Medikamentenversuche an Heimkinder

    Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von buderath.

      Medikamentenversuche an Heimkinder

      Wer weis was von Medikamentenversuche






      Hallo ehemaliger Heimkinder des Vorschulheim Morgenroth Und Kinderheim Edgar Andre




      Suche Euch die auch mit Medikamenten vollgepumpt worden.
      Weiterhin suche ich euch die auch nicht wissen warum Sie weggenommen worden von Ihren Eltern .
      Welche weg seid Ihr gegangen um dieses in Erfahrung zubringen da ich nicht weiter weis und die Zuständige Leiterin des Heimes Anne Marie M. *edit* mir keine Info gibt über den verbleib der Unterlagen.


      Büdde helft mir. bin dabei meine Vergangenheit aufzuarbeiten und das schon seid vielen Jahren. Bekomme immer wieder die selbe Antwort Unterlagen nicht da.




      *edit* Private Daten von Tätern bitte per PN (private Nachricht), E-Mail oder auf anderen privaten Wegen austauschen. Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen. In dem Fall haben auch Täter ihre Rechte, was in gesetzlichen Bestimmungen so festgelegt ist und woran auch wir uns halten müssen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Johnny“ ()

      Medikamentenversuche?

      Hallo,
      ich habe so ziemlich alle Sauereien in diversen Heimen mitbekommen.
      Ärzte, oder medizinisches Personal ist mir nirgens aufgefallen, ich halte es für ausgeschossen dass medizinische Versuche an Heimkindern gemacht wurden.
      MfG
      Günter
      Aber wie das Vergessen können wohl eine Gnade ist, so gehört doch das Gedächtnis, das Wiederholen empfangener Lehren, zum verantwortlichen Leben.

      Dietrich Bonhoeffer (1943)
      Dazu brauchten sie auch kein medizienisches Personal, ich kann mich sehr gut daran erinnern, das ich sehr oft im Krankenzimmer war, abgeschottet von den anderen und habe auch so einiges einnehmen müssen. Die Bestätigung habe ich auch von anderen ehemaligen Heimkindern und ich ahbe es auch schriftlich das ich mit 6 Jahren mit Beruhigungsmitteln voll gepumt wurde. Allerdings in einen anderen Kinderheim und in einen Spezialheim.
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit

      Medikamentenversuche?

      Hallo Angi90,

      Medikamentenversuche und die ärztlich (?) angeordnete Einnahme von Beruhigungstabletten ist ein Unterschied, wobei letzteres natürlich auch eine Sauerei sein kann.
      Grüße
      Günter
      Aber wie das Vergessen können wohl eine Gnade ist, so gehört doch das Gedächtnis, das Wiederholen empfangener Lehren, zum verantwortlichen Leben.

      Dietrich Bonhoeffer (1943)

      Medikamentenversuche an Heimkinder

      Günter1953 schrieb:

      Hallo,
      ich habe so ziemlich alle Sauereien in diversen Heimen mitbekommen.
      Ärzte, oder medizinisches Personal ist mir nirgens aufgefallen, ich halte es für ausgeschossen dass medizinische Versuche an Heimkindern gemacht wurden.
      MfG
      Günter
      Hallo Günter

      Wie ich aus Ihre Antwort zu entnehmen ist glaube Sie nicht daran, das es so etwas gab. Habe Ihnen mal die E-mail Adresse von *edit* hier rein gestellt. Falls Interesse von Ihrer Seite besteht können Sie sich von der Wahrheit überzeugen.

      *edit* Private Daten bitte per PN (private Nachricht), E-Mail oder auf anderen privaten Wegen austauschen und/oder im Profil hinterlegen. Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Johnny“ ()

      Hallo Günter,

      nur mal 'ne Frage. Ist es möglich, dass nicht sein kann, was nicht sein darf? Nur weil du keine Ärzte oder kein medizinisches Personal in den Heimen gesehen hast, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht allerhand Dreckszeug zu schlucken gekriegt haben.

      Bei uns gab es einen unverschlossenen Schrank, in dem neben starken Schmerzmitteln auch Psychopharmaka aufbewahrt wurden. Verabreicht wurde uns das Zeug durch die bei uns tätige Nonne, bzw. die Erzieherin. Von medizinischen Kenntnissen überhaupt kann man schon alleine deshalb nicht sprechen, weil das Volk nicht mal in der Lage war, einfache Maßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen. Anders, als mit Sadismus ist nämlich z. B. nicht zu erklären, warum man einem Asthmatiker das Spray wegnimmt - gerade dann, wenn er es am dringendsten braucht. Ich habe das gesehen und ich habe eingegriffen. Müßig, dir hierzu zu erklären, dass mein Verhalten selbstverständlich geahndet wurde.

      So doof die waren, sie fühlten sich aber dazu berufen, unschuldige Kinder für schwachsinnig zu erklären und mit Dreckszeug vollzustopfen. Glaubst du nicht? Die haben nicht mal gemerkt, dass ich als Kind nichts sehen konnte, für die war ich einfach nur doof, weil ich mich anders verhalten habe, als andere Kinder.

      Glaub mir, Günter, da sind die Ärzte drauf eingestiegen. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie das Personal sonst an dieses Zeug gekommen sein kann. Das MUSS jemand verschrieben haben. Und wie ist das ärztlich zu vertreten, so ein Dreckszeug, wie Lexotanil, ohne vorherige ärztliche Untersuchung und Kontrolle in Kinder stopfen zu lassen? Bemüh mal das Internet - das Zeug macht abhängig.

      Tu uns bitte einen Gefallen. Erkläre uns nicht, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Alleine hier im Forum gibt es genügend Mitglieder, die ihre Erfahrungen haben machen müssen. Diese Erfahrungen sind Fakt und ich lasse nicht zu, dass diese wieder einmal wegdiskutiert werden sollen.

      Medikamentenversuche?

      Hallo Kliv,

      ich habe lediglich Zweifel an Medikamentenversuchen geäussert.

      Das Medikamente ohne Hirn und Verstand verabreicht wurden bezweifel ich gar nicht, das passiert auch heute noch (Lexotanil, Retalin, Benzodiazepine u.s.w.)

      Wir reden, glaube ich, aneinander vorbei. Medikamentenmissbrauch durch -medizinisch wie auch pädagogisch- völlig ungeeignetes Personal kann ich mir sehr wohl vorstellen. Es war dann auch eine riesige Sauerei.

      Das Nonnen sehr unbarmherzig waren weiß ich, ich war lange genug bei den Pinguinen. Jede Nonne die 1960 40 Jahre alt war wusste von den T4 Aktionen. Das sagt genug aus.

      Viele Grüße
      Günter
      Aber wie das Vergessen können wohl eine Gnade ist, so gehört doch das Gedächtnis, das Wiederholen empfangener Lehren, zum verantwortlichen Leben.

      Dietrich Bonhoeffer (1943)
      Ich denke, ich habe dich schon richtig verstanden. Vergiss aber auch nicht, dass nicht nur wir Kinder, sondern auch das Personal seinerzeit missbraucht wurde.

      Dein Hinweis auf die T4-Aktionen spricht genauso dafür, wie das geschilderte Verhalten, dass das Personal mitunter im Unklaren darüber gelassen wurde, wozu das ganze Dreckzeug denn sein sollte.

      Medikamente Missbrauch in ehemaligen DDR Heimen

      Hallo an alle,
      natürlich gab es Missbrauch an schutzbefohlenen mit Medikamente in Heimen und es ist schwer nachzuweisen.
      Sicher ist aber, dass Medikamente unter dem essen gemischt wurde.
      Bei mir wurde zum Beispiel Hamonne verabreicht, so das ein schneller Wachstum bescheinigte.
      Es ist bekannt das in der ehemaligen DDR gedopt wurde und an Kinder und jugendliche in Heimen getestet wurde ohne ihr wissen, den der Befehl kam von der SED Diktatur.
      Viele ehemaligen DDR Heimkinder schweigen bis heute noch und über die Schäden was jedes einzelnen heimkind erleidet hat, wird geschwiegen.
      Buggy
      Also ich habe auch im ersten Heim Faustan oder sowas bekommen. Das waren aus der Sicht eines Kindes recht große Tabletten. Ob die nun verschrieben wurden oder nicht, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass es da Theater mit meiner Stiefmutter gab, die zu der Zeit Krankenschwester in der Psychiatrie war. Die hatte sich da wohl aufgeregt, dass die mir das geben. ich weiß jetzt nicht, ob ich das aus meinen Heimakten entnahm oder ob es mir von meinem Vater erzählt wurde.

      Hier im Thread geht es mehr oder weniger um Medikamentenversuche. Für mich ist das gleich zu setzen mit Tierversuche, wo man also noch nicht freigegebene Medikamente an Menschen, in dem Fall an Kinder testet. Das ist in meinen Augen auch eine Art von Medikamentenmißbrauch.

      Denn wenn sich Menschen an solch einer Studie beteiligen, müssen sie dazu einwilligen, was beispielsweise bei Heimkinder ja nicht möglich ist. Es wäre sicher ganz einfach gewesen, noch nicht erprobte Medikamente zur Ruhigstellung oder so, an Heimkinder zu testen, erst recht, wenn es von weiter oben so angeordnet wurde. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es so etwas auch gegeben hat. Denn niemand kann das Gegenteil beweisen. Sicher kann man auch schlecht beweisen, dass an einem Medikamentenversuche durchgeführt wurden. Aber wenn es bestimmte Indizien dafür gab, wird man schon nachdenklich und forsch nach. Auf jeden Fall sind derartige Medikamentenversuche auch ein Medikamentenmißbrauch, weil dieses ja sicher in irgendeiner Grauzone lag.

      Sicher gab es auch Fälle, wo einfach bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente vorrätig waren und diese auch ohne ärztliche Anweisung verabreicht werden durften, um beispielsweise Kinder ruhig zu stellen. Auch das kann ich mir vorstellen und ist für mich auch ganz klar Medikamentenmißbrauch.

      Man weiß so vieles nicht, was in den Heimen so getrieben wurde. Aber mit gesunden Menschenverstand kann ich mir all die Dinge vorstellen, weil es einfach im Bereich des Möglichen ist. Von daher finde ich Aussagen, welche eben behaupten, das es so etwas nie gab, schon etwas merkwürdig. Ganz sicher fehlen da die Beweise, aber die kann man nun mal nicht immer bringen. Aber durch genau solche Diskussionen und Nachforschungen, kann man natürlich ankurbeln, Beweise zu erhalten. Wie soll es sonst funktionieren?

      Ich nehme hier sozusagen alles zur Kenntnis und staune. Ich würde mich aber nie hinstellen und jemanden so etwas absprechen, sofern es für mich auch nachvollziehbar ist.

      Medikamentenversuche an Heimkindern

      Ich habe heute Morgen im Inforadio Berllin einen Beitrag gehört, der davon handelt dass spezielle Kinderheime den anvertrauten Kindern zu Versuchszwecken Medikamente verabreicht haben.
      Ein Buch soll schon darüber geschrieben sein. Die Verfasserin musste allerdings feststellen, dass die Akten fast alle darüber schon vernichtet sind.
      Klagen laufen auch schon.
      Aber wie das Vergessen können wohl eine Gnade ist, so gehört doch das Gedächtnis, das Wiederholen empfangener Lehren, zum verantwortlichen Leben.

      Dietrich Bonhoeffer (1943)
      Bei den Pinguinen gab es sicher den Medikamentenmissbrauch im großen Stiel,Heimärzte haben uns nie was gefragt und immer gab es Pillen in verschieden Farben,Wachstumspillen waren Gang und gebe,keiner wusste was für Dreckszeug du schlucken musste,unterm Essen mischen kamen immer Vitaminpillen zum Einsatz,Radialkuren wurden immer in Gruppen ausgereicht ohne Wiederworte Mund auf vermeinte Medizin rein

      Bin heute allergisch gegen Doktoren und vermeinter hilfreicher Medizin,