Retter Radio
Antworten im Thema: 128 » Der letzte Beitrag (12. Mai 2012, 10:23) ist von zicke.
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Denn die meisten wurden mit 14 eingewiesen,aber kaum wegen Fluchtversuche oder doch?
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Zitat
Am 26. März [ 2012 ] wird der Bericht zur Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Für die Entschädigung der Folgeschäden aus der Heimerziehung in der DDR wird es eine ähnliche Lösung wie bei den Heimkindern in den alten Bundesländern geben.
Zitat
// 15.03.2012 // 12:00 Uhr
PM - PRESSEMITTEILUNG
Neue Anlaufstelle für DDR-Heimkinder in Vorbereitung
Über die Bilanz ihrer Arbeit im letzten Jahr informierte die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Marita Pagels-Heineking bei einem Pressetermin in Schwerin.
Wie schon in den Jahren zuvor, wurden auch 2011 die Dienstleistungen der Landesbeauftragten verstärkt in Anspruch genommen. Auch die Anfragen von Medien und Forschern haben im letzten Jahr zugenommen. Von wachsender Bedeutung werden auch immer mehr die Beratungsanfragen von Parlamenten in den Kreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden.
Die Ansprüche an die Arbeit der Landesbeauftragten sind in den letzten Jahren sowohl qualitativ als auch quantitativ stetig gewachsen: „Offensichtlich ist es in den letzten Jahren gelungen, eine gesellschaftliche Atmosphäre zu schaffen, in der Aufarbeitung möglich ist“, so die Landesbeauftragte.
„Wir müssen aber sagen, dass wir die Belastungsgrenze der Behörde erreicht haben. Auch der Inhalt unserer Arbeit muss sich in den nächsten Jahren ändern. In der Vergangenheit entstand häufig eine falsche Fixierung auf die Stasi als einzigem Repressionsinstrument in der DDR. Wenn wir aber die Funktionsweise der SED-Diktatur verstehen wollen, müssen wir auch den Alltag der Menschen stärker in den Blick nehmen. Deswegen sollten die Aufgaben der Landesbeauftragten neu formuliert und die Behörde an die gesellschaftlichen Notwendigkeiten angepasst werden. Wir müssen uns mehr um die Folgen der Diktatur insgesamt kümmern“, sagte die Landesbeauftragte Marita Pagels-Heineking.
Deutlich wird das auch im neuen Arbeitsbereich, den die Landesbeauftragte ab Mitte des Jahres 2012 betreuen wird. Am 26. März wird der Bericht zur Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Für die Entschädigung der Folgeschäden aus der Heimerziehung in der DDR wird es eine ähnliche Lösung wie bei den Heimkindern in den alten Bundesländern geben. In allen neuen Bundesländern sollen Anlaufstellen für die Betroffenen eingerichtet werden, die in der Regel bei den Landesbeauftragten angesiedelt sind. Der Schweriner Landtag hat im Juni 2011 einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Arbeit der Beratungsstelle soll im Juli 2012 beginnen.
Wann genau die Beratungsstelle ihre Arbeit aufnimmt sowie über alle anderen Angebote informiert die Landesbeauftragte ab sofort hier auf der neuen Website.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JW1HAL« (16. März 2012, 07:59)
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Nach Auffassung von Pagels-Heineking sollen jedoch alle ehemaligen Heimkinder, egal ob sie in einem "normalen" oder in einem "speziellen" Heim waren, Hilfe aus dem geplanten Entschädigungsfonds bekommen, sofern sie dadurch bleibende Gesundheitsschäden erlitten haben. Der Bund und die ostdeutschen Länder bereiten derzeit einen Entschädigungsfonds mit rund 40 Millionen Euro vor, der jenem für misshandelte und missbrauchte Heimkinder in der alten Bundesrepublik ähnelt.
Zitat
Deutlich wird das auch im neuen Arbeitsbereich, den die Landesbeauftragte ab Mitte des Jahres 2012 betreuen wird. Am 26. März wird der Bericht zur Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Für die Entschädigung der Folgeschäden aus der Heimerziehung in der DDR wird es eine ähnliche Lösung wie bei den Heimkindern in den alten Bundesländern geben. In allen neuen Bundesländern sollen Anlaufstellen für die Betroffenen eingerichtet werden, die in der Regel bei den Landesbeauftragten angesiedelt sind. Der Schweriner Landtag hat im Juni 2011 einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Arbeit der Beratungsstelle soll im Juli 2012 beginnen.
Wann genau die Beratungsstelle ihre Arbeit aufnimmt sowie über alle anderen Angebote informiert die Landesbeauftragte ab sofort hier auf der neuen Website.
PM: Neue Anlaufstelle für DDR-Heimkinder in Vorbereitung, 15.03.2012, Schwerin @ landesbeauftragter.de/fileadmin/user_upload/downloads/pressemitteilungen/PM_LSTU-MV_neue-Anlaufstelle-DDR-Heimkinder_15032012.pdf [ Marita Pagels-Heineking – ihr eigener Pressebericht ! ]
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Nach wenigen Wochen Arbeit hat die Leiterin der neu eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder bereits wieder gekündigt. „Ich halte es für unverantwortlich, bei den Betroffenen Hoffnungen zu wecken und sie dann nicht zu erfüllen“, sagte die Sozialpädagogin und Traumafachberaterin Daniela Gerstner. Die Beratungsstelle war am 19. Januar von Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) eröffnet worden. Opfer der Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik können seit Jahresanfang Anträge auf finanzielle Hilfen stellen.
In Berlin haben sich in den ersten drei Monaten bislang rund 250 Betroffene gemeldet. „Wir platzen ziemlich aus den Nähten mit den Anfragen, ohne dass grundlegende Fragen bereits geregelt sind“, sagte Gerstner. Die drei Mitarbeiter sollen frühere Heimkinder bei ihren Anträgen auf Leistungen aus dem bundesweit eingerichteten Fonds unterstützen. In dem Fonds stehen insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. epd
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