EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      ♦♦♦ Weitere von der EKD geplante heuchlerische 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern. ♦♦♦

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      Evangelische Kirche will „gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten“
      « – »Öffentlicher Akt am 11. September in Berlin«

      elf Tage vor dem Besuch in Berlin des Oberhauptes der KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und seiner Rede an das Deutsche Volk im Deutschen Bundestag im „Reichstagsgebäude“ in Berlin.

      Ein hervorragender von Helmut Jacob stammender umfangreicher Artikel ( vom 12.08.2011 ), mit mehreren Abbildungen, zu dieser seitens der
      Evangelischen Kirche in Deutschland ( EKD ) geplanten weiteren 'Entschuldigung' den Heimopfern gegenüber am 11. September in der „Friedrichstadtkirche - Gendarmenmarkt“ in Berlin, ist in dem BLOG von Helmut Jacob zu finden @
      helmutjacob.over-blog.de/article-evangelische-kirche-will-gegenuber-den-ehemaligen-heimkindern-um-verzeihung-bitten-81419342.html und stützt sich auf die DORT – am Ende des Artikels – angegebenen Quellen.


      Desweiteren erinnere ich auch noch mal an: »Geheimnisvolles Gespräch des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Nikolaus Schneider« @ heimkinderopfer.blogspot.com/2010/06/geheimnisvolles-gesprach-des.html ( vom 26.06.2010 ).
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      ♦♦♦ Weitere von der EKD geplante heuchlerische 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern. ♦♦♦

      Hier also in der „Friedrichstadtkirche - Gendarmenmarkt“ in der Charlottenstraße ( gleich um die Ecke von Unter den Linden ), in Berlin-Mitte, will die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND ( EKD ) am 11. September 2011 ihr Medienspektakel veranstalten:

      da.wikipedia.org/wiki/Fil:Berlin,_Mitte,_Gendarmenmarkt,_Franz%C3%B6sischer_Dom_und_Franz%C3%B6sische_Friedrichstadtkirche_02.jpg



      Wer von Euch zumindest aus Berlin und Umgebung wird an diesem Tag dort hingehen und den Evangelen sagen was Ihr als die von der EVANGELISCHEN KIRCHE Gequälten, und bisher nicht „angemessen“ von IHR „entschädigten“ Ehemaligen Heimkinder davon haltet ?
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      ★★★ EINLADUNG zur Veranstaltung der Evangelischen Kirche am 11.09.2011 ★★★


      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.


      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........


      re ♦♦♦ Weitere von der EKD geplante heuchlerische 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern. ♦♦♦


      Eine Veranstaltung von zwei ein halb Stunden Dauer: Sonntag, 11. September 2011


      Diakonie
      Bundesverband
      Präsident Johannes Stockmeier
      [ Adresse der Hauptgeschäftsstelle in Berlin ]

      EKD - Evangelische Kirche
      in Deutschland
      Präses Nikolaus Schneider
      [ Adresse der Hauptgeschäftsstelle in Hannover ]

      EINLADUNG

      Berlin, 2. August 2011

      Sehr geehrte Damen und Herren

      Mit seinem Beschluss vom 7. Juli 2011 hat sich der Deutsche Bundestag die Empfehlungen zu Eigen gemacht, die der Runde Tisch Heimerziehung in seinem Abschlussbericht vom Dezember 2010 vorgelegt hat. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben frühzeitig deutlich gemacht: Wir stellen uns unserer Verantwortung und sind bereit, unseren Anteil an dem geplanten Heimkinder-Fonds zu übernehmen.

      Über materielle Hilfe hinaus ist es uns ein Anliegen gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten. Die Leitungen einzelner diakonischer Einrichtungen, in denen die Aufarbeitung der damaligen Missstände weit fortgeschritten ist, haben dies bereits für ihre Einrichtung getan. In Kenntnis des Abschlussberichtes des Runden Tisches und der Ergebnisse des Forschungsprojekts zur konfessionellen Heimerziehung in der Nachkriegszeit möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich für die gesamte Evangelische Kirche und ihre Diakonie aussprechen.

      Dies soll in einem gemeinsamen öffentlichen Akt

      am 11. September 2011, 15:00 Uhr
      in der Französischen Friedrichstadtkirche
      Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin


      geschehen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

      Mit freundlichen Grüßen

      J. Stockmeier
      OKR Johannes Stockmeier
      Präsident des Diakonischen Werkes der EKD

      Nikolaus Schneider
      Präses Nikolaus Schneider
      Vorsitzender des Rates der EKD


      Evangelische Heimerziehung in den 1950er und 1960 Jahren.
      Bilanz und Verantwortung

      Termin

      Sonntag, 11. September 2011
      Einlass: .14:30
      Beginn: .15:00
      Ende: ...17:30

      Ort

      Französische Stadtkirche, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

      Programm (Wortbeiträge)

      Die Praxis der evangelischen Heimerziehung in der Nachkriegszeit
      Ergebnisse des Forschungsprojekts der Ruhr-Universitat Bochum

      Votum aus der Sicht der Betroffenen

      Die Auseinandersetzung von Kirche und Diakonie mit der Heimerziehungsproblematik
      Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, OKR Johannes Stockmeier

      Erklärung von Kirche und Diakonie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in evangelischen Heimen in den 1950er und 1960er Jahren
      Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider

      Die Beiträge werden musikalisch umrahmt. Am Ende der Veranstaltung besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch.


      Anmeldung

      Die Veranstaltung ist öffentlich. Als persönlich Eingeladene/r bitten wir Sie jedoch, uns bis zum 4. September 2011 per Fax (auf diesem Bogen) oder per E-mail ( praesidialbereich[a]diakonie.de ) Rückmeldung zu geben, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.

      [ Formular-Bestandteil zum ausfüllen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung oder Absage ]



      WICHTIGER HINWEIS: Diese „EINLADUNG“ ist nicht meine, sondern eine „EINLADUNG“ der EVANGELISCHEN KIRCHE an die von IHR Gequälten, und bisher nicht von IHR „angemessen“ „entschädigten“ Ehemaligen Heimkinder. --- Ich bin nur der Berichterstatter. Erschießt also nicht den Berichterstatter.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      ★★★ Ev. Kirche bittet um Verzeihung und gleichzeitig nimmt Straßburg-Klage in Kauf. ★★★

      Sonntag, 11. September 2011 ( 15:00 Uhr ).

      Die 2½-stündige „Entschuldigungsveranstaltungder EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND findet statt



      in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenplatz ( ein gewöhnlicher Treffpunkt und Veranstaltungsort der „Evangelischen Akademie zu Berlin GmbH“, die ihren Sitz im gegenüberliegenden Gebäude in der Charlottenstraße 52-54, Ecke Jägerstraße in Berlin-Mitte hat ).


      Berliner Zeitung ( Fr. 19.08.2011 ) - »Evangelische Kirche leistet öffentlich Abbitte« - »Veranstaltung mit misshandelten Ex-Heimkindern geplant« @ berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0819/politik/0053/index.html ( Der Artikel erwähnt auch die geplante Klage Ehemaliger Heimkinder vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ).
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      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      Nachgereicht

      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND reicht ihren eigenen Pressetext nach – auf jesus.de @ jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/179373entschuldigung-bei-heimkindern.html [ siehe auch @ ekbo.de/1056349/ ( ohne Datum ) ]

      [ Freitag ] 19.08.2011

      Evangelische Kirche: Entschuldigung bei Heimkindern

      In einer öffentlichen Veranstaltung wollen sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihr Diakonisches Werk bei ehemaligen Heimkindern für Misshandlungen entschuldigen.

      Für die gesamte evangelische Kirche und die diakonischen Einrichtungen «möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich aussprechen», heißt es in einem am Freitag in Berlin veröffentlichten Einladungsschreiben des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und des Diakonie-Präsidenten Johannes Stockmeier an Betroffene.

      Am 11. September sollen in der Berliner Französischen Friedrichstadtkirche die Leiden der Opfer gewürdigt werden. Ein Gottesdienst ist allerdings nicht geplant. Bei der Veranstaltung sollen auch ehemalige Heimkinder zu Wort kommen. Daneben werden Vertreter der diakonischen Einrichtungen eingeladen, in denen es zu Misshandlungen gekommen war.

      Rund 800.000 Kinder und Jugendliche lebten zwischen 1949 und Mitte der 70er Jahre in bundesdeutschen Heimen, etwa 500.000 von ihnen in kirchlichen Einrichtungen. Viele von ihnen wurden misshandelt und zu harter Arbeit gezwungen.

      Der Bundestag beschloss Anfang Juli dieses Jahres finanzielle Hilfen für die Opfer und folgte damit der Empfehlung eines Runden Tisches. Mit den Zahlungen aus dem Fonds, der zu je einem Drittel vom Bund, den Ländern und den Kirchen finanziert wird, soll zu Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. 100 Millionen Euro sind für direkte Hilfen vorgesehen, 20 Millionen Euro für Rentennachzahlungen.

      Die Diakonie habe frühzeitig deutlich gemacht, dass sie sich ihrer Verantwortung stelle, sagte Sprecherin Ute Burbach-Tasso dem epd. So beteilige sich das Diakonische Werk an dem Hilfsfonds und unterstütze betroffene Menschen bei der Aufarbeitung des erlittenen Leids vor Ort. Neben der materiellen Hilfe sei es Diakonie und EKD auch immer um die Bitte um Entschuldigung gegangen.

      Die katholische Kirche und der Caritas-Verband planen keine eigene Veranstaltung, um sich bei den Opfern zu entschuldigen. Aus der Caritas hieß es, im Fokus stehe jetzt die Entschädigung, die umgesetzt werden müsse.

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      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      Ich kann nur immer und immer wieder darauf hinweisen ( und tue dies seit Jahren schon ! ) – was, meines Erachtens, in jedem „RECHTSSTAAT“ und in jeder „RECHTSSTAATLICHEN GEMEINSCHAFT“ und „MENSCHENRECHTE ANERKENNENDEN GESELLSCHAFT“ selbstverständlich wäre:

      »Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollständige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »Sühne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »Entschädigung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apology and all that is part of that ! ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Apology" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).

      Ob das aber von der
      EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND
      und von der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als solche je akzeptiert wird bezweifele ich --- zumahl dieses Sachbuch nur in englischer Sprache erscheint und sich bisher niemand darum bemüht hat es ins Deutsche zu übersetzen um es einer breiten deutschen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies wäre, meines Erachtens, als ein Anfang, schon mal unbedingt notwendig.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen aussenparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.

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      Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Dierk Schäfer, Diplom Psychologe, in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog,

      @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/08/21/statisten-gesucht-fragt-helmut-jacob-in-seinem-blog/

      schreibt am 21. August 2011, bezüglich

      »Evangelische Kirche will „gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten“
      « – »Öffentlicher Akt am 11. September in Berlin«

      helmutjacob.over-blog.de/article-evangelische-kirche-will-gegenuber-den-ehemaligen-heimkindern-um-verzeihung-bitten-81419342.html

      Statisten gesucht?“ fragt Helmut Jacob in seinem Blog.

      Es geht um die Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) durch den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und den Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier. Sie haben das »Anliegen, gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten«. Das soll am 11. September um 15 Uhr in der Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, in Berlin geschehen.

      Nachdem den ehemaligen Heimkindern bereits am Runden Tisch weitgehend die Rolle von Statisten zugewiesen wurde, wäre es schade, wenn sie diese Rolle weiterspielen.

      Es gibt zwei Alternativen:

      1. Nicht hingehen und

      2. qualifiziert teilnehmen.

      Die Prügelnonne mitzunehmen, wäre aus zweierlei Gründen falsch. Die ist zum einen katholisch und zum andern symbolisiert sie, was alle ohnehin wissen. Hier geht es nicht um das vergangene, sondern um das aktuelle Unrecht der Entschädigungskarikatur.

      Wer die Entschuldigung qualifiziert ablehnen will, kann ganz zivilisiert mit Flugblättern und Transparenten deutlich machen, wie die ehemaligen Heimkinder durch den Runden Tisch und die Rolle der staatlichen und kirchlichen Vertreter zum zweiten Mal in ihren Lebensmöglichkeiten schändlich beeinträchtigt wurden. Wer das tut, muß damit rechnen, wegen Störung einer kirchlichen Veranstaltung nach draußen verwiesen zu werden. Besser ist es, man bleibt gleich vor der Kirche stehen.

      Das macht nichts, denn es müssen sich ja nicht alle vorzeitig outen. Einige müssen sich gedulden und an der Veranstaltung teilnehmen. Da die einladenden Herren wissen, daß sie sich nicht selber ent-schuldigen können, brauchen sie ein JA! Mein Votum: Geht hin und sagt unüberhörbar NEIN!

      Die Möglichkeit einen schriftlichen Kommentar DAZU abzugeben besteht DORT, in Dierk Schaefers Blog, ebenso.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Der evangelische Papst kommt nach Berlin ( 11 Tage früher als der katholische Papst )

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      Wer wird dem ev. Präses Nikolaus Schneider ( höchster Würdentrager der Evangelischen Kirche in Deutschland ) am So.11.09.2011 bei seinem Besuch in Berlin zujubeln ?

      Oder ihn und sein Gefolge verfluchen ?

      Traumhaft“ – [ Traumhafte Darstellung der Situation ehemaliger Heimkinder und Heuchelei ihrer Peiniger ] – @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/01/traumhaft/
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Der evangelische Papst kommt nach Berlin ( 11 Tage früher als der katholische Papst )

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      Ohne Strafe keine Vergebung, ohne Sühne keine Versöhnung

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      Vergebung ohne Geständnis und Gericht und ohne Sühne ist billige Gnade.“ ( DIETRICH BONHOEFFER, 1906-1945 ).

      Die Bibel und das Christentum nehmen Schuld, Sühne und Vergebung ganz ernst. [ ... ] Gott kann zwar, will aber nicht ohne Sühne versöhnen.“ ( Ansprache von ERZBISHOF LUDWIG SCHICK beim Aschermittwoch der Künstler, am 25. Februar 2009 in Nürnberg ).
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

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      In seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog ( Basis-URL
      dierkschaefer.wordpress.com/ ), schreibt der evangelische Pfarrer Dierk Schäfer am Donnerstag, 8. September 2011, um 15:02 Uhr:

      Eine Schlusstrichveranstaltung?

      Die EKD und federführend der Archivar, das Gedächtnis des Diakonischen Werkes der EKD, planen ganz offensichtlich [ am So. 11.09.2011 ] eine Harmonieveranstaltung in Berlin. Man will Vergebung und hat dafür ein Opfer gefunden. Diesem ehemaligen Heimkind ist die Rolle zudacht, die Sünden der kirchlichen Einrichtungen zu tragen. Mir als Theologen kommen natürlich biblische Parallelen in den Sinn. Doch man sollte diese Veranstaltung nicht überhöhen und nüchtern analysieren, was dort überhaupt nur geschehen soll und kann.

      Geplant ist, wie man nun weiß,

      1. »ein Vortrag von Prof. Dr. Jähnichen und eine Stellungnahme einer Betroffenen; dabei handelt es sich um Frau Djurovic, die als Mitglied am Runden Tisch Heimerziehung selbst in einer evangelischen Einrichtung lebte.« (Natürlich hat sie nicht als Mitglied des Runden Tisches im Heim gelebt. Man sieht an dieser grotesken Formulierung, daß der Archivar entweder mit heißer Nadel näht oder schlicht nachlässig ist, weil er die lästige Bagatelle möglichst schnell vom Tisch wischen will.)

      2. »Weil es notwendig ist, bei einer solchen Veranstaltung nicht nur wenigen Rednern zuzuhören, sondern Betroffene und Institutionenvertreter miteinander ins Gespräch zu bringen, schließt sich an den ersten, eher formalen Teil der Veranstaltung ein zweiter Teil für Aussprache und persönliche Begegnung an.«

      Da es sich um massive Interessengegensätze handelt, wäre es angemessen gewesen, neben einem (ich unterstelle) professionell, also unvoreingenommen arbeitenden Wissenschaftler zwei konträre Meinungen zu Wort kommen zu lassen, also auch jemanden, von dem man weiß, daß er nicht bereit ist, die Entschuldigung der Kirche zu akzeptieren, weil er die gegebenen Bedingungen nicht akzeptiert: die Arbeitsweise des Runden Tisches und seine Empfehlungen, auf die sich nun alle, außer den ehemaligen Heimkindern, erleichtert berufen.

      Doch das wäre wohl zu unbequem.

      Dabei wissen wir z.B. von Herrn Trost, daß nicht einmal diese Empfehlungen von allen Einrichtungen des Diakonischen Werkes umgesetzt werden. Keine Akteneinsicht, keine Hilfe bei der Suche nach Leidensgenossen – wenigstens wurde ihm kein Verständnis geheuchelt.

      Wie wäre es, wenn vor einem peinlichen Ritual die kirchlichen Einrichtungen erst einmal ihre Hausaufgaben machen? Das gilt auch für Aprath.

      Was können die ehemaligen Heimkinder nun tun?

      Es gab zwei Abstimmungen über die Ergebnisse des Runden Tisches. Mit Recht wurde eingewandt, sie seien nicht repräsentativ. Doch das waren die drei vereinzelten Heimkinder ohne Mandat am Runden Tisch noch weniger.

      Wer also zeigen will, was er vom Entschuldigungsbegehren der Kirche hält, der mache dies deutlich.

      Ich weiß, daß viele ehemalige Heimkinder an der Armutsgrenze leben, wobei ein gerüttelt Maß Schuld auf die förderliche Wirkung der Heimerziehung kommt. Wer also das Fahrgeld nicht aufbringen kann, der schicke sein Votum an Frau Djurovic. Ich halte sie für eine ehrliche Frau, die in ihrem Vortrag die Stellungnahmen ihrer Leidensgenossen nicht unterschlagen wird. Hoffentlich ist ihre Mailadresse noch aktuell: s.djurovic[a]t-online.de . Ich denke, durch ein solches Mandat wird Frau Djurovic ihre Aufgabe erleichtert.

      Wer aber an der Veranstaltung teilnehmen will, nehme ein Transparent mit oder klebe sich seine Meinung an die Brust: Vergebung? Und dann je nach Meinung JA! oder NEIN!

      Ich denke, „die Kirche“ sucht mit ihrem Entschuldigungsbegehren nur die Legitimation, nicht mehr leisten zu müssen, als die kärglichen Ergebnisse des Runden Tisches ihr auferlegen. Diese Legitimitätslücke können nur die ehemaligen Heimkinder füllen. Ob die das wollen, müssen sie selber wissen – und deutlich zum Ausdruck bringen.

      QUELLE: dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/08/eine-schlusstrichveranstaltung
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

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      Evangelische Kirche erwartet eine Protest-Demonstration am So. 11.09.2011 in Berlin.

      Längerer Artikel aus den Medien der Evangelischen Kirche @
      evangelisch.de/themen/religion/worte-finden-kirche-bittet-heimkinder-um-verzeihung48171

      Kurzer Auszug aus diesem Artikel:

      » „Es gibt ehemalige Heimkinder, für die es ganz wichtig ist, dass sich die Kirche entschuldigt“, sagt Djurovic. Für viele stehe aber die Frage nach Entschädigungen im Vordergrund. Auch am Sonntag wollen frühere Heimkinder vor der Friedrichstadtkirche dafür demonstrieren. So jedenfalls haben sie es im Internet angekündigt. Sie verlangen Entschädigungen, wie Staat und katholische Kirche sie in Irland und Österreich gezahlt haben, pro Person mehrere zehntausend Euro. «
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

      .
      Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant.

      [ formuliert am ]
      »10.09.2011«

      [ gemeint ist:
      die Veranstaltung in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin, am Sonntag, 11. September 2011
      ]

      Zur Show in der Friedenskirche in Berlin.

      Als größter Heimkinderverein in Deutschland sind wir nicht einmal zu dieser merkwürdigen Veranstaltung eingeladen worden. Das erinnert uns fatal an die Auslesegeschichte, die man schon beim RTH an den Tag gelegt hatte.

      Anscheinend sind nur solche Ehemalige willkommen, die auch ordentlich und brav den Mund halten können und ansonsten den Ablauf dieser "Entschuldigungsorgie" nicht stören wollen.
      Wie man im Vorfeld "HörenSagen" hörte, wurden ehemalige Heimkinder gezielt eingeladen.
      Dann, nach dem das geschehen ist, erklärte man die anwesende Öffentlichkeit zum Publikum. So etwas rockt ungemein! Es ist ja keine geschlossene Veranstaltung.

      Man möchte ihnen Ehemalige empfehlen, die bis zum heutigen Tag ihren Schmerz hinaus brüllen, da er unerträglich ist. Diese Menschen, die man als Kinder und Jugendliche bis aufs Blut gequält hatte, aber als Umsatzbringer der Heimträger und deren Kirchen höchst willkommen waren. Diese Kinder die man mit Zwangsarbeit, Prügel und Verachtung für ihr späteres Leben erzog, sollen nun mit in den Chor der Evangelen einstimmen. Sich sagen lassen wie schrecklich doch all das gewesen ist.
      Vielleicht auch noch wie es Frau Vollmer als evangelisches Kirchenmitglied und Vikarin so schön ausdrückte: Es war der Zeitgeist! – Ausgerechnet diese Kirche deren Mitglied Frau Vollmer ist, die alles, aber auch alles, im Schulterschluss mit den Nachfolgern der Täterorganisationen am RTH daransetzte zu verniedlichen und schön zu sprechen, stellt sich nun hin und will die Vergangenheit ad Akta schieben.

      Nach wie vor stehen wir, der VEH, solchen theoretischen Lippenbekenntnissveranstaltungen höchst skeptisch gegenüber. Wenn sie dann auch noch an einem nicht gerade neutralen Ort stattfinden, ist bei einigen Heimkindern geradezu Widerwille angesagt. Sie stören sich daran, dass es in einer Kirche stattfindet.

      Eine neutrale Alternative war anscheinend gar nicht vorgesehen. Ein sakraler Tatsch musste wohl her.
      Da rollen im Gewölbe die gesprochenen, nach Verzeihung heischende Worte, anders. Da ist etwas hallendes, gar geistliches im Sinn oder Unsinn solch eines Vergangenheitsbewältigungstreffens.
      Eine Ehrfurcht gebietende Veranstaltung soll es natürlich auch sein. Vielleicht auch eine Verklärung, ja eine Heimholung durch den heutigen Klerus, „der doch ganz anders als der damalige ist.“

      Wie man sicherlich annehmen kann, sind viele Ehemalige – aus beiden Konfessionen – nach ihren fürchterlichen Erfahrungen und Erlebnissen ausgetreten. Nun sollen sie wieder in einer Kirche zusammen kommen, den Mund halten und zuhören was die Nachfolger der ehemaligen Täter da von sich geben.

      Als sich die evangelische Kirche zu Beginn der im Versuch stecken gebliebenen Aufarbeitung der unglaublichen Menschenrechtsverbrechen an den Kindern und Jugendlichen ertappt sah, hagelt es eine Entschuldigung nach der anderen. Man mag sie nicht mehr hören. Und jetzt auch noch diese unsägliche, wohl krönende Veranstaltung, die allem Anschein nach einen Schlussstrich unter die – nicht mal im Ansatz aufgeklärte und aufgearbeitete Vergangenheit setzen soll.

      Ein Hohn für all die Heimkinder, die sehr wohl noch einiges zu den Praktiken und dem was man ihnen angetan hat zu sagen hätten. Das reicht noch für das nächste Jahrzehnt!
      Die Fragen die sie noch haben, scheinen immer mehr uninteressant zu werden.
      Besonders die eine Frage: Wo sind die Heimakten geblieben?
      Die evangelischen Kirchenoberen und ihre Talarangestellten scheinen da reihenweise einen Hörsturz nach dem anderen zu bekommen. Sie verweisen auf die staatlichen Jugendbehörden und haben nicht einmal, abgesehen von ein paar wenigen Fällen, ihre Hilfe bei der unterstützenden Suche angeboten.
      Das ist wohl tätige Nächstenliebe auf Lutherisch!

      Weiterhin fehlt die öffentliche und uneingeschränkte Bereitstellung von Archivmaterial, um die ungeheuerlichen Verbrechen die man unschuldigen Kindern und Jugendlichen angetan hat beim Namen zu nennen.

      Hier und da werden Büchlein und Jubiläumsfestschriften gedruckt, in denen die furchtbaren und eklatanten Menschenrechtsverletzungen keinen Platz haben. Da lobt man sich über die Jahrzehnte hinweg und vergisst wohlweislich sich an die eigene praktizierte schwärzeste Pädagogik zu erinnern. Und wenn man sich dann noch an die 10 Gebote erinnert; von wegen ... kein falsches Zeugnis ablegen... dann weiß man über die Verlogenheit der Prediger im Namen des Herrn Bescheid.
      Man wühlt wohl nicht gern im eigene Dreckhaufen. Es könnte ja schmutzige Finger geben.

      Ab und an wird stolz von den evangelischen Kirchenchefs verkündet, dass Wissenschaftler, die zudem manchmal auch noch zur eigenen Fraktion gehören, Dokumentationen gefertigt haben. Diese seien zu loben! Vorausgesetzt, dass es denn auch mit der eigenen Sichtweise über eigene Wahrheit übereinstimmt.

      Der VEH fordert als größter Heimkinderverein dazu auf mit den unsäglichen Lippenbekenntnissen aufzuhören und endlich Taten folgen zu lassen!

      Viele Heimkinder leben am Existenzminimum. Ihnen helfen keine kirchlichen Veranstaltungen und keine kirchlichen Segnungen aus dem Handgelenk heraus.

      Das angetane Unrecht ist, wenn überhaupt, nicht mit noch so schönen Worten gut zu machen.
      Unsere ehemaligen Heimkinder erwarten eine umgehende unbürokratische Soforthilfe. Es muss Schluss sein mit den Verzögerungstaktiken! Wir fordern, wie bei den "Rettungsschirmen für marode Euroländer" – die ja auch nicht erst lange verhandelt wurden, sofortigen Vollzug in der Heimkinder-Soforthilfe.

      Weiterhin mahnen wir ein tatsächliche Entschädigung an, die nicht aus dem geplanten 120 Millionenfonds stammt, da dieser Fonds eine, von uns eingeforderte Entschädigungsrente nicht entsprechen kann.
      Wir betonen zum wiederholten Mal: Wir wollen eine Heimkinderentschädigungsrente in Höhe von monatlich 300 €, oder eine Einmalzahlung von 54.000 €. Nicht mehr und nicht weniger!

      Der Vorstand des Vereins ehemaliger Heimkinder e. V.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........?

      .
      Ehemaliges Heimkind, Rolf Breitfeld, lehnt „Bitte um Vergebung“ der Evangelischen Kirche in Deutschland für das ihm zugefügte Unrecht und Leid ab.


      Sonntag Nachmittag, 11. September 2011 [ mitteleuropäische Zeit / MEZ / CET ]

      Betreffend derVeranstaltungder
      EKD und der DIAKONIE
      in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin.

      Ich nehme Eure Entschuldigung nicht an denn sie ist nicht ehrlich.

      Mein Elend begann 1964 mit der Diakonie in Neumünster und endete in einem ehemaligen KZ in Glückstadt.

      Wie sieht denn Eure christliche Nächstenliebe aus?
      Ich sehe hier nur einen knallhart profitorientierten Wirtschaftsbetrieb, geleitet von Funktionären.

      Heimopfer haben in den 50er-70er Jahren in der Obhut von Christenmenschen Zwangsarbeit, Prügel und Isolationshaft erlitten. Bildung und Ausbildung wurden ihnen verwehrt. Das hatte für die Heimopfer ein Leben an der untersten Stufe der sozialen Leiter zur Folge.

      Ihr habt hunderte von Millionen an uns verdient und wollt Euch mit 20 Millionen, die größtenteils wieder in Eurem eigenem System versickern werden, aus der Affäre ziehen.

      Uns dies jetzt als Wohltat verkaufen zu wollen ist dreist.

      An einer korrekten Regulierung der von Euch im großen Stile mitverursachten Schäden scheint Ihr aber nicht interessiert zu sein.

      Die Front der Rechtsnachfolger der damaligen Täter, darunter auch die Diakonie, hat die Anerkennung belegbarer Menschenrechtsverletzungen im Endbericht des Runder Tisch Heimerziehung systematisch verhindert.
      Dies geschah in Komplizenschaft mit der Moderatorin Frau Antje Vollmer, einer ehemaligen evangelischen Pastorin.

      Die Kirchen und somit die Diakonie hätten als selbsternannte oberste Wächter über Moral und Tugend doch auf die Einrede der Verjährung verzichten können.

      Ihr seid einfach nur eklig in Eurer Selbstgefälligkeit.
      Wie weit wollt Ihr Euch noch von Eurem Gott entfernen?

      Rolf Breitfeld, 030/7824805
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........?

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      Neben den diesbezüglichen gestrigen NACHRICHTEN des MDR-aktuell @ mdr.de/nachrichten/heimkinder106.html ( vom Spätnachmittag So. 11.09.2011 ) gibt es auch noch einen anderen NACHRICHTEN-Bericht, der mehr den aktuellen Tatsachen entspricht:

      Auf dem
      ZDF-heute.de NACHRICHTEN-portal @
      heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8350562,00.html wird am 11.09.2011 in einem Artikel mit der Überschrift »"Schuldig vor Gott und den Menschen"« - »Evangelische Kirche bittet Heimkinder um Verzeihung« im letzten Absatz, betreffend dieser „VERANSTALTING“, berichtet:

      Mehrere ehemalige Heimkinder hatten die VERANSTALTUNG DER EVANGELISCHEN KIRCHE unter Protestrufen verlassen. Sie warfen der Kirche eine Relativierung des Unrechts in den Heimen vor. Der 57-jährige Göttinger Udo Trost sagte, solange er bei seinen Versuchen, seine eigenes Schicksal zu erforschen, noch abgewimmelt werde, sei die öffentliche Bitte um Entschuldigung "eine Schaufensterveranstaltung". [ DOMRADIO.DE: Wie andere Heimkinder auch forderte Trost eine Entschädigung. ]

      Nur DOMRADIO.DE reproduzierte diesen Abschnitt ( @ domradio.de/aktuell/76358/kirche-und-diakonie-sind-schuldig-geworden.html ).
      In keiner anderen online Zeitung wird von Protesten seitens der Heimkinder berichtet. Die meisten Zeitungen beschränken sich auf fünf bis sechs Zeilen und auf eine Erwähnung, dass DIE „VERANSTALTUNG“ DER EVANGELISCHEN KIRCHE STATTGEFUNDEN HAT und reden von der „damaligen Heimerziehung“, worin sie dann auch die „damalige Heimerziehung“ in der DDR mit einbeziehen. Das ist alles.



      AUS MEINER SICHT: Rede in der Friedrichsstadtkirche in Berlin am 11. September 2011 anlässlich der VeranstaltungBilanz und Verantwortung - Evangelische Heimerziehung von 1945 bis 1975

      SONJA DJUROVIC

      11. September 2011

      wiedergegeben @
      ekd.de/vortraege/2011/78069.html ( diese Rede ist sehr lang ).
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!
      EKD entschuldigt sich bei Heimkindern

      Erstellt 11.09.11, 20:18h
      Bis in die 70er Jahre hinein wurden Kinder in Heimen der beiden großen Kirchen und des Diakonischen Werkes misshandelt und zum Teil sexuell missbraucht. Jetzt bitten EKD und Diakonisches Werk um Verzeihung.
      Nikolaus Schneider
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      Der kommissarische EKD-Vorsitzende Nikolaus Schneider. (Bild: dpa)
      BERLIN - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Diakonische Werk haben ehemalige Heimkinder um Verzeihung für Leid und Unrecht gebeten. EKD-Präses Nikolaus Schneider und Oberkirchenrat Johannes Stockmeier vom Diakonischen Werk sprachen am Sonntag in Berlin von einem „Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren“. Damit erkennen beide Institutionen nach eigenen Aussagen „das schwere Leid an, das Kinder und Jugendliche auch in den Heimen in evangelischer Trägerschaft erfahren haben.“

      Viele Heimkinder in der Bundesrepublik und der DDR waren bis in die siebziger oder achtziger Jahre Prügel, Demütigungen und sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Die Heime wurden von unterschiedlichen Institutionen getragen, nicht nur von der Kirche. Experten gehen von schätzungsweise 800 000 Heimkindern in Westdeutschland (1945 bis 1975) und 120 000 Heimkindern in der DDR (1945 bis 1989) aus.

      Schneider sagte, der an diesem Sonntag begonnene Prozess der Aufarbeitung sei auch ein Ausdruck dessen, „dass wir unser Versagen erkannt haben“. Die Bitte um Verzeihung für das Leid der Heimkinder ist ein Ergebnis des Runden Tisches Heimerziehung, der 2010 Vorschläge zur Aufarbeitung erarbeitet hatte. Der Tisch hatte sich unter anderem auf die Einrichtung einer Stiftung verständigt, die vom Bund, den westdeutschen Bundesländern und den beiden großen christlichen Kirchen mit insgesamt 120 Millionen Euro ausgestattet wird. Das Geld soll an Hunderttausende ehemalige Heimkinder fließen, die bis in die 70-er Jahre hinein geschlagen, schikaniert und zum Teil sexuell missbraucht wurden. Zudem mussten sie oft schwere körperliche Arbeiten leisten, für die sie nur minimal entlohnt wurden.

      „Für immer eingeprägt“

      Auf der Veranstaltung sprach auch das ehemalige Heimkind Sonja Djurovic. Die schlimme Zeit habe sich bei ihr „für immer eingeprägt, wie sonst nichts in meinem Leben“. Verzeihung müsse wachsen, das geschehe nicht von heute auf morgen, betonte sie. Dennoch habe die evangelische Kirche und die Diakonie ein schweres Erbe übernommen und stehe in der Verantwortung. Djurovic war in der Zeit von 1964 bis 1968 in einem Mädchenerziehungsheim in Bayern unter der Trägerschaft des Diakonissen Mutterhauses Hensoltshöhe in Gunzenhausen untergebracht. Die Zustände dort seien manchmal schlimmer gewesen als in den Zuchthäusern der damaligen Zeit, sagte sie. „Wie würden sie sich fühlen, wenn Ihnen all dies geschehen wäre“, fragte sie die Kirchenvertreter.

      Im Anschluss an ihre Rede rief sie zu einer Schweigeminute für die Opfer auf, die während und nach ihrer Heimentlassung nicht mehr zurechtgekommen und „an den Folgen der Erziehung gestorben“ seien. Sichtlich bewegt bedankte sich Präses Schneider bei Djurovic. „Ich verneige mich vor ihrer Größe und danke für ihre Gesprächsbereitschaft“, sagte er.

      Vor und während der Veranstaltung hatten Betroffene auf dem Gendarmenmarkt mit Plakaten protestiert und unter anderem eine Entschädigung gefordert. Der Fonds vergeben nur Mittel für Therapien, kritisierte etwa Udo Trost aus Göttingen. „Warum sollten wir nach den Erfahrungen in unserer Kindheit vertrauen?“, fragte er. Die Berliner Regionalgruppe Ehemaliger Heimkinder begrüßte zwar die Bitte um Verzeihung. Man sei aber zugleich enttäuscht, dass die zentralen Forderungen der Heimkinder aber abgelehnt worden seien. „Damit ist das Schuldbekenntnis zu einem reinen Lippenbekenntnis herabgewürdigt“, hieß es in einer Erklärung. Während der Veranstaltung verließen außerdem mehrere ehemalige Heimkinder wütend die Kirche. (dpa)


      Quelle : ksta.de
      Evangelische Kirche bittet Ex-Heimkinder um Verzeihung
      EKD-Chef Schneider bekennt "Versagen" bei Heimerziehung

      Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ehemalige Heimkinder um Verzeihung für erlittenes Leid und Unrecht in kirchlichen Einrichtungen gebeten. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier in Berlin zum "Versagen" der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren.

      "Es beschämt uns, dass die Atmosphäre in evangelischen Heimen oft nicht vom Geist christlicher Liebe geprägt war", heißt es in der Erklärung. "Damit sind Kirche und Diakonie schuldig geworden." Im Namen der EKD und der Diakonie bitte er "die betroffenen Heimkinder für das in evangelischen Heimen erfahrene Leid um Verzeihung", erklärte Schneider auf einer Veranstaltung in Berlin.

      In den Nachkriegsjahren sei in evangelischen Heimen "nicht selten" Gewalt als erzieherisches Mittel angewandt worden, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. "Kinder und Jugendliche wurden oft mit dem Ziel, ihren Willen zu brechen, auf menschenunwürdige Weise erniedrigt." Es habe Fälle von sexueller Gewalt gegeben. An menschlicher Wärme habe es gefehlt, die religiöse Erziehung sei oft mit Zwang verbunden gewesen. Die Kinder seien "dadurch für ihr ganzes Leben geprägt" worden.

      Der Ratsvorsitzende und der Diakoniechef betonten, dass sie den begonnenen Weg der Aufarbeitung und des Dialogs mit den ehemaligen Heimkindern weitergehen wollen. Dabei solle es auch um "angemessene Hilfen und materielle Unterstützung" gehen. "Dabei sind wir uns bewusst, dass materielle Hilfen lindern und befrieden, aber verlorene Lebenschancen nicht wieder gut machen können", erklärten die Kirchenmänner. Mit der öffentlichen Bitte um Verzeihung erkennten EKD und Diakonie "das schwere Leid an, das Kinder und Jugendliche auch in den Heimen in evangelischer Trägerschaft erfahren haben", hieß es in der Erklärung.

      Der Runde Tisch Heimerziehung hatte in seinem Abschlussbericht vom Dezember 2010 unter anderem die Errichtung eines Fonds für Folgeschäden und Rentenersatzleistungen in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro vorgeschlagen, aus dem Opfern der Heimerziehung in Deutschland in den 50er und 60er Jahren schnell und unbürokratisch geholfen werden soll. Bund, Länder und Kirchen beteiligen sich je zu einem Drittel an dem Fonds.

      Die Höhe der Entschädigung soll je nach Einzelfall berechnet werden. Zahlreiche Opfer hatten sich mit der Regelung unzufrieden gezeigt und kündigten Klagen an, um lebenslange Renten zu erhalten. Rund 700.000 bis 800.000 Mädchen und Jungen lebten in den 50er und 60er Jahren in Heimen in der Bundesrepublik.

      erschienen am 11.09.2011

      Quelle : Freie Presse

      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........?

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      Ich möchte jetzt auch noch unbedingt auf den hervorragenden LESERBRIEF von Heidi Dettinger, Schriftführerin des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) vom 12.09.2011 - 12:59 Uhr aufmerksam machen:
      net-tribune.de/nt/node/56300/news/Update-Evangelische-Kirche-entschuldigt-sich-bei-Heimkindern/site/1 ( dort bitte ein klein wenig runter scrollen ).

      HeidiD am 12.09.2011 - 12:59 Uhr:

      In den Heimen der evangelische Kirche wurden wir
      - gefoltert
      - vergewaltigt
      - verhöhnt
      - gedemütigt
      - ausgebeutet

      Man hat uns
      - "zwangsernährt" mit unserem eigenen Erbrochenem
      - unterernährt
      - Schlaf entzogen
      - politisch und religiös indoktriniert
      - eingesperrt und isoliert

      Obendrein bekamen wir
      - keinen Hauch von Liebe oder Zuneigung
      - keine bis kaum Schulbildung
      - kaum eine qualifizierte Berufsausbildung

      Wir bekamen
      - keinen Lohn, für die Zwangs- und Kinderarbeit, die wir jahrelang leisteten
      - keine Renteneinzahlungen für unsere Arbeit
      - nicht einmal eine vernünftige Krankenversicherung

      Und als wir anfingen, alt, krank, müde, oftmals in Armut und Einsamkeit lebend, anfingen, uns zu organisieren, die Täter von damals anzuklagen, Entschädigung, Rentenzahlungen, gestohlenen Lohn einzufordern - da fiel der Kirche ersteinmal nichts besseres ein, als alles abzustreiten.

      Am "Runden Tisch" taten die Vertreter eben dieser Kirche alles in ihrer Macht stehende, um akzeptable Entschädigungszahlungen zu vermeiden, Aufarbeitung unseres Schicksals zu torpedieren, Worte wie "Zwangsarbeit" und "systematisches Unrecht" aus allen Texten zu radieren. Selbige Vertreter (z.T. selbst Juristen!) setzten sich damit durch, die Vertreter der Überlebenden ihrer Höllen - genannt "Heime" - ohne rechtlichen Beistand in den Verhandlungen zu lassen. Sie strengten sich geradezu an, die Ehemaligen, die ihnen wieder einmal - nun am RTH - ausgeliefert waren, über den Tisch zu ziehen... Das ganze Schauspiel ist erst im Dezember letzten Jahres mit der absolut unwürdigen, widerlichen, ekelhaften Erpressung, die später "Abstimmung" heißen sollte, zu Ende gegangen!

      Und nun, nicht mal ein Jahr danach, wird in Berlin dieser Entschuldigung-Zirkus aufgezogen...

      Meint Ihr denn, wir seien dumm und taub und blind?
      Meint Ihr denn, wir lebten noch im Mittlealter?
      Meint Ihr denn, wir haben auf diese Hand gewartet, die uns erst missbraucht und prügelt, dann über den Tisch zieht und nun in scheinheiliger Geste um Entschuldigung bittet?

      Gebt uns was unser ist: Unseren Lohn! Unsere Renten! Und für das, was Ihr nicht zurückgeben könnt, zahlt eine Entschädigung, die diesen Namen verdient und uns gerecht wird.

      Dann - aber auch nur dann - werden wir vielleicht noch einmal über eine Entschuldigung reden!
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!
      den lohn können nur die firmen von damals zahlen
      und das waren nicht gerade unbekannte firmen
      da aber die heutige politik von den spenden der grossen firmen lebt,fasst alle,auser die linken
      vermute ich,dass das leid der ehemaligen heimkinder nicht beachtet wird

      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........?

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      Sollen diejenigen ehemaligen Heimkinder, die von evangelisch indoktrinierten Peinigern und im Namen dieser KIRCHE – der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND – und ihrer Ideology misshandelt und missbraucht und ausgebeutet wurden dieser Kirche vergeben und wie von IHR aufgefordert einen Schlußstrich unter das ihnen zugefügte Unrecht und Leid ziehen ohne dafür „angemessen entschädigt“ zu werden ?


      Offener Brief des evangelischen Pfarrers Dierk Schaefer
      ( Diplom-Psychologe ) an den Ratsvorsitzenden der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND, Präses Nikolaus Schneider --- in Dierk Schaefers Blog, am Dienstag, 13. September 2011

      @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/13/das-war-spitze-herr-ratsvorsitzender/

      Das war Spitze, Herr Ratsvorsitzender!

      Das war wirklich Spitze!

      Sie haben handwerklich gekonnt meisterhaft den Schlußstrich gezogen. Ich bin stolz auf Sie.

      Die evangelische Kirche ist die des Wortes. Mögen sich Ihre katholischen Kollegen auch in Zerknirschung theatralisch vor dem Altar niederwerfen – nur Gott kann ihnen dabei ins Gesicht schauen. Sie aber bekennen aufrecht, man könnte sagen, mit offenem Visier, die Schuld der Väter (und Mütter), die in den Heimen ein fürchterliches Regiment gehalten haben. Das hat schon Stil!

      Zudem haben Sie dem Feldgottesdienst nach gewonnenen Schlacht ein neues Gesicht verliehen: Das Gesicht der Demut: „Wir schämen uns!“ Damit haben Sie die Taktik der Schadensbegrenzung auf die Spitze getrieben und den Ehrenschild unserer Kirche wieder blank geputzt, so daß wir vor der Welt wieder, wenn auch als Sünder, so doch gerechtfertigt dastehen. Selbstgerechtfertigt zwar, doch zumindest hier auf Erden kommt das bei vielen gut an, was schert uns Gott?

      Sie haben es auch gekonnt geschafft, lauter Kautelen in Ihre Entschuldung einfließen zu lassen. Da wurde der Zeitgeist wieder einmal angesprochen, die widrigen Umstände – und schließlich waren es ja immer nur Fälle, einige, die häufig, vielfach so gelitten haben, daß esengagierten Mitarbeitenden [zwar] gelang, eine Atmosphäre der Warmherzigkeit herzustellen, [es aber dennoch] kein Ausgleich für die Mängel [war], unter denen Kinder und Jugendliche litten. So haben Sie es verstanden, sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender, von einem Abschnitt zum andern aus der Weise, den Willen der Kinder zu brechen, nämlich oft auf menschenunwürdige Weise , schlichte Mängel zu machen.

      Und ganz fulminant der Schluß Ihrer Rede vor der Bitte um Entlastung. Der Prozess der Aufarbeitung und die Suche nach einem angemessenen Umgang mit dem erfahrenen Leid sind Ausdruck dessen, dass wir unser Versagen erkennen. Quod erat demonstrandum! Genau das war zu beweisen – und Sie haben es für unsere Kirche glänzend inszeniert.

      Wenn ich von einer neuen Form des Feldgottesdienstes nach gewonnener Schlacht spreche, muß ich auch das Schlachtfeld beschreiben – schon zur Ehre der Gefallenen. Das Schlachtfeld war der Runde Tisch. Hier hatten Staat und Kirche ihre Bataillone aufgestellt; bestens ausgerüstet, denn im Unterschied zur Heimszene wurde kein schlecht ausgebildetes und unterbezahltes Personal eingesetzt. Für die Schwächung der Gegenseite hatten bereits die Familienministerin und der VeH, gesorgt, da hätte es einer Frau Vollmer nicht mehr bedurft [ Warum Dierk Schäfer, jedoch, hier an dieser Stelle, meint, dass ausgerechnet der VEH unsere Position geschwächt haben soll, weiß nur er selbst. MM ]. Ihren Bataillonen standen drei unbedarfte ehemalige Heimkinder gegenüber, schlecht ausgerüstet und nicht bezahlt. Dazu auch in Verhandlungstaktik völlig unerfahren. Hier ist Ihnen und den Ihren wieder ein Novum gelungen. Sie benutzten das Schlachtfeld zur Deckung. Darauf muß man erst einmal kommen. Vor der Schlacht hieß es: Wir wollen den Ergebnissen nicht vorgreifen. Nach der Schlacht konnten Sie auf die Ergebnisse verweisen, ohne das gewonnene Terrain benennen zu müssen. Die gewonnene Schlacht hilft auch zu verdecken, daß Entschuldung für Mißhandlung und Mißbrauch von Kindern in den USA, in Irland und in Österreich ganz anders aussieht. Mögen andere zahlen, wir sparen lieber und reden nicht davon. Was jetzt noch kommt, sind kleine Scharmützel, die Ihre nachgeordneten Einrichtungen schon jetzt, manchmal, oft, nicht selten, ausfechten und gewinnen. Den Rest besorgen Bürokratie und Zeit – und ein paar Brosamen werden für die armen Kinder auch noch unter den Tisch fallen und die tätige Reue belegen.

      Zur Inszenierung gehören die Begleitumstände. Menschen haben einen unterschiedlichen Medienwert. Ist der medienträchtige Skandal erst einmal vom Tisch (dafür hatte der Runde Tisch gesorgt und die inflationären Betroffenheitsbekundungen im Vorfeld), dann zählt fast nur noch der gesellschaftliche Rang. Was ein Professor in seinem Fachvortrag sagt (den Vortrag habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen), was ein unbedarftes ehemaliges Heimkind vorträgt, ist durch ihren Rück-Blick medientechnisch längst verbraucht, hat aber dazu gedient, das Schlachtfeld durch den historischen Nebelschleier zu tarnen. Was jedoch „die Kirche“ in Person ihres Ratsvorsitzenden nun hochoffiziell verkündet, das, fast nur das kommt in die Medien, wenn auch nur noch in die zweite Reihe.

      Und dann der Termin im Medienschatten von nine-eleven. Andererseits aber haben Sie dem nächsten Medienschatten vorgegriffen. Elf Tage später kommt ein größerer Publikums- und Medienmagnet nach Deutschland. Gemessen daran waren Sie nur das Vorprogramm.


      Ich habe die in Dierk Schäfers Beitrag von ihm verwendete Formatierung, Hervorhebungen und Zitate genau beibehalten in dieser meiner Wiedergabe seines Offenen Briefes an Präses Nikolaus Schneider.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Evangelische Kirche will gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........?

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      hpdHumanistischer Pressedienst
      13 Sep 2011 - 11:30 Nr. 11947

      Heimkinder

      Deutschland Deine Kinder (9)


      BERLIN. (hpd) EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung. Das christlich geprägte Versöhnungsritual brachte die Opfer systematischen Unrechts jedoch erneut in Verstrickung. Versöhnung ist ein seltenes Ereignis, so der Psychotraumatologe Prof. Dr. Günter Seidler.

      Am 11. Sept. 2011 fand im Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin eine Veranstaltung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Bundesverbandes der Diakonie statt. Thema war „Evangelische Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren. Bilanz und Verantwortung.“

      [ WEITERLESEN IM ORIGINAL @ hpd.de/node/11947?page=0,0 ( Ein 2-seitiger Artikel mit vielen Fotos ) ]


      Dierk Schäfer meint dazu in seinem Blog, dem Dierk Schafers Blog @
      dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/13/diese-kompetente-und-faire-berichterstattung-%e2%80%a6/ »Diese kompetente und faire Berichterstattung … ...hätte ich mir auch von anderen Medien gewünscht.«
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!