Wie kamt ihr nach dem Heim mit eurem Leben klar?

    Es gibt 76 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Martin1961.

      Zitiere:
      Was mich jedoch extrem verwundert ist, das eure Jugendämter im Westen, bei der Entlassung nicht aktiv wurden, denn so liesst sich dein Text. Das kann ich mir kaum vorstellen, da das genau der Job von denen ist, die Heimkinder wieder in den Alltag (Arbeit, Wohnung, normales oder betreutes Leben) einzugliedern.

      .....................................................................................................
      @ Lutz,
      die Einstellung der Jugendämter:
      21 Jahre alt, da endet unsere Zuständigkeit. Von denen war keinerlei Hilfe zu erwarten.
      Im Leben geht es nicht darum zu warten,
      dass das Unwetter vorbeizieht,
      sondern zu lernen im Regen zu tanzen. // Seneca

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „swinny“ ()

      Volljährigkeit mit 18 wurde erst am 01. 01. 75 eingeführt.
      Als die geburtenstarken Jahrgänge einen Ausbildungsplatz suchten, reichte die Anzahl der Ausbildungsplätze nicht für alle. Die Jugendlichen hatten dann die Pflicht bis zum 18.Lebensjahr andere Schulen zu besuchen. Eine Ausbildungsgarantie hätte sicher manch einem weitergeholfen.

      conan schrieb:

      Volljährigkeit mit 18 wurde erst am 01. 01. 75 eingeführt.
      Als die geburtenstarken Jahrgänge einen Ausbildungsplatz suchten, reichte die Anzahl der Ausbildungsplätze nicht für alle. Die Jugendlichen hatten dann die Pflicht bis zum 18.Lebensjahr andere Schulen zu besuchen. Eine Ausbildungsgarantie hätte sicher manch einem weitergeholfen.


      Also regulär wird man mit 6 eingeschult. Bis 21 wären das dann 15 Jahre. Was wurde in den ganzen Jahren (abzüglich 8/10 Jahre Schule) gemacht um mit 21 festzustellen, das mir mit 21 keiner hilft?
      Wie bereits erwähnt, für mich klingt das nicht schlüssig. Hier fehlen einfach mal 5 bis 7 Jahre in der Rechnung.
      Zu meiner Zeit wurde man mit 21Jahren entlassen dann war man volljährig.Eine
      Ausnahme wurde bei mir gemacht,ich kam mit 18 aus dem Heim aber nur weil meine Tante und mein
      Onkel sich darum gekümmert hatten bin ich in eine Arztfamilie nach Hildesheim gekommen(1963)
      Mit Familien Anschluß.Hauptsächlich war ich für die fünf Kinder zuständig ich habe noch heute guten Kontaht mit ihnen.Die Mutter von den Kindern ist heute 91Jahre der Vater lebt nicht mehr.Ich habe mich dort angenommen
      gefühlt.

      lutz schrieb:

      4. In der Regel hat sich das Heim, das Jugendamt und die Eltern um eine Ausbildung gekümmert (bei mir war das so und auch bei anderen Kindern in meinem Heim), so das ich nahtlos aus dem Heim, nach Hause und in eine vollwertige Facharbeiterausbildung gekommen bin.


      Bei mir war das nicht so, zumindest kann ich mich nicht dran erinnern. Um den Praktikums-und Ausbildungsplatz habe ich mich selbst kümmern müssen. Auch um eine Wohngelegenheit habe ich mich selbst gekümmert.
      Nach dem Praktikum konnte ich zum Glück ins Schwesternwohnheim ziehen, und nach der Ausbildung durfte ich sogar noch dort wohnen, bis ich eine Wohnung gefunden habe.




      -Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen.-

      von Ernst Ferstl
      Lutz, vom Heim aus hatte man keine Möglichke auch nur das geringste anzuleiern.

      Du wurdest im Heim abgeliefert vom Jugendamt, und ab dann warst Du eine Nummer die verwaltet wurde vom Heim.
      Briefe wurden gelesen und zensiert, Schreibverbote waren an der Tagesordnung etc., Urlaub gab es nicht, auch unter 14 Jährige mussten arbeiten, also nix mit Schule..............naja, ich will das hier nicht alles aufführen, es steht genug darüber im Internet.

      Mir ging es hier auch nur um das gesellschaftliche Auffangen der Heimkinder, wenn sie dann entlassen wurden. Das war, wie es aussieht, im Osten menschlicher.
      Im Leben geht es nicht darum zu warten,
      dass das Unwetter vorbeizieht,
      sondern zu lernen im Regen zu tanzen. // Seneca

      lutz schrieb:



      Also regulär wird man mit 6 eingeschult. Bis 21 wären das dann 15 Jahre. Was wurde in den ganzen Jahren (abzüglich 8/10 Jahre Schule) gemacht um mit 21 festzustellen, das mir mit 21 keiner hilft?
      Wie bereits erwähnt, für mich klingt das nicht schlüssig. Hier fehlen einfach mal 5 bis 7 Jahre in der Rechnung.

      Ich war 1978 in einem Heim, in dem die Mädchen bis Mitte der 70er Jahre ausschließlich auf ihre spätere Rolle als Hausfrau vorbereitet wurden. Die Arbeiten, die sie während ihrer Heimzeit verrichten mussten, wurden nur gering entlohnt und dienten hauptsächlich zur Mitfinanzierung ihres Heimaufenthaltes.
      Ihne nehme das jetzt einfach mal so hin, obwohl ich immer noch nicht nachvollziehen kann. Will da auch nicht länger drauf rumreiten.

      Ich war 76-78 im Spez. KH, 78-79 in Normal KH, dann 1 Jahr zu Hause und wieder durch extrem rüpelhaftes Benehmen auffällig geworden, dann 80-82 wieder in Spez. KH.
      Ende 81, also aus der 8. Klasse heraus, habe ich mich bereits aus dem Heim als Anlagen-Facharbeiter beworben (Das klang interessant für mich, ...gut das es anders gekommen ist). Habe dann (sehr spät) im Frühjar 82 eine Absage bekommen. Nun ist mir die Zeit für Bewerbungen etwas weggerannt. Meine Eltern haben dann einen Ausbildungsplatz als Tiefbau FA gefunden. Dort habe ich dann erst nach meiner Entlassung (glaube) ca. Mai 82, also wirklich auf dem letzten Point, eine Zusage bekommen um dann ende August 82 direkt in die Lehre zu gehen. Das ganze wurde parallel mit dem Jugendamt gesteuert. Auch ein Vorabgespräch mit dem Chef der Ausbildung, das niemand wissen sollte, das ich direkt aus einem Heim gekommen bin, damit mir der alte Ballast nicht wie Scheixxe am Schuh hängt. Die Zusage wurde gegeben und nachdem mein super toller Lehrmeister, den ich wirklich mochte, in Rente gegangen ist und durch einen Vorzeige-Vollhonk und menschliches Arxxxxxch ersetzt wurde, fing der ganze Spuk an, weil der jedem der es nicht wissen wollte erzählt hat, das ich aus dem Heim komme....... Rummmms STEMPEL.
      Kurz gefasst der chronologische Verlauf:
      8. Klasse abgeschlossen;
      mit 16 in die Ausbildung gegangen;
      mit 19 Jahren erfolgreich abgeschlossen;
      Jetzt hätte ich immer noch 2 Jahre bis zu den ominösen 21, trotzdem ich bereits mit 19 eine fertige Ausbildung hatte.
      Ein knappes Jahr habe ich dann im Betrieb gearbeitet, dann Ausreiseantrag, Resultat daraus: Abt Inneres + viel Theater dann Stasi U-Haft, 1 J und 3 M auf 3 Jahre Bewährung mit Arbeitsplatzbindung bekommen, Urteil ignoriert und gekündigt und mich "selbstständig" gemacht, was in der DDR nicht gern gesehen wurde und versucht wurde, nachhaltig zu unterbinden.
      Ab da war ich mein eigener Herr und habe meine eigenen Geschicke geplant, gesteuert und durchgezogen. Oft auf die Schnauze gefallen, immer wieder aufgestanden und weiter gemacht.
      Ich bereue heute garnichts, ich sehe nur das Positive und hänge mich nicht an negativen Dingen der Vergangenheit auf. Aus diesem Grunde gibt es auch nichts aufzuarbeiten. Reden tue ich darüber eigentlich nie, weil es auch niemanden interessiert, stehe aber voll und ganz dazu.
      Es ist passiert wie es ist, ...shit happens....es ist nicht mehr zu ändern, .....Blick straight nach vorn (niemals zurück, ...nur zu Lehrzwecken, denn schlechte Erfahrungen, sind der beste Lehrmeister, wenn es auch manchmal weh tut) und weiter machen.
      Das ist, was ich jeden, voller Überzeugung und eigener Erfahrung, mitgeben kann.
      Also, ich habe mich selbst aus dem Martinistift, Appelhülsen bei Münster am 06.01.1965 entlassen, da ich den Einberufungsbescheid zur Bundeswehr an diesem Tag zugestellt bekam. Ich habe also Mittags meine Sachen gepackt und bin ohne Gruß und ohne Verabschiedung zu Fuß die Stiftsstraße, 1 Kilometer, bis zur Weselerstr. Marschiert. Dann per Anhalter zum Bahnhof Appelhülsen.

      Zu meiner Zeit im Stift, und ich war insgesamt 3mal da, war niemand an meiner Weiterbildung interessiert. Wichtig war nur irgendetwas zum Heimunterhalt beizutragen, also habe ich in der Backstube gearbeitet, dann im Betonwerk und bei irgendwelchen Bauern und den anderen Jungs ging es meist nicht anders.

      Gut, es ist passiert, aber ich bin nicht nur ein Produkt des heutigen Tages, sondern auch die Summe alldessen was ich in der Vergangenheit erleben musste, einmal kurz schütteln und sagen, das war gestern reicht nicht. Es sind tiefe Narben, seelische Narben und wer die nicht hat, kann auch nicht darüber sprechen.
      Reiner. Auch da kann ich nicht mitreden, denn ich konnte meinen Schulabschluss in der Heimat machen, viel später als ich aus dem Heim kam.

      conan schrieb:


      Als die geburtenstarken Jahrgänge einen Ausbildungsplatz suchten, reichte die Anzahl der Ausbildungsplätze nicht für alle. .


      Auch hier kann ich nur sagen. Das wäre im Osten/der DDR so nie passiert. Jeder bekam einen Ausbildungsplatz ob der immer auf den Azubi zugeschnitten war, steht auf einem anderen Blatt. Der Staat war schon daran wirtschaftlich interessiert, aus jedem etwas zu machen. Eigentlich ging das gar nicht, dass man keine Ausbildung machte. Da passte man schon auf.

      Übrigens, Conan, was glaubt ihr, was die Eltern im Monat für unseren Heimaufenthalt bezahlen mussten? Bei mir kassierten sie gleich noch die gesamte Halbwaisenrente für meinen kurz zuvor verstorbenen leiblichen Vater, der aber 8 Jahre nicht mehr mit uns lebte. Es muss sich also auch gelohnt haben.

      Vor 2 Jahren war ich mal wieder seit Längerem auf einem Klassentreffen und was hab ich dort erfahren? Derjenige, der mich in der Schule immer mal auf dem Schulhof verprügelt hat, war auch dort, nur wußte ich nicht, dass der exakt zu den Zeitpunkt in ein Spezialkinderheim kam als ich auch da rein mußte. Der Unterschied, er war in Sandersleben(Sachsen- Anhalt) und ich in einem der beiden Heime in Eilenburg/Sachsen. Das war ein schönes Klassentreffen und ich muss jetzt noch mal was tun.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Leser“ ()

      Reiner K. schrieb:

      Gut, es ist passiert, aber ich bin nicht nur ein Produkt des heutigen Tages, sondern auch die Summe alldessen was ich in der Vergangenheit erleben musste, einmal kurz schütteln und sagen, das war gestern reicht nicht. Es sind tiefe Narben, seelische Narben und wer die nicht hat, kann auch nicht darüber sprechen.


      Das sehe ich genauso Reiner.

      Wie oft musste ich mir anhören, dass es der Vergangenheit angehört, und ich es vergessen sollte. Vergessen kann ich es aber nie, denn die seelischen und körperlichen Narben bleiben.
      Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, aber ich habe gelernt, mit der Vergangenheit einigermaßen abzuschließen. Seitdem geht es mir gut, und ich stehe mir selbst nicht mehr im Wege.




      -Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen.-

      von Ernst Ferstl

      Kumpeline schrieb:



      Wie oft musste ich mir anhören, dass es der Vergangenheit angehört, und ich es vergessen sollte. Vergessen kann ich es aber nie, denn die seelischen und körperlichen Narben bleiben.
      Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, aber ich habe gelernt, mit der Vergangenheit einigermaßen abzuschließen. Seitdem geht es mir gut, und ich stehe mir selbst nicht mehr im Wege.


      Find ich gut.
      Und darum geht es mir auch in der Sache.
      Es ist unklug, sich selbst im Weg zu stehen.
      Es ist im wesentlichen egal, was für eine Vergangenheit jemand hatte.
      Wichtig ist, die Vergangenheit zu akzeptieren und seinen Blick nach vorn zu richten.
      Das bedeutet, sich neu ausrichten, nach Chancen suchen, Chancen erkennen und sich bietende Chancen dann auch zu nutzen.
      Das funktioniert am besten, indem man sich mit vielen unterschiedlichen Mitmenschen, die man irgendwie mal kennenlernt, einfach auszutauschen. Hierin steckt sehr viel Potential, neue Ideen zu entwickeln und mgl Chancen zu erkennen.
      Es hilft einer Person in keiner Weise, sich in dem eigenen Leid zu suhlen und der Vergangenheit die Schuld dafür zu geben, das man sich nicht weiter entwickelt hat, oder nicht in die Richtung weiter entwickelt hat, die man gerne hätte.
      Der Spruch: Jeder ist seines Glückes Schmied, hat schon seine Berechtigung.

      @Reiner K. Deine persönliche Geschichte gefällt mir sehr gut. Denn du hast trotz allen versucht, für dich das Beste daraus zu machen.
      Was deine Probleme mit Nähe betrifft, ähnliche Aversionen habe ich auch. Aber ich kann damit sehr gut umgehen, da ich über die Ursache weis.

      Geändert: Rechtschreibkorrektur
      @lutz,
      es war aber ein harter und steiniger Weg für mich. Doch ich bin ihn gegangen, und kann heute ein wirklich gutes und erfülltes Leben leben. Ja, und ich bin sogar mächtig stolz auf das, was ich geschafft habe. Das kann mir niemand mehr nehmen.




      -Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen.-

      von Ernst Ferstl

      Kumpeline schrieb:

      @lutz,
      es war aber ein harter und steiniger Weg für mich. Doch ich bin ihn gegangen, und kann heute ein wirklich gutes und erfülltes Leben leben. Ja, und ich bin sogar mächtig stolz auf das, was ich geschafft habe. Das kann mir niemand mehr nehmen.


      Ja, darauf kannst du auch zu recht Stolz sein, weil soetwas ein Kraftakt ist, weil man ein Paket mit sich rumgeschleppt hat, was einen zu Beginn ständig ausbremst.
      Ich bin auch absolut überzeugt davon, das fast Jeder, der mit übelsten Problemen ins Leben gestartet ist, am ende, sich ein mehr oder weniger komfortabeles Leben aufzubauen in der Lage ist, weil eben alles vom Kopf ausgeht. Wenn der nicht funktioniert, dann hat man in jeder Hinsicht ein ernsthaftes Problem.
      Ich persönlich muss schon sagen, dass gerade wegen dem nicht vorhandenen Familienleben in den Heimen und der u.a. auch dadurch entwickelten Gefühlskälte als Schutzmechanismus und Abwehrhaltung, die man im ersten Moment berechtigt als charakterlichen Makel oder Nachteil bezeichnen könnte, genau diese Gefühlskälte in z.Bsp. meinem Leben, oft genug ein Vorteil gewesen ist und sich absolut bezahlt gemacht hat.
      Denn dadurch habe ich immer rational und nicht emotional gedacht und gehandelt und das hat mich letztlich, im Wettbewerb mit den anderen am Markt (bin hat mein Leben lang selbstständig), sehr oft in Vorteilssituationen gebracht. Und das ist z Bsp soetwas, wo ich einfach das Positive sehe, nicht das Negative.
      Ja, beziehungstechnisch ist diese Gefühlskälte eher suboptimal, aber wie bereits gesagt, ich kann das inzwischen etwas steuern und auch Nähe zulassen.

      Geändert: Rechtschreibkorrektur
      Sätze die ich sofort in die verbale Mülltonne werfe ist dieses Pseudo-Psychologen-Gewäsch: "Ja, Sie müssen sich Ihrer Vergangenheit stellen", oder "Sie müssen Ihre Vergangenheit aufarbeiten!" Echte Scheißhaussätze!

      Der Vergangenheit kann man sich nicht stellen, eben, weil es Vergangenheit ist. Punkt. Und es gibt auch nix aufzuarbeiten! Man kann höchstens versuchen seine eigene Vergangenheit ertragen zu lernen. Das geht aber nicht alleine, dazu habe ich in den letzten 11 Jahren 2 Heimkinderforen gefunden mit teils wunderbaren Menschen, die Ähnliches erlebt hatten wie ich. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, seelisch zu gesunden.
      Also ich der Martin bekam 1961 die Aufenthalts genehmigung auf diesen Erdball. In den 1960zigern Jahre wurde ich in einen Kinderheim genannt "Junge Garde" im Ostseebad Graal Müritz In Mecklenburg Vorpommern, damals noch die DDR. In den großen Ferien(Winter/Sommer) bin ich abwechselnd mal bei meiner Mutter oder bei meinen Vater gewesen,was mir ja so auch gefiehl. wo es so keine Negativen Auffälligkeiten gab. 1970 in den Sommerferien kam ich dann endlich nach Hause zu meiner Mutter, worüber man sich als Kind ja eigentlich freute. Was sich natürlich mit beginn des neuen Schuljahres sollte sich alles ändern. Meine freude am Familären zusammen leben schwand von Tag zu Tag immer mehr.Ich bin von einen Mittelguten Schüler zu einen der schlechtesten Schüler geworden und niemanden hat es gestört. Und aber auch niemanden hat es interessiert warum und weshalb es auf einmal zu dieser auffälligkeit kommen konnte. Man hat mir meinen Schicksal überlassen. Ich bezog auf einmal Prügel nach strich und faden und das fast täglich. Ich wußte nicht wie mir geschied. Meine Mutter zeigte ihr wahres Gesicht mir gegenüber. Ich bekam immer mehr Angst vor Ihr. Traute mich nicht mal wirklich mehr nach Hause. Konnte mir ja niemanden anvertrauen. Aber was sollte ich tun. Ich fühlte mich nur noch hilflos. Was ist mein Leben eigentlich noch Wert. Ich fing an zwischen Tod und Leben zuschwanken. Hilfe konnte ich von niemanden erwarten, denn diese tyrannei war nicht nur zuhause so.