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micky

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Zwillinge

21

Montag, 16. Januar 2012, 13:34

Thema: skandalheim
Wilhelminenberg: Rechtsanwalt sammelt Spenden für Heimkinder
Johannes Öhlböck will die beiden Frauen, die den Stein rund um die Misshandlungen im Schloss Wilhelminenberg ins Rollen gebracht haben, nun kostenlos vertreten.

Die Diskussion um die Aussagen jener beiden Frauen, die im KURIER-Interview erstmals über Serienvergewaltigungen im ehemaligen Kinderheim Schloss Wilhelminenberg berichtet haben, reißt nicht ab.

Johannes Öhlböck will die beiden Frauen, die mittlerweile von der Stadt Wien entschädigt wurden, vor Gericht vertreten, um weiteren Schadensersatz geltend zu machen. Öhlböck: "Die Republik Österreich hat den beiden Frauen keine Verfahrenshilfe zuerkannt. Die Stadt Wien stellt sich auf den Standpunkt, dass die Ansprüche der beiden Frauen verjährt sind."

Der Anwalt selbst will die beiden ehemaligen Heimkinder kostenlos vertreten. "Als Rechtsanwalt fordere ich, dass diese Verbrechen und Schadenersatzansprüche daraus nicht verjähren dürfen. Die finanziellen Mittel der beiden Frauen sind eng begrenzt. Ich habe mich daher in diesem besonderen Fall entschlossen, sie unentgeltlich zu vertreten", sagt Öhlböck. Da jedoch keine Chance auf Verfahrenshilfe besteht, hat der Anwalt eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Via Internet soll Geld für die Finanzierung des Gerichtsverfahrens gesammelt werden.

Prominente Unterstützer sind unter anderem der ehemalige ZIB-Sprecher Gerald Groß und die ehemalige Ö3 -Moderatorin Daniela Zeller. Groß: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar. Daher unterstütze ich die Initiative von Dr. Öhlböck." Mittlerweile haben sich wieder zwei Frauen beim KURIER gemeldet, die sexuellen Missbrauch im Kinderheim Wilhelminenberg bestätigen. Es gibt aber auch Stimmen von Heimzöglingen, die sich Vergewaltigungen am Wilhelminenberg "nicht vorstellen" können.

Quelle : Kurier

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Zwillinge

22

Montag, 16. Januar 2012, 13:37

Ex-Zögling Wolfgang Focke sitzt im Münsteraner Arbeitskreis Heimkinderfond
Bald fließt ein bisschen Geld
VON MARIANNE SCHWARZER
Die ehemaligen Heimkinder, die jahrelang missbraucht und ausgebeutet worden sind, sollen Geld bekommen. Wolfgang Focke gehört zu dem Arbeitskreis Heimkinder-Fonds, der den Prozess begleitet.

Lügde-Sabbenhausen. Wie berichtet, hat der bundesweite Runde Tisch "Heimerziehung", der sich mit dem Unrecht an Tausenden von Heimkindern, meistens ins kirchlicher Obhut, befasst hat, den Opfern einen Fonds über 120 Millionen zugesagt. Damit sollen die Männer und Frauen, von denen viele am Existenzminimum leben, eine Entschädigung bekommen: Viele von ihnen haben jahrelang unentgeltlich oder für einen Hungerlohn geschuftet. In die Rentenkasse hat in dieser Zeit niemals jemand für sie eingezahlt. "Es war ein rechtsfreier Raum. Und wo keine Rente eingezahlt worden ist, kann auch keine ausgezahlt werden", sagt Focke bitter.

Info
Unentgeltlich oder schlecht bezahlt haben viele Heimkinder arbeiten müssen, ohne dass für sie in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Nun sollen sie einmalig Zahlungen aus dem 120-Millionen-Euro-Fonds bekommen: Ungelernte Frauen pro Monat Arbeit 200 Euro, Männer 170. Es ist noch vieles unklar, wie Michael Lehmkuhl, Referatsleiter beim Landesjugendamt, erklärt: "Es gibt noch keine gesetzliche Regelung, dass die einmaligen Zahlungen für die entgangenen Rentenansprüche nicht beispielsweise auf die Grundversorgung angerechnet werden. Hier muss der Bund noch die Voraussetzungen schaffen." Es gibt auch noch keinen endgültigen Entwurf für die geplante Verzichtserklärung: "Es kann nicht sein, dass jemand mit der Annahme des Rentenausgleichs die Ansprüche verliert, die er vielleicht noch aufgrund des Opferentschädigungsgesetzes hätte", sagt Lehmkuhl. Betroffene können formlos Anträge stellen. Kontaktadressen unter fonds-heimerziehung.de/. (an)

In Nordrhein-Westfalen wurden zwei Stellen in Planung, eine in Köln, und eine, die in Münster beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe angesiedelt ist. Wolfgang Focke, der in Sabbenhausen lebt und sich seit Jahren für die Interessen der ehemaligen Zöglinge einsetzt, ist gemeinsam mit zwei Leidengenossinnen eingeladen, an dem eigens eingerichteten Arbeitskreis beim Landesjugendamt teilzunehmen. Er hat unter anderem eine Mittlerfunktion: "Manche Betroffenen kriegen schon Zustände, wenn sie das Wort Jugendamt überhaupt hören, denn schließlich waren es vielfach diese Ämter, die daran mitgewirkt haben, dass die Heimkinder unter solchen Umständen leben müssen", erklärt Wolfgang Focke.

Jetzt hat sich das frisch installierte Gremium in Münster getroffen. "Aber es ist überhaupt noch nichts klar", beklagt Focke. Kann es auch noch nicht, sagt Referatsleiter Michael Lehmkuhl. "Die feste Zusage vom Bund ist erst im November gekommen, vorher konnten wir die Stellen für die Ansprechpartner nicht ausschreiben." Jetzt sind die Ausschreibungen für zwei auf drei Jahre befristete Stellen zumindest auf dem Weg. Bis die neu-en Mitarbeiter da sind, nimmt Lehmkuhl selbst bereits Anfragen entgegen. Es kommen viele: "Ich hatte bis bereits 250 direkte Kontaktaufnahmen per Mail oder Telefon. Hinzu kommen noch einmal 300 bis 400 Anfragen, die der Runde Tisch jetzt nach Münster als zuständige Anlaufstelle weitergeleitet hat." Wer nicht selbst kommen kann, wird aufgesucht, wenn er es denn wünscht: "Viele Betroffene haben noch nicht einmal Geld für eine Zugfahrkarte."

Quelle : LZ.de

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23

Samstag, 21. April 2012, 12:32

Hallo zusammen,mir fehlen die Worte.

Diözese hält Vorwürfe über Missbrauch im Kinderheim für unzutreffend

Die Missbrauchsvorwürfe ehemaliger Heimkinder eines Horts in Hürbel (Kreis Biberach) sind der Diözese Rottenburg-Stuttgart zufolge "unzutreffend". Ein kircheninterner Historiker habe seit November zahlreiche Akten aus Archiven gesichtet und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Aktenlage die Vorwürfe nicht bestätige, sagte der Vorsitzende der "Kommission sexueller Missbrauch", Markus Grübel, am Donnerstag in Biberach.

Die Erziehungsmethoden einiger Bonlandener Franziskanerinnen in den 60er- und 70er Jahren seien sicherlich fragwürdig gewesen, dennoch sei die Atmosphäre nicht so negativ gewesen, wie die Betroffenen behaupteten. Weitere Zeitzeugen würden dies bestätigen, sagte Grübel weiter.

Drei ehemalige Heimkinder, die heute um die 50 Jahre alt sind und ab dem Säuglingsalter bis zur Pubertät in dem Hort lebten, hatten den damaligen Schwestern und Jugendämtern im vergangenen Herbst in zahlreichen Medienberichten physische und psychische Misshandlungen sowie Medikamentenmissbrauch vorgeworfen. Viele Säuglinge und Kleinkinder seien nach Aussagen der früheren Heimbewohner außerdem nach rätselhaften Todesfällen auf einem Friedhof anonym "verscharrt" worden.

"Die Medikation, Kinder durch Psychopharmaka ruhig zu stellen, ist nachweislich durch Fachärzte aufgrund individueller Diagnosen erfolgt", sagte Grübel. Heute sähen Medizin, Psychiatrie und Psychologie vielleicht manches anders, räumte der Kommissionsvorsitzende ein.

Die Protokolle seien lückenlos, die Schwestern hätten jeden Einkauf von Medikamenten, jede Vergabe und das Verhalten der Kinder genauestens dokumentiert, sagte der Diözesanhistoriker Stephan Janker, der die Recherchen für die Kirche anstellte. Auch die Todesursachen seien genauestens aufgelistet und "keinesfalls mysteriös". Von den 4.200 Kindern, die seit der Öffnung des Heims im Jahr 1908 bis zur Schließung Anfang der 80er Jahre dort gelebt haben, starben den Angaben zufolge 303, der größte Teil zwischen 1908 und 1924.

Die Kinder seien entweder auf dem eigenen Friedhof des Heims oder in den Gemeinden ihrer Eltern bestattet worden, sagte Janker weiter.

Die drei anwesenden früheren Heimkinder bezeichneten die Untersuchungsergebnisse der Diözese indessen als "unwahr und empörend" und warfen der Kirche "Verschleierung" vor. Die Männer fordern weiterhin eine angemessene Entschädigung. "Ich weiß doch, was ich damals erlebt habe", sagte einer von ihnen.

Quelle: T Online

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Samstag, 21. April 2012, 12:44


uns kindern ist doch beigebracht worden
...du sollst nicht lügen..
das gilt wahrscheinlich doch nur für kinder :cursing:

Signatur von »trullahups«
ein leben ohne leben
was für ein leben

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