Sie sind nicht angemeldet.

1. Advent        2. Advent       3. Advent       4. Advent

Guten Tag lieber Gast, um »Treffpunkt ehemaliger Heimkinder | Regenbogenstadt« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

1

Donnerstag, 9. Juni 2011, 05:08

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
elektronische Vorab-Fassung *
@
dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf'] ( ingesamt 3 Seiten )


Zitat

Deutscher Bundestag
17. Wahlperiode

Drucksache 17/6093

08. 05. 2011


Antrag

der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, Ulla Jelpke, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Cornelia Möhring, Wolfgang Neskovic, Yvonne Ploetz, Kersten Steinke, Halina Wawzyniak, Jörn Wunderlich, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.



Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.


Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:

1. Am 13. Dezember 2010 wurde der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Runde Tisch befasste sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in stationärer Heimunterbringung lebten.

In seinem Abschlussbericht kommt der Runde Tisch zu der Bewertung, dass die Gründe wegen derer die Kinder und Jugendlichen in Heimerziehung kamen, aus heutiger Sicht oftmals nicht nachvollziehbar sind. Denn dabei hätten auch die damalige Rolle der Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz, ein reaktionär-konservativer Zeitgeist und eine andere gesellschaftliche Sicht auf Kinder und Jugendliche eine Rolle gespielt.

Der Runde Tisch erkennt zudem an, dass bei der Durchführung der Heimerziehung Unrecht geschehen und Leid verursacht worden ist. Die Auflistung der zahlreichen Missstände erfolgt im Abschlussbericht unter den Zwischenüberschriften: „Strafen in der Heimerziehung“, „Körperliche Züchtigung“, „Arreststrafen und Essensentzug“, „Demütigende Strafen“, „Kollektivstrafen“, „Kontaktsperren und Briefzensur“, „Sexuelle Gewalt“, „Religiöser Zwang“, „Einsatz von Medikamenten/Medikamentenversuche“, „Arbeit und Arbeitszwang“ sowie „Fehlende oder unzureichende schulische und berufliche Förderung“.

In einer zusammenfassenden Bewertung kommt der Runde Tisch schließlich zu der Einschätzung, dass es in der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik zu zahlreichen Rechtsverstößen gekommen ist, die auch nach damaliger Rechtslage und deren Auslegung nicht mit dem Gesetz und auch nicht mit pädagogischen Überzeugungen vereinbar waren. Elementare Grundsätze der Verfassung wie das Rechtsstaatsprinzip, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und das Recht auf persönliche Freiheit und körperliche Integrität hätten bei weitem zu wenig Beachtung und Anwendung gefunden. Die Heimerziehung in der DDR bedarf ebenso einer kritischen Aufarbeitung. Die Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

2. Als Rehabilitierung schlägt der Runde Tisch ein Maßnahmebündel vor. Dazu gehören vor allem die Anerkennung des erlittenen Unrechts und eine Entschuldigung der damals Verantwortlichen, die Vereinfachung der Einsichtnahme der Betroffenen in ihre damaligen personenbezogenen Akten sowie die Einrichtung von niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstellen. Für finanzielle Maßnahmen soll ein Fonds für ehemalige Heimkinder gegründet werden. Dafür sollen 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die zu gleichen Teilen von Bund, den westdeutschen Bundesländern und den beiden Kirchen getragen werden sollen.

Der Runde Tisch orientiert seine Vorschläge für aus dem Fonds zu leistende finanzielle Entschädigungen dabei an heute noch bestehenden Beeinträchtigungen, die die Heimerziehung verursacht hat. 20 Millionen Euro sollen für einen „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen Euro für einen „Fonds für Folgeschäden aus Heimerziehung“ zur Verfügung stehen. Aus diesem „Folgeschädenfonds“ sollen Maßnahmen zugunsten einzelner Betroffener aufgrund von Traumatisierungen und besonderem Hilfebedarf bezahlt werden können. Der Katalog des „besonderen Hilfebedarfs“ enthält im Wesentlichen die üblichen Angebote von Trägern der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen in schwierigen Lebenslagen.

3. Viele Betroffene, die in Erziehungsheimen der Bundesrepublik Leid und Unrecht erfahren haben, distanzieren sich von den Ergebnissen des Runden Tisches. Sie kritisieren bereits dessen Zusammensetzung. So seien unter den 21 stimmberechtigten Mitgliedern lediglich drei ehemalige Heimkinder vertreten gewesen. Die ehemaligen Heimkinder seien zudem massiv unter Druck gesetzt worden. Es habe geheißen, wenn nicht weiterverhandelt werde, sei der Runde Tisch geplatzt, und es gebe gar nichts für die ehemaligen Heimkinder (Das Parlament vom 24.01.2011). Der im Abschlussbericht vorgeschlagene Fonds mit 120 Millionen Euro sei unterfinanziert und auf keinen Fall ausreichend. Mit dieser Summe sei eine angemessene Entschädigung für die meisten Opfer nicht möglich (Das Parlament a.a.O.).

4. Der Deutsche Bundestag erachtet insbesondere die Frage der finanziellen Entschädigung ehemaliger Heimkinder durch die Empfehlungen des Runden Tisches als nicht zufriedenstellend gelöst. Die finanziellen Empfehlungen des Runden Tisches zielen nicht auf eine Anerkennung der Leiden der ehemaligen Heimkinder. Sie versuchen durch das Anknüpfen an noch vorhandenen Folgeschäden lediglich, eine angemessene Versorgung der Opfer der Heimerziehung sicherzustellen. Eine angemessene Versorgung sollte jedoch bereits im Rahmen der allgemeinen sozialen Sicherungssysteme selbstverständlich gewährleistet sein.

Die Betroffenen dürfen aus Sicht des Deutschen Bundestages erwarten, dass eine finanzielle Anerkennung ihrer Leiden nicht von noch vorhandenen Folgeschäden abhängig gemacht wird. Eine gerechte Entschädigung muss an dem verübten Unrecht ansetzen. Eine pauschalierte Opferentschädigung für ehemalige Heimkinder, die unter dem „System Heimerziehung“ gelitten haben, ist deshalb unerlässlich.

Eine solche pauschalierte Opferentschädigung ist auch mit den Feststellungen des Runden Tisches vereinbar. Der Runde Tisch spricht von einem „System Heimerziehung“. Prof. Dr. Manfred Kappeler wies in seiner Würdigung des Abschlussberichts des Runden Tisches auf das systematische Unrecht hin, das in Heimen stattgefunden hat. Die ehemaligen Heimkinder selbst wollten den Begriff des „Unrechtssystems der Heimerziehung“ in den Runden Tisch einführen, wurden jedoch überstimmt.

Die Ausgrenzung der Heimkinder und ihre Ohnmacht gegenüber den Institutionen war weit verbreitet und wurde vom damals geltenden Recht mit verursacht und begünstigt. Die Personengruppe der Heimkinder war dadurch von wesentlichen rechtsstaatlichen Sicherungen ihrer Rechte ausgeschlossen. Der Rechtsstaat Bundesrepublik hat seine eigenen Ansprüche gegenüber den Heimkindern nicht eingelöst.

5. Die Höhe der Entschädigungszahlungen sollte sich an dem Beispiel anderer Staaten orientieren. In der Republik Irland erhielten ehemalige Heimkinder eine Entschädigung von durchschnittlich 75 000 Euro. Insgesamt wurde dort eine Summe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro für die Opferentschädigung zur Verfügung gestellt. In der Bundesrepublik empfiehlt aktuell die Unabhängige Beauftragte des Runden Tisches Sexueller Missbrauch bis zu 50 000 € als Entschädigung an die Betroffenen zu zahlen.

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

1. zeitnah einen Gesetzentwurf für ein Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz vorzulegen, das sich an folgenden Eckpunkten orientiert:

● Das Gesetz regelt die Entschädigung ehemaliger Heimkinder, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in stationärer Heimunterbringung lebten.

● Als Anerkennung für das Leiden ehemaliger Heimkinder wird eine monatliche Entschädigungsleistung in Höhe von monatlich 300 Euro oder nach Wahl der Berechtigten eine Einmalzahlung von 54.000 Euro eingeführt. Damit soll für die Betroffenen eine Anerkennung der erlittenen Nachteile und Schädigungen geschaffen werden.

● Die Entschädigungszahlungen erfolgen unabhängig von aktuell noch vorhandenen Folgeschäden. Anknüpfungspunkt ist allein das den Betroffenen zugefügte persönliche Unrecht.

● Für besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder soll bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente möglich sein.

● Neben den öffentlichen, privaten und kirchlichen Trägern der Heime werden auch Betriebe, die Heimkinder beschäftigten, an der Finanzierung angemessen beteiligt.

● Die Entschädigungszahlungen sind unabhängig von anderen Ansprüchen und nicht auf sie anrechenbar. Der Anspruch ist unpfändbar und nicht vererbbar;

2. dem Deutschen Bundestag zeitnah eine angemessene Umsetzung der Vorschläge des Runden Tisches (mit Ausnahme der Empfehlungen zu den individuellen Entschädigungsleistungen) vorzulegen;

3. dem Deutschen Bundestag möglichst zeitgleich eine Lösung vorzuschlagen, wie auch ehemaligen Heimkindern mit Behinderung, ehemaligen Heimkindern aus der DDR und ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 40er-Jahren lag, eine gleichwertige Anerkennung zugebilligt werden kann;

4. die Empfehlung des Runden Tisches nach einer Entschuldigung umzusetzen. Die Bundesregierung bittet im Namen der beteiligten staatlichen Institutionen um Entschuldigung. Die Kirchen und Privatheime werden aufgefordert, um Entschuldigung zu bitten.

Berlin, den 8. Juni 2011

Dr. Gregor Gysi und Fraktion


* Wird nach Vorliegen der lektorierten Druckfassung durch diese ersetzt
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (09.06.2011), zicklein (09.06.2011), Angi90 (02.07.2011), heathergolgo (26.04.2012)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

2

Donnerstag, 9. Juni 2011, 14:24

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
In Bezug auf den Antrag der Fraktion DIE LINKEim Bundestag ( d.h. ein Antrag der von den Bürgern gewählten LINKEN Abgeordneten im Deutschen Bundesparlament in Berlin ) und die meinerseitige Bekanntgebung dieses Antrages in
Beitrag 1 in diesem von mir begonnen Thread »Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.«

Die CDU, die
FDP, die SPD und die GRÜNEN, hingegen – verbündet mit den Täterschaften KIRCHE und INDUSTRIE ( und anderen Nutznießern vonHeimkinder-Zwangsarbeit“ ) – wollen, dass man uns Ehemalige Heimkinder so schnell wie möglich mit so wenig wie möglich abspeist.

Sie nennen IHREN interfraktionellen Antrag:

»Opfern von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung wirksam helfen«.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (10.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

3

Freitag, 10. Juni 2011, 08:37

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
Boarduser »
martini« informiert weiter:

In Bezug auf meinen Beitrag vom Donnerstag, 9. Juni .2011, um 05:08 –
Beitrag 1

und

In Bezug auf meinen Beitrag vom Donnerstag, 9. Juni .2011, um 14:24 –
Beitrag 2

in diesem von mir zu diesem Zweck eröffneten Thread:

»
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.«

YouTube @ youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE ( insgesamt 7 Minuten und 20 Sekunden )



Aufführung der parlamentarischen Rede – eine auf ca 5 Minuten beschränkten Rede – der Fraktion DIE LINKE präsentiert von der Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich im Deutschen Bundestag

...auf
YouTube designiert als

»
TOP 7 - Hilfe für Opfer von Misshandlung in Heimen - 114. Sitzung vom 09.06.2011« [ im Deutschen Bundestag ]

...eine Rede, die durch Einwände seitens der Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht ( „Kinderbeauftragte“ ) der Fraktion der SPD unterbrochen wurde.

Zwischenruf Marlene Rupprecht, SPD zur Rede von Heidrun Dittrich, DIE LINKE - 9. Juni 2011:

Zitat

Die Kollegin Dittrich behauptet, dass die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch – sechs waren es – dass die unter Druck gesetzt wurden und erpresst wurden. Ich war Mitglied des Runden Tisches für den Petitionsausschuss. Und ich möchte hier feststellen, dass ich es nicht zugelassen hätte, dass irgend jemand erpresst wird oder unter Druck gesetzt wird. ( Beifall [ihrer Parteikollegen] ) Meine Aufgabe am Runden Tisch war, darauf zu achten, dass die Vorgaben des Petitionsausschusses umgesetzt werden. Und egal, wer was im Nachhinein behauptet, es stimmt so nicht.

Unter diesem YouTube-Video-Fenster @ youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE steht auch folgender hinweisender Kommentar:Für alle Heimkinder die nicht glauben wollen das es nur 666,- Euro Entschädigung gibt. Hier ist der Teufel am Werk.“ ( anzunehmen ein Kommentar desjenigen, der dieses Video bei YouTube online gestellt hat ).
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jw1hal« (10. Juni 2011, 13:14)
Grund: BB-Code berichtigt; Youtube-Video sichtbar gemacht


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (10.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

Fire_Moon

unregistriert

4

Freitag, 10. Juni 2011, 18:15

Danke für die Infos

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (10.06.2011)

5

Freitag, 10. Juni 2011, 22:14

Die Damen und Herren der PDS die Linke ........ Nachfolger der ehemaligen SED sollte sich zur Abwechslung mal an ihre eigene Nase fassen.

Zitat

Die Auflistung der zahlreichen Missstände erfolgt im Abschlussbericht unter den Zwischenüberschriften: „Strafen in der Heimerziehung“, „Körperliche Züchtigung“, „Arreststrafen und Essensentzug“, „Demütigende Strafen“, „Kollektivstrafen“, „Kontaktsperren und Briefzensur“, „Sexuelle Gewalt“, „Religiöser Zwang“, „Einsatz von Medikamenten/Medikamentenversuche“, „Arbeit und Arbeitszwang“ sowie „Fehlende oder unzureichende schulische und berufliche Förderung“.

Bis auf den religiösen Zwang gab es nämlich diese Dinge auch in den DDR Heimen, Jugendwerkhöfen usw. .......

Aber wie unsere getreuen SED Vasallen schon zu DDR Zeiten mit dem Finger auf den bösen "Westen", den bösen Imperialisten gezeigt und gewettert haben .........
so zeigen sie auch heute wieder in genau die Richtung und versuchen damit vom eigenen Dreckhaufen und vom eigenen Schindluder abzulenken.
Genau wie damals ........... hat sich nichts verändert .......

Vielleicht entschuldigen die sich ja auch mal bei den eigenen Opfern..........

LG Ines

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Slow (15.06.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

6

Samstag, 11. Juni 2011, 04:53

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
Bezüglich meiner Beiträge: Beitrag 1, Beitrag 2 und Beitrag 3 ( oben ).

Ich persönlich muß zugeben, dass ich hauptsächlich nur an der Rede vom 9. Juni 2011 der Bundestagsabgeordneten Frau Heidrun Dittrich der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag – unter dem Motto »
Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen«, wiedergegeben @ youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE, interesssiert bin.



Aber ok, wer die Reden der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten, der
FDP-Bundestagsabgeordneten, der SPD-Bundestagsabgeordneten, der GRÜNEN-Bundestagsabgeordneten, und nochmals der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten bevorzugt und als Heimopfer mit 666.- Euro Entschädigung“ / „Hilfeleistung ( oder wie auch immer diese Parteien bevorzugen es zu nennen ) zufrieden ist, dem bleibt es durchaus freigestellt sich in diese Abgeordneten und deren 'Angebot' zu verlieben.

Hier sind zwei dieser weiteren Reden aufgeführt – im Dierk Schaefer Blog:

SPD – Marlene Rupprecht
FDP – Sibylle Laurischk
BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN – Katja Dörner

@
dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/09/deutscher-bundestag-17-wahlperiode-drucksache-176093/#comment-1511

Und hier sind drei weitere dieser Reden aufgeführt – auf YouTube

CDU/CSU – Dorothea Bär @ youtube.com/watch?v=RQZzX_r6k_M


CDU/CSU – Elisabeth Winkelmeier-Becker @ youtube.com/watch?v=E2BrAxik3tQ


Für damalige Heimopfer, die heute irgendwo im Ausland oder auch in Übersee leben ( besonders diejenigen, die schon vor längerer Zeit ausgewandert sind und die heute eine andere als die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen ) scheint noch nicht einmal eine Entschädigung / Hilfeleistung so wie sie die CDU/CSU, FDP, SPD und DIE GRÜNEN sich vorstellen, vorgesehen zu sein.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jw1hal« (11. Juni 2011, 06:06)
Grund: Youtube-Videos eingefügt


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (11.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

7

Samstag, 11. Juni 2011, 05:01

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
Sitzung des Bundesparlaments der Bundesrepublik Deutschland

Deutscher Bundestag im großen Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin

EHEMALIGE HEIMKINDER – ALLES WAS DU IN DIESEM ZUSAMMENHANG WISSEN MÖCHTEST / WISSEN SOLLTEST,
AUFGEZEICHNET IM GENAUEN WORTLAUT
( kann jeder selbst lesen und genau studieren )


@ dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17114.pdf

Zitat

Plenarprotokoll 17/114

Deutscher Bundestag
Stenografischer Bericht
114. Sitzung
Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011


Inhalt:

Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 114. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011 – VII

[ Die fünfstellige Nummer zusammen mit dem Großbuchstaben dahinter repräsentiert jeweilig die Seitenzahl und genaue Stelle im Plenarprotokoll wo die Rede eines / einer jeweiligen Abgeordneten beginnt ]

Tagesordnungspunkt 7:

Antrag der Abgeordneten Dorothee Bär, Markus Grübel, Elisabeth Winkelmeier-Becker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU, der Abgeordneten Marlene Rupprecht, Petra Crone, Christel Humme, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD, der Abgeordneten Sibylle Laurischk, Christian Ahrendt, Stephan Thomae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP sowie der Abgeordneten Katja Dörner, Josef Philip Winkler, Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Opfern von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung wirksam helfen (Drucksache 17/6143) ---- 13053 C

in Verbindung mit

Zusatztagesordnungspunkt 15:

Antrag der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen (Drucksache 17/6093) ---- 13053 D

Dorothee Bär (CDU/CSU) ------------------------------------- 13054 A

Marlene Rupprecht (Tuchenbach) (SPD) ------------- 13055 A

Sibylle Laurischk (FDP) ---------------------------------------- 13056 C

Heidrun Dittrich (DIE LINKE) -------------------------------- 13058 B

Marlene Rupprecht (Tuchenbach) (SPD) -------------- 13058 C

Katja Dörner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) ------------ 13059 C

Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU) ------------- 13060 C [ bis 13061 D ]

Zitat

12957 C

ZP 15 - Beratung des Antrags der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE
Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen – Drucksache 17/6093 –

Überweisungsvorschlag:
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (f)
Rechtsausschuss
Ausschuss für Arbeit und Soziales
Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
Ausschuss für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (11.06.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

8

Sonntag, 12. Juni 2011, 07:39

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
DasPlenarprotokolleiner Sitzung im Parlamentim Bundestag ! – ( d.h. auch, der gleichzeitig aufgezeichneteStenographische Bericht“ ) ist, meines Erachtens, immer noch das verlässlichste Dokument überhaupt in all diesen Angelegenheiten. Besser als jeglicher nachträgliche subjektive Medienbericht zum Thema, denke ich.

Wo genau das betreffende vollständige Plenarprotokoll dieser Sitzung zu finden ist habe ich ja schon in meinem Beitrag, Beitrag
7 ( oben ) erklärt.

Desweiteren mache ich Euch alle jetzt auch noch auf Folgendes aufmerksam:


Re:
SPD-Bundespolitikerin Marlene Rupprecht

und besonders auch betreffend ihrem Auftritt im
Bundestag am Donnerstag, 9. Juni 2011

Was Frau Rupprecht zu erwähnen vergaß...

news4press.com/Meldung_597479.html ( seit 11.06.2011 )

webnews.de/963283/was-frau-rupprecht-zu-erwaehnen-vergass ( seit 11.06.2011 )

pressemitteilung.ws/node/291178 ( seit 11.06.2011 )

Und siehe auch Helmut Jacob in seinem Blog: »
An der Wahrheit vorbei – Marlene Rupprecht (SPD) in einem Zwischenruf in Sachen Heimkinder« @ helmutjacob.over-blog.de/article-an-der-wahrheit-vorbei-marlene-rupprecht-spd-in-einem-zwischenruf-in-sachen-heimkinder-76334000.html ( seit 10.06.2011 )

Und in Dierk Schaefers Blog: »
Frau Rupprecht (MdB) lügt, …« @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/10/frau-rupprecht-mdb-lugt-%e2%80%a6/ ( seit 0.06.2011 )

Und in Dierk Schaefers Blog: »Noch einmal: Frau Rupprecht (MdL/SPD) lügt!« @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/11/noch-einmal-frau-rupprecht-mdlspd-lugt/ ( seit 11.06.2011 )

Und siehe auch die diesbetreffenden Hinweise auf der Home-Page der Vereinswebseite des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) @ veh-ev.info/ ( seit 11.06.2011 )
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (12.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

micky

Meister

  • »micky« ist weiblich

Beiträge: 2 037

Registrierungsdatum: 20. Mai 2017

Onlinezeit: 0 Tage, 0 Stunden, 59 Minuten, 39 Sekunden

Level: 37 [?]

Erfahrungspunkte: 1 157 334

Nächstes Level: 1 209 937

Danksagungen: 4213 / 10

  • Nachricht senden

Seit über 18 Monaten Mitglied Seit über 18 Monaten Mitglied Seit über 18 Monaten Mitglied

Zwillinge

9

Sonntag, 12. Juni 2011, 13:50

Was Frau Rupprecht zu erwähnen vergaß…
Samstag, den 11. Juni 2011 um 15:07 Uhr von Heidi Dettinger

Unlängst im Parlament - vor fast leeren Stühlen, versteht sich: Frau Dittrich, MdB, DIE LINKE, trägt den Antrag ihrer Fraktion zur Entschädigung ehemaliger Heimkinder vor. Als sie von “Druck” und “Erpressung” im Zusammenhang mit der Abstimmung des Abschlussberichtes des “Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre” (RTH) spricht, wird sie jäh von Frau Rupprecht, MdB, SPD, Kinderbeauftragte und Vertreterin (von wem oder was eigentlich?) am RTH unterbrochen. Frau Rupprecht wehrte sich gegen die Ausführungen von Frau Dittrich und sagte, sie hätte “nie zugelassen (…), dass jemand unter Druck gesetzt und erpresst wird.”

Irgendwas scheint sie allerdings vergessen zu haben:

- Drei ehemalige Heimkinder ohne besondere Vorkenntnisse sahen sich mindestens 18 hochkarätigen Vertretern aus Kirche und Staat gegenüber - davon mindestens neun Volljuristen. Den HeimkindervertreterInnen aber wurde sogar die Anwesenheit eines Juristen ihres Vertrauens abgeschlagen. Nicht zuletzt mit der Stimme von Marlene Rupprecht!

- Im Kammergerichtsverfahren 2009 (der VEH e.V. versuchte, seine legitimen Ansprüche auf eine Neubesetzung der HeimkindervertreterInnen gerichtlich durchzusetzen, nachdem Frau Vollmer sich plötzlich weder an schriftliche, mit dem VEH e.V. getroffene Vereinbarungen hielt, noch auch nur die immer dringender werdenden Briefe des VEH e.V. zu beantworten) schien die Richterin dem Anliegen des VEH e.V. durchaus positiv gegenüber zu stehen, auch Verhandlungen im Vorfeld hatten diesen Eindruck ergeben. Dann wandte sich Marlene Rupprecht mit großer Vehemenz an die Richterin und sagte, dass der RTH “platzen” würde, wenn neue VertreterInnen, Mitglieder des VEH e.V. an den Tisch kommen würden.

- Zwar waren tatsächlich während der letzten Sitzungen des RTH bis zu sechs HeimkindervertreterInnen anwesend, wie Marlene Rupprecht ausführte. Allerdings waren drei von ihnen Stellvertreter ohne Rede- oder Stimmrecht.

- Bei der letzten Abstimmung um den Abschlussbericht sollten mit einem Mal alle VertreterInnen stimmberechtigt sein.

- Die HeimkindervertreterInnen hatten beschlossen, NICHT über einen Abschlussbericht abzustimmen, mit dem sie so nicht einverstanden waren. Besonders über die Entschädigungen schieden sich die Geister. Die VertreterInnen der Heimkinder verließen den Saal, um sich der Abstimmung zu entziehen. Frau Rupprecht und Frau Vollmer eilten ihnen nach und drohten, dass der RTH “platzen” würde, wenn keine Einstimmigkeit erzielt werden würde…

- Einer der Stellvertreter weigerte sich weiterhin abzustimmen. Ihm wurde kurzerhand beschieden, dass er ja sowieso nur Stellvertreter sei und somit kein Stimmrecht habe. Fünf von sechs - das heißt dann einstimmig. Rechenkünste…

- Ein weiterer Stellvertreter meldete sich bereits am Tage der Pressekonferenz, in der Frau Vollmer mit viel PiPaPo den Abschlussbericht vorstellte, bei der Gegenpressekonferenz des VEH e.V. zu Wort und berichtete in die Mikrofone der anwesenden Journalisten von Presse, Fernsehen und Radio von dem schier unglaublichen Druck, welche auf die Heimkindervertreter ausgeübt worden waren und sprach von “Erpressung”!

- Selbiger Stellvertreter machte dies nocheinmal in einem Schreiben geltend, welches - an die SPD-Bundestagsfraktion geschickt - mit Sicherheit auch Frau Rupprecht bekannt sein dürfte!

- Inzwischen haben sich - bis auf einen einzigen “Vertreter” der ehemaligen Heimkinder - alle gegen ihre erpresste Zustimmung ausgesprochen. Öffentlich. Hör- und lesbar. Und sind mit genau den Forderungen an die Öffentlichkeit getreten, die auch der VEH e.V. unterstützt: 300 Euro monatliche Opferrente oder auf Wunsch eine Einmalzahlung von 54.000 Euro für alle Heimkinder. Besonders schwer geschädigte Heimkinder haben weiterhin das Recht, eine höhere Entschädigung wegen der besonderen Schwere ihrer Schädigung einzuklagen.


Quelle:Readers Edition

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (12.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

micky

Meister

  • »micky« ist weiblich

Beiträge: 2 037

Registrierungsdatum: 20. Mai 2017

Onlinezeit: 0 Tage, 0 Stunden, 59 Minuten, 39 Sekunden

Level: 37 [?]

Erfahrungspunkte: 1 157 334

Nächstes Level: 1 209 937

Danksagungen: 4213 / 10

  • Nachricht senden

Seit über 18 Monaten Mitglied Seit über 18 Monaten Mitglied Seit über 18 Monaten Mitglied

Zwillinge

10

Sonntag, 12. Juni 2011, 13:56

ie Bundestags-Beschlüsse der Woche

Auslands-Einsätze: Der 1999 begonnene Kosovo-Einsatz sowie die Beteiligung am Unifil-Einsatz zur Unterbindung des Waffenschmuggels vor der Küste Libanons werden um ein Jahr verlängert.
Steuern: Der Arbeitnehmerpauschbetrag soll um 80 Euro steigen und die Steuerzahler um 590 Millionen Euro entlasten. Steuererklärungen sollen kürzer und verständlicher werden.
Klimaschutz I: Abgelehnt wurde ein SPD-Antrag, die Kürzungen bei der Förderung von CO2-Gebäudesanierung wieder zurückzunehmen.
Klimaschutz II: Der Handel mit sogenannten Emissionszertifikaten für den Ausstoß von Kohlendioxid wird ab 2012 unter anderem auf Fluggesellschaften ausgeweitet.
Heimkinder: Für die Entschädigung von in Kinderheimen erlittenem Unrecht wird ein 120-Millionen-Euro-Fonds eingerichtet , finanziert zu je einem Drittel von Bund, Ländern und Kirchen.
Krankenhaushygiene: Ein neues Gesetz soll strengere Hygieneregeln und Einschränkungen beim Gebrauch von Antibiotika in Krankenhäusern durchsetzen.


Quelle:TLZ.de

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (12.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

11

Montag, 13. Juni 2011, 14:39

habs gelesen: 120 millionen für die heimkinder,
und 120 millionen für die bauern für die salatköppe, die sie nicht verscheuern konnten.

super!!!! hurra hurrra hurrra..........äh, naja, is doch wahr.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

12

Dienstag, 14. Juni 2011, 06:12

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
♦♦♦
SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Bundestag ! ♦♦♦

Sunday, June 12, 2011

SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Deutschen Bundestag, wie im Plenarprotokoll festgehalten (Protokoll 17/114 - 09.06.2011).

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 2 @ heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/06/spd-bundestagsabgeordnete-marlene.html
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (14.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

13

Dienstag, 14. Juni 2011, 06:19

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
♦♦♦ Marlene Rupprecht, MdB (
SPD) kann nicht bei der Wahrheit bleiben ( genauso wie die vormalige Bundestagspräsidentin Antje Vollmer (GRÜNE), Schirmherrin des ausserparlamentarischen Gremiums das sich »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« [ RTH ] nannte, nicht bei der Wahrheit bleiben kann ). ♦♦♦


Ein stimmberechtigtes Mitglied dieses ausserparlamentarischen Gremiums das sich »Runder Tisch Heimerziehung« [ RTH ] nannte ( und der durchweg hinter verschlossenen Türen tagte und in Bezug auf den kein einziger stenografischer Bericht existiert und absichtlich keine Sitzungsprotokolle angefertigt wurden ! ), Norbert Struck ( Jugendhilfereferent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. ), der anscheinend, weil er zu dem Zeitpunkt krank war, selbst nicht bei der Abstimmung des Anschlussberichtes am 9./10. Dezember 2010 anwesend war ( eine Tatsache, die aber nirgens vermerkt ist oder protokolliert wurde ! ), hatte tatsächlich „eine Gegenstimme“ hinterlassen / eingereicht, die aber niemand derzeit zu beachten schien.

Das was
Norbert Struck, in dieser seinerGegenstimme“ hinterlassen hatte, liest teilweise wie folgt: [ siehe weiter unten in einfacher Schrägschrift aufgeführt ]

»»» [ Einleitend dazu jetzt hier von Prof. Dr. Manfred Kappeler: ] Im Folgenden geht es um die Begründungen der Ablehnung der zentralen Forderungen der ehemaligen Heimkinder am RTH durch die Mehrheit der anderen Mitglieder des Gremiums. Im Mittelpunkt steht dabei die Kontroverse um die Forderung einer finanziellen Entschädigung, die ich hier im Wortlaut zitiere, um den an dieser Forderung entbrannten Streit nachvollziehbar zu machen: Materielle Anerkennung 1. Für seinerzeit unentgeltlich erbrachte Arbeitsleistungen werden Lohnersatzzahlungen geleistet.

2. Für erlittene schwerwiegende Schädigungen körperlicher, seelischer und/oder geistiger Art werden Ausgleichzahlungen (Schmerzensgeld) gezahlt. Zu den schweren Schädigungen zählen:

Unterbringung in einem Säuglingsheim und/oder einem Erziehungsheim,

körperliche und/oder seelische Misshandlung,

Zwangsarbeit im Sinne des Art. 12 Abs. 2 und 3 GG (einschließlich Kinderarbeit),

Vorenthaltung von Bildung und Ausbildung,

jede Form freiheitsberaubender Unterbringung,

sexueller Missbrauch.

Sofern einem Betroffenen Nachweise fehlen, soll Glaubhaftmachung möglich sein, und zwar durch eine eigene eidesstattliche Erklärung oder durch eidesstattliche Erklärungen von Zeugen oder durch eine bereits vorhandene Dokumentation über die Einrichtung, in der der Betroffene war. Im Zweifelsfall gilt Umkehr der Beweislast.

Die Ausgleichszahlungen sollen in einem angemessenen Verhältnis zu dem stehen, was Geschädigte ehemaliger Heimerziehung in anderen europäischen und in außereuropäischen Ländern bisher erhalten haben oder voraussichtlich erhalten werden. In diesem Sinne wird vorgeschlagen:

Vorschlag I zur Ausgleichzahlung: Pauschale Lösung:

Jeder Geschädigte der Heimerziehung erhält, unabhängig von der Anzahl der erlittenen Schädigungen, lebenslang eine monatliche Rente von 300 Euro oder wahlweise nach der üblichen Bemessungsgrundlage eine einmalige Ausgleichszahlung.
(Die Einmalzahlung wurde mit 54 000 Euro berechnet - M.K.).Vorschlag II (Alternativvorschlag): Individuell-additive Lösung:

Für eine der obengenannten Schädigungen erhält der Betroffene lebenslang eine monatliche Rente in Höhe von 110 Euro oder wahlweise nach der üblichen Bemessungsgrundlage eine einmalige Ausgleichszahlung. Wenn man davon ausgeht, dass im Mittel drei Schädigungen geltend gemacht werden, ergibt sich eine monatliche Rente von 330 Euro oder wahlweise eine dem entsprechende einmalige Ausgleichszahlung.

Alle Ausgleichszahlungen werden ohne Anrechnung auf die Grundsicherung oder sonstige Transferleistungen (Arbeitslosengeld, Eingliederungshilfe, Pflegegelder nach dem SGB usw. ) gewährt. Sie sind nicht pfändbar.

Finanzierung: Durch Gesetz oder durch Vereinbarung wird ein Fonds gebildet. Der Fonds wird gespeist aus Beiträgen von: Bund/Bundesländern/Kirchen/Ordensgemeinschaften/Öffentlichen Jugendhilfeträgern (Kommunen, Landkreisen)/Heimträgern und Trägerverbänden, z.B. Diakonie und Caritas.

An der Verwaltung des Fonds werden Betroffene beteiligt.“

[ Prof. Kappeler fährt fort: ] Im Abschlußbericht wird diese Forderung mit der Begründung abgelehnt, dass die Heimerziehung ein System gewesen sei in dem Unrecht geschah, ein Unrechtssystem sei sie aber nicht gewesen. Aus diesem Grunde könne die Forderung der ehemaligen Heimkinder am RTH nach einer Opferrente bzw. einer entsprechenden Einmalzahlung nicht akzeptiert werden. Diese Ablehnung wurde [ von Holger Wendelin formuliert ] im Entwurf der Geschäftsstelle [ des RTH ] für den AB damit begründet, dass das Unrecht in der Heimerziehung nicht gesetzlich intendiert gewesen sei, dass es von Menschen ausgeübt wurde und einzelne Heime gezeigt hätten, dass auch eine andere, dem Wohl der Kinder und Jugendlichen dienende Praxis möglich gewesen sei. Zu dieser Argumentation machte Norbert Struck, Mitglied des RTH, zur letzten Sitzung des Gremiums eine schriftliche Eingabe, aus der ich zitiere:

Der Runde Tisch hat eine erdrückende Menge an erlittenem Unrecht zur Sprache gebracht und er hat deutlich gemacht, dass dieses Leid und Unrecht nicht individuelle einzelne Erfahrungen waren, sondern Erfahrungen, die in einem System totaler Institutionen gemacht wurden.[...] Jedenfalls basierten viele Funktionsmechanismen dieses Systems Heimerziehung auf Unrecht – der ganze Bericht gibt davon laufend beredt Zeugnis. Schwer einzusehen, warum man das dann nicht als Unrechtssystem bezeichnen soll.[...] Wenn das Kriterium eines Unrechtssystems ein gesetzlich intendiertes Unrecht wäre, dann gäbe es per se keine Unrechtssysteme. Selbst die fürchterlichsten Diktaturen verzichten nicht auf den Schein einer Rechtmäßigkeit ihres Terrors. Sie investieren sehr, um den Schein von Recht zu wahren. Auch gibt es kaum Systeme, die Unrecht zum Ziel haben. Immer behaupten sie, das Recht sei auf ihrer Seite, wenn sie Unrecht exekutieren. Insofern können Selbstdeklaration oder Intention nicht die Kriterien sein, an denen sich der Unrechtscharakter eines Systems erweist. [...] Selbstverständlich sind alle sozialen Tatsachen von Menschen gemacht – und insofern – vielleicht – in historischer Perspektive veränderbar. Aber das Unrecht, das den ehemaligen Heimindern widerfahren ist, hatte jedenfalls weit eher Systemcharakter als dass es eine Summe individueller Fehlverhalten gewesen wäre, was diese Formulierung suggeriert – der ganze Bericht erzählt davon! [...] Einzelne Berichte von positiven, angemessenen und hilfreichen Erfahrungen in der Heimerziehung, die sich ja oft auch auf Etappen innerhalb einer Heimkarriere beziehen, also von Menschen mit fürchterlichen Erfahrungen im System Heimerziehung als Kontrapunkt geschildert werden, widerlegen nicht das System, sondern beschreiben mögliche Menschlichkeit, die sich im Widerstand gegen das System realisierte“.

[ Prof. Kappeler fährt fort: ] Diese scharfe Kritik führte im Abschlußbericht zu einer lediglich das Gesicht wahrenden Veränderung der Formulierungen, nicht aber zu einer Revision der Bewertung. Auf S.45 [ des AB, d.h. des Abschlussberichts des RTH ] heißt es durch Fettdruck hervorgehoben: „Festzustellen ist nun, dass dieses System Heimerziehung auch im Lichte des Grundgesetzes im Bezug auf die Wahrung der Rechte der Betroffenen ein mangelhaftes und demokratisch unreifes System war. Ein Unrechtssystem war es nach Bewertung des Runden Tisches jedoch nicht“. Die ehemaligen Heimkinder am RTH haben bis zuletzt auf der Bewertung der Heimerziehung als „Unrechtssystem“ bestanden. Korrekt hätte es im AB also heißen müssen: „Im Gegensatz zu den ehemaligen Heimkindern bewertet die Mehrheit der InstitutionenvertreterInnen am RTH die Heimerziehung nicht als ein Unrechtssystem“.

So wie hier, wird zu vielen Kontroversen Punkten die Auffassung der Ehemaligen am RTH unterschlagen und die Auffassung der Mehrheit der anderen Mitglieder als die Meinung des RTH ausgegeben. Diese Strategie der Vortäuschung großer Übereinstimmung aller Mitglieder des Gremiums in allen wichtigen Fragen wurde schon im Zwischenbericht
deutlich, wurde in den drei Entwürfen zum AB beibehalten und bestimmt auch die Diktion des AB. «««

QUELLE: Auszug aus einer 15-seitigen KRITIK verfasst von Prof. Dr. Manfred Kappeler im März 2011, betitelt »Unrecht und Leid – Rehabilitation und Entschädigung? Der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung.« ( diese relevanten Textpassagen sind auf Seite 5, Seite 6 und Seite 7 dieser KRITIK zu finden ) @ veh-ev.info/download/kappeler%20zum%20ab.pdf ( 183.85 KB ).

Mich, den Australier Martin Mitchell – dem Zuschauer aus der Ferne – würde mal interessieren was Frau Marlene Rupprecht, MdB (
SPD), jetzt zu ALL DEM – öffentlich ! – im Bundestag zu sagen hätte.

Wo sie, Frau Marlene Rupprecht, MdB (
SPD) doch am 9. Juni 2011 in der Debatte im Bundestag zum Thema »UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN« protestierte:

Zitat

Die Kollegin Dittrich behauptet, dass die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch – sechs waren es – dass die unter Druck gesetzt wurden und erpresst wurden. Ich war Mitglied des Runden Tisches für den Petitionsausschuss. Und ich möchte hier feststellen, dass ich es nicht zugelassen hätte, dass irgend jemand erpresst wird oder unter Druck gesetzt wird. ( Beifall [ihrer Parteikollegen] ) Meine Aufgabe am Runden Tisch war, darauf zu achten, dass die Vorgaben des Petitionsausschusses umgesetzt werden. Und egal, wer was im Nachhinein behauptet, es stimmt so nicht.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (14.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

14

Mittwoch, 15. Juni 2011, 06:19

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
Ich hole hier jetzt einfach noch einmal hoch: meinen Beitrag vom Dienstag, 14. Juni 2011, um 06:12 Uhr – Beitrag
12:

Zitat

Sorry, hatte zuvor vergessen DARAUF hinzuweisen - also hole ich es jetzt mal nach.

♦♦♦ SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Bundestag ! ♦♦♦

Sunday, June 12, 2011SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Deutschen Bundestag, wie im Plenarprotokoll festgehalten (Protokoll 17/114 - 09.06.2011).

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 2 @ heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/06/spd-bundestagsabgeordnete-marlene.html

Desweiteren, siehe auch unbedingt die neue Bekanntgebung von dem ev. Pfarrer Dierk Schäfer in seinenm Blog, Dierk Schaefers Blog vom Mo. 13.06.2011 - »DieHeimkinderdebatte im Bundestag...« @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/13/die-heimkinderdebatte-im-bundestag-%e2%80%a6/#comments ( und die bisher drei Leserkommentare DAZU ).


Ebenso von dem ev. Pfarrer Dierk Schäfer in seinenm Blog, Dierk Schaefers Blog vom Di. 14.06.2011 - »»Ausgebeutet und verprugelt«« @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/14/%c2%bbausgebeutet-und-verprugelt%c2%ab/

Zitat

Der Artikel in „Das Parlament“ von Götz Hausding über die Heimkinderdebatte von voriger Woche gibt zwar die Argumente richtig wieder, geht aber leider nicht auf den üblen Stil der Debatte ein, mit dem versucht wurde, Frau Dittrich aus der Balance zu bringen.

So behält die Grünen-Abgeordnete Katja Dörner im Artikel das letzte Wort:

»„Es ist sehr traurig und unangemessen, wie durch Sie die sehr gute Arbeit des Runden Tisches diffamiert wird“, sagte Dörner. Es könne zwar nicht gelingen, „erlittenes Unrecht wieder gut zu machen“, doch gehe es darum, die heutige Lebenssituation der einstigen Heimkinder zu verbessern. Vor diesem Hintergrund könne die Arbeit des Runden Tisches nicht genug hervorgehoben werden. Dessen Empfehlungen müssten nun sehr schnell umgesetzt werden, forderte Dörner: „Im kommenden Jahr muss die Stiftung arbeitsfähig sein.“«
das-parlament.de/2011/24-26/Innenpolitik/34757202.html Dienstag, 14. Juni 2011

DAZU der Leserkommentar von der Schriftführerin desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ), Heidi Dettinger auf der gleichen Plattform – Dierk Schaefers Blog – vom Di. 14. Juni 2011, um 23:54 Uhr @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/14/%c2%bbausgebeutet-und-verprugelt%c2%ab/#comments

Zitat

Vier Fraktionen wollen Vorschläge des Runden Tisches umsetzen. Die Linke fordert mehr“ lautet die Unterüberschrift des erwähnten Artikels. Und wieder hat ein Schreiberling vergessen, etwas zu erwähnen: Ehemalige Heimkinder fordern nämlich mehr! DIE LINKE hat unseren Forderungen im Parlament Ausdruck verliehen.

Es ist schon komisch, wie das Vergessen grassiert: Frau Rupprecht ist von Vergessen geplagt; Frau Vollmer vergisst wahrscheinlich gerade, dass sie das Wort „Heimkinder“ jemals in den Mund genommen hat; PolitikerInnen vergessen reihenweise, dass die Menschenrechte seit Anbeginn der BRD Gültigkeit hatten; die Kirchen vergessen ihre selbst auferlegten Aufgaben – auf dass sie selbst irgendwann in Vergessenheit geraten.

Und alle zusammen vergessen sie gerade, dass wir Heimkinder, egal ob traurig, verstört, behindert, traumatisiert, egal ob Kinder oder Jugendliche, mit unserer Hände Arbeit einen Gutteil dieser Republik aufgebaut und finanziert haben!

Ohne uns, Ihr – mit Verlaub – bornierten Damen und Herren, die Ihr in Kirchen- oder Staatsämtern sitzt oder in den Chefsesseln der Industrie, ohne uns ging es dieser Republik ein ganzes Stück schlechter, finanziell gesehen.

Ihr wollt das gern vergessen? Kann ich verstehen!

Aber – wir werden das nicht zulassen! Nichts wird vergessen! Und nichts wird vergeben! Jedenfalls nicht SO, wie Ihr euch das dachtet!

Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an und andere Vereinsmitglieder schliessen sich dem ebenso uneingeschränkt an.

Unreservedly !
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (15.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

15

Freitag, 17. Juni 2011, 14:36

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

.
Die Parteivorsitzende, Renate Künast ( Bundestagsabgeordnete, Juristin und Rechtsanwältin und Sozialarbeiterin ), für Ihre Partei, die Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, schrieb Anfang des Jahres 2008

...äusserte sich wie folgt...
[ Auszüge aus einem ihrerseitigen Artikel in der Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 2/2008; u.a. sind Renate Künasts diesbetreffenden Äusserungen und Vorschläge auch hier wiedergegeben @ heimkinder-ueberlebende.org/ZEITSCHRIFT-FUER-RECHTSPOLITIK-29-02-2008_-_Entschaedigung-fuer-ehemalige-Heimkinder_-_von-Rechtsanwaeltin-Renate-Kuenast-MdB_-_Fraktionsvorsitzende-der-GRUENEN.html ]

Zitat

Forderungen ehemaliger Heimkinder

Die Betroffenen sind inzwischen aktiv geworden. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. hat sich im Jahr 2004 als Interessengemeinschaft gegründet. Die Hauptforderungen des Vereins sind Entschuldigungen seitens der Verantwortlichen, eine angemessene Entschädigung der Betroffenen und die historische Aufarbeitung der Heimerziehung.

Wir setzen uns für die Einrichtung einer Stiftung ein, so dass den Heimkindern eine angemessene Entschädigung zuteil werden kann.

Wobei zu unterstreichen ist und man DARAUFHIN durchaus davon ausgehen kann, dass Frau Künast und ihre Partei, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, von Anfang an solch eine „angemessene Entschädigung“ unterstützten und sich auch DAFÜR einsetzen würden.

Als jedoch in der diesbetreffenden Debatte am 9. Juni 2011 im Bundestag – unter dem Motto »
Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen« Frau Heidrun Dittrich von der Fraktion DIE LINKE in ihrer Rede im großen Plenarsaal erklärte wie sich die jetzige Bundesregierung von CDU/CSU und FDP solch eine „angemessene Entschädigung“ vorstelle,

wurde sie von
Giftzahn Josef Philip Winkler von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
mit mehreren
Zwischenrufen unterbrochen einschließlich folgendem seinerseitigen Zwischenruf...
[ Auszüge aus Plenarprotokoll 17/114, Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht, 114. Sitzung, Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011 – Seite 13058 C – @ dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17114.pdf ]

( Seite 13059 B ) Heidrun Dittrich (DIE LINKE):

Zitat

Dennoch weinen Sie hier fast Krokodilstränen und wollen nicht entschädigen. Wir fordern dagegen eine gesetzliche Entschädigung. Der von Ihnen vorgeschlagene Fonds mit 120 Millionen Euro bedeutet, dass für Rehabilitationen, die eigentlich Krankenkassenleistungen sind, der Krankenkasse 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen und dass nur die restlichen 20 Millionen Euro direkt ausgezahlt würden. Für nur 30 000 Antragsteller bedeutete das eine Einmalzahlung von 666 Euro.

( Seite 13059 B ) Josef Philip Winkler (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Zitat

Was heißt bitte schön „nur“? Wie viele Milliarden hätten Sie denn gern?

[ Giftzahn Josef Philip Winkler, Sprecher für Religionsangelegenheiten / Kirche ( und u.a. auch führendes Mitglied am Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Bonn ) --- Biografie @ bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/W/winkler_josef_philip.html ]

Und der interfraktionelle Antrag der CDU/CSU und
FDP und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vom 9. Juni 2011 im Bundestag, sieht tatsächlich vor, dass Heimopfer West und Heimopfer Ost für das ihnen zugefügte Unrecht und Leidgleichwertig“ „entschädigt“ „werden“ ( „Gleichwertige Hilfen sicher zu stellen“ ), d.h. jeweilig – pro Heimopfer – mit einer Einmalzahlung von 666,00 Euro abgespeist werden ( nochmals in Worten: jeweilig – pro Heimopfer – mit einer Einmalzahlung von sechshundert-und-sechs-und-sechzig Euro abgespeist werden ).

Are you happy now
? --- Sicherlich seit ihr alle hoch begeistert DAVON und völlig zufrieden DAMIT !
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (19.06.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

16

Sonntag, 19. Juni 2011, 12:44

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
Weiter zu meinem vorhergehenden Beitrag,
Beitrag 15 ( oben ), vom Freitrag, 18. Juni 2011, um 14:36 Uhr.


Dem Internetauftritt DEUTSCHER BUNDESTAG @
bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34796095_kw24_pa_familie/index.html entnommen:

Zitat

Hilfe für Opfer von Misshandlungen in Kinderheimen und Waisenhäusern

In einem gemeinsamen Antrag ( 17/6143 [ = dip.bundestag.de/btd/17/061/1706143.pdf ] ) fordern die Fraktionen der CDU/CSU, SPD, FDP und von Bündnis 90/Die Grünen Entschädigungen fürKinder und Jugendliche, die während einer kommunalen oder kirchlichen Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR zwischen 1949 und 1975 zu Opfern von Unrecht und Misshandlungen geworden sind.

Die Fraktion Die Linke brachte zum gleichen Sachverhalt einen eigenen Antrag (17/6093 [ = dip.bundestag.de/btd/17/060/1706093.pdf ] ) mit dem Titel "Unterstützung für Opfer der Heimerziehung - Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen" ein.

Beide Anträge sind Gegenstand einer öffentlichen Anhörung am Montag, 27. Juni 2011 im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Leitung der Vorsitzenden Sibylle Laurischk (FDP). Die Anhörung findet von 13 bis 16 Uhr im Reichstagsgebäude, Sitzungssaal der SPD-Fraktion im Sitzungssaal 3 S 001 statt.
Zeit: Montag, dem 27. Juni 2011, 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Ort: Berlin, Reichstagsgebäude, Sitzungssaal: 3 S 001[/color]

Geladene Sachverständige
Gabriele Beyler Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V.
Dr. Uwe Kaminsky Ruhr-Universität Bochum Evangelisch-theologische Fakultät Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre
Prof. Dr. Manfred Kappeler Professor für Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik

Günter Saathoff Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Prof. Dr. Christian Schrapper Universität Koblenz-Landau Institut für Pädagogik – Abteilung Pädagogik
Prof. Dr. Peter Schruth Hochschule Magdeburg-Stendal Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen
Norbert Struck Der Paritätische Gesamtverband e. V.
Dr. Friederike Wapler Universität Göttingen Lehrstuhl für Rechts- und Sozialphilosophie
Ralf Weber Opferbeirat GJWH Torgau
Dr. Hans-Siegfried Wiegand [ Dejenige, der sich ohne Mandat alsHeimkinder-Vertreter“, am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« selbst, am 10.12.2010, und nochmals öffentlich in einer Pressekonferenz am 13.12.201, dazu bereit erklärt hat einer Abspeisung ALLER EHEMALIGEN HEIMKINDER zuzustimmen. ]

Interessierte Besucher können sich beim Sekretariat des Ausschusses (Telefon: 030/227-37112, Fax: 030/227-36805, E-Mail:
familienausschuss@bundestag.de) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums und der Personalausweis- oder Reisepassnummer anmelden. Zur Sitzung muss das Personaldokument mitgebracht werden. (ah)


[ HINWEIS: Bei manchen angegebenen Internet-Adressen / Webseiten / Webpages / Homepages um sie AKTIV zu machen ( sodass sie funktionieren ) muß man ein http:// davor setzen, bei anderen wiederum braucht man beides http:// UND www ZUSAMMEN ( bevor es funktioniert ). ]
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jw1hal« (19. Juni 2011, 20:27)
Grund: Link entschärft


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (19.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

17

Dienstag, 21. Juni 2011, 05:21

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
♦♦♦ HEIMKINDER. - Ms Vollmer is not happy --- Frau Dr. Antje Vollmer ist nicht begeistert. ♦♦♦


FILE-NAME: Rede von Rolf Breifeld beim abschliessenden Wiederzusammenkommen des RUNDEN TISCHES HEIMERZIEHUNG, in Berlin, am 20.06.2011


Rede von Rolf Breifeld
( Stellvertreter von Eleonore Fleth: Stellvertreter am aussenparlamentarischen Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« ( »RTH« ) ) präsentiert von ihm persönlich bei dem noch einmal abschließenden Wiederzusammenkommen des »RTH« in Berlin, am Montag, 20. Juni 2011.

( einer Veranstaltung, die diesmal nicht hinter verschlossenen Türen stattfand und bei der Politiker der verschiedenen politischen Parteien und die Medien dabei waren ! )


Zitat

Information für alle die nicht am Runden Tisch teilgenommen haben.

Der Runde Tisch [
Heimerziehung] war Kasperle-Theater.

Versicherungen würden über diese Art der Schadensregulierung vor Neid erblassen.

Sie sollten sich alle schämen.

Schon bei meiner ersten Teilnahme [
am Runden Tisch Heimerziehung] [mit meinerseitigem Sprachrecht während dieser 2-tägigen Sitzung, am 14./15.01.2010] im Januar 2010 merkte ich dass hier etwas nicht stimmt. Frau [Dr. Antje] Vollmer [, (Schirmherrin), ] wollte die Tatbestände Zwangsarbeit und Isolationshaft nicht gelten lassen. Da nutzte mir auch der Hinweis auf das Grundgesetz nichts.

Professor Schrapper benutzt in seiner wissenschaftlichen Aufarbeitung des Landesfürsorgeheim Glückstadt doch diese Worte. Warum wurde dies im Endbericht ignoriert?

Nun gut, dachte ich mir [
bei diesem meinem ersten Dabeisein als Stellvertreter, im Januar 2010], wenn dieser Staat sein Gesicht wahren will und am Ende für die Heimkinder ein annehmbares Ergebnis herauskommt soll es mir recht sein.

Bei der Abstimmung für den Zwischenbericht [am späten Nachmittag, Freitag 15. Januar 2010] wurde ich von Frau Vollmer ausgetrickst. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingearbeitet, wollte aber das Ergebnis nicht mittragen. In einer Pause sagte ich dies der Frau Vollmer und sagte ihr auch dass ich mich aufgrund dessen der Stimme enthalten werde. Frau Vollmer hätte mir als erfahrene Politikerin sagen müssen dass dann das Ergebnis als einstimmig gilt.

Hat sie aber nicht.....ausgetrickst. Ohne diese Trickserei hätte es schon beim Zwischenbericht keine Einstimmigkeit gegeben, denn ich war als Vertreter der Frau Fleth zu diesem Zeitpunkt stimmberechtigt.

Die restliche Zeit verbrachte ich am Runden Tisch [
Heimerziehung] als nicht stimmberechtigter aufmerksamer Zuhörer.

Mich stört vor allem welche Gehirnakrobatik betrieben wurde um uns glauben zu machen dass alle unsere Ansprüche verjährt sind. Allein weil es so oft wiederholt wurde glaube ich es nicht.

[
Dr. Hans Siegfried Wiegand, (Stellvertreter: Jürgen Beverförden); Sonja Djurovic, (Stellvertreter: Stefan Beuerle); Eleonore Fleth, (Stellvertreter: Rolf Breitfeld )] Am vorletzten Tag [Donnerstag, 9. Dezember 2010] versuchten wir den sogen. Hammelsprung und weigerten uns den [Sitzungs]Saal zu betreten. Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand betraten dann den Saal um kurz unsere Forderungen zu verlesen und dann die Mitglieder des Runden Tisches die unsere Forderungen unterstützen zu uns heraus zu bitten. Leider hielten sie [Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand] sich nicht an das Drehbuch und ließen sich auf eine 45 minütige Diskussion ein während wir Stellvertreter draussen warteten.

Als sie herauskamen folgten ihnen mehrere Mitglieder des Runden Tisches, u.a. Frau Vollmer und Frau Rupprecht. Ich kann mich noch genau an die Worte der Frau Rupprecht erinnern: "Wenn sie nicht reingehen platzt der Runde Tisch und es gibt garnichts". Sie hat somit in der [
17. Wahlperiode, in der] 114. Sitzung des Bundestages [am 9. Juni 2011] eindeutig die Unwahrheit gesagt.

Als die anderen Heimkinder [Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr, Wiegand, Herr Beuerle und Herr Beverförden] den Saal betraten bin ich mitgegangen, nicht aus Überzeugung, aber ich wollte bis zum Ende als Zeuge dabei sein.

Bei der Abstimmung zum Endbericht konnten die stimmberechtigten Heimkinder [
Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr, Wiegand] dem aufgebauten Druck nicht standhalten und haben zugestimmt.

Sofort danach ließ Frau Vollmer die nicht stimmberechtigten Vertreter ebenfalls abstimmen, wohl um das Ergebnis nach oben hin abzurunden.

Ich habe ausdrücklich mit NEIN gestimmt.

Welchen Sinn macht eine Abstimmung wenn das Ergebnis anschließend, weil nicht passend, im Endbericht verschwiegen wird ?

Ich mahne noch mal alle hier Anwesenden: Wer das Ergebnis des Runden Tisches mit trägt macht sich auch mit schuldig.

[ Siehe auch, unbedingt, noch einmal den Bericht im
EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 betitelt »Frau Antje Vollmer, Ihrer Behauptung von „EINSTIMMIGER ABSTIMMUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« zuwider: Von „EINSTIMMIG“ kann nicht die Rede sein!« @ heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/frau-antje-vollmer-ihrer-behauptung-von.html ]
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jw1hal (21.06.2011), WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

18

Mittwoch, 22. Juni 2011, 12:27

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
Weiter zu der Rede von Ehemaliges Heimkind, stellvertretender Heimkindervertreter am Runden Tisch Heimerziehung, Rolf Breitfeld, vom 20.06.2011, beim ABSCHLUSSTREFFEN des "Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre" (RTH) in Berlin - »Der Runde Tisch war Kasperle-Theater«, worüber die etablierten Medien in Deutschland sich jedoch weigern zu berichten.


KURZNACHRICHTEN von Ehemaliges Heimkind Martin Mitchell in Australien.


Ausgezeichnete Märchenerzählerin scheut sogar nicht vor dem Erzählen von Unwahrheiten im Bundestag zurück.

Die am 20. Juli 2010 mit dem Bayrischen Verdienstorden ausgezeichnete SPD-Bundespolitikerin Marlene Rupprecht – Duzfreundin von Antje Vollmer, GRÜNE, Schirmherrin am RTH – leugnete am 9. Juni 2011 im Bundestag (Wahlperiode 17/114) während der letzten Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung am 9./10. Dezember 2010 dazu beigetragen zu haben die HeimkindervertreterInnen am Runden Tisch Heimerziehung ihren eigenen Interessen zuwider gefügig gemacht zu haben und ihr Abstimmungsverhalten bezüglich dem Abschlussbericht auf irgend eine Weise negativ oder illegitim beinflusst zu haben.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

19

Donnerstag, 23. Juni 2011, 03:17

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
Google.de

GOOGLE-SUCHSTRANG: »»» "Rupprecht"+"Vollmer"+"Kasperle-Theater" «««

vollständige ( ungekürzte ! ) RESULTAT-LISTE für diese Suche ( am 23.06.2011 ) @ google.de/#q=%22Rupprecht%22%2B%22Vollmer%22%2B%22Kasperle-Theater%22&hl=en&prmd=ivns&filter=0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=6f9a7fd852015cf1&biw=1024&bih=640

Um diese Link zu aktivieren, muß man sie in die Adress-Zeile eines neuen Browserfensters eingeben und http:// zusammen mit http:// ( ohne Lücken zu lassen ) davor stellen.

( Das ist nicht meine Idee, um es schwieriger oder umständlicher für die Nutzer hier in diesem Diskussionsforum zu machen --- das sind die einzigartigen Booardregeln in diesem Form; und das hat nichts mit mir zu tun. )
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

WernerR (23.06.2011), Angi90 (02.07.2011)

  • »Martin MITCHELL« ist männlich
  • »Martin MITCHELL« ist der Autor dieses Themas
  • Australien

Beiträge: 661

Registrierungsdatum: 13. April 2018

Bundesland / Gebiet: Australien

Onlinezeit: 3 Tage, 20 Stunden, 57 Minuten, 44 Sekunden

Beruf: "Jack of all Trades Master of none"

Hobbys: Radeln, Fahrrad-Mechaniker

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 159 259

Nächstes Level: 195 661

Danksagungen: 878 / 197

  • Nachricht senden

Seit über 6 Monate Mitglied

Löwe

20

Donnerstag, 23. Juni 2011, 03:30

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN.

.
Ich habe auch jetzt schon ( seit gestern 22.06.2011 ) in meinem Besitz hier in Australien ALLE DOKUMENTE, die am Montag, 27. Juni 2011 von allen Fraktionen im Bundestag und von einigen der vorgeladenen Sachverständigen im Bundestagsausschuss: Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend IN DER HEIMKINDERSACHE vorgelegt, bzw. verlesen werden, und ALL DIESE DOKUMENTE stehen auch, ebenfalls, schon ( seit gestern 22.06.2011 ) so einigen Ehemaligen Heimkindern in den USA zur Verfügung.

Ich hoffe ich langweile Euch jetzt hier nicht mit ALL DEM, denn wie ich feststelle scheint ja ALL DIES hier im
kinder-heim.de Forum kaum jemanden zu interessieren.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

WernerR (23.06.2011)

Verwendete Tags

17. Wahlperiode, Abgeordneten, Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung, Anerkennung der erlittenen Nachteile und Schädigungen, Anerkennung der Leiden der ehemaligen Heimkinder, Anerkennung des erlittenen Unrechts, Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder, Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen, Anknüpfungspunkt ist allein das den Betroffenen zugefügte persönliche Unrecht, Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Arbeit und Arbeitszwang, Arbeitszwang, Arreststrafen, Arreststrafen und Essensentzug, Ausgrenzung der Heimkinder, besonderem Hilfebedarf, besonderen Hilfebedarfs, besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder, Betriebe die Heimkinder beschäftigten, Betroffene, Briefzensur, Bundesrepublik Deutschland, Bundestag, Christine Bergmann, Cornelia Möhring, Demütigende Strafen, Der Anspruch ist unpfändbar und nicht vererbbar, Der Rechtsstaat Bundesrepublik hat seine eigenen Ansprüche gegenüber den Heimkindern nicht eingelöst, Deutschen Bundestag, Deutscher Bundestag, Diana Golze, Die Entschädigungszahlungen sind unabhängig von anderen Ansprüchen und nicht auf sie anrechenbar, Die Heimerziehung in der DDR bedarf ebenso einer kritischen Aufarbeitung, Dr. Gregor Gysi, Drucksache 17/6093, Drucksache 17/6093 - 08. 05. 2011, Ehemalige Heimkinder, ehemaligen Heimkindern aus der DDR, ehemaligen Heimkindern deren Heimzeit in den 40er-Jahren lag, ehemaligen Heimkindern mit Behinderung, eine gerechte Entschädigung muss an dem verübten Unrecht ansetzen, Einmalzahlung von 54.000 Euro eingeführt, Einsatz von Medikamenten/Medikamentenversuche, Elementare Grundsätze der Verfassung, Entschädigung, Entschuldigung, Erziehungsheimen, Erziehungsheimen der Bundesrepublik, Essensentzug, Federal Republic og Germany, Fehlende oder unzureichende schulische und berufliche Förderung, finanzielle Entschädigungen, Finanzierung, Folgeschädenfonds, Fonds, Fraktion DIE LINKE, Germany, Gesetzentwurf für ein Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz, Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung, gleichwertige Anerkennung, Gregor Gysi, Halina Wawzyniak, Heidrun Dittrich, Heimerziehung, Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz, Heimkinder, höhere Einmalzahlung, Jörn Wunderlich, Jutta Krellmann, Katja Kipping, Kersten Steinke, Kindern und Jugendlichen, Klaus Ernst, Kollektivstrafen, Kontaktsperren, Kontaktsperren und Briefzensur, körperliche Integrität, Körperliche Züchtigung, Leid, Leid und Unrecht, Leid und Unrecht erfahren, Manfred Kappeler, Matthias W. Birkwald, Medikamentenversuche, Menschenwürde, monatliche Entschädigungsleistung in Höhe von monatlich 300 Euro, Opferentschädigung, Opferrente, Personengruppe der Heimkinder, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Recht auf persönliche Freiheit, Rechtsstaat Bundesrepublik, Rechtsstaatsprinzip, Rechtsverstößen, Rehabilitierung, Religiöser Zwang, Rolle der Heimerziehung, Rolle der Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz, Sabine Zimmermann, Sexuelle Gewalt, stationärer Heimunterbringung, Strafen, Strafen in der Heimerziehung, System Heimerziehung, systematische Unrecht, Traumatisierungen, Ulla Jelpke, Unabhängige Beauftragte des Runden Tisches Sexueller Missbrauch, Unantastbarkeit der Menschenwürde, Unrecht, Unrechtssystems der Heimerziehung, Unterstützung für Opfer der Heimerziehung, Verantwortlichen, Wolfgang Neskovic, Yvonne Ploetz, zahlreichen Rechtsverstößen

Counter:

Hits heute: 912 | Hits gestern: 27 119 | Hits Tagesrekord: 68 010 | Hits gesamt: 26 574 747 | Hits pro Tag: 8 839,71 | Klicks heute: 1 183 | Klicks gestern: 39 651 | Klicks gesamt: 146 227 844 | Klicks Tagesrekord: 338 265 | Klicks pro Tag: 48 640,63 | Alter (in Tagen): 3 006,29 | Gezählt seit: 16. September 2010, 18:34

Legende:

Forum enthält keine neuen Beiträge
Forum enthält neue Beiträge
Forum ist geschlossen
Forum ist ein externer Link