So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

    Es gibt 88 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Steffi.

      So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus ! --- »Fondsumsetzung«

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      Vielleicht hilft ja folgendes – die Erklärungen in WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde_(Deutschland) ( was die aktuelle Gesamtzahl - ungefähr 11.250 - der Gemeinden / Kommunen betrifft ) – dem einen oder anderen Betroffenen unter den Ehemaligen Heimkinder in WEST UND OST sich darüber bewußt zu sein wie viele individuelleKommunen“ / „Kommunale Verwaltungenes insgesamt in der Bundesrepublik Deutschland gibt und an welche GESETZE ODERANWEISUNGEN VON OBEN“ / „VERWALTUNGSANORDNUNGEN“ – in einem bestimmten Fall, z.B. in Zusamenhang mit der »Fondsumsetzung«, sprich „ALMOSEN-VERTEILUNG AN EHEMALIGE HEIMKINDER“ – ( von einem „Oberbefehlshaber“ oder einer „Oberbefehlshaberin“ des Bundes oder der Kirchen !? ), diese gebunden sind.

      WER also kann all diesen ungefähr 11.250 Gemeinden / Kommunen WAS vorschreiben ?
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus ! --- »Fondsumsetzung«

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      LAST BUT NOT LEAST --- UNBEDINGT BEACHTEN.

      [ »zuma« sagte, bzw. schrieb anderswo: ]
      Sollte jemand schon Fondsleistungen erhalten haben oder es erfolgt gerade:
      1. Diese unbedingt beim Sozialamt angeben, vielleicht gleich mit dem Amtsleiter, Dezernenten oder Bürgermeister reden und auf die bevorstehenden Anweisung zur Nichtanrechnung verweisen. Mit etwas Glück zeigt man Verständnis und wartet die angekündigte Anweisung ab, ohne die Leistungen zu kürzen oder einzustellen.

      Wenn es bereits soweit ist, kann es schon richtig zu spät sein. Man MUSS unbedingt folgendermaßen vorgehen:
      • Erst gehe man zum Sozialamt/Arbeitsamt.
      • Dann lasse man sich die Zusage, dass das Geld NICHT angerechnet wird, schriftlich geben.
      • Danach gehe man zur Anlaufstelle und beantrage den Rentenausgleich, wenn man so will!
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      BERATUNGSSTELLE

      Entschuldigung statt Entschädigung
      Trauma der Heimerziehung überwinden

      Harte Arbeit als moderne Sklaven, Freiheitsentzug, Prügelstrafen – lang ist der Katalog der Misshandlungen in der Historie deutscher Kinderheime, und er hat in den Jahren von 1949 bis 1975 tiefe Spuren in den Seelen vieler der damaligen Heimkinder hinterlassen. 700 000 bis 800 000 Kinder wurden in diesem Zeitraum in Heimen der alten Bundesländer erzogen. Parallel zum von Bund, den Bundesländern und Kirchen geschaffenen „Fonds Heimerziehung“ haben Landkreise und kreisfreie Städte Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet, über die traumatisierte ehemalige Heimkinder an Leistungen aus dem 120-Millionen-Euro-Fonds des Bundesfamilienministeriums kommen können. Für die Zöglinge aus DDR-Heimen gibt es eigene Töpfe.

      Frieslands Erste Kreisrätin Silke Vogelbusch und der Leiter des Fachbereiches Soziales und Senioren, Stefan Wiese, stellten gestern die Soziologin Karin Schulz als Ansprechpartnerin für Betroffene in Friesland vor. Schulz, als Schulsozialarbeiterin des Landkreises bereits bekannt, hat ihre Arbeit am 1. März aufgenommen und bereits mit sieben Betroffenen intensive Gespräche geführt. „Ich bin zu diesen Gesprächen mit unglaublich offenen Armen aufgenommen worden“, berichtete sie. Dabei sei es ihr wichtig, dass man nicht von Entschädigung sondern von einer Entschuldigung spreche. Wer in Friesland lebe und im Heim traumatisiert worden sei, könne sich bei ihr melden.

      Primär gehe es darum, woher genau die Traumatisierung stamme und welcher Bedarf daraus resultiere. Vieles könnten und sollten die Kommunen oder die Rentenversicherung mit ihren Instrumenten leisten, gegebenenfalls wende man sich auch an die Fondsverwaltung in Köln, um die Bewilligung von Leistungen zu empfehlen. Darüber hinaus bietet Karin Schulz auch einfach das Gespräch an. „Viele Betroffene haben ein ganzes Leben lang nicht über ihre Schrecken sprechen können“, berichtet sie.

      Quelle: Wochenblatt online

      So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

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      ALMOSEN ANTRAGSFORMULAR FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER

      Das offizielle in den vom STAAT und den KIRCHEN Anfang des Jahres 2012 eingerichteten »„Hilfsfonds-Heimerziehung“ Anlauf- und Beratungsstellen« verwendete ANTRAGSFORMULAR

      dass von den Anlauf- und Beratungsstellen

      »Vereinbarung über Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975« genannt wird

      und dass von Betroffenen als

      »Hilfsfonds-Heimerziehung-Antragsformular mit Verzichtserklärung« bezeichnet wird

      @
      http://data7.blog.de/media/929/6359929_cd2b4bc5e2_d.pdf

      Hier an dieser Stelle ( siehe angegebenen Link ) kann jeder jederzeit dieses ANTRAGSFORMULAR von jedem Komputer aus hochladen ohne registriert oder angemeldet zu sein --- und ohne Voraussetzung einer Mitgliedschaft irgendwo.

      Jeder der sich dazu entschließt solch einen Antrag zu stellen und diese Verzichtserklärung zu unterschreiben, sollte aber auch unbedingt folgenden Rat beachten

      »Bevor Sie eine Beratungs- bzw. Anlaufstelle aufsuchen«

      »Und - bevor Sie eine Beratungsstelle aufsuchen«

      @ http://veh-ev-informationen.blog.de/ ( auch an vielen, vielen anderen Stellen im Internet zu finden und weitestgehend per Rundmail verbreitet ).
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

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      FONDSUMSETZUNG – Berliner Anlauf- und Beratungstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder --- Hilfsfonds-Antragsprozeduren ( als Beispiel ).


      Berliner Anlauf- und Beratungstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder

      Nachweise die ehemalige Heimkinder erbringen müssen, zumindest bei der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle, wenn sie einen Antrag auf Leistungen aus dem „Hilfsfonds Heimerziehung-WEST“ oder auch dem „Hilfsfonds Heimerziehung-OST“ stellen.

      @ http://www.abeh-berlin.de/

      Die Angebote der am 19.01.2012 eröffneten Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder richten sich an Betroffene mit Wohnsitz in Berlin, die in der Heimerziehung der BRD von 1949-1975 oder in der Heimerziehung DDR von 1945-1989 Unrecht und Leid erfahren haben.

      Wir beraten Sie zu Leistungen über
      den http://www.fonds-heimerziehung.de/ und entwickeln darüber hinaus in Kooperation mit Betroffenen spezifische Angebote für ehemalige Heimkinder, die in Berlin wohnen.

      Träger der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle ist die http://www.gska-berlin.de/.

      @ http://www.abeh-berlin.de/beratungsangebot/nachweis-der-anspruchsberechtigung/

      Nachweise

      Für die Beantragung von Sachleistungen aus dem Fonds für heute noch bestehende Folgeschäden sind:

      1. Nachweise, die Ihre Unterbringung im Heim belegen, erforderlich. Die MitarbeiterInnen der Beratungsstelle unterstützen Sie bei der Aktenrecherche bei Jugendämtern, Einwohnermeldeämtern und Heimen, sowie bei Caritas und Diakonie.

      2. Außerdem ist eine glaubhafte Begründung für heute noch bestehende Folgeschäden erforderlich. Diese können z.B. aus den Heimunterlagen hervorgehen, durch die Bestätigung durch Zeitzeugen oder ärztliche, sozialpädagogische bzw. psychotherapeutische Gutachten/Atteste. Eine Schweigepflichtentbindung gegenüber Ihren Ärzten und Therapeuten ist hierfür nicht erforderlich, denn Sie können die benötigten Unterlagen selbst vorlegen. Auf der Suche nach Zeitzeugen können Ihnen andere betroffene ehemalige Heimkinder behilflich sein. Sie können unter der Rubrik "http://www.abeh-berlin.de/beratungsstelle/experten-aus-erfahrung/" Kontaktadressen finden.

      Für die Beantragung von Leistungen aus dem Rentenersatzfonds ist es erforderlich, dass Sie:

      1. Ihren Rentenversicherungsverlauf vorlegen, aus dem ersichtlich ist, dass das Heim/der damalige Arbeitgeber Sie nicht rentenversichert hat und Ihnen daher in diesen Jahren Beiträge entgangen sind.

      2. Auch ist es erforderlich, dass Sie darlegen, welche Arbeit Sie verrichten mussten, wie viele Stunden täglich und über welchen Zeitraum.
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      HINWEIS: Diese Webseite
      http://www.abeh-berlin.de/, soweit ich mich richtig erinnere, erschien erstmalig im Internet Anfang Mai 2012.
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      gestohlene Kindheit

      Hallo zusammen,

      habe mich durchgerungen mich doch hier an zu melden.
      War von Anfang 1971 bis August 1973 in Neheim Hüsten Mariafrieden.
      Schreckliche Zeit!!!!!!!
      Habe ich es richtig gelesen, dass wir keine Entschädigung bekommen sollen?????
      Gruß

      heiko-chris schrieb:

      Hallo zusammen,

      habe mich durchgerungen mich doch hier an zu melden.
      War von Anfang 1971 bis August 1973 in Neheim Hüsten Mariafrieden.
      Schreckliche Zeit!!!!!!!
      Habe ich es richtig gelesen, dass wir keine Entschädigung bekommen sollen?????
      Gruß





      ja das stimmt bin auch schon daran zu arbeiten es ein fond wo wir vieleicht was bekommen dafür das wir so im heim misshandelt und zerbrochen wurden
      lg heiko
      heiko, natürlich gibt es eine Entschädigung, natürlich nicht die tausende von Euro die sich manche erhofften,
      aber es gibt unter Anderem ein Fonds wo man Sachleistungen beantragen kann, google mal
      nach"Entschädigung Heimkinder Ost", da wirste bestimmt was finden.
      Die Sachleistung ist!!!!!!
      Ein Flachbild,denn damit sind alle Sorgen wech und so groß wie möglich,aber rehlein nicht nur für Ossis,denn die haben das Essen im Westen erst schmackhaft gemacht juhu.
      Aber nicht mit Soßenbinder wie üblich,sondern geschmort und fein aufgegossen wie es sich gehört für die Ossis
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:
      Die armen aus dem Osten heute noch lach.
      Siggi.Ich bin verrückt und genau deswegen komme ich aus Osnabrückeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

      So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus !

      Hallo Alle, nur nicht die Flinte ins Korn werfen, natürlich gibt es was, für die ehemaligen Heimkinder (auch ich gehöre dazu)! Es gibt Geh-Hilfen, Stützstrümphe, auch neue Matratzen, wenn nötig, denn das Zahlt ja alles die Krankenkasse und wird nicht aus dem Fond bezahlt, der ja extra für alle EMHK aufgefüllt wurde. Wir sind noch nicht am Ende, der Staat hält uns nur hin, hier noch eine Schikane, dort noch eine Schikane eingebaut, bis der letzte gestorben ist!!!

      alrosch schrieb:

      Hallo Alle,

      nur nicht die Flinte ins Korn werfen, natürlich gibt es was, für die ehemaligen Heimkinder (auch ich gehöre dazu)!

      Es gibt Geh-Hilfen, Stützstrümphe, auch neue Matratzen, wenn nötig, denn das Zahlt ja alles die Krankenkasse
      und wird nicht aus dem Fond bezahlt, der ja extra für alle EMHK aufgefüllt wurde.
      Wir sind noch nicht am Ende, der Staat hält uns nur hin, hier noch eine Schikane, dort noch eine Schikane eingebaut, bis der letzte gestorben ist!!!

      Das ist doch in Ordnung!

      heiko-chris schrieb:

      Bambi schrieb:

      heiko, natürlich gibt es eine Entschädigung, natürlich nicht die tausende von Euro die sich manche erhofften,
      aber es gibt unter Anderem ein Fonds wo man Sachleistungen beantragen kann, google mal
      nach"Entschädigung Heimkinder Ost", da wirste bestimmt was finden.

      Geld wird unsere geschundene und geklaute Kindheit nicht zurück bringen. Ich denke dass wissen wir alle die betroffen sind. Uns ist etwas ganz endscheidenes genommen, nämlich unsere Kindheit und unsere Entwicklung!!!! Uns hat man nicht gefragt ob wir dass wollen, oder was wir möchten. Es war wirklich keine schöne Zeit. Und es mag bestimmt viele geben, die danach die Kurve zum anständigen Leben nicht mehr geschafft haben. Heute, wäre dass was wir erleben mußten erst gar nicht Möglich. Die Jugendämter waren in den 60ziger und 70 ziger Jahren Knall hart drauf. Dagegen ist dass heute ein Zuckerschlecken, wie die vorgehen. !!!!!!
      Ich werde mir nicht sicher sein, in wieweit mich das alles bringen wird, meine Vergangenheit zu erforschen, verändern werde ich sie doch nicht. Einen Teil der Verantwortlichen weiß ich und ich hoffe auf Gerechtigkeit, wenn schon nicht auf dieser Erde.
      Vielleicht treffe ich hier ja auch jemanden der in den 70zigern in Neheim Hüsten war, wer weiß?????
      halloo siggi..
      also dir liest man volles programm raus das du abgefüllt bist mit dem thema
      was ich unter anderem verstehen kann
      weil viele sich hier anmelden und
      die erste fragestellung
      wo steht die kasse

      dabei gibt es auch möglichkeiten sich zu informieren
      auf den gemeinden landratsämtern googln
      für mich tut sich aber auch der gedanke auf
      wenn ich diese fragestellungen immer lese...
      was wollen sie wirklich??
      geld???
      und danach??
      geld haben geld ausgeben und dann??
      was hat sich da abgeändert?
      ein paar stunden luxus???





      ich warte noch auf die richtige eingebung
      Habe gerade einen Bericht gelesen zur Entschädigung Heimkinder-Ost,
      von Manfred Kolbe Berichterstatter der CDU/CSU Bundestagsfraktion,
      wo ich unterm anderm auch diesen Absatz gelesen habe.

      Im Gegensatz zu Heimkindern in der Bundesrepublik hatten
      sie nicht einmal theoretisch die Möglichkeit, dass unabhängige
      Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte ihnen gegen diese
      groben Menschenrechtsverstöße zur Hilfe eilten.

      da ist mir der Kragen geplatzt und habe dem Herrn eine deftige Nachricht geschickt,
      woher will er das wissen wie es zu der Zeit in West-Heimen zuging ? Heimkinder West 50/60/70 Jahre waren der Willkür der Nonnen und Diakonissen ausgeliefert, dass Jugendamt stand voll hinter
      der Erziehung " Züchtigung im Namen des Herrn ", von wem hätten die Kinder die teiweise 6-10 Jahre in den Heimen verbrachten,
      Hilfe erwarten können, was schreibt der für einen Schwachsinn.
      Ich hatte dem Herrn mitgeteilt ( oder wer auch immer die Nachricht liest) nicht so einen Mist zu schreiben, wenn er keine Ahnung hat. und Anderes. :cursing:
      Wenn schon Politiker anfangen aufzurechenen, wo wars schlimmer wo wars weniger schlimm, na dann
      wundert mich garnichts mehr.
      Und nochmal für Alle (ich wiederhole mich) es gibt keinen Geldsegen,
      es geht hier um Sachleistungen die einem heute das Leben etwas erleichtern können,
      was immer das auch ist, z.b. man bräuchte eine Brille, die man ja heute selbst bezahlen muß, und man kann sich die nicht leisten,
      kann man solche beantragen oder für Menschen die sich vergraben, ( Siggi würde jetzt sagen, aus Ihrem Loch nicht rauskommen )nicht unter Menschen gehen können, einen PC, damit sie weiter
      Sozialkontakt haben können.
      Heimkinder die damals als Jugendliche täglich,regelmäßig, endgeldlos arbeiten mußten und vom Heim keine Rentenbeiträge abgeführt wurden,
      deshalb heute weniger Rente beziehen können sich die Beiträge ausbezahlen lassen, von einem anderen Fonds, den es auch noch gibt.
      Ich hoffe man hat Alles vestanden wie ich es geschrieben habe.
      Obwohl ich regelmäßig nach der Schule Nachmittags mit 13 Jahre nebenan beim Bauern endgeldlos schufften mußte, würde ich nichts bekommen, da ich noch schulpflichtig war. Also mit 13 war Kinderarbeit erlaubt sobald man nicht mehr schulpflichtig war, nicht mehr ?(
      Verdrehte Welt 8|
      Ne ne trulla...Du verschtesch des nur net, kanns Dir au net erkläre weil ichs selber net versteh.

      Außerdem man beachte : " War Kinderarbeit.......... ;) ^^
      Man könnte auch schreiben " Wäre Kinderarbeit erlaubt gewesen,
      ich meine, auch wenn man mit 13 Jahren täglich nach der Schule 4 Stunden arbeiten mußte, und das über 2 Jahre, hätten
      auch Rentenbeiträge abgeführt werden müssen, und jetzt Hupsi mach mich nicht ganz irre im Kopf. ^^ ^^ ^^ ^^
      und wieso bring ichs wieder knüppeldicke. :P

      Siggi schrieb:

      alrosch schrieb:

      Hallo Alle,

      nur nicht die Flinte ins Korn werfen, natürlich gibt es was, für die ehemaligen Heimkinder (auch ich gehöre dazu)!

      Es gibt Geh-Hilfen, Stützstrümphe, auch neue Matratzen, wenn nötig, denn das Zahlt ja alles die Krankenkasse
      und wird nicht aus dem Fond bezahlt, der ja extra für alle EMHK aufgefüllt wurde.
      Wir sind noch nicht am Ende, der Staat hält uns nur hin, hier noch eine Schikane, dort noch eine Schikane eingebaut, bis der letzte gestorben ist!!!

      Das ist doch in Ordnung!

      In Ordnung ist das nicht!

      Denn genau so ist es!

      Aber wenn ich der Staat wäre, würde ich das genau so machen ....

      Und wenn man das mal ein wenig weiter betrachtet, die Heimkinder aussen vor lässt, findet man bestimmt ganz ganz viele Sachen, für das sich Menschen entschädigen lassen können. Wenn der Staat dem allen nachgeben und entschädigen, also zahlen würde, würden die aus dem Zahlen gar nicht wieder raus kommen ...

      Allein von der Sicht, ist es aus meiner Sicht schon unmöglich, dass die überhaupt entschädigen wollen ...

      Aber was würde mir persönlich was bringen? Ne Einmalzahlung würde ich früher oder später auf den Kopp kloppen und weg ist sie. Also wie Siggi so schön anmerkte, nen fetten Flachmann dafür geholt und dann kann man ein paar Jahre seine Entschhädigung anschauen oder auch reinschauen. Aber geht es einem dadurch besser? Sind die schlimmen Erlebnisse dadurch wie weggeblasen? Wurde die Vergangenheit dadurch verändert? Ich denke wohl eher nicht. Man hat mal was gewonnen, sich vielleicht auch in gewisser Weißé verdient, mehr aber auch nicht. Es geht einem dadurch langfristig nicht besser.

      Therapien oder so etwas? Das wird, so denke ich auch so von den Krankenkassen abgedeckt ...

      Ne Rente? Das würde wohl nur was bringen, wenn sie nicht angerechnet würde. Also das wäre das Einzige, was wirklich was bringen würde, wenn man Beispielsweise 100-200€ zusätzlich als Rente bekommt. Aber ist der Saat auch willig allen ehemalgen Heimkindern eine Rente zu zahlen? Das sind etliche Heimkinder, also auch etliche Kosten, für mehrere Jahre. Ich glaube das überlegen die sich 3x ...

      Ich glaube, es wird rein gar nichts geben! Das wird sich noch ein paar Jahre so hinziehen, es wird immer mal aufflammen, dann schmieren die den Heimkindern wieder Honig ums Maul, einige sind beruhigt und freuen sich, andere machen sich das dann auch zur Lebensaufgabe darum zu kämpfen, ein paar sterben nach und nach, bis irgendwann keiner mehr da ist, der was vom Staat haben möchte, aber letztendlich wird sich rein gar nichts grundlegend ändern ...