Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden ( Das Über-den-Tisch-Ziehen soll bundesweit – in OST und WEST - am 1. Januar 2012 beginnen ! )

    Es gibt 154 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Martin MITCHELL.

      Wie koruppt ist dieser Staat.

      Hallo Irmchen. da ist schon was wahres dran, was Du hier schreibst, auch ich habe Wut im Bauch und muss aber die Faust in der Tasche lassen, denn wir sind ja alle zum Gehorsam erzogen worden (mit viel Prügel usw.). MfG. X(

      kittiara schrieb:

      Hallo zusammen ich kann es nicht in Worten fassen ... Wie korupp ist diese Land eigendlich ... Ich frage mich warum lassen wir es uns eigendlich gefallen.... Wir sind die Opfer warum lassen wir das eigendlich zu wie diesr Staat mit uns umgeht.... Es ist nur schade das wir nicht alle zusammen das gleich Ziel verfolgen uns einig sind, und wirklich mit vielen Heimkinder zum Bundestag ziehen und dort unsere Forderung gelten machen.. Mit unterstützung von Medien, unser Wut und Enttäuschung endlich Luft machen... Und die Verantwortlichen des runden Tisches sollen uns endlich rede und Anwort stehen... Wenn ich bedenke Der Senator Braun erhält für 12 Tage im Amt 48.000 € Ein Polizist bei 40 Dienstjahre 500.€ die Rettungschirme werde prall gefüllt.. Und wir erhalten vielleicht eine Brille oder ein Gebiss mensch was sind das für Verhältnisse...Im damalige Regime in der DDR.ging es uns auch nicht besser wir wurden damals Belogen und Betrogen..Da wußten wir es einfach nicht anders weil vieles Vertuscht wurde. Aber wir haben dazu gelernt.... Ich denke dieses Land hat einfach nicht's aber auch garnicht' aus der Vergangenheit gelernt. Wie lange sollen wir noch Gedemütigt werden.. Für mich sind es alle Verbrecher.. l.g. irmchen

      Was für wahre Worte!

      ehemalige heimkinder sollen ueber den tisch gezogen werden

      ich habe vor einiger zeit reagiert auf einen bericht ueber entschaedigung ehemaliger heimkinder. darauf hin habe ich ein e.mail erhalten von ich schreibe es so wie es da stand(referat403 bunesamt fuer fam. und zivigesellschaftliche aufgaben in koeln) man wollte von mir wiessen ab wann, und wo, ind wie lang ich im heim war.das habe ich dan mitgeteilt, darauf bekam ich ein e.mail von einem herrn mathias lehmkuhl aus muenster. er teilte mir mit, das man im momment personael unterbestzt sei, man hoffe, das man bald extra personal bekomt, und er wuede sich dann mit mir in verbindung setzten. ich bin frueher bettnaesser gewessen, und habe deswegen viel schlaege auf meine ohren gehabt, ich bin dann mit meinem 21 lebensjahr in freiburg an beide ohren operriert, heute leide ich unter staendigem piepsen an beide ohren wodurch ich auch schleschter hoere. ich habe jetzt einen spetziellen hoerapperat was es einigemassen ertraeglich macht. mit 14 muste ich die schule verlassen, und habe dann spaeter 3/halb jahre jeden tag bein bauern 12std am tag gearbeitet. das schliemste war das ich mit 13 sexuel misbraucht worden bin. selbst heute noch habe ich manchmal das bild vormier. seit meinem 30 lebensjahr bin ich gesundheitlich nicht mehr in der lage zu arbeiten. man hat im heim uebersehen das ich an einer stowechsel krankheit leide. ich muste einiges hirvon auch bei der obengenannnten stelle mitteillen. man sagte mir da ich in holland wohne, waere die sache ein bieschen anders. was man darunter maint verstehe ich nicht.ich habe 10jahre nach meinem heiaufenthalt gebraucht um einigermasen mein leben im griff zu bekommen. heute lebe ich mit einer morpinpumpe sonst haette ich 24std schmerzen am tag. mus man deswegen heute noch in therapie? ich bin 21jahre unter heimaufsicht gewessen. heute bin ich froh das ich zumindestens auch ist es gesundheitlich nich einfach ein gutes leben mit meiner frau habe. was frueher war kann mann mit geld nicht bezahlen, sellisch ist der schaden viel zu gross. und jeder weiss, das man das uns nicht mehr gut machen kann.
      Misshandlung
      Heimkinder lehnen Entschädigungsfonds ab
      Donnerstag, 19. Januar 2012 14:44

      Bei vielen ehemaligen Heimkindern in Berlin stößt der neue Entschädigungsfonds auf herbe Kritik. Nun wurde eine Beratungsstelle in der Hauptstadt eröffnet.

      Prügel, drakonische Strafen und Missbrauch: Was in einigen Kinderheimen früher an Unrecht geschah, ist für Berlins Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) heute unfassbar. „Das macht mich traurig und betroffen“, sagt sie. Seit Januar will ein 120-Millionen-Euro-Fonds - aufgelegt von Bund, Ländern und Kirchen - späte Wiedergutmachung leisten, zunächst in Westdeutschland. Eine Entschädigungslösung für den Osten soll bis Ende des Jahres gefunden werden.

      Das Problem ist nur: Viele Betroffene aus dem Westen lehnen den Entschädigungsfonds ab, weil sie bei einem Antrag eine Verzichtserklärung auf weitere Entschädigung unterschreiben müssen. Und der Osten will keine westdeutsche Fonds-Kopie.

      So herrschte bei der Eröffnung der Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder am Donnerstag im Stadtteil Friedenau keine pure Freude vor. Während Scheeres für Sachleistungen des Fonds wie Therapien und Gesundheitsmaßnahmen warb, fühlte sich Liane Müller-Knuth als Betroffene erneut gedemütigt. „Ich will keine Stützstrümpfe und keinen Rollstuhl“, sagt die Berliner Seniorin. „Ich will eine Entschädigung, die ihren Namen verdient.“

      In Zahlen heißt das: 300 Euro Opferrente im Monat oder 56.000 Einmalzahlung. Der Fonds aber sehe maximal 10.000 Euro pro Person in Sachwerten vor.

      Berlin muss sich nach dem Länderschlüssel mit rund 1,1 Millionen Euro an den Fondsmitteln von 120 Millionen Euro beteiligen. Das geht aus einer Antwort von Jugend-Staatssekretärin Sigrid Klebba auf eine Parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. Für 2012 und 2013 seien jeweils 400.000 Euro im Haushalt eingeplant. Ferner erhalte die Berliner Anlaufstelle im Jahr rund 100.000 Euro für Personal- und Sachmittel, hieß es.
      "Viele von uns sind zu alt für Therapien"

      Marianne Döring (70) schätzt die neue Beratungsstelle zwar als Treffpunkt für Betroffene. Doch auch sie will erst einmal keinen Antrag an den Fonds stellen. „Viele von uns sind zu alt für Therapien. Wir wollen unser Leben jetzt selbst regeln. Wir brauchen Geld für eine große Reha oder einen vernünftiger Urlaub“, sagt sie. „Das können sich viele von uns aber nicht leisten.“

      Auch dass von den 120 Millionen Euro aus dem Fonds bereits 12 Millionen für Beratungsstellen bundesweit abgezweigt wurden, finden viele ehemalige Heimkinder nicht in Ordnung. Das Geld stehe ihnen zu, nicht einer Verwaltung.

      und 800.000 Männer und Frauen in Westdeutschland und rund 120.000 in Ostdeutschland haben nach Schätzungen früher in Heimen gelebt. Längst nicht alle von ihnen haben Demütigungen und Leid erlebt - andere dafür umso mehr. Es waren nicht nur körperliche und seelische Qualen. Viele wurden auch als billige Arbeitskräfte missbraucht und bekamen kaum Bildungschancen. Später blieben ihnen deshalb oft nur Billigjobs - und heute Mini-Renten oder Hartz-IV.

      Rund 20.000 bis 30.000 ehemalige Heimkinder könnten Anträge an den Fonds stellen, schätzt ihr Ombudsmann Peter Schruth. Doch auch ihn stört die Verzichtserklärung. „Das war von den Errichtern des Fonds als Befriedungsfunktion gedacht. Aber das Gegenteil ist eingetreten“, sagt er. Schruth beurteilt den Verzicht auf weitere Entschädigungen vor der Prüfung von Anträgen „zynisch und für diese Opfergruppe ungeeignet“.

      Im Osten regt sich bei Betroffenen bereits breiter Widerstand gegen eine Fondslösung wie im Westen. Dafür sind laut Schruth 40 Millionen Euro angedacht. Der Osten aber könne vom strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz, das 250 Euro Opferrente im Monat vorsieht, mehr profitieren, erläuterte Schruth. Lange sei das Gesetz nur für Stasi-Opfer und Betroffene aus dem Jugendwerkhof Torgau gedacht gewesen. Nun sei der Kreis der Anspruchsberechtigten größer geworden. Setzte sich diese Lösung durch, könnte das wiederum Auswirkungen auf die Höhe der Entschädigungen in Westdeutschland haben, sagt Schruth.

      Quelle : Berliner Morgenpost
      Ehemalige Heimkinder zwischen Wut und Verzweiflung

      Berlin (MOZ) Marianne Döring soll ein paar Worte zur Eröffnung der Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder an das Publikum richten, doch dann bricht es aus ihr heraus: Sie berichtet über ihre Jugend, die von Verzweiflung und Demütigungen geprägt war. Als die Mutter starb, kam sie mit acht Jahren in ein katholisches Heim. "Diese Zeit dort hat mein Leben kaputt gemacht."

      Die heute 70-Jährige erzählt von Misshandlungen und großer Gefühlskälte bei den Erziehern. Sie sei über Jahre eingesperrt gewesen und habe acht Suizidversuche unternommen. "Ich schlief in einem Raum mit 20 anderen Mädchen. Wir durften keine Freundschaften bilden, nicht eigenständig auf Toilette gehen und bekamen rationiertes Essen", sagt sie. Das Schlimmste aus ihrer Sicht: Niemand habe ihr damals zugehört.

      Erst als junge Frau konnte sie das Heim verlassen und eine Familie gründen. "Es war eine Befreiung, danach hat mein Leben überhaupt einen Sinn bekommen", berichtet sie. Sie suchte sich Jobs im sozialen Bereich, wollte anderen Benachteiligten helfen. Doch die Folgen der Heimzeit zehren bis heute an ihren Kräften. Und die größte Wut empfindet sie gegen die schleppende Aufarbeitung der menschenunwürdigen Zustände in Heimen in den ersten Jahrzehnten nach dem Kriegsende.

      Mit der gestern in Friedenau eröffneten Beratungsstelle des Senats verbinden Betroffene wenig Hoffnung, für psychische und physische Misshandlungen entschädigt zu werden. Nach Angaben des Erziehungswissenschaftlers Manfred Kappeler erlebten allein 30000 Kinder und Jugendliche in Westberliner Einrichtungen großes Unrecht, 12000 in Ostberliner Heimen. "Schlimm ist, dass die Verhältnisse damals bekannt waren, aber der politische Wille fehlte etwas zu ändern", betont er. Die Vorgänge seien ein "dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte."

      Die Betroffenen kritisieren vor allem, dass zur Wiedergutmachung seit Januar ausschließlich Sachleistungen, aber keine Opferrenten bewilligt werden sollen. In einem bundesweiten Fonds - vorerst für ehemalige Heimkinder aus Westdeutschland - stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Entschädigungslösung ist absolut enttäuschend", sagt Peter Schruth, der als Experte am Runden Tisch des Bundestages zur Aufarbeitung saß. Das Geld reiche nicht aus. Denn nach seinen Schätzungen haben mehr als 800000 Kinder in beiden deutschen Staaten in Heimen gelebt. Hinzu komme eine "zynische" Verzichtserklärung, die von Antragstellern unterzeichnet werden müsse.

      "Mit dem Fonds werden wir erneut gedemütigt", sagt Liane Mueller-Knuth, die Jahre in einem Heim in Birkenwerder (Oberhavel) lebte. Sie brauche in ihrem hohen Alter keine finanzielle Unterstützung für eine Psychotherapie, die hätte sie viel früher benötigt. "Ich fordere eine Entschädigung, die mein Leben einmal schöner macht."

      Viele Betroffene bekamen damals kaum Bildungschancen. Später blieben ihnen oft nur Billigjobs. "Wir erleben gebrochene, sozial isolierte Menschen", sagt Traumaberaterin Daniela Gerstner. Viele empfinden großes Misstrauen gegenüber Behörden. "Sie werden nicht zur Beratung kommen."

      Quelle : Märkische Oderzeitung
      Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder offiziell eröffnet
      Berlin (epd). Die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder ist am Donnerstag offiziell eröffnet worden. Sie soll frühere Heimkinder auf der Basis des bundesweit eingerichteten Fonds unterstützen. Diese sollen dort unbürokratische Hilfe bekommen, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Zudem soll die Beratungsstelle zum Treffpunkt für Betroffene werden und die Aufarbeitung der Heim-Geschichte vorantreiben, ergänzte die Politikerin.

      Ehemalige Heimkinder können seit 1. Januar Anträge auf finanzielle Hilfen stellen. Der hierfür zur Verfügung stehende Fonds wurde vom Bund, den elf westdeutschen Bundesländern, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den katholischen Bistümern, Caritas und Diakonie, sowie der Deutschen Ordensobernkonferenz eingerichtet. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden aufgebracht werden.

      Mit dem Geld sollen ehemalige Heimkinder unterstützt werden, die spezielle Hilfen benötigen, weil sie bis heute unter den Folgen der Heimerziehung leiden. Mehr als die Hälfte der Heime befand sich in kirchlicher Trägerschaft. Die Einrichtung des Fonds war vom Runden Tisch Heimerziehung empfohlen und vom Bundestag und den Länderparlamenten beschlossen worden.

      Wie aus der Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf eine Anfrage aus der Grünen-Fraktion hervorgeht, stehen der Beratungsstelle jährlich 100.000 Euro für Personal- und Sachausstattung zur Verfügung. Zusätzlich wird eine Fachkraft, die bisher in der Verwaltung mit dem Thema befasst ist, dort eingesetzt. Der Anteil Berlins am Fonds für Heimkinder beträgt insgesamt 1,1 Millionen Euro, wovon 2012 und 2013 jeweils 400.000 Euro eingezahlt werden sollen.

      Die Berliner Beratungsstelle soll auch ehemaligen Heimkindern aus der DDR offen stehen. Während der Verhandlungen am Runden Tisch kritisierten Opfer der meist repressiven DDR-Heimerziehung, dass ihr Schicksal vergessen werde. Über ihre Entschädigung soll bis zum Sommer eine Regelung gefunden werden.

      epd ost co bue

      Quelle : epd
      Zum Beispiel ein Kochbuch

      Ehemalige Heimkinder können seit Anfang des Jahres Anträge stellen, um Hilfeleistungen zu bekommen. Doch der »Fond Heim­erziehung« von Bund, Ländern und Kirchen steht in der Kritik.
      Noch herrscht vielerorts Chaos: Die regionalen Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder öffnen im Januar, die meisten mehr oder wenig provisorisch. Zu Beginn des Jahres sollte ein vorzeigbares Ergebnis präsentiert werden, das die Vorschläge des »Runden Tisches Heimerziehung« umsetzt. Der Bund, die westdeutschen Länder und die Kirchen mit ihren Wohlfahrtsverbänden einigten sich schließlich auf die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro. Ehemalige Heimkinder, die in westdeutschen Heimen misshandelt wurden, können nun Hilfeleistungen beantragen. 20 Millionen Euro stehen für den Ausgleich entgangener Rentenansprüche zur Verfügung, die übrigen 100 Millionen Euro für »Folgeschäden aus der Heimerziehung«.

      Schon dieser Ausdruck macht Dirk Friedrich vom »Verein ehemaliger Heimkinder« (VEH) wütend. »Das sind Almosen«, sagt er, »und so nennen wir das auch.« Der VEH boykottiert den Fonds und fordert stattdessen Entschädigungen in Höhe von 300 Euro monatlich oder eine Einmalzahlung von 54 000 Euro für die Betroffenen. Der Streit um die Aufarbeitung der Heimerziehung dauert seit Jahren an, der »Runde Tisch«, der ihn befrieden sollte, war wenig erfolgreich. In der Zeit von 1949 bis 1975 wurden 700 000 bis 800 000 Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht. Sie galten als »verwahrlost«, dieser unbestimmte Begriff konnte etwa »Bockigkeit«, »Schule schwänzen« oder »unsittliche Kleidung« meinen. Die meisten Heime befanden sich in kirchlicher Trägerschaft. Friedrich hat selbst 14 Jahre in Heimen verbracht, er ist der Sprecher und Vorstand des größten deutschen Betroffenenverbandes. Wenn er über das Thema spricht, holt ihn die Geschichte ein, seine eigene und die, die ihm andere ehemalige Heimkinder erzählt haben.

      »Man darf nicht vergessen, was das für eine Zeit war«, sagt Friedrich, »aber das entschuldigt nicht, wie man uns behandelt hat.« Es geht bei der Aufarbeitung der Heimerziehung nicht nur um die rigiden Moralvorstellungen der fünfziger und sechziger Jahre, nicht nur um Kopfnüsse und Ohrfeigen. »Wir wurden mit allem verprügelt, was greifbar war, so lange, bis Blut geflossen ist«, sagt Friedrich. Kinder wurden mit Einzelarrest oder Essensentzug bestraft, gedemütigt und in Heimen oder auf Bauernhöfen zu schwerer Arbeit gezwungen. Es gab Nonnen, die Kinder zwangen, ihr Erbrochenes zu essen. Es gab Ärzte, die Spritzen oder Stromschläge verabreichten, wenn Kinder das Bett nässten. Friedrich weiß von einer Person, die seitdem zeugungsunfähig ist. Etliche Kinder wurden sexuell missbraucht.

      In dem Streit um den Hilfsfonds geht es nicht nur um die Höhe der Summe. »Was wir erwartet haben, war eine Entschädigung, die auch im Sinne des Wortes eine ist«, sagt Friedrich. Tatsächlich sieht der Fonds ausdrücklich keine Entschädigungszahlung vor. Möglich sind lediglich Nachzahlungen auf das Rentenkonto und die Bewilligung von Sachleistungen. Dazu soll der »konkrete Bedarf« der Betroffenen in Gesprächen mit den regionalen Beratungsstellen ermittelt werden. Was das heißen soll, ist noch weitgehend unklar. Meist wird die Übernahme von Therapiekosten genannt, das gilt allerdings nur, wenn nicht ohnehin die Krankenkasse zahlt. Der Fonds soll solche Hilfsmaßnahmen ermöglichen, die von den Sozialleistungen nicht abgedeckt werden. Anna Maria Richter, Sprecherin der Beratungsstelle Bayern, bemüht sich, Beispiele dafür zu finden: »Wenn die Krankenkasse eine Kur bewilligt, dann können wir das begleiten, indem wir angemessene Kleidung bezahlen.« Auch die Aufarbeitung der Vergangenheit könne unterstützt werden, etwa die Suche nach Akten, indem Fahrt- und Kopierkosten übernommen werden. »Oder wenn es in den Heimen mangelhafte Ernährung gab und in Folge dessen jetzt ein schwieriges Verhältnis zur Ernährung besteht, könnte man eine Ernährungsberatung finanzieren oder ein Kochbuch«, so Richter. Sie betont, der Katalog sei bewusst weit gefasst, die Beispiele seien nicht abschließend: »Es soll wirklich auf den Einzelfall ankommen.«

      Doch gerade das ist für die Betroffenen ein Problem. Einen rechtsverbindlichen Anspruch auf Leistungen aus dem Fond gibt es nicht. Im Gegenteil: Wer Hilfsmaßnahmen erhält, muss eine Verzichtserklärung unterschreiben, in der er sich verpflichtet, auf sämtliche Forderungen gegen die Träger des Fonds zu verzichten. Der Rechtsanwalt Robert Nieporte, der etwa 400 ehemalige Heimkinder in unterschiedlichen Rechtsfragen vertritt, hält das für rechtswidrig: »Die Betroffenen bekommen aus dem Fonds ja gar kein Schmerzensgeld. Warum sollen sie also eine Verzichtserklärung unterschreiben und damit auf alle möglichen Ansprüche verzichten?« Der VEH hat nun Klagen angekündigt. »Der Staat hatte sowohl über das Grundgesetz wie auch unter anderem über das Jugendwohlfahrtsgesetz die Verpflichtung, die Kinder zu schützen, auch wenn er kirchlichen Heimen die Fürsorge übertragen hat«, sagt Nieporte. Doch die Schmerzensgeldansprüche dürften mittlerweile verjährt sein. Nieporte will erreichen, dass die Einzelfälle überprüft werden, er ist der Ansicht, dass die Verjährung bei posttraumatischen Belastungsstörungen der Betroffenen ausgesetzt werden muss. Ob er damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

      Dirk Friedrich ist entschlossen, notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschrechte zu gehen. Doch nicht alle Betroffenen werden sich den unsicheren Gerichtsverfahren aussetzen wollen und nicht alle boykottieren den Fonds. In den ersten zwei Januarwochen haben sich zahlreiche ehemalige Heimkinder bei den Beratungsstellen gemeldet. Eines dürfte ihnen aber gemeinsam sein. Eine »Scheißangst«, wie Friedrich sagt, im Alter wieder in ein Heim zu kommen. »Das ist es, was wir wollen: Wir wollen, dass wir verdammt nochmal, so lange wie nur irgendwie möglich, eigenständig leben können und in Würde alt werden.«

      Quelle : Jungle World die linke Wochenzeitung

      • Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden ( Das Über-den-Tisch-Ziehen soll bundesweit – in OST und WEST - am 1. Januar 2012 beginnen ! )

      .
      ZUR INFORMATION bezüglich Prof. Dr. Peter Schruth „Ombudsmann“ und „Hilfsfondsumsetzer“ und diesbezüglicher „Experte“ und „Lehrberechtigter“ mit mehrjährigem diesbezüglichen Arbeitsvertrag.

      von
      Freistatt[a]gmz.info an Privat[a]FelixWinnig.com und, gleichzeitig, derzeit, an 99 weitere Empfänger --- freigegeben zur uneingeschränkten Weiterveröffentlichung in aller Welt.

      Schreiben vom Freitag, 20. Januar 2012, um 05.11 Uhr
      (MEZ)

      [ …betrifft das weitere Schicksal der
      Heimopfer-WEST.UND der Heimopfer-OST und ihre ihnen zustehende angemessene Entschädigung:Schadenersatz“ und „Schmerzensgeld
      ]

      .....es ist erschreckend, überall, wo Betroffene weiterhin (jetzt und heute) gedemütigt und hintergangen werden, trifft man in diesem krebsverseuchtem Umfeld auf den Namen Schruth. – Ich höre überall (und die Presse übernimmt genauso hier den Begriff -wie sie die Eigenbeförderung der Vollmer zum RTH- VORSITZENDE gedanken- und kritiklos publizierte; denn vom Bundestag sollte Vollmer lediglich die MODERATION gestalten und die Betroffenen in ihrer Rechtsunsicherheit in ihrer Sache zur Seite stehen), den Titel OMBUDSMANN vor dem Namen Schruth. Wer hat den denn überhaupt legitimiert, für die große Anzahl von ehemaligen Heimkindern zu sprechen als eine kleine Gruppe von gebauchklatschten Aktenkofferhilfsträgern, wie sie die Vollmer auch schon um sich scharrte. Als ehemaliger Aktenkofferhilfsträger der Vollmer am RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG – nun mehr wie Phönix aus der Asche – sich selbst emporgehoben, genießt Schruth die Fragwürdigkeit der Titellierung. Ohne auf seine fachliche Kompetenz eingehen zu wollen – denn das steht mir nicht zu – bin ich jedoch auch Experte, ähnlich wie (von z.B. dem Fernsehen in Sachfragen jeder als Experte bezeichnet wird, der während einer Sendung einen Füller um den Finger drehen kann).Beteiligte von der Presse als Experten stilisiert werden. Selbst diese Zeitung [ Berliner Morgenpost - 19.01.2012 ] hat kommentarlos die Titellierung von Schruth als Ombudsmann ohne weitere Recherchen hingenommen. Als Experte in dieser Hinsicht beurteile ich die menschliche Seite von Schruth absolut konträr. Wankelmütig in seinen Entscheidungen, opportunistisch beeinflußbar, nicht geeignet um vorbildhaftes Wirken an den Tag zu legen, die für die Führung und Leitung von z.B. Mitarbeitern an einem Fließband notwendig wäre. Schruth dürfte bei mir nicht einmal den Mülleimer über den Betriebshof begleiten.

      Sein Verhalten ist bezeichnend für seine Unzulänglichkeit, demokratische Prozesse in ihrem Ablauf konzeptionell zu begleiten. Als ehemalige Führungskraft bin ich auf jeden Fall ebenso Experte in menschlichem Verhalten und gestatte mir daher auch, über Schruth jederzeit eine – angesiedelt unter sozialpsychologischen Aspekten bezüglich im Verhalten von Führungskräften natürlich – gutachterliche Stellungnahme anzufertigen. Nach meiner maßgeblichen Meinung würde ich es als eine geradezu Gefahr ansehen, Schruth auch nur gedanklich mit der Position eines Ombudsmannes oder mit einer Moderation ähnlicher Art zu betrauen, die ein hohes Maß von demokratischen Gedankengut und Durchsetzungsvermögen fordert.

      Schruth mit einer solchen Aufgabe zu betrauen, hieße, um es rheinisch-deutsch zu formulieren, den Bock zum Gärtner zu machen !

      In der spanischen Fachwelt von Schruth würde man es so sagen:
      El tipo no tiene cojones!

      Experte für unmenschliche Verhaltensweisen

      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      verschleierungstaktik

      pelle schrieb:

      ich habe vor einiger zeit reagiert auf einen bericht ueber entschaedigung ehemaliger heimkinder. darauf hin habe ich ein e.mail erhalten von ich schreibe es so wie es da stand(referat403 bunesamt fuer fam. und zivigesellschaftliche aufgaben in koeln) man wollte von mir wiessen ab wann, und wo, ind wie lang ich im heim war.das habe ich dan mitgeteilt, darauf bekam ich ein e.mail von einem herrn mathias lehmkuhl aus muenster. er teilte mir mit, das man im momment personael unterbestzt sei, man hoffe, das man bald extra personal bekomt, und er wuede sich dann mit mir in verbindung setzten. ich bin frueher bettnaesser gewessen, und habe deswegen viel schlaege auf meine ohren gehabt, ich bin dann mit meinem 21 lebensjahr in freiburg an beide ohren operriert, heute leide ich unter staendigem piepsen an beide ohren wodurch ich auch schleschter hoere. ich habe jetzt einen spetziellen hoerapperat was es einigemassen ertraeglich macht. mit 14 muste ich die schule verlassen, und habe dann spaeter 3/halb jahre jeden tag bein bauern 12std am tag gearbeitet. das schliemste war das ich mit 13 sexuel misbraucht worden bin. selbst heute noch habe ich manchmal das bild vormier. seit meinem 30 lebensjahr bin ich gesundheitlich nicht mehr in der lage zu arbeiten. man hat im heim uebersehen das ich an einer stowechsel krankheit leide. ich muste einiges hirvon auch bei der obengenannnten stelle mitteillen. man sagte mir da ich in holland wohne, waere die sache ein bieschen anders. was man darunter maint verstehe ich nicht.ich habe 10jahre nach meinem heiaufenthalt gebraucht um einigermasen mein leben im griff zu bekommen. heute lebe ich mit einer morpinpumpe sonst haette ich 24std schmerzen am tag. mus man deswegen heute noch in therapie? ich bin 21jahre unter heimaufsicht gewessen. heute bin ich froh das ich zumindestens auch ist es gesundheitlich nich einfach ein gutes leben mit meiner frau habe. was frueher war kann mann mit geld nicht bezahlen, sellisch ist der schaden viel zu gross. und jeder weiss, das man das uns nicht mehr gut machen kann.
      also für mich ist es doch nix neues,dass wir im osten so behandelt werden,und das nach über 20jahren nach der sogenannten wiedervereinigung.ist doch schon ne schande,dass die löhne noch immer gravierende unterschiede von west zu ost aufweisen.nein,jetzt werden viele kindliche und jugenliche schwer erlittene erfahrungen und erlebnisse verschleiert,in abrede gestellt,und teilweise als fantastereien abgewertet.nur zu komisch,das sich sovieles so tief eingerrägt hat,und so tief eingeprügelt wurde,das ich es überhaupt niemals vergessen könnte.was sind denn das eigentlich für menschen,die so über erlittenes urteilen????manchmal wünschte ich mir,das genau all dies negative auch mal ihren kindern und ihren enkeln angetan werden sollte.ob sie esdann immer noch in frage stellen??aber nein,ich habe immer noch in mir regung von mitleid und achtung vor dem leben.denn letzten endes können kinder niemals etwas dafür.aber für mich ist das mit der entschädigund und rehabilitierung sowas von verwirrend,ich sehe da schon gar nicht mehr durch.wozu denn diese beratungsstelle??da fängt doch schön die herunterspielung an.denn ich bin ja ne üble belastung mit meiner unwissenheit.kam mir jedenfalls so vor.es ist einfach echt zum kotzen,das erlittenes leid,was ja zig 10000 betraf,so zynisch und so entmenscht herrunter diskutiert wird.jedem ausländischen kriegsopfer wird schneller,umfassender und unbürokratischer hilfe in deutschland zuteil,und das obwohl ihr schicksal durch NATO WAFFENverursacht wurde.da müßten doch die rüstungskonzerne zur kasse gebeten werden.viele menschen,die vor 40 jaren im heim waren,,haben dank der schlechen ernährung und der teilweisen hinterlassenschaften der schläge,nicht mal die möglichkeit,sich medizinische hilfsmittel zu leisten,da die kassen für vieles nicht aufkommen.naja möglicherweise hab ich alles nur geträumt,und moren früh wache ich als 9jähriger ausgelassener und fröhlicher junge auf.DAS WÄRE MEGA:

      Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden ( Das Über-den-Tisch-Ziehen soll bundesweit – in OST und WEST - am 1. Januar 2012 beginnen ! )

      .
      Einige ältere Ehemalige Heimkinder-WEST, die möglicherweise damals insgesamt 7 Jahre lang "Heimzwangsarbeit" / "Leiharbeit" geleistet haben, d.h. haben leisten müssen, hatten diesbezügliche „Rentenersatzleistungenin Bargeld zwischen ungefähr 10.000 € bis 15.000 € erwartet ( nochmals in Worten: zehn tausend EURO bis fünfzehntausend EURO erwartet ).

      Dem ist aber anscheinend nicht so was Ehemalige Heimkinder-WEST betrifft.

      Und über das was Ehemalige-Heimkinder-OST bezüglich solcher „Rentenersatzleistungen“ bekommen sollen wird noch ʹverhandeltʹ.


      Die »Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder, Stand vom 18.01.2012« unterrichtet nämlich momentan OFFIZIELL wie folgt:

      »6. Wie werden Tätigkeiten innerhalb der Heimeinrichtungen gewertet, wenn jemand z.B. Haus- und Gartenarbeiten verrichtete? Welche Leistungen sind zu erwarten?
      Der Fonds sieht für die Berechnung der Rentenersatzzahlungen vor, zu unterscheiden, ob eine Tätigkeit gelernt oder ungelernt verrichtet wurde.
      Die Höhe der Rentenersatzleistung beträgt maximal 6.000,-€ und orientiert sich an den damaligen Löhnen für Hilfsarbeiter_innen /gelernt oder ungelernt. Die Rentenersatzzahlung ist als eine einmalige Barauszahlung gedacht.
      Die Nicht-Anrechenbarkeit auf Transferleistungen wie z.B. ALG II (Hartz 4) ist noch sicherzustellen. Dies wird derzeit durch die Geschäftsstelle des Fonds geklärt, ggf. Muss das Sozialgesetzbuch geändert werden. Bei der Erteilung des Bescheides durch die Geschäftsstelle des Fonds in Köln kann es daher zu Verzögerungen kommen.
      «

      Aber auch solche / diese „Rentenersatzleistungen“ selbst bleiben auch weiterhin ohne Rechtsgrundlage und ohne Rechtspflicht --- d.h. weder in WEST, noch in OST, wird jemand ein einklagbares Recht darauf haben, falls sein / ihr Antrag auf „Rentenersatzleistungen“ abgelehnt wird oder auch nicht in „in vollem Umfang“ ausgezahlt wird.

      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Martin MITCHELL schrieb:

      Auf jeden Fall gibt es jetzt Feuer unter dem Arsch. Nach dem erlittenen Schlaganfall geht es mir nunmehr immer besser und nach Absprache mit meinen Kindern werde ich nicht – wie nach Genesung geplant – nach Hause in den Gran Chaco und Pantanal zurückkehren, sondern werde meine Wohnung in Deutschland weiter behalten und als "Bastión de los rebeldes" einrichten.
      alles Gute für Ihre Gesundheit und ein langes Leben wünsche ich Ihnen, damit ich noch lange an Ihrem gesunden Menschenverstand teilhaben kann.
      Einen Gott gibt es eh nicht, dafür einen gütigen, streitbaren M.Mitchell.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      an i.g.irmchen,von wegen,das gleiche Ziel

      kittiara schrieb:

      Hallo zusammen ich kann es nicht in Worten fassen ... Wie korupp ist diese Land eigendlich ... Ich frage mich warum lassen wir es uns eigendlich gefallen.... Wir sind die Opfer warum lassen wir das eigendlich zu wie diesr Staat mit uns umgeht.... Es ist nur schade das wir nicht alle zusammen das gleich Ziel verfolgen uns einig sind, und wirklich mit vielen Heimkinder zum Bundestag ziehen und dort unsere Forderung gelten machen.. Mit unterstützung von Medien, unser Wut und Enttäuschung endlich Luft machen... Und die Verantwortlichen des runden Tisches sollen uns endlich rede und Anwort stehen... Wenn ich bedenke Der Senator Braun erhält für 12 Tage im Amt 48.000 € Ein Polizist bei 40 Dienstjahre 500.€ die Rettungschirme werde prall gefüllt.. Und wir erhalten vielleicht eine Brille oder ein Gebiss mensch was sind das für Verhältnisse...Im damalige Regime in der DDR.ging es uns auch nicht besser wir wurden damals Belogen und Betrogen..Da wußten wir es einfach nicht anders weil vieles Vertuscht wurde. Aber wir haben dazu gelernt.... Ich denke dieses Land hat einfach nicht's aber auch garnicht' aus der Vergangenheit gelernt. Wie lange sollen wir noch Gedemütigt werden.. Für mich sind es alle Verbrecher.. l.g. irmchen
      weis nicht wer irmchen ist, bin noch zu neu hier im forum, aber froh, das es welche gibt, jedenfalls schreibst du,
      wir hätten nicht das oder ein gleiches Ziel. Ich denke, das ist nicht der Fall. Allerdings bei Aktionen wird es nicht einfach, sich mal schnell zu treffen. Ich müßte erstmal 9 Std. Zug fahren, eine Übernachtung organisieren, Aktion starten und dann wieder 9Std heimwärts fahren.( Ohne Unterbrechung)
      Aktionen müssen bekannt gemacht werden und dann die Aktion dergestalt organisieren, dass jeder in Deutschland und Europa , also unabhngig vom Wohnort
      daran teilhaben kann. Oder gibt es Gebietsaufteilungen wonach die Foren aufgeteilt sind? Dann wäre ich hier im falschen Forum.Ist aber schwer vorzustellen, dass es so ist.Gruß,pet344 ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      transporter02 schrieb:

      pelle schrieb:

      ich habe vor einiger zeit reagiert auf einen bericht ueber entschaedigung ehemaliger heimkinder. darauf hin habe ich ein e.mail erhalten von ich schreibe es so wie es da stand(referat403 bunesamt fuer fam. und zivigesellschaftliche aufgaben in koeln) man wollte von mir wiessen ab wann, und wo, ind wie lang ich im heim war.das habe ich dan mitgeteilt, darauf bekam ich ein e.mail von einem herrn mathias lehmkuhl aus muenster. er teilte mir mit, das man im momment personael unterbestzt sei, man hoffe, das man bald extra personal bekomt, und er wuede sich dann mit mir in verbindung setzten. ich bin frueher bettnaesser gewessen, und habe deswegen viel schlaege auf meine ohren gehabt, ich bin dann mit meinem 21 lebensjahr in freiburg an beide ohren operriert, heute leide ich unter staendigem piepsen an beide ohren wodurch ich auch schleschter hoere. ich habe jetzt einen spetziellen hoerapperat was es einigemassen ertraeglich macht. mit 14 muste ich die schule verlassen, und habe dann spaeter 3/halb jahre jeden tag bein bauern 12std am tag gearbeitet. das schliemste war das ich mit 13 sexuel misbraucht worden bin. selbst heute noch habe ich manchmal das bild vormier. seit meinem 30 lebensjahr bin ich gesundheitlich nicht mehr in der lage zu arbeiten. man hat im heim uebersehen das ich an einer stowechsel krankheit leide. ich muste einiges hirvon auch bei der obengenannnten stelle mitteillen. man sagte mir da ich in holland wohne, waere die sache ein bieschen anders. was man darunter maint verstehe ich nicht.ich habe 10jahre nach meinem heiaufenthalt gebraucht um einigermasen mein leben im griff zu bekommen. heute lebe ich mit einer morpinpumpe sonst haette ich 24std schmerzen am tag. mus man deswegen heute noch in therapie? ich bin 21jahre unter heimaufsicht gewessen. heute bin ich froh das ich zumindestens auch ist es gesundheitlich nich einfach ein gutes leben mit meiner frau habe. was frueher war kann mann mit geld nicht bezahlen, sellisch ist der schaden viel zu gross. und jeder weiss, das man das uns nicht mehr gut machen kann.
      also für mich ist es doch nix neues,dass wir im osten so behandelt werden,und das nach über 20jahren nach der sogenannten wiedervereinigung.ist doch schon ne schande,dass die löhne noch immer gravierende unterschiede von west zu ost aufweisen.nein,jetzt werden viele kindliche und jugenliche schwer erlittene erfahrungen und erlebnisse verschleiert,in abrede gestellt,und teilweise als fantastereien abgewertet.nur zu komisch,das sich sovieles so tief eingerrägt hat,und so tief eingeprügelt wurde,das ich es überhaupt niemals vergessen könnte.was sind denn das eigentlich für menschen,die so über erlittenes urteilen????manchmal wünschte ich mir,das genau all dies negative auch mal ihren kindern und ihren enkeln angetan werden sollte.ob sie esdann immer noch in frage stellen??aber nein,ich habe immer noch in mir regung von mitleid und achtung vor dem leben.denn letzten endes können kinder niemals etwas dafür.aber für mich ist das mit der entschädigund und rehabilitierung sowas von verwirrend,ich sehe da schon gar nicht mehr durch.wozu denn diese beratungsstelle??da fängt doch schön die herunterspielung an.denn ich bin ja ne üble belastung mit meiner unwissenheit.kam mir jedenfalls so vor.es ist einfach echt zum kotzen,das erlittenes leid,was ja zig 10000 betraf,so zynisch und so entmenscht herrunter diskutiert wird.jedem ausländischen kriegsopfer wird schneller,umfassender und unbürokratischer hilfe in deutschland zuteil,und das obwohl ihr schicksal durch NATO WAFFENverursacht wurde.da müßten doch die rüstungskonzerne zur kasse gebeten werden.viele menschen,die vor 40 jaren im heim waren,,haben dank der schlechen ernährung und der teilweisen hinterlassenschaften der schläge,nicht mal die möglichkeit,sich medizinische hilfsmittel zu leisten,da die kassen für vieles nicht aufkommen.naja möglicherweise hab ich alles nur geträumt,und moren früh wache ich als 9jähriger ausgelassener und fröhlicher junge auf.DAS WÄRE MEGA:
      Also ich sehe in dem Text von Pelle nicht das es hier um die Leute aus dem Osten geht ? Oder habe ich hier was übersehen ?
      Und bei uns hier gibts Leute die schaffen auch für ein Butterbrot und ein Ei,
      Und die überzogenen Mieten die hier verlangt werden ? Mich ärgern diese Abwegungen immer, Sorry.

      ehemalige heimkinder sollen ueber den tisch gezogen werden

      rehlein7 ich will dir sagen das was ich geschrieben habe das ich dies in westdeutschland in heimen erlebt habe, aber wenn ich so von anderen lese was sie in ostdeutschland erlebt haben in den heimen dann bin ich so erschrocken was diese heimkinder erlebt haben.

      ehemalige heimkinder sollen ueber den tisch gezogen werden

      Hier in Westdeutschland, nach dem 2. Weltkrieg, war es in den Kinderheimen zwar schlimm, aber in der DDR muss es besonders grausam in den "Jugend-Werk-Höfen" gewesen sein, fast wie in den KZ während der NS-Zeit? Da muss natürlich nach verhandelt werden und es muss eine vernünftige Summe auf den Tisch kommen, für jeden einzelnen und nicht nur eine Therapie, eine Brille oder ein paar Stützstrümpfe angeboten werden. Hier ist Eile geboten. :rolleyes: :D :thumbup:
      Hallo alrosch,nein ich glaube nicht das es nur in der damaligen DDR,egal welches Heim und Jugendwerkhöfe besonders grausam war,sondern auch in den Heimen in der BRD.Und hier denke ich darf es keine Unterschiede zwecks Rehabilitation der ehm.Heimkinder geben.Liebe Grüße Micky

      Wir müssen unsere Rechte durchsetzen!!!!!!

      Martin MITCHELL schrieb:

      .
      EHEMALIGE HEIMKINDER SEIT GEWARNT ! — Ich bitte eindringlich um Eure ungeteilte Aufmerksamkeit bezüglich dem was Ihr gebeten werdet zu unterschreiben, wenn Ihr einen Antrag auf „Hilfeleistungen“ / „Leistungen“ stellt — Ihr werdet eine unwiderrufliche VERZICHTSERKLÄRUNG unterschreiben müssen !

      DER BUND, DIE LÄNDER und DIE KIRCHEN – SCHÄDIGER-INSTITUTIONEN und EINZELNE SCHÄDIGER auch – ( sowie auch die Rechtsnachfolger ALL DIESER ! ) …

      sie wollen sich die Ehemaligen Heimkinder-West sowohl wie auch, GLEICHZEITIG, die Ehemaligen Heimkinder-Ost EIN-UND-FÜR-ALLE-MALE vom Halse schaffen ( Das Über-den-Tisch-Ziehen soll bundesweit am 1. Januar 2012 beginnen ! ) !

      Diese VERZICHTSERKLÄRUNG ist Täterschutz pur! Schutz dem Einzeltäter sowohl wie aller Täterorganisationen und ihren Rechtsnachfolgern für immer und in alle Ewigkeit ! Sie sollen nie wieder von den Heimopfern und Missbrauchsopfern für irgend etwas belangt werden können !

      Du brauchst nur zu unterschreiben und schon ist es getan – „unwiderruflich
      ! :

      »Leistungen aus dem Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten. Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.
      «

      AM BESTEN WÄRE WOHL, DEN FONDS INS LEERE LAUFEN ZU LASSEN, NACH DEM MOTTO, ES GIBT PEANUTS ABER KEINER NIMMT SIE.
      :bomb: :tomate: :ninja: :warning: :pfeifen: :vinsent: ECHT KRASS, ich habe soviel erlebt, das reicht für 4 Leben, ich kann nicht mehr, bin Rentnerin geworden und bekomme 300,-€ Erwerbsminderungsrente, ( weil ich immer so krank war ) und warum war und bin ich krank? weil in den Heimen in denen ich war, es nur um Züchtigung, Demütigung, Bestrafen misshandeln und missbrauchen ging.
      Ich werde mir einen Anwalt nehmen und klagen, damit mir die kaputten Rentenjahre zurückgegeben werden, die es verbockt haben, bekommen auch Rente und die können davon leben, ich nicht, Von der Kirche habe ich eine Entschädigung für das mir zugefügte Leid erhalten.
      Aber meine Seele braucht tgl. unzählige Taschentücher und die Traumatherapie ist auch nicht einfach, aber notwendig.
      Bitte lasst euch nicht abziehen auch wir haben ein lebenswertes Leben verdient.
      Liebe Grüsse eure Ötsche ( 55 Jahre )
      Ich habe letzt ernsthaft überlegt, ob ich nicht mal Stern TV oder Spiegel TV per Internet anschreibe,
      damit die einmal einen Bericht darüber im Fernseher bringen.
      Als es um das Thema sogenannter Kampfhunde ging habe ich mich damals auch über das Internet beschwert bei Stern TV da man
      damals gegen solche Hunde Hexenjagd betrieben hat, haben sich promt bei mir gemeldet.