Womit habt ihr als Kinder zu Hause oder in den Heimen gespielt

    Es gibt 31 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kumpeline.

      Gummitwist Hinkekästchen und Murmeln kam groß an unter uns Kindern.Kreiseln war auch mode ich weiß nun nicht ob es früher so bekannt war.Die waren klein hatte eine runde Spitze und man mußte sie
      mit einer Schnur peitschen das hat spaß gemacht.Mit Puppen hab ich auch gespielt und mit Puppenstuben damit hab ich sehr gerne gespielt.Ach es gab noch so vieles.
      Christel, weil du gerade die Puppenstube erwähnst, ja da denke ich noch daran als wir die Möbel gebastelt haben aus Streichholzschachteln. Für die Puppenstube haben wir einen Karton benutzt und Fenster reingeschnitten und Stoff angeklebt als Gardinen. Wir haben auch Plastikflaschen eingeschnitten für Sessel aber mussten sie dann in heißes Wasser legen für paar Minuten und dann konnte man die ober Hälfte wenden über die eigene Flsche. Natürlich muß man oben die Öffnung ein stüch weit abschneiden. Oh man hatten wir Ideen. Weiß nicht ob ihr das euch vorstellen könnt meine Beschreibung für die Plastiksessel. Wir haben schon ganz viele Ideen entwickelt wenn man etwas schön haben wollten. Und die kleinen Püppchen dazu die waren echt super nicht so wie die Barbie. Wenn man dreimal mit der Barbie gespielt hat fällt der Kopf ab. Naja vielleicht spielen die Kids auch zu derb damit.
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit

      Kumpeline schrieb:

      Räuber und Indianer, verstecken und was man noch so alles draußen spielen konnte.

      Ups, Cowboy und Indianer :D , ist ja eigentlich auch egal.

      Eine Puppe hatte ich auch, und sogar eine Barbie-Puppe. Die habe ich mir von meinem gesparten Taschengeld (wenn es denn mal welches gab) gekauft. Meine Puppe wurde dann von meiner älteren Schwester völlig verunstaltet. Es war Karneval, und sie hat das Gesicht der Puppe bemalt. O man, und die Farbe ging nicht mehr ab. Darüber war ich schon mächtig sauer.
      Ansonsten gab es bei uns ein "Spielzimmer", und da waren etliche Spielsachen drin, die ich jetzt im Detail nicht mehr nennen kann.

      Nachtrag:
      Apropros basteln, da habe ich mir mal aus Kartons eine Raumschiff Enterprise Kommandobrücke gebastelt :D . Ich fand die Serie, und vor allen Dingen Mr. Spock so genial.

      -Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen.-

      von Ernst Ferstl

      -Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden-
      -Denke daran, das Schweigen manchmal die beste Antwort ist.-
      von Dalai Lama

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Kumpeline“ ()

      Als Kind, bevor ich ins Heim kam, bekam ich tatsächlich zwei Silberne Cowboy Pistolen die meine Oma aus Westberlin mitbrachte. Was habe ich damit herumgeknallt! Klar, Jungs spielten wie Kumpeline auch Cowboy und Indianer. West-Radio und -fernsehen wurde bei uns zu Hause nur gesehen, was mir später indirekt im Heim und der Berufsschule mal richtig Ärger bereitete. Da man aber schon im Heim lernte, sich zu wehren, konnte ich das später mit Argumenten recht gut verwerten, auch wenn es dadurch Probleme gab. Insofern, Leute, war das Heim eine harte Schule und es wurde wenig gelacht und zu wenig gespielt.

      Grüße aus Land of unterwegs
      Leser
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel
      An den Spielen kann man auch erkennen wieviele Jahre dazwischen liegen und wie unterschiedlich Spiele auch abgelaufen sind.
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      Grundsätzlich gehörte Spielzeug, egal ob dies vom Heim kam oder von Angehörigen, es landete in den Fächern zum Spielen für alle. Ich habe, als ich ca 5 Jahre alt war, von meiner Stiefmutter zu Weihnachten eine Puppe bekommen. Die habe ich mir immer zum Spielen geschnappt und irgendwann in einem persönlichen Fach (ab einem gewissen Alter hatten wir eigene Fächer) deponiert. Die Puppe habe ich noch heute. Im Haus haben wir viel am Tisch gesessen und Gesellschaftsspiele gespielt, gelesen...Toben im Saal war strengstens verboten.

      Draußen konnten wir auf einem asphaltierten Hof spielen. Der Hof war eingezäunt, das Tor immer abgeschlossen. Es gab dort einen Sandkasten, Schaukel und ein Klettergerüst. Einmal pro Woche kam der Pfarrer und hat, wenn er die Nonnen durch den Segen gestärkt hatte (Ende Sarkasmus) mit uns Völkerball gespielt, mit einem aufblasbaren Nivea-Ball. Das waren Momente, in denen Jungen und Mädchen gemeinsam spielen durften, natürlich unter den strengen Augen des Pfarrers.

      Darüber hinaus haben wir gern mit Knickern gespielt, Fangen gespielt, Hüpfspiele oder einfach nur da gesessen, gelesen, gequatscht, uns gezankt (auch das gehörte dazu)....
      Aus heutiger Sicht würde ich sagen, das waren Momente, in denen man das Gefühl von "Große Freiheit" haben konnte.

      Ansonsten galt eine Trennleiste als Abgrenzung für den Bereich für Jungen und Mädchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mozart“ ()

      Dem schließe ich mich unbedingt an. Jungen und Mädchen durften auch nicht untereinander, geschweige miteinander spielen, obwohl das Mädchenhaus bei uns gleich nebenan lag und nur durch einen Kieselweg, keine 3, 4 m breit, von unserem Haus getrennt war. Ich hätte mit 11 bis 13, 14 Jahren auch gar nicht gewußt, was ich mit ihnen hätte spielen sollen. :huh: Wir hatten nicht einmal Geistlliche, die einem womöglich nur auf den Geist gegangen wären. 8o
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      Komm Leser , jammer nicht rum, du hattest wenigstens ein paar Mädels in der nähe, ich hatte um die 50 Jungs um mir rum, das ist fies.

      Zum thema: der jahni hat viel gelesen als Kind , u.a. die Alexander wolkow bücher habe ich geliebt.....
      Ein Indianer fort und meine geliebten matchbox Autos aus dem Westen.....ist alles verbrannt nach dem die Wohnung komplett in Flammen stand.
      Im Heim haben wir uns nur draußen rumgetrieben und dann kamen die Mädels.......
      und die wollten sicherlich nur spielen. "paar Mädels in der nähe" ? Was hätte das genützz? Ich wußte eh nicht, was sie wollten und auch nicht, was sie von mir hätten gewollt haben können. :(

      Ich erinnere mich noch an Abzieh- oder Lackbilder, an solche, die irgend etwas mit früheren Verkehrsmitteln wie Schiffen aus früheren Jahrhunderten, alten Eisenbahnen und so was in der Art zu tun hatten. Die konnte man tauschen aber mit spielen haben sie im weitesten Sinne niichts zu tun. Die Phantasie regten sie trotzdem an, vor allem das Fernweh. :)

      Wir hatten weder Lackbilder von Mädchen im Heim, noch andere ähnliche zum Spielen. Sie gab es nämich nicht in der DDR und wenn es auch nur eines gegeben hätte, ich wüßte nicht, was dann passiert wäre. Gespielt wurde trotzdem. rofl
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      Ich habe auch Klitzerbilder zu DDR Zeiten gehabt. Ich glaub wir hatten dazu Stammbuchbilder gesagt. Da gabs Märchen aller Art auch. Die konnte man ebenso tauschen. Ich hab die Bilder so geliebt. Dann gabs auch diese Karten die man bisschen leicht drehen konnte dann hatte sich das Bild geändert. Glaub heute würden sie 3D Karten dazu sagen. Fand ich auch richtig schön.
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      Mir kommt gerade wieder ein Fadenspiel in Erinnerung. Das haben wir sehr oft gespielt. Jedesmal wenn der Gener das Fadenspiel neu übernommen hat gab es eine andere Figur. Wie die Figuren hießen kann ich aber nicht mehr sagen. Hier mal ein Link damit ihr seht was ich meine. mathematische-basteleien.de/fadenspiel.htm
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      Das Fadenspiel kenne ich auch noch. Das habe ich früher teilweise bis zum Abwinken mit Freundinnen gespielt. Später dann mit meinen Kindern.
      Mit Matratzen sind meine Geschwister und ich die Treppe runtergerutscht, aber nur, wenn der Pflegedrachen nicht da war :D .

      Ich habe früher lieber draußen gespielt, und vieles selbst gebastelt.
      Am besten gefiel mir der Winter 1978/79. Da habe ich mit meiner Freundin so einigen Blödsinn angestellt. Schnee vor eine Haustür aufgetürmt, geklingelt und dann Fersengeld gegeben. Das war schon lustig :D .
      Oder in einer Schneewehe versteckt, und wenn Jemand vorbeikam, haben wir dann: Guten Tag, gerufen. War lustig, wie sich die Leute dann umgeschaut haben.

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