Entschädigungszahlungen!! Das Ergebnis des runden Tisches in Berlin

    Es gibt 134 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Angi90.

      Unfassbar :-((

      Es ist einfach immer wieder unglaublich, wozu Menschen fähig sind. Immer wenn ich denke es kann nicht schlimmer werden, wird es doch wieder getoppt. In solchen Augenblicken schäme ich mich selbst, ein Mensch zu sein. Und meine Liebe zu Tieren wird immer stärker.
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker
      Hinter der Fassade des Schlosses Wilhelminenberg in Wien spielten sich unfassbare Horror-Szenen ab: Im ehemaligen Kinderheim wurden die Schützlinge sexuell missbraucht, von sadistischen Erzieherinnen gequält, verprügelt, mussten Erbrochenes essen, wie die Opfer heute schildern.

      Gegenüber der "ZIB" hat Eva L., 49, ihr Schweigen gebrochen: "Im Heim ist uns immer gesagt worden, dass Heimkinder niemand will. Heimkinder sind nichts wert auf der Welt." Eva L. war damals acht Jahre alt, ihre Schwester Julia K., 47, sechs, als die beiden ins Kinderheim Wilhelminenberg gebracht wurden. Die Mädchen wurden vom Heimpersonal und fremden Männern regelmäßig vergewaltigt, dafür steckte das Heim offenbar sogar Geld ein. Doch damit nicht genug. Die Kinder wurden von sadistischen Erzieherinnen brutal geschlagen und gedemütigt. Die 49-Jährige spricht in der "ZIB" auch von möglichen Todesfällen. Einige Kinder, die mit der Rettung abtransportiert wurden, seien nicht mehr ins Heim zurückgekommen.

      Sadistische Erzieherinnen
      Im Interview mit dem "Kurier" schildern Eva L. und Juli K. wie brutal sie von den Schwestern misshandelt wurden. "Linda (eine Erzieherin, Anm. der Red.) hat mich an den Haaren in den Waschraum gezerrt, hat mich aufs Brutalste in die Ecke geschlagen oder mit dem Kopf ins volle Waschbecken getaucht. Sie hat ein Handtuch genommen, einen Knoten reingemacht, hat ihn nass gemacht und auf mich eingeschlagen", erzählt die heute 49-Jährige. Wie oft sie geschlagen wurde, könne sie nicht mehr zählen. Unzählige Male seien Kinder vom Heim ins Spital gebracht worden, gemeldet haben die Ärzte nie etwas, so die Opfer. "Die haben sich gesagt: 'Das sind die Heimkinder'", erzählt Julia K. gegenüber dem "Kurier". Aber nicht nur durch Schläge wurden die Heimkinder gequält, sie litten oft auch Durst und Hunger, sagen die Schwestern. In ihrer Not haben sie auch das Wasser aus der Toilette getrunken.

      Besonders grausam: Im Alter von sieben und neun Jahren wurden Eva L. und Juli K. Ausschnitte aus einem Film über Konzentrationslager gezeigt. Die Kinder mussten zusehen, wie andere Menschen ermordet wurden. Die Erzieherin habe anschließend zu den Kindern gesagt, "ob wir jetzt endlich verstehen, dass wir dort auch hingehören und dass wir nicht das Recht haben, zu leben", erzählt Eva L.

      Unterdessen äußert eine ehemalige Erzieherin, die in den frühen 1970er Jahren im Heim im Schloss Wilhelminenberg tätig war, Zweifel an den Vorwürfen der beiden ehemaligen Zöglinge. "Was die beiden erzählen ist auch akustisch nicht möglich", erklärt die 72-Jährige gegenüber der APA.

      Externe Kommission soll Vorwürfe prüfen
      Die schweren Vorwürfe haben nun dazu geführt, dass eine unabhängige Historikerkommission die Geschehnisse prüfen wird. "Die Stadt Wien ist um eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse in Wiener Städtischen Heimen bemüht", erklärt SP-Gemeinderat Heinz Vettermann. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen bereits aufgenommen, die interne Revision überprüft derzeit die Vorfälle. Auch der Leiter des Wiener Jugendamts (MA 11), Johannes Köhler, hat in einer Pressekonferenz angekündigt, die Missbrauchsvorwürfe gegen die Erzieher der Anstalt von einer externen Kommission untersuchen zu lassen. Ein pensionierter Richter oder Staatsanwalt solle als Leiter der Kommission eingesetzt werden, so Köhler.

      Anwalt fordert Entschädigung von Stadt Wien
      Bekannt sind die Vorwürfe gegen das Heim schon seit 2010. Durch die Opferhilfsorganisation der Stadt Wien erhielten Eva L. und ihre Schwester bisher 41.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht die ganze Tragweite der Erlebnisse bekannt. "Das (die Entschädigung, Anm. der Red.) wird dem was sie erlitten haben, in keiner Art und Weise gerecht", sagt Johannes Öhlböck, der Rechtsanwalt der Schwestern. Er fordert von der Stadt Wien Schadenersatz und die Übernahme von Therapiekosten.

      Weiterführende Links:
      "ZIB"-Video
      "Kurier"-Interview
      Link schicken Seite drucken kommentieren


      Quelle : NEWS AT
      Eine Welle an späten Enthüllungen
      17. Oktober 2011 | 17:19 | | INGE BALDINGER, ANJA KRÖLL, MARIA ZIMMERMANN (SN). |
      Teilen
      Missbrauch. Warum sich Opfer erst so spät melden, was sie wollen, wie ihnen geholfen wird und andere Antworten.

      Der neuestes Fall von Kindesmissbrauch in den 1970er Jahren in einem Wiener Kinderheim hat ein enormes Echo ausgelöst. Bei der Opferorganisation „Weißer Ring“, der Kinder- und Jugendanwaltschaft und im Wiener Rathaus stehen die Telefone nicht still: Weitere Betroffene und Zeugen melden sich. Heute Dienstag, soll das Schicksal eines weiteren Opfers von damals publik gemacht werden.

      Ins Rollen brachten den Fall zwei Schwestern, heute 47 und 49, die am Wochenende Unfassbares schilderten: Sie seien als kleine Mädchen in dem Heim auf dem Wilhelminenberg systematisch vergewaltigt, geschlagen und gedemütigt worden. Wie ihnen sei es all den anderen Mädchen in ihrem Schlafsaal ergangen. Die zwei Frauen schließen nicht aus, dass die Erzieherinnen die Mädchen für Sex an Männern „vermieteten“. Die SN versuchen, ausgehend von diesem Fall einige zentrale Fragen zu beantworten.

      1 Warum haben sich die Frauen erst jetzt gemeldet?

      Darüber kann man nur mutmaßen. Tatsache ist, dass massive Misshandlungen und sexueller Missbrauch meist verdrängt werden. Ein klassischer Selbstschutzmechanismus, um weiterleben zu können. Manche verdrängen so gut, dass sie glauben, sie hätten das Erlebte verarbeitet. Dann kommt ein Auslöser (ein Zeitungsbericht, ein Foto, ein Geruch) – und plötzlich ist alles wieder da. Hinzu kommt, dass Heimkinder früher als „Täter“ gesehen wurden: weil sie schlecht in der Schule waren, weil sie aus schlechten sozialen Verhältnissen kamen, weil sie schlimm waren oder etwas angestellt hatten. Deshalb wurde ihnen auch nicht geglaubt, sofern sie überhaupt etwas erzählten. Erst spät änderte sich der Umgang mit den Heimkindern: Sie wurden nicht mehr als „Täter“, sondern als Opfer gesehen.

      2 Wie glaubwürdig sind die Anschuldigungen?

      Offenbar sehr. Anders ist nicht zu erklären, warum die Schwestern bereits je 35.000 Euro Entschädigung erhalten haben; zuerkannt vom „Weißen Ring“, der als Opferschutzorganisation für die Stadt Wien Betroffenen psychologische Hilfe bietet und Entschädigungen festsetzt. Normalerweise liegt die Höchstgrenze für Entschädigungen bei 25.000 Euro.

      Beim Wiener Jugendamt sieht man sie Sache so: Dass den zwei Frauen als Mädchen Fürchterliches angetan wurde, davon geht man aus, zumal Aussagen der Frauen mit alten Aufzeichnungen übereinstimmen. Was das Jugendamt bezweifelt, dass es systematische Massenvergewaltigungen in dem Heim gab. Jedenfalls wurde eine eigene „Kommission Wilhelminenberg“ zur Klärung und Aufarbeitung eingerichtet.

      3 Sind Erzieherinnen von damals heute noch aktiv?

      Ja, zwei Frauen, die in den 1970er Jahren beschäftigt waren, arbeiten heute noch mit Kindern. Alle anderen sind entweder schon gestorben oder in Pension. Laut Wiener Magistratsabteilung 11 will keiner der ehemaligen Beschäftigen etwas von sexuellen den Übergriffen bemerkt haben, Gewalt habe es gegeben. Das Heim wurde 1977 geschlossen.
      4 Was wurde aus ähnlichen Vorwürfen in Wien?

      Nichts. Zur Erinnerung: Die Vorwürfe, dass Heimkinder für Sexpartys zur Verfügung gestellt wurden, richteten sich gegen ein Heim in Hietzing. Passiert sein soll das in den 1990er Jahren. Die Verfahren wurden allerdings eingestellt – aus Mangel an Beweisen (2002) und nach einer Neuaufnahme, weil sich der Verdacht nicht erhärten ließ (2011).


      5 Kommt nun die nächst Welle an Fällen?

      Davon muss man ausgehen. Allein beim „Weißen Ring“ meldeten sich allein am Montagvormittag 40 Ex-Heimkinder mit neuen Vorwürfen. Auch bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft gab es neue Meldungen, detto beim Jugendamt und beim „Kurier“, der als erster über den Fall berichtete.

      6 Um wie viele Fälle geht es unterdessen österreichweit?

      Das ist schwierig zu sagen, weil es keine Bundesstelle gibt, die sich mit der Aufarbeitung von Missbrauch in staatlichen Heimen und Einrichtungen der Jugendwohlfahrt befasst. Zentral laufen die Fäden nur bei den Meldungen von Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche zusammen, die Kirche war auch die erste Institution, die reagierte und eine Kommission einrichtete. Insgesamt – also bei staatlichen Stellen und bei der Klasnic-Kommission – dürften sich bisher an die 2000 Betroffene gemeldet haben. So gab es in Wien allein bei der städtischen „Heimkommission“ bis Montag 400 Meldungen, in Tirol meldeten sich 130 ehemalige Zöglinge von öffentlichen Einrichtungen, in Vorarlberg zählte man bis Montag 123 Meldungen, in Salzburg rund 70, in der Steiermark (wo es erst seit Anfang September eine Meldestelle gibt), meldeten sich bisher 23 ehemalige Opfer, in Kärnten steht man derzeit (so wie in Niederösterreich) bei 36. Bei der Klasnic-Kommission haben sich bisher 1048 Betroffene von Missbrauch und Gewalt gemeldet.

      7 Wie wurde den Opfern
      bisher geholfen?

      Das ist bei allen Kommissionen ähnlich, wobei viele Fälle noch offen sind. Von den 400 Wiener Fällen gab es beispielsweise in 173 Fällen eine Entschädigung, 148 Betroffene sind in Therapie oder haben sie abgeschlossen. In Salzburg gab es bisher elf Entschädigungsfälle (Geld bzw. Geld und Therapie bzw. nur Therapie). Die Klasnic-Kommission hat rund 400 Fälle abgeschlossen, fast immer gab es eine Entschädigung und/oder eine Therapie. 17 Fälle wurden bisher abgelehnt.

      8 Was wünschen sich die
      Opfer normalerweise?

      Das ist sehr unterschiedlich, heißt es übereinstimmend bei allen Meldestellen. Viele wollen Schadenersatz, viele eine späte psychische Unterstützung. Manche wollen einfach nur ihre Geschichte endlich loswerden. Und manche wollen ausdrücklich kein Geld, sondern eine persönliche Entschuldigung des Täters. Die Mehrheit der Opfer ist männlich.

      9 Sind die neuen Fälle
      strafrechtlich verjährt?

      Ja, obwohl die juristische Stellung missbrauchter Kinder 2010 gestärkt wurde. Seither beginnt die Verjährungsfrist – normalerweise zehn Jahre – bei Vergewaltigung erst mit dem 28. Geburtstag des Opfers zu laufen

      1 0Wie viele Kinder leben derzeit in „Heimen“?

      11.000 österreichische Kinder leben nicht bei ihren Eltern. Heime im einstigen Sinne gibt es in Österreich nicht mehr, stattdessen Pflegeeltern, betreutes Wohnen in Gemeinschaften, Kinderdörfer und kleinere Einrichtungen. 26.500 Kindern, die bei ihren Eltern bleiben durften, wurden Sozialarbeiter zur Seite gestellt.

      © SN/SW


      Quelle : Salzburger Nachrichten

      Pfälzerin schrieb:

      ich hab heute noch platzangst in kleinen räumen, sobald die tür geschlossen wird und geh solchen sachen aus dem weg. und und und...
      Obiges Zitat möchte ich hier als Überschrift verwenden, weil sich bei mir so einige Fragen auftun, wenn ich permanent diese Botschaften, wie sie hier einfach „rein geknallt“ werden, lese.
      Nun bin ich kein empfindlicher Menschen, ob mit meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart oder auch mit meiner Zukunft. Aber was ist mit den Menschen, die wie oben auf bestimmte Dinge sehr emotional reagieren oder vielleicht sogar um Jahre zurück geworfen werden in ihrer psychischen Aufarbeitung?
      Denn dies sind ja zum Teil keine Informationen, mit denen Betroffene und Opfer etwas bewegen können, sondern für mein Dafürhalten teilweise Horrorbotschaften, die mit der Überschrift nichts mehr gemeinsam haben. Und dies ohne Vorwarnung! So als würde im „Wort zum Sonntag“ beiläufig das Ableben eines geliebten Menschen verkündet werden. Oderim Grunde nichts anderes, als wenn die Userin "Pfälzerin ständig in einem kleinen Raum gesperrt würde.
      So frage ich mich bei solche Horrorszenarien, wo die Verantwortung empfindsamer Menschen gegenüber bleibt. Mus man dies wirklich alles Posten, oder reicht nicht einfach eine kurze Überschrift, ein Link zur Fundstelle mit einer gleichzeitigen Triggerwarnung? Oder auch einen eigenen Treadstrang, der aber auch dann als Horror gekennzeichnet ist?
      Ich bin da sehr zwiespältig unterwegs.
      Bischof Mixa ich zähl auf dich, was die Entschädigung von Heimkindern anbelangt.

      Als ich heute in der Zeitung gelesen habe, dass man Bischof Mixa wieder die Hand zu Versöhnung reichen werde, so habe ich nichts dagegen. Jetzt kann er sich für die Belange der geschundenen Heimkinder zur Entschädigung einsetzen. Da sich die Caritas Augsburg mit ihrem Vorsitzenden Andreas Magg bei mir noch nie gemeldet haben, hoffe ich, dass sich Bischof Mixa mal der Sache annimmt. Wenn ein Mensch, und sei es ein Bischof, Fehler gemacht hat, so ist das vor Gottesaugen eine Sünde und das er soll er bereuen,aber auch zugleich das Unrecht wieder gutmachen. Was er den ehemaligen Heimkindern angetan hatte, so kann er heute sich dieser Sache annehmen und seinen Einfluss als Bischof geltend machen. Mit Verzeihungen und frommen Sprüchen ist uns nicht geholfen, sondern da müssen schon Taten folgen. Ich meine damit eine finanzelle Entschädigung. Wir reden nicht von zigtausenden von Euros, sondern 5- bis 10- tausend Euro wären eine Verhandlungsbasis. Dass man das Unrecht nicht mit Geld gut machen kann weis ich auch, aber es ist ein Schritt zur Wiedergutmachung. Lieber Bischof Mixa gehe nicht in die Öffentlichkeit um den Glauben zu verbreiten, sondern lebe Deinen Glauben und zeige das Du zu Deinen Worten stehst, die da heißen, ich bereue und werde das Unrecht was ich gemacht habe wieder gutmachen. Mehr wollen wir von Dir nicht. Frage deinen Nachfolger, den jetzigen Bischof von Augsburg, ob Du Dich in dieser Sache einbringen darfst. Viele ehemaligen Heimkinder werden es dir danken. Mache es zu Deiner Lebensaufgabe und Jesus wird Dir auch verzeihen. Am besten Du gehst mal gleich zur Caritas und fragst, ob sie Dir helfen können in dieser Sache. aber ich glaube da wirst du vor verschlossenen Türen stehen. Aber das kennst du ja noch von Deiner Zeit als Du auch noch Bischof warst in Amt und Würden. Lieber Bischof Mixa verstehe mich richtig. Ich habe nichts gegen die Kirche, doch auch die Kirche hat Fehler gemacht, was bedauerlich ist. Aber Du kannst ja der Kirche helfen das Unrecht wieder gutzumachen. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreiben könntest, dann könnten wir, wenn Du noch Fragen hast, darüber reden. Meine Adresse wirst du schon finden,noch ein Tipp von mir ruf mich an unter der Nr08236-5422. Dem Blogleser, der mich auf den Artikel erst aufmerksam gemacht hatte, möcht ich noch danken. Liebe Blogleser, ob sich Bischof Mixa in dieser Sache eingebracht hat, davon werde ich Euch berichten. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Bei Bischof Mixa darf man gespannt sein. Euer Erhard


      Quelle : Augsburger Allgemeine
      Auch Todesopfer im Schloss Wilhelminenberg?

      Nach Missbrauchsvorwürfen melden sich immer mehr mutmaßliche Opfer.


      Wien.
      Anwalt Öhlböck spricht von Todesfällen.

      Anwalt Öhlböck spricht von Todesfällen.© APA-VIDEO

      Das ehemalige Kinderheim im Schloss Wilhelminenberg wird immer mehr zum Schloss des Grauens. So soll es in dem 1977 aufgelassenen Erziehungsheim in Wien-Ottakring nicht nur zu massiven sexuellen Übergriffen gekommen sein, sondern es soll sogar Todesfälle infolge Misshandlungen unter den Heimkindern gegeben haben. Das berichtet der Rechtsanwalt Johannes Öhlböck, der zwei mutmaßliche Opfer von sexueller Gewalt in dem Heim vertritt.

      Verwandte Artikel

      "Beim Täter ist wenig zu holen"


      Laut Öhlböck habe ihm eine Frau, die von 1948 bis 1953 in dem Heim untergebracht war, geschildert, wie sie Zeugin gewesen sei, als ein Kind zu Tode geprügelt wurde. Auch die Serienvergewaltigungen habe die Frau bestätigt, so Öhlböck am Dienstag vor Journalisten.

      Das Büro des zuständigen Stadtrats Christian Oxonitsch (SPÖ) bestätigte, dass sich im Vorjahr eine Frau an die Stadt gewandt habe, die von dem Tod eines Kindes in den 1950er Jahren berichtete. Allerdings sei das Verfahren von der Staatsanwaltschaft bereits 2010 eingestellt worden.

      Nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Schloss Wilhelminenberg melden sich immer mehr Betroffene bei der Opferhilfestelle "Weißer Ring". Alleine in den letzten zwei Tagen waren es laut Geschäftsführerin Marianne Gammer rund 80 Personen - wobei Gammer einräumt, dass darunter auch welche sein könnten, die nur auf Geld aus sind. Die finanzielle Entschädigung durch die Stadt Wien wird durch den "Weißen Ring" abgewickelt. Je nach Schwere des Falls stehen dem Opfer 5000 bis 25.000 Euro oder mehr zu.

      Anwalt kritisiert Aufklärung durch die Stadt Wien
      Eines der Opfer, das Öhlböck vertritt, bekam etwa 35.000 Euro zugesprochen. Ihre Schwester warte aber immer noch auf Entschädigung, so der Anwalt. Trotzdem lobt er die Bereitschaft der Stadt Wien, auch für verjährte Fälle Entschädigung zu zahlen.

      Kritik übt Öhlböck hingegen an der Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe durch die Stadt. Er gehe davon aus, dass im Laufe der Jahrzehnte tausende Kinder in Wiener Erziehungsheimen missbraucht wurden, sagte Öhlböck und forderte "schonungslose Aufklärung".

      Die zuständige Magistratsabteilung 11 (Jugend und Familie) wehrt sich gegen die Vorwürfe. Man habe die Sache an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Außerdem sei bereits beiden Schwestern Entschädigung zugesprochen worden.

      Der Ruf nach Aufklärung wurde am Dienstag auch in der Politik laut. Darüber hinaus forderte etwa FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, die strafrechtliche Verjährungsfrist bei Pädophilie-Delikten "endlich" fallenzulassen.

      Davon hält die Wiener Opferanwältin Eva Plaz wenig. Eine Ausweitung der Verjährungszeiten werde für künftige Fälle "kaum noch nötig sein, das hätte primär symbolischen Charakter". Eine rückwirkende Aufhebung der Verjährung sei zudem menschenrechtswidrig.

      Karl plant Ausweitung der zivilrechtlichen Verjährung
      Auch Justizministerin Beatrix Karl warnt vor einer Ausweitung der strafrechtlichen Verjährung - vor allem aus Gründen des Opferschutzes. Für die Betroffenen wäre ein Freispruch für den Täter wegen mangelnder Beweise nach 50 Jahren "eine weitere Traumatisierung". Außerdem sei erst 2009 die Verjährungsfrist bei Missbrauch deutlich ausgeweitet worden. Stattdessen plant Karl im Rahmen der Reform des Schadenersatzrechts eine Verlängerung der zivilrechtlichen Verjährung. Diese tritt derzeit nach drei Jahren in Kraft, wenn der Täter bekannt ist. Wenn das zum Tatzeitpunkt nicht der Fall ist, erst nach 30 Jahren.

      Darüber hinaus will Karl die Strafen bei Gewalt gegen Kinder verschärfen. So soll es künftig keine alternativen Geldstrafen mehr geben. Mindeststrafen sollen eingeführt und (wo schon vorhanden) erhöht werden. Für Opfer sexuellen Missbrauchs soll es zudem künftig eine zentrale Anlaufstelle geben.


      Quelle : Wiener Zeitung
      Pressemeldung zur Entschädigung ehemaliger Heimkinder!

      "Wollen die Bundesländer sich aus dem 120-Millionen-Fonds für die ehemaligen Heimkinder bedienen?"

      In der letzten gemeinsamen Beratung mit Vertretern von Bund, Länder und Kirchen (AG Leistungsrichtlinien) hat sich zu unserer Überraschung herausgestellt, dass die Länder mit Zustimmung der Vertreter des Bundes und der Kirchen beschlossen haben, dass sie sich die Kosten für die in den Ländern aufzubauenden niedrigschwelligen Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder aus dem 120 Mio.-Fonds mit bis zu 10% (= 12 Mio. ?) bezahlen lassen wollen.

      Fadenscheinige Begründungen...
      Die Vertreter von Bund, Länder und Kirchen weisen zur Begründung auf eine Empfehlung des RTH hin, der eine Finanzierung von Beratungsarbeit aus Fondsmitteln als Teil der Aufarbeitung vorsehe. Zwar habe der RTH diese Beratungsarbeit als Aufgabe einer zentralen Stelle formuliert; in der praktischen Umsetzung sei aber eine ortsnahe Beratung zielführender.
      Doch eine Empfehlung vom RTH, dass eine zentrale Stelle die eigentliche Beratungsarbeit leisten solle, gibt es nicht. Immer ging man davon aus, dass die Beratung vor Ort in den Anlaufstellen erfolgen soll.

      Das Verhalten der Vertreter von Bund, Ländern und Kirchen ist skandalös, ....
      . weil das gegebene Wort am Runden Tisch Heimerziehung gebrochen wird, . weil eine solche 10%-Rückholfinanzierung durch die Länder in nicht öffentlich verhandelten Absprachen ohne Beteiligung der ehemaligen Heimkinder beschlossen wurde, . weil es gegen den Wortlaut, Sinn und Zweck der Ergebnisse des Abschlussberichtes des Runden Tisches und des Beschlusses des Bundestages ist, . weil es den ehemaligen Heimkindern - abgesehen von der geforderten und unerfüllt gebliebenen Entschädigungsforderung - nicht mal die vollen 120 Mio. belässt, was sie ohnehin als unangemessen und zu wenig beurteilen, . weil es den ehemaligen Heimkindern zeigt, dass die Bundesländer ihre am RTH gemachten Zusagen, brechen, um ihre Kosten zu reduzieren, . weil es symbolisch den ehemaligen Heimkinder wieder einmal ihre Unterwerfung demonstriert unter eine obrigkeitliche Abhängigkeit wie zu Zeiten der damaligen Heimerziehung (hier bestimmen jetzt die Geldgeber, nicht der RTH, nicht der Bundestag),

      Die 10%-Kürzung muss zurückgenommen werden...
      Die 10%-Refinanzierung der Anlaufstellen durch die Länder ist eine einseitige und unabgesprochene Kürzung der Finanzierungszusagen der Länder zu Lasten der ehemaligen Heimkinder.

      Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
      Wenn die Länder den ehemaligen Heimkindern den 120-Mio-Fonds - wie im Abschlussbericht des RTH und im Beschluss des Bundestages in Absprache mit den Ländern zugesagt - zukommen lassen wollen, dann müssen sie aus ihrem jeweiligen Haushalt die Einrichtung und Unterhaltung der Anlaufstellen zusätzlich finanzieren.

      Der AFH
      (1) Der Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung (AFH) hat sich vor wenigen Wochen im September gebildet, um an der Umsetzung der vom Runden Tisch Heimerziehung (RTH) und dem Beschluss des Bundestages vorgegebenen Fondslösung im Interesse der ehemaligen Heimkinder mitzuwirken. Hierzu hat der AFH drei seiner Mitglieder in die von Vertretern des Bundes, der Länder und Kirchen tagende AG Leistungsrichtlinien entsandt, die bis Ende des Jahres für einen funktionierenden Fonds sorgen will, aus dem die ehemaligen Heimkinder ihre Leistungsanträge wegen erlittener Folgeschäden aus der damaligen Heimerziehung stellen können.


      Peter Bringmann-Henselder
      Top-Medien-Berlin
      Hinweis:

      Der Forengeist beinhaltet mehrere Accounts von ehemaligen Teammitgliedern,
      die uns vor langer Zeit verlassen haben und welche viele Erstbeiträge von den Heimen erstellten.

      Es ist somit also ein reiner Systemaccount,
      hinter dem keine reale Person steht, die auf Beiträge oder PN´s antworten kann.

      Seht also bitte davon ab, dem Forengeist zu schreiben, da ihr keine Antwort erhalten werdet.

      Entschädigung

      Hallo zusammen ich habe Eure Beträge gelesen, ich bin stockiert wie Die Politiker mit uns umgehen.. Ich will Euch kurz meine Geschichte erzählen.. Heute bin ich eine alte und kranke Frau.. Seit 52 Jahren versuche ich mit mir und meiner Vergangenheit ins reine zu kommen.. Um es kurz zu machen, um endlich meinen Seelenfrieden zu finden habe ich mir einen Blog erstellen lassen *edit* i.katzorke.over-blog.de (oder Heimkind Irmgard) Viele User welche meine Webseite gesehen haben waren der Meinung das meine Lebensgeschichte es verdient ausführlicher geschrieben zu werden.. Ich habe lange gerungen und bin nun dabei alles ausführlich da zu stellen... Aber ich wollte damit nur sagen .. Ich habe es erlebt.. Damals als ich mit 11/ 12 Jahren von meinen Stiefvater schwanger wurde, hat man mich nach der erzwungenen Abtreibung nach Radebeul ich ein Sonderhilfsschulheim abgeschoben.. Obwohl ich dort nie hingehörte . aber die hauptsache war ich war weit weg von Berlin, in diesen Heim und Schule waren alles Geistigbehinderte Kinder welche kaum Rechnen Schreiben und Lesen konnte.. Die Lehrer dieser Schule haben sich regelmäßig sexuell an die Mädchen vergangen... Nie hat uns einer geholfen wier waren kleine Dumme Mädchen wir waren Freiwild für die Lehrer.. Es ging so weit mein Klassenlehrer hat meine Freundin auf den gewissen, er hat sie in den Tod getrieben.. Das schlimmer an dieser Geschichte war er durfte weiter an dieser Schule Unterrichten den seine Frau war Oberschulleherin in Radebeul und beide überzeugte Parteigenossen der SED. Und die aussage von Dummen kleinen Mädchen wurden keine Beachtung beigemessen.. l.g. Irmchen


      *edit* Bitte keine aktiven externen Links!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      Marke Heimkind
      Physische und psychische Demütigung war Alltag.

      Von Eltern verstoßen, als schwer erziehbar aussortiert, verwaist – es gibt viele Gründe für eine Karriere als Heimkind. Es gab aber nie Gründe, Heimkinder zu misshandeln. Und es gibt keinen Grund, die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels aufzuschieben.

      Die Stadt Linz werde sich der Diskussion stellen, sagt Vizebürgermeister Klaus Luger angesichts der wachsenden Zahl an Vorwürfen gegen städtische Heime. Man werde alle Klagen von der Opferschutzkommission des Landes behandeln lassen und die Entschädigungen akzeptieren.

      Ehemaligen Heimkindern geht es häufig nicht um Entschädigung. Ihnen geht es um Gerechtigkeit; um die Befreiung, endlich reden zu dürfen; um Entschuldigung. Physische und psychische Demütigung war in diesen Anstalten der Alltag. Kinder müssen sich wie in einem Straflager gefühlt haben, in dem sie recht- und hilflos ihren Peinigern ausgeliefert waren.

      „Der Ruf, ein Heimkind zu sein, bleibt dir ewig“, sagt Karin Brugger. Sie hat den Mut aufgebracht und ihr Schweigen gebrochen. Als Therapie für sich selbst. Und weil sie hofft, dass noch viele ehemalige Heimkinder ihr Schweigen brechen.

      Quelle : nachrichten.at
      Bundeskabinett Regierung beschließt Senkung des Rentenbeitrags

      Was für uns wichtig wäre ist das

      Anti-Pirateneinsatz und Entschädigung von Heimkindern

      Zudem stimmte das Kabinett der Verlängerung der Anti-Piraten-Einsätze der Bundeswehr am Horn von Afrika und im Mittelmeer zu. Das im Jahr 2008 zum ersten Mal beschlossene Mandat für die EU-Mission "Atalanta" soll bis Ende 2012 verlängert, ansonsten aber unverändert bleiben. Damit können sich weiter bis zu 1.400 Soldaten beteiligen, derzeit sind 558 Marinesoldaten im Einsatz. Auch die Beteiligung an dem von der NATO-geführten Einsatz "Operation Active Endeavour" zur Entdeckung und Abschreckung terroristischer Aktivitäten im Mittelmeer soll bis Ende 2012 ausgedehnt werden. Hier sind derzeit knapp 400 Bundeswehrsoldaten im Einsatz, die Höchstgrenze soll weiter bei 700 liegen. Beiden Entscheidungen muss der Bundestag noch zustimmen.

      Am Nachmittag machte das Kabinett auch den Weg für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder in Westdeutschland frei, die zwischen 1949 und 1975 Opfer von Misshandlungen geworden sind. Vorgesehen ist die Schaffung eines Entschädigungsfonds mit 120 Millionen Euro ab Januar 2012, für den Opfer bis zum 31. Dezember 2014 einen Antrag auf Entschädigung stellen können. Der Bund, die West-Länder und die Kirchen sollen dafür jeweils 40 Millionen Euro bereitstellen. Das Kabinett übernahm damit die Empfehlungen eines vom Bundestag eingesetzten "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er- und 60er-Jahren". Nach Schätzungen lebten zwischen 1945 und 1970 rund 800.000 Kinder in Westdeutschland in Heimen, davon bis zu 600.000 in Einrichtungen der Kirche. In den vergangenen Jahren war aufgedeckt worden, dass viele von ihnen drakonische Strafen, Misshandlungen und Missbrauch erdulden mussten.


      Quelle : Mdr Nachrichten

      Entschädigungszahlungen!! Das Ergebnis des runden Tisches in Berlin

      .
      Weiterführend zu meinen vorherigen Beiträgen in diesem Thread: Beitrag 38, Beitrag 40, Beitrag 41, Beitrag 42, Beitrag 43, Beitrag 47 und Beitrag 48 ( oben ).

      Auszug aus der
      "Berichterstattung" des MDR-aktuell @ mdr.de/mdr-aktuell/kabinett118_zc-36d200d6_zs-046016ee.html ( vom 16.11.2011, 07:09 Uhr ), wie auch zitiert von meiner Vorrednerin »Micky« in ihrem Beitrag vom Mittwoch, 16. November 2011, 18:31 Uhr – Beitrag 70 ( oben :(

      Am Nachmittag [ 16.11.2011 ] machte das Kabinett [ d.h., nicht das Bundesparlament ( = der Bundestag ), sondern alle zuständigen Minister und Ministerinnen der Bundesregierung, einer Koalition zwischen CDU und FDP ] auch den Weg für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder in Westdeutschland frei, die zwischen 1949 und 1975 Opfer von Misshandlungen geworden sind. Vorgesehen ist die Schaffung eines Entschädigungsfonds mit 120 Millionen Euro ab Januar 2012, für den Opfer bis zum 31. Dezember 2014 einen Antrag auf Entschädigung stellen können. Der Bund, die West-Länder und die Kirchen sollen dafür jeweils 40 Millionen Euro bereitstellen. Das Kabinett übernahm damit die Empfehlungen eines vom Bundestag eingesetzten "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er- und 60er-Jahren". Nach Schätzungen lebten zwischen 1945 und 1970 rund 800.000 Kinder in Westdeutschland in Heimen, davon bis zu 600.000 in Einrichtungen der Kirche. In den vergangenen Jahren war aufgedeckt worden, dass viele von ihnen drakonische Strafen, Misshandlungen und Missbrauch erdulden mussten.



      Daraufhin erfolgte eine sofortige RICHTIGSTELLUNG dieser
      "Berichterstattung" von seiten der Schriftführerin desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ), Heidi Dettinger, in folgendem Wortlaut:

      am MITTWOCH, 16. NOVEMBER 2011

      Es handelt sich NICHT um Entschädigungszahlungen!!!!

      Egal wie oft das von Bund, Ländern und Kirchen betont wird, egal wie oft es in den Medien wiederholt wird.

      Eine Entschädigung ist eine Zahlung, die darauf abzielt, den Verlust an Lebensqualität, an Lebenseinkommen, an physischer und/oder psychischer Gesundheit geldwert auszugleichen. Dafür gibt es sogar Listen (Verlust eines Armes, eines Fingers, einer Hand, der Gebärfähigkeit, etc. pp.) auch wenn es pervers klingen mag.

      Im Fall der ehemaligen Heimkinder aber handelt es sich Hilfsleistungen. Genauer gesagt wird es gehen um: Rentennachzahlungen, Sachleistungen, Therapien. Alle diese Leistungen wird es geben, wenn

      –> sie beantragt werden,

      –> die Hilfsbedürftigkeit des Antragsstellers nachgewiesen werden kann,

      –> die Hilfsbedürftigkeit in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Heimaufenthalt zu sehen ist.

      Hierzu sollen sogenannte Anlaufstellen eingerichtet werden in den einzelnen Bundesländern.

      Was bei diesem "Angebot" für die Überlebenden noch hinzukommt, liest man im Protokoll der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) am 26./27.Mai 2011 in Essen

      Da heißt es nämlich u.a. in der Anlage zum Beschlussentwurf Punkt. 5 des TOP 6.4

      "Die zentrale Stelle soll folgende Aufgaben wahrnehmen:

      ● Sicherstellung von Zahlungen gegen Verzicht auf weiteres Verfahren – Befriedungsfunktion"

      Und das ist dann an Verlogenheit und Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Denn normalerweise werden Schäden, bei denen es sich eben nicht um den Schaden an einer Person handelt, in Großverfahren verhandelt. Und dabei wird in der Regel zu einem Junktim gegriffen - will sagen, es werden Dinge zusammengeführt, von denen gesagt wird, dass das eine ohne das andere nicht in Frage kommt. Beispiel:

      Kirchen erklären sich bereit eine Summe zu zahlen, die den entstandenen Schaden ausgleicht.

      Forderer (also ehemalige Heimkinder) erklären sich mit ihrer Unterschrift bereit, nicht weiter zu klagen, wenn die Summe akzeptabel ist.

      Das wird solange verhandelt, bis beide Seiten sich mit der zu zahlenden Summe zufrieden zeigen.

      Was aber gar nicht geht, ist das, was im Falle der Überlebenden geschehen ist:

      –> Die Schadensverursacher erklären EINSEITIG eine Summe!

      –> Die Forderer unterschreiben einen Verzicht auf weitere Klagen!

      –> Und Auszahlungen werden NUR als HILFE im Falle der Hilfsbedürftigkeit bezahlt!

      –> Keineswegs wird ein Ausgleich zum entstandenen Schaden bezahlt.

      Wie gesagt: Von Entschädigung kann keine Rede sein – eher von einem wahren Schnäppchen. Für die Schadensverursacher nämlich!
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „martini“ ()

      Diakonie Bayern: Aufarbeitung des Heimkinderskandals
      Entschädigungslösung erarbeitet - 27.12. 17:34 Uhr

      NÜRNBERG - Mehr als 700.000 Kinder und Jugendliche waren in den 1950er und -60er Jahren in Heimen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege untergebracht. Nicht wenige erlitten Verletzungen an Leib und Seele. Ein Runder Tisch aus Vertretern der Betroffenen und der ehemaligen Heimträger hat in den vergangenen Jahren das Geschehen aufgearbeitet und eine Entschädigungslösung erarbeitet.

      Für die Diakonie Bayern in Nürnberg war der zweite Vorsitzende Jörg Kruttschnitt daran beteiligt. Zum Jahresende wechselt er in den Vorstand des Bundesverbands der Diakonie nach Berlin. Ein Gespräch.

      Als Jörg Kruttschnitt Anfang 2000 in die Zentrale des Diakonischen Werks Bayern in die Pirckheimerstraße in Nürnberg kam, „hatte ich ganz andere Themen auf dem Schirm“, wie der promovierte Theologe und Jurist bekennt. Die Diakonie hatte, wie auch andere Wohlfahrtsverbände, damit zu tun, sich als Träger sozialer Leistungen in einem immer schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld zu positionieren – zum Beispiel mit der Einführung der Pflegeversicherung. Als aber 2006 die Debatte um die Leiden der ehemaligen Heimkinder an Fahrt gewann, war schnell klar, dass die Aufarbeitung des Geschehenen ebenfalls zu Kruttschnitts Arbeit gehören würde.



      Aus dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags war die Anregung gekommen, einen Runden Tisch einzuberufen, um das Geschehende aufzuarbeiten. „Es war relativ schnell klar, dass man da etwas tun muss“, erinnert sich Kruttschnitt.

      Klar war von Anfang an aber auch, so Kruttschnitt, dass „sämtliche juristische Ansprüche unstrittig verjährt“ waren. Doch ein Bestreben, das Geschehene kleinzureden „war am Runden Tisch niemals vorhanden“, betont er. Es habe von Anfang an keinen Zweifel daran gegeben, dass das, was den Betroffenen als Kindern und Jugendlichen widerfuhr, schrecklich war, aus heutiger Sicht völlig unvorstellbar.

      Kruttschnitt bezeichnet die damals den Kindern angetane Pädagogik als „organisierten Liebesentzug“. Zwischen Betreuer und Kind sollte keinerlei langfristige Bindung aufkommen. Die Kinder seien völlig ohne Bezugsperson gewesen, also das genaue Gegenteil von dem, was Pädagogen heute als wichtig erachten. Kruttschnitt: „Man hat die Kinder spüren lassen, dass sie eigentlich unerwünscht sind, das bekamen sie auf allen Kanälen gesagt.“

      Wieviele Menschen in jungen Jahren in Einrichtungen der bayerischen Diakonie möglicherweise misshandelt wurden, „wissen wir bis heute nicht genau“, sagt der scheidende bayerische Diakonievorstand. Kruttschnitt geht von deutlich unter 3000 aus. An ihn persönlich hätten sich „mit Sicherheit nicht mehr als zehn Betroffene“ gewendet.

      Kaum exakt bezifferbar sei die Zahl Betroffener nach Kruttschnitts Meinung vor allem deshalb, weil viele Scheu hätten sich zu offenbaren. „Das Brutalste in diesem Zusammenhang ist die Scham“, meint Kruttschnitt. „Das hätte ich vorher nicht geglaubt.“ Doch Kruttschnitt berichtet von Menschen, die bis heute nicht einmal ihrem Ehepartner erzählt haben, was ihnen als Kind widerfahren ist.

      „Das Wichtigste, was der Runde Tisch erreicht hat, ist die Rehabilitation, die Entstigmatisierung der Betroffenen“, stellt Kruttschnitt zufrieden fest. Dazu kommt die monetäre Entschädigung, die Kruttschnitt als „typischen Kompromiss“ bezeichnet, weil keiner der Beteiligten zu einhundert Prozent damit zufrieden sei – nicht die Vertreter der Betroffenen und nicht die, die heute die Verantwortung für die Untaten von damals übernehmen müssten. Gerade weil das so ist, spricht Kruttschnitt von einem „guten Kompromiss“.

      Die bayerische Diakonie beteiligt sich mit einer Million Euro am Entschädigungsfonds, der ein Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro umfassen wird. Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, dass sich alle etwa 1350 Mitglieder der bayerischen Diakonie mit einer an ihrem jeweiligen Umsatz bemessenen Umlage beteiligen. Bei manchem mache das zusätzlich 60 Prozent vom Mitgliedsbeitrag aus, was nicht leicht zu stemmen sei. Dennoch sei die Entscheidung in der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimme gefallen, wenn auch mit ein paar Enthaltungen. Dies sei „eine Frage der Verantwortung“ gewesen, meint Kruttschnitt.

      Entschädigung soll demnach bekommen, wer mit Fakten glaubhaft belegen kann, dass er/sie zu den Betroffenen gehört. Die Obergrenze soll voraussichtlich bei 10000 Euro liegen. Verwaltet wird der Fonds vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (früher Bundesamt für Zivildienst).

      Strafrechtliche Folgen für die „Täter“ von damals wird es nicht geben, weil die Taten verjährt sind. Unter anderem deshalb baten die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) und die Diakonie die misshandelten Heimkinder in einer offiziellen Erklärung nicht um Entschuldigung, sondern um „Verzeihung“, übrigens „auf Wunsch eines der Betroffenen“, erklärt Kruttschnitt. Außerdem hätte der Terminus „Entschuldigung“ juristische Probleme bereiten können.

      Ab Januar wird Jörg Kruttschnitt im Vorstand des Diakonie-Bundesverbandes dazu beitragen, „die Organisation so weiter zu entwickeln, dass die Arbeit der Diakonie weiterhin optimal gefördert wird“. Sorgen macht ihm dabei die sogenannte Instrumentenreform, mit der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Förderinstrumente der Bundesagentur für Arbeit auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren will. Nicht nur die Diakonie befürchtet, dass Langzeitarbeitslose darunter leiden. Kruttschnitt will verhindern, dass „spezialisierte und sehr hilfreiche Strukturen“ zerschlagen werden, die über Jahre hinweg aufgebaut worden sind.


      Quelle: NZ Nürnberger Zeitung
      Bis zu 16.000 Euro
      Berlin entschädigt misshandelte Heimkinder
      Mittwoch, 28. Dezember 2011 11:20 - Von Christine Kensche

      Der Berliner Senat will ab Mitte Januar 2012 eine Beratungsstelle für misshandelte Heimkinder einrichten. Sie soll Anträge auf Entschädigung prüfen. Den Opfern stehen bis zu 16.000 Euro zu.
      In West-Berlin und Westdeutschland gab es zwischen 1945 und 1975 insgesamt 800.000 Heimkinder. In der DDR waren es 120.000

      Sie wurden geprügelt, gedemütigt und missbraucht. Nun können ehemalige Heimkinder auf eine baldige Entschädigung hoffen. Der Berliner Senat will ab Mitte Januar 2012 eine Beratungsstelle für misshandelte Heimkinder einrichten, die Anträge auf finanzielle Leistungen prüfen soll. Diese Maßnahme ist Teil des bundesweiten „Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949–1975“, der von dem Runden Tisch Heimerziehung empfohlen wurde und jetzt in die Praxis umgesetzt werden soll.

      120 Millionen Euro umfasst der Fonds insgesamt, der zu je einem Drittel vom Bund, den Kirchen und den betroffenen Ländern gemeinsam mit den Kommunen finanziert wird. Berlin beteiligt sich mit 1,1Millionen Euro. Vorerst ist lediglich eine Entschädigung von Opfern aus den alten Bundesländern und West-Berlin vorgesehen. Der damalige Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) hatte aber bereits im Sommer 2011 angekündigt, auch ostdeutsche Opfer finanziell zu entschädigen. Eine Arbeitsgruppe des Bundes und der östlichen Bundesländer will dazu bis Ende März Ergebnisse präsentieren.

      Insgesamt 100 Millionen Euro sollen an westdeutsche Opfer fließen, die Folgeschäden aus der Heimerziehung, wie etwa Traumatisierungen oder „besonderen Hilfebedarf“ nachweisen können, heißt es in einer Vorlage des Senats an das Abgeordnetenhaus. 20 Millionen Euro stehen für Rentenersatzzahlungen zur Verfügung. Viele Heimkinder wurden ab ihrem 14. Lebensjahr zu Arbeiten verpflichtet. Bei einem Teil der Kinder führten die Heimleitungen jedoch die Beiträge zur Sozialversicherung nicht ab, woraus den Betroffenen später Nachteile bei der Rentenberechnung entstanden. Diese sollen durch die Ersatzzahlungen ausgeglichen werden. Vorwiegend aber soll Hilfe in Form von Sachleistungen wie der Finanzierung von Therapiemaßnahmen oder ambulanten Pflegekräften gewährt werden. Pro Antragsteller sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung bis zu 10.000 Euro an Hilfen vorgesehen; im Falle einer nicht angerechneten Arbeit im Heim noch einmal 6000 Euro zusätzlich an ausgleichenden Rentenzahlungen.
      Die Studie „Heimerziehung in Berlin – West 1954–1975, Ost 1945-1989 schildert drastische Zustände in Berlins Heimen. Experten schätzen, dass es in West-Berlin in dem Zeitraum bis zu 30.000 Heimkinder gegeben hat. In Westdeutschland und West-Berlin gab es zwischen 1945 und 1975 800.000 Heimkinder, 120.000 in der DDR bis 1989. Der Bericht benennt etliche Einrichtungen, in denen Kinder misshandelt wurden – darunter das Kinderheim Königsheide, das Paul-Wenzel-Heim in Wannsee oder das Haus Conradshöhe in Tegel. Demnach litten die Kinder unter Schlägen, Isolation und sexuellen Übergriffen.

      „Berlin hat mit der Dokumentation die Aufarbeitung vorangetrieben und dem Leid der Heimkinder eine Stimme verliehen“, sagte Sigrid Klebba, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Bildung, Morgenpost Online. Dieses Unrecht könne zwar nicht ungeschehen gemacht werden, „aber wir können und müssen den Weg der Wiedergutmachung gehen“. Betroffene können ab Mitte Januar 2012 bis Ende 2014 Anträge auf Entschädigung einreichen. Berlin hat die gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit mit der Prüfung beauftragt. Der Verein Ehemaliger Heimkinder setzt jedoch wenig Vertrauen in die neu geschaffene Beratungsstelle: „Die Hürden sind so hoch angesetzt, dass wohl kaum jemand eine Entschädigung bekommen wird“, sagte der Vereinsvorsitzende Dirk Friedrich.

      „Wir setzen auf schnelle und unbürokratische Hilfe“, sagt Thorsten Metter, Pressesprecher der zuständigen Senatsverwaltung für Bildung. Für die Entschädigung muss der Hilfesuchende belegen können, dass er unter Folgeschäden durch die Heimerziehung leidet. „Das ist oft nicht einfach, da diese Zeit lange zurückliegt“, räumt Metter ein. „Aber die Nachweispflicht wird großzügig gehandhabt.“ Opfervertreter sehen diese Ankündigung skeptisch. Dirk Friedrich vom Verein Ehemaliger Heimkinder, der bundesweit rund 500, in Berlin etwa 30 Mitglieder hat, kritisiert: „Die Hälfte der Betroffenen verfügt maximal über eine Fotokopie ihrer letzten Heimakte. Wie sollen sie eine angemessene Entschädigung bekommen?“ Auch dass die Hilfen in Form von Sachleistungen gewährt werden sollen, lehnt er ab. „Wir fordern eine allgemeine monatliche Opferrente von 300 Euro“, so Friedrich.

      Das Recht auf Entschädigung geht auf eine Initiative ehemaliger Heimkinder zurück, die sich 2006 an den Petitionsausschuss des Bundestages gewandt hatten. Der Runde Tisch Heimerziehung erarbeitete daraufhin eine Entschädigungslösung, welche der Bundestag im Juli 2011 auf den Weg brachte.


      Quelle: Berliner Morgenpost
      Entschädigung für ehemalige misshandelte Heimkinder

      Vom kommenden Jahr an können ehemalige Heimkinder Anträge auf finanzielle Hilfen stellen.

      Die Anlauf- und Beratungsstellen seien von Januar an arbeitsfähig, sagte eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums am Mittwoch in Berlin.

      Zudem solle am 2. Januar eine Internetseite freigeschaltet werden, auf der auch die Adressen der bis dahin eingerichteten Anlaufstellen stehen werden.

      Senat: Berliner Beratungsstelle ab Mitte Januar

      Der Senat kündigte an, seine Beratungsstelle ab Mitte Januar einzurichten. In West-Berliner Kinderheimen waren zwischen 1949 und 1975 rund 30.000 Kinder untergebracht. Viele von ihnen wurden gedemütigt, misshandelt, zur Arbeit gezwungen oder sexuell missbraucht.

      Bis zu 120 Millionen Euro stehen bundesweit für die Entschädigung von ehemaligen Heimkindern in Westdeutschland und West-Berlin zur Verfügung. Heimkinder aus der ehemaligen DDR sollen ebenfalls finanzielle Hilfen erhalten.

      Zuständig für die Verwaltung des Heimkinder-Fonds ist der Bund, der dort ebenso wie die Länder und Kirchen jeweils 40 Millionen Euro eingezahlt hat.
      Stand vom 28.12.2011

      Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 28.12.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
      Mehr Infos
      Meldung vom 08.07.2011
      Unterstützung
      Entschädigung für DDR-Heimkinder

      Ebenso wie misshandelte Heimkinder aus Westdeutschland sollen künftig auch ehemalige Insassen von DDR-Heimen entschädigt werden. Das beschloss der Bundestag am späten Donnerstagabend _mehr


      Quelle: Rbb-Nachrichen
      Hallo auch bei mir sieht es wahrscheinlich mau aus, als ich 1966 mit 19 Jahre nach berlin kam, holte mich das erstemal meine negative Vergangenheit ein mit 11 Jahren schwanger von meinen Stiefvater und soetwas in der DDR das macht man nicht. So kam ich in das größte Wäschewerk von Berlin in die Abteilung für gestrauchelte Jugendliche.. Wir mussten Arbeiten von 8.00- 16-00 Uhr teilweise auch länger .. Wir haben geschufftet bis zum Umfallen.. Als Lohn bekamen wir 100, DDR Mark- 25,00 Mark Miete und 75 Mark Verpflegung. Die meisten Jugendlichen Lebten damals in Betriebseigene Wohnheime... Sozialbeträge wurde damals nicht abgeführt. Daher fehlten mir 52 Monate welche ich bei meiner Kontenklärung nicht nach weisen konnte. Heute bekomme ich dafür eine kleine Alterrente l.g. Irmchen
      Hallo rehlein,die Opferrente darf nicht angerechnet werden. :)

      Das Bundesverwaltungsgericht hat die Rechte von Gewalt-Opfern gestärkt. Die Richter entschieden, dass eine an Betroffene gezahlte so genannte Beschädigten-Grundrente grundsätzlich nicht als verwertbares Vermögen angerechnet werden darf. Dies gilt nach den Angaben auch für angesparte Rentengelder.

      Grundrente ist kein verwertbares Vermögen

      Das Bundesverwaltungsgericht betonte, die Grundrente sei kein verwertbares Vermögen, da dies eine Härte bedeuten würde. Die Rente sei eine Entschädigung für erlittenes Unrecht und körperliche Schäden. Die Betroffenen könnten selbst entscheiden, wann und wofür sie das Geld ausgeben würden. Eine zweckentsprechende Verwendung sei auch dann gegeben, wenn die Rente nicht monatlich verbraucht, sondern angespart werde. (Aktenzeichen: BVerwG 5 C 7.09 - Urteil vom 27. Mai 2010)

      Quelle:T Online

      Liebe Grüße Micky
      Wie jetzt? 200 Mark Lohn für 21 Tage a 8 Stunden im Monat?
      Von 8-16 Uhr waren doch bestimmt auch Pausen dabei, oder?
      Dann wären das ja weniger als 8 Stunden ...

      Also ich habe das so in Erinnerung, allerdings kurz vor der Wende, dass der Normalverdienst so um die 700 Mark war ...
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil!