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Einrichtung bietet Entschädigung an

Antworten im Thema: 25 » Der letzte Beitrag (3. März 2016, 09:51) ist von Tegro.

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Tegro

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Jungfrau

1

Sonntag, 22. November 2015, 12:45

Einrichtung bietet Entschädigung an

Hallo gemeinsam,

Drei Jahre hab ich nun verzweifelt darum gekämpft das man mir glaubt.....kein Lügner zu sein. Was mußte ich mir alles anhören.... :love: Ich hab nicht klein beigegeben....hab weiter Zeugen gesucht....weiter geschrieben.....bin beharlich geblieben.
Nun....gestern macht die Einrichtung eine Rolle rückwärts....nach 40 Jahren entschuldigt sich.....und bietet eine Entschädigung an....
Mein Anwalt prüft diese nun....

Ich bitte um Verständniss das ich hier keine Details nennen werde da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist.

lg...

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2

Sonntag, 22. November 2015, 18:19

Hallo Tegro,

wow das ist ja immerhin was :thumbsup: Denen war wohl dein, ich vermute mal jahrelanges, Rumgenerve und, ich vermute auch hier mal, die mit dem Rumgenerve verbundenen jahrelagen Rechtsstreitereien mit der damit verbundene Rufschädigung des Trägers des Heimes, in dem du warst, ein wenig zuviel. ;)
Da ist das mit der freiwilligen Entschädigungszahlung vom Träger des Heimes, in dem du warst, an deine Person das kleinere Übel. :D :thumbup:

Der Träger des Heimes betreibt damit, meiner Meinung nach nur Schadensbegrenzung, denn sonst könnten ja die anderen Exinsassen des Heimes in dem du warst und denen es ähnlich erging wie dir, ja auch noch auf entsprechende Gedanken wegen Entschädigung und so kommen und Dinge zutage fördern, die dem Ruf des Trägers des Kinderheims weiter nachhaltig schädigen können.

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Montag, 23. November 2015, 11:27

denn sonst könnten ja die anderen Exinsassen des Heimes
Hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Man hatte mich ja aufgefordert Zeugen zu benennen. Nach 40 Jahren..... ;( Nicht so einfach das ganze.....Aber.....die wollten es so.....4 habe ich gefunden....nach monatelanger Sucharbeit.
Alle 4 Klagen nun..... :D :D
Eins kannst mir glauben. Was mich am wenigsten juckt....ist der Ruf dieses Hauses. Mein Kind würde da nie und nimmer untergebracht (hätte dies jemals so sein sollen).

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4

Dienstag, 24. November 2015, 10:41

Vermutlich wird die Zahlung dann auch mit einer Verschwiegenheitsklausel verbunden sein, damit nach Zahlung unter keinen Umständen Andere auf den Fall aufmerksam gemacht werden können.

;( ;(

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Dienstag, 24. November 2015, 16:03

Vermutlich wird die Zahlung dann auch mit einer Verschwiegenheitsklausel verbunden sein

Ja...das habe ich auch bisher angenommen. Ein Mitstreiter hat allerdings den ausgelobten Betrag so angenommen. Dieser ist seinem Konto auch schon gut geschrieben worden ohne jetwede weitere Vereinbarung.Verstehen kann ich dieses eher nicht. Aus einer Evangelischen Einrichtung habe ich ein ganzes Vertragswerk vorgelegt bekommen. Man fühlt sich da schon fast wie ein Verbrecher..... ;( dem alles und nichts verboten wird.
Nun ja....ich hab ja den Betrag so nicht angenommen. Ich möchte meine Seele nicht verkaufen. Widergutmachung bedeutet für mich was anderes. Aber ich warte das mal ab....was nun weiter geschieht.

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Dienstag, 24. November 2015, 17:37

Von was für einen Betrag sprichst du hier?

Gruß

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Dienstag, 24. November 2015, 18:45

Von was für einen Betrag sprichst du hier?
Angeboten wurden in Anlehnung an die üblichen kirchlichen Entschädigungszahlungen 5000,00 Euro. Der ein oder andere hat da sofort zugegriffen.

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Dienstag, 24. November 2015, 20:21

Hallo Tegro, :)
bekommst du das zusätzlich zu den Fond oder nur die Entschädigung, weil ich finde es zu wenig.
Viele Grüße
Fledermaus

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Mittwoch, 25. November 2015, 10:03

bekommst du das zusätzlich zu den Fond

Erst einmal ist das ja nur ein Angebot( also die 5000,00Euro)....was ich annehmen könnte. Werde ich aber nicht tun. Mit dem Fond Heimerziehung hat das ganze nichts zu tun....da dieser ja nur die Heimzeit bis 1975 beinhaltet.
Selbst die Summe die dort genannt ist...also 10000,00 Euro halte ich nur für ein besseres Trinkgeld.In Amerika lebend würden diese Einrichtungen sich wahrlich umgucken....
Unser Staat verteilt hier großzügig Almosen.....um von seinem Versagen abzulenken.
In diesem meinem Fall möchte ich das diese Einrichtung...gemessen an den Folgen.....Schadensersatz leistet.
Die Folgen mag sich ein jeder selbst ausmalen. Ich zitiere hier mal eine Aussage einer Pädagogin aus dieser Zeit an der man sehr schön ablesen kann welche Zustände in dieser Einrichtung herschten.
Zitat:
" Herr XXXXXXX kam völlig unverhofft in die Gruppe um ohne Grund auf Herrn XXXXXX einzuschlagen. Dabei ist es nicht nur einmal vorgekommen das die Kinder mit dem Kopf vor die Wand geschlagen sind....."

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Krebs

10

Mittwoch, 25. November 2015, 11:13

Klar siehst du das als Almosen an, was ich auch nachvollziehen kann. Für manch andere ist das viel Geld, von daher kann ich denen auch nicht verübeln wenn sie dieses Geld annehmen. Wie stellst du dir eine Entschädigung vor Tegro?
Signatur von »Angi90« Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
-Fred Ammon-

Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
-Unbekannt- Indianerweisheit

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11

Mittwoch, 25. November 2015, 11:51

Für manch andere ist das viel Geld

Das ist wohl war. Wobei man sich gerne die Frage stellen darf warum denn dieser Betrag für viele soviel Geld ist.Mag es daran liegen das Heimkindern eine ensprechende Ausbildung verwehrt worden ist, selbst solche Gelder zu verdienen? Mag es daran liegen das viele ehemalige Heimkinder schon so geschädigt waren das diese einfach nur nach ihren Möglichkeiten leben konnten?
Es ist ja kein Geheimniss das ehemaligen Heimkindern vielfältige Steine in den Weg gelegt werden die nun mal Reichtum verhindern....quasi schon Soziokulturell vorgeformt.
Ich kann jeden verstehen der sofort solch bereit gestellte Gelder annimmt......ohne wenn und aber.

Lass mich mal ein Beispiel benennen. Die EV. Landeskirche hatte mal erwägt für Opfer sexualisieter Gewalt in deren Einrichtungen eine Entschädigung von 50.000 Euro zu zahlen. Man hat diesen Entwurf dann verworfen. Warum...??
Weil deutsche Gerichte bisher 5000 Euro als angemessen betrachteten. Nun....solange niemand mal wirklich höchstrichterlich Klagt wird es bei Almosen bleiben.

Warum also stürzen sich so viele auf diese Beträge? Möglicherweise weil ihr bisheriges Leben eher nicht dazu ausgelegt war Reichtümer anzuschaffen.

Ich selbst kenne viele Betroffenen die den Heimfond in Anspruch genommen haben. Ist es nicht eine Schande .....nach 30 ....oder gar 40 Jahren feststellen zu müßen das man nie in der Lage war für sich völlig unabhängig so zu sorgen das man unter Umständen gar nicht auf diese Gelder angewiesen war?

Festzustellen bleibt das viele Betroffene dies doch gar nicht konnten. Eben weil sie in einem Kinderheim aufgewachsen sind.

Du fragst.....was für mich eine Entschädigung sein muß...

Nun....das hat in erster Linie mal so rein gar nichts mit Geld zu tun. Bezogen auf diese Einrichtung hätte ich mir gewünscht das man mich nicht in der Öffentlichkeit als Lügner und Geschichtenerzähler tituliert.
In diesem Moment hatte diese Einrichtung das zweite mal versagt. Aufarbeitung hätte ich mir gewünscht.....
Nicht Hähme und Spott.....

Eine Entschädigung in Geldwert zu bemessen halte ich für sehr schwierig und ist sicherlich sehr individuell. Woran messen...??

Da ich das für mich selbst nicht beantworten kann habe ich mir hier die Hilfe von Fachleuten hinzugeholt. Diese beleuchten das ganze von aussen.....ohne mich....und die Einrichtung zu kennen.....also Vorbehaltlos.
Bezogen auf meine Geschichte hat man mir empfohlen einen Betrag in höhe von 30.000 Euro in Anspruch zu bringen.
Dieser setzt sich zusammen aus einem Anteil Schmerzensgeld, einem Anteil an Ausgleichszahlung für gesundheitliche Spätfolgen...sowei sicherlich auch einem Anteil dafür das ein gesundes Maß an Lebensfreude verloren gegangen ist.
Du siehst....es ist schwierig.....Entschädigung....zu bemessen.....

Für mich.....das wertvollste war....das man sich nun erst einmal entschuldigt hat.

Alles andere ist Juristerei....

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Freitag, 11. Dezember 2015, 14:54

Hallo zusammen,

heute hat sich nu die Einrichtung zu Wort gemeldet. Eine höhere als von ihnen angebotene Zahlung sein nicht zu erwarten. Ich umschreibe das jetzt freundlich.....der Text besagte selbiges in nicht so menschenfreundlicher Ausdrucksweise.

Gleichwohl brauch ich mich nun auch nicht mehr zurück zu halten was die Benennung der Einrichtung als solches angeht. Es wird also nun zur Klage kommen gegen die Katholische Waisenhausstiftung in Emmerich am Rhein.

Möglich das ja der ein oder andere über diesen Beitrag stolpert und sich angesprochen fühlt. Solch Klagen hat es in Deutschland noch nicht sehr häufig gegeben, von daher dürfte der Ausgang ungemein interessant werden.

lg

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13

Freitag, 11. Dezember 2015, 15:06

Hallo Tergo,
Du hast einen Rechtsschutz gell. Du hast mum, Respekt beim durchhalten.! :)
Viele Grüße
Fledermaus

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14

Freitag, 11. Dezember 2015, 17:36

Du hast einen Rechtsschutz gell

Nein....den hab ich leider nicht. Aus Fristgründen muß ich noch in 2015 die Klage einreichen. Diese knapp bemessene Zeit reicht also nicht mehr aus vorab zu prüfen ob die PKH gewährt wird. Sollte ich keine PKH bekommen kostet der Klageversuch ca. 2800,00 Euro. Ich werde also mein Auto verkaufen......wenn es sein muß. Mir ist das ganze eine Herzensangelegenheit. Seit mehr als 3 Jahren schreib ich jetzt mit der Einrichtung hin und her.
Erst gab es ja die Ablehnende Haltung der Einrichtung. Ich wäre ein Lügner.....so was hätte es nie gegeben....und blabla.....und das in aller Öffentlichkeit.
Dann die Rolle rückwärts mit Einlullversuchen und Gottes Segen....verbunden mit der Hoffnung ich würde mich abspeisen lassen. Nun also wieder die Wende.....nun ja....
Ich ziehs jetzt durch....
Auch im Namen der vielen damaligen Kinder die dort ihre Zeit verbrachten.Nicht wenige haben sich suizidiert. Andere sind völlig abgerutscht.....Drogen , Kriminalität...usw.
Nein....ich bin kein Gutmensch. Ich hoffe einfach auf einen Funken Gerechtigkeit....
Was hat mir mal der Geschäftsführer dieser Einrichtung so nett an den Kopf geschmissen...... Kartasis ist ein schwerer Weg. Ja....ich spüre wie schwer der ist.....
Nur hoffe ich das diese Stiftung das auch noch irgendwann spürt.....

lg

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15

Freitag, 11. Dezember 2015, 17:51

Wenn es wohl auch rein rechtlich gesehen keinen nicht verjährten Straftatbestand mehr gibt, ich wünsche dir Erfolg auf der ganzen Linie!

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16

Freitag, 11. Dezember 2015, 18:29

Wenn es wohl auch rein rechtlich gesehen keinen nicht verjährten Straftatbestand mehr gibt

Da irrst du wohl. Es gibt sehr wohl so etwas wie eine hemmung der Verjährung. Für alle interessierten häng ich hier einfach mal die gültige Rechtsprechung an . (BGH VI ZR 217/11) Ist sicherlich noch Neuland.

lg

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MeeneKleene

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Freitag, 11. Dezember 2015, 19:01

Retrograde Amnesie? Und woher weiß der Geschädigte dann, dass er geschädigt wurde?

Ok, hab jetzt mehr gelesen...

In dem Urteil geht es ja um Schmerzensgeld. Kann denn der Täter bei einer glaubhaft gemachten retrograden Amnesie auch noch strafrechtlich belangt werden?

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Freitag, 11. Dezember 2015, 19:45

auch noch strafrechtlich belangt werden?

wenn er noch lebt....ja. Es gibt ja unzählige Menschen die wahre Geheimnisse in sich tragen. Es ist auch ganz gut....sich nicht an alles zu erinnern. Wenn es aber dann dazu kommt....(Retraumatisierung) .....ja dann gehen diese Menschen durch eine wahre Hölle. Was nicht bedeuten soll....das es Menschen die nicht vergessen haben....das es denen besser geht.

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Freitag, 11. Dezember 2015, 20:25

Biste du dir sicher das es nur 2800 Euro kostet die Gerichtskosten sind schneller in die höh geschossen wie du es glaubst.
Dann haste Glück! Was machste dann wenn du verlierst die Zocken dir das Geld weg und du stehst mit leeren Hosen da.
Hast dein Rechtsanwalt dir gesagt das Du gewinnt. bist du so sicher das du gewinnst.
Dein Auto ist dann auch weg. Ist dir das Wert.
Interesant ist es schon das du dir das zutraust, ich würde es mir nur trauen wenn ich ganz sicher bin das ich Gewinne.
Viel Kraft und einen langen Atem weiterhin.
Viele Grüße
Fledermaus

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Freitag, 11. Dezember 2015, 20:46

Biste du dir sicher das es nur 2800 Euro kostet

2800,00 Euro kostet der Versuch.....bis zur Entscheidung ob es PKH gibt oder nicht. Bis dahin ist also noch nichts geschehen. Sollte ich ohne PKH weiter machen wollen gehen die Kosten schnell durch die Decke. das können dann auch schnell 10000.00 Euro werden.
Was machste dann wenn du verlierst

Was Verlierer dann so machen. Weinen....fluchen ....verzweifeln.....sauer sein....wütend. Ich weis es nicht.Und nein....der Gewinn ist absolut nicht sicher.Hat der RA auch nicht gesagt. Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand.
Ob es das wert ist...?? Eine schwierige Frage.....
Ehmalige Heimkinder haben keine Lobby. Gerade zur Frage des Wertes muß sich diese Frage ein jeder selbst beantworten. Was ist mein Leben wert..?? Was ist diese Erfahrung wert....Misshandelt worden zu sein? Soll es wirklich so sein das die Einrichtung so davon kommt??
Ich kann für mich sagen das die Auseinandersetzung mir das Gefühl vermittelt mich endlich zur Wehr setzen zu können....nicht mehr vor Angst und Schrecken gelähmt zu sein. Möglicherweise hat das auch damit zu tun Erwachsen zu werden.....ein klein wenig.... :D :D
Was mich früher verstummen lassen hat stachelt mich heute an. Die Macht des geschriebenen Wortes ist dann manchmal doch nachhaltiger als die Angst erneut zu versagen. Wer nicht für sich selbst kämpft ....hat schon verloren.
Und wenn es doch verloren geht.....dann hab ichs wenigstens versucht....und kann mir in die Augen sehen....

lg

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