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Kinderheim in MELLE: Dr. Heck (Gut Bruche) - WER KENNT ES?

Antworten im Thema: 42 » Der letzte Beitrag (8. Mai 2017, 22:20) ist von JULens.

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piti1109

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Jungfrau

41

Sonntag, 16. November 2014, 13:53

Ich kenne es,ich bin so sehr an meinen alten freunden iteressiert und an dem was ihr nach eurer zeit dort gemacht habt.
Ich war ganz oben unter gebracht und dann das zimmer rechts von der treppe :thumbsup:

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carlos0505

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Fische

42

Freitag, 11. September 2015, 16:09

kinderheim dr heck

hallo in die runde
auch ich war in diesem heim
meldet euch mal
lg klaus *edit*

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JULens

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Wassermann

43

Montag, 8. Mai 2017, 22:20

NS-Methoden

Ich verstehe wirklich nicht, warum hier nur Andeutungen gemacht werden!
Ich war zusammen mit meiner Schwester als sechsjähriger dort zu einer "Kräftigungskur" vor der Einschulung im Juli 1966.

Direkt nach der Ankunft wurden uns alle Süßigkeiten und Butterbrote abgenommen, die wir von zu Hause aus mitbekommen haben. Gruppenzimmer zugewiesen, natürlich nach Jungen und Mädchen getrennt und erster Appell zum Essen. Ich kann mich an den "Arzt" kaum erinnern, dafür aber umso mehr an die BDM-Matrone Hildegard Heck, die da das Kommando hatte. Meine Schwester hatte Glück, da sie ein junge relativ hübsche schwarzhaarige Betreuerin zugewiesen bekam, die zu den Mädchen nett war. Ich bekam BDM-Obergruppenführerin Heck!

Das Essen bestand aus einem zähen Haferschleim, der nicht nur kaum essbar war, sondern auch übel roch. Nach ein paar Löffeln fingen die ersten an das Essen in die Teller zu erbrechen. Die Reaktion von BDM-Hildegard war das betreffende Kind am Kopf zu packen und mit dem Gesicht in die Kotze zu drücken. Wenn ein anderes Kind darauf irgendwie mit einem Laut reagierte, mußte es sofort aufstehen und sich für den Rest der Speisung in die Ecke stellen, was angesichts dieses Fraßes fast eine Wohltat war, aber dazu führte, dass alle abnahmen. Ich meine auch, dass es öffentlich vor allen anderen Schläge auf Hände und Po gegeben hat.

Die "Kräftigung" wurde durch Wanderungen erreicht, die stundenlang dauerten und durch Felder und Wälder gingen. Anschließend mit Kontrolle kollektives Schuhe putzen auf der Außentreppe. Keine Briefe, Telefonate oder Besuche von Eltern waren gestattet. H. Heck schrieb eigenhändig in Sütterlin Postkarten an meine Eltern, dass es meiner Schwester und mir angeblich gut ginge und die Kur voll anschlagen würde. Der Leidensdruck war so groß, dass wir bei den Wanderungen überall Hilfe-Zeichen aus Ästen legten in der kindlichen Hoffnung, Bauern würden das deuten können und unsere Eltern oder die Polizei über das Straflager informieren würden. Gegen Ende mußte ich noch länger bleiben, da Kinder Windpocken eingeschleppt hatten und sowohl meine Schwester, als auch ich deswegen in Quarantäne mußten. Meine Schwester blieb dann noch eine weitere Woche alleine dort, da sie sich später angesteckt hatte.

Meine Mutter berichtete mir später, dass ich dünner geworden war und sehr blass und länger nicht über die Vorfälle dort gesprochen hatte. Erst als meine Schwester wieder zurück war, hätten wir beide erzählt. Meine Mutter berichtete unserem praktischen Arzt davon, der uns in diese Kinderkurklinik überwiesen hatte. Unternommen wurde aber anscheinend nichts.

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