Kinderheim Essen Franz-Sales-Haus-zu-Essen

    Es gibt 97 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Seelenschmerz.

      Franz-Saleshaus

      Erst einmal ein Dankeschön für deine schnelle Antwort. Komme leider erst heute dazu zu antworten.

      Mein bruder muss in den 60 ,ziger Jahren dort gewesen sein. So genau weiss ich das nicht mehr.

      Trotzdem vielen Dank. Henriette123

      Henriette123 schrieb:

      Erst einmal ein Dankeschön für deine schnelle Antwort. Komme leider erst heute dazu zu antworten.

      Mein bruder muss in den 60 ,ziger Jahren dort gewesen sein. So genau weiss ich das nicht mehr.

      Trotzdem vielen Dank. Henriette123



      Hallo Henriette,

      der Name kommt meinem Mann "bekannt" vor, aber mehr kann er dazu nicht sagen.
      Wenn dein Bruder 1945 geboren wurde und zuletzt im FSH war, ist er 1966 von dort entlassen worden.

      Es müsste im FSH noch eine Akte von ihm geben, wenn du Interesse hast, gebe ich dir einen Namen und eine Telefonnummer .
      Der Herr ist sehr nett und er könnte dir vielleicht mehr zu dem Leben deines Bruders sagen. ( wenn du das willst ?)

      Gruß Seelenschmerz
      Wenn dir einer sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden.".
      Dann hau ihm auf die Fresse und sag :" Iss gleich wieder gut "
      Heimkinderentschädigung - Franz Sales Haus Essen hält Zusagen nicht ein - "Barmherzige Schwestern" - Die Leiden des Rolf-Michael Decker (57) und der 600 Heimkinder
      444 Tage in der Dachbodenzelle - Dormagener Schweinestall - Monsignore Hans Faber+

      News4Press.com



      Der Bericht des ehemaligen Heimzögling Rolf-Michael Decker - Foto - ist ein einzigartiges zeitgeschichtliches Dokument. Es gibt Einblicke in Kinder- und Jugendheime einer Nachkriegszeit, in der Menschen an Kinder und Jugendlichen Verbrechen begangen haben in einem unbeschreiblichen Ausmaß. Es hat das Urvertrauen in Erzieher, Priester, Nonnen, Beamte, Angestellte und Politiker tief erschüttert. Fast alle Täterinnen und Täter sind zwischenzeitlich verstorben und haben sich der irdischen Gerechtigkeit erfolgreich entzogen. Es ist ein religiöser Irrtum, die Menschen glauben zu lassen, dass mit dem Tod alle Sünden vergeben sind und man über Tote nicht schlecht reden darf. Der eigene Tod mag für die Täterinnen und Täter eine Erlösung sein, für die Opfer nicht. Das Erinnern an die zahllosen Gefolterten, Vergewaltigten und die noch Lebenden, ist unserer aller Pflicht. Staatliche und kirchliche Einrichtungen tragen die Verantwortung, allen Opfern Gehör zu verschaffen - auch den Behinderten - und sie in menschenwürdiger Weise zu entschädigen. Es sind gesetzliche Richtlinien und Kontrollen zu schaffen, dass solche Verbrechen nie wieder passieren.

      wikipedia: "Das Franz Sales Haus im Essener Stadtteil Huttrop ist eine katholische Einrichtung der Behindertenhilfe. Es ist mit rund 900 Mitarbeitern an 20 Standorten in Essen vertreten und bietet 1.600 Plätze zur Pflege und Betreuung von Menschen mit geistigen, psychischen und mehrfachen Behinderungen. Am 18. November 2009 ehrte Papst Benedikt XVI. den Direktor des Franz Sales Hauses, Günter Oelscher, mit der Auszeichnung „Ritter des Gregoriusordens“. Es ist eine der höchsten Anerkennungen, die von der katholischen Kirche an Laien verliehen werden. Er wurde für seine Verdienste im Bereich der Behindertenhilfe geehrt, weil er sich nicht nur im Franz Sales Haus für die Belange von unterstützungsbedürftigen Menschen einsetzte, sondern auch überregional in Gremien und mit Behörden für gerechte Lösungen in Bezug auf die Lebensverhältnisse von Menschen mit geistiger Behinderung eintrat. Im Bereich Arbeitsmarktintegration startet am 26. Oktober eine weitere Maßnahme, die im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt wurde. Die „Individuelle betriebliche Qualifizierung" - InbeQ - richtete sich an Menschen im Grenzbereich zwischen Lern- und geistiger Behinderung, die auf versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vorbereitet werden sollten. Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte dem Direktor des Franz Sales Hauses am 1. Dezember in Mülheim < / > Ruhr mit dem 1. Preis für Nachwuchsförderung eine weitere Ehrung. Im Rahmen der Laudatio betonte der Juryvorsitzende Dr. Hjalmar Kuntz die besonders kreative und innovative Weise, mit der junge Menschen für soziale Berufe interessiert wurden. Im Zuge mehrerer an die Öffentlichkeit gekommener Fälle von Kindesmissbrauch an deutschen Schulen sah sich das Franz-Sales-Haus Ende Februar 2010 ebenfalls Vorwürfen gegenüber, welche Misshandlungen und sogar in drei Fällen sexuellen Missbrauch in den 50er- und 60er-Jahren durch Ordensleute und weltliche Pfleger beinhalteten".

      Der Direktor des Franz Sales Hauses in Essen, Günter Oelscher und der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, stehen seit längerem in der Kritik von Heimkinderopfer, die immer noch auf angemessene finanzielle Entschädigungen warten. Der Berliner Runde Tisch hatte die Gruppe der vermeintlich Schwachsinnigen von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Dabei sind in der Öffentlichkeit namhafte Persönlichkeiten bekannt, die in Kinderheimen der 50er, 60er Jahre und 70er Jahre aufwachsen mussten. Die allergrößte Mehrheit der Heimkinder sind allerdings schwer traumatisiert und nicht mehr arbeitsfähig, da sie durch die Hölle gehen mussten. Pastorin Antje Vollmer, Vorsitzende des ehemaligen Runden Tisches Heimerziehung, wird mit dem Makel leben müssen, dass sie die Gruppe der behinderten Heimkinder von Entschädigungen ausgeschlossen hat. Die Verantwortlichen des Franz Sales Haus in Essen im 3. Reich reagierten auf ganz spezielle Art und Weise auf die steigende Anzahl von Heimkinder. Über 600 Kinder und Jugendliche sollen als Behinderte eingestuft worden sein und in "Auspuffgasbussen" mit Hilfe von Nazischergen umgebracht.

      Heimleiter Oelscher hatte am 4. März 2011 in einer Veröffentlichung in "DerWesten" zugesagt, dass er alle Opfer seiner Einrichtung entschädigen werde. Danach allerdings lies er nichts mehr von sich hören und die Opfer im Stich. Plötzlich berief er sich auf die gesetzliche Verjährungsfrist von 30 Jahren. Ca. 600 Heiminsassen von 1960 bis 1975 wollen sich nicht länger vertrösten lassen. Ehemalige Heimkinder planen eine Demonstration vor der Einrichtung. Der Heimkinderverband Deutschland - HKVD - unterstützt die Aktion und wird mit einem Informationstisch dort vertreten sein.

      Der Staatsanwaltschaft Essen wird vorgeworfen, dass sie alle bisherigen Ermittlungsverfahren einstellte mit der Begründung der 30jährigen Verjährungsfrist. Systematische Folter an Kinder und Jugendlichen, deren Unmenschlichkeit nur noch von der Brutalität in Konzentrationslager übetroffen wird, darf nicht verjähren. Decker lässt zur Zeit prüfen, ob hier nicht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag zuständig ist. Der Generalstaatsanwalt in Hamm soll eine nähere Untersuchung der massiven Vorwürfe seitens der Heiminsassen durch die Einstellung der Verfahren als erledigt betrachten.

      Decker erlebte sein persönliches Schicksal als er im katholischen St. Raphaelshaus in Dormagen als 8jähriger Junge schwer körperlich misshandelt wurde. Wegen Bettnässen wurde er im heimeigenen Schweinestall unter Schweinen tagelang eingesperrt. Durch ein ärztliches Attest wurde der Verdacht Schweinepest diagnostiziert. Er konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Ein zweiter Junge, der mit weiteren Insassen eingesperrt war, wurde mit den gleichen Symptomen ins Krankenhaus St. Augustinus eingeliefert und verstarb nach wenigen Tagen. Decker sind drei weitere Fälle von sexuellem Missbrauch im Raphaelshaus bekannt.

      Decker wurde 1965 in das Franz Sales Haus in Essen überstellt. Er glaubte, das Schlimmste überwunden zu haben. Was ihm allerdings dort passierte sprengt erneut jedes Vorstellungsvermögen. Als er das erste Mal aus dem Heim weglief, um zu seiner Mutter zu fliehen, wurde er von der Polizei aufgegriffen und wieder zurückgebracht. Er kam zunächst sechs Wochen in einer der berüchtigen Dachspeicherzellen. Nach einem weiteren Ausbruchversuch geriet er in die Hände des mittlerweile verstorbenen Erziehers "K." - bekannt auch als "Zigarettenteufel" - dem es Spaß machte Zigarettenglut auf den Körpern der Kinder auszudrücken, während er sie gleichzeitig vergewaltigte. Afterrisse wurden nur unzureichend behandelt und eiterten oftmals. Heiminsasse Dieter R. soll im Alter von 9 Jahren ebenfalls durch K. in einer Gefängniszelle bestialisch immer wieder vergewaltigt worden sein. Die anderen Zellennachbarn mussten das Martyrium mitansehen und mitanhören, wobei diese froh waren, in dieser Nacht verschont geblieben worden zu sein. Dieter R. hat mit 16 Jahren Selbstmord begangen. Die Schreie der Kinder in den Zellen konnten nicht nach Aussen dringen, da die Türen gepolstert waren.

      Der inzwischen verstorbene Monsignore Hans Faber, ehemaliger Leiter des Franz Sales Hauses, soll in mehreren Fällen sich ebenfalls an männliche Heimzöglingen im Alter von 9 bis 12 Jahren sexuell vergangen haben. Neben Decker sind die Namen von weiteren Faber-Opfer der Redaktion bekannt. Das Bistum Essen erkannte den mehrfachen sexuellen Missbrauch an und entschädigte nur Decker. Nicht entschädigt wurden u.a. Günter L., Anton T, die immer noch auf das Geld des Bistums warten. Der Pressesprecher des Bistums, Ulrich Lota, hatte sich persönlich bei Decker im Namen des Bischofs und des Täters entschuldigt. Decker bedauert, dass das Bistum und der Landschaftsverband Rheinland nicht die Staatsanwaltschaft Essen eingeschaltet hatte und hofft, dass dieses bei den anderen Fällen passiert ist.

      Faber bestand im Beichtstuhl darauf, dass er ausgiebig die Sünden der Zöglinge hören wollte. Je schlimmer die Schilderungen der Kinder waren, je öfter onanierte er im Beichtstuhl unter der Bibel. Faber befahl einzelne Jungen nach der Beichte in die Sakristei zu einer Sonderbuße. Die Buße bestand aus dem Schlagen auf den nackten Hintern, während die Kinder ihn dabei oral befriedigen mussten. Vereinzelt nahm er sie auch in seine Privaträume mit, wo er mit seiner Schwester lebte.

      Als Bibelschwester war die Nonne Friedlinde berüchtigt. Wer im Bett nässte musste auf dem Flur jeweils ein Gebetbuch mit ausgestreckten Armen in der rechten und linken Hand waagerecht halten. Gingen die Arme nach unten, gab es Prügel. Bei wiederholten Verstößen mussten alle Kinder der Station mit einem Schuh den nackten Hintern mehrfach schlagen. Die perverse Nonne bestand noch im fortgeschrittenen Alter der Junglichen darauf, die Genitalien der Bettnässer selber ausgiebig zu waschen. Die sexuellen Handlungen endeten plötzlich mit einem heftigen Schlag auf das Geschlechtsteil. Als Decker erneut aus dem Horrorheim ausbrach - und von Polizisten aufgegriffen wurde - erzählte er von den Vorfällen. Statt den Hinweisen nachzugehen, liessen sich die Beamten von den Nonnen abspeisen: "Der Ausreisser ist ein Schwachsinniger, glauben sie ihm kein Wort". Zum damaligen Zeitpunkt wurde durch den Landschaftsverband Rheinland - als Kostenträger und verantwortlich für deren Unterbringung der Heimkinder - immer wieder Gutachten in Auftrag gegeben, die den Geisteszustand der Kinder bewerten sollten. In einem Zeitraum von knapp fünf Jahren wurden ca. 600 Kinder für schwachsinnig erklärt. Das Franz Sales Haus in Essen war bis zu diesem Zeitraum völlig unterbelegt und wurde nun mit einem Schlag kräftig aufgefüllt.

      Schwester Bernarda war dadurch aufgefallen, dass sie Jugendliche zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr in ihrem Schwesternzimmer übernachten lies. Die Berichte der Kinder führten dazu, dass die Schwester das Kloster freiwillig verlies und ihr Mutterhaus "Der Barmherzigen Schwestern in Essen" den Rücken kehrte, um sich privatisieren zu lassen. Es stellt sich die Frage, warum der Landschaftsverband Rheinland eine derart belastete ehemalige Nonne weiter im Franz Sales Haus beschäftigte. Für die Heimkinder änderte sich nichts. Der sexueller Missbrauch fand nun nicht mehr in Nonnentracht statt, sondern in Privatkleidung einer Angestellten.

      Die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth ist aus den Beginenkonventen der Stadt Essen hervorgegangen. Diese Beginenkonvente waren Vereinigungen frommer Frauen, die sich caritativen und sozialen Werken widmeten.
      Ihr Ursprung reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In der Stadt Essen gab es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch drei Beginenkonvente: Im Zwölfling, Im Turm und Im Dunkhaus. 1838 wurden die Konvente Im Zwölfling und Im Turm zusammengelegt. 1840 wählten die Conventualinnen Clara Kopp zu ihrer neuen Oberin. Sie wirkte als Krankenpflegerin in der Stadt Essen. Ihr Ziel war, ein Krankenhaus zu gründen und ein klösterliches Leben zu führen.

      Der Vertreter des LVR Peter Möller bestätigte gegenüber Decker telefonisch, dass es tatsächlich früher so war, dass Kinder teilweise auch zu Unrecht als schwachsinning abgestempelt wurden auf Grund ihrer Erziehungsschwierigkeiten, um diese in das Franz Sales Haus einliefern zu können, das von sich behauptete, als einzige Einrichtung in der Lage zu sein mit schwierigen Individuen fertig zu werden. Warum die Skandalgutachten immer noch in den Akten der ehemaligen Heimkinder präsent sind ist unbegreiflich. Möller sagte Decker, dass man derzeit überlege, diese Gutachten aus der Welt zu schaffen. Decker appelliert an den LVR alle ehemaligen Heimkinder über die Gutachten zu informieren und diese auf Wunsch auch zuzustellen, um die Möglichkeit zu schaffen, den Makel der Schwachsinnigkeit zu tilgen. Decker vermutet, dass selbst erfolgreichen und namhaften ehemaligen Heimkindern nicht bekannt ist, dass es solche Skandalgutachten gibt.

      Für Decker ist es nicht nachzuvollziehen, wie einerseits das Franz Sales Haus ein völlig neues Hotel für mehrere Millionen Euro bauen konnte - welches in der GmbH Franz Sales Haus eigene Heimbetriebe integriert ist - aber andererseits die Pressesprecherin des Franz Sales Haus, Valeska Ehlert, den ehemaligen Heimkindern zu verstehen gegeben hat, dass wenn die Opfer Forderungen an das Heim stellen, dadurch Personal und Gelder aus dem Heim abgezogen werden müssen. Durch den Hotelneubau ist diese Argumentation nicht mehr nachvollziehbar.

      Weiterhin ist völlig unverständlich, wenn Vertreter des Franz Sales Haus anlässlich des heimeigenen Runden Tisches berichten, ehemalige Heimkinder würden auf Entschädigung verzichten. Steht diese Aussage im Zusammenhang mit der Selbsteinschätzung der Heimleitung, dass es sich um eine ehrwürdige religiöse Einrichtung seit 125 Jahre handelt? Decker betont, dass es erstaunlich ist, dass bei der 125jährigen Jubiläumsfeier - und auch danach - sich das Heim mit den skandalösen Vorfällen nicht wirklich ehrlich auseinandergesetzt hat. Er wirft der Heimleitung vor, dass er gemieden und kriminalisiert wird und ihm seine Vergangenheit in der französischen Fremdenlegion vorgehalten. Decker sieht viele Heimkinder, die auf die schiefe Bahn gelangten, als Endprodukt der skandlösen deutschen Heimerziehung. Er kämpft seit vielen Jahren von Bremen aus dem Rollstuhl heraus für die Rechte aller Kinderheimopfer. Er ist auf Sauerstoffflaschen angewiesen, deren Strom ihm das Sozialamt der Stadt Bremen sperren will. Er existiert von Spenden und der Tafel. Decker denkt weniger an sich, sondern appelliert an die anderen zahllosen Opfer, sich nicht weiterhin vertrösten zu lassen von inkompetenten Runden und Eckigen Tischen, Landschaftsverbänden, Kirchen- und Heimleitungen und Politiker.

      Ulrich Lota, Sprecher des Bistums Essen: "Ich teile Ihnen mit, dass das Bistum Essen sämtliche Anträge von Missbrauchsopfern auf Anerkennung des erlittenen Leids inzwischen beschieden hat. Lediglich zwei Anträge befinden sich noch in der abschließenden Bearbeitung. Beide Fälle betreffen aber nicht den ehemaligen Direktor des Franz-Sales-Hauses, Msgr. Hans Georg Faber. Zu Ihrer Anfrage bezüglich der Zusammenarbeit mit staatlichen Strafverfolgungsbehörden möchte ich auf unsere geltende Verfahrensordnung bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger verweisen. Darin heißt es: "Sobald tatsächliche Anhaltspunkte über einen sexuellen Missbrauch Minderjähriger vorliegen, leitet ein Vertreter des Dienstgebers die Informationen an die zuständige staatliche Strafverfolgungsbehörde weiter und informiert, soweit rechtlich geboten oder sinnvoll, auch andere zuständige Behörden - z.B. Jugendamt i. S. d. § 8a SGB VIII, Schulaufsicht -. Diese Anzeige erfolgt auch dann, wenn die Tat möglicherweise verjährt sein könnte, der Täter aber noch lebt".

      Till Döring, Landschaftsverband Rheinland in Köln: "Herr Möller hat tatsächlich in den letzten Jahren mehrfach mit Herrn Decker gesprochen und ihn auch in Bremen besucht. Dabei hat er auch eingeräumt, dass es in der damaligen Zeit zu den Fehldiagnosen "schwachsinnig" gekommen sein kann, z. B. wenn Symptome und Verhaltensweisen von Kindern, hoffentlich anders als heute, nicht verstanden wurden. Einzelbeispiele sind ihm aus seiner Tätigkeit bekannt, absichtliche Fehldiagnosen aber nicht, evtl. Hintergründe oder Motive auch nicht. Dass der LVR beabsichtigt, falsche Gutachten aus der Welt zu schaffen, hat Herr Möller nicht gesagt. Herr Decker wollte jedoch seine Vorschläge und Forderungen dem LVR schriftlich zukommen zu lassen".

      H. Scholten, Raphaelshaus in Dormagen: "Rolf-Michael Decker ist mir seit einigen Wochen bekannt und wir telefonieren und korrespondieren oft miteinander. Durch ihn erfuhr ich erstmals von der von Ihm und Ihnen beschriebenen entwürdigenden und unfassbaren Praxis, dass einnässende Kinder in den damaligen Schweinestall eingesperrt wurden. Auch berichtete er mir von dem anschließenden Krankenhausaufenthalt mit der Infektion und der dadurch lebensbedrohlichen Situation, die behandelt werden musste. Die Information vom tragischen Tod seines Kameraden habe ich auch durch Herrn Decker erfahren. Ich habe keinerlei Grund an seinen Aussagen und seiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln. Da im Raphaelshaus keine Akte vorlag, verhalf ich Herrn Decker zu der Reise, die das Ziel hatte die Akte zu finden. Dies gelang in einem Heim, das Station von Rolf-Michael Decker war, bevor sein Martyrium im Franz von Sales Haus begann, von dem er mir ebenfalls erzählte. Für mich, der die Erziehungshilfe zu seinem Beruf gemacht hat, ist es nach wie vor unfassbar welches Leid diesem Mann angetan wurde. Sein Schicksal, und das anderer Kinder, rührt mich tief und ich werde mit ihm - wenn er es wünscht - weiter in Verbindung bleiben".

      Valeska Ehlert, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Franz Sales Haus in Essen: "Der Text ist nicht richtig recherchiert und hat erhebliche sachliche Fehler und Falschaussagen. Zu einem persönlichen Gespräch, lade ich Sie gerne in das Franz Sales Haus ein." Valeska Ehlert und Rolf-Michael Decker werden sicherlich zu einem öffentlichen Streitgespräch in Essen zur Verfügung stehen. Wann dieses Gespräch stattfindet, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

      Arnd B.: "Wie gesagt bin ich erschüttert über soviel Arroganz, klärt weiter auf und berichtet!"

      Patrick S.: "Die katholische Kirche wütet schon seit mehreren hundert Jahren und noch nie hat es ernsthafte Konsequenzen nach sich gezogen. Dass da eine gewisse Arroganz erwächst, dürfte nicht weiter verwundern".

      Hermann B.: "Orbi et Urbi! sie segnen und beten weiter, für die ehem. Heimkinder. Und im Übrigen, schließen Sie sich den "Ausreden" ihrer Verteidiger vom RT. - Heimerziehung an. Und wie man sehen und erleben darf, es scheint sich doch zu lohnen, wenn "man" Linientreu" verbleibt. Antje Vollmer, ehem. Vizepräsidentin vom deutschen Bundestag, Pastorin, Moderatorin am RT.- Heimerziehung, Abgeordnete der "Grünen", wurde von der ev. Kirche für ihre Verdienste ausgezeichnet".
      vor 5 Stunden · Gefällt mir

      Sibille M.: "Für solche Verbrechen an Kindern fehlen mir einfach die Worte ... jene, die sich Christen nennen, scheinen die miesesten Pädophilen Dreckschweine zu sein, die ich mir vorstellen kann. Was ist das doch für ein widerlicher Sumpf von Perversen und Verbrechern, die sich an unschuldigen Kindern vergehen ... und noch nicht mal Verantwortung für ihre Taten übernehmen. Diese sollte endlich Verantwortung übernehmen und wenigstens den an Leib und Seele verletzten Heimkindern ein sehr angemessenes Schmerzensgeld zukommen lassen, das diesen Verbrechern weh tun".

      Hermann B.: " Ich habe diese "barmherzigen Schwestern" ebenfalls kennenlernen dürfen, wenn auch nicht im Franz Sales Haus. Meine verstorbene Schwester und ich, wir waren über 7 Jahre in drei verschiedenen kath. ""Kinderheimen". Nur einige kurze Schilderungen, aus meiner < / > unserer Heimzeit: Die eigene Kotze essen. Stundenlanges beten auf den Knien - Kniescheiben kaputt und Bandscheibenoperationen -. Ofmals Schläge mit dem Stock, auf das nackte Gesäß, die Hose wurde vorher immer ausgezogen, so das mein Hinterteil tagelang eiterte. Schläge ins Gesicht, bis das Blut aus Mund und Nase spritzte. Infolge von Bettnässen, wurde mein Gesicht von der Nonne über das durchnäßte Bettlaken gerieben. Fußversen oftmalig am eitern, infolge zu kleiner Schuhnummern, die ich tragen mußte um zu erlernen, daß ich mit Schuhwerk sorgfältig umgehen muß. verschmutzte Unterhose wurde herumgezeigt, mit den Worten: "Hier haben wir wieder so einen Schmutzfink, der sich noch nicht einmal seinen Hintern vernünftig abwischen kann." - Die Unterwäsche wurde einmal wöchentlich gewechselt -. Badetag: Alle Jungen im Alter von ca. 5 - 14 Jahren, mußten sich nackend in einer Reihe hintereinander aufstellen und wurden von der Nonne in der Wanne, im selben Wasser, kräftig eingeseift und abgewaschen; besonders zwischen den Beinen. Hierbei bekam ich Kernseife in die Augen und suchte nach Halt. Als ich das Ordenskleid der Nonne berührte, schlug sie mir auf die Arme und ins Gesicht, so das ich blutend kopfüber aus der Badewanne auf den Steinfußboden stürzte, wo ich fast ohne Besinnung liegen blieb. Dieses hinderte aber nicht diese NOnne, weiterhin auf mich einzuschlagen, bis ich auf allen vieren weinend in eine Ecke gekrochen bin. usw. Als wir aus diesen "Kinderheimen herauskamen, sind wir kaputt und lebensunfähig gewesen. Meine Schwester verübte mehrere Suizidversuche, worauf sie zum Schutz vor sich selber und der Gesellschaft, in psychiatrische Einrichtungen verbracht wurde. Hier verstarb Sie nach ca. 20 jähriger Therapie, ungeheilt. Mit dieser Kirche und seinen "Seelsorgern" bin ich fertig... nur zur Information, wie es auch in anderen "Kinderheimen zugegangen ist. mfg".

      Volkan A.: "Das ist ja krass ich komme aus essen und wollte für den verein sogar arbeiten,,, aber krass mehr worte habe ich dafür nicht".

      Johann Lambert B.: "Mein Anwalt schreibt am 8 Mai 2012 an das SG ist noch weiter vorzutragen, daß der Kläger die Volksschule in Dalheim-Rödgen besucht hatte. In der 2. und 3. Klasse ist er vom Pfarrer Ruppertzhoven in Religion unterrichtet worden. In dieser Zeit ist er mehrfach vor der versammelten Klasse vom Pfarrer massiv verprügelt worden. Weiterhin ist nochmals zu betonen, daß er völlig grundlos kurz nach der Geburt von seiner Mutter infolge rechtswidriger behördlicher Entscheidungen getrennt worden ist. Die Stadt Erkelenz hat in "verfassungswidriger Weise" entschieden, daß seiner Mutter das Sorgerecht entzogen und auf die Stadt Erkelenz übertragen wird, und nur deshalb, weil die Mutter nicht verheiratet gewesen war. Die Mutter hat damals im typisch obrigkeitshörigen Denken auf jegliche gerichtliche Hilfe verzichtet und diese Maßnahme hingenommen, weil sie meinte, sich hiergegen doch nicht wehren zu können. Wie sich aus den bereits eingeholten Gutachten ergibt, leidet der Kläger infolge dieser Mißhandlungen in den staatlichen Kinderheimen und Schulen und infolge der Trennung von seiner Mutter an schweren Depressionen und an Hospitalismus".

      Hermann B.: "In Irland wurden ca. 7.000 Heimkinder von Nonnen und Priestern geschändet u. mißbraucht. Die kath. Kirche in Irland
      "entschädigte" diese Opfer mit durchschnittlich 70 - 80 zig tausend Euro. Es kam zu erheblichen Zerwürfnissen zwischen den irischen Staatsorganen und der kath. Kirche. Die kath. Kirche zog ihren Nuntius, Botschafter, zurück, worüber der irische Ministerpräsident noch nicht einmal mehr lachen konnte".

      Johann Lambert B.: "Es gibt bald viel zu berichten! Wie konnte das nur passieren Herr Peter Möller vom LVR oder soll ich Adolf Otto Eichmann sagen? Der war auch im Glauben, alles richtig gemacht zu haben. Der Kläger hat die Volksschule in Dalheim-Rödgen besucht. In der 2. und 3. Klasse ist er vom Pfarrer Ruppertzhoven in Religion unterrichtet worden. In dieser Zeit ist er mehrfach vor der versammelten Klasse vom Pfarrer massiv verprügelt worden. Weiterhin ist nochmals zu betonen, daß er völlig grundlos kurz nach der Geburt von seiner Mutter infolge rechtswidriger behördlicher Entscheidungen getrennt worden ist. Die Stadt Erkelenz hat in "verfassungswidriger Weise" entschieden, daß seiner Mutter das Sorgerecht entzogen und auf die Stadt Erkelenz übertragen wird, und nur deshalb, weil die Mutter nicht verheiratet gewesen war. Die Mutter hat damals im typisch obrigkeitshörigen Denken auf jegliche gerichtliche Hilfe verzichtet und diese Maßnahme hingenommen, weil sie meinte, sich hiergegen doch nicht wehren zu können. Wie sich aus den bereits eingeholten Gutachten ergibt, leidet der Kläger infolge dieser Mißhandlungen in den staatlichen Kinderheimen und Schulen und infolge der Trennung von seiner Mutter an schweren Depressionen und an Hospitalismus".

      Hermann B.: "Ich bin auch öfters vom Pfarrer geschlagen worden: Kopfnüsse, Ohren umdrehen, an den kleinen Nackenhaaren aus der Bank gezogen worden mit anschließenden Ohrfeigen, weil ich angeblich seinen wunderbaren Worten nicht geistig gefolgt bin. Andererseit hatte ich rote Haare, die er vor versammelter Klasse mit den Worten bedachte: "Rote Haare Sonnensprossen, sind des Teufels Volksgenossen." der Lacherfolg war ihm sicher... Außerdem hatte meine Mutter kein Geld, um seine gesegnete Kommunionkerze zu kaufen, geschweige die übrige Bekleidung. So blieb ich ein sog. Heidenkind... usw".

      Sibille M.: "Es ist unfassbar, was armen unschulldigen Kindern von Priestern, Nonnen und Konsortium angetan wurde ... dennoch ist es gut, dass jetzt alles ans Tageslicht kommt und solchen Verbrechen endlich Einhalt geboten wird".

      Hermann B.: "Und wenn man als Heimkind versuchte diesen Mißbrauch bekannt zu machen, wurde man noch als schmutziger Lügner und Heimbastard bezeichnet; und geschlagen, um uns mundtot zu machen. Und wie wurden viele der ehem. Heimkinder zu "Heimbastarden" gemacht: Vater an der Front gefallen, Mutter im Bombenhagel umgekommen, nebst Verwandtschaft. Ab ins Waisenhaus, mit diesen unnützen Essern... Unter er Obhut von Nonnen und Priestern halbtot geschlagen und geschändet. Und Obendrein wird noch eine angemessene Entschädigung versagt. das Ergebnis am RT. - Heimerziehung, wurde Dankbar von der ev. und kath. Kirche angenommen. usw. "Lieb' Vaterland magst ruhig sein..." Ich habe noch jahrelang später, nachdem ich aus den "Kinderheimen" entlassen wurde, die Straßenseite gewechselt, wenn mir eine Nonne oder Priester entgegen kam. "Man muß auch mal vergessen können...", wurde mit schon oftmals gesagt. Ich kann mich auch nur hierzu wiederholen: Zieht erst 'mal meine Lebensschuhe an - und lauft einige Jahre damit herum... anschließend reden wir noch einmal miteinander..."

      < http://www.franz-sales-haus.de/franz-sales-haus/startseite.html >

      < http://www.raphaelshaus.de/HTM/raphaelshaus/geschichte.php >

      freier Journalist GNS
      General News Service
      Ehrenmitglied Heimkinderverband
      Deutschland HKVD
      - Mitglied Reporter ohne Grenzen -
      Johannes Schumacher
      Am Stadtrain 28a
      41849 Wassenberg
      Tel:024329335022
      johannes19520@googlemail.com

      sehr böse gedanken :- ((

      es ist mir (obwohl ich denke ziemlich viel zu ertragen) nicht möglich gewesen alles zu lesen. bei dem was ich jedoch lesen musste, kommen mir sehr schlechte und böse gedanken, was ich mit all diesen ausgeburten der hölle anfangen würde. die sollen froh sein, dass es nur meine gedanken sind. ich würde sie soooo gern ehrenamtlich foltern und bin mir sicher, eine riesenlange schlange gleichgesinnter würde sich in einer grossen, dicken warteliste eintragen.

      diese bestien werden ihrer gerechten strafe nicht entkommen, daran glaub ich ganz fest, das gibt mir kraft.
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker

      Buch: " Heimerziehung von 1949 -1970 " FSH Essen

      Ich habe heute erfahren, dass das Buch " Heimerziehung von 1949 -1970 " von der Uni Bochum fertiggestellt wurde. :)

      Aber:

      Wenn man eine Ausgabe erhalten möchte, müssen die von der Uni erst ein Mal im FSH um Erlaubnis fragen, was soll denn das bitte? ?(
      Es steht uns doch zu, zu sehen was die dazu schreiben, oder?
      Wenn dir einer sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden.".
      Dann hau ihm auf die Fresse und sag :" Iss gleich wieder gut "
      Frings, Bernhard
      Heimerziehung im Essener Franz-Sales-Haus 1945-1970
      IX und 172 S., Mit Abbildungen, Gb., 15,5x23cm, erschienen 2012,
      ISBN 978-3-402-12995-1


      *edit* Werbung ist hier nicht gestattet! Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen.
      Die ISBN-Nummer sollte hier völlig ausreichend sein, das Buch in einem Shop seiner Wahl zu finden!
      Wenn dir einer sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden.".
      Dann hau ihm auf die Fresse und sag :" Iss gleich wieder gut "

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      Was ich hier lese, ist einfach unfassbar und schmerzt in meiner Seele! Gestern schon habe ich angefangen, dieses Thema zu lesen und musste immer und immer wieder abbrechen und mich mit etwas anderem beschäftigen, weil mich all die Schilderungen eurer Erlebnisse und Erinnerungen so tief berührt haben und mich sprachlos machen! Ich habe letzte Nacht wieder kein Auge zugetan.

      Es tut mir so leid für jeden einzelnen, der diese schlimmen Dinge erleben und erleiden musste! Ich bin sprachlos, fassungslos und als ich eure Beiträge gelesen habe, kamen mir immer wieder auf´s Neue die Tränen - ja, es tat unsagbar weh, so etwas zu lesen und zu erfahren. Warum, ich frage mich ständig 'warum tut man unschuldigen Kindern und Heranwachsenden solch grausame Dinge an? Wie kann man überhaupt dazu im Stande sein, solche Taten zu begehen und kleine Kinderseelen in tausend Stücke zu zerreißen?'

      Mein aufrichtiges Mitgefühl allen, die durch diese Hölle gehen und diese Qualen ertragen mussten, allen Traumatisierten und Überlebenden! Wer nach diesen oder ähnlichen Erlebnissen wieder zu Kräften gekommen ist und neuen Mut gefunden hat, kann unheimlich stolz auf sich sein und hat sich selbst, seinen Angehörigen sowie allen anderen, die in dieses Geschehen involviert gewesen sind, bewiesen, was für großartige, starke Persönlichkeiten in Wahrheit in ihnen stecken und dass sie sich selbst von derartigen 'Monstern' nicht haben unterkriegen lassen - und dies auch niemals werden! All diesen Menschen gilt mein größter Respekt, denn ich glaube, ich selbst hätte es nicht überlebt. Nach der Entlassung sind für einige vielleicht gerade diese schlimmen Jahre, die sie in solchen 'Heimen' verbringen mussten, ein Grund, sich ein 'neues' Leben aufzubauen und dieses nach ihren eigenen Vorstellungen, Wünschen und Werten zu gestalten - um sich endlich zu befreien und praktisch einen Neustart zu machen. Sicher haben aber viele Opfer, die so massiv gequält und gefoltert wurden und in Folge dessen unter schlimmsten Traumatisierungen leiden mussten, nicht den Weg ins Leben gefunden - in ein eigenes, selbstbestimmtes Leben, das man auch wirklich als Leben bezeichnen kann - und sich schlussendlich dagegen entschieden, sprich: als einzigen Weg Suizid gesehen. Wundern würde mich das nicht, denn woher sollten sie noch Kraft nehmen, Hoffnung schöpfen, Mut fassen und Zuversicht bekommen, ihr Leben eines Tages wieder als lebenswert empfinden zu können, jemals ihren eigenen Wert zu erkennen, jemals mit diesem enormen seelischen Leid fertig zu werden und das Erlebte irgendwann verarbeiten zu können?

      Die Folgen solcher Misshandlungen sind fatal, ziehen sich durch das ganze Leben und werden nie vergessen sein! Es entstehen schwere psychische Schäden, die wohl auch Jahrzehnte nach der Entlassung nicht einfach verschwunden sein werden! Mag sein, dass einige der Opfer im Laufe der Jahre die schrecklichen Erlebnisse mit Hilfe von Therapien (oder sogar ohne) weitestgehend verarbeiten oder zumindest lernen, einigermaßen damit umgehen zu können und ihre Vergangenheit als das anzunehmen / hinzunehmen, was sie war. Das wünsche ich jedem von Herzen! Aber in den meisten Fällen kommt es doch zu Traumatisierungen, die schwere Persönlichkeitsstörungen, Depressionen und sonstige psychische (Folge-) Erkrankungen nach sich ziehen. Teilweise vermutlich sogar zu dissoziativen Identitätsstörungen ('multiple Persönlichkeitsstörung'), in erster Linie dann, wenn man schon in frühster Kindheit oder gar in den ersten Lebensmonaten in solche 'Einrichtungen' abgeschoben wurde und nie erfahren hat, was es bedeutet, Liebe, Geborgenheit und Wärme zu bekommen, nie dauerhaft eine Bezugsperson hatte, zu der man eine so genannte 'sichere Bindung' aufbauen konnte und durch all das nie gelernt hat, anderen Menschen vertrauen zu können!


      Ich weiß, dass mein Beitrag niemandem helfen wird und mein Mitgefühl und meine Anteilnahme auch nichts ungeschehen oder 'besser' machen, aber diese Gedanken mussten raus, weil eure Erfahrungen für mich so schmerzhaft zu lesen sind, dass ich es kaum realisieren mag. Vielen Dank, dass ihr so offen und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen aus eurer Vergangenheit berichtet und eure Erlebnisse mit der Öffentlichkeit teilt. Ich ziehe meinen Hut vor euch!

      Diese Worte könnte ich zum Teil auch unter viele andere Beiträge hier im Forum schreiben, da würden sie genauso hinpassen, aber ich möchte gerne, dass sie hier stehen, weil mir die Schilderungen speziell in diesem Thema so irrsinnig nahe gehen.

      Ich hoffe jetzt, dass ich niemandem zu nahe getreten bin oder etwas Falsches geschrieben habe.

      Medikamenten Versuche bestätigt

      Nun wurden bei Merck im Archive Unterlagen mit Aufzeichnungen von Dr. STREHL gefunden, wo alles mit Namen und Nebenwirkungen niedergelegt wurde.

      googlt nach Sylvia Wagner Merck Medikamentenversuche Franz Sales Haus

      Ein Sumpf tut sich auf :cursing:
      Wenn dir einer sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden.".
      Dann hau ihm auf die Fresse und sag :" Iss gleich wieder gut "
      Da wir hier alle lange darüber diskutiert haben , was eine " ENZE" ist, ich denke ich habe die Antwort gefunden.

      Mit "Enze" war wahrscheinlich ein Pneumoencephalogramm gemeint, man hatte damals noch keine Computertomographie, um das Gehirn zu untersuchen.

      Auszug aus der Seite: wikipedia

      Methodik

      Bei einer Pneumoencephalografie wird der Liquor cerebrospinalis über einen lumbalen oder subokzipitalen Zugang abgesogen und in gleichem Maße Luft eingeleitet. Durch Lagerung des Patienten kann nun erreicht werden, dass sich die Hirnwindungen gegen die Luft sehr deutlich abzeichnen. So konnten in vivo bei geschlossener Schädeldecke erstmals die Hirnwindungen radiografisch dargestellt werden und so bei neuralen Auffälligkeiten der Verdacht auf Tumore, Schwellungen oder Malformationen abgeklärt werden. Auch konnten so abgekapselte Hämatome (subdural wie epidural) sichtbar gemacht werden.
      Nebenwirkungen

      Durch die Punktion des Liquorraumes können Hämatome entstehen, sowie vernichtende Kopfschmerzen, subarachnoidale Blutungen, Krampfanfälle oder sogar Meningoenzephalitis auftreten. Auch mehrere Todesfälle, besonders bei Kindern, wurden dokumentiert :cursing:
      Wenn dir einer sagt: " Die Zeit heilt alle Wunden.".
      Dann hau ihm auf die Fresse und sag :" Iss gleich wieder gut "
      Genau diese Behandlung musste ich über mich ergehen lassen. Ich war zwar nicht in diesen Heim aber in einen anderen und dort wurde in dem Ort genau da bei mir gemacht. Ich habe mir die Seele aus den Leib geko..... und Kopfschmerzen hatte ich wie verrückt, ich konnte nur auf eine Stelle liegen und habe mich nicht getraurt zu bewegen. Bei meinen Kindern habe ich so eine Behandlung abgelehnt.
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit