War das Heim wirklich die schlechteste Alternative ?

    Es gibt 45 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bambi.

      War das Heim wirklich die schlechteste Alternative ?

      (bittte entschuldigt meine rechtschreibfehler )Also ich war fast 10 jahre alt(jung) ich bin 1974 ins Kinderheim Wolfsbrug maria Goretti gekommen,man hat mich einfach aus der schule geholt,mich in ein auto gesetzt uns ab ging es nach wolfsburg,ich sehe noch heute meine mutter wie sie am fenster steht und mir zuwinkt,ich wußte garnicht wie mir gescha es ging alles so schnell ,ich war 10 jahre im heim und muß sagen das es mir sehr gut gefiel dort ich hatte dort sachen die ich zuhause niemals bekommen hätte,ich hatte taschengeld wir machten 2 mal im jahr urlaub egal wo ob hier in deutschland oder im ausland das war egal ,ok die erzieher waren seiner zeit ziemlich hart aber auch daran gewöhnte mal sich recht schnell ,ich weiss es noch wie heute,als wäre es gestern erst gewesen bekomme auch meinen ganzen heimaufendhalt nicht aus meinen kopf bis heute nicht ,ich hatte viel geweint seiner zeit wartete auf meiner mutter die nur einmal oder 2 mal da war ,2 jahre lang war ich sehr traurig und wartete auf ein zeichen aber nix pasierte dann fing ich an eine mauer um mein herz zu bauen ,ich wurde knallhart es machte mir nichts nichts mehr aus egal was auch war oder pasierte ich ließ nichts mehr an mich ran,menschen die es mit mir gut meinten gingen mir am arsch vorbei.ich weiss noch das man nich als ich ins heim kann zuerst sehr quelten ,es war gemein und fiess aber später war ich auch nicht besser als die anderen ,könnte einen roman schreiben mit dem was ich erlebte ,,,aber egal möchte nur sagen das ,das heim mir sehr gut tat,nur eins hatte ich nicht LIEBE,und kenne ich auch nicht was ist schon liebe ,würde sie gerne kennen lernen aber weiss nicht wie ,wie auch wenn ich sie niemals gespürt hatte ...ich weiss nur das,das heim aus mir einen knallharten menschen gemacht hat bis heute , liebe grüße de chris

      War das Heim wirklich die schlechteste Alternative ?

      Also i war weder schlecht in d. Schule noch habe i geschwänzt auch geklaut habe i net.
      I Hab mir nur nix gefallen lassen das hat halt net jedem Lehrer gefallen.
      Das ist wohl kein Grund ein Kind ins Heim zu stecken.I kann der Zeit jm Heim nix Gutes abgewinnen außer Schläge,harte Strafen und ......!? gab es hier nix i hab nichts vergessen! I wär lieber dahoam bei meiner Mama geblieben i war 75-77 da.
      :(
      Meine Eltern prügelten sich daheim immer, irgendwann haute meine Mutter ab, kam dann mit 5 Jahre ins Heim, da mein Vater ja dann alleinerziehend war, kam dann mit 13 nochmal in ein anderes Heim, da man mich 1x beim Rauchen ausprobieren erwischte,
      Prügel gabs da dann auch genug, und da ich öfters beim Jugendamt antanzen mußte, gab da auch nochmal Prügel, wäre heute ja
      undenkbar. Also ein Vorteil war für mich der Heimaufenthalt auch nicht, habe zwar meine Kinder, aber nie geheiratet, da ich
      einfach langfristig keine Nähe ertragen kann, habe bis ins hohe Alter Platzangst da ich im Heim vielmals auch eingesperrt wurde,
      na ja und noch tausend andere Dinge mit denen ich heute noch zu kämpfen habe, der einzige Vorteil wäre vielleicht, man hat kämpfen
      gelernt und man macht sein Ding und rennt nicht der Herde hinterher, ein Arzt sagte zu mir " Was soll ich Ihnen für einen Rat geben, Sie machen eh immer das Gegenteil von dem was man Ihnen sagt.
      Und " Liebe " haben wir bestimmt alle nicht bekommen, und trotzdem kann ich meine Kinder lieben, aber wie, und wenn ich Vertrauen gefasst habe, auch andere Menschen, für die ich dann auch immer da bin, aber leider vertraue ich fast keinem Menschen.
      Und meinen Hund liebe ich auch über Alles, und der vertraue ich ^^ na ja die kann mich auch nicht hintergehen.

      war das heim wirklich die schlechteste alternative

      ich bin als baby ins heim gekommen , und habe bis zu meinem 21lebensjahr verschieden heime ertragen muessen. ich habe heime mitgemacht wo man wirklich mit liebe behandelt wurde, aber das waren nur wennige. die meisten heime waren fuer mich der reinste albtraum. mit dem 30lebensjahr wurde ich schon fruehrentner, weil mann im heim eine stofwechselkrankheit nicht erkant hat die mein ganzes leben beeinflussen sollte. ich habe erst jahre spaeter mein leben ein bieschen in de riehe bekommen. ich denke wenn wir allen ehemalligen unsere heimzeit aufschreiben wuerden, dann wuerden dann sicher einige erschreckende dinge zu hoeren sein. ich weis nicht wie viele ehemallige es geschaft haben ihre vergangenheit zu verarbeiten, aber was fuer mich zaehlt ist wie ich jetzt lebe, auch kommen in manchen situationen heute immer die gedanken von frueher nach oben, und dies denke ich werden mann nie abschaffen koennen. ich haette auch gerne gehabt das sich ehemallige sich mal melden, aber vielleicht ist es doch die gedanke nicht mehr dran errinnert zu werden das sie deswegen nicht duerfen. das kann ich gut verstehen. aber eines habe ich gelernt, ich bin sehr zurrueckhalten gegen ueber menschen die ich nicht kenne und es dauert lange bis ich jemanden vertraue
      Ob für mich das Heim die schlechteste Alternative war, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich war seit ich denken kann bis zum Beginn meiner Lehre im Heim. Ich habe nie elterliche Liebe und Zuneigung erfahren. Ich bin ohne Starthilfe in das wirkliche Leben gestoßen worden. Vielleicht hat das auch seinen Vorteil gehabt. Ich musste mich überall durchbeißen. Alles was ich heute habe, habe ich selbst geschaffen.
      Meine Frau bemerkt aber immer wieder das ich niemanden an mich ran lasse und auch keine Gefühle zeige und das Schicksal der Menschen die nicht zu meiner Familie gehören, völlig kalt lässt.
      Es gibt Menschen die jammern über Kleinigkeiten " O, meine Eltern haben den ganzen Tag gearbeitet deshalb mußte ich
      8 Stunden als Kind in einem Ganztagshort verbringen, hab ich eine schlechte Kindheit gehabt, oder meine Eltern hatten zwar Geld und ich wuchs wohbehütet auf, aber ich Arme mußte meinen Führerschein selbst mit 18 bezahlen und dafür arbeiten gehen, O Mann,
      denke ich als, was hätte die Person wohl gemacht bei einer Kindheit die wir hatten. Ich weiß was für ein scheiß Leben
      ich hinter mir habe, ich weiß wie ich heute noch jeden Tag kämpfen muß, nicht materiell, also ich nehme mir das Recht raus mich auch mal
      über Kleinigkeiten aufzuregen und wenn einer zu mir sagt: " Was regst Du dich über so Kleinigkeiten auf, Dir gings wohl in Deinem Leben noch nicht schlecht", denke ich mir meinen Teil, Menschen die mich nicht kennen unterstellen mir eine Arroganz, bin ich aber nicht, ich halte damit einfach Abstand zu manchen Menschen die ich nicht mag, denn bei vielen Menschen sehe ich auf der Stirn geschrieben
      wie link die sind, so wie die Frau die mich im Geschäft gemobbt hat, der habe ich auch klipp und klar gesagt, dass ich sie nicht leiden kann
      und warum das so war hat sich ja auch nachher bestätigt. Komisch, irgendwie habe ich das ganze immer noch nicht geschluckt,
      also der wünsche ich auch nichts Gutes, aber solchen Leuten gehts irgendwie immer besser.