JWH und Kinderheim Eilenburg

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      JWH und Kinderheim Eilenburg

      Stigma „Heimkind“
      Ihr Aufenthalt im Spezialkinderheim und Jugendwerkhof hinterließ bei den Kindern und Jugendlichen nicht nur
      tiefe seelische Narben, sondern stigmatisierte sie auch erheblich.
      Abgestempelt als „schwer erziehbar“ und „Heimkind“ begegneten ihnen viele Eilenburger mit Ablehnung und
      Verachtung. Das bekamen die Heranwachsenden auf Ausflügen in den Ort zu spüren, aber auch wenn sie im
      Fanfarenzug oder in der Singegruppe bei städtischen Veranstaltungen auftreten mussten. Den Kindern und
      Jugendlichen aus den Spezialheimen haftete das Stigma auch noch lange nach ihrer Entlassung an, was sie oft
      zu Außenseitern mit schlechten Zukunftsaussichten machte.
      Einladung
      Die Betroffeneninitiative »Missbrauch in DDR-Heimen« und der St. Martin Caritas Hilfeverbund Eilenburg
      laden Sie herzlich ein zur
      Eröffnung der Dauerausstellung im ehemalige DDR-Spezialheim Eilenburg
      am 5. oktober 2018, 15 Uhr, Aula des St. Martin Caritas Hilfeverbunds Eilenburg.
      Wir würden freuen uns, Sie an diesem Tag persönlich begrüßen zu können.

      jw1hal schrieb:

      Darüber kann man im Internet gar nichts finden ...


      Jan dann schau mal hier das hab ich bei Googe gefunden. Siehe Link:http://www.betroffeneninitiative-torgau.de/view.php?cat=projekte&content=einweihung-der-informations-und-erinnerungstafeln-fuer-das-ehemalige-ddr-spezialheim-eilenburg
      Das Leben könnte so schön sein wenn einen nicht immer die Realität einholen würde.
      © Peter

      Marianne schrieb:

      Eröffnung der Dauerausstellung im ehemalige DDR-Spezialheim Eilenburg
      am 5. oktober 2018, 15 Uhr

      Peterle schrieb:

      Jan dann schau mal hier das hab ich bei Googe gefunden. Siehe Link:http://www.betroffeneninitiative-torgau.de/view.php?cat=projekte&content=einweihung-der-informations-und-erinnerungstafeln-fuer-das-ehemalige-ddr-spezialheim-eilenburg

      Marianne schrieb:

      danke Peterle wollte gerade den Link reinsetzen


      Der Link:
      2015 Betroffeneninitiative
      Einweihung der Informations- und Erinnerungstafeln für das ehemalige DDR-Spezialheim Eilenburg

      Quelle: http://www.betroffeneninitiative-torgau.de/view.php?cat=projekte&content=einweihung-der-informations-und-erinnerungstafeln-fuer-das-ehemalige-ddr-spezialheim-eilenburg


      Wenn ich das jetzt richtig verstehe, eröffnet 2018 eine Daueraustellung von Informations- und Erinnerungstafeln, welche 3 Jahre zuvor, also 2015 eingeweiht wurden?

      Was es nicht alles gibt ....
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

      Dein Beitrag informiert über den Termin der Eröffnung einer Dauerausstellung, über die man nichts im Netz findet.

      Der gepostete Link, welchen du ja auch posten wolltest und welcher deine Eröffnung der Dauerausstellung von 2018 beinhalten sollte, beinhaltet aber eine Einweihung der Informations- und Erinnerungstafeln von 2015.

      Also schlussfolgere ich daraus, dass dies miteinander zu tun hat, obwohl ich´s eigentlich gar nicht verstehe. Deswegen schrieb ich ja, was es nicht alles gibt ...


      Ursprünglich wollte ich eigentlich herausfinden, ob dein Beitrag an der richtigen Stelle im Forum platziert ist, ob man nicht lieber den Verein vordergründig vorstellen sollte oder der Beitrag vielleicht besser im Thema Jugendwerkhof Eilenburg aufgehoben wäre, wenn es mehr oder weniger auch mit dem Jugendwerkhof Eilenburg zu tun hat, damit man die Ehemaligen des Jugendwerkhofes auch direkt damit konfrontieren könnte. Da man aber nichts, außer deinen Beitrag dazu findet und man mir eine Quelle von 2015 anbot, war es mir leider nicht möglich.

      Ich ziehe es dann vielleicht lieber vor, mich nicht weiter dazu zu äußern und mich von der Thematik zurückzuziehen ...
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

      JWH und Kinderheim Eilenburg

      Marianne schrieb:

      Stigma „Heimkind“
      Ihr Aufenthalt im Spezialkinderheim und Jugendwerkhof hinterließ bei den Kindern und Jugendlichen nicht nur
      tiefe seelische Narben, sondern stigmatisierte sie auch erheblich.
      Abgestempelt als „schwer erziehbar“ und „Heimkind“ begegneten ihnen viele Eilenburger mit Ablehnung und
      Verachtung. Das bekamen die Heranwachsenden auf Ausflügen in den Ort zu spüren, aber auch wenn sie im
      Fanfarenzug oder in der Singegruppe bei städtischen Veranstaltungen auftreten mussten. Den Kindern und
      Jugendlichen aus den Spezialheimen haftete das Stigma auch noch lange nach ihrer Entlassung an, was sie oft
      zu Außenseitern mit schlechten Zukunftsaussichten machte.
      Einladung
      Die Betroffeneninitiative »Missbrauch in DDR-Heimen« und der St. Martin Caritas Hilfeverbund Eilenburg
      laden Sie herzlich ein zur
      Eröffnung der Dauerausstellung im ehemalige DDR-Spezialheim Eilenburg
      am 5. oktober 2018, 15 Uhr, Aula des St. Martin Caritas Hilfeverbunds Eilenburg.
      Wir würden freuen uns, Sie an diesem Tag persönlich begrüßen zu können.
      http://www.lvz.de/Region/Eilenburg/Neue-Ausstellung-erinnert-an-d
      So wie ich das seinerzeit durch Dritte andernorts erfahren hatte, handelte es sich um eine reine Bitte um Teilnahme an der Eröffnungsausstellung für Betroffene in 2018. Ich bekam die Einladung auch, sagte jedoch ab, nahm also nicht daran teil, erstens, weil mir damals die Zeit fehlte und zweitens, ich bereits im Januar 2011 in der Schulaula der Ur-Ausstellung im ehemaligen DDR-Spezialheim Ernst Schneller in der Rödgener Landstraße beiwohnen durfte.

      Ich hätte nicht gewußt, wieso ich sie mir Jahre darauf noch einmal hätte anschauen sollen und hatte sogar die Gelegenheit, eine ehem. Erzieherin, die ich selbst nicht mehr als Kind kennenlernte, sie erst zwei Jahre später zu uns kam, über Leipzig kommend, dorthin zu begleiten und mit ihr diese Ur-Ausstellung zu besuchen, mit Leuten Gespräche zu führen, auch mit zwei Ehemaligen, die damals mit mir gemeinsam im Haus untergebracht waren.

      Einen eh. Betroffenen muss unsere gemeinsame Zeit damals sehr zugesetzt haben und ich weiß bis heute nicht, weswegen ich scheinbar halbwegs unbeschadet das hinter mich gelassen habe. Nein, natürlich ist es Quatsch, denn natürlich blieb Manches nicht ohne Folgen, doch die allg. wiederkehrenden Fragen standen immer: Wie verarbeitet der Eine dies und das und der Andere es womöglich anders? 8|
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

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