Sie sind nicht angemeldet.

kinder geschichten

Antworten im Thema: 2 » Der letzte Beitrag (20. Januar 2012, 08:37) ist von hippie.

Guten Tag lieber Gast, um »Treffpunkt ehemaliger Heimkinder | Regenbogenstadt« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 20. Januar 2012, 08:21

kinder geschichten

ich kann mich noch errinneren als mann uns frueher im heim geschichten erzaehlt hat. nun habe ich eine frage? wer kennt die geschichte vom diecken fetten pfannekuchen der beim backen aus der pfanne sprang und dann durch die welt hoppelte. leider weis ich die ganze geschichte nicht mehr so, suche die um meiner enkelin mal zuerzaehlen wenn sie mal was aelter ist. oder kent ihr noch andere von solchen geschiechten? last es mich mal wiessen, waere nett.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JW1HAL (20.01.2012)

2

Freitag, 20. Januar 2012, 08:35

Der dicke fette Pfannkuchen

Es waren einmal drei alte Schwestern. Die wollten gerne Pfannkuchen essen. Da nahmen sie eine Schüssel, taten Mehl, Milch und Eier hinein, holten einen Holzlöffel und fingen an, den Teig zu rühren. Als sie mit dem Rühren fertig waren, stellten sie eine große Pfanne aufs Feuer, taten Fett hinein, und als es so richtig brutzelte, gossen sie auch den Teig dazu.
Da begann der Kuchen zu wachsen und zu wachsen und ging auf, so dick und behäbig, dass es eine Freude war, ihm zuzusehen.
Die drei alten Schwestern konnten es kaum erwarten. Gleich drehen wir ihn um, sagten sie. Seht nur, wie dick und vergnüglich er daliegt.
Als der Pfannkuchen das hörte, erschrak er, drehte sich plötzlich um und wollte aus der Pfanne. Aber er fiel nur auf die andere Seite, und als diese auch ein wenig gebacken war, so dass sie fester wurde und Form bekam, sprang er hinaus auf den Fußboden und rollte davon wie ein Rad zur Tür hinaus und kantapper kantapper die Straße entlang.
Hoppla! riefen die drei alten Schwestern und liefen hinter ihm her. Und die eine hatte noch die Pfanne in der einen und den Kochlöffel in der anderen Hand.
Hoppla! Willst du warten! Halt! Packt ihn, fasst ihn! schrien sie durcheinander und rannten so schnell sie konnten.
Aber der Pfannkuchen war schneller als sie und rollte kantapper kantapper aus dem Städtchen hinaus.

Als er eine Weile gerollt war, traf er einen Knecht.
Guten Tag, Pfannkuchen! sagte der Knecht.
Guten Tag, Knecht Recht! sagte der Pfannkuchen.
Lieber, guter Pfannkuchen, warte ein Weilchen, ich will dich aufessen! sagte der Knecht.
Das möchtest du wohl! rief der Pfannkuchen. Aber ich bin schon drei alten Schwestern weggelaufen, und da sollst du mich auch nicht kriegen! und rollte kantapper kantapper den Weg entlang.

Es dauerte nicht lange, da kam eine Kuh über die Wiese.
Guten Tag, Pfannkuchen! sagte die Kuh.
Guten Tag, Kuh Muh! sagte der Pfannkuchen.
Du hast es ja ganz schön eilig, sagte die Kuh. Warte ein wenig, dass ich dich fressen kann!
Ein andermal! rief der Pfannkuchen. Ich bin schon drei alten Schwestern weggelaufen und Knecht Recht, und da sollst du mich auch nicht kriegen! und rollte kantapper kantapper in den Wald hinein.

Nach einer Weile traf er einen Gockel.
Guten Tag, Pfannkuchen! sagte der Gockel.
Guten Tag, Gockel Jockel! sagte der Pfannkuchen.
Was läufst du denn so schnell? fragte der Gockel. Bleib stehen, dass ich mir einen großen Happen picken kann!
Hab keine Zeit, muss weiter! rief der Pfannkuchen. Ich bin schon drei alten Schwestern weggelaufen, Knecht Recht und Kuh Muh, und da sollst du mich auch nicht kriegen! und rollte kantapper kantapper über die Wiese davon.

Nicht lange danach begegnete ihm eine Maus.
Guten Tag, Pfannkuchen! quiekte die Maus.
Guten Tag, Maus Raus! sagte der Pfannkuchen.
Wo willst du denn hin so schnell? sagte die Maus. Warte ein Weilchen, dass ich an dir knabbern kann!
Ich werde mich schön hüten! rief der Pfannkuchen. Ich bin schon drei alten Schwestern weggelaufen, Knecht Recht, Kuh Muh und Gockel Jockel, und da sollst du mich auch nicht kriegen! und rollte kantapper kantapper am Feld entlang.

Da kam ein Hase gelaufen.
Guten Tag, Pfannkuchen! sagte der Hase.
Guten Tag, Hase Nase! sagte der Pfannkuchen.
Du hast es ja gar zu eilig, sagte der Hase. Sei so gut und bleib stehen, dass ich dich fressen kann!
Im nächsten Jahr vielleicht! rief der Pfannkuchen. Ich bin schon drei alten Schwestern weggelaufen, Knecht Recht, Kuh Muh, Gockel Jockel und Maus Raus, und da sollst du mich auch nicht kriegen! und rollte kantapper kantapper davon.

Schließlich gelangte er an eine Fluss. Nirgends gab es eine Brücke. Wie sollte er da hinübergelangen?
Nöff, nöff! sagte es plötzlich neben ihm, und ein Schwein kam aus dem Gebüsch hervor.
Guten Tag, Pfannkuchen! grunzte das Schwein.
Guten Tag, Schwein Rein! sagte der Pfannkuchen. Willst du mich auch fressen?
Aber nein! sagte das Schwein, stieg gemütlich ins Wasser und schwamm von selbst mit seinem Speck.
Nöff, nöff! grunzte das Schwein. Setz dich auf meinen Rüssel, so will ich dich hinübertragen.
Das tat der Pfannkuchen. Und wie sie in der Mitte des Flusses angelangt waren, da roch der Pfannkuchen so köstlich.
Nöff, nöff! sagte das Schwein und wollte den Pfannkuchen in einem Japps hinunterschlucken. Der aber machte einen Riesensatz, kam gerade noch heil am Ufer an und rollte hastenichtgesehen kantapper kantapper in den Wald hinein.

Und er rollte und rollte über Stock und Stein, über Wiesen und Felder, zuletzt rollte er mit der Sonne um die Wette. Da war es Abend geworden.
Drei Kinder saßen am Wegrand, die hatten keinen Vater und keine Mutter mehr und waren den ganzen Tag umhergeirrt. Sie saßen da, so still und blass und weinten wohl auch ein wenig, denn gegessen hatten sie schon lange nichts mehr.
Als sie den dicken fetten Pfannkuchen sahen, sprangen sie auf und streckten bittend ihre Arme nach ihm aus.
Ach, lieber, guter Pfannkuchen, bleib doch ein wenig stehen. Wir haben Hunger, alle drei! rief das älteste.
Ach, lieber, guter Pfannkuchen, lass uns ein bisschen probieren! rief das zweite.
Ach, lieber, guter Pfannkuchen, ich ... mehr konnte das kleinste nicht sagen, so hungrig und matt war es.

Da sprang der dicke, fette, schöne, süße, liebe, gute Pfannkuchen den Kindern in den Korb und ließ sich von ihnen ratzeputz aufessen.

Quelle : /nibis.ni.schule.de

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jogi-bär (20.01.2012), JW1HAL (20.01.2012)

3

Freitag, 20. Januar 2012, 08:37

Das Märchen vom dicken, fetten Pfannkuchen

Es war einmal eine Mutter, die hatte sieben hungrige Kinder. Da nahm sie Mehl, Milch, Butter, Eier, Zucker - und etwas Salz nicht zu vergessen - und machte einen schönen, dicken, fetten Pfannkuchen. Der lag in der Pfanne und ging auf, dass es eine Freude war. Die Kinder standen alle ringsherum, und der alte Großvater sah zu.

Da sagte das erste Kind:

"Ach, gib mir doch ein bisschen Pfannkuchen, liebe Mutter."

"Liebe, gute Mutter",

sagte das zweite.

"Liebe, gute, schöne Mutter",

sagte das dritte.

"Liebe, gute, schöne, beste Mutter",

sagte das vierte.

"Liebe, gute, schöne, beste, süße Mutter",

sagte das fünfte.

"Liebe, gute, schöne, beste, süße, einzige Mutter",

sagte das sechste.

"Liebe, gute, schöne, beste, süße, einzige, herzige Mutter",

sagte das siebente.

Aber die Mutter sagte: "Wartet, bis er sich umgedreht hat." Sie hätte sagen sollen: "Bis i c h i h n umgedreht habe." Denn als der Pfannkuchen hörte, dass er sich umdrehen könne, dachte er: Was? Zum Essen bin ich vie! zu schön. Ich will mir lieber erst einmal die Welt ansehn und mich sofort umdrehen. Und damit machte der Pfannkuchen einen Sprung und sprang, kantapper, kantapper, aus der Pfanne heraus und zur Tür.

Heißa! Die Mutter, mit der Pfanne und dem Kochlöffel in der Hand, hinter ihm her. Und der Großvater mit allen sieben Kindern folgte ihr nach.

Nun schrien sie: "Haltet ihn, haltet ihn!" Aber der Pfannkuchen lief, kantapper, kantapper, die Treppe hinunter und raus auf die Straße.

Da saß eine Miezekatze. Als sie den dicken, fetten Pfannkuchen sah, sagte sie: "Miau, miau, dicker, fetter Pfannkuchen, lass dich fressen, bitte, bitte!"
Aber der Pfannkuchen sagte: "Was? Ich mich von dir, Katze Miatze, fressen lassen?

Hinter mir ist schon die Frau Mutter geblieben,

der Großvater auch und der Schreihälse sieben.

Und ich soll dir, Katze-Miatze, nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper1 kantapper, immer weiter die Straßen entlang
Da kam ein Hahn, der sagte: "Dicker, fetter Pfannkuchen, lass dich auffressen!"
"Was?" sagte der Pfannkuchen. "Ich mich von dir, Hahn Krahdahn, fressen lassen?

Hinter mir ist schon die Mutter geblieben,

der Großvater auch und der Kinder sieben,

die Katze-Miatze.

Und ich soll dir, Hahn-Krahdahn, nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper, kantapper, immer weiter in die Welt hinein.

Da kam eine Gans. Die sagte: "Gack, gack, gack, dicker, fetter Pfannkuchen, lass dich auffressen!"
"Was?" sagte der Pfannkuchen. "Ich soll mich von dir, Gans Watschwanz, fressen lassen?

Hinter mir ist schon die Frau Mutter geblieben,

der Großvater auch und der Schreihölse sieben,

Katze-Miatze,

Hahn-Krahdahn.

Und ich soll dir, Gans-Watschwanz, nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper, kantapper, immer schneller in die Welt hinein. Da kam eine Kuh, die sagte: "Muh, muh, muh, dicker, fetter Pfannkuchen, lass dich auffressen!"

"Was?" sagte der Pfannkuchen wieder. "Ich mich von dir, Kuh Muhmuh, fressen lassen?

Hinter mir ist schon die Frau Mutter geblieben,

der Großvater auch und der Schreihalse sieben,

Katze-Miatze,

Hahn-Krahdahn,

Gans-Watschwanz.

Und ich soll dir, Kuh-Muhmuh, nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper, kantapper, immer schneller in die Welt hinein.

Da kamen zwei kleine Kinder. Die waren so hungrig und hatten den ganzen Tag nichts gegessen. Als sie den dicken, fetten Pfannkuchen sahen, riefen sie: "Ach, lieber, dicker, fetter Pfannkuchen, lass dich aufessen!"

Aber der Pfannkuchen antwortete wieder: "Was? Ich mich von euch, Huschels-Buschels, essen lassen?

Hinter mir ist schon die Frau Mutter geblieben,
der Großvater auch und der Schreihälse sieben,
Katze-Miatze,
Hahn-Krahdahn,
Gans-Watschwanz,
Kuh-Muhmuh.
Und ich soll euch beiden Huschels-Buschels nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper1 kontopper, immer schneller in die Welt hinein.
Aber da kam ein Schwein, und das sagte: "Dicker, fetter Pfann kuchen, komm her, lass dich auffressen !"
"Was?" sagte der Pfannkuchen wieder. "ich mich von dir, Schwein-Schmierulein, fressen lassen?

Hinter mir ist schon die Frau Mutter geblieben,

der Großvater auch und der Schreihälse sieben,

Katze-Miatze,

Hahn-Krahdohn,

Gans-Watschwanz,

Kuh-Muhmuh,

die beiden Huschels-Buschels.

Und ich soll dir, Schwein-Schmierulein, nicht entlaufen?"

Und er lief, kantapper, kantapper, kantapper, immer schneller in die Welt hinein.
Aber da kam der Pfannkuchen an einen breiten Bach, und der hatte keine Brücke. Da wusste er nicht, wie er hinüberkommen sollte. Er lief immer, kontopper, kantapper, an dem Wasser entlang. Das Schwein aber, das war ihm nachgegangen. Und als es zu dem Bach kam, da sprang es ins Wasser und schwamm auf dem Wasser, weil es so fett war; das ist ja ganz leicht erklärlich. Aber der Pfannkuchen, der hatte Angst, nass zu werden. Da sagte das Schwein: "Dicker, fetter Pfannkuchen, soll ich dich hinübertragen?" "Ach ja, bitte, tu das." "Dann setz dich nur auf meinen Rücken oder, noch besser, spring auf meinen Rüssel, dann trage ich dich." Da sprang der Pfannkuchen auf den Rüssel des Schweins. Aber kaum saß er auf dem Rüssel, da, uff, uff, schnappte das Schwein zu und fraß den dicken, fetten Pfannkuchen auf einen Hopps. Aber als es die Hälfte gefressen hatte, kantapper, kantopper, da sprang die zweite Hälfte in die Erde hinein. Das Schwein das schnüffelte hinter dem Pfannkuchen her, hat ihn aber nie bekommen.

Und daher kommt es auch, dass noch heute alle Schweine mit dem Rüssel auf der Erde schnüffeln, weil sie alle noch heute die zweite Hälfte von dem dicken, fetten Pfannkuchen suchen. Und weil das Schwein ihn nicht bekam, die Geschichte hier ein Ende nahm.

Quelle :.internet-maerchen.de

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jogi-bär (20.01.2012), JW1HAL (20.01.2012)

Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 26 | Hits gestern: 2 048 | Hits Tagesrekord: 40 752 | Hits gesamt: 2 563 208 | Hits pro Tag: 4 179,73 | Klicks heute: 438 | Klicks gestern: 13 890 | Klicks gesamt: 13 517 454 | Klicks Tagesrekord: 237 614 | Klicks pro Tag: 22 042,44 | Alter (in Tagen): 613,25 | Gezählt seit: 16. September 2010, 18:34

Legende:

Forum enthält keine neuen Beiträge
Forum enthält neue Beiträge
Forum ist geschlossen
Forum ist ein externer Link