DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

    Es gibt 141 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Harald.Kreuzer.

      DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

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      DIES scheint mir, momentan DAS ALLERWICHTIGSTE überhaupt IN UNSER SACHE, DER HEIMKINDERSACHE, zu sein. --- Darum setzte ich es jetzt auch hier in diesen Thread rein.


      Laienhafte und juristisch unwissende „Arbeitskreise“ auf Opferseite, die den TÄTERN in die Hände spielen ( und es garnicht mal merken ).


      Die Täter KIRCHEN und STAAT ( BUND und LÄNDER ) haben unter sich einen untergesetzlichen sowohl wie aussergesetzlichen 'legalen privaten Vertrag' geschlossen die Heimopfer-WEST um eine „angemessene Entschädigung“ zu bringen, und, nur wegen dem im Grundgesetz festgeschriebenen „Gleichheitsprinzip“, VERSUCHEN SIE NUN IHR ALLES die Heimopfer-OST davon zu überzeugen das gleiche Angebot – diesen Betrug um eine „angemessene Entschädigung“ – anzunehmen. Damit es später niemand, aus West oder Ost, verfassungrechtlich anfechten kann. SIE wollen, dass die Heimopfer-WEST sowohl wie die Heimopfer-OST sich selbst, freiwillig, in Gefangenschaft begeben und in Ketten legen, von denen sie sich nimmer mehr befreien können. Punkt.

      Und genau das wird geschehen in der Bundesrepublik Deutschland – in ungefähr 30 Tagen – wenn ihr nicht wachsam bleibt. Punkt.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Rehabilitationsantrag

      Hallo ihr,

      ich habe selber einen Antrag auf Rehabilitation gestellt. Dieser wurde mit der Begründung abgelenht, dass meine Heimunterbringung durch keinerlei politische Verfolgung verursacht worden ist. Mein Widerspruch wurde erneut abgelenht. Zurzeit bin ich mit Hilfe eines Anwaltes dabei, einen erneuten Widerspruch einzulegen und warte auf die kommende Reaktion. Ich kann nicht verstehen, dass die Misshandlungen, die ich erlebt habe und das Leben unter haftähnlichen Bedingungen, ( z.B. Einzelarrest mit Gittern vor den Fenstern in Plau am See und im Jugendwerkhof Wolfersdorf in Thüringen), nicht ausreichend sind, um Entschädigungen zu erhalten. Ich habe gehört, dass Menschen, die in Torgau waren, entschädigt werden, obwohl die Behandlungsweisen dort ähnlich waren wie in vielen anderen Heimen. Ich habe das Gefühl, dass die Kinder damals von Heim zu Heim gekommen sind und ihnen damit die Chance genommen wurde, ein normales Leben in der Freiheit zu beginnen.

      Ick grüss alle Heimkinder, die das gleiche Problem haben.Nicht aufgeben- ich habe es nicht vor.
      Hardy