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Kinderheim Berlin Zehlendorf Jugendhof Schlachtensee

Antworten im Thema: 6 » Der letzte Beitrag (30. April 2018, 01:29) ist von Martin MITCHELL.

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jw1hal

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Stier

1

Freitag, 18. Januar 2013, 17:44

Kinderheim Berlin Zehlendorf Jugendhof Schlachtensee

Kinderheim Berlin Zehlendorf Jugendhof Schlachtensee

Jugendhof Schlachtensee
Benschallee 2 -4 (heute Lissabonallee)
Berlin Zehlendorf


Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Klicke dazu am Besten auf "Antworten"! Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muss wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!
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Löwe

2

Freitag, 22. Februar 2013, 01:31

In diesem Heim war ich von 1973 bis 1974. Anfangs wohnte ich noch in einer der Baracken, später dann im Neubau. Auf dem Gelände gabs einige Werkstätten. Ich mußte in der Gärtnerei arbeiten, natürlich ohne Bezahlung. Erinnern kann ich mich auch noch an div. Bunker in die man teilweise noch reinkam.

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onkelrudi

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Samstag, 17. Januar 2015, 01:22

Ich kenne den jugendhof aus der zeit um 1970

Als oich ich hab dort nur schule gemacht und schlosser kurs die hatten damals einen sportlehrer mit nur einem bein

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Löwe

4

Sonntag, 15. April 2018, 01:51

BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

.
Standort:
Berlin-WEST, Berlin-Schlachtensee, Jugendhof-Schlachtensee
auch bekannt als
WEST Berlin-Zehlendorf, Jugendhof-Zehlendorf
Benschallee Ecke Potsdammer Chaussee;
Benschallee 2-4
Potsdammer Chaussee 87-91

Damals größte Fürsorgeerziehung-Einrichtung in WEST-BERLIN überhaupt! –
Staatliche Einrichtung für „schwererziehbare Jugendliche“ zwischen 14 und 21 Jahren!
Für „Fürsorgezöglinge“ oder der „Freiwillige Erziehungshilfe“ unterstehende junge Burschen!

Ich selbst war hier in 1961 und noch einmal kurz in 1963 bevor meiner Auswanderung nach Australien im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten (am 22.03.1963).

.
Signatur von »Martin MITCHELL« Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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Löwe

5

Montag, 23. April 2018, 02:23

BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

.
Die größte »SENATOR FÜR JUGEND UND SPORT« „Erziehungseinrichtungfür 'böse Buben' in Berlin-WEST, die je existierte (minimum 1950-1977/78), und kaum einer erinnert sich mehr daran.

Eigentlich die einzig nützliche Stelle wo man etwas Genaueres über den »Jugendhof« in Berlin-WEST im Internet erfahren kann:

Eine ganze Menge über den damaligen »Jugendhof in Berlin-Schlachtensee« (Hauptstandort) in den Baracken an der Potsdamer Chaussee 87-91 (und seine drei dazugehörigen Außenstellen, ebenso situiert in Berlin-WEST) ist hier zu finden:

in

Heimerziehung in Berlin
WEST 1945-1975
OST 1945-1989
Annäherungen an ein verdrängtes Kapitel Berliner Geschichte als Grundlage weiterer Aufarbeitung, Broschüre (258 Seiten; 4.28 MB)

@
http://www.christian-sachse.de/heimerz_bln1.pdf ( Dort mit der FINDE-FUNKTION auf dieser Webseite nach dem Wort "Jugendhof" suchen, und schon fördert es alle Stellen wo im Text über den "Jugendhof" die Rede ist zu Tage )

Auf Seite 3 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:


Zitat

.

[ Broschüre ] Redaktion: © Gangway e.V. / v. i. S. d. P. Elvira Berndt
Druck: Druckhaus Schöneweide GmbH, Berlin
Vertrieb für den Buchhandel:
http://www.bugrim.de
Privatkunden und Mailorder: http://www.jugendkulturen.de
ISBN: 978-3-940213-68-6
Weitere Materialien zum Thema dieses Berichtes werden im Internet unter
http://www.heimerziehung-berlin.de zur Verfügung gestellt.
im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2011

.

Auf Seite 59 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:

Zitat

.
Der Jugendhof in den 1950 / 1960er Jahren

Zum Komplex Jugendhof zählen die Heime Jugendhof Schlachtensee, Tannenhof, Kieferngrund und Ortlerweg. Die originäre Funktion des Jugendhofes besteht hauptsächlich in der (Re)Sozialisierung minderjähriger männlicher Jugendlicher. Diese Aufgabe bezieht ihre Miss-Erfolgschancen aus dem wenig gelingenden Zusammenspiel von äußeren und inneren Strukturen, die diese Unternehmung im Wesentlichen beeinflussen (vgl. u. a. ABHJA 1952, S. 22). Der Jugendhof in Berlin ist ein Heim für „schwer erziehbare“ männliche Minderjährige über 14 Jahre mit einer variierenden Kapazität um die 470 Plätze in den 1950 / 1960er Jahren. Er differenziert sich in vier räumlich voneinander getrennte Standorte:
(1) Schlachtensee (zentrale Hauptgebäude), (2) Tannenhof, (3) Kieferngrund und (4) Ortlerweg (allesamt Außenstellen).In Tabelle 2 [ auf Seite 60 ] gibt einen feingliedrigen Überblick über die einzelnen Standorte und ihre jeweiligen Spezifika.

[ Aber auch noch über die 1970er und 1980er Jahre des »Jugenhofes« ist teilweise in dieser Broschüre die Rede. ]

.

Auf Seite 59 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:

Zitat

.
Der Bericht „Heimerziehung in Berlin“ wurde erstellt durch: die Mitglieder der Berliner Regionalgruppe Ehemaliger Heimkinder,
interviewt und beim biografischen Schreiben unterstützt durch Daniela Gerstner (Dipl. Sozialpädagogin, Traumaberaterin)

Armin Emrich
ehemaliger Heimerzieher, Heimberater und Mitarbeiter der „Aktion 70“ (ehrenamtlich)

Malte-Friedrich Ebner von Eschenbach
Promotionsstudent (Dr. phil.) an der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. phil. Silke Birgitta Gahleitner
Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit
an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Gries
Professor für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

Prof. Dr. Manfred Kappeler
Unterstützerkreis Regionalgruppe Ehemaliger Heimkinder
Professor für Sozialpädagogik (emeritiert)
an der Technischen Universität Berlin (1989–2005)

Prof. Dr. Karsten Laudien
Professor für theologische Ethik an der Evangelischen Hochschule Berlin

Katharina Loerbroks
Referentin bundesweite Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren / ehem. Infostelle Runder Tisch [Heimerziehung]

Nils Marvin Ruhl
Studierender an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

Dr. Christian Sachse
Politikwissenschaftler und Theologe, Freier Publizist in Berlin

Dr. Herbert Scherer
Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Berlin und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

sowie weitere Unterstützer_innen, die uns ihr Wissen und ihre Erinnerung vermittelt haben.

Koordination und Lektorat: Elvira Berndt, Geschäftsführerin Gangway e.V. - Straßensozialarbeit
in Berlin und stellv. Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses Berlin

.

Der letzte Absatz in meinem vorhergehenden Beitrag in diesem Thread, vom So. 15.04.2018, um 01:51 Uhr, sollte lesen:

Zitat

.
Ich selbst war hier in 1961 und noch einmal kurz in 1964 bevor meiner Auswanderung nach Australien im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten (am 22.03.1964) um mich dort meinen Eltern, die schon in 1962 ausgewandert waren, anzuschließen.
.

.
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Löwe

6

Dienstag, 24. April 2018, 01:09

BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

.
Die größte »SENATOR FÜR JUGEND UND SPORT« „Erziehungseinrichtungfür 'böse Buben' in Berlin-WEST, die je existierte :

Hier entstand (und bestand drei und einhalb Jahrzehnte lang) der Jugendhof Schlachtensee in Berlin-WEST :

DP Camp Schlachtensee - Webblog des Jugendgeschichtsprojekts zum @ http://dpcamp.de/?p=289

Austellung zum DP Camp Schlachtensee, später »Jugendhof« @ http://dpcamp.de/?p=609


Zitat

.
[ Berlin (West) ] "The first accomplishment in this connection was the establishment of "Jugendhof", a boys detention home, in November, 1946. By the fall of 1948 the population at the institution had increased from 207 to 300. This, however, should not be judged as an indication of increased delinquency, but, rather, that many boys, formerly committed to institutions in the Soviet Sector, were no longer accepted there and that more commitments were now being made to Jugendhof rather than to prisons."
.

SOURCE / QUELLE: https://archive.org/stream/AFourYearReport/OfficeOfTheMilitaryGovernmentForGermany-Berlin-sector-4YearsReport1945-1949en1949136P.Scan_djvu.txt

HISTORISCHE FOTOGRAPHIEN ( zur Verfügung gestellt von dem Ehemaligen Heimkind »MARCOPOLO« (Jg. 1946) ) :

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): Sportplatz, Turnhalle und zwei der doppelstöckigen Baracken: Wohnbaracken für die Zöglinge auf der Südseite des Jugendhof-Geländes: „Haus 42“ und „Haus 43“, um die 1950er/1960er Jahre: @
http://img21.dreamies.de/img/184/b/1mqonole6jn.jpg

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): doppelstöckige Holzbarracke: Wohnbarracke für die Zöglinge: „Haus 9“, auf der Nordseite des Jugendhof-Geländes, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img9.dreamies.de/img/441/b/ggubdfomq06.jpg

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): im Vordergrund ein Werkstattgebäude, im Hintergrund das Jugendhof-Küchengebäude, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img29.dreamies.de/img/604/b/sjeldrvi3ga.jpg

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): sichtbar im Hintergrund eine der doppelstöckigen Holzbaracken: Wohnbarracke für die Zöglinge; im Vordergrund wird noch gebaut auf dem Jugendhof-Gelände; in den 1950er Jahren: @ http://img1.dreamies.de/img/885/b/de2irte9r5u.jpg

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): das Haupteingangstor mit Pförtnergebäude: 2-4 Benschallee, Berlin-Zehlendorf, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img29.dreamies.de/img/521/b/c66rzod4aez.jpg

BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): aufgenommen von Süd-West: drei der doppelstöckigen Holzbaracken: Wohnbaracken für die Zöglinge auf der Nordseite des Jugendhof-Geländes: Wohnbaracken „Haus 12“, „Haus 11“ und (im Hintergrund) „Haus 9“; aufgenommen am 16.09.1952; anzuschauen in folgendem Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/15351-BERLIN-Jugendhof-Schlachtensee/?postID=516280&highlight=Jugendhof#post516280

Ich habe diese Fotos jetzt hier mal so aufgeführt, damit sich diese mit den dazugehörigen Erklärungen etwas besser über die verschiedenen Suchmaschienen verbreiten und zukünftig für jeden besser und leichter im Internet zu finden sind.

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Löwe

7

Montag, 30. April 2018, 01:29

BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

.
"Gasthaus"+"Kulturdenkmal"+"Baudenkmal"+"Gastwirtschaft Mutter Mochow"+"Potsdamer Chaussee 87" ( nördliche Fassade )

"Berlin-Nikolassee Potsdamer-Chaussee 87" ( nördliche Fassade )

"Gasthaus Mutter Mochow"+"Potsdamer Chaussee 87" ( nördliche Fassade )

Die Adresse "Potsdamer Chaussee 87" befindet sich auf der südlichen Seite der Potsdamer Chaussee

gleich nebenan oder auch dazugehörend zum »Jugendhof«-Gelände


https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nikolassee_Potsdamer_Chaussee_87.JPG

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Berlin-Nikolassee#/media/File:Nikolassee_Potsdamer_Chaussee_87.JPG


nochmaliger Hinweis zu GOOGLE MAP – Satellitenfoto(s) – Potsdamer Chausee 87
@
https://www.google.de/maps/@52.4277013,13.2200678,17z

Jugendhof Gelände ABGEGRENZT bei Mutter-Mochow Weg, Potsdamer Chaussee, Benschallee [ Lissabonallee ].


Jetzt mag der ein oder andere fragen: Was hat das "Gasthaus Mutter Mochow" mit dem eigentlichen Thema dieses Threads zu tun ? ? ?

Dazu antworte ich:

GEH DOCH MAL DORT HIN und versuche den damaligen „Jugendhof“ heute dort in „Berlin-Zehlendorf“ / „Berlin-Schlachtensee“ / „Berlin-Nikolassee“ / „Berlin-Düppel“ zu finden.

Von dem damaligenJugendhof Geländeexistiert heute nichts mehr anhand dessen man sich orientieren könnte was damals mal wo war. Die Lokalität und Anhaltspunkte dazu sind total verwischt und verschwunden. Andere Gebäude sind seither dort gebaut und errichtet worden.

Das Einzige, was noch daran erinnert wo derJugendhof-Schlachtensee“ / „Jugendhof-Zehlendorfdamals mal war, ist das weiterhin bestehenbleibendeGasthaus Mutter Mochow“, „Potsdamer Chaussee 87“ (nördliche Fassade) „auf der südlichen Seite der Potsdamer Chaussee“.

DerJugendhof“, d.h. das ausgedehnteabgezäunte Jugendhof Gelände“, befand sich damals gleich hinter diesemGasthaus Mutter Mochow“; und genau dort war auch sogleichHaus 12undHaus 11desJugendhofs“

So also, und nur so, kann man sich orientieren !!

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