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Antworten im Thema: 14 » Der letzte Beitrag (19. Januar 2012, 21:04) ist von JW1HAL.

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Forengeist

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Dienstag, 17. Januar 2012, 19:52

Neue Infos

Dieser Text wurde uns heute per Mail zugeschickt, habe ihn ein wenig bearbeitet und Adressen und Telefonnummern entfernt.
Ansonsten entspricht er dem Original.

Zitat

Berlin
Der DEMO protestiert auf das Schärfste!
Onlinemagazin „byme-magazin“

Herausgeber
Robby Basler

Frankfurt am Main, 16.01.2012


An die Präsidenten der Landtage

Zur Weiterleitung an die Fraktionen der Landtage

Pressetext des Onlinemagazin „byme-magazin“

verfasst von Robby Basler


Pressetext

zum kostenfreien Abdruck

um ein Belegexemplar wird gebeten



Seite 1. / 6.

Verein ehemaliger Opfer aus Heimerziehung von Veranstaltung ausgeschlossen!

Der DEMO- protestiert auf das Schärfste!

Am Wochenende 14./15. Januar 2012 fand in Berlin das erneute bzw. zweite Treffen ehemaliger Heimkinder statt. Hierzu hatte bereits im November 2011 die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe bzw. die Unterstützungsstelle Aufarbeitung Heimerziehung der DDR, sowie das Thüringer Ministerium für Familie und Soziales zu einem Werkstattgespräch eingeladen. Durch Beschluss der Familienministerkonferenz in Essen sollte geprüft werden, ob die für die Heimkinder West geschaffene Fondlösung für Hilfebedürftige Oper aus Heimerziehung sich auch für die Heimkinder Ost eigne. Hierfür wurde Prof. Schruth, der Staatsrechtswissenschaftler ist, als Ombudsperson eingesetzt, um aus den gewonnenen Informationen dieser Gespräche eine Expertise zu verfassen. Diese soll dann als Grundlage für Beschlüsse der Politik in Sachen Opferbefriedigung dienen.

Zu jenen ersten Werkstattgespräch waren nach Aussagen Prof. Schruth´s, „aus jedem neuen Bundesland zwei Opfer delegiert worden“. Nach welchen Kriterien die Opfer dabei ausgewählt wurden, „entzieht sich auch seiner Kenntnis“, so Schruth.

Für das Land Brandenburg war Frau Norda Krauel Teilnehmerin des Werkstattgespräches. „In diesem ersten Gesprächen wandte ich mich an Prof. Schruth und fragte an, ob weitere Teilnehmer geladen werden könnten, da hier Vertreter des einzigsten Vereins, dessen Satzungsziele es erlauben, für politische oder rechtliche Opferbelange zu sprechen, nicht eingeladen wurden. Ich schlug den Vorsitzenden des DEMO- Landesvereins Hessen e. V. Herr Lutz Adler und dessen Beiratsvorsitzenden Herr Robby Basler vor. Der DEMO (die ehemals minderjährigen Opfer) seien in dieser Angelegenheit rechtlich wie fachlich involviert, betonte ich“ so Norda Krauel. Nach Rücksprache mit AGJ- Mitarbeiterin Frau Kittel wurden die Herren dann als Begleitperson vom Veranstalter zugelassen und eingeladen. Beide Herren waren übrigens ebenfalls Opfer verfehlter Heimerziehung der DDR.

Seite 2. / 6.

Nachdem sich die Herren am Wochenende den Teilnehmern der Gespräche vorstellten, legte ein Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern Beschwerde ein, dass er es nicht akzeptiere, dass nun neue Gesichter in der Teilnehmerrunde platziert würden. Er werde die Veranstaltung verlassen, wenn diese neuen Herren mit am Tisch säßen. Hier war nun Prof. Schruth als Ombudsperson gefordert einzuschreiten. ...

den vollständigen Text findet Ihr hier: Aktionen - Aufruf zur Gründung des Dachverbandes

beste Grüße

robby
Aktionen - Aufruf zur Gründung des Dachverbandes, SED-Opfer - sed-opfer.byme-magazin.de, Euro. Gericht - bgh.byme-magazin.de

P.Claudius

Heute, 15:45
Wenn ihr euch so an die Gurgel geht, werdet ihr auch nichts erreichen. Einfach nur fürchterlich!

Norda

Heute, 16:03
Heimkinder werden des Saales verwiesen weil sie sich weigern zu schweigen . Was sollte dort eigendlich verschwiegen werden .Möchte nicht jeder von uns den Stand der Dinge wissen. Ich denke schon das es unser Recht sein sollte .

P.Claudius

Heute, 18:21
Es verlangt niemand, dass ihr schweigen sollt. Meine Kritik bezieht sich darauf "sich an die Gurgel" zu gehen. So, wie Robby Basler die Situation beschrieben hat, ist es wohl ziemlich heftig zugegangen. Mir geht es nicht um Schuld, das kann ich gar nicht beurteilen. Der Leser macht sich ein Bild.

P. Claudius

Heute, 18:31
Ich sehe paralelen zum RTH

Norda

Heute, 18:33
ich denke das meine pers. schuld darin liegt das ich erschienen bin . ich jedenfalls bin nicht zu wort gekommen .wir, die heimkinder die gehen musten erhielten nicht das recht irgendeine meinung zu äußern .ich denke das es niemanden geschadet hätte auch eine andere meinung hören zu dürfen .eine meinungsfindung kann es doch wohl nur geben wenn es auch unterschiedliche meinungen geben darf .ich für mich pers. ging da von aus , wenn ich schon eingeladen bin , auch frei sprechen zu dürfen . ich bin kein professor oder anwalt --ich bin eine betroffene !!!!!

ich als betroffene fühle mich in meiner meinungsfreiheit in solch einer situation definitiv eingeschränkt .

Rosi A.

Heute, 18:37
@ Norda , es ist diskriminierend und erbosend wenn so eine Ungerechtigkeit besteht , und Hr,Schruth nicht mal Herr der Lage war wie man lesen kann. Es macht mich wütend lesen zu müssen, das der der etwas sagen möchte , buchstäblich rausfliegt. Ich hoffe das hat ein saftiges Nachspiel !
Auch wenn Ich nicht anwesend war aber ein Kommentar muß Ich schreiben nachdem Ich den Bericht gelesen habe.

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Teddy 07

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Skorpion

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Dienstag, 17. Januar 2012, 23:59

Hallo Klaus!
Ich habe mir mal die Mühe gemacht,die von Dir veränderte Fassung des Textest im Orginal durch zu lesen.Es ist sehr interssant diese Fassung zu lesen,um den genauen Hintergrund
besser verstehen zu können.Nun habe ich dazu von anderer Seite auszugsweise die Schiderung zu diesem Text vergleichen können,der allerdings zu dem Orginaltext abweicht.Nun ist mir auch klar
weshalb zu der am 14./15.1.2012 in Berlin stattgefundenen Veranstaltung keine Informationen gemacht worden sind.Ich find es nur eine große Sauerei,das einen Tag vor dieser Ver-
anstaltung in Berlin genau die Personen des neu in Schwerin gegründeteten Interessenverband Heimerziehung Ost MV auf Einladung des Mitglieds des Bundestages Eckehardt Rehberg
hier in Rostock ein Arbeitsgespräch geführt haben.Ziel war es diesen Herrn an Ihrer Seite zu gewinnen,die Forderungen der Betroffenen im Bundestag näher zu bringen.Soweit ganz gut,
aber welche Absicht dahinter steckt steht auf einem ganz anderen Blatt.Dieser Interessverband Namentlich der Vorstand hat nie die Absicht verfolgt ernsthaft unsere Interessen nach
außen zu vertreten.Ansonsten wäre es in Berlin nicht zum Ausschluß von geladenen Teilnehmern gekommen,die auf eine Ablehnung gerade dieses Interessenverbandes Heimerziehung
Ost MV zurück zuführen gewesen ist.Verantwortlich für diesen Eklat ist der Vorstand dieses Interessenverbandes.Nun ist mir auch klar warum Micky sich dazu nicht äußert.Diesem Inte-
ressenverband muß die Handlungsgrundlage endzogen werden.So kann man mit Betroffenen nicht umgehen.Man darf nicht zulassen,das solche Verbände für uns als Sprachrohr auf-
treten.Wegschauen ist hier nicht angebracht.Man sollte lieber einmal Hinschauen,als immer nur wegzuschauen.Das sind wir uns alle selber schuldig,damit wir nicht noch mehr Gehde-
mütigt werden,als wir schon sind.Nun könnt Ihr auch mal dazu Stellung nehmen.Wäre schön.
Noch eine Anmerkung.Ich habe die Vermutung das dieser Interessverband nach Außen Eigständig aggiert,aber Inhaltlich dem Forum Schattenkinder der DDR ageschlossen werden soll.Wie
sonst soll man sich nach Neugründung die Mitgliederzahl von 200 erklären.Dies ist für mich schon sehr auffällig.
lg.Teddy 07.
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Mittwoch, 18. Januar 2012, 06:41

guten morgen teddy und all die anderen betroffenen .dieses thema geht uns alle an . ich habe die letzten 2 tage da mit zugebracht mit den beiden anderen ausgeschlossenen zu überlegen wie es weitergehen sollte .es stellt sich für uns nicht nur die rein rechtliche frage . es geht auch um unserer gesundheit . im ersten gespräch waren therapeuten zu unserer begleitung anwesend . es sollten immer ärzte anwesend sein um eingreifend eine retraumatisierung bei uns zu verhindern .am 14.1.2012 wurden wir in dieser für uns sehr schweren situation von den veranstaltern völlig im stich gelassen . wir standen in einen rechtsfreien raum . niemand der uns im nachherrein begleitet hätte .wenn man so mit betroffenen umgeht um sie ein für alle mal zu brechen grenzt es bei mir schon an körperverletzung . dieser schaden an unserer gesundheit ist mit einen feuchten händedruck nicht mehr gut zu machen .jetzt nach einiger bedenkzeit ist für uns klar das wir es nicht hinnehmen werden das eine gruppe aus meklenburg vorpommern wie auch immer sie versuchen werden mich ( uns ) zu verleugnen kleinkriegen .gerade in solch einer sehr sensieblen situation für alle betroffenen muss es transparenz geben .wir haben die gleiche situation schon beim runden tisch west erlebt .genau dieses schweigen dürfen wir nicht noch einmal hinnehmen . wenn die sitzungen beendet sind stehen wir fassungslos genau wie die betroffenen west vor den gefassten beschlüssen .ich denke das transparenz nichts aber auch garnichts mit mißtrauen zu tun hat . es geht hier um uns und nicht um die meinungen einzelner gruppen .es kann nicht sein das diese 4 persohnen die möglichkeit erhält eine übriggebliebene gruppe zu manipulieren .es sind betroffene anwesend die nicht wissen was eine strafrechtliche rehabilitierung ist geschweige was sie für uns bedeutet . ich denke das bei einer meinungsfindung dringend notwendig ist -----das alle mitarbeiter( betroffene am runden tisch ) dringend alle optionen für uns kennen und auch verstehen .nur dann und auch nur dann kann man von einer meinungsfindung für uns alle sprechen .ich wünsche allen hier einen schönen tag . Norda

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Schütze

4

Mittwoch, 18. Januar 2012, 16:40

hallo Norda,

hab eben deine worte gelesen und bin entsetzt was in unserem "sauberen" deutschland so abgeht. erst hat man uns verraten, nun versucht man uns zu verkaufen. aber wir sind menschen und keine ware. man kann menschen nicht verkaufen.

ein freund von mir welcher leider nicht mehr lebt sagte mir einmal: dieses ganze theater was sich so abspielt, da hat sehr viel noch immer die stasi die hände im spiel. sie sitzen verteilt in den führungsriegen und halten die zügel fest in der hand.

es ist etwa 15 jahre her als er es sagte. ich dachte damals er sei bissel neben der spur. er wurde nach einem antrag auf ausreise nach vielen monaten wartezeit binnen 24 stunden aus der ddr als "unehrenhafter bürger" ausgewiesen mit handgepäck. sein grosses eigenheim samt antiquitäten haben die bonzen verkloppt an stasilehrerehepaar aus berlin und weiss der geier an wen noch.

damals glaubte ich ihm nicht, heut weiss ich, er hatte recht. ich kann es täglich erfahren, hier stinkt es so zum himmel, dass ich kotzen könnte! sorry, aber es macht mich sowas von wütend, ich könnte ... das schreib ich lieber nicht.

nein wir dürfen uns das nicht gefallen lassen!!! den gesamten sachverhalt solltest du aufschreiben, an die grössten zeitungsverlage senden (von mir aus auch an bild), an die fernsehsender senden und um veröffentlichung bitten. wenn wir ein sozialer rechtsstaat sein wollen, dann wird es zeit dass sich unser regime auch danach benimmt. wir sind bürger dieses staates, wir haben eine verfassung und grundrechte. man hat nicht das recht uns den mund zu verbieten wenn wir die wahrheit sagen. wollen sich irgendwelche fuzzis anmassen zu behaupten, ein herr x oder ne frau y lügen, ohne dass diese typen je selbst dort waren wo die opfer einsassen? das ist eine farce. für mich ist es so schlimm, als würde man behaupten es hätt gewisse dinge im 2. weltkrieg nicht gegeben. (genaue erläuterungen möchte ich uns ersparen, um hier bei niemandem traumatische erinnerungen zu wecken)

ich wünsch dir wahnsinnig viel kraft, vor allem aber auch gesundheit Norda, dass dich ganz ganz viele opfer und auch nichtbetroffene sympathisanten unterstützen!!! wir mögen kleine lichter sein, aber ganz ganz viele kleine lichter können auch die augen verblitzen! will heissen, je mehr wir uns zusammentun und solidarisieren, um so mehr kraft haben wir.

EINEN EINZELNEN FINGER KANN MAN BRECHEN; EINE GANZE FAUST NICHT!!!!!!!

liebe grüsse von zicke
Signatur von »zicke« :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker

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JW1HAL

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Stier

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Mittwoch, 18. Januar 2012, 19:09

Die Frage hierbei ist, ob man "allen" Heimkindern glauben kann? (Bitte nicht falsch verstehen!) Ohne jetzt jemanden angreifen zu wollen, glaube ich, dass es leider auch unter den Heimkindern "einige" schwarze Schafe gibt, die ihren Heimaufenthalt etwas verschlimmbessern. Ob das nun mit Vorsatz geschieht, um Kohle oder eben Vergünstigungen abzufassen oder ob es NICHT mit Vorsatz passiert, weil einige eben ein ganz anderes Empfinden für die Dinge haben oder auch erst entwickelt haben, sei dahin gestellt. Aber spätestens dann, wenn sich die Aussagen verschiedener Heimkinder spiegeln, sollte man schon den Wahrheitsgehalt deren Aussagen NICHT anzweifeln! Denn was ich in der Zeit, wo ich in Heimkinderforen unterwegs bin (richtig aktiv seit 2009) alles so las, habe ich keinen Grund dazu, sehr viele Erfahrungen anzuzweifeln. Es kam natürlich schon vor, dass ich mir mal im Zweifel war, ob das stimmt oder nicht. Aber das ist eher die Ausnahme! Man liest nun viele Geschichten und die sind nun mal nicht EINMALIG! Diese Geschichten kommen von verschiedenen Heimkindern und auch aus verschiedenen Heimen. Für mich kein Grund das alles anzuzweifeln. Es kommt noch dazu, dass ich eben nicht solche Erfahrungen machte oder verschiedenen Dinge als nicht so schlimm empfinde. Viele Geschichten bestätigen mir das allerdings! Was viele in den Heimen durchmachen mussten, da ging es mir richtig rosig im Heim! Ich finde es einfach nur schrecklich, wenn man all die schlimmen Erfahrungen nicht ernst nimmt! Und die Erfahrungen, die der Wahrheit entsprechen, gibt es doch zur genüge! Man sollte auch beachten, dass wir alle nur Menschen sind und auch Fehler machen. So kann es vorkommen und kommt es einfach vor, dass man sich nicht haargenau an alles erinnert. Es ist für mich aber auch ganz logisch, dass sich das keiner aus den Fingern saugt!

Das Nächste wäre, wie sich die Gruppen, die etwas zu bestimmen haben, zusammensetzen? Werden da absichtlich Heimkinder ausgesucht, die "ALLES" abnicken und eben froh über jeden Spatz in der Hand sind? Ich blicke da ehrlich gesagt mit den ganzen Organisationen und Verbänden nicht ganz duch. Ich bin jedoch der Meinung, dass man schon von allen Heimkindern die Erfahrungen sammeln sollte, eine Hirachie entwickelt wo es immer von einer Grupe einen Repräsentanten gibt, der eben genau das von seiner Gruppe gegenüber der nächst höheren Ebene vertritt. Es sollten auch ein paar Heimkinder immer mit dabei sein, als Art Beisitzer oder Gast, die eben bei solchen großen Sitzungen ihre Erfahrungen live darstellen und auch sehen können, dass da nichts gemauschelt wird. Aber das wird wohl nie passieren. Man wird sich immer den Weg des geringsten Widerstandes suchen und auch Leute auswählen, von denen man nicht zu befürchten hat, wenn man das Ding im Sande verlaufen lässt und alle Heimkinder veräppelt. Das in Berlin ist ja das beste Beispiel dazu, wenn ich das alles so richtig verstanden habe.

Was kann man nun tun? An die Öffentlichkeit gehen, mit genau diesen Erfahrungen, die wohl hier in Berlin gesammelt wurden? Ich denke ja, aber befürchte dann schon, dass man einigen Leuten mit Beschlüssen oder Unterlassungs-Dingern (Ich kenne mich da nicht so aus ...), gewaltig auf die Füße treten und den Mund verbieten wird. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Man macht den kleinen Pöpel erst mal mudtot und zieht sein Ding durch ...

Ich habe selbst auch die Erfahrung im Beruf gemacht, meine Meinung zu bestimmten Dingen öffentlich zu vertreten, was eigentlich nur als Erfahrung, Verbesserungsvorschalg usw. anzusehen war und was mir dann VERBOTEN (!) wurde! Nun bestanden für mich genau 2 Möglichkeiten! Ich ziehe mein Ding durch und könnte mir dadurch viel Ärger einhandeln, die Arbeit verlieren und immer noch mehr Probleme bekommen. Oder ich gebe klein bei, weil es mir die Sache nicht Wert ist und halte eben die Füsse still und sage in der Öffentlichkeit eben rein gar nichts mehr darüber! Ich ahbe mich für die zweite Variante entschieden, weil es mir die Sache eben nicht Wert war und ich zwar schon etwas bewegen, aber dennoch meine Ruhe haben möchte. Vielleicht kann man es als schwach ansehen, das ist mir egal. Ich möchte Leben, muss mein Geld verdienen und kann und will es mir nicht leisten, wegen einer Idee, wegen einem Gedankenastoß, mein Leben zu versauen. Da siegt dann doch die Vernunft! Und davon abgesehen, betraf mich die Sache auch nicht direkt persönlich!

So habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass das gute Deutschland, mit der ach so tollen Meinungfreiheit, gar nicht so meinungsfrei ist!

Die hängen alle irgendwie zusammen, sind teilweise so stark voneinander abhängig, dass sie sich gegenseitig nie ein Auge raushacken werden!
Signatur von »JW1HAL«
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

1980/1981 KH "Martha Brautsch" Krosigk
1981-1984 SKH "Ernst Thälmann" Eilenburg, (Gruppe 3, rote Nummer 6)


Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Ausdrucksfehler, Zeichensetzungsfehler, Satzbaufehler, Formulierungsfehler, Inhaltsfehler und sämtliche anderen Fehler könnten beabsichtigt und Ausdruck meiner persönlichen Individualität sein!

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Teddy 07

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Skorpion

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 12:48

Hallo Jan!
Nun bin ich ehrlich gesagt Irritiert über Deinen Beitrag.Es bleibt jeden freigestellt sich zu diesen und jenen zu Äußern,aber Deine Ansicht dazu kann ich nicht nachvollziehen.Wie Du
schreibst,das man in manchen Sitiationen besser die Füße still halten sollte und sich da raushalten sollte.Ich bin da anderer Meinung.Wir sollen nicht bei allem raushalten,weil man sonst
Gefahr läuft anzuecken.Dies ist eben ein Irrglauben.Nur wenn man sich einmischt kann man auch was bewegen.Also den Kopf in den Sand stecken und glauben,mich kann keiner mehr
sehen,ist ja wohl nicht der richtige Weg.Im privaten Bereich mag es für den einem oder andern so sein,aber wir wollen ja etwas nach Außen bewirken.Deshalb dürfen wir nicht in allen
Belangen dei Füße still halten.Wer nimmt uns den so wahr.Keiner.Also mal über seinen eigenen Schatten springen und sich auch nach außen zu Wort melden.Wir sind doch nur alle
Menschem,mit unseren Fehlern.
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Fische

7

Donnerstag, 19. Januar 2012, 13:20

Einiges was Jan geschrieben hat kann ich nachvollziehen,aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber wie Teddy immer sagt würde ich auch nie die Füße stillhalten.
Warum sollte man das tun? Es geht um Gerechtigkeit.Jetzt kommt wieder das aaaaaaaaaaaaaber wo gibt es die denn noch?
Ich habe mir gerade das Video angeschaut und bin völlig fertig.
Hier muß ganz einfach was passieren das es wieder Gerechtigkeit gibt,geht aber nur wenn wir zusammenhalten.
Hier habe ich festgestellt,das wir von zusammenhalten noch weit entfernt sind.Was ich nicht,aber überhaupt nicht verstehen kann.
Ich dachte wir sitzen in einem Bot und es kann nicht angehen,das in solchen Foren oft gehetzt,gelogen und beschuldigt wird.
Es geht doch auch anders.Einfach mal zusammenhalten so sollte es in Foren wie dieses hier sein.
Ich denke auch Teddy kämpfen und wieder kämpfen das ist euer Ziel und das kann ich jetzt bestens verstehen.
In manch einer Seele möchte ich nicht rein schauen von euch.
Siggi.
Stimmt Jan hier in Deutschland wird vieles verschwiegen,weil es einfach nicht in unsere so heile Welt passt.
Man sieht ja mal wieder an Wullf was im Hintergrund passiert,aber die anderen sind auch alle nicht besser.
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Donnerstag, 19. Januar 2012, 14:49

Hallo Leute !

Nun möchte auch ich mal meinen Senf zu dieser unendlichen Geschichte beitragen. Zuerst einmal muß ich zurückblickend feststellen, dass ich nicht unbedingt unschuldig an meiner jeweiligen Einweisung in Heim, Werkhof u.s.w. war. Entweichungen aus dem Elternhaus, Schulbummelei und kleinere Diebstähle standen in meiner Kindheit auf der Tagesordnung und dies zog sich bis zur Wiedervereinigung so hin.

Wenn ich an die vielen anderen denke, mit denen ich meine Jugend teilen mußte, so habe ich nie jemanden getroffen, der vollkommen unschuldig an seiner Einweisung war. Mit Sicherheit aber wird es auch Leute geben, die keine Eltern mehr hatten beziehungsweise solche die durch politische Verfehlungen ihrer Eltern eingewiesen wurden.

Wie in zahlreichen Artikeln berichtet wurde liegt auch die Beweislast über Misshandlungen oder sexuellen Übergriffen auf Seiten der ehemaligen Insassen, was ja wohl den meisten von uns ziemlich schwehr fallen dürfte, da keine Akten mehr vorhanden sind b.z.w. immer noch vernichtet werden um eventuellen Klagen aus dem Wege zu gehen.

Auch ich wurde im Heim ( Pretzsch ) und Werkhof ( Freital und Torgau ) misshandelt und in Dunkelzellen eingesperrt, jedoch außer dem Nachweis das ich dort war gibt es nichts schriftliches mehr ( ausgenommen Torgau, wo ich rehabilitiert wurde ) und egal auf welchem Forum, ich habe noch keinen gefunden der zu meiner Zeit in diesen Einrichtungen war und dies bezeugen könnte.

Also sehe ich die ganze Sache ganz einfach so, dass von den insgesammt 720.000 ehemaligen Heimkindern in Ost und West maximal 20.000 von einer eventuellen Rehabilitation oder finanziellen Entschädigung betroffen sein werden, weil es bei allen anderen an Beweisen fehlt und bestimmte Dinge einer Verjährungsfrist unterliegen egal ob Ost oder West, daran hat sich bis heute noch nichts geändert.

Lg Towi64

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Skorpion

9

Donnerstag, 19. Januar 2012, 15:41

Hallo Towi64!
Nur ganz kurz.In welcher Welt lebst Du eigentlich.Dein Beitrag ist für mich nichts saged.Überleg vorher erst einmal,bevor Du soetwas schreibst.
Guten Tag.
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10

Donnerstag, 19. Januar 2012, 15:42

Teddy , ick lebe zumindest nicht in einer Traumwelt ;)

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zscheppliner

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 16:09

Ich gebe Towie recht, obwohl ich in meiner Heimzeit grundsätzlich keine negativen Erfahrungen gemacht habe, wie andere User.
Er beschreibt das Problem aus seiner Sicht. Ein Anderer hat andere Erfahrungen gemacht und hat eine andere Meinung dazu.

Wer da jemand ein Problem hat, wenn zwei ehemalige Heimkinder zwei (verschiedene) Auffassungen haben,
der lebt dann auch aus meiner Sicht in einer Traumwelt.

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JW1HAL (19.01.2012)

JW1HAL

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Stier

12

Donnerstag, 19. Januar 2012, 19:33

@Teddy & All
Ich bin ein Mensch, der sehr stur und gleichgültig sein kann, also stur seinen Weg durchzieht, gleichgültig, was dabei herauskommt, nur um eben meinen Weg zu machen. Ob das immer sinnvoll ist, ist die 2. Frage. Aber manchmal mache ich das so.

Vernünftig ist das aber nicht! Denn bei vielen Dingen wäge ich mir schon vorher ab, ob es überhaupt einen Sinn hat oder nicht. Die ach so tolle Meinungsfreiheit wird einem in Deutschland sowieso verboten. Wenn man etwas öffentlich macht, muss man einfach damit rechnen letztendlich verklagt und Geld los zu werden. Wenn man das Geld hat, ist es schön, dann kann man das auch durchziehen. Hat man kein Geld, sieht die Sache schon ganz anders aus. Ein Anwalt kostet Geld und Strafen für unüberlegte Schritte können auch sehr saftig ausfallen. Denn Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe!

Auch wenn man wirklich Recht hat und eine Schweinerei veröffentlicht, heißt das noch lange nicht, ob man Recht bekommt oder ob es die Öffentlichkeit überhaupt interessiert oder jemand mitmacht. Denn schließlich hat schon jeder seine Erfahrung gemacht oder ist einfach nicht in der Lage, sich den psychichen Stress auszusetzen.

Damit komme ich zum nächsten Punkt. So eine Aktion hat auch immer mit Stress und psychichen Folgen zu tun. So könnte man immer damit auf Gegner treffen, die einem das Leben schwer machen und einem sogar auch in den Wahnsinn treiben können. Ob sich jeder so einem Stress aussetzen möchte, muss sich jeder selbst überlegen. Es kommt auch noch dazu, dass man durch solche Aktionen auch seine Familie oder auch Freunde schädigen kann. Ich weiß nicht ob man so etwas dann auch noch unbedingt durchziehen möchte, wenn es einmal soweit ist.

Es spielen praktisch viele Faktoren eine Rolle, wo man sich dann schon vorher genau überlegen sollte, was sinnvoll ist und was nicht und ob man auch das nötige Kleingeld dazu hat. Denn ich denke da immer an den Spruch: "Ohne Moss, nix los!" In Deutschland rennt man nun mal mit bestimmten Dingen gegen meterdicke Mauern, so dass es sehr schwer ist und man einen guten Weg finden sollte, dagegen anzukämpfen. Die wissen schon, wie sie sich unliebsame Dinge erfolgreich vom Hals halten und sitzen meistens am viel längeren Hebel. Es war schon immer so, dass man gegen bestimmte Dinge nicht ankommt, sofern man da nicht die "richtigen" Mittel hat. Also besonders klever ist oder eben genug Einfluß oder auch die Kohle hat, sich den Einfluß zu erkaufen. Denn Geld regiert die Welt.

Ein weiterer Weg wäre wohl ein richtiger Aufstand, eine Revolution oder so etwas. Nur was kommt danach? Wer sagt, dass es danach nicht wieder so wird, nur ein bisschen anders? Wer sagt, dass dann alle zu ihrem "Recht" kommen? Ich glaube auch, dass es egal ist, was wir für ein System haben. Gewisse Dinge waren schon immer so und ändern sich nie. Ich kann durchaus viele Paralellen sehen, wenn ich jetzt nur mal die Hitlerzeit, die DDR und auch die BRD vergleiche. Es gab da überall gleiche Dinge, die nur einen anderen Namen hatten.

Das heißt aber nun nicht, dass man nichts unternehmen und den Kopf in den Sand stecken sollte. Es ist gut, dass es Leute gibt, die sich für solche Dinge einsetzen.

Ich habe übrigens auch den besagten Film gesehen und bin schon sehr erschüttert. Trotz des versuchten Hineinversetzens, kann ich immer noch nicht wirklich wissen, wie es den Leuten dort erging. In meinem SKH waren schon einige Paralellen zu sehen, jedoch noch lange nicht so schlimm. Ich empfand es jedenfalls nicht so schlimm.

Aus dem Grund habe ich auch (noch) keinen Reabilitierungsantrag gestellt! Ich denke, es gibt sehr viele andere ehemalige Heimkinder, die eher einen Anspruch darauf haben. Ich meine, wenn ich ehrlich bin und es ist mal so, dass ich auch darunter fallen würde, würde ich das natürlich auch mitnehmen. Sonst wäre ich ja blöd. Aber wie ich das jetzt schon sehe, wird es bei mir eh abgelehnt, denke ich. Und ich fühle mich dann doch schon irgendwie als Ausnutzer dieser Sache. Ich weiß es nicht. Ich bin mir da noch absolut unschlüssig, was richtig und falsch ist.
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Fische

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 19:58

Aus dem Grund habe ich auch (noch) keinen Reabilitierungsantrag gestellt! Ich denke, es gibt sehr viele andere ehemalige Heimkinder, die eher einen Anspruch darauf haben. Ich meine, wenn ich ehrlich bin und es ist mal so, dass ich auch darunter fallen würde, würde ich das natürlich auch mitnehmen. Sonst wäre ich ja blöd. Aber wie ich das jetzt schon sehe, wird es bei mir eh abgelehnt, denke ich. Und ich fühle mich dann doch schon irgendwie als Ausnutzer dieser Sache. Ich weiß es nicht. Ich bin mir da noch absolut unschlüssig, was richtig und falsch ist.


Hi JW1HAL

Erbitte doch einen Rehabilitierungsantrag. Dann machste doch Deine Erfahrung ob es "richtig oder falsch war".
Einen Versuch ist es doch wert, oder?
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Donnerstag, 19. Januar 2012, 20:11

ich denke das es nie richtig sein kann und darf --kinder auf diese art ein leben aufzuzwingen . du hast niemanden ermordet und auch bestimmt keine alte oma niedergeschlagen.also was veranlasst dich da zu die schuld bei dir zu suchen . es gab auch damals andere möglichkeiten einen jugendlichen auf den richtigen weg zu bringen . da zu gehören bestimmt keine schläge oder hunger und sexueller mißbrauch .lg. Norda

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Stier

15

Donnerstag, 19. Januar 2012, 21:04

Anträge habe ich schon mal aus dem Netz ausgedruckt und irgendwo liegen. Aber ich will es derzeitig noch nicht versuchen.

Was nun die Richtigkeit meines Heimaufenthaltes betrifft, weiß ich nicht genau. Ich bin auf Grund von Schlägen im Elternhaus für ein Jahr ins (Normal)-Heim gekommen. Danach bin ich für 3 Jahre ins SKH gekommen, obwohl meine Großeltern sich vergebens bemüht haben, mich da raus zu bekommen. Nach den 3 Jahren haben sie es dann geschafft. Der erste Heimaufenthalt war sicherlich berechtigt, da das Jugendamt mich da raus genommen hat. Der zweite Aufenthalt vielleicht nicht, weil es eine andere Möglichkeit gab. Aber dennoch empfimde ich es so, dass es mir in den Heimen eigentlich ganz gut ging und es viele ehemalige Heimkinder gibt, die durch die Hölle gegangen sind.

Aber lassen wir das und kommen mal zurück zum eigentlichen Thema. Ich finde es gut, dass es Leute gibt, die sich für alle ehemaligen Heimkinder einsetzen. Nun ist die Frage, was man wie am sinnvollsten macht.
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