Rehabilitierung

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      Angie90, Du schrebst, "schon lange abgefunden". Ja, aber hast du mitbekommen, dass es eine Novellierung des Gesetzes gegen Ende des letzten Jahres gab, das Erleichterungeg bei der Durchsetzung seiner Ansprüche bringen soll? Falls nicht, gehe nochmal nach oben in mein post von vor 10 Tagen weiter oben bzw. 20. Juli 2020. Der Link ist eigentlich rel. deutlich. Aufgeben kann man immer noch und (ver)schenken muss man auch nichts. Ich habe inzwischen auch mein Eingangsschreiben zu meiner Voranfrage Ende der Woche erhalten und werde nach bestem Wissen und Gewissen versuchen, Recht zugesprochen zu bekommen. Das bedeutet noch einmal Papierkram und exakt auszuformulieren, worum es geht, Bezug darauf nehmen, wie die Rechtsprechung ist. Alles Weitere dazu jetzt nicht mehr öffentlich.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel
      Normal, so ist auch im Gesetz zu lesen, ist ein erneuter Antrag, wenn er denn zuvor abgelehnt wurde, nicht möglich. Abgelehnt ist abgelehnt. So war es auch bei mir.

      Wenn natürlich neue Erkenntnisse hinzukommen, was bei mir der Fall ist, dann kann ein neuer Antrag gestellt werden. Oder wenn der Antrag, welcher abgelehnt wurde, nach der neuen Rechtssprechung hätte genehmigt werden müssen, ist auch eine neue Antragsstellung möglich.

      Ich hatte bereits darauf verwiesen, dass am Ende des aufgezeigten Beitrages auf "Weitere Informationen" geklickt werden kann/sollte, wo weitere Erläuterungen zu finden sind. Davon mache ich auch Gebrauch, da einiges dazu gekommen ist, was zuvor nicht nachgewiesen werden konnte und demnach keine Relevanz für das Gericht hatte und worauf sie auch nicht eingegangen sind.

      Aber für jeden, der in einem SKH oder JWH war, ist dieser Antrag ein MUSS und sollte unbedingt beantragt werden. Ist natürlich mit viel Schreibkram verbunden, was sich aber lohnt. Soweit ich das gelesen habe, bekommt man 240 € und als Rentner 180 € monatlich. Dafür sollte es sich dann schon noch lohnen.
      Ich hatte letzten Nachmittag schon einmal begonnen, alles Notwendige aus div. Veöffentlichungen zusammenzutragen und in einem vorbereiteteten Schreiben einzuarbeiten. Erstaunlich ist dabei, welche Gedanken dabei einfließen können, bisher kaum Gedachtes darinnen einzuarbeiten, fast Vergessenes, was womöglich im Detail nicht unwichtig sein könnte, es darinnen einfließen zu lassen. Peu à peu muss das jetzt wachsen und auch die Stichpunkte im Fragebogen gut durchdacht sein, damit es etwas werden kann und dennoch ist noch lange nicht davon auszugehen, Recht zu bekommen, auch wenn die Rechtsprechung im Sinne derer, die in diesen Einrichtungen waren, aus welchen Gründen auch immer, auf der Hand liegt. Das, was wir erlebten, war Unrecht und es gibt nicht einmal Zweifel darfüber. Gute Argumente liegen vor und trotzdem gibt es keine Garantie. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren, doch wer kämpft und es wenigstens versucht, hat auch noch immer nicht nur gewonnen. Auf ins Gefecht.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel
      Also ihr Lieben, es ist wirklich lieb gemeint, aber ich werde nichts weiter unternehmen. Denn es sind bei Gericht die Kinderheimeinweisungen noch vorhanden aber nicht vom Spezialkinderheim wo ich war. Es sind noch zirka 20-25 Seiten von meiner Heimakte vorhanden und daran halten die sich fest was drin steht. Wie gesagt, es wurde 3x abgelehnt vom Gericht. Auch vom Oberlandesgericht. Ich hab leider keinen Nerv für solche Dinge. Euch wünsch ich echt viel Erfolg wenn ihr es schafft dann ist es voll in Ordnung.
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Ach Angie, wie sehr ich dich verstehen kann, wenn man schon mehrfach abgelehnt wurde. Ich rechne auch noch lange nicht mit Erfolg, aber ich habe mir heute den freien Sonntag, 4, 5 Stunden ans Bein gebunden, an beide Beine natürlich. Jetzt, noch vor etwa 1 Stunde feilte ich an einer mir ganz wichtigen Passage im Anschreiben herum, denn der Antrag allein reicht für eine vernünftige Kommunikation nicht aus. So dass ich jetzt schon wieder an die 8 bis 9 h in Gänze an der Sache sitze. Dabei folgen noch Scans, das Kopieren, Fehlerdurchsichten und/oder Korrekturen und ich weiß, es wird der letzte große Kampf sein, es nicht unversucht zu haben, zum Recht zu kommen. Zwischendurch waren wir draußen und setzten uns noch einmal ins Grüne bei einer Blonden, um für mich den Kopf frei zu bekommen, denn das erneut lesen müssen, was ich schon vor 10 Jahren etwa las, fiel mir nicht leicht, von Einschätzungen, Beurteilungen lesen zu müssen, die einen als 10, 11 Jährigen in einem Lichte haben dastehen lassen, das es so nie gegeben haben kann, doch der Wortlaut sich an staatlicher Willkür beteiligt habender Leute - er ist im Rückspiegel betrachtet, niederschmetternd und genau deshalb muss man sich erheben, auch wenn es lange her ist. So lange ich die Kraft dazu habe, werde ich das durchziehen und muss trotzdem mit Allem rechnen.

      "Get up, stand up,
      stand up for your rights.
      Get up, stand up, stand up,
      don`t give up to fight!"

      Was für ein Zufall. Samstag fiel mir durch Zufall eine CD von Bob Marley - ich hatte nie eine von ihm - vor dem Einkaufen in die Hände, der einmal einen song mit diesen Zeilen schrieb. Er wurde ein Hit. Ob es ein Misserfolg wird, was ich vorhabe, werde ich irgendwann sehen.

      "Rechne mit Allem, schließe nichts im Leben aus ". (m)ein slogan, der es verdient, durchdacht zu werden.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

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