die Tage in der Zelle

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  • von den Entweichungen zurück gekehrt ging es stehts in die Zelle jedesmal für drei Tage (ich hatte das Glück nie im Bunker im Keller zu müssen) , ich weiß nicht mehr wie groß sie war vielleicht 2m mal 3m ans Fenster konnte man nicht ein Stück entfernt davon war ein großes Gitter mit etwas Glück konnte man lediglich die Gardine etwas bewegen mit den Fingerspitzen,ein hartes Brett fest verankert in der Wand und mit Eisenbeinen an der Erde befestigt zum schlafen wenn ich Glück hatte bekam ich zur Nacht Kissen und Decke, zum frühstück gab es eine Stulle mit Marmelade und ein Plastikbecher alten abgestandenen Tee zum mittag gabs das selbe Essen wie die anderen bekamen , wenn es Suppe gab wars gut bei Kartoffeln und Fleisch sah das schon anders aus das isst sich schlecht mit einem Löffel , zum Abendessen dann wieder eine Scheibe Brot vielleicht auch mal mit wurst bevor ich jedoch das Essen bekam musste ich in die Ecke damit ich garnicht zu nah an der Tür war dann wurde das Essen reingeschoben, ihr könnt es vielleicht nicht nachvollziehen aber ich habe in diesen Momenten es immer genossen das diese eine Erzieherin so eine Angst vor mir hatte aus mir zwar unerklärlichen Gründen aber egal, und jedesmal wenn ich in der Zelle saß hatte diese Dame Dienst bis auf einmal aber davon möchte ich ein anderes mal berichten , Nachts wenn diese Nachtwache erschien, eine recht dicke Frau deren Namen ich nicht mehr weiß , ging der Terror los erst klapperte sie wie eine Wahnsinnige an der Eisentür mit ihrem Schlüselbund dann ging sie vor zum Gitter und dann noch dieses grelle Neonlicht was angeschalten wurde und dann sollte ich auch noch aufstehen und Meldung machen , "Astrid Lüdtke in der Zelle alles in Ordnung" und das ganze bis zu 6mal in der Nacht , tja was soll ich sagen die erste Nacht hab ich das Spiel noch mit gemacht, dann blieb ich einfach liegen es war mir so egal ob sie da steht was sollte sie auch tun also zog sie ohne meine Meldung jedesmal wieder ab, es klinkt komisch aber mich störte dieser Aufenthalt in der Zelle nicht ich fand es herrlich allein zu sein , ja ich habe da drinnen geheult fast ununterbrochen aber nicht weil ich bereute sondern weil ich auf mich selber sauer war das ich so blöd war mich erwischen zu lassen und ich wieder in Ww gelandet bin, drei Tage in denen ich wohl nachdenken sollte was ich falsch gemacht habe , ich habe auch nachgedacht aber ich dachte eher daran wie ich beim nächstenmal vorgehe damit sie mich nicht wieder erwischen .


    liebe Grüße Eure Astrid

  • Hallo Astrid,


    schlimme Sache das ist.........


    Aber ganz erlich, ich habe es nie geschaft auch nur ein einziges mal in die Zelle zu kommen, habe wohl nicht genug dafür angestellt.
    Allerdings gab es zu meiner Zeit die Zelle in der dritten Etage noch nicht, oder sie war noch sehr neu, jedenfalls wusste ich nichts davon. Nur die zwei Zellen im Keller waren mir bekannt.
    Aber da kamen ja nur die ganz harten Fälle rein..... Aber nichts desto trotz stelle ich mir einen Aufenthalt da drin echt schrecklich vor, fast so als währe der Aufenthalt in dem Heim nicht schon Freiheitsberaubung genug gewesen.....Aber wie wir alle wissen kann man alles immer einen Zacken schärfer machen als man es vorher denkt........


    Liebe Grüße


    Seppel

    Ob der Weg den man gehen möchte der richtige ist, erkennt man erst wenn man ihn geht.

  • Hallo Seppel


    und mir war nicht bekannt gewesen das es im Keller auch Zellen gab ich hörte erst hier davon ...es wird schon seine gründe gehabt haben warum es dann die zellen in der dritten etage gab wer weiß was da unten im keller so abgelaufen ist ...denn da unten waren ja wirklich nur dunkle enge löcher...hätte ich je zeit da drin verbringen müssen wäre ich vermutlich verrückt geworden


    liebe grüße astrid

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