Kinderheim Erfurt Waisenhaus

    Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sappo.

      Kinderheim Erfurt Waisenhaus

      Katholisches Waisenhaus
      Regierungsstr. 44
      99084 Erfurt

      ercosplan.de/eht-typo3/index.php?id


      Warst Du in diesem Heim?
      Dann kannst Du hier alles posten,
      an was Du Dich erinnerst.
      Hinweis:

      Der Forengeist beinhaltet mehrere Accounts von ehemaligen Teammitgliedern,
      die uns vor langer Zeit verlassen haben und welche viele Erstbeiträge von den Heimen erstellten.

      Es ist somit also ein reiner Systemaccount,
      hinter dem keine reale Person steht, die auf Beiträge oder PN´s antworten kann.

      Seht also bitte davon ab, dem Forengeist zu schreiben, da ihr keine Antwort erhalten werdet.

      Jahre über Jahre ist es her...

      Frau Fiedler...
      Cortula...
      Matthias...

      Das sind so die namen die mir noch einfallen an jene Betreuer in dem heim...
      Es dürften jetzt fast knappe 20 Jahre her sein wo ich dort gewesen war...

      Leidtragende sind ja immer die Kinder, wenn jene Eltern wie bei mir Alkohol im Übermaß trinken so das die Wolke auch das Jugendamt erreicht.
      Ich weiß nicht ob ich mich damals so richtig drauf gefreut hatte dort zu sein, aber ich war halt ein kleiner Stift zu dieser Zeit.
      Es herrschten damals da auch strenge Sitten, keiner hätte je daran gedacht nach einem kurzen klaps auf dem Po an die Öffentlichkeit zu treten.
      Es gab da jede Woche (glaube jeden Montag) 3 DM Taschengeld für die Woche, wenn man mal nicht so wollte wie es die Betreuer gerade wollten gab es auch mal nix.
      Ich hab noch gut in Erinnerung das ich mir fast immer eine Zeitschrift der Micky Maus geholt hatte.
      An dem Programm dort in diesem Weisenhaus zu meiner Zeit in der ich da war konnte ich mich eigentlich nicht beschweren...
      Jeden Abend gab es vor dem Essen ein Gebet...Vater unser....
      Auf einem kurztripp mit der Gruppe gab es an einem Mittag mal Nudeln mit Zucker zu essen...(ohne Tomatensoße, Würstchen oder gehaktes)
      Es gab auch geregelte Ordnungspläne an denen jeder mal ran musste, zum glück auch gabs da schon Geschirrspüler:)
      Wir hatten sehr viele Ausflüge gemacht wo auch meine weiteste in Barcelona war.
      Eine neu eingestellte Mitarbeiterin hatte mann damals gleich wieder fristlos gekündigt weil sie eine Zigarette auf Toilette geraucht hatte...da fragt man sich schon heute obs da nicht schlimmere dinge gibt wo man für gekündigt werden kann.
      Da war auch immer ein Spielplatz auf dem Hof gewesen wo ich in aller Ruhe meine Gedichte gelernt habe für die Schule.
      Das Haus war an sich in mehreren Etagen Unterteielt, aber im Prinzip waren hier nur die Altersklassen geteilt gewesen.
      Auf meiner Etage wo ich war gab es 1ne dusche...1ne Badewanne...3 Toiletten...für glaube ich über 5 Leute...ohne das Personal mit dazuzurechnen...
      Naja was gibt es sonnst noch so zu sagen...
      Waschen durften wir uns damals fast nicht alleine, bzw nur unter Aufsicht das wir auch ja wissen und wussten "wie es geht" unsere schniedel zu waschen, als kleine jungs Versteht sich...
      Ich hatte auch einmal dafür gesorgt das es zu einem Stromausfall im haus kam, weil ich aus neugier mal sehen wollte was passiert wenn mann ein Kabel in die Steckdose Steckt!
      Es gab aber auch eine Sehr spektakuläre Zeit für mich...
      Ich weiß nicht ob jene von euch noch soweit zurückdenken können als hier in Erfurt (vor fast 20 Jahren) in der Universität Erfurt am Heliosklinikum ein Einbruch stattgefunden hatte.
      Ich war daran mit beteiligt gewesen und auch wusste wo das Geld versteckt gewesen war...unter einer Mülltone um die ecke vom Waisenhaus musste ich dann den Beamten die Beute von mehreren Hundert DM offenbaren.
      Noch peinlicher war das wir beide zu dieser Uni zurück mussten um Detailgenau den Ablauf zu schildern wie wir dorthin gekommen sind und mit der beute wieder weg.
      Ich glaube man hat es öffentlich nicht breit gelatscht, ich meine wir waren kleine Stifte gewesen, das hätte sich die Uni bestimmt nicht leisten können wenn Artikel wie "Kinder Rauben Universität aus" oder so gelesen hätten.
      Konsequenz für mich, "Stubenarrest" kein TV durfte ich gucken, nach der Schule kein Frei, und auch kein Taschengeld für mehrere Wochen.
      Ich glaube seid diesem moment denken die Studenten da auch ein bisschen anders:)
      Ich habe schon viel versucht im Internet jemanden wiederzufinden, aber ohne Erfolg.
      Und jene Betreuer dürften auch bestimmt schon am Stock gehen.
      Gibt es denn jemanden der noch dort gewesen war? oder vlt Betreuer die sich noch daran Erinnern?
      Wenn mir weiter was einfallen sollte werde ich es hier posten!
      Es grüßt euch Toni
      Hallo Toni,


      ich wohne zwar nicht weit weg von Erfurt, aber von diesen Einbruch habe ich nichts gehört.
      Erfurt ist unsere Hauptstadt. Also alles läuft nur über Erfurt.
      Ich denke, das es mit diesen Einbruch nicht so öffentlich gemacht wurde.
      Vor 20 Jahren war das noch ein bissel anders.
      Warst ein kleiner Lausbub? Kinder haben eben auch Einfälle die sie
      umsetzen ohne darüber nach zudenken ob es falsch oder richtig ist.
      Danke für dein Vertrauen und deinem Bericht.

      Grüße Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Hallo Angi90

      Das mit dem Vertrauen ist gut, aber es gibt immer was Interessantes zu berichten, hoffe ich jedenfalls.
      Ich denke ich war da schon ein kleiner Lausbub gewesen:D
      Aber ich habe da über die Hälfte meiner Kindheit in Heimen verbracht...da passieren schon mal außergewöhnliche Dinge:)
      Ich mache heute noch einen Beitrag über ein anderes Kinderheim wo ich noch gewesen war...vlt interessiert dich das ja dann auch;)

      Lg Toni
      Hallo Toni,


      nein ich war nicht in erfurt im Heim. Ich war in Wickersdorf, Ranis, Hainewalde und Lichtenau in den Heimen.
      In Erfurt hat meine jüngste Schwester studiert. Ich wohne in Saalfeld was nicht weit entfernt ist.
      Mich hat dein Beitrag in soweit intrressiert, weil ich gelesen hatte, das jemand etwas von Erfurt schreibt.
      Ich lese trotzdem deine Beiträge gern, weil ich mich auch für die Vergangenheit anderer User intrressiere.
      Es haben so viele Leid ertragen müssen und wenn ich das alles lese, finde ich, das es mir dagegen noch gut ging.
      Ich hatte nur 2 Jahre die Hölle und habs geschafft sie zu überstehen.
      Was mich nicht umbringt macht mich nur stärker. So denke ich.

      Ganz liebe Grüße Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      hallo
      Angi90

      Das ist schön zu lesen von dir!
      Es ist vlt auch gut das nicht überall (egal welcher Jahrgang in den Heimen) gleiches passiert ist,
      wer hätte heute sonnst noch etwas zu berichten!
      Jetzt kann mann sich aber auch fragen wo mehr Leid passiert ist...in den Heimen? oder bei den eigenen Eltern!
      Aber ich finde, so traurig wie vlt ein paar Sätze von mir geschrieben sein mögen, bei meinen Eltern war es gewiss die schwierigste Zeit gewesen dort auszuhalten bis zu meinem Auszug.
      So schlimm das ich meine eigene Mutter nicht als Mutter anerkenne!
      Sie hatte mich Weihnachten vor der Tür stehen gelassen, Weihnachten wo eigentlich die Familie zusammen gehört!
      Monate die ich auf der Straße Leben musste haben mich mit solch Hass, Wut, und Trauer gegen meine Mutter gerichtet das ich Sie auch seidem nicht mehr vermisse!
      Jetzt bin ich ja auch schon alt genug, und sehe das viele heutige Dinge für mich wichtiger sind als meine Mutter.

      Es grüßt dich Toni
      Ach Toni, das ist sehr traurig zu lesen was du so durch hast. Aber glaube mir das Heim wo ich war, das war die Hölle dem Jugendwerkhof gleich gestellt.
      Und da war ich gerade 8 Jahre alt. Meine Stiefmutter hat ihrs noch dazu getan, das es mir nicht viel besser ging.
      Ich werde dir morgen noch etwas darauf schreiben. Ich muss das erstmal sacken lassen.

      Ganz liebe Grüße Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Hallo Spike,

      also ich hatte es nicht böse gemeint. Ich musste dein Bericht erstmal verinnerlichen und verdauen.
      Mir tut es für andere eben sehr leid, das sie so verbittert sind. Es gibt hier so viel ehemalige
      Heimmitglieder die schlimmes durch gemacht haben so wie du.
      Mein Motto ist eben...ich sehe immer auf die, die es schlechter hatten, dagegen gings mir gut.
      Mein Spruch auch für die Zukunft! Das hat nichts damit zu tun, das ich es tolleriere wie es
      anderen ging. Nein es macht mir vieles leichter im Leben.
      Ich hatte Glück, das ich einen guten und lieben Ehemann habe der mir sehr geholfen hatte und mit
      ihm über meine Vergangenheitsprechen konnte. Bis heute steht mir mein Mann zur Seite, da die
      Vergangenheit mich immer wieder mal einholt. Durch meine Kinder hatte ich keine Zeit in den alten
      Zeiten stehen zu bleiben. Sie sind für mich auch eine kleine Therapie gewesen. Allerdings muss ich auch
      sagen, das ich sie zu sehr behütet und beschützt habe. Das brachte eben auch die Erfahrung mit sich.
      Ich wollte einfach, das sie es besser haben sollten als ich. Dadurch macht man auch vieles falsch.
      Über meine Heimzeit hatte ich in den ein oder anderen Beitrag mal geantwortet und Bruchstücke
      berichtet. Vielleicht werde ich mal in meinen Profil darüber schreiben.
      Ich finde es auch sehr gut, wenn man über die Vergangenheit und Erfahrungen schreibt, das hilft
      bei der Verarbeitung. Übrigens im Heimthema "Hainewalde Elsa Fenske Heim" steht etwas von mir drin.
      Da hatte ich mich mit einem ehemaligen Mitglied ausgetauscht. Das war das einzige schlimme Heim wo ich war.
      Fast 14 Jahre war ich Heimkind also von Baby an. Ich denke das reicht erst mal. Man ließt sich.....

      Liebe Grüße Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Hallo Angi:)

      Erstmal Danke für dein Vertrauen!
      Ich weiß das sehr zu schätzen wenn jemand wie du große Anteilnahme zeigt, aber auch an mir gehen andere Leute wie du nicht so einfach vorbei die gleiches erlebt haben als würden sie mich nicht Interessieren!
      Das musste gestern nicht leicht für dich gewesen sein wo du gelesen hattest das ich gegen meine Mutter sehr viel Hass und Wut entwickelt habe.
      Eltern die Ihre Kinder wirklich lieben wie du, hätte ich mir nicht nur gewünscht, ich wäre heute durch sie ein anderer Mensch gewesen!
      Die Zeit in diesen Heimen war einfach zu lange gewesen, mann kann diese Erlebnisse nicht einfach löschen.
      Aber auch ich habe Fehler gemacht, meine Mutter angeschriehen wenn etwas aus dem ruder gelaufen ist, ein miteinander darüber reden und Probleme so zu lösen gab es nicht!
      Wir waren in der Familie 5 Leute gewesen, die Wohnungen die wir in den ganzen Jahren fluchtartig verlassen mussten weil meine Mutter die Miete lieber für was zu essen genommen hatte als den eigentlichen Zweck, waren einfach zu klein gewesen!
      Eigene Zimmer für jeden einzelnen gab es nicht, Privatsphäre Fehlanzeige!
      Ich bekomme hier in Erfurt keine Mietwohnungen bei der KOWO weil meine Mutter Tausende von Euro Schulden dort hat!
      Ich lebe jetzt seid fast einem Jahrzehnt Schuldenfrei in ein und dem selben Haus, Mietsicherheit ist gegeben, aber die KOWO will davon nix wissen es könnte ja so sein "wie die Mutter so ist auch der Sohn"
      Aber wenn ich so richtig darüber nachdenke ist ein Plattenbau auch nix für mich.
      Es waren bei uns damals nur die ersten zwei Wochen am Monatsanfang die glücklichsten...Es gab ja Geld vom Amt!
      Jeder kann sich ja ausdenken von euch das es bei 5 Personen nicht gerade wenig Geld gibt!
      Aber meine Mutter schaffte es einfach nicht zu Wirtschaften...mit Geld Umzugehen!
      Auf Klingeln an der Tür (wenn jemand kam der sich nicht angemeldet hatte, könnte ja der Gerichtsvollzieher sein) mussten wir alle ganz still sein!
      Sie hatte damals Briefe von mir auf gemacht, Briefe an denen ich aufgefordert worden bin aus eigenem Verschulden Rechnungen zu begleichen, die Sie einfach in den müll geschmissen hatte!
      Ich hatte damals meine Leere Abbrechen müssen weil nicht etwa der druck dort zu groß war, sondern weil mich der Stress zuhause sehr zu schaffen machte!
      Nach meiner Wehrzeit beim Bund war das erste das ich für meine Mutter die Stromschulden begleichen musste.
      Das war dann auch jene zeit wo unser Streit das Maximum erreichte...ich hatte Zwei Anläufe gebraucht um von Zuhause weg zu kommen!
      Der erste war mehr oder weniger durch meine Mutter gewollt, ich sollte gehen, verschwinden, raus aus Ihren Augen...
      Kein Gepäck hatte ich bei mir gehabt, keine Sachen zum wechseln, nichts zum waschen zu essen...einfach nix...
      Mit den Worten ich solle gehen viel auch schon knallend die Tür ins Schloss.
      Sie hatte einen Ausländer nach nur 2 Wochen geheiratet damit er seine Aufenthaltserlaubnis erhält...der eigene Sohn nicht wichtig gewesen in diesem moment.
      Ich hatte so schnell niemanden wo ich hingehen konnte!
      Ich hatte mich unter einer Brücke für ein paar tage aufgehalten, mich dort gewaschen gehabt, Wasser getrunken.
      Es war mir so peinlich gewesen.
      Ich hatte 90 Pfennige damals in der Tasche gehabt und ein halbvolles Feuerzeug, ich war damals Raucher gewesen, musste meinen Konsum stark einschränken.
      Ich holte mir von dem wenigen Geld bei REWE eine Kecksrolle da ich wusste das da viel an Energie raus zu holen ist.
      Meine Kleidung roch nach gras weil ich mich in Gebüschen aufhielt damit mich keiner schlafen sah.
      Nachts versuchte ich bei mittlerweile eisigen Winden zu schlafen, ich hatte einen Pulli an gehabt, keine Jacke, kein Hemd drunter!
      Ich nahm die Ärmel und krämpelte sie zum Körper hin rein, steckte den Pulli unten in die Hose.
      Meine Hände waren an meinem Bauch gelegt, in der Hand das Feuerzeug was ich immer wieder zündelte...
      Es schaffte für ein paar Sekunden wärme die ausreichte damit ich ein paar Minuten, sitzend, schlafen konnte.
      Aber ein paar tage später waren Freunde für mich da, die einfach nicht locker lassen konnten das ich wieder zu meiner Mutter gehe, ich war damals noch keine 18 gewesen!
      Aber es hielt auch nicht lange, ich musste mir vorwerfen lassen ich solle Arbeiten gehen, damit Geld rann kommt.
      Ich hatte keine Leere gehabt damals, und so sagte ich zuletzt zu meiner mutter das ich meine Sparkassenkarte wiederhaben möchte,( Sie hatte aufgrund Pfändungen damals kein Konto mehr gehabt) und 80 Euro von meinem Kindergeld.
      Mit den Worten das sie mich nie wieder sehen würde und ich auch nicht mehr wieder kommen würde ging ich weg.
      Aber ganz so einfach war das damals nicht gewesen!
      Das Sozialamt was damals für mich noch zuständig war stellte sich mehr als Quer, wollten eine schriftliche Bestätigung haben das mich meine Mutter raus geschmissen hatte.
      Ich wusste nicht mehr wo hin, meine Letzten beiden Freunde die ich hatte bei denen ich noch war wollten dann auch ihre ruhe haben, es war ihnen auch zu viel gewesen mit mir, sehr viele Freundschaften gingen dadurch kaputt.
      Es war Winter gewesen, in den nächsten tagen war Weihnachten gewesen...
      Ich dachte mir einen besseren Zeitpunkt dich bei deiner eigenen Mutter zu entschuldigen ( das ich keine Arbeit habe, keine Leere nicht nur aus Eigenverschulden, das ich meine Kontokarte für mich haben wollte und das es mir sehr Leid tat) gab es nicht.
      Es kam meine Stiefschwester runter, ich sagte ihr sie solle mal meine Mutter fragen ob ich hoch kommen dürfte.
      Sie kam wieder mit den Worten "Sie will dich nicht mehr haben!"
      Die eigene Mutter will ihr eigen fleisch und Blut nicht haben!
      Es war ein paar tage vor Weihnachten gewesen, mir war es in diesem moment egal gewesen.
      Ich habe deswegen so einen Hass gegen meine Mutter, gut ich sagte ja das ich wo sie mir 80 euro gab mich nie wieder sieht.
      Aber ich war keine 18 gewesen, lag mit dem was ich gesagt hatte nicht auf der richtigen spur, aber sollte das denn nicht eine Mutter wissen die eigentlich ihre Kinder über alles lieben sollte?
      Nach langen hin und her mit dem Ämtern hatte man eingelenkt und mir eine Wohnung aus der Notdürftigkeit heraus gewährt.
      Ich hatte Wochen gebraucht ich selbst wieder zu werden, konnte zuvor nie richtig schlafen, jeden morgen musste ich überlegen wo ich die nächste Nacht verbringen könnte wovon ein paar Nächte an denen gar nix mehr ging ich in Abbruchhäusern verbrachte weil ich mich einfach nicht traute zu fragen ob ich bei einen meiner noch wenigen freunde schlafen dürfte.
      Heute bin ich froh eine Leere gemacht zu haben, eine Wohnung zu haben ohne Mietschulden, (nie hatte ich welche), meiner Arbeit nach zu gehen...
      Alles habe ich zwar nicht, keine Frau die mir beim Kochen hilft;) aber ich habe es geschafft, mich selber, vor noch schlimmerem zu bewahren.
      Ich trauer keine Träne meiner Mutter mehr nach, ich bin so sagen viele zu mir das genaue gegenteil von meiner Mutter.
      Ich kann auch für andere da sein auch wenn kein Geld da ist was meine Mutter nie konnte.
      Sobald kein Geld da war war Streit programmiert.
      Ich hoffe nur mal das ich für meine Mutter nicht irgendwie mal aufkommen muss was die Schulden betrifft.
      Ich hoffe das meine Mutter daran mal erstickt...so weh das auch tut für andere Mütter die das gerade lesen!
      Ich wäre heute ein anderer Mensch gewesen, hätte damals anstatt Hauptschule Realschule machen können, doch Probleme zuhause und das meine Mutter mit uns nicht zurecht kam hatten enorme Psychische Auswirkungen gehabt.
      Aber es ist schön zu wissen das nicht bei jedem, wie mir, die Vergangenheit ins Gesicht geschrieben steht.

      Ich sehe dir das auch nicht an, Angi90 ,und deshalb finde ich es auch gut das mann Jahre danach auf jemanden wie dich hier stößt der mit ließt, der nicht nur nachempfinden kann sondern auch miterlebt hat was es heißt wenn im eigenen Elternhaus die eigenen Kinder "verachtet" werden.
      Fehler sind leichter zu machen als sie wieder gut zu machen, in vielerlei hinsicht.
      Ich finde das meine Fehler die ich in meiner Kindheit bei meiner Mutter gemacht hatte, von einer eigentlich "normalen" Mutter die Ihre Kinder liebt, wie soll ich das jetzt beschreiben...( es ist für mich gerade sehr emotional)
      Eine Mutter die Ihre Kinder wirklich liebt macht sowas nicht, ich hätte das bei Freunden verstanden das die nach einem Streit nix mehr voneinander wissen wollen.
      Und daher hatte ich nie so richtig das Gefühl gehabt das das wirklich meine Mutter ist...
      Ich war und bin heute noch der Meinung weil wir so verschieden sind hätte ich eine andere Mutter eigentlich.

      Ich bin mir sicher Angi90 und das freut mich auch sehr, das deine Kinder nie am eigenen Leib erfahren wie deine Kindheit war!
      Und das ist sehr schwer etwas weiterzugeben an die eigenen Kinder wo man doch eine andere Erziehung spüren musste!
      Ich hoffe sehr das wir hier noch die ein oder anderen Sätze austauschen.
      Es war nicht leicht für mich das zu schreiben, aber es ist schön zu wissend das es jemanden gibt der mitreden kann!

      Es grüßt dich ganz lieb Toni
      Hallo lieber Toni,


      ich bin schockiert was ich hier lese. Es freut mich um so mehr, das du den richtigen Weg für dich gefunden hast. Natürlich ist es deine Mutter, aber ehrlich gesagt, hätte ich doch schon genauso
      gehandelt wie du. Meine leibliche Mutter hatte erst vor 3 Jahren mit mir über die Vergangenheit gesprochen. Ich nehem ihr nicht übel, das sie keine Kraft mehr hatte um mich zu kämpfen. Denn ich
      weiß und kenne meinen Vater wie er getickt hatte. Er hat seinen Stand ausgenutzt. Er hatte Freunde bis sonst wohin vor allen in den Ämtern. Naja.....so war das eben damals.
      Meine Stiefmutter fesselte mich in der nacht ans Bett weil ich ständig ausgerissen bin. Da war ich so 5-6 Jahre alt. Als mein Vater ein Haus baute, weil wir ja Kinderreich waren, hatte er viel selber
      in Eigenleistung gemacht. Er schloss auch die Stromleitungen an und hatte irgendwas falsch gemacht. Auf jeden Fall hat meine Stiefmutter ihre Wäsche mit der Waschmaschine gewaschen und 2 Meter
      entfernt musste ich in der Schüssel meine Sachen waschen. Allerdings konnte sie aus irgend einen Grund nicht die Wäsche aus der Maschine nehmen, so sollte ich es machen. Da merkte ich das ich jedes mal einen
      Stromschlag bekam. Ich konnte aber auch deshalb die Wäsche nicht heraus nehmen. Und schon kam die Ohrfeige....ich wäre zu blöd was zu machen. Dabei wusste sie ganz genau, das es wegen den Strom war.
      Ich musste für die ganze Familie die Schuhe putzen und Madam wecheste doch dann glatt weg gleich mal ein paar mehr Schuhe am Tag. Im Winter war es ganz schlimm. Ich hatte die Salzstreifen nicht weg bekommen,
      sie schlug wie wild geworden mir die Schuhe auf den Kopf so das ich Bluterguß am Kopf hatte. Es kam auch mal ein Brot von einer Erntfernung von 3 Metern geflogen und knapp an meinen Kopf vorbei.
      Meine Schwester kommt heute noch nicht darüber hinweg. Wenn ihr manches ncht passte, dann wurden wir auch mal mit einem Quirl verdroschen. Da flog manchmal der Quirlkopf davon. Also schnitzte mein
      Vater vom Weihnachtbaum immer jedes Jahr einen. Der hatte sich so gut zum verklppen geeignet. Dann passierte es, ich musste ins krankenhaus weil ich Striemen hatte und mein Rücken blitz blau war.
      Ich denke das reicht erstmal wieder.

      Nun zu dir. Ich kann dir voll nachfühlen und es tut mir sehr leid für dich. Mutter hin oder her....manchmal muss man einen Strich drunter machen, sonst geht man daran zu Grunde.
      die Hauptsache ist, das du so bleibst und das du dir nichts wieder kaputt machen lässt. Sei stolz darauf was du geschafft hast. Auch wenn es mit Hilfe vom Amt war. Letzten Endes hattest du den Mut
      überhaupt hin zu gehen. Wie das mal mit den Schulden deiner Mutter ist weiß ich nicht so genau. Aber wenn du das Erbe mal antreten solltest wirst du wohl die Schulden erben. Ansonsten geht alles auch zu
      gleichen Teilen an deine Geschwister. Ich weiß, das es sehr weh tut, das die eigene Mutter nichts mehr für ihr Kind übrig hat. Dabei wollte man doch nur etwas Liebe und Zuwendung haben.
      Der Alkohol macht viel kaputt. Ehrlich gesagt, bezeichne ich die vergangene schlechte Zeit als Brandwunden die dann ausheilen und zu Narben werden, die man ein Leben lang trägt.
      Ich hoffe und wünsche dir von Herzen, das du deine Vergangenheit gut aufarbeiten kannst. es werden noch viele Tränen dabei fließen. Die schlimmste Zeit ist dann zur Weihnachtszeit.
      Lasse den Kopf nicht hängen und kämpfe! Ich danke dir für deinen ausfühlichen Bericht der wie einen Krimi gleicht. Falls du es möchtest, kannst du meinen Bericht in meinem Profil lesen, dazu schicke ich dir
      jetzt eine Freundschaftsanfrage die du bestätigen kannst, da nur Freunde in meinem Profil lesen können.

      Ganz liebe Grüße Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Danke Angi90...
      Du hast Prügel einstecken müssen wo wir Stunden abends von unserer Mutter vollgenölt worden sind.
      Früher hatte ich immer selbst die Schuld in mir gesehen, es gab ja Zeiten da war ich auch so alt wie du,(also die 6 Jahre meine ich jetzt) und da wussten wir gar nicht wohin wir sollten!
      Einzigste Anlaufstelle...Mutter...die uns herbeischrie und wirklich Stunden nur angebrüllt hatte das wir manchmal vor lauter Müdigkeit fast umgefallen sind.
      Es wäre gelogen wenn ich sagen würde ich habe damit abgeschlossen und bin heute ein neu geborener mensch...
      Viele Freunde sagen ich würde sehr leise sprechen wenn ich mich mit ihnen unterhalte...
      Ich finde meine Umgangsprache normal (sprich Laut genug) das ist aber falsch...
      Wenn uns unsere Mutter angebrüllt hatte und wollte eine Antwort von uns haben dann waren wir immer sehr leise gewesen, wir sind regelrecht eingeschüchtert worden!
      Prügel auf die Kinder ein um sie Körperlich zu Schädigen...Brülle auf sie ein um Sie Physisch zu Schädigen...
      Ich kenne noch gut diese "Brätselartigen" Klopfer aus gewickeltem holz auf einem Stiel...
      Diese durften wir immer verspüren, nur gut das ich heute davon keine abdrücke davontrage.
      Meine Mutter durfte von ihrer Mutter keine gute und gerechte Kindheit erfahren, aber das darf kein Grund sein gleiches weiter zu geben an die eigenen Kinder!
      Ich würde nicht wollen das du meine Berichte sehr emotional ließt, auch wenn ich vieles nicht einfach geschrieben habe.
      Ich wollte ja eigentlich nur meinen Beitrag schreiben zu zwei Kinderheimen...
      Aber ich musste auch irgendwie die gründe loswerden warum wir dort hin gekommen sind und was sich danach Entwickelt hatte!
      Ich danke dir für deine Einladung, hätte wirklich nicht gedacht das das mal solche formen annimmt wenn ich mich hier anmelde das es wirklich Leute gibt die einen verstehen und um einen mitfühlen können.
      Aber auch ich mache mir schon so meine Gedanken wie du das damals alles ausgehalten haben musst.
      Sicherlich denke ich darüber auch nach wenn ich deinen bericht lese das es bei mir eigentlich doch nicht so schlimm gewesen war, aber es sind die Einzelheiten die uns geformt haben.
      Ich hatte mich damals immer nur gefragt...warum ich? gibt es andere denen es genauso geht?
      Weil ich nie eine Antwort darauf hatte war ich der Meinung das es nur bei mir passiert, ich hatte viele Abende an denen gar nix mehr ging um mich selbst geweint da ich nicht wusste wie es weitergeht.
      Als ich damals meine erste Wohnung zugesprochen bekam war das wie Frühling für mich gewesen, ich fühlte das in mir wieder wärme ankam, ich glaubte an etwas, das es mir besser gehen würde als es in meiner Vergangenheit die schon geschrieben war...
      Es gibt viele Leute da reichen Dankbarkeit nicht aus...wie bedankt man sich bei solchen Leuten die einem geholfen haben in ein unbeschwertes Leben zurück zu finden als kleiner Junge, das ist vlt meine größte last an Schulden die ich habe!
      Ich schau dann morgen mal in dein Profil rein liebe Angi90 :)
      für heute muss ich Schluss machen und wünsche dir eine Gute und erholsame Nacht!

      Ps: Wie meintest du das das mein Bericht wie ein Krimi gleicht?

      Liebe grüße
      Toni
      Das war nicht böse gemeint mit den Krimi......da spiegelt sich so viel wieder. Manchmal denke ich, das dadurch die Menschen sich vieles abgucken.
      Es wird den Leuten vorgemacht wie und was sie alles anstellen können. Das ist heut zu Tage genauso mit den komischen Spielen.
      Nur Gewalt überall......so meinte und dachte ich das.....

      Dir auch eine erholsame Nacht, bis bald mal wieder.

      Gruß Angi
      Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
      -Fred Ammon-

      Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!
      -Unbekannt- Indianerweisheit
      Hallo Angi90 :)

      Ich weiß das du das nicht böse gemeint hast:)
      Ich hatte mir gerade dein Profil durchgelesen...es hat mich auch vieles traurig gemacht wie das früher, vor meiner eigentlichen Heimzeit überhaupt gewesen war.
      Es wundert mich dann umso mehr wie es ein Mensch wie du dann so in ein neues Leben geschafft haben!
      Was hat dir damals die Kraft gegeben an dir selbst zu glauben, das zu überstehen...was hat dir jeden tag die Hoffnung auf ein besseres leben gegeben?
      Ich könnte mir vorstellen das viele Dinge in deinem jetzigen Leben wieder zu Boden werfen würden, wenn es nicht deinen Mann und deine Kinder gäbe, die dich lieben, an dir glauben und dich auch brauchen!
      Ich merke das auch schnell bei mir, vieles gibt es da würde ich am liebsten gleich ausrasten wenn man mich mit etwas konfrontiert was mir gar nicht so in den sinn passt.
      Zu meiner Lehrzeit habe ich mich öfters mit meinen Vorgesetzten auseinandersetzen müssen, oder gar selbst mit meinen eigenen Arbeitskollegen.
      Aber Sie wussten eines...Ich mache meine Arbeit, auf mich konnte man sich verlassen...in meiner Berufsschule damals war ich der schlechteste in der klasse gewesen...es gab nur ein Abgangszeugnis für mich...
      Ich hatte mir einfach damals gesagt ich habe alles wichtige erreicht im leben was ich brauche...meine Schule gemacht...aus dem Elternhaus raus geschafft.
      Es gab für mich schlimmeres als wenn es eine 6 in der Schule hagelte.
      Ich wollte nur arbeiten gehen in meiner Lehre.
      Das mich andere Leute sehen wie ich zbsp frühs um 3Uhr Schnee Schippen musste war für mich das wichtigste gewesen als auf einer Schulbank zu sitzen und mich belehren zu müssen!
      Aber ich habe den wesentlichen teil der Ausbildung, meinen Facharbeiter erreicht.
      Wenn mann um Leute wie mir bescheid weiß wie es in der Vergangenheit gelaufen ist wird mann sich auch nicht wundern warum viele Dinge so ausgegangen sind.
      In deinem Profil in den ersten Zeilen wo du deinen Vater beschreibst kam es in mir auch wieder hoch...
      Mein Vater ist für mich nicht da gewesen, und war es auch nie in dieser schweren zeit damals...Ich vergebe das ihm aber trotzdem, er hatte einen Grund.
      Ich weiß nicht wie viele Männer meine Mutter damals geheiratet hatte, aber alle 4 nachkommen sind von verschiedenen Vätern.
      Es lag alles an der Mutter. Das will ich jetzt hier behaupten auch wenn ich damals noch nicht klar denken konnte.
      Mitte der 90ger hatte ich meinen Vater zum ersten mal wiedergesehen, in Berlin.
      Das war zu meiner Schulzeit gewesen.
      Er hatte bereits eine andere Frau gehabt, einen kleineren Sohn mit ihr, er trank Alkohol, wieviel wusste ich aber nicht.
      Ich lernte innerhalb einer kurzen zeit von wenigen Wochen meine erste große liebe dort kennen, Blond...Blaue Augen...
      Hatte nie an diesen tag gedacht an dem ich wieder zurück musste, mich mit einem nachbarsjungen zusammengesetzt und ihn gefragt was er davon halten würde wenn ich zu meinem Vater ziehen würde.
      Ich hatte mich an einem Abend bevor ich wieder zurück gefahren wurde mich mit meinem Vater raus gesetzt, wir konnten uns unterhalten, was ich mit meiner Mutter nie konnte. Gespräche die eigentlich in jede Familie gehören wo mann einander ausreden lässt waren für mich fremd...mein Vater weinte...
      Ich weiß nicht ob das wegen mir war oder wegen seiner frau die ihn wenig später verlassen hatte, auch hier dachte ich später das es wegen mir sei.
      Ein Vater muss auch für seinen Sohn Zeit haben, vlt war das für seine Frau einfach zu viel gewesen das er sich in der wenigen Zeit um mich gekümmert hatte.
      Seine letzten Worte an mich waren das ich mich in der Schule anstrengen sollte, kurz nachdem ich ihn fragte ob ich zu ihm ziehen darf, danach sehen wir weiter meinte er.
      Das gab mir den Schub in der Schule an etwas zu glauben wofür man überhaupt lernt.
      Ich brauchte einfach wenn ich frühs aufstehe etwas was mir über den tag kraft gibt, worauf ich mich freuen kann.
      Es blieb natürlich nicht dabei, ich durfte nicht hochziehen, der Kontakt brach ab.
      Ein paar Wochen nach meinem Bund beschloss ich dieses kleine Dorf in dem mein Vater lebte wieder zu besuchen, ich wollte ihm sagen was ich alles erreicht habe, und das ich ihn sehr lieb habe, wie es sich für Sohn und Vater gehört.
      Als ich in diesem Dorf ankam sah ich nur leere Räume, keine Gardienen, kein Name am Briefkasten...keine Spuren waren mehr zu sehen wo ich mir vlt hätte sagen können da stand mal die Hollywoodschaukel an dem du deine Freundin zum ersten mal geküsst hattest.
      Für mich war eine Welt zusammengebrochen, ich hatte nix mehr was mich in Deutschland noch hielt, hatte schon vorher geplant auszuwandern auf eine Insel die mir die nötige Ruhe und den Frienden bringt.
      Aber etwas hielt mich hier...Ich wurde gebraucht von meiner Mutter...die Ihr leben nicht in den griff bekommen hatte.
      Heute bezweifle ich das sehr das ich wirklich damals da war und das er wirklich nicht mehr da wohnt.
      Das Gehirn spielt uns in Schockmomenten dinge vor...will nur das sehen was es sehen will, alles andere wird überspeichert.
      Ich mache nächsten Monat meinen Führerschein, ich habe mir in vielen Entscheidungen bisher nie viel erhofft, aber das ist das einzigste wo so viel von abhängt.
      Nicht nur weil es für die Arbeit gut ist.
      Ich weiß nicht wie weit mich das "Nichtbestehen" zu Boden werfen würde, aber ich werde mir darüber Gedanken machen in Momenten wo ich vlt verzweifle das ich es bis hierher geschafft habe und schlimmeres zurück liegt.
      Ich möchte an diesen Ort zurück wo ich als kleiner junge einen nur wenigen Bruchteil meiner Kindheit glücklich verbrachte...Weinen und Lieben konnte ohne das es mir peinlich war!

      Liebe Angi90 ich wollte dich ja vieles fragen zu deinem Profi, bzw das was du geschrieben hast, aber du hast ja nicht umsonnst mir eine Einladung geschickt das ich sehr persönliches von dir lesen kann.
      Wenn es mal eine Frage gibt die nur für dich ist dann würde ich es dir über dein Profil schreiben wenn das Ok ist?
      Aber auch du darfst mir darüber schreiben, ich will in gewisser weise auch da für dich da sein.
      Das du nicht mit deiner Vergangenheit alleine bist!

      Danke das Ihr da seid, wenn auch nur optisch:) aber mann fühlt es...

      Liebe Grüße...
      Toni
      Dies ist ja ein katholisches Waisenhaus.
      Das ist doppelt merkwürdig.
      Zum Einen eine christliche Einrichtung zur Kindererziehung in der DDR.
      Zum Anderen eine Katholische Einrichtung im eher protestantischen Erfurt.

      Ich war um 1969 dort und habe nur sehr wenige Erinnerungen.
      Vielleicht findet sich ja jemand, der mehr weis und mir hilft mich zu erinnern.
      "Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme" (Ch. Chaplin)