Sie sind nicht angemeldet.

Heimkinder - Demo´s

Antworten im Thema: 4 » Der letzte Beitrag (20. November 2011, 10:17) ist von micky.

Bei unseren diesjährigen Forentreffen vom 13.09.2018 - 16.09.2018 feiert die Regenbogenstadt ihren 10-jährigen Geburtstag, bei dem jeder User der Regenbogenstadt recht herzlich Willkommen ist. Anmelden kann man sich hier, wo man auch alle weiteren Informationen dazu findet.

Guten Tag lieber Gast, um »Treffpunkt ehemaliger Heimkinder | Regenbogenstadt« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Mandolinchen

unregistriert

1

Mittwoch, 9. März 2011, 14:27

Heimkinder - Demo´s

WIR WOLLEN GEHÖRT WERDEN !
Aufruf zur Demo am 14. März 2011
ab 16 Uhr auf dem Domplatz zu Paderborn
Betroffene von sexueller Gewalt und Missbrauch in Einrichtungen
der katholischen Kirche fordern seit einem Jahr immer wieder
Aufklärung, Hilfe und eine angemessene Entschädigung!
Jetzt sollen die Missbrauchsbetroffenen aus den Schulen, Internaten,
Pfarreien und Heimen mit einem lächerlichen Betrag für ihren
Lebensschaden abgespeist werden. Das vorgesehene Verfahren ist intransparent
und schafft kein Vertrauen. Einen Dialog mit den Opfern
der Kirche verweigern die Bischöfe bisher.
Deshalb gehen wir nach Paderborn, wo an diesem Tag die Versammlung
der deutschen Bischöfe zusammenkommt.
Wir bitten die Katholikinnen und Katholiken und alle, denen die
Sorge um die Opfer Ernst ist: Kommt und solidarisiert euch! Lasst
die Betroffenen nicht allein! Zeigt den Bischöfen, dass ihr mit dem
Umgang mit den Betroffenen nicht einverstanden seid!
 Für eine verantwortliche Haltung der Bischöfe bei der
Aufarbeitung und Entschädigung der Missbrauchsopfer in der
Kirche!
 Für eine umfassende gesellschaftliche Diskussion über das
Versagen der Institutionen beim Schutz der Kinder!
Prävention ohne Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann nicht
gelingen. Wer die Kinder schützen will muss die Institutionen verändern
und darf die Opfer der Vergangenheit nicht vergessen.
Verbreitet diesen Aufruf weiter!
Berlin, 4. März 2011
Matthias Katsch
Sprecher ECKIGER TISCH
eckiger-tisch.de
info@eckiger-tisch.de
ECKIGER TISCH

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

manndick (15.03.2011)

Mandolinchen

unregistriert

2

Dienstag, 15. März 2011, 13:32

Durch die rote Pforte zum Bußakt

Von Karl Pickhardt
Paderborn (WV). Zwei junge Paderborner Schützen haben gestern Abend der
Deutschen Bischofskonferenz die Dom-Türen geöffnet. Maspern-Schützen
Daniel Geisthövel (21) und Robert Kesselmeier (20) sperrten die Tore der
Roten Pforte auf: 69 deutsche Bischöfe und Kardinäle zogen mit einem
Bußkreuz aus Hövelhof ein.
69 Würdenträger der katholischen Kirche in Deutschland aus 27 Diözesen
halten seit Montag ihre Bischofskonferenz in Paderborn ab.


Seit dem Papstbesuch im Juni 1996 sind nicht mehr so viele Kardinäle
sowie Erz- und Weihbischöfe in Paderborn gewesen. So herrschte am Abend
im Dom drangvolle Enge, als die kirchlichen Würdenträger die
Diözesankirche betraten. Gespannt beobachteten die Gläubigen, wie die
Bischöfe zum Zeichen der Buße vor einem Kreuz niederknieten und
minutenlang verharrten. »Wir empfinden tiefe Scham«, beteten die
Bischöfe, die bei ihrer Tagung in Paderborn auch das Thema »Missbrauch
durch Priester« auf der Tagesordnung haben.

Aber es gab auch enttäuschte Gesichter. »Sie sind von hinten
reingegangen«, schimpfte ein Demonstrant. Vor dem Paradiesportal, dem
Haupteingang des Doms, hatte die Gruppen »Eckiger Tisch« und »Wir sind
Kirche« ihre Protestschilder und Transparente aufgebaut. Sie warteten
vergeblich auf die Kirchen-Spitzen: Nach dem Einzug durch die von
Schützen gesicherte Rote Pforte kam es zu keiner Begegnung zwischen
einem Bischof und ehemaligen Heimkindern, die nach Missbrauch in ihrer
Kindheit Entschädigung verlangen und die von der Kirche angebotenen 5000
Euro als zu gering empfinden. »Buße allein genügt nicht«, war auf
Transparenten am Dom zu lesen.

Für die Paderborner Kirche sprach Missbrauchsbeauftragter Manfred
Frigger (63) mit den Opfern. »Die Kirche ist gesprächsbereit«, suchte
Frigger immer wieder die Begegnung mit misshandelten Menschen - so auch
mit Reiner Klein (66) aus Bünde, der in den 50er Jahren im Salvator
Kolleg in Kausheide (Hövelhof) schlimme Erfahrungen gemacht habe.
Im Dom beging Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (72) aus Freiburg als
Vorsitzender der Bischofskonferenz, die erstmals in Paderborn tagt, den
Bußakt und feierte mit den Gläubigen ein Pontifikalamt. Dabei kam es zu
einem eindrucksvollen Erlebnis, als Domchor, Domkantorei und
Mädchenkantorei mit Domkapellmeister Thomas Berning erstmals nach fast
400 Jahren wieder die Abbatini-Messe sang - 16-stimmig aus 250 Kehlen.
Nicht nur die Bischöfe aus 27 deutschen Diözesen waren ungemein
beeindruckt von dieser Leistung.

Den Eröffnungsdienst hat Erzbischof Robert Zollitsch als
Vorsitzender der Bischofskonferenz zelebriert. Konzelebranten waren der
Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker sowie die Kardinäle Reinhard
Marx (München), Karl Lehmann (Mainz), Joachim Meisner (Köln), Oswald
Gracias (Bombay/Indien), Jorge Urosa Savino (Venezuela) sowie die
Erzbischöfe Apostolischer Nuntius Jean Claude Périsset (Rom), Ludwig
Schick (Bamberg), Werner Thissen (Hamburg) und Martin Musonde Kivuva
(Kenia).
Die Frühjahrsversammlung der Bischöfe findet noch bis Donnerstag im
Hotel Welcome statt. Die kürzeste Anreise hatte natürlich der
Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker: Er fuhr eigenhändig seinen
schwarzen Audi (EB wie Erzbischof) vom Erzbischöflichen Palais am Kamp
zum Hotel am Fürstenweg, in dem er wie die übrigen drei Paderborner
Weihbischöfe auch ein Zimmer reserviert hat. Er ließ aber offen, ob er
abends lieber im eigenem Domizil am Kamp übernachtet. »Solche Vorteile
muss man nutzen«, lachte Becker, der als erster Paderborner Bischof die
deutsche Bischofskonferenz zu Gast................................

.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/paderborn.php?id=47317&artikel=1

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

manndick (15.03.2011), Hobel (16.03.2011)

micky

Meister

  • »micky« ist weiblich

Beiträge: 2 037

Registrierungsdatum: 20. Mai 2017

Onlinezeit: 0 Tage, 0 Stunden, 59 Minuten, 39 Sekunden

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 861 099

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 4240 / 10

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied

Zwillinge

3

Samstag, 19. November 2011, 09:15

Demo gegen Preisverleihung,



Bochum. Am kommenden Dienstag will der Evangelische Kirchenkreis Bochum den Hans-Ehrenberg-Preis 2011 an die Grünen-Politikerin Antje Vollmer verleihen. Das stieß nicht nur auf Beifall, sondern löste auch Empörung aus: Eine Initiative ehemaliger Heimkinder hat deshalb bei der Polizei eine Demonstration angemeldet.

„Wir vom Verein ehemaliger Heimkinder e.V. finden diese Preisverleihung ebenso obszön wie skandalös“, heißt es unmissverständlich. Und: „Frau Vollmer hat nichts dazu getan, ehemalige Heimkinder zu versöhnen oder auch nur in Konsens zu bringen. Frau Vollmer hat es - entgegen ihrem eigenen Anspruch und dem der Preisverleiher - verstanden, die Überlebenden der bundesdeutschen Kinderheimhöllen und deren VertreterInnen am RTH zu verhöhnen, zu retraumatisieren, von jedweder Gerechtigkeit fern zu halten, der Lächerlichkeit und Kritik preiszugeben, äußerstem Druck auszusetzen.“
Ein runder Tisch mit Kanten

RTH ist das Kürzel für den deutschen „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“, den Antje Vollmer als Vorsitzende moderiert hatte. Dabei ging es um die Entschädigungen für geschätzte 800.000 Kinder, die damals in deutschen Heimen übel drangsaliert wurden. Nach zweijährigen Verhandlungen zwischen Heimträgern (vor allem kirchlichen) und Vertretern ehemaliger Heimkinder wurde ein Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro vereinbart.

Pfarrer Thomas Wessel, in dessen Christuskirche der Preis traditionell verliehen wird, hat sich mit der RTH-Problematik intensiv beschäftigt, zuletzt deshalb, weil Antje Vollmers Einsatz in dieser Runde ein Grund mit für die Auszeichnung mit dem Ehrenberg-Preis ist.

Der runde Tisch hatte offenbar auch Kanten: „Von Antje Vollmer weiß ich, das war die schwerste Verhandlung ihres Lebens, das ging ihr an die Nieren,“ erzählt Wessel und erinnert daran, dass der „runde Tisch“ erst gebildet worden war, nachdem der Petitionsausschuss klar gestellt hatte, dass eine gesetzliche Grundlage für die Entschädigungen betroffener Heimkinder fehle.
Verständnis für Proteste

„Absurde Forderungen“ des Vereins ehemaliger Heimkinder, so sieht es Pfarrer Wessel, hätten das Klima am Runden Tisch verschärft, etwa durch die Forderung, einen Anwalt, der zuvor die Entschädigung für Zwangsarbeiter mit ausgehandelt hatte, in die Verhandlungsrunde zu nehmen. Für Antje Vollmer sei es nicht leicht gewesen, einen Konsens zu erzielen.

Von „Druck auf die OpfervertreterInnen“ sprechen Vollmers Kritiker. Die Vorsitzende habe damit gedroht, den RTH platzen zu lassen, wenn keine Einstimmigkeit bei der Abstimmung zum Abschlussbericht zustande käme. Dann würde es kein Geld geben.

Dass zur Preisverleihung in Bochum ehemalige Heimkinder demonstrieren wollen, nimmt Pfarrer Wessel offenbar gelassen. Er zeigt Verständnis für sie, zumal er schon zweimal mit ihnen gesprochen habe: Die meisten seien ja nun über 60 oder über 70 Jahre alt. Viele Betroffene könnten bald ins Altersheim kommen, wo die Gefahr der Retraumatisierung drohe - wenn etwa wegen der Regeln wie gemeinsames Essen Erinnerungen ans Kinderheim aufsteigen: „Da bricht alles wieder auf.“
Ein Preis für protestantische Position

Was die Anwürfe gegen Antje Vollmer anlangt, bemerkt Wessel dazu: „Diese Geschichten werden von Leuten kolportiert, die nicht am ,Runden Tisch’ gesessen haben.“

Dass die Theologin und spätere Vizepräsidentin des Bundestags Antje Vollmer den nach dem Bochumer Pfarrer und Nazi-Kritiker Hans-Ehrenberg benannten Preis bekommt, hält Wessel für richtig. Den Preis, so die Vorgabe, erhalten Persönlichkeiten, die in öffentlicher Auseinandersetzung protestantische Position beziehen und sie in aktuellen politischen, kirchlichen und wissenschaftlichen Kontroversen vertreten.


Quelle : Der Westen

micky

Meister

  • »micky« ist weiblich

Beiträge: 2 037

Registrierungsdatum: 20. Mai 2017

Onlinezeit: 0 Tage, 0 Stunden, 59 Minuten, 39 Sekunden

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 861 099

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 4240 / 10

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied

Zwillinge

4

Sonntag, 20. November 2011, 09:55

Heimkinder-Demo-Muenster-LWL

Heimkinder-Demo am 10.12.2011 in Münster

Heimkinder-Demo-Muenster-LWL
Samstag, den 19. November 2011 um 13:21 Uhr von meaculpa

Heimkinder Vereinigt Euch !!!Wir laden ein zur Heimkinder-Demo - Münster-LWL am 10.12.2011.

Die Gründe zusammengefasst für unsere Demo in Münster beim LWL: Wir solidarisieren uns mit folgender Forderung:

1. Der LWL erklärt seine Bereitschaft, sich an dem Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder mit einer Summe bis zu 15 Millionen EURO zu beteiligen. Hierfür werden für die Jahre 2012 – 2014 jeweils 5 Millionen EURO bereitgestellt.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Anlauf- und Beratungsstelle fürWestfalen-Lippe in geeigneter Form und zeitnah zu realisieren.

3. Der LWL spricht sich dafür aus und wird sich dafür einsetzen, dass der Deutsche Bundestag ein Opferentschädigungsgesetz für Heimkinder verabschiedet.

Begründung:

Die Heimkinder in den 50er- und 60er-Jahren wurden geschlagen, missbraucht, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Die Heime waren unterfinanziert, das Personal unterbezahlt und die Heimkinder zumeist sozial unterprivilegiert. Die Schul- und Berufsausbildung wurde wenig gefördert. Die Überwachung der Heime und auch das Interesse daran war mangelhaft.

Für diese gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen waren der deutsche Staat und seine verschiedenen Ebenen verantwortlich, darunter auch der LWL und seine Kommunen und Kreise. 1967 unterstanden der Heimaufsicht des Landesjugendamtes fast 38.000 Kinder/Plätze in Kinderheimen, Fürsorgeerziehungsheimen, Sonderheimen und verschiedenen Heimarten. Auch unterhielt der LWL eigene Heime. Die vom LWL beauftragte Studie zu „Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945-1980“ kommt z.B. zu folgendem Ergebnis:

•Körperliche Gewalt war ein übliches Erziehungsmittel!

•Kinder und Jugendliche mussten unentgeltlich im Heim und für externe Firmen arbeiten, den Lohn bekamen die Heime!

Zu den Folgen der Heimerziehung stellt der Runde Tisch fest: Sie wirken ein Leben lang „da die prägenden Erfahrungen in der Kindheit und Jugend die Grundlage dafür bilden, wie Erfahrungen im weiteren Leben eingeordnet und erlebt werden…Der RTH bewertet die langfristigen schädlichen Folgen als schwere Belastung für das ganze Leben“.

Trotzdem verweigert der Abschlussbericht den ehemaligen Heimkindern die Bewertung der Heimerziehung als „Unrechtssystem“. Dies hat alleine den Hintergrund, dass man nicht bereit ist, die Mittel für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung zu stellen. So wird begonnenes Unrecht weitergeführt.

Diesen Kreislauf muss der LWL stoppen und die Gelder für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung stellen. Er muss für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, denn nur so wird ein gesetzlich einklagbarer Anspruch und Rechtssicherheit für die ehemaligen Heimkinder geschaffen.”

Obiger, zitierter Bericht ist ein Änderungsantrag der Partei “Die Linke”. Vor einem Jahr hat sich der Direktor des LWl, Münster, als Leiter der verantwortlichen Aufsichtsbehörde in der Heimaufsicht öffentlich bei den Ehemaligen Heimkindern entschuldigt für die Brachialerziehung in den 50er bis 70er Jahren in den unter seiner Kontrolle stehenden Heimen in NRW. Anlaß dafür war am 14. Dezember 2010 die Vorstellung des LWL-eigenen Berichtes über “Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945 - 1980″. Geschehen ist seit diesem warmen und unverbindlichen Händedruck nichts.

Trotz dieses 36-Seiten-Berichts verweigert der LWL die Anerkennung der Heimerziehung unter seiner Verantwortung den Status eines “Unrechtsystems”, denn er ist nicht bereit ausreichende finanzielle Mittel für eine Entschädigung der Heimkinder bereit zu stellen. Zudem muss der LWL für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, dass Rechtssicherheit schafft und ehemaligen Heimkindern die Möglichkeit bietet einen einklagbaren Rechtsanspruch auch gerichtlich durchzusetzen.

Wir wollen Auskunft! Wir wollen Antworten! Wir wollen wissen, was ihr mit unserem vorenthaltenen Arbeitslohn gemacht habt! Wir wollen die Fakten wissen! Und…Wir wollen Wiedergutmachung! Nicht irgendwann….JETZT!

“Ich bitte alle ehemaligen Heimkinder, die in westfälischen Heimen statt einer geschützten Kindheit Gewalt und Erziehung durch Arbeit erfahren haben, um Entschuldigung”, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch vor 120 Teilnehmern der Tagung. Das war, wie schon erwähnt, am 14.12.2010. Jetzt ein Jahr später ist außer dieser unverbindlichen Geste nicht weiter passiert! Warum nicht? Weil der LWL immer noch nicht verstanden hat, warum er gefordert ist! Er soll für das komplizenhafte Schweigen, das jahrzehntelange Verheimlichen und Vertuschen bezahlen, mit dem der LWL an den Opfern von Heimzwangsarbeit und des sexuellen Missbrauchs in seinen Einrichtungen als Aufsichtsbehörde ein zweites Verbrechen begangen hat! Das wollen wir in Münster klar aussprechen!

Veranstalter: Reiner Klein, geb. 22.10.1944, Im Holser Bruch 121, 32257 Bünde . Tel: 05223 - 792807 Mobil: 0177 - 4107127 Mail: le.cathare@teleos-web.de

verantwortlicher Leiter: siehe Veranstalter

Motto der Veranstaltung: Ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung vom L.W.L. - Jetzt!

Ort der Versammlung/Weg: Vom Hauptbahnhof Münster auf dem Gehweg/Bahnhofstr. Richtung Warendorfer Str. zum LWL-Gebäude: Freiherr-vom-Stein-Platz 1

Zeitpunkt/Dauer: Samstag, 10.12.2011 von 12:00 Uhr - ca. 17:00 Uhr.

erwartete Teilnehmerzahl: 50-200 Personen
Hilfsmittel: Transparente, Schrifttafeln.


Quelle : Readers Edition

micky

Meister

  • »micky« ist weiblich

Beiträge: 2 037

Registrierungsdatum: 20. Mai 2017

Onlinezeit: 0 Tage, 0 Stunden, 59 Minuten, 39 Sekunden

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 861 099

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 4240 / 10

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monaten Mitglied Seit über 12 Monaten Mitglied

Zwillinge

5

Sonntag, 20. November 2011, 10:17

Hallo zusammen,als Ergänzung zu den Beitrag oben möchte ich Euch noch einige Videos zeigen,die freundlicher Weise Limey zur Verfügung gestellt hat.Liebe Grüße Micky






Zitat

http://heimkinder-demo-muenster.over-blog.de/

Aus Anlass der Demonstrationen in Bochum und Muenster, setze ich hier alle meine Foto-Videos rein, diese koennen ueberall verbreitet werden.
Keine Schnoerkel um es zu beschoenigen, einfach und auf den Punkt.Es sind alles Bilder, welche es so zeigen, wie es war.
Bitte stellt die in alle Foren und Blogs,ganz speziell auch wegen den Demonstrationen aber nicht nur deswegen.Zeigt auch anderen, dass wir noch da sind und nicht einfach verschwinden werden.

Des weiteren werde ich versuchen, die Collagen auf meinem Blog durch wasserzeichenfreie Bilder zu ersetzen in den naechsten Tagen.Auch diese koennen dann in allen Foren reingestellt werden.

Hier ist MeaCulpas Blog

heimkinder-fluch.over-blog.de

MeaCulpas YouTube Channel
youtube.com/user/MeaCulpa0001?feature=mhee


Hier sind alle seine Heimkinder Foto-Videos

Protest the Pope demonstration-London 18th Sept 2010


Heimkinder-Ireland-Industrial Schools


Heimkinder-Ireland-Magdalene Laundries


Heimkinder-DDR-Jugendwerkhof-Teil1


Heimkinder-Papst Demos Weltweit


Heimkind-Demo


Heimkinder-Missbrauch-Weltweit-Demos


Heimkinder-Freiheit wie sie meinten


Heimkinder-Satire


Heimkinder-Demo


Heimkinder-Hoellenloecher deutscher Heimerziehung 1945-1975. Teil 2


Heimkinder-Heime1


Heimkinder-Hoellenloecher deutscher Heimerziehung 1945-1975. Teil 4

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (20.11.2011)

Counter:

Hits heute: 8 926 | Hits gestern: 13 915 | Hits Tagesrekord: 68 010 | Hits gesamt: 22 933 521 | Hits pro Tag: 8 016,29 | Klicks heute: 15 040 | Klicks gestern: 22 966 | Klicks gesamt: 141 072 278 | Klicks Tagesrekord: 338 265 | Klicks pro Tag: 49 311,09 | Alter (in Tagen): 2 860,86 | Gezählt seit: 16. September 2010, 18:34

Legende:

Forum enthält keine neuen Beiträge
Forum enthält neue Beiträge
Forum ist geschlossen
Forum ist ein externer Link