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Zugang auf Gerichtsurteile eines Strafgerichtes - Geht das?

Antworten im Thema: 24 » Der letzte Beitrag (30. Juni 2016, 20:53) ist von adolf.

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andres

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Wassermann

1

Mittwoch, 3. Februar 2016, 15:18

Zugang auf Gerichtsurteile eines Strafgerichtes - Geht das?

Sie stand also vor Gericht, die böse Hexe aus Hänsel und Gretel,
ach nein, ich verwechsel da etwas, ich meine natürlich die Heimleiterin des Kinderheim Bühr.

Ich habe also erfahren, dass die Heimleiterin Hexe Ende 1973 oder Anfang 1974 vor Gericht wegen Misshandlung von Kindern gestanden hat.
Das interessiert mich natürlich.

Leider sind hier im Forum kaum Ehemalige aus diesem Scheißheim, die mir näheres berichten können.
Aber vielleicht liest das hier ein Rechtsanwalt oder jemand der sich gut damit auskennt.

Wer darf eigentlich solche Gerichtsakten einsehen, hab ich als Betroffener - aber nicht am Verfahren beteiligter - das Recht solche Akten einzusehen?
Misshandlung von Kindern ist eine Straftat, also muss es ein Strafgerichtshof gewesen sein, gibt es eine Aufbewahrungsfrist für solche Akten oder Urteile.

Mich würde wirklich interessieren was diese - nein ich halte mich an Forenregeln und verwende keine herabwürdigenden Wörter für diese Drecksau - dafür gekriegt hat. Wahrscheinlich 100 DM auf Bewährung.
Immerhin wurde das Heim Mitte 74 geschlossen.

Wenn mir jemand die Fragen nach der Akteneinsicht undder Aufbewahrungsfrist beantworten kann, wäre ich richtig froh.

Liebe Grüße

Andres
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Wassermann

2

Mittwoch, 3. Februar 2016, 18:07

Es gibt im Net Seiten, auf denen Du Deine Frage gezielt stellen kannst.
Die Antworten kommen dann meist von Anwälten, ich frag mal Herrn Gockel für Dich.

http://jura-fragen.de/

http://www.123recht.net/Rechtsanwalt-Jura-Fragen-__f12171.html

http://www.juraforum.de/forum/

Das sind die ersten drei Treffer, wenn ich bei Gockel jura fragen eingebe.

Viele Grüße

Peter
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Jungfrau

3

Mittwoch, 3. Februar 2016, 18:58

Zitat

dass die Heimleiterin Hexe Ende 1973 oder Anfang 1974 vor Gericht
du kannst davon ausgehen das es keinerlei Dokumente Behördlicherseits mehr gibt. Die Aufbewahrungsfrist beträgt max. 30 Jahre. Einzige möglichkeit wäre Zeitzeugen zu finden die in ihrem privaten Sammlungen Hinweise oder Dokumente dazu achiviert haben.

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Wassermann

4

Mittwoch, 3. Februar 2016, 19:13

Es gibt im Net Seiten, auf denen Du Deine Frage gezielt stellen kannst.
Die Antworten kommen dann meist von Anwälten, ich frag mal Herrn Gockel für Dich.
@Pitterchen: Ich bin so selten dämlich. Schimpf mich Systemadministrator, komme aber selber nicht auf das Naheliegenste. Natürlich werde ich diese Frage mal stellen.
du kannst davon ausgehen das es keinerlei Dokumente Behördlicherseits mehr gibt. Die Aufbewahrungsfrist beträgt max. 30 Jahre. Einzige möglichkeit wäre Zeitzeugen zu finden die in ihrem privaten Sammlungen Hinweise oder Dokumente dazu achiviert haben.
@Tegro: Das befürchte ich auch, aber nachfragen schadet ja nicht. Ich hoffe ja auch auf Zeitzeugen und die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt.
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Mittwoch, 3. Februar 2016, 19:24

Zitat

Das befürchte ich auch
Das ganze macht ja auch Sinn. Stell dir nur mal vor....der Staat hebt Unterlagen auf.....mit denen die Versklavten später mal selbigen an den Karren pinkeln können..... :D :D
Ich hab da übrigens mal Glück gehabt. Ein Jugenamt im Rheinland hat schlichthin schlampig vergessen ....meine Unterlagen zu vernichten. Glaube mir.....das fand der Landschaftsverband gar nicht lustig. Nur mit diesen Unterlagen ist es mir gelungen den Nachweis der Misshandlung zu führen....

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Volkmar

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6

Mittwoch, 3. Februar 2016, 21:03

Meine Jugendamtsakte habe ich auch erst letztes Jahr gefunden.
Erst sagte man mir diese sei vernichtet wurden da ja die bekannten 30 Jahre verstrichen seien.
Habe da dann etwas Druck ausgeübt, da ich wusste das die Akte ja auch durch das Gericht wegen der Rehabilitation angefordert wurden war und da gab sie es ja.
So konnte ich mir meine Akte anschauen und habe zugleich erfahren das man diese aus historischen Gründen auch aufheben werde. Da in dieser eine ganze ganze Familie
über 25 Jahre dokumentiert wurden ist.
So bin ich an die Kopien meiner Akten gekommen. Heut ist meine Akte 53 Jahre alt.


Ich will damit sagen man sollte sich mit einem "Nein" als Antwort nicht immer zufrieden geben. Da es ja auch heut noch heute von früher gibt die noch genau da arbeiten wo sie damals gesessen haben nur das die Institution heut einen anderen Namen hat.


Volkmar

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Wassermann

7

Mittwoch, 3. Februar 2016, 21:11

@Tegro

Ein Jugenamt im Rheinland hat schlichthin schlampig vergessen ....meine Unterlagen zu vernichten


@Volkmar
Meine Jugendamtsakte habe ich auch erst letztes Jahr gefunden


So ging es mir auch, ein Teil meiner Jugendamtsakten hat man auch nach 35 Jahren gefunden, andere Akten z.B. vom Familiengericht nicht. Ich bin froh das überhaupt was gefunden wurde. Und Volkmar hat recht, dass man sich nicht so leicht abspeisen lassen sollte.

Jetzt suche ich ein Urteil eines Strafgerichtes, da hab ich keine Ahnung wie das gehandhabt wird, aber ich werde das erfahren und dann auch hier berichten.

Vielen Dank an Euch
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Wassermann

8

Mittwoch, 3. Februar 2016, 23:39

Und so siehts aus mit meiner Frage:

Zitat

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Fragen will ich wie folgt beantworten.

Wie lange die jeweiligen Strafakten aufbewahrt werden kann von Bundesland zu Bundesland differieren. Generell hängen die Aufbewahrungsfristen jedoch von der Art der Straftat ab und ggf. von Iher politischen bzw. historischen Relevanz.

In der Regel bewegen sich die Aufbewahrungsfristen zwischen 5 Jahren (für Delikte mit Freiheitsstrafen unter 3 Monaten) und 30 Jahren (bei Mord). Sexualdelikte sind in der Regel mit 20 Jahren Aufbewahrungsfrist veranschlagt (Regelungen des Landes Niedersachsen).

Nach Ablauf dieser Fristen werden die Akten, sofern Sie nicht an die Landes- oder Staatsarchive abgegeben werden, vernichtet.

Demnach sind die Akten, welche wohl um das Jahr 1975 abgelegt wurden, mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischenzeitlich vernichtet.

Lediglich der Vollständigkeit halber führe ich weiter aus:

Das Akteneinsichtsrecht für Privatpersonen ist in § 475 StPO geregelt
(Sonderregelungen für Geschädigte in § 406e StPO, für Angeklagte
in § 147 StPO). Das Akteneinsichtsrecht für Forschungszwecke ist in §
476 StPO geregelt. Über die Akteneinsicht entscheidet die jeweilige Staatsanwaltschaft. Es bedarf eines berechtigten Interesses, daß von dem schutzwürdigen Interesse der Betroffenen nicht überwogen wird.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
Rechtsanwalt

Satz mit "X" :(
Tegro hatte also recht mit seiner Vermutung

Zitat

Das ganze macht ja auch Sinn. Stell dir nur mal vor....der Staat hebt Unterlagen auf.....mit denen die Versklavten später mal selbigen an den Karren pinkeln können..... :D :D



Andres
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Jungfrau

9

Donnerstag, 4. Februar 2016, 10:10

Zitat

Jetzt suche ich ein Urteil eines Strafgerichtes,
Einen Tipp hätte ich noch für dich. Mit ein wenig Glück hat ja zur damaligen zeit die Presse über diesen Fall berichtet. Ja...ich weis das macht richtig Mühe. Aber.....Zeitungen haben Archive. Aus dieser Zeit sogar noch in gedruckter Form. Ich selbst habe nicht wenig Zeit im Jahr 2012 in einem Archivkeller der WAZ verbracht. Für mich hat die Mühe sich damals gelohnt. den Artikel habe ich zumindest gefunden.
Vielleicht auch ein Weg für dich??

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Wassermann

10

Freitag, 5. Februar 2016, 17:12

Hi Andres,

dann sei ein braver Junge und bedanke Dich bei dem Hr. Dr. Traub.
Falls Du es nicht sowieso schon getan hast.....

Hat auf jeden Fall etwas gebracht, wenn auch nicht unbedingt in Deinem Sinne.

Viele Grüße

Peter
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Wassermann

11

Samstag, 6. Februar 2016, 20:05

Hat auf jeden Fall etwas gebracht, wenn auch nicht unbedingt in Deinem Sinne.


Ja, Pitterchen, es hat auf jedenfall etwas gebracht, allerdings hat das mich 27 € gekostet, den fragen kann man in diesen Seiten kostenlos, nur für die Antwort muss man bezahlen :D :D .
Immerhin, es hat mir viel meiner kostbaren Zeit gespart.

Ich selbst habe nicht wenig Zeit im Jahr 2012 in einem Archivkeller der WAZ verbracht


Das kenne ich auch Tegro, in unserer speziellen Kinderheim Bühr Gruppe haben wir mal darüber geredet wann denn der Thomas S. ein noch nicht ganz 12 jähriger Junge in den Sommerferien tödlich verunglückt ist. 71 oder 72.
Ich habe einen ganzen Tag in der württembergischen Landesbibliothek gesessen und mit zunehmenden Frust die dicken gebundenen Wälzer der Waiblinger Kreiszeitung durchgesehen. Da gab es so spannende Sachen wie die 2. Wahl von Willi Brandt zum Kanzler oder die olympischen Spiele 1972 und der Anschlag darauf und anschließend die Entführung der Landshut nach Mogadischu. Im Lokalteil gab es viele spannende Sachen z.B. dass man wieder jemanden mit über 60 km/h auf der Hauptstrasse in Neustadt geblitzt hat oder dass ein Schulkind sich beim Sport ein Bein gebrochen hat, aber ein Todesfall im Kinderheim? Oder überhaupt etwas aus den beiden Heimen die es in Neustadt gab? Fehlanzeige! Das waren doch bloss Heimkinder, die sind keine Nachricht wert.

Aber immerhin, ich werde weiter versuchen etwas über diesen Prozess rauszukriegen. Manchmal, oder ziemlich oft, kann ich ein ätzender hartnäckiger Stinkstiefel sein :P

LG Andres
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Montag, 25. April 2016, 15:52

Zugang zur Gerichtsakte

Hallo Andres,

ich war von 1967 bis 1970 in diesem Heim. Der Junge von dem Du schreibst, hieß Thomas Schulz und ist im Spanienurlaub ca. 1968 ertrunken. Sein Vater war danach noch im Heim und hat die Sachen von Thomas abgeholt.

Soviel dazu.

Ich kenne auch noch Pedro Maiwald, Wenzel Papst, Frank Granov, Dieter Kreis, Karl(i) Lehmann Liebling von Frau Geburtsky/Bühr. Sie unterschrieb immer mit "Gebühr"


Gruß

Frank

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Montag, 25. April 2016, 17:03

Hey Andres,

du bist doch auch in der Stuttgarter Heimberatungsstelle oder? Die arbeiten mit einer Frau aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg zusammen, die so einige Tricks und Kniffe kennt, wie man evtl. an Dinge / Informationen herankommen kann (außer vielleicht wenn es sich um Berliner Jugendamts- oder Familiengerichtssachen handelt vielleicht).

Vielleicht kann sie dir wenigstens einen Tipp geben, wie du zeitsparender suchen könntest.

Hattest du schon deinen Termin?

Hier findest du vielleicht auch Anleitung (falls du das noch nicht kennst): http://www.landesarchiv-bw.de/web/57517

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Montag, 25. April 2016, 18:17

Auf Archivgut hat übrigens jedermann Zugriff, wenn die Sperrfristen abgelaufen sind. Dies ist meist 30 Jahre nach dem Tod des / der Beteiligten der Fall. Ich hätte übrigens die Mailadresse von der Frau aus dem Landesarchiv, trau mich aber nicht die hier öffentlich einzustellen.

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Wassermann

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Montag, 25. April 2016, 18:29

Die arbeiten mit einer Frau aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg zusammen, die so einige Tricks und Kniffe kennt

Vielen Dank, MeeneKleene,

die E-Mail Adresse brauchst du nicht einstellen, ich habe super guten Kontakt zum Archiv. Die Frau die du meinst ist übrigens gerade in Mutterschutz, aber Ihre Nachfolgerin ist auch sehr nett, kompetent und engagiert, falls DU was brauchst ... ich hab die Adresse ...

Bezüglich der Akten gibt es leider nichts mehr, außer vielleicht Zeitungsartikel.
Derzeit versucht das Archiv noch an eine andere Quelle von Unterlagen zum Heim ranzukommen, aber das ist nicht so leicht. Fast alles ist leider vernichtet.

Wir werden sehen.

Hallo Andres,

ich war von 1967 bis 1970 in diesem Heim.

Lieber Frank, willkommen hier in der Regenbogenstadt!!!


Andres
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MeeneKleene

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16

Montag, 25. April 2016, 18:50

Wie ich gerade gesehen habe, gibt es die Emailadresse sogar ganz offiziell auf der Homepage, also kann die jeder ganz alleine finden :blush:

Ich könnte noch jede Menge Infos brauchen, aber uns geht es ähnlich wie dir. Vernichtet, nicht auffindbar, für den Moment zu aufwendig... Aber ich bin nicht allein - meine Schwester und deren zuständige Beratungsstelle suchen mit.

Wir hatten übrigens auch einen Todesfall im Heim. Zumindest haben mir das die anderen Kinder erzählt, als ich nach dem betreffenden Jungen fragte. Er soll an irgend einer Krankheit gestorben sein. In der Zeitung hat das in Berlin ganz sicher nicht gestanden, also werde ich da wohl auch nichts finden.

Naja, wie auch immer, hätte dir gerne irgendwie geholfen.

Edit:

Ich habe eines meiner ehemaligen Heime (auch ein Privates wie deins) ausfindig gemacht, indem ich alle Träger dieses Namens angeschrieben habe (waren nur 3 ^^). Einer von den dreien war der Sohn der Heimleiterin des Heims, welches natürlich auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr existiert.

In Waiblingen gibt es einen Geburzky, Gisbert lt. Telefonbuch und dreimal Bühr... schon versucht?

In meinem Fall hat das allerdings nicht viel gebracht. Ich war damals 2 - 4 Jahre alt, habe also keinerlei Erinnerung an diese Zeit. Dieser Mann.... der Sohn... der hätte mir alles erzählen können. Und sicherlich hätte er mir nichts Negatives erzählt, wenn es denn etwas gegeben hätte - vermutlich... Und du wirst sicherlich auch keine wahrheitsgemäße Auskunft bekommen, wenn du irgendwelche Verwandten nach einem eventuellen Gerichtsverfahren fragen würdest...

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Montag, 25. April 2016, 21:21

Hallo MeeneKleene,
olle Bühr hat keine eigenen Kinder, sie soll ein Mädchen heute Frau adoptiert haben. Ihr Liebling war immer Karl(i) Lehmann. Der durfte ja auch die ...Zeitung austragen, hatte Geld und ein eigenes Rennrad. Wir haben die Woche 1,00 DM Taschengeld bekommen, wenn Madam Bühr Geld vom Jugendamt bekommen hat. Außerdem recht unregelmäßig und an Wehnachten gabs einmalig 20,00 DM. Da durften wir dann aus dem Katalog was aussuchen.

Gruß

Frank

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Dienstag, 26. April 2016, 11:36

Liebe MeeneKleene, lieber Frank,

die Verhältnisse beim Thema Bühr sind gar nicht so einfach. Eigentlich waren es zwei Heime (oder sogar drei) unter einem Dach. Daher auch die Verwirrung manchmal mit dem Namen. Kinderheim Bühr, Reichert-Bühr, Bühr-Geburtsky, Bühr-Reichert, alle Varianten existieren, aber das wird mal ein eigener Artikel hier. Ganz speziell ist der Geburtsky, das war der Mann fürs Grobe, der Sadist, der Quäler. Ich weiss nicht ob der Typ nach seinem Verhältnis zur H. Bühr noch eine andere Beziehung hatte womöglich Kinder, er selber ist wahrscheinlich schon lange in der Hölle. Ob die in Neustadt lebendenmit dem Namen mit dem Typ verwandt sind weiss ich nicht, ich bin mir auch unsicher ob ich Kontakt will.

Die H. Bühr hat tatsächlich eine "Tochter" adoptiert, die muss damals allerdings schon erwachsen gewesen sein und war KEIN ehem.Heiminsasse. Die hat auch das Haus - heute ein umgebautes Mehrfamilienhaus - geerbt. Diese Adoptivtochter ist vergangenes Jahr im März gestorben (was ich erst seit wenigen Wochen weiss), kurz darauf kamen -ohne das zu wissen - offizielle Anfragen des Landes Ba-Wü nach noch evtl. vorhandenem Unterlagen, die niemals beantwortet wurden. Jetzt ist auch klar warum nie eine Antwort zurückgekommen ist. Es wird jetzt ein weiterer Versuch gestartet an die Erben ranzutreten, aber meine Befürchtung ist, das nach dem Tod die letzten eventuell noch vorhandenen Reste an Dokumenten im Altpapier gelandet sind. Eine Horrorvorstellung, DAS SIND UNSERE AKTEN, DAS WAR UNSER LEBEN.
Aber gut, warten wir die Nachfragen nochmal ab.

@Frank
Ja, die 1 DM Taschengeld, wenn es die denn gab. Und wenn es die tatsächlich gegeben hatte, dann musste zumindest ich damit rechnen, das sie mir sehr bald von anderen abgenommen wurden, um meine Schulden zu bezahlen, denn um nicht verprügelt werden musste ich bezahlen. Oh nein, wir waren nicht unbedingt nett untereinander, dummerweise war ich der Jüngste, Kleinste und Schwächste und hatte keine Chance die Hackordnung nach unten weiterzugeben, weil nach mir niemand mehr kam.
Wenn ich schnell genug war, habe ich mir von dem Geld umgehend in diesem kleinen Laden an der Ecke Süßigkeiten gekauft und runtergeschlungen. Verprügelt wurde ich sowieso, aber so hatte ich wenigstens was für mich vorher.

Andres
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Angi90 (26.04.2016), Matti (27.04.2016)

Frank Sch.

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Zwillinge

19

Dienstag, 26. April 2016, 17:43

Hallo Andres,

vielen Dank für die Info. Den *edit* P. Geburtsky habe ich noch schmerzhaft kennen gelernt. Er hatte eine große schwarzwreiße Dogge mit dem Namen Asta. Die war im gegensatz zu *edit* P. Geburtsky ganz lieb. Hinter dem Haus war noch ein Affenkäfig mit zwei Affen. Die durften immer die "Großen" sauber machen. Als ich damals kam, war die obere Etage das Kinderheim Reichert. Die olle Bühr hat den rausgeeckelt. Danach durften wir Kinder vor allem die Großen den Ausbau machen. Ich durfte die die Nut und Federbretter an der Wand mit stumpfen Sandpapier abschmiergeln. Danach durften die Großen oben einziehen. *edit* P. Geburtsky muß Schreiner gewesen sein, er hat alle Handwerkerarbeiten im Haus erledigt. Die Außenwand hat er mit Marmor verkleidet. *edit*H. Bühr hatte einen Foxterier mit dem Namen Mellie und hat immer gekläfft, wie die Alte. Außerdem auch noch einen Cockerspaniel. Gewohnt haben die im Obergeschoß über dem Büro mit großem Balkon. Außerdem hatten sie unten in der Doppelgarage einen lindgrünen Ford Mustang und einen roten Alfa Romeo Sportwagen. Mit dem fuhr *edit* H. Bühr und *edit* P. Geburtsky mit dem Ford. Wenns zum Zahnarzt ging, wurden wir von *edit* P. Geburtsky mit dem Ford gebracht. Den Beiden hat es an nichts gefehlt, nur an Empathie und Kinderstube.

Gruß

Frank

*edit* Private Daten von Tätern bitte per PN (private Nachricht), E-Mail oder auf anderen privaten Wegen austauschen. Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen. In dem Fall haben auch Täter ihre Rechte, was in gesetzlichen Bestimmungen so festgelegt ist und woran auch wir uns halten müssen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johnny« (26. April 2016, 19:25)


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andres (27.04.2016)

MeeneKleene

unregistriert

20

Dienstag, 26. April 2016, 19:34

Puh... ganz schön gruselig, was ihr da so alles erleben musstet...

Einige Akten zu meiner Heimzeit habe ich ja doch finden können. Die dringensten Fragen nach dem 'Warum' und dem 'Wie' sind beantwortet. Dennoch... es ist nur Papier, verrät zumindest in meinem Fall Eckdaten, ist aber irgendwie "trocken", ohne Leben.

Das habe ich zu meinen Akten auch gesagt, dass die doch eigentlich mir gehören und dass das "mein Leben" sei. Nein, die Akten gehören dem Jugendamt... ist wohl so - und über mein Leben steht da nicht sehr viel drin. Andere mussten dafür in ihren Akten wenig einfühlsame und gemeine Dinge über sich selbst lesen. Ich weiß nicht was besser ist...

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andres (27.04.2016)

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