Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) stellt sich vor – und gibt bekannt.

    Es gibt 20 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Martin MITCHELL.

      Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ lässt wissen – für alle die es interessiert.

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      epd - Evangelischer Pressedienst - evangelisch.de

      Einer der Medienarme der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND Evangelisch.de, am 18.06.20129, berichtet wie folgt über die Forderungen der Opfervertreter der Ehemaligen Heimkinder und bezieht sich dabei auf den Offenen Brief vom 29.04.2019 an die Deutsche Bischofskonferenz :

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      ZUR ERKLÄRUNG - ANFANG:

      Siehe meinen vorhergehenden diesbezüglichen Beitrag hier in diesem Thread, getätigt von mir am Mittwoch, 19. Juni 2019, um 08:34 Uhr, worin ich den Offenen Brief vom 29.04.2019 an die Deutsche Bischofskonferenz wortwörtlich zitiere,
      ein Beitrag, den ich dort, an vorhergehender Stelle (oben), besser hätte wie folgt vorstellen sollen :


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      Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ lässt wissen – für alle die es interessiert.

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      ● Ehemalige Heimkinder fordern eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe auf Lebenszeit.

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      Ein Schreiben der Opfervertreter, dass bisher von den KATHOLISCHEN Empfängern unbeantwortet bleibt.

      Mehr zutreffend auf die Situation im Westen als auf die Situation im Osten.
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      ZUR ERKLÄRUNG - ENDE.

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      DIE EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND berichtet also diesbezüglich wie folgt:

      QUELLE: https://www.evangelisch.de/inhalte/156748/18-06-2019/ehemalige-heimkinder-fordern-opferrente-auf-lebenszeit?fbclid=IwAR1mid3sMIis5N0EDuoWBVEyp3Ng_YmygJUy3cEaEt71xtJs4wwrsfQxmr8 :

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      BEZIEHUNG UND FAMILIE

      Ehemalige Heimkinder fordern Opferrente auf Lebenszeit

      Der Verein ehemaliger Heimkinder fordert eine von den Kirchen finanzierte Opferrente für ehemalige Heimkinder. "Wir wollen, dass ehemalige Heimkinder ein menschenwürdiges Leben führen können", sagte die Sprecherin des Vereins, Doris Petras, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag.

      Di. 18.06.2019 / epd

      Viele ehemalige Heimkinder, die Opfer von Gewalt wurden, seien nie erwerbstätig gewesen und lebten heute von der Grundsicherung. Von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hatte der Verein eine monatliche Rente von 500 Euro bis ans Lebensende gefordert, die nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet wird.

      Außerdem fordert der Verein in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief an die Bischofskonferenz eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung. "Bislang werden immer nur Fragmente des Missbrauchs von Heimkindern aufgearbeitet", kritisierte Petras. Ein entsprechender Brief [auch] an die evangelische Kirche sei bereits in Arbeit, teilte Petras mit.

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      Leseempfehlung

      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/150261/25-06-2018/die-evangelische-kirche-ekhn-hat-die-geschichte-der-heimkinder-der-nachkriegszeit-aufgearbeitet ]


      "Manches Heim knüpfte nahtlos an die NS-Zeit an"

      Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat Schicksale von Heimkindern in der Nachkriegszeit aufgearbeitet. Petra Knötzele erzählt, wie rechtlos Kinder waren, wie sie ruhig gestellt wurden und wie Erwachsene mit Heimkinder-Biografie nach ihrer Kindheit forschen können.

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      In einem Antwortschreiben der Bischofskonferenz, das dem epd vorliegt, lehnt deren Sekretär Hans Langendörfer eine solche Opferrente ab und verweist auf bereits geleistete Entschädigungen durch die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Die Bischofskonferenz bestätigte auf Anfrage am Dienstag [ 18.06.2019 ] den Briefwechsel, wollte sich aber nicht öffentlich zu der Forderung des Vereins äußern.

      Konkret geht es um Hunderttausende Menschen, die in der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 beziehungsweise in der DDR bis 1990 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie untergebracht waren. In den Heimen wurde den Kindern und Jugendlichen oft systematisch Leid und Unrecht angetan. Unter anderem wurden an ihnen Medikamententests vorgenommen, oder sie wurden zu Arbeitseinsätzen gezwungen. Viele von ihnen wurden in den Heimen Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch. Viele der Heime waren in kirchlicher Trägerschaft.

      Anfang
      2017 war von Bund, Ländern und Kirchen [ für damalige Psychiatrie-Patienten und ehemalige Insassen von Behinderten-Einrichtungen ] die »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« gegründet worden. Betroffene können über die »Stiftung« eine pauschale Entschädigung in Höhe von 9.000 Euro sowie Rentenersatzleistungen von bis zu 5.000 Euro erhalten. Anträge dafür werden noch bis 31. Dezember 2020 angenommen. Nach Angaben des Arbeits- und Sozialministeriums von Mai 2019 haben bundesweit bislang rund 14.000 Betroffene von den einmaligen Entschädigungszahlungen Gebrauch gemacht. Es seien bisher rund 64 Millionen Euro ausgezahlt worden.

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      MEHR ZU HEIMKINDER

      Artikel

      Kirchen und Politik bekennen Schuld für Unrecht an Heimkindern
      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/156268/13-05-2019/kirchen-und-politik-bekennen-schuld-fuer-unrecht-heimkindern?kamp=b-012 ]

      Artikel

      Von den Großen lernen
      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/155734/02-04-2019/netzwerk-oeffentlichkeitsarbeit-2019-ueber-krisenkommunikation-der-kirche-koeln?kamp=b-012 ]

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      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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