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Geschichte des Kinderheimes

Antworten im Thema: 0 » Der letzte Beitrag (26. Februar 2013, 14:04) ist von SilviaR.

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SilviaR

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Dienstag, 26. Februar 2013, 14:04

Geschichte des Kinderheimes

Die Geschichte des Kinderheimes reicht bis in die letzten Kriegjahre des 2. Weltkrieges zurück. 1943 wurde in der jetzigen "Waldperle" Langenberndorf ein Waisenhaus für Kinder eingerichtet. Nach Ende des 2. Weltkrieges und in den folgejahren platze diese Einrichtung aus allen Nähten. Es musste Platz geschaffen werden für die vielen Kinder die im 2. Weltkrieg Waisen geworden waren. Durch die Bodenreform 1946 wurde das Gebäude in der Wettiner Str. enteignet. Es dauerte jedoch noch einmal 3 Jahre bis endlich dort die Kinder einziehen konnten. In den Jahren 1946-1949 wurde dieses Gebäude als Nebenstelle der russischen Kommandantur verwendet. 1952 war es dann endlich soweit. Die Kinder aus dem Waisenhaus (Waldperle) zogen in das Gebäude in der Wettiner Str. Es waren mehr als 100 Kinder die dort ein neues zu Hause gefunden hatten. Die schulpflichtigen Kinder besuchten die Schule von Leubnitz
Im Zuge der Verwaltungsreform wurde 1952 die Wettiner Straße in "Ernst-Thälmann-Str." umbenannt. Das Kinderheim bekamm die Hausnummer 2 und der Eingang war über eine
kleine Brücke des Leubnitzbach zu erreichen. Diese wurde Mitte der 70iger Jahre wegen Baufälligkeit gesperrt und der Eingang wurde in die Friedrich-Engels-Str. verlegt Wo er hweute noch ist. Im Bereich der neben an gelegenen Fabrik wurde der Hintereingang als Wirtschafteingang genutzt. Hier fanden die Lieferungen der Lebensmittel und die Kohlebelieferung statt. Diebstahl der Kohle waren an der Tagesordnung, so dass die damalige Polizei diese bewachen musste.
Mitte der 60iger Jahre wurde eine neuen Heizungsanlage, Duschen und die Warmwasserversorgung eingebaut. Die Zahlen der Kinder zu der Zeit schwankten zwischen 50 und 90. Diese Zahl hielt sich bis mitte der 70iger Jahre
In den 70iger Jahre wurde das Gelände neu gestaltet und es kamen einzelne neue Gebäude an der Seite des Fabrikgeländes hinzu. Weiterhin wurden umfangreiche Baumaßnehmen am Gebäude durchgeführt (Schaffung neuer Räume für die Verwaltung des Heimes.)
1978 erhielt das Kinderheim den Namen "Bruno Reinhard" Diesen Namen hatten sich die Kinder und Jugendlichen aus einer Reihe von Vorschlägen gewählt. Bruno Reinhard war ein spanischer Freiheitskämper der 1936-1939 in dem Thälmann-Batalion gegen die faschistische Eroberung Spaniens gekämpft hatte. Er wurde 1942 im KZ Buchenwald erschossen.
1982 wurde das Kinderheim geschlossen und die noch verbliebenen ca. 15 Kinder und Jugentlichen wurden in den umliegenden Heimen (Crimmitschau, Zwickau) untergebracht.
Im Sommer 1982 wurde das Gebäude in ein "Heim für schwer erziehbare Jugentliche" umgewandelt. Das ist als eine Vorstufe des Jugendwerkhofes der ehemaligen DDR angesehen worden.
1990 wurde dieser geschlossen und 1991 zog in die Räume ein Mutter-Kind-Heim ein und es begann wieder eine umfangreiche Neugestaltung des Geländes.
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Angi90 (26.02.2013)

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