Wie läuft das mit den Sachleistungen?

    Es gibt 43 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Angi90.

      Wie läuft das mit den Sachleistungen?

      Hallo,
      ich habe mich vor ein paar Wochen telefonisch in Kiel an die Anlaufstelle gewandt. So wie ich es verstanden habe, soll jetzt mit der Bearbeitung meines Anspruches auf Sachleistung gewartet werden, bis die Rentenersatzzahlung in Köln abgewickelt wurde.

      Über die genauere Art der Abwicklung bei den Sachleistungen ist mir bisher leider nichts bekannt und auch die Anlaufstelle hat mir dazu bisher keine weiteren Infos gegeben. Habe von einer Bekannten gehört, dass es hier in Kiel wohl auch Gutscheine für Sachleistungen geben soll (einzulösen bei überregionalen Fillialketten - Möbelhaüser, Mediamärkte etc.). Aber wie muss ich denn jetzt weiter vorgehen? Muss ich da genaue Angaben machen, was ich benötige?

      Kann mir bitte jemand etwas über die genauere Vorgehensweise sagen? Habe leider im Internet bisher nicht viel konktretes dazu finden können.

      Danke... :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „maxwell“ ()

      um die rentenersatzleistug zu bekommen, mußt du notgedrungen schon ein gespräch bei der anlaufstelle gehabt haben..wenn du auf sachleistungen wartest, wirst du lange warten können..da kommt nix wenn du es nicht bei der selben anlaufstelle beantragst..wundert mich, daß dein sachbearbeiter dir darüber nichts näheres vermittelt hat. das mit den gutscheinen ist meiner meinung nach unsinn. ich habe jedenfalls noch nie etwas davon gehört.. im übrigen sind die formulare....vereinbarung über leistungen aus dem fonds heimerziehung in der brd-deutschland in den jahren 1949 bis 1975...., für die aus dem osten der republik bis 1989, hier im forum schon eingesetzt worden. du mußt nicht nur genaue angaben machen was du benötigst, sondern auch verbindliche kostenvoranschläge einreichen.

      gruß.... klaus
      Erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
      Also ich habe bisher nur telefonischen Gesprächskontakt gehabt. Darüber hinaus habe ich nur einen kurzen Fragebogen ausfüllen sollen, sowei Kopie vom Rentenbescheid hingeschickt (nach Aufforderung).

      Als Antwort habe ich dann innerhalb weniger Tage die Berechnung des Rentenersatzanspruches erhalten, mit der Bitte um Bekanntgabe meiner Kontodaten. Darauf hin habe ich noch einmal kurz mit Ihnen telefoniert. Da erfuhr ich eben, dass wir die Sachleistungen dann: "... nach Zahlung der Rentengelder klären würden." Als Info erfuhr ich nur, dass ich einen Anspruch auf Sachleistungen bis zu 10.000 Euro hätte. Aber eben kein Wort zum Ablauf selber. Das ganze ist sehr schnell und unbürokratisch innerhalb von ca.2 Wochen abgelaufen.

      Das mit den Gutscheinen hat meine Frau persönlich bei einer Bekannten gesehen. Es handelte sich um einen Brief, indem ihr mitgeteilt wurde, dass sie Gutscheine im Wert von 7000 Euro übersendet wurden (hingen irgendwie am Brief dran) und das ihr der Restbetarg von 3000 Euro in Bar überwiesen würde.

      :S

      Kannst du mir mal bitte einen Link zu den Formularen posten? Bin neu bei euch. ;)
      Danke Klaus,
      weißt du, ob die verlinkten Anträge jetzt auch noch gelten (für WEST BRD)?

      Habe diese mal überflogen und bin etwas irritiert. Ich soll also einen Bedarf in dieser Form beantworten?
      "Begründung zum finanziellen Bedarf (kurze Darstellung des Zusammenhanges zwischen Heimerfahrung und finanziellem Bedarf):"

      Wie soll das gehen nach 50 Jahren? Was erwarten die da? Was tragt ihr denn da ein? ?(
      Ehrlich gesagt möchte ich auch nicht zu tief in meinen verschütteten Erinnerungen rumkramen. ich merke dass mir das gesamte Thema nicht gut tut. :S
      so weit wie mir bekannt ist, haben diese anträge noch ihre gültigkeit.

      ja es muß der bedarf eingetragen werden.

      was wir da eintragen? nun zuerst mal ist das von mitglied zu mitglied bestimmt sicherlich ganz verschieden. im übrigen tragen wir da garnichts ein, sondern die anlauf- bzw. beratungsstelle..die arbeitet das mit dir gemeinsam durch.

      bezugnehmend auf deinen letzten absatz..

      da wirst du wohl leider, auch wenn es sicherlich schwer fällt, etwas in den sauren apfel beißen müssen..von nichts kommt nichts...

      lg...klaus

      Klaus1946 schrieb:

      im übrigen tragen wir da garnichts ein, sondern die anlauf- bzw. beratungsstelle..die arbeitet das mit dir gemeinsam durch.
      Hm... jetzt wird mir langsam klar, warum hier einige seit vielen Monaten auf einen Termin warten.

      Klaus1946 schrieb:

      da wirst du wohl leider, auch wenn es sicherlich schwer fällt, etwas in den sauren apfel beißen müssen..von nichts kommt nichts...
      Na ja, also ich denke es werden viele enorme Problem damit haben. Für viele (gerade ältere) ist es entweder gut verschüttet (aus guten Gründen) oder mit therapeutischer Hilfe schon vor vielen Jahren halbwegs bewältigt. In beiden Fällen finde ich es nicht sinnvoll, dass wieder bis ins Detail rauszukramen. Bedenke das viele wirklich ganz schlimme Zeiten und Dinge erlebt haben.

      Die ganze Problematik mit einem lapidaren "von nix kommt nix" abzutun, empfinde ich schon als ziemlich krass. Aber sorry! Du kannst da ja auch nix für!

      maxwell schrieb:

      Die ganze Problematik mit einem lapidaren "von nix kommt nix" abzutun, empfinde ich schon als ziemlich krass. Aber sorry! Du kannst da ja auch nix für!




      sorry,

      aber ich finde es nicht so gut wenn du einen satz so aus den zusammenhang reißt.

      auch wenn du es krass findest, ändert es doch nichts an der tatsache, daß man uns bis zu 10.000 € nicht einfach so hinterher wirft.
      da wird man zwangsläufig wohl in seine vergangenheit zurückgehen müssen.. bedenke, daß nicht alle die im heim waren dieses geld bekommen. es ist doch letztendlich als wiedergutmachung für erlittene schäden gedacht.. da ist es doch wohl logisch, daß man dann in seinen lebenslauf kramen muß..das dieses mit sicherheit nicht jedem leichtfallen wird, ist mir dabei durchaus klar.

      in diesen sinne

      lg klaus
      Ich wollte dich nicht persönlich angreifen damit. Sollte es so rübergekommen sein, entschuldige bitte. Bin halt ein wenig wütend über die ganze Sache, aber wie ich ja schon schrieb, kannst du ja nix dafür.

      Allerdings bin ich absolut nicht der Meinung, dass man uns mal eben so 10.000 € hinterherwerfen will. Man will sich wohl eher von einer Verantwortung billig freikaufen! Das trifft es wohl eher. Und von daher sehe ich mich nicht als Bittsteller oder ähnliches.

      Ich bin etwas enttaüscht, das zu diesem Thema hier niemand anderes ausser dir, seine Erfahrungen (und eventuelle Tipps) teilt. Schade. Aber da habe ich vielleicht zuviel erwartet.

      Na ja, trotzdem danke für deine Antworten.
      Die Fragebogen zu den Sachleistungen sind hier im Forum für jeden der hier Registriert ist einsehbar. Man kann sie auch herunterladen um sich in Ruhe zu jeder Frage eine Antwort überlegen.
      Alle diese Fragen werden nur vom Berater in der Anlaufstelle ausgefüllt. Ich habe die Wartezeit dazu genutzt zu allen Fragen Antworten zu finden und habe sie mir dann zu einem Bericht zusammengefasst. So war es leichter mit dem Berater zusammen den Fragebogen für die Sachleistungen auszufüllen, weil er ja schon meinen Bericht bzw.Zusammenfassung durchgelesen hatte. Die Fragen belaufen sich daraufhin, zu erläutern welche Pysischen, Körperlichen schäden man erlitten hat. Es ist auch wichtig mal einen Vergleich zwischen der heutigen Heimerziehung und der damaligen Heimerziehung zu erstellen um nachvolziehen zu können unter welchen Umständen man im Heim leben musste, z.B. die Isolation der Heime weit ab von der Zivilation. Mir persönlich ist das Ganze nicht leicht gefallen verdrängtes aus der Vergangenheit wieder aus zu Graben. Ein Tipp noch zu den Wünschen die man äußern soll, z.B. nicht nur einen Schrank wünschen, sondern eine neue Wohnungseinrichtung oder nicht nur einen Lappi sondern Computeranlage. Das hat den Vorteil, das man alle möglichen Sachen die zu diesem Wunsch passen quassi schon genemigt sind
      ohne das man für jedes einzelne Teil eine neue Genemigung einholen muss.

      Knaben 2
      So pauschal kann man deine Frage auch nicht beantworten, weil es in jedem Bundesland unterschiedlich viele Antragsteller gibt
      und die Anlauf und Beratungsstellen auch personell unterschiedlich ausgestattet sind.
      Die Sachleistungen bedürfen einer Schlüssigkeitsprüfung, man muss also den Zusammenhang zwischen Heimaufenthalt
      und den noch heute vorhanden Schädigungen erkennbar machen.
      Das kann man mit einem Attest vom Arzt/Psychologen bei nachgewiesenen Folgeschäden an Körper und Seele gut begründen.
      Auch bei mangelnder oder nicht ausreichender Schulbildung im Heim und den daraus entstehenden Benachteiligungen,
      kann man schlüssig begründen weshalb man das ein oder andere braucht.
      Du musst vor allem Geduld und Zeit mitbringen, nicht nur beim Fond sondern auch mit uns Mitgliedern,
      vielleicht wäre ein sich einbringen hier im Forum eine Möglichkeit mehr Antworten zu erhalten,
      doch besonders hilfreich ist die Suchfunktion und dass damit verbundene lesen.
      Dann gibt es noch TeamTalk wo du mit anderen Videotelefonieren kannst
      und man dir auch dort deine Fragen beantworten würde.
      Ansonsten hat Knaben 2 schon alles weitere erwähnt.
      Hoffe du kannst mit dem was du liest was anfangen, ansonsten einfach wieder fragen.

      Dir alles Gute für deine Beantragung.
      Hallo maxwell, es kann dir nur jemand auf dieses Thema antworten, die schon alles soweit hinter sich gebracht haben. Es gibt genug User die noch auf einen Termin warten und viele die sich noch überlegen ob sie den Antrag überhaupt stellen. Ich kenne nur eine Hand voll, die den Hilfefond schon bekommen haben. Aber wie das abgewickelt wird, weiß ich auch nur von hören, sagen. Bei mir ist alles noch in Arbeit von daher lasse ich es auf mich zu kommen, was anderes kann man da auch nicht machen. Und ja, deine Erwartung war sicher zu hoch. Vielleicht schreibt auch jemand noch etwas dazu, der auch alles schon hinter sich gebracht hat. Einfach mal mehr Geduld aufbringen!

      Gruß Angi90
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Rüdiger@Das kann man mit einem Attest vom Arzt/Psychologen bei nachgewiesenen Folgeschäden an Körper und Seele gut begründen.

      Das wäre ja noch schöner, wenn ich bei der Anlaufstelle ein Attest vor legen müßte oder hätte müssen, gehts noch ?
      :cursing:
      Das " gehts noch, war nicht auf deine Vitalfunktionen bezogen, ich formuliere es mal anders,
      dass wäre ja noch schöner wenn ich bei der Anlaufstelle ein ärztliches Attest vor legen sollte,
      um den Beweis zu erbringen, dass es mir heute, psychisch oder körperlich schlecht geht,
      man muß auch so schon genug die Hosen bei der Anlaufstelle runter lassen.
      Aber Du machst den Vorschlag das eventuell zu tun, oder ?
      Ich weiß das Du das nicht wörtlich geschrieben hast, aber wie würdest Du diesen Satz sonst deuten ?
      "Das kann man mit einem Attest vom Arzt/Psychologen bei nachgewiesenen Folgeschäden an Körper und Seele gut begründen."
      Rüdiger ich brauche keine Bestätigung............ich weiß das, da ich seit über einem Jaht alles schon hinter mir habe. :D
      Sicher hätte das Wort Diagnose zu weniger Interpretation geführt.
      Ich empfehle weder das vorlegen, noch würde ich es als Möglichkeit ausschließen.
      Man kann anhand so einer Diagnose sicher auch selbst die Zusammenhänge erklären,
      doch für den Menschen der sich schwer tut und egal aus welchen Grund,
      könnte so ein Attest auch den Sachbearbeitern die Gründe zur Schlüssigkeit liefern.
      Auch ich habe den Fond schon hinter mir, mit den selben Empfindungen wie Du.
      Allen kann man nur raten in der Sache gut auf sich und seine Empfindlichkeiten zu achten.
      Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich war da wohl wirklich zu ungeduldig. Sorry.

      Bin es halt als Betreiber von eigenen Foren anders gewohnt. Aber da geht es halt auch um ganz andere und wohl auch unkompliziertere Dinge wie hier.

      Ehrlich gesagt bin ich mir aktuell nicht mehr ganz so sicher, ob ich den Antrag auf Sachleistungen stellen möchte. Dabei würde ich es in meiner Situation wirklich gut gebrauchen können. Bin nicht verwöhnt worden vom Leben und stehe als Langzeitarbeitsloser kurz vor der (schmalen Rente).

      Aber so ins Detail wollte ich gar nicht gehen. :S

      Das mit der Forumssuche ist mir schon klar. Aber hier macht es halt nur Sinn, wenn man genauer weiß wonach man suchen sollte.
      Vielleicht noch eine kleine Frage: Falls ich mich doch für den Antrag entscheide, kann ich den auch schon ausgefüllt hinschicken, also bevor ich einen Termin bekomme? Oder macht das wenig Sinn?

      Hallo maxwell

      Ich habe auch einige Zeit darüber nachgedacht ob ich es machen soll mit den Sachleistungen. Erst habe ich mal angefangen alles was mir aus meiner Heimkinderzeit einviel aufzuschreiben, während dem aufschreiben viel mir immer mehr ein und im Team Talk habe ich mit vielen darüber geredet. Nach einigen Gesprächen und vielem nachdenken kam ich zu dem Entschluß den Antrag zu stellen. Von dem bewilligten Betrag kann man sich vielleicht den einen oder anderen Wunsch erfüllen, eine Entschädigung für unsere Kindheit ist mit keinem Geld aufzuwiegen, aber wir können unser Leben nicht noch einmal Leben. Sich dann mal den einen oder anderen Wunsch erfüllen können macht auch Spaß. Ich habe im April 2013 den Antrag gestellt und im Juli die Beschluß erhalten. Als ich anfang März bei der Beratungsstelle angerufen habe und für den 17.04. einen Beratungstermin bekommen habe (wohne in einer dünn besiedelten Gegend), dachte ich erst jetzt habe ich mich endlich dazu überwunden und will den Antrag stellen und jetzt muß ich warten. Aber er schickte mir die Formulare zu, sagte aber ich könnte Sie in Ruhe mir vorlesen lassen (hat er gemacht weil ich Blind bin) aber ausgefüllt müßten sie von ihm werden, wärend des Beratungsgespräches. Ich habe die Formulare kopiert und meine Frau hat zu den einzelen Fragen meine Anworten aufgeschrieben. Manchmal hatte ich nach 2 oder 3 Fragen keine Lust mehr. Fast jeden Tag viel mir wieder was ein, weil langsam die Erinnerung wiederkam. Als ich dann bei dem Beratungsgesprech war, sagte mein Berater, ob ich mir schon mal überlegt hätte was ich mir wünsche. Ich meinte, ich wisse ja gar nicht was man mir zugesteht. Er meinte ich könnte ja einen großen oder mehere kleine Wünsche äußern, dann könnte in Köln gleich über die Summe und die Wünsche entschieden werden. Ich muß sagen im nachhinein bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben.

      Knaben 2
      also ganz sicher würd ich keinen schriebs von irgend nem psychodok oder so bei der anlaufstelle vorlegen, davon haben die wohl eh keinen schimmer. aber maxwell, du könntest egal was du beantragen magst es ganz einfach damit begründen, dass du dir das als ehemaliges heimkind nie leisten konntest, da du somit ne ziemlich verschrobene biografie hast, mit der man eben auf dem arbeitsmarkt keine großen erwartungen haben konnte. somit ist das geld immer nur ausreichend für das nötigste, vielleicht hast du auch kinder die ja auch ne menge geld kosten. also warum wohnungseinrichtung? na weil keine kohle dafür gespart werden kann von den paar flöhen die du hast. knaben2 hat das in beitrag 10 prima geschildert. und maxwell, wenn es dir schwer fällt mit denen als völlig fremde über deine erfahrungen im heim zu reden, schreib es denen auf, das hat zu genügen!!! und du musst NICHT ins kleinste detail gehen!!!!
      irgendwo las ich mal nen ebitrag von einem, der das aufschrieb warum er das und das will, dann stellte er es ins net.keine ahnung wo das war. wenn ich es finden sollte, teile ich es dir mit.
      oh ja, ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst maxwell und wenn ich hier so einiges lese bekomme ich nen schreikrampf. ne keine fragen, ich werd nicht weiter darauf eingehen.
      liebe grüße von zicklein
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker
      Mit dem Attest ist vom Prinzip keine schlechte Idee, für die Leute, für die es ein ganz ganz großes Problem ist, überhaupt etwas zu sagen und die genau deswegen schon in jahrelanger ärztlicher Behandlung sind. Wer kennt sie und ihre Probleme, also Ängste und was es sonst noch so alles gibt, denn am besten? Die können sich ja einfach von ihrem Hausarzt und/oder Psychologen und wer da sonst noch so in Frage käme, wo sie ja eigentlich schon jahrelang hin gehen und wo deren Problem ausreichend bekannt ist, ein Attest geben lassen und das einfach bei der Beratungsstelle mit abgeben. Das ist keine Pflicht, wird nicht verlangt aber schaden wird es ganz sicher nicht. Wer in dieser Lange ist, sollte dies vielleicht als zusätzliche Option mit in Erwägung ziehen. was machen denn die Leute, die tot sterbenskrank sind und eben auch keine hohe Lebenserwartung mehr haben? Die machen das doch auch und kommen dadurch auch verständlicher Weiße eher dran, was natürlich auch meine Zustimmung findet. Denn wer weiß, wie lange der eine oder andere noch hat.

      Und mit so einem Attest kann man sich vielleicht auch viele blöde Fragen ersparen und könnte eventuell auch dementsprechend angemessen behandelt werden. Das kommt natürlich immer auf das Personal drauf an. Wenn da so einer wie ich da hinterm Schreibtisch sitzen würde, hätte man wohl mit oder ohne Attest ganz schlechte Karten. Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass die meisten dort wohl ganz nette und einfühlsame Leute sind. Man kann überall mal Pech haben. Aber die Wahrscheinlichkeit wird wohl eher gering sein. Es kommt sicher auch immer darauf an, wie man sich selbst dort aufführt, so nach dem Motto: Wie es in den Wald rein schallt, so schallt es auch wieder heraus!". Ich war selbst noch nicht da und habe demzufolge noch keine Erfahrung damit. Eins weiß ich aber ganz sicher, dass ich keine Angst davor habe. Das liegt aber zum einen daran, dass ich generell kein Problem damit habe und dass ich auch in solchen Dingen immer ein ganz ruhiger und netter Patron bin.

      Ich wünsche aber jedem, der das noch vor sich hat, viel Mut und Erfolg dabei. Einfach Augen zu und durch. Da wird niemanden der Kopf abgerissen.

      PS: Ich hoffe mal für mich, dass es nicht wieder ein Fehler war, etwas geschrieben zu haben. :)
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil!