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Ehemaliges Heimkind klagt – Klage auf 1,6 Millionen Entschädigung

Antworten im Thema: 7 » Der letzte Beitrag (24. August 2013, 00:17) ist von Martin MITCHELL.

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Löwe

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Mittwoch, 21. September 2011, 03:51

Ehemaliges Heimkind klagt – Klage auf 1,6 Millionen Entschädigung


Zitat


hpd - Humanistischer Pressedienst
20 Sep 2011 - 07:22 Nr. 11983

Heimkinder

Klage auf 1,6 Millionen Entschädigung


@ hpd.de/node/11983

[ Trier Rechtsanwalt Robert Nieporte hat das Mandat in diesem Entschädigungsverfahren ! ]


LINZ/WIEN/TRIER. (hpd) Der ehemalige Heimzögling Jenö Alpar Molnar hat das Land Oberösterreich wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte und wegen institutionalisierten Unrechts auf 1,6 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Sein österreichischer Rechtsvertreter ist Staranwalt Dr. Gabriel Lansky, der ein Präzedenzurteil zu erwirken gedenkt. Die Klage wurde vom Landesgericht Linz nun angenommen, der hpd sprach mit Jenö Molnar.

Jenö Alpár Molnár, der inzwischen in Trier einen Copyshop betreibt, wurde mit zehn Monaten von der amerikanischen Militärpolizei entführt und 14 Jahre in zwei Kinderheimen in Oberösterreich versteckt, in denen er brutal misshandelt, sexuell missbraucht und als Kleinkind beinahe zu Tode geprügelt wurde. Sein Vater war US-Soldat, seine Mutter ungarischer Abstammung, ihr Vater Professor. Seine Heimunterbringung geschah gegen den Willen der Eltern, die nicht gefragt, ja nicht einmal darüber informiert wurden. Molnar meinte gegenüber dem hpd: „Es kann doch nicht sein, dass Unrecht geschieht, dass Menschenrechte verletzt werden, dass Kinderrechte verletzt werden, und das Land Oberösterreich kommt ungestraft davon!“

Hinzu kommt, dass in der Nachkriegszeit viele ehemalige Nazis noch im Dienst waren, auch in der Jugenderziehung. „Sie waren roh, hatten kein Mitgefühl, waren abgestumpft und hatten keine Sensibilität für Kinder“, erzählt Molnar. Das System der Jugendfürsorge war damals, in der Nachkriegszeit, überhaupt nicht einsehbar. Es war ein geschlossenes System, das kaum kontrolliert werden konnte. Die Heime lagen weitgehend abseits, die Jugendämter waren straff organisiert, auch teilweise mit ehemaligen Nazis besetzt, und man achtete darauf, dass nichts nach außen drang.

Anderthalb Jahre Schriftverkehr

Bereits am 12. Februar 2010 hatte Molnars Trierer Anwalt Robert Nieporte dem Landeshauptmann Oberösterreichs, Dr. Josef Pühringer (ÖVP), ein erstes Schreiben zukommen lassen – welches dieser ignorierte. Der Ton der abgesandten Post verschärfte sich, bis dem Landeshauptmann im September 2010 mit einer Schadensersatzklage gedroht wurde, sollte er sich nicht binnen kurzer Frist melden. Molnars Anwalt, der durchaus Verständnis für eine ausreichende Bearbeitungszeit aufbrachte, hatte jedenfalls kein Verständnis „für ein Verhalten, welches massives Desinteresse an der Aufarbeitung des Verbrechens an ehemaligen Heimkindern ebenso wie an meinem Mandanten bekundet...“ Noch in diesem Schreiben vom 2. September 2010 bat Nieporte den Landeshauptmann um Auskunft darüber, ob eine außergerichtliche Klärungsbereitschaft bestünde. Am 16. September 2010, mehrere Wochen nach Ablauf der einst gesetzten Frist des 5. August 2010, ging Nieporte ein Schreiben des Landeshauptmanns zu, in welchem dieser um Verständnis dafür bittet, dass „die Bearbeitung der an die Opferschutzstelle herangetragenen Fäll einer gewissen Bearbeitungszeit bedürfen.“

Weitere Schreiben folgten, sowohl der einen wie der anderen Seite. Auch an die Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich ging am 12. Oktober 2010 ein Schreiben des Anwalts Robert Nieporte, in dem er um die Klärung der Verjährungsfrage ersucht und eine Schadensaufstellung entgangener Monatsgehälter von 1965 bis 2001, entgangene Rentenversicherungsbeiträge sowie entgangene Rente beziffert.

Am 8. August 2011 schickte Landeshauptmann Pühringer dem ehemaligen Heimkind Jenö Molnar persönlich ein Schreiben, in dem er endlich im Namen des Landes Oberösterreichs um Verzeihung bittet „für das erlittene Unrecht, die Gewalt und die physischen und psychischen Schmerzen, die von Menschen in Einrichtungen des Landes Oberösterreich bzw. in Pflegefamilien zugefügt wurden.“ Pühringer verweist auf die nächste Sitzung der Opferschutzkommission, in der die „neu genannten Umstände, die bisher nicht geprüft wurden“, besprochen werden sollten und ersucht um Verständnis für diese Vorgehensweise. Am selben Tag ging an den Anwalt Robert Nieporte ein Schreiben des Landeshauptmanns, in dem er im Namen des Landes Oberösterreich „höflich“ mitteilt, dass das Land Oberösterreich dessen Mandanten „als Geste des Bedauerns eine finanzielle Hilfe in Höhe von 20.000 Euro zuerkannt“ hat.

Da der Vorgang aus Sicht des Opfers und seines Anwalts demnach nicht zufriedenstellend verlief, reichte Nieporte im Namen Molnars am 16. August 2011 die Klage gegen das Land Oberösterreich, vertreten durch den Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, ein.
Nach der Entscheidung der Opferschutzkommission, dass sie Opferentschädigung zahlen werden, konnte die Klage auf den Weg gebracht werden. Es ist europaweit die erste von einem Gericht angenommene Klage wegen institutionalisierten Unrechts. Die Klagesumme beläuft sich auf 1.621.950,65 Millionen Euro.


Verbesserung der Situation für alle

Molnar geht es hauptsächlich darum, dass die Verjährung für die Misshandlung von Kindern in Österreich generell aufgehoben wird. Für das ehemalige Heimkind steht fest: „Wenn Kinder misshandelt werden, ist das wie Mord an der Kinderseele. Wo sie ein Leben lang drunter leiden. Und das darf nicht sein.“ Es geht ihm nicht nur um sich selbst. Er möchte die rechtliche Situation für alle betroffenen Heimkinder verbessern. Nach seiner Schätzung dürften es zehntausend Heimkinder sein, denen es ähnlich erging wie ihm. Mit seiner Verantwortung, gewissermaßen als Pionier für die anderen Betroffenen voranzugehen, kann Molnar „gut leben.“

Der Fall Molnar versus Land Oberösterreich wird vom Sender ORF eins im Rahmen der Sendung „Schauplatz Gericht“ von Anfang bis Ende begleitet. Der erste Drehtag ist bereits absolviert. Das Medienecho ist also bemerkenswert. Das dürfte nicht zuletzt auf die Betreuung des Staranwalts Lansky zurückzuführen sein. Lansky tritt an die Seite des deutschen Anwalts von Molnar, Robert Nieporte, denn dieser kann in Österreich nicht allein tätig sein. Der Assistent von Jenö Molnar, Werner Fermer, hatte einfach in der Kanzlei des Staranwalts angerufen und gefragt, ob diese den Fall übernehmen würden.

Lansky, der auch Natascha Kampusch vertrat, ist gleichzeitig Anwalt der Österreichischen Bundesbahn und gilt dennoch als „Linksanwalt“. Er beschäftigt 120 Mitarbeiter, 45 von ihnen sind Juristen, unterhält zwei Büros in Wiens City und in vielen europäischen Hauptstädten. Im Kollegenkreis hat Lansky einen ausgezeichneten Ruf als Fachjurist, wobei seine Methoden umstritten sind. Über ihn wird gesagt, er spiele fabelhaft auf der Medienklaviatur und habe ein „irres Netzwerk“. Mithilfe seiner Medienkontakte setze er dann auch die Behörden unter Druck. Auf derlei Beschreibungen kontert Lansky: „Man darf als Anwalt eben kein Weichei sein.“

Zu seiner Motivation, für das ehemalige Heimkind Jenö Molnar pro bono tätig zu werden, sagte Lansky in den Salzburger Nachrichten: “Ich finde es spannend, in dieser menschenrechtlichen Frage ein Präzedenzurteil zu erwirken. Und ich gehe davon aus, dass das Land Oberösterreich sich hüten wird, in so einem schrecklichen Fall das Wort Verjährung auch nur in den Mund zu nehmen.”

Fiona Lorenz

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Mittwoch, 21. September 2011, 04:09

Ehemaliges Heimkind klagt – Klage auf 1,6 Millionen Entschädigung

.
Ehemaliges Heimkind klagt
Klage auf 1,6 Mill. Entschädigung

hpd - Humanistischer Pressedienst

@
hpd.de/node/11983


Für alle Zweifler und Skeptiker.


OÖ-Nachrichten [ Oberösterreich ]
Nachrichten.at [ Österreich ] [ .at = Österrreich ]

@ nachrichten.at/oberoesterreich/art4,691655

Zitat

Artikel: 19. August 2011 - 00:04 Uhr

Robert Stammler

Staatenloses Heim-Opfer saß wegen Homo-Paragraf auch im „Kerker“

LINZ. Das Waisenkind, das nie eines war, 19 Jahre in Erziehungsheimen verbrachte und dort vergewaltigt und geschlagen wurde: Das Schicksal von Jenö Molnar macht betroffen. In seiner Klage gegen das Land Oberösterreich ist exakt aufgeschlüsselt, wieso der 65-Jährige 1,6 Millionen Euro Entschädigung verlangt.

Rund 1,6 Millionen Euro Schadenersatz scheinen sehr hoch angesetzt, Molnars Anwälte können das Zustandekommen der Summe genau aufschlüsseln.

Der 1946 geborene Sohn einer ungarischen Lehrerin aus Lambach und eines bis heute unbekannten US-Soldaten wird rechtlich vom deutschen Advokaten Robert Nieporte aus Trier, wo Molnar heute wohnt, und dem bekannten Wiener Anwalt Gabriel Lansky vertreten. Der größte Teilbetrag ist der Verdienstentgang mit 648.000 Euro. Der staatenlose Jugendliche wurde im Alter von 19 Jahren aus dem Heim „entlassen“ und landete ohne Papiere, Berufsausbildung und Lehrabschluss auf der Straße. Einen Vormund hatte der Bursch mit 16 zwar bekommen, dieser hätte sich aber nie um ihn gekümmert, heißt es in der Klage, die beim Landesgericht Linz anhängig ist.

Bis 1991 arbeitete der Mann schwarz. Erst dann erhielt der nach Deutschland Ausgewanderte die ungarische Staatsbürgerschaft, und erst 2000 erhielt er für Deutschland eine unbefristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis und konnte sich selbstständig machen. Zusätzlich zu den 648.000 Euro machen die Anwälte noch 240.000 Euro Verlust von Pensionsbeiträgen geltend.

632.500 Euro verlangt Molnar für 6325 Tage in Erziehungsheimen, die unrechtmäßig gewesen seien. Obwohl seine Mutter noch lebte, wurde dem Kind eingebläut, er sei ein Waisenkind. Die Anwälte berechnen den Schadenersatz pro Heimtag mit 100 Euro – der Tagsatz, der bis vor Kurzem Häftlingen zustand, die zu Unrecht im Gefängnis waren.

Dazu will Molnar Entschädigung für 182 Tage „schwerer Kerker“. Der Mann war 1965 wegen der Beziehung mit einem anderen Mann nach dem damaligen „Homo-Paragrafen“ verurteilt worden, der Jahre später für menschenrechtswidrig erklärt wurde. Genau diese Verurteilung war der Grund, warum Molnar keine österreichische Staatsbürgerschaft bekam. Beim Amt der Landesregierung riet man dem Vormund, den Antrag wegen der Verurteilung zurückzuziehen.

Siehe auch:
»Gewalt in Kinderheimen: Viele NS-Funktionäre als Erzieher« ( 17.08.2011 ) @
nachrichten.at/oberoesterreich/art4,690217
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3

Donnerstag, 22. September 2011, 01:50

Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit Peanuts abgespeist werden.

.
NDR
@ ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/heimkinder143.html

Stand: 21.09.2011 17:39 Uhr

Ex-Heimkinder pochen auf mehr Entschädigung
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Zwillinge

4

Donnerstag, 22. September 2011, 12:20

Stand: 21.09.2011 17:39 Uhr
Ex-Heimkinder pochen auf mehr Entschädigung

Die erste Sitzung "Runder Tisch Heimkinder" zur Aufarbeitung des Unrechts in deutschen Kinderheimen der frühen Bundesrepublik findet am 17. Februar 2009 im Deutschen Bundestag in Berlin statt. © dpa picture alliance Fotograf: Wolfgang Kumm Detailansicht des Bildes Am Runden Tisch haben Politiker und Experten festgestellt, dass den Heimkindern Unrecht widerfahren ist. Zehntausende Kinder und Jugendliche sind in den fünfziger und sechziger Jahren in Heimen aufgewachsen, wo Demütigungen, sexuelle Übergriffe und Arbeitszwang vielfach an der Tagesordnung waren. Schweres Unrecht wurde ihnen angetan, zu diesem Ergebnis kam nach zwei Jahren Beratung ein Runder Tisch. Daraufhin beschloss der Bundestag im Sommer eine Entschädigungszahlung von 120 Millionen Euro. Doch das reicht den ehemaligen Heimkindern in Niedersachsen nicht. Sie sind nun erneut vor das Bundesverfassungsgericht gezogen.
Menschenrechtsverletzung soll anerkannt werden

Er habe in Karlsruhe einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung gestellt, wonach der Bundestagsbeschluss ausgesetzt werden solle, sagte Gregor Ter Heide aus Melle bei Osnabrück am Mittwoch. Er sei zuversichtlich, dass er diesmal Erfolg habe. Wenn nicht, werde er vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Eine Verfassungsbeschwerde hatte Karlsruhe kurz zuvor aus formalen Gründen abgelehnt. Gewalt und Demütigungen, die er und die übrigen Heimkinder in Kinderheimen und Jugendfürsorgeanstalten erlitten hätten, müssten als Menschenrechtsverletzungen anerkannt werden, forderte Ter Heide. Dann sei eine Verjährung dieser Taten ausgeschlossen.
Opferentschädigungsgesetz würde mehr Geld bedeuten

Der Bundestag und der Runde Tisch Heimerziehung hätten eine solche Formulierung absichtlich vermieden, werfen Ter Heide und der Sprecher der ehemaligen Heimkinder in Niedersachsen, Jürgen Beverförden, den Politikern und Experten vor. Würden die Taten als Menschenrechtsverletzungen anerkannt, müsse ein Opferentschädigungsgesetz aufgelegt werden. Damit würden viel höhere Entschädigungszahlungen einhergehen als vom Bundestag beschlossen, erläuterten die Beschwerdeführer.
"Nur 666 Euro ist doch nicht gerecht"

Teile man die für Rentennachzahlungen vorgesehenen 20 Millionen Euro auf die rund 30.000 Heimkinder auf, erhalte jeder lediglich rund 666 Euro einmalig ausgezahlt: "Das kann doch nicht gerecht sein", so Ter Heide. Die meisten hätten über Jahre schwere Arbeit geleistet, für die sie nicht entlohnt worden seien und für die sie natürlich auch keine Rentenbeiträge hätten leisten können.
Gelder für Therapien sind nicht gewollt

Die für Therapien gedachten Gelder würden voraussichtlich gar nicht benötigt, erläuterte Beverförden: "Die meisten wollen keine Therapien. Sie sind alt und wollen keine erneute Traumatisierung." Zudem hätten einige Krankenkassen bereits signalisiert, dass sie die Kosten übernehmen würden. Stattdessen werde aber ein Teil der 100 Millionen Euro für "überflüssige" Forschungen ausgegeben: "Es ist alles bekannt. Wir brauchen keine weiteren Forschungen."

Quelle : NDR . de

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Dienstag, 28. Mai 2013, 04:58

Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit Peanuts abgespeist werden.

.
Aus Österrreich von den Autoren selbst wurde ich heute 27.05.2013 10:05 (MEZ) per E-mail darauf aufmerksam gemacht:

( Und das Ganze könnte natürlich genauso gut auf Deutschland zutreffen ! )

Zitat

INGRID BAUER, ROBERT HOFFMANN, CHRISTINA KUBEK

»Abgestempelt und ausgeliefert
Fürsorgeerziehung und Fremdunterbringung in Salzburg nach 1945. Mit einem Ausblick auf die Wende hin zur Sozialen Kinder- und Jugendarbeit von heute«

Ausgehend von den Stimmen der Betroffenen analysiert dieses Buch die Verantwortungskette hinter dem staatlichen System der österreichischen Fürsorge- und Heimerziehung nach 1945. Am Beispiel Salzburg werden das Zusammenwirken von Jugendämtern, heilpädagogischen Einrichtungen, Erziehungsheimen und Politik untersucht sowie der gesetzliche Rahmen und die gesellschaftlichen Haltungen, Normen, aber auch Problemlagen, die dem Handeln der AkteurInnen zugrunde lagen.

In den Blick genommen werden aber auch Gegendiskurse und alternative Entwürfe zur repressiven, vielfach menschenverachtenden Praxis des alten Systems, die sich ab den 1970er Jahren langsam zum Paradigmenwechsel einer Orientierung am „Wohle des Kindes“ und seiner Rechte verdichten.

Die vorliegende Studie wurde von einem Team von HistorikerInnen erarbeitet.

Abgeschlossene Geschichte ist ihr Thema jedoch nicht, weil tausende Betroffene von damals die Folgen von Ausgrenzung, Stigmatisierung, Demütigung, Gewalt, Missbrauch bis heute mit sich tragen und die gesellschaftliche Verantwortung für das erlittene Unrecht zu Recht einfordern.

QUELLEN:
http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5263
http://www.amazon.de/Abgestempelt-ausgeliefert-F%C3%BCrsorgeerziehung-Fremdunterbringung-Jugendarbeit/dp/3706552639
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/heimkinder-studie-abschiebung-gegen-willen-der-eltern-55397/
http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=50885 ( Seite beginnt mit Leerraum - bitte runter scrollen )

.
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6

Donnerstag, 22. August 2013, 03:59

Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit Peanuts abgespeist werden.Ü

.
Die in diesem (gleich anschließend, weiter unten, geschilderten) institutionellen Missbrauchsfall mandatierten Rechtsanwälte, der deutsche Anwalt Robert Nieporte und der österreichische Anwalt Gabriel Lansky, haben es geschafft für den ersten ihrer vielen Mandanten in solchen Missbrauchsfällen / Misshandlungsfällen „eine angemessene Entschädigung“ zu erstreiten ! :

Zitat

[ Österreich ] KURIER.AT @ http://kurier.at/chronik/oesterreich/250-000-euro-fuer-ein-missbrauchsopfer/23.442.668?fb_action_ids=646104935407314&fb_action_types=og.recommends&fb_ref=s%3DshowShareBarUI%3Ap%3Dfacebook-like&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7b%22646104935407314%22%3A318891088247828%7d&action_type_map=%7b%22646104935407314%22%3A%22og.recommends%22%7d&action_ref_map=%7b%22646104935407314%22%3A%22s%3DshowShareBarUI%3Ap%3Dfacebook-like%22

Letztes Update am 21.08.2013, 06:00

[ mit Foto: Das Kloster Mehrerau in Bregenz, Vorarlberg ]

250.000 Euro für ein Missbrauchsopfer

[ das vielfach von einem Pater, Pater Johannes, im Internat vergewaltigt wurde ]

Das Vorarlberger Kloster Mehrerau stimmte einem außergerichtlichen Vergleich zu.

[ und wird auch alle bisher anfallenden Anwaltskosten übernehmen (heißt es aus dem Umfeld der Opfer) ]

Zwischen 5000 und 25.000 Euro gesteht die katholische Kirche jenen Betroffenen zu, die in ihren Einrichtungen körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt waren.

Nun traf das Zisterzienser-Kloster Mehrerau in Bregenz [
WIKIPEDIA @
http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrerauer_Kongregation ] eine möglicherweise richtungsweisende Entscheidung: Einem ehemaligen Internatsschüler des Stiftsgymnasiums, den ein Pater Anfang der 1980er-Jahre mehrfach vergewaltigt hatte, sollen außergerichtlich 250.000 Euro zugestanden worden sein. Kloster und Anwalt des Opfers haben über die Entschädigungssumme eine Schweigeklausel vereinbart.

Mit der Rekordsumme an die Öffentlichkeit ging die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt, die den Mann bei seiner Klage finanziell unterstützte. „Natürlich war es der Wunsch des Klosters, dass die Summe geheim bleibt“, erklärte Sepp Rothwangl, Sprecher der Plattform, dem KURIER. „Wir finden es aber eine extrem wichtige Information für alle Opfer von Gewalt, wie viel die Kirche zu zahlen bereit ist, wenn man klagt. Das ist das Zehnfache von den Almosen, die man von der Klasnic-Kommission erhält.“ Laut Rothwangl werde der Prozessausgang Schule machen. „Weniger Fälle als bisher angenommen sind verjährt.“

[ ......... ]

[ ... ] der Mann [ ......... ] jedoch nicht angezeigt, sondern in die Pfarre Sauters in Tirol versetzt.

Erst im Jahr 2004 drohte dem Vergewaltiger Ungemach. Ehemalige Internatsschüler zeigten ihn wegen sexueller Übergriffe an. Pater Johannes legte damals ein Geständnis ab (siehe Faksimile des Vernehmungsprotokolls). Da die Taten bereits strafrechtlich verjährt waren, wurde das Verfahren eingestellt.

Im Vorjahr wagten zwei Opfer einen erneuten Anlauf und klagten das Kloster zivilrechtlich auf Schadenersatz und Verdienstentgang. Sowohl das Landesgericht Feldkirch als auch das Oberlandesgericht Innsbruck lehnten die vom Kloster vorgebrachte Einrede der Verjährung ab. Mit einem Opfer, einem 59-Jährigen, hat sich die Abtei im April 2013 verglichen – als Summe werden 50.000 bis 70.000 Euro genannt.

Der zweite Fall endete nun ebenfalls mit einem außergerichtlichen Vergleich. Die kolportierte Summe von 250.000 Euro ist höher als jede gerichtlich verfügte Schadenersatzzahlung, die bisher in Österreich ausbezahlt wurde.

[ ......... ]



Geständnis: Der Pater, Pater Johannes, aus Mehrerau hat bereits 2004 sexuelle Übergriffe zugegeben:
»
Ich habe gehofft, daß der Bube nichts erzählen wird, was aber nicht der Fall war, denn seine Eltern sind dann ins Kloster gekommen und haben Meldung gemacht. Damals war ich noch stark sexuell auf Buben bezogen. Damals war mein Drang so stark, daß ich die Folgen einfach in Kauf nahm. Heute denke ich mir, daß ich wahnsinnig war …«
»
Pater B……… gab bei seiner Einvernahme am 13.10.2004 von sich aus an, ab den 70er Jahren bis 1982 ingesamt ca 5 bis 10 seinerzeitige Internatsschüler sexuell mißbraucht zu haben, u.a. einen Knaben mit Familiennamen V………… V………… oder ähnlich.«


[ SELBST DAS GANZE, UNGEKÜRZT, IM ORIGINAL NACHLESEN:

KURIER.AT @ http://kurier.at/chronik/oesterreich/250-000-euro-fuer-ein-missbrauchsopfer/23.442.668?fb_action_ids=646104935407314&fb_action_types=og.recommends&fb_ref=s%3DshowShareBarUI%3Ap%3Dfacebook-like&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7b%22646104935407314%22%3A318891088247828%7d&action_type_map=%7b%22646104935407314%22%3A%22og.recommends%22%7d&action_ref_map=%7b%22646104935407314%22%3A%22s%3DshowShareBarUI%3Ap%3Dfacebook-like%22 ( diesen Link nehmen und in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ) ]


[ QUELLE: ] (KURIER) ERSTELLT AM 21.08.2013, 06:02
.
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Freitag, 23. August 2013, 06:15

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.
Da ich – nachträglich – die Einleitung zu dem unmittelbar vorhergehenden Beitrag ( Beitrag 6 vom Do. 22.08.2013, um 03:35 Uhr ) nicht selbst korrigieren kann, präsentiere ich Euch allen JETZT HIER – nach neuen Erkenntnissen – mit einer neuen ( mehr akkuraten ! ) Einleitung:

[ Nach Korrektur dieser Einleitung (am 23.08.2013) ] Die in diesem (gleich anschließend, weiter unten, geschilderten) institutionellen Missbrauchsfall mandatierten Rechtsanwälte der österreichischen Rechtsanwaltskanzlei RECHTSANWÄLTE BRANDTNER & DOSHI – mit Kläger-Anwalt Sanjay Doshi vorwiegend damit befasst – haben es geschafft für den ersten ihrer vielen Mandanten in solchen Missbrauchsfällen / Misshandlungsfälleneine angemessene Entschädigung“ in Höhe von 250.000 Euro zu erstreiten, bzw. einen Vergleich auszuhandeln ! ( für einen anderen, weiteren ihrer Mandanten hatten sie schon zuvor ungefähr 75.000 Euro erstritten, bzw. einen Vergleich ausgehandelt ) :

( Der deutsche Rechtsanwalt Robert Nieporte und der österreichische Rechtsanwalt Gabriel Lansky, soweit bekannt, befassen sich ebenso – auch weiterhin – mit ähnlichen Missbrauchsfällen / Misshandlungsfällen, auf gleicher Basis, und hoffen ebenso, für ihre Mandanten, „eine angemessene Entschädigung
“ zu erstreiten ! )
.
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Löwe

8

Samstag, 24. August 2013, 00:17

Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit Peanuts abgespeist werden.

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Zur gleichen Zeit (22./23.08.2013) als ich in diesem Diskussionsforum und auch in anderen Diskussionsforen auf DIE ZAHLUNG AN EHEMALIGE, zumindest in Österreich, ANGEMESSENER ENTSCHÄDIGUNG aufmerksam machte, habe ich auch eine gleichlautende Email an meine vielen Freunde in Europa, sowohl wie auch an alle für nur »den „Spatz in der Hand“ für deutsche ehemalige Heimkinder« verantwortlichen Entscheidungsträger und dazu aktiv Mitwirkende in Deutschland versandt, und diese auch weitgehend beim Namen genannt:
Unter anderem in dieser Email aufgezeichnete diesbezügliche Entscheidungsträger und Mitwirkende sind: Ursula von der Leyen (CDU); Dr. Sven-Olaf Obst [CDU]; Dr. Kristina Schröder (CDU); Hermann Kues (CDU); Dr. Antje Vollmer (GRÜNE); Marlene Rupprecht (SPD); Josef Philip Winkler (GRÜNE); Lutz Stroppe (Bundesregierung-Interessenvertreter/BMFSFJ/Kinder- u. Jugendhilfe); Georg Recht (Bundesregierung-Interessenvertreter – Versicherungsangelegenheiten); Nikolaus Schneider (EKD); Johannes Stockmeier (Diakonie); Dr. Hans Ulrich Anke (EKD); Maria Loheide (EKD / DIAKONIE – DWEKD); Johannes Stücker-Brüning (RKK / DBK); Georg Gorrissen (überzeugter Baptist, Jurist, ex-parteiloser Landespolitiker S.-H.); Dr. Peter Schruth; Dr. Christian Schrapper; Dr. Hans Siegfried Wiegand; Erika Tkocz; Elenore Fleh; Sonja Djurovic; Wolfgang Bahr; Michael-Peter Schiltsky; Wolfgang Petersen; Miccaelá Potter-Dulva; Marianne Döring; Renate Drews; Holger Wendelin; Katharina Loerbroks (EKD / DIAKONIE); []
In die genaue eins zu eins Aufzeichnung dieser Email bekommt man in dem schon seit langen Jahren von dem evangelischen Pfarrer a.D. Dierk Schäfer betriebenen Dierk Schäfers Blog in dem Beitrag mit der Überschrift »Meinten Sie nicht alle „der Spatz“ sei „besser“ für ehemalige Heimkinder „als“ eine angemessene Entschädigung?« @
http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/08/23/meinten-sie-nicht-alle-der-spatz-sei-besser-fur-ehemalige-heimkinder-als-eine-angemessene-entschadigung/#comments einen Einblick; und eine Kommentarmöglichkeit besteht dort ebenso [ diesen von mir hier angegeben Link nehmen und in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ].
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Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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zicklein (24.08.2013), Zwilli (24.08.2013), Angi90 (24.08.2013)

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