„Soviel du brauchst“ – Misshandelte Heimkinder brauchen wenig

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      „Soviel du brauchst“ – Misshandelte Heimkinder brauchen wenig

      „Soviel du brauchst“. Diese Formulierung in Anlehnung an den Bibelvers aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 16, 18 (1) war das Motto des Kirchentags 2013 in Hamburg. Phoenix-TV zur Thematik: „So viel du brauchst – dahinter steht die Frage: Was brauchen wir eigentlich, um gut zu leben? Wir als Gemeinschaft, aber auch jeder Einzelne? Haben wir noch Wünsche? Ist mehr besser? Wann sind wir zufrieden? Und wie viel ist genug? …“


      Es gibt eine große Gruppe von Menschen in unserem Land, die braucht nicht viel. Ihr genügt etwa 300 Euro Rente bis zum Lebensende oder etwa 50.000 bar ausgezahlt. Damit ist diese Gruppe schon zufrieden und dafür hat sie bereits sehr viele Vorleistungen erbracht. Es sind die ehemaligen Heimkinder, die in den Nachkriegsjahrzehnten zusammengetreten, vergewaltigt, in Angst und Schrecken versetzt, gesundheitlich ruiniert wurden. An einige wenige von ihnen möchte ich noch einmal erinnern, um klar zu machen, dass ihre Ansprüche eigentlich ungerechtfertigt bescheiden sind.

      Da ist das kleine Mädchen, das nachts aus dem Schlafsaal gezerrt wurde, die Treppen hinunter in den Heimgarten. Dort drückte ihr die Nonne eine Schaufel in die Hand und herrschte sie an: Du gräbst jetzt Dein eigenes Grab; und dann legst Du Dich rein und ich schaufele Dich zu.


      Bitte weiterlesen unter: http://www.readers-edition.de/2013/05/07/soviel-du-brauchst-misshandelte-heimkinder-brauchen-wenig/

      "Sie wurden behandelt wie Verbrecher"

      Die handelnden Personen sind in beiden Büchern zwar fiktiv. Ihre Geschichte ist es aber nicht. Tanja Andrys traf die Autorin Grit Poppe (49) in Potsdam und sprach mit ihr über die Bücher und die Spuren, die die DDR-Heimerziehung bis heute hinterlassen hat.

      Volksstimme: Frau Poppe, Sie haben schon einige Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Mit "Weggesperrt" und "Abgehauen" haben Sie sich von Ihrem bisherigen Genre verabschiedet. Warum?

      Grit Poppe: Ich wollte nicht immer dasselbe Buch in unterschiedlichen Richtungen schreiben. Ich wollte mich literarisch auch ein wenig austoben.

      Volksstimme: Warum ausgerechnet ein Jugendroman über die DDR?


      Weiterlesen bitte unter: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/stendal/1075356_Sie-wurden-behandelt-wie-Verbrecher.html