja 7 std.früher dran mit dem jahreswechsel dran,
bis denn flugmacher
Signatur von »flugmacher« bedenke stets,das alles vergänglich ist;dann wirst du im glück nicht zu fröhlich
und im leid nicht zu traurig sein
sokrates

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jw1hal (31.12.2012), Angi90 (31.12.2012)

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Löwe

35

Freitag, 5. Juli 2013, 04:28

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire)

…ich nenne dies jetzt einfach mal »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeit"« „Zwangsarbeit im Dienste der [Un]Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Pau“ ( the Magdalene Sistersthe [un]merciful sisters …, denn das, Zwangsarbeit, ist genau das um was es hier geht; und es handelt sich hier ausschließlich um die »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeitin der Republik Irland ( Republic of Ireland ). --- Die diesbezügliche Situation in Nordirland ( Northern Ireland ) ist bisher noch garnicht mal untersucht worden.

Zitat

Irische Menschenrechtskommission: Frauen in den Magdalen-Wäschereien schutzlos

[ in Deutsch ] Veröffentlicht am 20. Juni. 2013 von dem deutschen „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

DER IRISCHE STAAT WAR NICHT IN DER LAGE, DIE MENSCHENRECHTE DER FRAUEN IN DEN MAGDALEN WÄSCHEREIEN ZU SCHÜTZEN – WIEDERGUTMACHUNGSSYSTEM MUSS DEN MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN RECHNUNG TRAGEN

Stand: 18. Juni 2013

Die irische Menschenrechtskommission (Human Rights Commission, IHRC) hat heute den Folgebericht über die staatliche Beteiligung an den Magdalen-Wäschereien veröffentlicht der besagt, der Staat sei seiner Verpflichtung, die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien zu schützen, nicht nachgekommen. Die IHRC ruft auf zu einer umfassenden Wiedergutmachung, die individuelle Vergütung, Entschädigung und Rehabilitation der Frauen im Einklang mit staatlichen Menschenrechtsverpflichtungen. Außerdem macht die IHRC eine Reihe von Empfehlungen für erforderliche Maßnahmen, damit sich ähnliches Unrecht in der Zukunft nicht wiederholt.

Der IHRC Folgebericht begutachtet die Fakten in dem Bericht des interministeriellen Ausschusses unter dem Vorsitz von Senator Martin McAleese und beurteilt die Auswirkungen des Unrechtes auf die Menschenrechte für den Staat. Außerdem werden die Feststellungen des IHRC Berichtes von 2010 in Anbetracht der nun verfügbaren Informationen über die Wäschereien neu bewertet. Die IHRC kommt zum Schluss, dass die Menschenrechte der Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien nicht in vollem Umfang in Bezug auf Gleichheit, Freiheit, Achtung der Privatsphäre, Bildung sowie dem Verbot von Zwangs-, Pflichtarbeit oder Knechtschaft geachtet wurden.

Anlässlich der Vorstellung des Berichts, sagte Professor Siobhán Mullally, IHRC Kommissar:
„Der Bericht des Interministeriellen Ausschuss (IDC) hat umfangreiche staatliche Beteiligung an den Magdalen Wäschereien bestätigt, zieht aber nicht die richtigen Rückschlüsse in Bezug auf die menschenrechtlichen Verpflichtungen des Staates. Um diese Lücke zu schließen, hat die IHRC die Ergebnisse des IDC-Berichtes an Hand von einer Reihe von menschenrechtlichen Standards bewertet. Wir schließen aus den verfügbaren Beweisen, dass die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Wäschereien nicht vollständig eingehalten werden. Der Staat handelte unrecht indem er diese Frauen weder adäquat schützte noch auf ihre Klagen über einen langen Zeitraum zu reagieren. Glaubwürdige Vorwürfe des Missbrauchs sollten immer umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Die IHRC wird für eine umfassende Wiedergutmachung, die einen Ausgleich für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen für jede einzelne Frau, die in den Wäschereien arbeitete, eintreten. Das Ausmaß der Verstöße und ihre anhaltenden Auswirkungen (auf das Leben der Frauen, Red.) muss bei der Bestimmung der individuellen Vergütung und laufenden Unterstützungen in Betracht gezogen werden. Ferner sollten Maßnahmen ergriffen werden, um zu gewährleisten, dass diese Frauen Wiedergutmachung in Form von verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen bekommen. Unterstützung muss geleistet werden im Bereich Wohnraum, Bildung, Gesundheit sowie besondere Unterstützung, um mit den psychologischen Auswirkungen der Zeit in den Wäschereien umzugehen.“

Zum Bereich der nicht im vollen Umfang eingehaltenen Menschenrechte, sagte Professor Mullally:
„Die Rechte der Frauen stehen im Mittelpunkt der Einschätzungen des IHRC. Die Magdalen Wäschereien wurden eindeutig mit diskriminierenden Regelungen betrieben. Das Recht von Frauen auf Gleichbehandlung gab es nicht in den Magdalen Wäschereien, da die Regelungen nur auf sie angewendet wurden. Es gab kein Recht auf Bildung für die Mädchen, die wenig oder keine formale Bildung erhielten, nicht einmal Unterricht im Schreiben und Rechnen.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Das Recht auf Freiheit von Mädchen und Frauen, die durch die Strafjustiz oder die Jugendämter in die Wäschereien, wurde nicht eingehalten. Es gibt viele willkürliche Inhaftierungen bei denen Mädchen ohne gerichtliche Anordnung in die Magdalen Wäschereien eingesperrt wurden oder nach ihrer Entlassung aus einer sogenannten Besserungsanstalt als eine Form der Verwaltungshaft dorthin verbracht [wurden].“

Die Arbeitsbedingungen in den Magdalen Wäschereien erklärte Sinead Lucey, Senior Legal Officer des IHRC:
„Mädchen und Frauen, die in den Magdalen Wäschereien leben mussten, wurden einer Form von Zwangs- oder Pflichtarbeit unterworfen, die eindeutig gegen Irlands Verpflichtungen nach der 1930 Zwangsarbeitskonvention verstießen. Dies wird verschärft durch die Tatsache, dass nicht nur verschiedene irische Regierungen diese Praktiken nicht verbaten und beendeten, sondern im Gegenteil: der Staat selbst profitierte von dieser Zwangs- oder Pflichtarbeit, wenn er kommerzielle Verträge mit den Wäschereien abschloss, weil diese [die] billigsten Angebote hatten. Der entscheidende Faktor war allerdings, dass die Arbeiterinnen unbezahlt waren. Darüber hinaus bedeutet der Zwang zur Arbeit Knechtschaft nach Artikel 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und auch hier ist der Staat gescheitert darin, solche Praktiken zu unterbinden, wenn er im Gegenteil wissentlich erlaubt, dass Mädchen und Frauen ohne Lohn und unter Zwangsmaßnahmen in den Wäschereien arbeiten.“

Sinead Lucey fuhr fort:
„Wir müssen von den Verletzungen der Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien lernen, um sicherzustellen, dass sich ähnliches Unrecht nicht wiederholen wird. Das Recht auf Gleichheit ist ein grundlegendes Prinzip der Menschenrechte. Der Staat darf niemals selbstgefällig und diskriminierend besonders die Schwächsten der Gesellschaft behandeln. Umfassendere Schutzmechanismen sind notwendig. Stärkere Regulierung und Aufsicht der Beziehung zwischen Staat und nicht-staatlichen Akteuren bei der Durchführung von Funktionen oder Dienstleistungen des Staates sind dringend erforderlich. Darüber müssen Gesetze erlassen werden, die Zwangs- oder Pflichtarbeit oder Leibeigenschaft als kriminelle Straftat mit hohem Verfolgungsdruck ausweisen. Insgesamt muss es der Staat unterlassen, bestimmte gesellschaftliche Gruppen zu kriminalisieren und zu institutionalisieren sondern muss vielmehr dazu übergehen, diese Gruppen zu unterstützen, denn das Gemeinwohl braucht auch dieses Potenzial.“

Schlüsselempfehlungen

Der Staat sollte:

● ein umfassendes Wiedergutmachungprojekt ins Leben rufen, welches individuellen Ausgleich bietet für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen von Frauen in den Magdalen Wäschereien;
● Maßnahmen durchführen, die sicher stellen, dass überlebende Frauen der Magdalen Wäschereien die Entschädigung und Rehabilitation für die erlebten Verletzungen bekommen;
● als Wiedergutmachung den betroffenen Frauen die verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen auszahlen, die sie auf Grund der geleisteten Zwangsarbeit verloren haben;
● für geeignete Rehabilitationsmaßnahmen einschließlich Wohnraum, Gesundheit und Wohlfahrt, Bildung und Hilfe bei den psychologischen Auswirkungen sorgen;
● Wechselwirkungen mit nicht-staatlichen Akteuren überprüfen, um sicherzustellen, dass die staatlichen Regulierungs- und Aufsichtsfunktionen robust genug sind, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, bzw. derartigen Vorwürfen gründlich und effektiv zu untersuchen, und gegebenenfalls zu entschädigen;
● sicherstellen, dass alle glaubwürdigen Anschuldigungen von Missbrauch, die eine Verletzung der staatlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen beinhalten, umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden;
● die Praxis beenden, Menschen mit geistiger Behinderung in psychiatrische Anstalten einzusperren;
● eine unmittelbare und obligatorische staatliche Kontrolle und Lizenzierung von Heimen für Menschen mit Behinderungen einfahren;
● ein System für die Bereitstellung von Informations- und Suchdienste verabschieden für Menschen verabschieden, darunter auch für diejenigen, die informell in der Vergangenheit angenommen wurden.


Das englisch-sprachige Original finden Sie hier [ »Irish State failed to protect and vindicate the human rights of women in Magdalen Laundries. - Redress Scheme must reflect impact of human rights violations experienced.« @ http://www.ihrc.ie/newsevents/press/2013/06/18/irish-state-failed-to-protect-and-vindicate-the-hu/ ]

QUELLE: ( aktuell aufzufinden auf der Vereinswebseite desVereins ehemaliger heimkinder e.V.“ in der Rubrik »Aktuelle Infos« ) http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/


Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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zicklein (05.07.2013), Zwilli (06.07.2013)

36

Freitag, 5. Juli 2013, 08:46

Hallo Martini,
selbstverständlich sollten sie zur Entschädigung beitragen, sie haben ja auch von den Heimkindern profitiert.
FG kliv

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heathergolgo (05.07.2013), zicklein (05.07.2013), Angi90 (05.07.2013), Zwilli (06.07.2013)

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Löwe

37

Samstag, 6. Juli 2013, 02:42

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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Weiterführend zu Beitrag 35 ( oben ).

Folgend auf die meinerseitige Weiterverbreitung der Bekanntgebung des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ – „VEH e.V.“ des "Folgeberichts" der IRISCHEN MENSCHENRECHTSKOMMISSION ( Human Rights Commission, IHRC ) bezüglich den schweren Menschenrechtsverletzungen begangen in der irischen Heimerziehung unter Duldung des Staates seitens dem katholischen Schwestern Orden der Magdalene Sisters, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog am Freitag, 5. Juli 2013 um 10:02 Uhr, einen zutreffenden KOMMENTAR unter der Überschrift »Dazu wird Antje Vollmer nichts sagen.« dazu abgegeben

http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

welcher, u.a., auch folgende seinerseitige STELLUNGNAHME beinhaltet:


Zitat

Wenn ich mir die Ergebnisse des Runden Tisches anschaue, mit denen die ehemaligen Heimkinder eben keinerlei Entschädigung erhielten, keinen angemessenen Rentenausgleich, keine Lohnnachzahlungen, keine Schmerzensgelder, dann frage ich mich, wie Frau Dr: Antje Vollmer mit gutem Gewissen den Ehrenberg-Preis entgegennehmen konnte und mit gutem Gewissen ihre Pension verzehren kann.

Aber vielleicht hat sie ja ein schlechtes Gewissen dabei. Wohl bekomms!

Und der Staat und die Kirchen mit ihren Einrichtungen? Und mit der Aufsichtsverpflichtung?

Und, desweiteren, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, ebenso am Freitag, 5. Juli 2013, auch folgende RUNDMAIL zum Thema »Heimkids« verbreitet:

Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer noch die Heimkinder!
In den Medien werden die Zahlungen häufig pauschal als „Entschädigung“ etikettiert, was sie ja erklärtermaßen nicht sein sollen. Das Trauerspiel des umfassenden Betruges an mißhandelten und ausgebeuteten ehemaligen Heimkindern findet seine Fortsetzung. Gutes gibt es nur aus dem Ausland zu berichten. Das irische Beispiel vergrößert die Scham, die man als Deutscher und als Kirchenmitglied empfinden muß. Ich verweise für dieses Beispiel auf meinen Blog:
http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

Wer mehr wissen will, scrolle einfach weiter nach unten.

Empfehlenswert ist auch der Blog von Helmut Jacob, in dem der zusätzliche Betrug an den ehemaligen Heimkindern aufgezeigt wird, die in Behindertenheimen untergebracht waren.
http://helmutjacob.over-blog.de/article-freie-arbeitsgruppe-jhh-2006-ermahnt-landschaftsverbande-wann-kommen-sie-ihrer-verantwortung-geg-118871076.html . Auch hier sollte man weiterscrollen – und grollen!


Mit freundlichem Gruß

Dierk Schäfer
Freibadweg 35
73087 Bad Boll
Fon: 0 71 64 / 1 20 55
Blog:
https://dierkschaefer.wordpress.com/
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Löwe

38

Montag, 8. Juli 2013, 07:44

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire) --- und echte Entschädigung DAFÜR.



Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).



Aus den folgenden drei – aktuellen – Medienberichten, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, geht eindeutig hervor:


… was die Republik Irland betrifft ( und natürlich auch was die Bundesrepublik Deutschland und die Bundesrepublik Österreich betrifft ! )


Zitat


Staat duldete Zwangsarbeit
Eine Untersuchungskommission hatte 2012 festgestellt, dass staatliche Behörden lukrative Verträge an die Heime vergeben hatten, ohne auf eine Durchsetzung von Bezahlung der Insassinnen und auf faire Arbeitsbedingungen zu achten. Die Kommission wurde eingesetzt, nachdem das Uno-Antifolterkomitee die Praxis der "Magdalenenheime" mit Zwangsarbeit gleichgesetzt und die irische Regierung zur Aufklärung aufgefordert hatte. (kipa/kna/bal)


QUELLE: (1.) ( SWITZERLAND ) Kirchenblatt für römisch katholische Pfarreien im Kanton Solothurn [ Schweiz ]
Nummer 14 : 30. Juni bis 13. Juli 2013 : „Magdalenenheime --- 1. Juli 2013 – Die Opfer der sogenannten Magdalenen-Wäschereien in Irland werden mit bis zu je 100.000 Euro entschädigt.“ @
http://www.kirchenblatt.ch/index.php?PHPSESSID=enfc4b3b9sfaksl4a5cov43g02&na=1,2,0,0,d,101997


QUELLE: (2.) ( GERMANY ) SPIEGELONLINE - PANORAMA ( 27.06.2013 ) »Sklavenarbeit: Entschädigung für Opfer der irischen Magdalenenheime« @ http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/irische-regierung-entschaedigt-opfer-der-magdalenenheime-a-908067.html


QUELLE: (3.) ( AUSTRIA ) „
Kathweb-Katholische Presseagentur Österreich

@
http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/55602.html

Zitat


Irland: Opfer der "Magdalenen-Wäschereien" nicht zufrieden
Kritik an fehlender finanzieller Beteiligung der Frauenorden - Opfer der Zwangsarbeit sollen mit bis zu 100.000 Euro entschädigt werden


27.06.2013

Dublin
, 27.06.2013 (KAP) Die früheren Insassinnen der sogenannten Magdalenen-Wäschereien in Irland reagieren zurückhaltend auf die Entschädigungspläne der Regierung. Die Opfergruppe "Justice for Magdalenes" (Gerechtigkeit für Sünderinnen), begrüßte die Veröffentlichung des Entschädigungsprogramms "mit Vorbehalten". Eine weitere Gruppe, "Magdalene Survivors Together" (eine "Überlebenden"-Vereinigung), kritisierte laut deutscher katholischer Nachrichtenagentur KNA die Pläne dagegen scharf. Besonders die fehlende finanzielle Beteiligung der Frauenorden, die die Heime betrieben, stieß auf Kritik.

[ ……… ]



Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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Löwe

39

Dienstag, 9. Juli 2013, 03:47

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire) --- und echte Entschädigung DAFÜR.


»Wie Irlands Nonnen an ihren Sklavinnen verdienten«

Die deutschen Medien widmeten sich diesem irischen Thema mit großer Begeisterung ( widmen sich aber nur ungern diesem Thema wenn es um die gleichen jahrzehntelang von Nonnen-Orden mit Sklaven betriebenen kommenerziellen Großwäschereien in deutschen Erziehungseinrichtungen in Deutschland geht ).


Zitat


DIE WELT - 21.02.2013 @ http://www.welt.de/politik/ausland/article113803943/Wie-Irlands-Nonnen-an-ihren-Sklavinnen-verdienten.html

ZWANGSARBEIT

Wie Irlands Nonnen an ihren Sklavinnen verdienten

Abbitte für eine dunkle Vergangenheit: Irland nimmt endlich Kenntnis von Tausenden Frauen, die im 20. Jahrhundert die schmutzige Wäsche der Gesellschaft wuschen. Jetzt werden sie entschädigt.

Von Martin Alioth

[ ……… ]

[] Mit 13 Jahren wurde das Mädchen aus Kilkenny nach Dublin verfrachtet, []

[ ……… ]

[] Als sie in Dublin ankam, besaß sie außer ihren Kleidern gerade mal einen Schreibstift und einen Block, um Briefe nach Hause schreiben zu können. Die wurden ihr gleich weggenommen.

Vom ersten Tag an musste sie in der kommerziellen Wäscherei der "Schwestern der Barmherzigkeit" schuften, ohne Bezahlung. Hotels und Krankenhäuser schickten ihre Bettwäsche und ihre Tischtücher, an denen sich die Kinder ihre Finger verbrannten. Drei Jahre lang verbrachte Julie in dieser Hölle. []


Riesiger Entschädigungsfonds eingerichtet

[ ……… ]

Der frühere irische Premierminister, Bertie Ahern, hatte sich schon 1999 für den Missbrauch in kirchlichen Institutionen entschuldigt, dessen Ausmaß zehn Jahre später im sogenannten Ryan-Bericht in allen abscheulichen Einzelheiten dokumentiert wurde: Zehntausende von Kindern waren im 20. Jahrhundert in kirchlich geführten Arbeitsheimen, Waisenhäusern und Behindertenheimen gequält und ausgebeutet worden.


Für sie wurde ein riesiger Entschädigungsfonds eingerichtet, der inzwischen die Milliardengrenze überschritten hat. Doch die Mädchen und Frauen, die in die "Magdalen laundries" gesperrt wurden, ein Dutzend kommerzielle Wäschereien unter der Leitung von katholischen Nonnen, wurden ausgeschlossen. Das seien "private Unternehmungen" gewesen, mit denen der Staat nichts zu tun gehabt habe. Das behaupteten irische Minister bis vor kurzem.


Staat war Komplize dieses Systems

Erst als der UN-Ausschuss gegen Folter 2011 die irische Regierung aufforderte, Nachforschungen anzustellen, war der Druck, das verlogene Schweigen zu zertrümmern, groß genug. Die irische Regierung beauftragte []

[ ……… ]


Mit Verachtung "gefallene Mädchen" genannt

"Die Nonnen raubten mir mein Leben und das Leben, das ich anderen hätte schenken können", schreibt die inzwischen 78-jährige Kathleen Legg []

[ ……… ]

Das Kind wurde []. Es wurde in eine Uniform gesteckt, erhielt einen erfundenen Namen und die Nummer 27. "Ich war immer hungrig und am Rande des Verhungerns."

Derweil verdienten die Nonnen gutes Geld mit ihren Sklavinnen. []

[ ……… ]


"Grausames, erbarmungsloses Irland"

[ ……… ]

[] über 10.000 Frauen ohne Schuld – ja, oftmals ohne überhaupt zu wissen, weshalb – zwischen 1922 und 1996 (sic) eingekerkert worden waren.

[ ……… ]

[ Irische Regierung ] sprach von einem "grausamen, erbarmungslosen Irland", das diese Frauen versklavt habe.


Stehender Applaus für Kennys Rede

"Diese Werte, dieses Versagen, diese Fehler waren kennzeichnend für das magdalenische Irland", stellte er fest. Das klang bedeutsam und passte zum Rest seiner nachdenklichen Rede. Die Qualen dieser Frauen wurden zum Erkennungszeichens eines Systems, das Kirche und Staat gemeinsam aufgebaut hatten, um Dissens, Armut und Übermut einzusperren.

[ ……… ]


Emanzipation von den Fesseln der Vergangenheit

[ ……… ]

[] Die Regierung, die sonst um jeden Pfennig feilscht, gibt sich großzügig.

[ ……… ]

[] Irlands Emanzipation von den Fesseln einer unappetitlichen Vergangenheit verläuft schrittweise. []

[ ……… ]


Drei Verschwörer – Kirche, Staat, Gesellschaft

Es war, das wird immer klarer, ein Komplott unter drei Verschwörern: die Kirche lieferte die zweifelhafte Ethik, der Staat stellte seine Zwangsmittel willfährig zur Verfügung, die Gesellschaft schwieg, obwohl sie alles wusste. Den Preis bezahlte die ohnmächtige Unterschicht, die ihre Töchter und Söhne verriet.

Der Profiteur dieser irischen Konformitäts-Neurose, die alles Andersartige rücksichtlos einsperrte, war der irische Mittelstand, der die Zügel nahtlos von der britischen Kolonialmacht übernommen hatte.

Die Katharsis, der schamvolle Rückblick in die eigene Vergangenheit, ist schon weit gediehen. Noch fehlen allerdings Angaben über die Praxis in den Irrenhäusern, wo die Missliebigen, die zu alt für die "Industrial Schools" waren und das falsche Geschlecht für die Wäschereien hatten, ebenfalls eingekerkert wurden.

.

QUELLE: Martin Alioth, DIE WELT, Axel Springer AG, Berlin.

[ Dies ist ein sehr langer und detailierter Artikel ! ]


Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !


Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.
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Mittwoch, 10. Juli 2013, 06:57

Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

.
Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


»Kinder haben Rechte, aber nicht alle Kinder.«


Stellungnahme von dem ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer.

Zitat

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Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/09/er-ist-ein-priester-du-must-ihm-gehorchen/ ( Dienstag, 9. Juli 2013, um 12:30 Uhr )


„Er ist ein Priester, du mußt ihm gehorchen“


[ Filmemacher Alex Gibney in Bezug auf seinen Dokumentarfilm "Mea Maxima Culpa": ] »ich und mein Film übernehmen die volle Verantwortung für den Rücktritt von Papst Benedikt« hier das Video[1], hier der Text [2].

[ Filmemacher Alex Gibney in Bezug auf seinen Dokumentarfilm "Mea Maxima Culpa": ] »Jeden einzelnen Fall von sexuellem Missbrauch bekam Ratzinger auf den Tisch. Man kann wirklich sagen, er weiß mehr über sexuellen Missbrauch als jeder andere auf der Welt.«


Was Benedikt betrifft, mag er in Frieden ruhen [ im Exil im Vatikan ].


Doch der Fall erinnert an den unterschiedlichen Umgang mit den Verbrechen an Kindern und Jugendlichen.


Für Irland gilt:

1. Es gibt drei Verantwortliche: „Kirche, Staat, Gesellschaft“

Es war, das wird immer klarer, ein Komplott unter drei Verschwörern: die Kirche lieferte die zweifelhafte Ethik, der Staat stellte seine Zwangsmittel willfährig zur Verfügung, die Gesellschaft schwieg, obwohl sie alles wusste. Den Preis bezahlte die ohnmächtige Unterschicht, die ihre Töchter und Söhne verriet. Bitte den Zeitungsbericht [ in DIE WELT vom 21.02.2013 ] lesen. [3] Doch das de-facto Komplott gilt auch für Deutschland, und zwar bis heute.

2. Die Zwangsarbeit. Eine geringe Pauschalentschädigung als Rentenersatz gibt es, anders als in Irland, bei uns nur für Jugendliche, die Zwangsarbeit leisten mußten, wobei der Begriff Zwangsarbeit peinlichst vermieden wird. Es gibt keine Lohnnachzahlung, weder von den kirchlichen, noch von den staatlichen Einrichtungen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben. Auch nicht von der Privatwirtschaft, die gut an den Kindern verdient hat. Es schien wohl nicht opportun, die Betriebe, darunter Firmen mit großer Bedeutung, zwangszuverpflichten. Zwangsarbeit ja, Zwangsentschädigung nein.

Und für die Zwangsarbeit von Kindern gibt es GAR NICHTS.

Aber die deutschen Medien sprechen von „Entschädigung“, ohne die Zahlungen aufzuschlüsseln, die ohnehin erklärtermaßen nicht Entschädigung sein sollen.

3. Die ehemaligen Heimkinder aus Behinderteneinrichtungen wurden auf rüde Art von Antje Vollmer[4] von Beginn an vom Runden Tisch ausgeschlossen. Diese Einrichtungen behaupten, sie hätten in den „Heimkinderfonds“ eingezahlt und sehen sich außerhalb weiterer Verpflichtungen[5]. Entweder sie lügen, oder sie haben in den falschen Fonds eingezahlt. Einen richtigen gibt es bis heute nicht.


Es ist merkwürdig, daß Irland tut, was Deutschland nicht will, nämlich entschädigen. Da es in Deutschland so prima klappt mit dem anhaltenden Betrug an den ehemaligen Heimkindern, gibt es wohl doch nur die Erklärung aus dem Zeitungsartikel „Drei Verschwörer – Kirche, Staat, Gesellschaft“. In Italien würde man von mafiösen Strukturen sprechen.


Kinder haben Rechte, aber nicht alle Kinder.[6]


––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

[1] [ Video - ARD : DasErste.de ( 07.07.2013 ) Ein Dokumnetarfilm über sexuellen Missbrauch an Gehörlosen ( Vertuschung und Vertuschungsstrategien des Vatikans schonungslos und lückenlos aufgedeckt ! ) ] http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt-titel-thesen-temperamente/15745168_ein-dokumentarfilm-ueber-sexuellen-missbrauch-an

[2] [ Text - ARD : DasErste.de ( 07.07.2013 ) Ein Dokumnetarfilm über sexuellen Missbrauch an Gehörlosen ( Vertuschung und Vertuschungsstrategien des Vatikans schonungslos und lückenlos aufgedeckt ! ) ] http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/hr/sendung_vom_07072013-108.html Dienstag, 9. Juli 2013

[3] http://www.welt.de/politik/ausland/article113803943/Wie-Irlands-Nonnen-an-ihren-Sklavinnen-verdienten.html

[4] Zu meiner Pfarrerskollegin Antje Vollmer fallen mir nur noch Worte ein, die ich besser nicht aufschreibe, weil sie gerichtsverwertbar wären.

[5] Verpflichtet fühlt sich ohnehin niemand. Aus dem Heimkinderfonds werden lediglich Leistungen auf absolut freiwilliger Basis geleistet nach dem Motto: Seid dankbar und beruhigt euch.

[6] http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/9215584992/in/photostream/lightbox/

Beschlagwortet mit: Film, Maxima culpa, mißbrauch
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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.
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zicklein (10.07.2013)

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