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Vor nicht einmal zwei Jahren war Joachim Gauck bei der Präsidentenwahl gegen Christian Wulff unterlegen. Nun soll er dessen Nachfolge antreten - als gemeinsamer Kandidat von Union, FDP, SPD und Grünen.
Der sichtlich bewegte Gauck sagte bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt, ihm sei wichtig, dass die Menschen in Deutschland wieder lernen, dass sie «in einem guten Land» leben. Die Freiheit gebe ihnen «wunderbare Möglichkeiten» zu einem erfüllten Leben, sagte der 72-Jährige, der an seine Kindheit im Nationalsozialismus und sein Leben in der DDR erinnerte.
Der am 24. Januar 1940 in Rostock geborene Sohn eines Kapitäns und einer Bürokauffrau erlebte 1951 mit elf Jahren, wie sein Vater vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet und für Jahre spurlos in einem Arbeitslager in Sibirien verschwand. Die Mutter erzog Joachim Gauck und seine beiden Geschwister in strenger Ablehnung zur staatlichen DDR-Obrigkeit.
Gauck studierte von 1958 bis 1965 evangelische Theologie und schlug damit einen Berufsweg ein, der ihn in Distanz zum SED-Regime leben lässt. Als Pastor in Rostock wurde er im Herbst 1989 zu einem der Köpfe des kirchlichen und öffentlichen Protests und Mitbegründer des Neuen Forums in der Hansestadt.
Bei der ersten freien DDR-Volkskammerwahl im März 1990 kandidierte Gauck für «Bündnis 90» und wurde als Abgeordneter zum Sonderbeauftragten für die Stasi-Unterlagen berufen. Als späterer Bundesbeauftragter betreute er die Stasi-Unterlagenbehörde, nach ihm kurz Gauck-Behörde genannt, bis 2000.
Privat lebt Gauck seit 1991 getrennt von seiner Frau, ist aber nicht geschieden. Gemeinsam haben sie vier erwachsene Kinder.
(Quelle: epd)
Nun ich find es sehr gut das er unser Bundespräsident ist meiner Meinung nach hat er auch das Herz an der richtigen Stelle.
Liebe Grüße Kaus
Wozu brauchen wir eigentlich einen Bundespräsidenten?
Bundespräsident - ein Amt ohne Befugnis.
Weder legislativ noch exekutiv von Bedeutung, ist seine einzige Aufgabe representativer Natur, sieht man von der Unterschriftspflicht bei der Gesetzgebung einmal ab.