Kinderzentrum St. Vincent

    Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sailermoon.

      Kinderzentrum St. Vincent

      Johann-Hösl-Str. 4
      93053 Regensburg

      Wenn Du in dieser Einrichtung warst, kannst Du hier alles posten,
      an was Du Dich erinnerst
      Hinweis:

      Der Forengeist beinhaltet mehrere Accounts von ehemaligen Teammitgliedern,
      die uns vor langer Zeit verlassen haben und welche viele Erstbeiträge von den Heimen erstellten.

      Es ist somit also ein reiner Systemaccount,
      hinter dem keine reale Person steht, die auf Beiträge oder PN´s antworten kann.

      Seht also bitte davon ab, dem Forengeist zu schreiben, da ihr keine Antwort erhalten werdet.

      Kinderzentrum St. Vincent Regensburg

      JETZT heißt es Kinderzentrum St. Vincent , Johann-Hösl-Str. 4, 93053 Regensburg

      1977 hieß es Heilpädagogisches Kinderheim St. Vincent , Florian-Seidel-Str. 4, 8400 Regensburg

      1976 war es ein/das Kinderheim in der Ostengasse , Ostengasse x, 8400 Regensburg

      Allgemeine Infos: bis 1976 war es ein Kinderheim in der Ostengasse (Str.Name) in der Nähe dem Ostentor, einem ehemals altem Stadttor, und in der Nähe der Donau, ich möchte es fast schon Innenstadt nennen. Dann zog das gesamte Kinderheim um, von der Innenstadt an den Stadtrand in den Neubau in der Florian-Seidel-Str. 4 und wurde fortan Heilpädagogisches Kinderheim St. Vincent genannt.
      Wann es in "Kinderzentrum ..." und auch auch der Str.Name wieder geändert wurde, kann ich nicht sagen.

      Ich selbst kam 1976 noch in die Ostengasse auf die Mädchengruppe, machte dann den Umzug in die Florian-Seidel-Str. mit meiner ursprünglichen Mädchengruppe noch mit. Allerdings verblieb ich in der Florian-Seidel-Str. nicht mehr allzu lange in meiner ursprünglichen Mädchengruppe, sondern wurde in eine andere neugegründete mit ganz neuen Kindern verlegt. Diese Gruppe lag auch in einem anderem Gebäudetrakt.

      An viele Namen der ehemaligen Mädchen und Jungs kann ich mich zwar nicht mehr erinnern und wenn, dann nur an deren Rufnamen:
      Lore, Gaby, Fischl, Mike, Claudia (?), Klaus O. dieser müßte mit seiner Schwester dort gewesen sein.

      Bis Mai 1977 war ich dort, dann wurde ich wieder in ein anderes Heim verlegt.

      Ach ja, die Mädchengruppe unterstand der Nonne Sr. Elvira und die Erzieherin hieß Gerti Z.

      Ich würde mich wirklich sehr freuen, hier etwas von ehemaligen aus meiner Zeit zu lesen :thumbsup: wer weiß, vielleicht kennen wir uns ja und können uns über früher austauschen.

      LG
      Tigress
      Hallo Fledermaus,

      wie schön dass Du hier schreibst :)
      Leider kann ich mich nur noch an den Namen von Sr. Elvira erinnern, wie die Nonne hieß von der Gruppe in welche ich dann im Vincent Heim verlegt wurde, kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
      Warst Du in der Ostengasse in der Gruppe von Sr. Elvira?
      Vielleicht kennen wir uns sogar, laut Deinem Profil überschneiden sich unsere "Heimzeit" in Regensburg.
      Der Name Elisabeth kommt mir mit Regensburger Heimzeit auch immer wieder in den Sinn, aber ich weiß ihn noch nicht richtig zuzuordnen.

      Ich würde mich freuen etwas mehr über unsere gemeinsame Regensburger Heimzeit mit Dir austauschen zu können, wenn Du magst.

      Liebe Grüße
      Tigress
      Hallo Fledermaus,

      danke für Deine schnelle Antwort. Leider kann ich mit dem Namen Schwester Fribertha nichts anfangen.
      Aber mir ist noch ein anderer Name eingefallen Schwester Clementia, oder so ähnlich. Sagt Dir dieser Name etwas im Zusammenhang mit Ostengasse bzw. Vincent Heim?


      Liebe Grüße
      Tigress
      Hallo Fledermaus,
      ja klar kenne ich Pfarrer Heiserer, er war ja damals der Heimleiter dort. Allerdings habe ich ihn nicht gerade in besonders guter Erinnerung, soll heißen, dass ich ihn nicht leiden konnte. Ich bekam seine verkümmerte Hand häufig im Nacken zu spüren. Du weißt sicher was ich damit sagen will.

      Liebe Grüße
      Tigress
      Hallo Tigress, :)
      darf bald in meine Heimakte schauen ,bin gespannt werde dann Pfarrer Heiserer auch treffen. Ich bin gespannt wie das treffen verläuft. Denke mir, gut weil ich schon zusagen bekommen habe.Trotzdem abwarten was raus kommt. Ich bin nicht mit jedem Ergebnis zufrieden was raus kommt, deswegen Falle ich oft auf den Mund und muss mir weiter Löungen suchen. Bis gar nichts mehr geht dann muss ich es auch akzeptieren.Aber bis dahin muss ich mich noch geduldigen. Weil in der Pflegschaftsakte habe ich einen großen Stein vorgelegt bekommen. Da muss ich erst den Stein erklimmen. Wenn du dass verstehst was ich meine.
      Ja ich verstehe was du damit sagen möchtest mit Pfarrer Heiserer. Ich sehe jetzt meine Heimzeit nicht mehr so tragisch da ich vieles schon verarbeitet habe nicht alles aber vieles.
      Ich war trotztem froh das ich im Heim aufwachsen durfte. Früher sah ich es mit Kindernaugen aber jetzt mit Erwachsenaugen mit mehr Verstand.
      Hast du Einsicht schon einsichtnahme in deiner Heimakte schon gemacht oder interessiert es dich nicht mehr?
      Danke für deine Rückantwort,finde ich schön.
      Viele Grüße
      Fledermaus
      Hallo Fledermaus,

      da wünsch ich Dir viel Erfolg und Kraft beim lesen Deiner Heimakte.
      Ja, ich habe versucht meine Heimakten zu bekommen. Erst über das Jugendamt, aber laut deren restlichen Akten war ich angeblich nie in einem Heim und vorher auch nicht in Pflegefamilien. Ich habe dann über die Schulakte die genauen Jahresangaben, wann ich wo war, erfahren und habe dann die Heim direkt angeschrieben. So kam ich dann doch an die ein oder andere Akte bzw. Erziehungsbericht über mich.
      Beim Jugendamt hatten sie nur noch einzelne "Blätter" in der Wirtschaftlichen Akte über mich, darin stand dann auch nur wieviel DM pro Monat an die Pflegefamilien für mich bezahlt wurde.
      Ich muß mir halt noch überlegen wo ich sonst noch Akten über mich bekommen kann. Derzeit stoße ich bei den bayerischen Ämtern und Behörden auf eisernes Schweigen diesbezüglich.

      Liebe Grüße
      Tigress
      Hallo Tigress, :)
      vielen Dank !!! Ich wünsche dir auch viel Kraft. Ich nehme mit, was ich bekomme und hoffe das ich dann abschließen und loslassen und mich auf andere neuen Gedanken
      orientieren kann.
      Ein Vorteil habe ich schon gehabt. Ich war wenigstens Sesshaft und war ein "Engel" und schlau für meine Verhältnisse.
      Mit 14 jahren ist es auch schwierig klar zukommen, da steht man voll in der Pubertät und du hast immer das Gefühl bekommen ich werde nur weg geschoben. Oder??
      Liege ich da falsch?
      Viele Grüße
      Fledermaus
      Hallo Fledermaus,
      danke für Deine Antwort.
      Du hast mit Pfarrer Heiserer Termin wegen Deiner Akten, nicht mit dem jetzigen Heimleiter ? Weißt Du ob Du die Akte in Kopie bekommen kannst?
      Ich habe per Post von einem Heim nur einen "4 Seiten Personenbogen" zugeschickt bekommen, da stand nicht wirklich viel drin, hauptsächlich Personenbezogene Daten.
      Was das mit dem "nicht sesshaft" sein betrifft, da hast Du bei mir schon recht. Aber ich war ja von Geburt an bis ich dann ins Heim kam in Pflegefamilien untergebracht. Nach dem Heim auch zeitweise wieder, daher kenne ich nur so ein "geparkt" werden.
      Sesshaft wurde ich durch Volljährigkeit und Eigenverantwortlichkeit.

      Liebe Grüße
      Tigress
      Hallo Tigress, :)
      ebenfalls Danke!!!
      habe mit beiden einen Termin. Da Pfarrer Heiserer mich sehr gut kennt und mir vielleicht mehr sagen kann. Kopien kann ich noch nicht sagen, weil ich erst ein Gespräch führe,
      dann werde ich es sehen. Vorher kann ich mich dazu noch nicht äußern, weil ich es nicht weiß. Ach die Akten von der Ossengasse gibt es nicht mehr von mir.
      Das mit den "geparkt" gefällt mir. Hast du sehr gut formuliert. Musste ich lachen,auch wenns traurig ist.
      Viele Grüße
      Fledermaus
      Inzwischen konnte ich ebenfalls meine Akte in Kopie vom St. Vincent Heim in Regensburg erhalten.
      Ich war dann doch sehr erstaunt, dass man dort mehr als 150 Blatt, für meine relativ kurze Zeit dort, über mich hatte.

      Sehr angenehm war, dass alles sehr problemlos und äußerst freundlich abgelaufen ist. Dazu sage ich :thumbup:


      LG
      Tigress
      Hallo Fledermaus,

      ja ich habe mit dem Heiserer gesprochen und von ihm meine Akte bekommen.
      Zuerst war ich erstaunt, dass ich beim Heiserer den Termin habe, weil ich davon ausging mit dem jetzigen Heimleiter den Termin zu haben.
      Aber dann hat ja doch alles gut geklappt und ich habe richtig viel (etwa 150 Blatt) meiner Akte bekommen.
      Trotz meiner großen Neugier ließ ich die Akte noch gut 2 Monate liegen, ehe ich mich traute diese zu lesen.
      Man weiß ja nie was da so auf einen zukommt, nach all den Jahrzehnten.
      Nun bin ich froh wieder einen Teil meiner Vergangenheit in schriftform zu haben.

      LG
      Tigress
      Habe eine Pressemitteilung der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg von 2010 gefunden.
      Ich versuche den Text hier hin zu kopieren, ansonsten den Link.







      P r e s s e m i t t e i l u n g e n





      08.03.2010 | Prälat Dr. Josef Schweiger würdigt Verdienste der langjährigen Oberin des Kinderzentrums St. Vincent:
      Trauer um Oberin Sr. M Clemens Englisch:
      [b]Regensburg.
      Die Nachricht vom Tode Sr. M. Clemens Englisch hat bei der Katholischen
      Jugendfürsorge und ihrem Kinderzentrum St. Vincent tiefe Betroffenheit
      und Anteilnahme ausgelöst. Sie verstarb am 27. Februar 2010 im
      Schwesternheim St. Hildegard in Siegsdorf bei Adelholzen. Als Oberin in
      katholischen Einrichtungen der Heim- und Heilpädagogik in Bayern hat sie
      sich jahrzehntelang um das Wohl benachteiligter Kinder und junger
      Menschen verdient gemacht. Prälat Dr. Josef Schweiger, Vorsitzender der
      Katholischen Jugendfürsorge, würdigte ihr Verdienste um die
      Heimerziehung im Bistum Regensburg: „Sr. Clemens war eine geborene
      Führungspersönlichkeit mit einer natürlichen Begabung im Umgang mit den
      Menschen. Anpackend und energisch und dennoch voller Anteilnahme und
      Sympathie.“[/b]


      Sr. Oberin Clemens Englisch

      Ehemalige Oberin des Regensburger Kinderzentrums St. Vincent
      Sr.
      M. Clemens wurde am 9. Januar 1917 geboren. Am 1. Mai 1936 trat sie in
      die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul
      ein und legte am 15. März 1939 ihre feierliche Profess ab. Ihr Weg
      führte sie bald nach Regensburg. Von 1939 bis 1965 war sie
      „Bubenschwester“ im Domkapitelschen Waisenhaus in der Ostengasse. Krieg,
      Nachkriegszeit mit materieller Not und geistigem Elend forderten den
      Mitarbeitern in den überfüllten Waisenhäusern das Äußerste an Kraft und
      Einsatz ab. Unzähligen Kindern und Jugendlichen, Waisenkindern,
      Flüchtlingskindern, verwahrlosten und heimatlosen jungen Menschen haben
      die Schwestern das Beste gegeben, was für das Gelingen des Lebens
      unersetzlich ist: ein Dach über dem Kopf, Brot, Geborgenheit und Schutz,
      Fürsorge und Erziehung, Vertrauen und Wärme.



      In den Jahren 1965 bis 1975 wirkte Sr. Clemens in der Marienanstalt in
      Landshut. 1975 kehrte sie nach Regensburg zurück. Sie wurde Oberin des
      Bischof-Wittmann-Kinderheims und des Waisenhaus’ in der Ostengasse, in
      denen Barmherzige Schwestern schon über Jahrzehnte hinweg tätig waren.
      Beide Häuser wurden von den Trägerverantwortlichen, dem Domkapitel
      Regensburg und der Katholischen Jugendfürsorge, zusammengelegt. Das neue
      Haus, das Kinderzentrum St. Vincent, sollte eine Vorzeigeinrichtung der
      Kinder- und Jugendhilfe werden, nach modernsten heilpädagogischen
      Erkenntnissen gebaut. „Die Ordensleitung hatte eine sehr gute
      Entscheidung getroffen, Sr. Clemens für diese große Herausforderung zu
      bestellen“, so Prälat Dr. Josef Schweiger. „Sie war die richtige Frau
      zur rechten Zeit am rechten Ort. Eine starke Frau wie es im Buch der
      Sprichwörter heißt. Lebenspraktisch, nüchtern und besonnen, offen für
      alles Neue und stets das Ganze im Blick behaltend. Ihr Wort und ihr Rat
      hatten Gewicht. Die Mitarbeiter im Haus schätzten und achteten sie. Die
      Kinder mochten sie.“ KJF-Direktor Michael Eibl stellte heraus: „Das
      Engagement Sr. Clemens’ war vorbildlich. Selbstlos hat sie sich für die
      jungen Menschen eingesetzt. Ihr Wirken war segensreich.“



      Mit 74 Jahren trat Sr. Clemens als Oberin zurück und verließ 1997 mit
      ihren Mitschwestern St. Vincent. Sie konnte auf ein reiches,
      erfolgreiches und fruchtbaren Leben im Bruder-/Schwesterndienst der
      Kirche zurückschauen. Prälat Schweiger erinnert sich: „Wir waren sehr
      traurig über den Weggang der Schwestern. Wir sind ihnen bis heute
      dankbar für das, was sie in der Nachfolge Jesu und im Dienst der Kirche
      in unseren Häusern an junge Menschen Gutes getan haben. Wir können Sr.
      Clemens nur Dankeschön sagen, vergelten wird es ihr der Liebe Gott! Ein
      herzliches Dankeschön und Vergelts’ Gott möchte ich aber auch der
      Ordensleitung der Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul
      sagen, für das jahrzehntelange, segensreiche Wirken ihrer Schwestern bei
      uns in Regensburg.“





      Text: Christine Allgeyer




      http://kjf-regensburg.de/presse/pressemitteilungen.php?datei=archiv&jahr=2010















      http://kjf-regensburg.de/presse/pressemitteilungen.php?datei=anzeigen&von=archiv&jahr=2010&id=652


      An diese Nonne erinnere ich mich auch noch persönlich.

      LG
      Tigress