Medikamentenversuche an Heimkinder

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      Mir sagen Beiträge wie diese erneut, lasse bloß keine Fragen zu, stelle sie ihnen nicht, weil sie sie doch nur als persön. Angriff verstehen und psychol. ihrem Opferrollenverhalten gar nicht entrinnen können. Vielleicht auch nicht wollen. Die Kommunikation ist ohnehin das Schwierigste in H-K-Foren gewesen.

      Wichtig sind immer nur zustimmende unterstützende Beiträge abzusenden, die aber auch gar nichts negatives beinhalten dürfen. Also immer schön in jeder Hinsicht einer Meinung sein. Das ist wichtig, doch denen, die sich im Laufe der Zeit differenzierende Ansichten erarbeitet haben, weil das Thema eben vor allem erfahrungsbasierend fußt, es kann gar nicht anders sein, als dass man oft auch zu gegenteiligen Meinungen kommt, sie dann aber auch vertritt, vertreten darf! - denen wird alles Mögliche unterstellt. Man kennt das schon, was mit der Unfähigkeit zu tun hat, differenzieren zu können.

      Wer hat denn angezweifelt, dass es keine körp. Z. in K-Heimen gab. Wo steht das geschrieben und weshalb klettert man gleich auf die höchste Palme? Nun, Ich kenne die Antwort und überlasse euch den Rest.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

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      Nachdem die Prügelstrafe abgeschafft, die Menschenwürde seit 1949 für ALLE gilt, werden nach wie vor Kinder in Familien und auch in Heimen, in rumänischen Pflegefamilien etc. geschlagen und gequält. Es ist leider so, dass "es kann nicht sein, was nicht sein darf" nicht durchgängig gilt.

      Und hier geht es erst einmal um Klarstellung, nicht um das Einnehmen einer Opferrolle. Jedenfalls kann ich das für mich sagen. Und es geht hier auch bei den beiden anderen nicht darum, Streicheleinheiten zu erhaschen.
      Laser danke für deine ausführliche Nachricht. Wir haben unterschiedliche Meinungen und unterschiedliche Erfahrungen was unsere Kinderheim Zeit angeht und warum ich mich verteidigt habe liegt einfach an der Situation. Dass meine Schwester und ich es im Real Life erlebt und durchgemachen haben. Wir haben nie Schläge bekommen von unseren Eltern und dann bekommst du von jemandem Schläge den nicht Mal kennst. Wir waren kinder, traumatisiert, psychisch am Ende. Und das schlimmste war die Angst das wieder was passiert und wir dem ausgesetzt sind, bis heute verfolgt uns das und beschäftigt uns weiterhin. Zum Thema warum ich hier im Forum schreibe hat den Hintergrund, Ich möchte gerne Menschen erreichen die eventuell das selbe durchgemacht haben wie meine Schwester und ich. Das wäre doch geil das sich hier neue User anmelden die im gleichen Heim waren wie ich und vielleicht kenne ich sie sogar dat wär echt der Hammer. Zum Thema ob du mir meine Erfahrungen und meine Erlebnisse glauben tust ist mir von der Sache eigentlich egal, ich finde es gut dass du deine Meinung äußerst das respektiere ich sehr. Und ich bin froh dass du keine körperliche Züchtigung miterleben musstest. Aber trotz Gesetzesverbot zur Züchtigung von Kindern wurde es weiter ausgeübt.
      Der körperliche schaden ist schon für ein Kind schlimm genug aber der seelischen Schaden ist einfach unmenschlich. Zu dem Thema mit den Medikamenten da gebe ich dir voll Recht, ich kann nicht nachweisen was für Medikamente ich bekommen habe. Meine Zeugin ist meine Schwester und wenn ich akteneinsicht beim jugendamt habe und eventuell Glück habe das Dokumente Protokolle vorhanden sind die einige Antworten dokumentieren z.b. Züchtigung blaue Augen, Flecke bei kinder dann wäre das ein Jackpot. Und natürlich erhoffe ich mir auch einen Eintragung von Tabletten oder anderem medis, man wusste damals genau das Tabletten und Säfte nicht gegen Asthma oder Neurodermitis helfen. Und sollte ich einen Eintrag finden möchte ich darauf Antworten haben. Und nur nebenbei meine Mutter hat nie eine Einverständniserklärung für Medikamenten gegeben in keinem Kinderheim. Leser kennst du den Spruch da wo kein Richter ist, ist auch kein Kläger. Damals dachte man ein Priester und Päpste würden sich nie an Kinder vergehen oder sexuell bedrängen, eine kinderpflegerin oder eine Nonne würde niemals die Hand gegen Kinder erheben. Aber leider ist das alles passiert und ich hoffe dass ich diese Betreuerin nochmal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehe. Und ja ich muss was dieses Thema angeht etwas relaxter werden aber diese Vergangenheit löst bei mir extreme Wut, Haas, Zorn, und totale Gleichgültigkeit aus. Seit dem es passiert ist hat tiefe Narben hinterlassen. Und leider gibt es viele Menschen denen es genau so geht wie mir . Das gute ist die Mischung Wut Zorn und so weiter ist ein sehr sehr guter Antrieb

      Aufgrund dessen weil das Thema sehr emotional ist haben wir uns alle irgendwo missverstanden und ich hoffe wir können das Thema auf anständige Art und Weise diskutieren oder halt auch nicht. und ich möchte noch abschließend sagen ich fühle mich definitiv nicht mehr in der opferrolle ich bin mehr der Jäger und möchte Rache und ich versuche Beweise zu bekommen die sich vor sehr langer Zeit gewesen sind. Meine Intension das Sammeln von Beweisen und wenn ich noch jemanden helfen kann durch einen Rat oder so dann ist das für mich die Kirsche auf der Sahnetorte.



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      Dann drücke ich dir die Daumen für deine Unternehmungen und schön, dass du versucht hast, mich zu verstehen, wobei du einen Fakt doch überlesen hattest, ist jetzt unwichtig. Ich habe nicht geschrieben, dass ich nicht gezüchtigt wurde. Das kannte ich von zu Hause auch alles und selbst im Heim wurden einige von uns geschlagen, was sie mir selbst bestätigt haben, nur so geschehen, nicht vor anderen Jungen. Mir ist das dort auch einmal passiert, ansonsten haben sie sich so weit es geht, daran gehalten und uns in Ruhe gelassen. Ich kenne viele andere Aussagen aus der Zeit, als sich viele zum Thema ab 2010 äußerten/öffneten und da gab es durchaus Fragen, weil z. Bsp. das Heim, in dem ich war, aus etwa 8 Häusern bestand. In vielleicht 5 davon waren Kinder, der Rest Jugendliche. Das war aber auch alles sehr verschieden. Wie aber soll jemand, der aus bspw. Haus X wissen, was es für Geschehnisse im Haus Y gab, was detailliert vorgefallen ist? Blieben wir denn nicht alle irgendwie allein in unserer Welt? Wen hatten wir denn, um das mal rauszulassen, was mit uns wirklich war? Also hat auch jeder seine eigene Geschichte.

      Dass das alles mit den Nachweisen so schwierig war/ist hat sich doch an den Fakten wie das mit dem Entschädigungen abgelaufen ist manifestiert. Eben deshalb kamen allg. pauschale Versuche zustande, uns irgendwie zu entschädigen, eben weil das für die Einzelne/den Einzelnen kaum möglich war/ist nach so langer Zeit, in der doch fast alle Akten verschwanden, wie auch immer und so ist man diese Kompromisse eingegangen. Eben, weil keine Kläger damals da waren, gabs auch keine Richter.

      Ich war auch mal 3 Wo lange vor meinem H-Aufenthalt in einer nicht so angenehmen Einrichtung, in der ich ziemlich schockiert war mit 10 J., was man da alles mit uns Kindern anstellte, nur und da gabs natürlich Medik. Wie soll man wissen, was das für welche waren und wozu? Darauf hatte doch niemand der Eltern, so es sie gab, Einfluss, das zu erfahren bekommen. Und dass wir teilw. in Heimen auch Medis bekamen, ist Fakt. Ging mir nicht anders.

      Über Kirche und Co. möchte ich mir hier nicht mehr auslassen, denn durch solche Einr. ging ich nicht, weiß aber sehr genau, was dort los war. Dass das alles was mit Wut, Haas, Zorn, Gleichgültigkeit und vieles mehr zu tun hat, ist mir bekannt. Dafür habe ich mich zu sehr mit Themen dieser Art auch befaßt, weil es mir darum geht/ging, genau hinzuschauen, wieso es so kam, wie es kam. Es geschieht ja nie etwas durch Nichts und immer gibt es Wirkungen, für die es aber auch Ursachen gibt. Ich sehe die Dinge oft in geschichtlichem Zusammenhang und der Zeit in der wir groß wurden, was nicht heißt, dass man dafür Verständnis haben musste, wie sie Kindern antaten. Also dann viel Erfol bei deinen Anläufen, hier jemanden zu finden usw.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Leser“ ()

      Kleiner Tipp wer Dokumente Akten über sich haben möchte einfach zur Stadt ins staatsarchiv gehen und fragen
      die Akten sind nach den damaligen Gesetz nie für die Augen des Besitzers gedacht gewesen. Mit viel Glück sind Protokolle Einschätzungen von Lehrer von schulbehörde eventuell auch von Kinderheim Erziehung Heime usw.

      Leser Dein Leben war auch kein zuckerschlecken und sorry ich hatte das überlesen dass du auch gezwungen warst dich körperlich verteidigen musstest. das größte Problem ist einfach der eine Mensch kommt mit solchen Sachen besser klar und kann sich schneller und der andere wird nie damit fertig. Am Ende sitzen wir in einem Boot und es ist gut wenn man sich mit Leuten Kontakt hat die das nachvollziehen und auch verstehen können weil sie es auch durchgemacht haben. danke für eure Ehrlichkeit



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      Unbestritten ist, dass es all diese Versuche gab. Das alles lesen wir auch in diesem Forum mit einer Gründlichkeit, auch durch den einen und anderen sehr fleißigen user, die man in der Presse so wenig mitbekommt, doch wer es nicht selbst erlebt hat, dem fehlen eben die Einzelheiten.

      Aus pers. Günden gehe ich, was die Zeit vor dem Heim anbetraf, nicht in Details aber das, was man in einer sogenannten weißen Einrichtung erleben durfte, das war schon heftig, hatte mit einigen unglücklichen Umständen zu Hause zu tun, Überforderung von Bezugsperson etc. Hinzu kam eine Beerdigung, die ich wohl nur schlecht nur verkraftet hatte und schwupps, war man 3 Wochen dort, wo man forschte, womöglich. Ich kann es nicht wissen, nicht beweisen, wie auch? Doch den Ort werde ich nicht vergessen. Er ist nur 15 km weiter weg.

      Monate später die Einweisung und alles blieb unruhig, denn das Neue im Heim war tatsächlich alles Andere als Zuckerschlecken und wenn du dort rauskommst, muss noch nicht alles zu Ende gewesen sein.
      Nachwehen hatte jede/r. Auch bei mir war das sehr lange so, denn all das hat uns geprägt, uns vorsichtig werden lassen und bei mir war das so, dass ich mir alles schwer erarbeiten musste, immer nur das Gefühl gehabt zu haben, Minderwertigkeitskomplexe loszuwerden, die von irgendwas gekommen sein mußten. Der Weg war womöglich schwerer als der "normaler" Kinder, die nie in Heimen waren, wobei das auch nur ein Gefühl gewesen sein kann. Spekulation, zeigt aber, dass man die "andere" Seite so gar nicht kannte. Ich weiß nur, dass exakt zu der Zeit, als ich ins Heim mußte, ein Mitschüler aus der gleichen Schulklasse, aber auch ein anderer Gleichaltriger Junge in ein Heim kam. Das muss sehr modern gewesen sein, fort und weg. Seht mal zu was ihr aus ihnen macht. Erzieht sie, aber verzieht sie nicht. Das Letzte ist auf keinen Fallegelungen. Ich bin jedenfalls für mich heilfroh, nicht etwa in irgendwelche M.-Abhängigkeit geraten zu sein, denn das ist leider so manchen nicht erspart geblieben.
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      Hallo ich war von 1967 bis 1980 in neu Düsseltal und dort wurden auch an uns leider auch Medikamente getestet. wie ich jetzt weis mit starken Langzeit Nebenwirkungen. ich habe vermute ich deshalb Diabetis und physische und nervliche Schäden
      das Medikament war Truxal !!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Edi60“ ()

      @'sonny4711 Ich weiß das es zur DDR Zeit in Bernburg immer eine Psychiatrie war. Daher kann ich es mir gut vorstellen, dass ihr dafür auch missbraucht wurdet. Nur das es das noch zu deiner Zeit gab,
      das ist selbst für mich nicht nachvollziehbar. Solche Zustände hätte es nicht mehr geben dürfen.

      Wieso konnte sich eine Erzieherin erlauben euch zu Schlagen?
      -
      Wo kein Kläger ist ist auch kein Richter und das muss sie gewusst haben - wo hättet ihr euch auch beschweren können - und wenn ja, hätte man euch überhaupt geglaubt?

      Die Wendezeit hat ja auch nicht automatisch die Erziehungsmethoden der alten Bundesländer mit sich gebracht. Da musste man schon die Übergangszeiten berücksichtigen. Zu hoffen ist nur, dass diese
      Person, im nachhinein, noch ihre Strafe bekommen hat, was nur gerecht wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „anklip“ ()

      Dazu muss man wissen, @sonny4711 wer es ist, sich womöglich eine Beratung suchen, um dann dagegen vorgehen zu können, Anzeige zu erstatten. Es scheint mir dringend notwendig zu sein, wobei ich mir dazu vorstellen könnte, da die Zeit noch nicht so lange zurückliegt, wenigstens an das eine und andere Material über deine Heimzeiten etc. heranzukommen. Man will hoffen, dass in diesen Wendejahren nicht alles in den Schredder kam. Ich war Jahre früher weg und meinen reichlichen Recherchen zufolge und Auskünften, die ich erhielt, gibt es keine Akte zumindest mehr, nur einiges wenige Andere, das mir überstellt wurde.

      Die Frage, wie sie sich erdreisten konnte, dich/euch so hart zu bestrafen, mit einem Instrument wohlgemerkt zu schlagen, hat sie beantwortet und im Sadismus dieser schrecklichen Person ausgemacht und umso schlimmer ist es doch wohl, jetzt, da sie von einer Zeit bis 1991 schrieb, das zu Protokoll zu geben und den Weg der Anklage zu suchen. Wir konnten das nicht, wobei ich auch keinen echten Grund dazu hätte. Ich war in einem Spezialkinderheim für Schwererziehbare und werde wohl zurecht dort gewesen sein. :rolleyes:

      Diesen Aspekt noch aufgreifen muss: "Akten sind nach den damaligen Gesetz nie für die Augen des Besitzers gedacht". Was für ein Gesetz? Bedeutet das, dass wir deshalb so gut wie nie an unsere kommen konnten? hmm

      Das würde einiges erklären, allerdings würde jeder RA Auskunft auf Akteneinsicht stellen dürfen und damit stünde dir der Weg frei, diesen Schritt zu gehen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Leser“ ()

      In der DDR gab es ein Gesetz oder aber nur eine Verordnung, das Heimakten 30 Jahre nach der Heimentlassung aufbewahrt werden müssen. Politische Einweisungen für 50 Jahre. Wie das in den alten BL
      gehandhabt wird, weiß ich nicht. Bei mir wären es 50 Jahre - aber meine Akte ist bis jetzt nicht da(gewesen).

      1991 ist nun schon fast 30 Jahre her und ob da eine Anzeige, so es diese perverse Person noch gibt, möglich ist, mag ich bezweifeln. Es wird ja so gerne auf die Verjährung hingewiesen. Doch einen Versuch
      würde ich starten, wobei ich dann Mitstreiter suchen würde. In Unterlagen vom Heim sollten doch die Kinder verzeichnet sein, welchen sich zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten haben. 1991 gab es im Osten
      Deutschland´s schließlich schon die BRD. Eine Sammelklage wäre dann möglich und das "Abstreiten" fällt dann schwerer. Einzelne, das kennen wir alle, können gegen staatliche Behörden sehr wenig ausrichten.
      Und Kindern glaubt man schon gar nicht - leider -.
      Wie unterschiedlich die Informationslage war, sieht man daran, dass mein Kenntnisstand der war/ist, dass angeblich nur 15 Jahre Frist zur Aufbewahrung von Heimkinder Akten bestanden haben soll. Vielleicht wurde das auch unterschiedlich in den DDR Bezirken gehandhabt. Rein rechtlich betrachtet wäre schon Mitte/Ende der 80-iger in meinem Fall keine Herausgabe mehr gegeben, weil das Archivrecht zur Aufbewahrung das nicht mehr zugelassen hätte. Es hat aber auch niemand zu der Zeit gefragt. Vielleicht hätte man das auch unter Verschluss gehalten?

      Ich gehe davon aus, dass die Wendejahre vieles in der ewigen Versenkung verschwinden ließ, obwohl ich gern selbst gelesen hätte, was sie über uns damals an Details in den Heimem aufgezeichnet haben. Das wird alles womöglich sehr unterschiedlich gehandhabt worden sein ebenso wie in den alten Bundesländern, die nun gleich noch unterschiedliche Regierungen hatten aufgrund der föderalen Strukturen ist das insgesamt wie ein deutscher Flickenteppich zu behandeln.

      Was will man da noch finden, ohne ordentlich herumzustöbern, was auch ich gemacht habe und nach den vielen Jahren eben dennoch nicht alles bekam, was ich suchte, aber akzeptieren muss. Wenn man in 4, 5 Behördern/Ämtern sucht und nichts mehr findet, wo dann bitte hätte man nach 35 Jahren um 2006, 2007 noch zu suchen beginnen sollen?

      Jedenfalls hatten wir im meiner Zeit keine solcher Erzieher oder /-rinnen, die uns so behandelten wie du es beschrieben hast. Ich kann nur für mich sprechen und weiß sehr genau, was mir erspart, aber wiederum auch nicht erspart blieb.

      Medikamentenversuche, das kann ich jedenfalls für den Zeitraum in dem ich damals dort war, ausschließen und lege auch nicht die Hand dafür ins Feuer, ob es das nicht anderswo deshalb doch gegeben hat. Jede/r hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und kann unmöglich für Andere sprechen. Sie müssen es selbst tun.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

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