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Löwe

61

Mittwoch, 13. Juli 2011, 13:39

Was die Heimopfer West betrifft – 'Heimopfer-Entschädigung' – Die Entscheidung ist gefallen im Bundestag am 07.07.2011.

.
Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

Das Plenarprotokoll – Plenarprotokoll 17/120
– dieser 'historischen Debatte' und der darauffolgenden Abstimmung, vom Do. 07.07.2011, seitens der wenigen anwesenden Abgeordneten im Bundestag steht jetzt zur Verfügung @ bundestag.de/dokumente/protokolle/plenarprotokolle/17120.pdf ( 3.21 MB download ) und die zutreffende 9-seitige Passage bezüglich der HEIMKINDERSACHE ist dort unter dem Tagesordnungspunkt 14 auf den Seiten 14019C bis 14027D [ bis zum Ende von D ] zu finden in diesem Plenarprotokoll ( beginnend auf Seite 14019C mit den Worten „Ich rufe den Tagesordnungspunkt 14 auf:“ )

[ Mit dem INTERNET-EXPLORER Browser zeigt es auf meinem Komputer-Bildschirm GENAU SO an wie ich es hier für Eure Hilfe und Praktikabilität beschrieben habe ( und ich nehme an, dass es mit anderen Browsern das Gleiche ist ) ! ]

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WernerR (13.07.2011)

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Löwe

62

Mittwoch, 13. Juli 2011, 14:03

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

.
TOP MEDIEN BERLIN - TOP TV - TOP RADIO - TOP PRINT

@ top-medien-berlin.de/content/view/1064/1/

Zitat

Heimfolgenschäden

Geschrieben von pethens

Mittwoch, 13. Juli 2011

Am Abend des 7. Juli 2011 hat der Deutsche Bundestag eine Entschädigung für Heimkinder "zugunsten einzelner Betroffener" (Drucksache 17/6143, Seite 4) auf den Weg gebracht. Die Entschädigung ist an bestehende Folgen gebunden. Der Nachweis einer Rechtsverletzung, und hier zeigt sich das Folgenmodell vor allem als Täterschutz, soll nicht notwendig sein. Der Nachweis eines Heimaufenthaltes soll ausreichen. Dies ist die Minimalvoraussetzung, um überhaupt einen Antrag auf Entschädigung bzw. Therapie stellen zu können.

Welche bestehenden Schäden können gelten gemacht werden? Der Runde Tisch Heimerziehung hat "Folgen des Heimaufenthaltes" anhand der Expertise "Was hilft ehemaligen Heimkindern bei der Bewältigung ihrer komplexen Traumatisierung?" in seinem Abschlussbericht, Seite 26-29, beschrieben. Bestehende Ängste, Bindungsunfähigkeit, Gefühle der Unsicherheit, Schlafstörungen und ähnliches werden aufgelistet. Es seien Folgen einer frühkindlichen Traumatisierung, die sich im späteren Leben als Posttraumatische Belastungsstörung bemerkbar mache. Das ein Heimaufenthalt solche bis heute andauernde Folgen haben kann, scheint wissenschaftlich gesichert. Sind sie aber ausschließlich einem Heimaufenthalt zuzuschreiben? Wohl kaum. Und hier beginnt das Problem.

Erbringen Sie bitte den Nachweis, daß Ihre posttraumatische Störung durch den Heimaufenthalt verursacht ist und nicht etwa durch die Verwahrlosung in Ihrer Familie! Ihr Antrag musste abgelehnt werden, da Sie den Nachweis des ursächlichen Zusammenhanges Ihrer posttraumatischen Störung mit dem Heimaufenthalt nicht erbracht haben. Fiktion oder realistische Einschätzung? Wohl letzteres, denn die Politiker haben vorgebaut.

So führte Norbert Geis in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag am 7. Juli 2011 aus, daß die Kinder und Jugendliche, die ins Heim kamen, oft "Verwahrlosungszuständen" aufgewiesen haben und oft "schwererziehbar" gewesen seien. Die Familie konnte ihre Erziehung nicht gewährleisten. Posttraumatische Belastungsstörung als Folge der Heimerziehung oder der Verwahrlosung in der Familie? Wie und in welchen Fällen kann man diese Alternative ausschließen? Vielleicht bei Säuglingen? Schwierig, denn auch hier liegen Argumentationsstrukturen parat. So führte eine Generaloberin eines Frauenordens 1963 in einem Vortrag aus: "Da sind Kinder - und dafür reichen die Plätze nie - die unehelich geboren sind, die tief die Spuren der in Leidenschaft und Rausch erfolgten Zeugung an Leib und Seele an sich tragen". Vielleicht würde man das heute nicht mehr so ausdrücken und eher von genetischen Defekten sprechen. Also eine weitere Alternative für eine Ablehnung? Wer weiß, in ein paar Wochen werden wir klüger sein!

Bundestagsdebatte ( 7.7.2011) zu dem Thema; "Unrecht an Heimkinder in den 50er und 60er Jahren".

1 Norbert Geis, CDU/CSU
youtube.com/watch?v=vJP4gDt9I1E


2. Marlene Rupprecht, SPD
youtube.com/watch?v=S5OCJWGRXNk


3. Sibylle Laurischk, FDP
youtube.com/watch?v=vkoI-uP_HzA


4. Jörn Wunderlich, Die LINKE
youtube.com/watch?v=yK0p7jSmOew


5. Josef Winkler, B90/Grüne
youtube.com/watch?v=y8iEzYXAHBY


6. Manfred Kolbe, CDU
youtube.com/watch?v=ah1czZmMA_k


Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. Juli 2011 )

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Löwe

63

Mittwoch, 13. Juli 2011, 16:31

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium !

.
Die wesentlichen Seiten – 9 Seiten insgesamt – der
Heimkinder-Debatte und Abstimmung im Bundestag: HEIMOPFER-WEST-PLENARPROTOKOLL-BUNDESTAGSENTSCHEIDUNG-AM-07-07-2011, sind jetzt hier zu finden @
[ man muß GENAU DIES ( und nur dies ! ) davor setzen - http:// - damit diese Link funktioniert ] de.calameo.com/read/000785249dfeb12eafd95
.
Für alle zum lesen – ohne Ausnahme – wurden diese 9 Seiten um ca 15:00 Uhr, Mittwoch, 13 Juli 2011 für die breite Öffentlichkeit bei
CALAMEO.COM
online gestellt.
Das Ganze kann bei bei CALAMEO.COM
nach Belieben von Seite zu Seite vergrößert oder verkleinert werden. Einfach durchblättern und lesen.
Nur wenn man es auf seine eigene Festplatte herunterladen will muß man sich bei CALAMEO.COM
registrieren; ansonsten nicht.
Ich selbst bin nicht bei bei
CALAMEO.COM
registriert. Ein anderes ehemaliges Heimkind, in Deutschland, hat mir geholfen dieses 9-seitige Dokument für Euch alle online zu stellen ( jetzt sehr, sehr schnell und einfach für jeden aufrufbar ! ).

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WernerR (13.07.2011), jw1hal (13.07.2011)

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64

Freitag, 15. Juli 2011, 06:46

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

.
♦♦♦ Opferjurist Michael Wittis Stellungnahme zu der Rede von Josef Winkler im Bundestag. ♦♦♦

.
Opferjurist Michael Witti nach Ansehen des Videos und Nachlese des Plenarprotokolls der Rede von Josef Philip Winkler, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
, am Donnerstag, 7. Juli 2011 im Bundestag

auf
youTube @
youtube.com/watch?v=y8iEzYXAH

im Plenarprotokoll ( Seite 14024 C bis 14026 B ) @ calameo.com/read/000785249dfeb12eafd95
jetzt auch wiedergegeben @ josef-winkler.de/die-presse/reden/artikel/2054/25b2824d1e/index.html

teilt mit und lässt wissen ( Mittwoch, 13. Juli 2011, um 08:03 Uhr )

Zitat

Martin,

dass ich mit Namen in der Lesung im Plenum genannt wurde von Winkler sagt Alles. Er weiß genau, wie er mich und Euch im Verfahren vor dem Petitionsausschuss missbraucht hat (wir telefonierten wöchentlich/täglich mit seinem Büro im Einvernehmen des Ziels) um ein Ziel, irgendein Ziel zu erreichen. Er hat und konnte proklamieren:

Wir sind stolz, das historische Thema so gelöst zu haben (ähnlich im Wortlaut).

Jetzt ist bei ihm auf Wikipedia diese Leistung und er kann in der Fraktion aufrücken für höhere Aufgaben. Bei der nächsten Wahl – 2013 geht nichts an GRÜN vorbei – dann hat er Zahltag.

LG

Michael


WICHTIGER HINWEIS: Die Rede ist hier von den 2½ Jahre lang anhaltenden Petitionsausschuss-Anhörungen in der HEIMKINDERSACHE; der Petitionsausschuss, der dann das parlamentarische Verfahren an das aussenparlamentarische Gremium »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60 Jahren« abgab, mit der Absicht und dem Ziel den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ und Opferanwälte auszuschließen und fernzuhalten, was der Anspruchsgegner-Clique – ein Zusammenschluss von MUTTER KIRCHE und VATER STAAT ! – ja auch wunderbar gelungen ist. Und auch darauf kann Giftzahn Josef Philip Winkler stolz sein.

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WernerR (15.07.2011), jw1hal (15.07.2011)

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65

Samstag, 16. Juli 2011, 07:09

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

.
Auch die „IGFH“ – „Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen“ steht auf der Seite der Forderungen der Heimopfer ! ( und genau diese Forderungen wurden vom vom „Verein ehemaliger Heimkinder e. V.“ ( „VEH e.V.“ / „VEH“ ) initiiert und formuliert ! )

Siehe Stellungnahme vom Mai 2011 @
infothek.paritaet.org/igfh/igfhdoks.nsf/638cd8d95a1e16e7c1256c42006fc6eb/4d38b5221e1feb4dc12578b60037d82f/$FILE/Stellungnahme_IGfH%20zum%20RTH.pdf ( ein insgesamt 5 Seiten umfassendes PDF-Dokument )

Zitat

Wir schließen uns hier den Forderungen der ehemaligen Heimkinder nach materieller Anerkennung/ Ausgleichzahlungen in Form einer lebenslangen monatlichen Rente von 300 Euro bzw. einer entsprechenden einmaligen Ausgleichszahlung an!

Aber das interessiert ja keine Marlene Rupprecht und keinen Josef Philip Winkler, keine Antje Vollmer und auch sonst niemanden von MUTTER KIRCHE und VATER STAAT und ihren Vertretern und Verteidigern.


[ Dank dem Hinweis darauf, vom 15.07.2011, in Sozial.de Das Nachrichten Portal @ sozial.de/index.php?id=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=24297&cHash=aba656a8f2c3fbe57b307d49cd5f4898 ( unter der Überschrift »Positionierung der IGfH zum Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre«, auf den uns unsere »mandolinchen« sofort aufmerksam gemacht hat. --- Dank dafür auch ihr natürlich. ]

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Löwe

66

Freitag, 22. Juli 2011, 05:44

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese am 07.07.2011 im Bundestag bekannt gegebene angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

.
FORTSETZUNG
– folgend auf meine vorhergehenden Beiträge ( oben )


Kürzlich von mir, dem Australier Martin MITCHELL, überall per RUNDMAIL versandte bedeutende Korrespondenz zu dieser Sache – der HEIMKINDERSACHE.


Martin Mitchell schrieb am Dienstag, 19 Juli 2011:

Zitat

♦♦♦ Heimopfer, der Bundestag hat beschlossen und DARAN ist nichts zu ändern ! ♦♦♦

Lieber Peter [ ........ ].

Es scheint mir, dass auch Du meine Bekanntgebung

worin es mir eigentlich hauptsächlich darum ging soweit wie möglich kund zu tun – und auch MUTTER KIRCHE und VATER STAAT ( im jetzigen großdeutschen Reich ) kund zu tun und wissen zu lassen, dass ich es weltweit verbreite – dass

"The German government in its arrogance does not give a shit about Heimopfer."

missverstanden hast.

Ich rede in meiner Bekanntgebung nur von dem „Gesetzgebungsverfahren“. Es wird, meines Erachtens, so wie ich es verstehe, kein „Gesetzgebungsverfahren“ geben. Denn so ist es am 07.07.2011 im Bundestag mehrheitlich entschieden worden ! – Somit ist die Sache im Bundestag abgeschlossen und vom Tisch, und nichts mehr kann ( so wie ich es sehe ! ) DORT erreicht werden.

Der Bundestag hat beschlossen DIE GANZE HEIMKINDERPROBLEMATIK einzig und allein aussenparlamentarisch zu behandeln und zu regeln und alles weitere diesbetreffende Handhaben im weitesten Sinne den Täterorganisationen und Anspruchsgegnern – d.h. den Anspruchsgegnern einer „angemessenen Entschädigung“ – zu überlassen, und die Bundesregierung will dazu nur ihren minimalen Beitrag aus schon bestehenden Haushaltsgeldern zusteuern. Fertig. Nur Letzteres muß noch endgültig abgesegnet werden; und auch das hat nichts mehr mit „Gesetzgebung“ zu tun.

In so fern ist die Sache also abgeschlossen; und es hat auch keinen Zweck im Nachhinein darüber zu jammern, wenn man sich bereit erklärt hat – zu dem Zeitpunkt als es darauf ankam ! – den „SPATZ IN DER HAND“ zu akzeptieren und dies zu Protokoll gegeben hat.

Dass es ja vielleicht für die Heimopfer selbst AUCH noch viele aussenparlamentarischen Möglichkeiten gibt zu ihrem Recht zu kommen streite ich ja nicht ab. --- Daran wird momentan gearbeitet seitens derer die nicht einfach nur auf ihrem Hintern sitzen und „zu Hause herumsitzen“.

Es wird schon noch werden. Aufgeben werden wir auf keinen Fall.

Herzliche Grüße

Martin



Ein ehemaliges Heimkind, Peter, schrieb am Dienstag, 19. Juli 2011:


Zitat

Hallo Martin,

das Parlament will nach den Parlamentsferien bis Ende des Jahres über das abstimmen, was im Bundestag beschlossen wurde. Deswegen ist dieser Beschluß auch an die Bundesregierung gegangen. Erst dann ist es amtlich. Auch dann ist noch etwas zu machen, wenn man sich richtig darum kümmert. Leider haben viele Heimkinder, so auch Du mit Deinen Beiträgen dazu beigetragen, das jetzt alles verloren sei.

Ich frage mich überhaupt noch ob unsere ehrenamtliche Gruppe ( [
... kurze Passage hier an dieser Stelle von MM heraus editiert ... ] ),
[ ... kurze Passage hier an dieser Stelle von MM heraus editiert ... ], hier weiter machen sollen, wenn die Heimkinder jetzt schon den Kopf in den Sand stecken.

LG

Peter



Martin MITCHELL schrieb am Mittwoch, 20. Juli 2011:

Zitat

♦♦♦ Heimopfer. - Was ist eigentlich im Bundestag beschlossen worden, und was nicht ? ♦♦♦


Lieber Peter [ ........ ].

Ich akzeptiere dass einige Betroffene die Meinung vertreten, dass der BUNDESTAG bisher noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe. Diese Meinung teile ich persönlich jedoch nicht.

Die deutsche politische Institution und der deutsche Regierungsmechanismus DEUTSCHER BUNDESTAG ist das Bundesparlament der Bundesrepublik Deutschland ( es ist the German Federal Parliament oder the Federal Parliament of the Federal Republic of Germany )

Wenn der BUNDESTAG etwas beschlossen hat bedeutet dies, meines Erachtens, dass das BUNDESPARLAMENT in seiner offiziellen Kapazität in einer offiziellen und öffentlichen Sitzung etwas beschlossen hat und dieser Beschluss offiziell zu Protokoll gegeben wurde und das sich dann alles weitere danach richtet und richten muß.

Zu der Frage ob die „Heimkindersacheim DEUTSCHEN BUNDESTAG abgeschlossen ist, oder nicht, verweise ich auf

1.) das PLENARPROTOKOLL der 17. Wahlperiode, der 120. Sitzung des Bundestags vom 7. Juli 2011, Seite 14027 D @ de.calameo.com/read/000785249dfeb12eafd95 ( auf mein Arrangement hin dort eingestellt ) ( insgesamt 9 Seiten; und am Ende dieser neun Seiten ist die Abstimmung und der Beschluss aufgeführt auf den ich mich beziehe ! )

2.) das TOP TV BERLIN Video des Interviews von Peter Henselder mit Heidrun Dittrich, MdB, vom 7. Juli 2011 @
( 13 Minuten Länge ) und

3.) die drei Dokumente ausgehend von dem Büro der Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich der Fraktion DIE LINKE., die ich selbst mir die Mühe gemacht habe an verschiedenen Stellen ins Internet zu stellen, zum Beispiel auch hier im FREIE INITIATIVE EHEMALIGER HEIMKINDER M - FORUM ( I. ) @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&threadID=34&pageNo=1 und ( II. ) @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&threadID=34&pageNo=2

a.) »Bezug: Debatte Entschädigung ehem. Heimkinder am 07.07.22 DBTG« - »Presseerklärung« @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=392#post392

b.) »▲ PRESSEINFORMATION zur Presserklärung vom 08.07.2011 von Heidrun Dittrich, MdB, DIE LINKE re EHEMALIGE HEIMIKINDER Resultat im Bundestag. ▲« wiedergegeben @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=412#post412

c.) »Beschluss des Haushaltsausschusses - re Ausschuss-Drucksache 3099« ( vom 06.07.2011 ) wiedergegeben @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=423#post423

Einzig und allein mich auf ALL DIES stützend, bin ich persönlich der Meinung, dass die „Heimkindersacheim DEUTSCHEN BUNDESTAG abgeschlossen ist, und das dies genau der Realität entspricht.

...also hauptsächlich Dank Antje Vollmer, Dank Marlene Rupprecht, Dank Josef Philip Winkler und Dank Hans-Siegfried Wiegand ( „DR. SPATZ“ ) vom Tisch ist.

Mit solidarischen Grüßen an alle Geschundenen, Betroffenen und Betrogenen.

Martin MITCHELL

PS. Wenn ich irgendwo / irgendwie falsch liege, bitte ich um Hilfe es "richtig" zu verstehen.



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jw1hal (22.07.2011), WernerR (22.07.2011)

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Löwe

67

Freitag, 22. Juli 2011, 05:58

Heimkinder warten vergeblich auf Entschädigung für ihr Martyrium ! --- Diese am 07.07.2011 im Bundestag bekannt gegebene angebliche Heimkinder-„Entschädigung“ ist ein Trugbild.

.
♦♦♦ Deutscher Bundestag hat die Erörterung der HEIMKINDERSACHE definitiv abgeschlossen !!! ♦♦♦


Email vom Do. 21.07.2011, um 11:07 Uhr, an Martin MITCHELL in Australien von der Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich in Deutschland


in Antwort auf Martin MITCHELLs gestriges Schreiben, und RUNDMAIL, und Beitragstätigung in verschiedenen Diskussionsforen spezifisch zu diesem Thema ( HIER in diesem unserem Forum „Treffpunkt ehemaliger Heimkinder“ in Beitrag 66 ( oben ) )


Zitat

Betreff:
♦♦♦ Heimopfer. - Was ist eigentlich im Bundestag beschlossen worden, und was nicht ? ♦♦♦

Sehr geehrter Herr Martin Mitchell,

Sie haben völlig richtig erkannt, dass die Anträge zur Entschädigung der ehemaligen Heimkinder nunmehr im Bundestag beendet sind.
Der Antrag der Partei DIE LINKE. wurde mit Mehrheit abgelehnt. Der Antrag der CDU/ CSU, FDP, SPD und Grünen angenommen. Damit wurde keine gesetzliche Grundlage geschaffen, sondern es muss mithilfe einer Verwaltungsvereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern sowie den Kirchen die Fondszahlung geregelt werden. Die Beteiligung der ehemaligen Heimkinder ist damit nicht geregelt, die Umsetzung der Fondszahlungen läuft nun am Parlament und an der Öffentlichkeit vorbei. Denn Kriterien für einen Beirat, die Besetzung, die Opfereigenschaft oder die Widerspruchsmöglichkeiten und Klagemöglichkeiten werden nun nicht mehr erörtert.
Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie mir gerne schreiben oder meine Webseite besuchen:
HeidrunDittrich.de

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Dittrich, DIE LINKE.
Mitglied des Deutschen Bundestages
Seniorenpolitische Sprecherin
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030 227-72615
Fax: 030 227-76615
Heidrun.Dittrich[a]Bundestag.de

Wahlkreisbüro Hannover
Heidrun Dittrich
DIE LINKE.
Kötnerholzweg 47
30451 Hannover
Tel.: 0511 44981865
Fax: 0511 44981867


Nochmalig weise ich ausdrücklich darauf hin, dass eine gute Zusammenfassung des ganzen Skandals ebenfalls hier zu finden ist @
helmutjacob.over-blog.de/article-bundestag-hilfe-fur-opfer-von-misshandlungen-in-heimen-79329831.html



Entscheidungen wurden getroffen an den Sachverständigen vorbei !

Entscheidungen wurden getroffen an den Heimopfern vorbei !

Entscheidungen wurden getroffen an den Bürgern vorbei !

Bundesrepublik Deutschland – Federal Republic of Germany !



SPEZIFISCHER HINWEIS: Verbreitung dieser Information / Bekanntgebungdie die tatsächliche Situation darstellt – an alle Bürger, ist ausdrücklich von den Bürgerrepräsentanten dieser Fraktion authorisiert und erwünscht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »martini« (22. Juli 2011, 06:42)


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WernerR (22.07.2011)

alrosch

unregistriert

68

Samstag, 19. November 2011, 10:45

Was ist eigentlich im Bundestag beschlossen worden?

Hallo Martin Mitchell, habe mir noch einmal den ganzen Artickel durch gelesen und begreife nun erst, dass im Bundestag zur Heimgeschichte, nichts mehr geschied. Es ist nichts geregelt oder beschlossen worden, so sehe ich das. Ich Frage mich ernsthaft, was bleibt uns nun zu Tun???? Freundliche Grüsse Rolf (Schmidt) - alrosch

Zitat

Betreff: ♦♦♦ Heimopfer. - Was ist eigentlich im Bundestag beschlossen worden, und was nicht ? ♦♦♦ Sehr geehrter Herr Martin Mitchell, Sie haben völlig richtig erkannt, dass die Anträge zur Entschädigung der ehemaligen Heimkinder nunmehr im Bundestag beendet sind. Der Antrag der Partei DIE LINKE. wurde mit Mehrheit abgelehnt. Der Antrag der CDU/ CSU, FDP, SPD und Grünen angenommen. Damit wurde keine gesetzliche Grundlage geschaffen, sondern es muss mithilfe einer Verwaltungsvereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern sowie den Kirchen die Fondszahlung geregelt werden. Die Beteiligung der ehemaligen Heimkinder ist damit nicht geregelt, die Umsetzung der Fondszahlungen läuft nun am Parlament und an der Öffentlichkeit vorbei. Denn Kriterien für einen Beirat, die Besetzung, die Opfereigenschaft oder die Widerspruchsmöglichkeiten und Klagemöglichkeiten werden nun nicht mehr erörtert. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie mir gerne schreiben oder meine Webseite besuchen: HeidrunDittrich.de Mit freundlichen Grüßen Heidrun Dittrich, DIE LINKE. Mitglied des Deutschen Bundestages Seniorenpolitische Sprecherin Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon: 030 227-72615 Fax: 030 227-76615 Heidrun.Dittrich[a]Bundestag.de Wahlkreisbüro Hannover Heidrun Dittrich DIE LINKE. Kötnerholzweg 47 30451 Hannover Tel.: 0511 44981865 Fax: 0511 44981867

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lebemann« (19. November 2011, 10:53)


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jw1hal (19.11.2011), WernerR (19.02.2012)

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Löwe

69

Montag, 21. November 2011, 21:59

Keine Entschädigung Für Ehemalige Heimkinder Vorgesehen !

.
RICHTIGSTELLUNG aller deutschen Medienberichte, die absichtlich die EHEMALIGEN HEIMKINDER und die allgemeine Öffentlichkeit bezüglich einer ENTSCHÄDIGUNG in die Irre zu führen suchen.

...wo auch immer solche „Medienberichte“ in den deutschen Medien, auf Kirchenseiten oder auf Regierungsseiten erscheinen mögen...

Auszug aus der
"Berichterstattung" des MDR-aktuell @
mdr.de/mdr-aktuell/kabinett118_zc-36d200d6_zs-046016ee.html ( vom 16.11.2011, 07:09 Uhr ):

Zitat

Am Nachmittag [ 16.11.2011 ] machte das Kabinett [ d.h., nicht das Bundesparlament ( = der Bundestag ), sondern alle zuständigen Minister und Ministerinnen der Bundesregierung, einer Koalition zwischen CDU und FDP ] auch den Weg für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder in Westdeutschland frei, die zwischen 1949 und 1975 Opfer von Misshandlungen geworden sind. Vorgesehen ist die Schaffung eines Entschädigungsfonds mit 120 Millionen Euro ab Januar 2012, für den Opfer bis zum 31. Dezember 2014 einen Antrag auf Entschädigung stellen können. Der Bund, die West-Länder und die Kirchen sollen dafür jeweils 40 Millionen Euro bereitstellen. Das Kabinett übernahm damit die Empfehlungen eines vom Bundestag eingesetzten "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er- und 60er-Jahren". Nach Schätzungen lebten zwischen 1945 und 1970 rund 800.000 Kinder in Westdeutschland in Heimen, davon bis zu 600.000 in Einrichtungen der Kirche. In den vergangenen Jahren war aufgedeckt worden, dass viele von ihnen drakonische Strafen, Misshandlungen und Missbrauch erdulden mussten.


Daraufhin erfolgte eine sofortige RICHTIGSTELLUNG dieser "Berichterstattung" von seiten der Schriftführerin desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ), Heidi Dettinger, in folgendem Wortlaut:

Zitat

am MITTWOCH, 16. NOVEMBER 2011

Es handelt sich NICHT um Entschädigungszahlungen!!!!

Egal wie oft das von Bund, Ländern und Kirchen betont wird, egal wie oft es in den Medien wiederholt wird.

Eine Entschädigung ist eine Zahlung, die darauf abzielt, den Verlust an Lebensqualität, an Lebenseinkommen, an physischer und/oder psychischer Gesundheit geldwert auszugleichen. Dafür gibt es sogar Listen (Verlust eines Armes, eines Fingers, einer Hand, der Gebärfähigkeit, etc. pp.) auch wenn es pervers klingen mag.

Im Fall der ehemaligen Heimkinder aber handelt es sich Hilfsleistungen. Genauer gesagt wird es gehen um: Rentennachzahlungen, Sachleistungen, Therapien. Alle diese Leistungen wird es geben, wenn

–> sie beantragt werden,

–> die Hilfsbedürftigkeit des Antragsstellers nachgewiesen werden kann,

–> die Hilfsbedürftigkeit in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Heimaufenthalt zu sehen ist.

Hierzu sollen sogenannte Anlaufstellen eingerichtet werden in den einzelnen Bundesländern.

Was bei diesem "Angebot" für die Überlebenden noch hinzukommt, liest man im Protokoll der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) am 26./27.Mai 2011 in Essen

Da heißt es nämlich u.a. in der Anlage zum Beschlussentwurf Punkt. 5 des TOP 6.4

"Die zentrale Stelle soll folgende Aufgaben wahrnehmen:

● Sicherstellung von Zahlungen gegen Verzicht auf weiteres Verfahren – Befriedungsfunktion"

Und das ist dann an Verlogenheit und Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Denn normalerweise werden Schäden, bei denen es sich eben nicht um den Schaden an einer Person handelt, in Großverfahren verhandelt. Und dabei wird in der Regel zu einem Junktim gegriffen - will sagen, es werden Dinge zusammengeführt, von denen gesagt wird, dass das eine ohne das andere nicht in Frage kommt. Beispiel:

Kirchen erklären sich bereit eine Summe zu zahlen, die den entstandenen Schaden ausgleicht.

Forderer (also ehemalige Heimkinder) erklären sich mit ihrer Unterschrift bereit, nicht weiter zu klagen, wenn die Summe akzeptabel ist.

Das wird solange verhandelt, bis beide Seiten sich mit der zu zahlenden Summe zufrieden zeigen.

Was aber gar nicht geht, ist das, was im Falle der Überlebenden geschehen ist:

–> Die Schadensverursacher erklären EINSEITIG eine Summe!

–> Die Forderer unterschreiben einen Verzicht auf weitere Klagen!

–> Und Auszahlungen werden NUR als HILFE im Falle der Hilfsbedürftigkeit bezahlt!

–> Keineswegs wird ein Ausgleich zum entstandenen Schaden bezahlt.

Wie gesagt: Von Entschädigung kann keine Rede sein – eher von einem wahren Schnäppchen. Für die Schadensverursacher nämlich!

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WernerR (19.02.2012)

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Dienstag, 22. November 2011, 11:41

Millionenentschädigung für misshandelte Heimkinder

21.11.2011

Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz stellt in den kommenden fünf Jahren knapp 3,3 Millionen Euro für die Entschädigung misshandelter ehemaliger Heimkinder bereit. Rund 2,3 Millionen Euro gehen in einen bundesweiten Fonds, mit dem Rentenersatz- oder Sachleistungen für Betroffene finanziert werden, wie Familienministerin Irene Alt (Grüne) am Montag in Mainz sagte. Hintergrund ist, dass einige Betroffene als Jugendliche gearbeitet hatten, ohne dass Rentenbeiträge eingezahlt worden waren. Das übrige Geld fließe etwa in eine zentrale Anlaufstelle für misshandelte ehemalige Heimkinder. Zudem soll das Geschehene aufgearbeitet und dokumentiert werden.

Das Land setzt damit die Empfehlungen des «Runden Tisches Heimerziehung» um. Diese waren im Abschlussbericht an den Bundestag im Januar 2011 zusammengefasst worden. Es wird geschätzt, dass in Rheinland-Pfalz zwischen den 1950er und 1970er Jahren bis zu 40 000 Menschen in Heimen lebten. Wie viele misshandelt wurden, ist unklar. «Das waren systematische Verletzungen der Menschenwürde», sagte Ministerin Alt. Fast alle Opfer seien bis heute traumatisiert.

Von Januar an soll die zentrale Anlaufstelle für Betroffene beim Landesjugendamt Auskunft zu Hilfeleistungen geben. Dazu zählen etwa individuelle Therapien oder die Bezahlung eines Rollstuhls. Zudem soll das Gespräch mit Betroffenen gesucht werden - und zwar dort, wo es die Opfer wünschen. «Das kann auch in einem Café sein», sagte Alt. Die Opfer hätten schlechte Erfahrungen mit Jugendämtern gemacht, so dass die Hemmschwelle für einen Behördengang hoch sei.

Bislang haben sich nach Angaben des Leiterin des Landesjugendamtes, Birgit Zeller, in Rheinland-Pfalz nur 20 Betroffene bei den Behörden gemeldet. Mit der künftig zentraleren Struktur soll die Zahl erhöht werden. Auch derzeit in Heimen lebende Jugendliche sollen sich bei Problemen an die neue Stelle wenden können. Ein landesweiter Beirat aus Betroffenen sowie Vertretern aus Politik, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Wissenschaft wird die Umsetzung der Empfehlungen in Rheinland-Pfalz begleiten.

Quelle : Allgemeine Zeitung

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jw1hal (22.11.2011), WernerR (19.02.2012)

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Dienstag, 22. November 2011, 11:47

Kirche befürchtet Zweckentfremdung von Geld für Heimkinder
Teure Verwaltung

Eine Zweckentfremdung von Wiedergutmachungszahlungen für ehemalige Heimkinder befürchtet die katholische Deutsche Bischofskonferenz. Sie fordert deshalb von den Bundesländern, die rund 120 Millionen Euro aus einem neu eingerichteten Fonds „weitgehend den Betroffenen zukommen“ zu lassen.


Der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, bestätigte am Montag in Bonn eine entsprechende Meldung des Magazins „Der Spiegel“.

Von Januar 2012 an sollen aus dem Fonds Hilfen für Jungen und Mädchen gezahlt werden, die in staatlichen und kirchlichen Heimen Opfer von Missbrauch und Misshandlungen wurden. Die Bischofskonferenz will verhindern, dass die Sozial- und Familienminister der Länder eine zweistellige Millionensumme aus dem Hilfsfonds für die Verwaltungskosten ihrer Beratungsstellen entnehmen. Der Sekretär der Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, fordert in den Brief dazu auf, die Anlauf- und Beratungsstellen „aus anderen Mitteln zu finanzieren“. Die Bundesregierung hatte den Entschädigungsfonds, in den Länder, Bund und Kirchen zu je einem Drittel einzahlen müssen, Anfang des Jahres beschlossen.

Entschädigt werden sollen mit dem Geld ehemalige Heimkinder, die zwischen 1949 und 1975 Opfer von Unrecht und Misshandlungen geworden sind. Der vom Bundestag eingesetzte „Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ hatte Ende 2010 in seinem Abschlussbericht die Einrichtung eines solchen Fonds vorgeschlagen. Daraus können beispielsweise Rentenausgleichszahlungen sowie psychologische Hilfen für die misshandelten Heimkinder finanziert werden. Die Kirchen hatten von vornherein betont, sie seien bereit, sich ihrer Verantwortung zu stellen und ihren Beitrag zu dem gemeinsamen Fonds zu leisten.

Quelle : domradio.de

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kittiara

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Dienstag, 22. November 2011, 14:29

Habe ich das richtig verstanden, das die Landesjugendämter die Anlaufstelle sein soll.... Ich bin heute 64 Jahre alt ,soll ich als alte Frau zum Jugendamt gehen, und den Jungen Mitarbeiter meiner Lebensgeschichte klarmachen, und dennen beibringen wie wie die Jugendämter zu DDR zeiten mit uns umgegangen sind... Es ist 52 Jahre her. Die lachen mich aus.. Heute gibt es ganz andere Erziehungsmethoden .. Ich finde es eine Schande wie die Politiker mit den Heimopfer umgehen l.g. Irmchen

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jw1hal (22.11.2011), WernerR (19.02.2012)

alrosch

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Dienstag, 22. November 2011, 20:28

Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

Viele EHK werden vergeblich auf eine Entschädigung warten, einige wissen nicht wie und wo muss ich mich melden? Dann gibt es andere, die den EHK die €uros wieder abluxen, das kann alles passieren. Also aufgepasst Leute, seid alle wachsam! :rolleyes: :P :thumbup: :thumbsup:

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Dienstag, 6. Dezember 2011, 00:35

Home Nachrichten Mecklenburg-Vorpommern
dpa vom 05.12.2011 12:46
Kirche zahlt 58 000 Euro für Heimkinder

Schwerin (dpa/mv) - Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Mecklenburgs beteiligt sich mit rund 58 000 Euro am Hilfsfonds für misshandelte Heimkinder der 1950er und 1960er Jahre. Die Kirchenleitung in Schwerin gab jetzt die erste Jahresrate in Höhe von 17 500 Euro frei, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Vorgesehen sind drei Jahresraten. Auf den Entschädigungsfonds in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro hatte sich der Runde Tisch Heimerziehung vor einem Jahr geeinigt.

Die Evangelische Kirche trage zehn Millionen Euro bei, wovon die Landeskirchen acht Millionen Euro aufbringen müssten, erklärte der Sprecher. Zwei Millionen Euro übernehme die EKD. Mit dem Geld werden Menschen entschädigt und unterstützt, die in den 50er und 60er Jahren in Kinderheimen - darunter auch zahlreiche kirchliche Einrichtungen - misshandelt oder missbraucht wurden.

Quelle : Ostsee-Zeitung.de

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WernerR (19.02.2012)

75

Donnerstag, 26. April 2012, 12:45

an wen wende ich mich, wenn ich aus dem fond geld haben möchte?

Verwendete Tags

17. Wahlperiode, Abgeordneten, Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung, Anerkennung der erlittenen Nachteile und Schädigungen, Anerkennung der Leiden der ehemaligen Heimkinder, Anerkennung des erlittenen Unrechts, Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder, Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen, Anknüpfungspunkt ist allein das den Betroffenen zugefügte persönliche Unrecht, Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Arbeit und Arbeitszwang, Arbeitszwang, Arreststrafen, Arreststrafen und Essensentzug, Ausgrenzung der Heimkinder, besonderem Hilfebedarf, besonderen Hilfebedarfs, besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder, Betriebe die Heimkinder beschäftigten, Betroffene, Briefzensur, Bundesrepublik Deutschland, Bundestag, Christine Bergmann, Cornelia Möhring, Demütigende Strafen, Der Anspruch ist unpfändbar und nicht vererbbar, Der Rechtsstaat Bundesrepublik hat seine eigenen Ansprüche gegenüber den Heimkindern nicht eingelöst, Deutschen Bundestag, Deutscher Bundestag, Diana Golze, Die Entschädigungszahlungen sind unabhängig von anderen Ansprüchen und nicht auf sie anrechenbar, Die Heimerziehung in der DDR bedarf ebenso einer kritischen Aufarbeitung, Dr. Gregor Gysi, Drucksache 17/6093, Drucksache 17/6093 - 08. 05. 2011, Ehemalige Heimkinder, ehemaligen Heimkindern aus der DDR, ehemaligen Heimkindern deren Heimzeit in den 40er-Jahren lag, ehemaligen Heimkindern mit Behinderung, eine gerechte Entschädigung muss an dem verübten Unrecht ansetzen, Einmalzahlung von 54.000 Euro eingeführt, Einsatz von Medikamenten/Medikamentenversuche, Elementare Grundsätze der Verfassung, Entschädigung, Entschuldigung, Erziehungsheimen, Erziehungsheimen der Bundesrepublik, Essensentzug, Federal Republic og Germany, Fehlende oder unzureichende schulische und berufliche Förderung, finanzielle Entschädigungen, Finanzierung, Folgeschädenfonds, Fonds, Fraktion DIE LINKE, Germany, Gesetzentwurf für ein Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz, Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung, gleichwertige Anerkennung, Gregor Gysi, Halina Wawzyniak, Heidrun Dittrich, Heimerziehung, Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz, Heimkinder, höhere Einmalzahlung, Jörn Wunderlich, Jutta Krellmann, Katja Kipping, Kersten Steinke, Kindern und Jugendlichen, Klaus Ernst, Kollektivstrafen, Kontaktsperren, Kontaktsperren und Briefzensur, körperliche Integrität, Körperliche Züchtigung, Leid, Leid und Unrecht, Leid und Unrecht erfahren, Manfred Kappeler, Matthias W. Birkwald, Medikamentenversuche, Menschenwürde, monatliche Entschädigungsleistung in Höhe von monatlich 300 Euro, Opferentschädigung, Opferrente, Personengruppe der Heimkinder, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Recht auf persönliche Freiheit, Rechtsstaat Bundesrepublik, Rechtsstaatsprinzip, Rechtsverstößen, Rehabilitierung, Religiöser Zwang, Rolle der Heimerziehung, Rolle der Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz, Sabine Zimmermann, Sexuelle Gewalt, stationärer Heimunterbringung, Strafen, Strafen in der Heimerziehung, System Heimerziehung, systematische Unrecht, Traumatisierungen, Ulla Jelpke, Unabhängige Beauftragte des Runden Tisches Sexueller Missbrauch, Unantastbarkeit der Menschenwürde, Unrecht, Unrechtssystems der Heimerziehung, Unterstützung für Opfer der Heimerziehung, Verantwortlichen, Wolfgang Neskovic, Yvonne Ploetz, zahlreichen Rechtsverstößen

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