'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht!

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      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      1. Re:FONDSVERTEILUNG“ „FONDS FÜR FOLGESCHÄDEN AUS DER HEIMERZIEHUNG“ ( offiziell jetzt so genannt )

      2. Re:FONDSVERTEILUNG“ „RENTENERSATZFONDS“ ( offiziell jetzt so gennant )

      Anwesende auf diesbetreffenden Tagungen bezüglich dieserFONDSVERTEILUNG“, organisiert seitens Prof. Dr. Peter Schruth

      Könnte mal bitte jemand der hier aufgeführten „Repräsentanten“ / „Referenten“ / „Mitglieder“ mitteilen ob diese Liste vollständig ist ?

      Waren da nicht auch noch Vertreter der „Opposition“ / des „Anspruchsgegnerkartells“ aus KIRCHE und STAAT und den WOHLFAHRTSVERBÄNDEN anwesend ?

      Waren da nicht auch noch einige unabhängige Fachleute anwesend ?

      Gehören die nicht auch mit dazu ?

      Interessenvertreter und Interessenvertreterinnen der Ehemaligen Heimkinder im
      Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ( „AFH“ ), die sich selbst auchAFHlernennen
      :

      Prof. Dr. Peter Schruth,
      Frau Erika Tkocz,
      Herr Michael-Peter Schiltsky,
      Herr Wolfgang Bahr,
      Herr Heinz-Jürgen Overfeld ( „Jonathan“ ),
      Frau Sonja Djurovic,
      Frau Marianne Döring,
      Frau Brigitte Piepenbreier,
      Frau Rosemarie Springsguth,
      Frau Nora Kral ( 1. Protokollantin )
      Frau Miccaelá Potter / Frau Miccaelá Potter-Dulva ( 2. Protokollantin ),
      Herr Wolfgang Petersen,
      Herr Udo Trost,
      Frau Regina Eppert,
      Herr Klaus Dickneite,
      Frau Liane Müller-Knuth ( nur anfänglich mit dabei – hat aber seither abgesagt )
      Herr Friedhelm Münter ( nur anfänglich mit dabei – hat aber seither abgesagt )
      ( seit 19./20. Nov. 2011 auch ) Herr Ralf Weber ( Vertreter der betroffenen ehemaligen Heimkinder aus der DDR, Vorstand im Beirat Torgau;
      ralf558[a]hotmail.com [ hat er alles selbst so angegeben ] )

      Dr. Michael Häusler, Archivar der Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland ( Diakonischen Werke der EKD )




      Season’s Greetings to friend and foe alike.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!





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      Weitere WARNUNG an alle Ehemaligen Heimkinder der alten Bundesländer !

      »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« / Kommunialbehörden und Jugendhilfestellen / Landesjugendämter

      SIE tun so als wollten SIE uns helfen, aber Betrug ist IHR Ziel ! - Betrug im ganz großen Stil !

      ...das ist meine Meinung...

      SIE versuchen IHR ALLES auch all diejenigen der Betroffenen zu erreichen und zu benachrichtigen, die kein Internet haben, deren Details nur IHNEN bekannt sind, um auch sie so schnell wie möglich übers Ohr hauen zu können, indem sie auch derenVERZICHTSERKLÄRUNGzu Protokoll nehmen und in die Hände bekommen.


      ah - ANLAUFSTELLE
      HEIMERZIEHUNG
      in den 50 und 60er Jahren

      AGJ - Mühlendamm 3 - 10178 Berlin

      Telefon (030) 27576777
      Telefon 400402-28/-31
      Fax (030) 400402-38
      info[a]anlaufstelle-heimerziehung.de
      anlaufstelle-heimerziehung.de

      Berlin, 21. Dezember 2011


      Herrn
      [ Ehemaliges Heimkind ]
      [ Straße und Hausnummer ]
      [ Postleitzahl und Ortschaft ]


      Sehr geehrter Herr ................,

      Sie haben sich in der Vergangenheit an die Infostelle des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gewandt . bzw. an die Anlaufstelle, die in 2011 als Ansprechspartnerin für diese Thematik zur Verfügung stand.

      lhre Informationen und Berichte in den letzten Jahren waren für das Zustandekommen des Runden Tisches [Heimerziehung] und die gesamte Arbeit bis zur Erarbeitung der Lösungsvorschläge sehr wichtig und sehr hilfreich.

      Auf diesem Wege möchten wir uns bei lhnen recht herzlich für lhre Bereitschaft, Ihre Erfahrungen mitzuteilen bedanken.

      Zum 01. Januar 2012 wird in Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren der „Fonds "Heimerziehunq in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975"“ (Fonds Heimerziehung West) seine Arbeit aufnehmen.

      Der Fonds Heimerziehung West besteht aus folgenden Teilen:

      ● Einem „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“ in Höhe von 100 Millionen Euro, der Leistungen für noch heute andauernde Belastungen als Folgewirkung der Heimunterbringung ausgleicht bzw. mildert Er soll für den daraus resultierenden besonderen Hilfebedarf verwendet werden und das bereits bestehende Netz sozialrechtlicher Versorgungssysteme ergänzen und

      ● Einem Rentenersatzfonds, der Leistungen wegen der Minderung von Rentenansprüchen aufgrund nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge erbringen soll.

      Parallel dazu nehmen in allen westlichen Bundesländern Anlauf- und Beratungsstellen ihre Arbeit auf. Dort erfolgt die Beratung der Betroffenen. In Gesprächen wird der konkrete
      Hilfebedarf ermittelt.

      NRW Rheinland
      LVR Landesjugendamt Rheinland
      Kennedy-Ufer 2
      50679 Köln

      Ansprechpartner
      Peter Möller
      MaiI:
      peter.moeller[a]lvr.de

      Die Anlauf- und Beratungsstellen werden auch insgesamt bei Fragen zur Erleichterung der derzeitigenLebenssituation beraten und begleiten Nähere lnformationen können Sie ab Januar 2012 der Website
      fonds-heimerziehung.de entnehmen.

      Auskunft über die zuständigen Anlauf- und Beratungsstellen erhaltenSie auch über das kostenlose Infotelefon 0 800 1004900 (montags: 8 bis 14 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16 bis 22 Uhr und sonntags: 14 bis 20 Uhr)

      Wir haben, unter Berücksichtigung der Einwilligung der Betroffenen zur Weiterleitung ihrer Daten, diese der bzw. den nächstgelegene Anlauf- und Beratungsstellen weitergeleitet.

      Wir wären sehr dankbar, wenn Sie Betroffene auf den Fonds Heimerziehung West aufmerksam machen würden.

      Die Anlaufstelle Heimerziehung ist noch bis 31. März 2012 erreichbar und steht für Anfragen zur Verfügung.

      Wir wünschenl hnen alles Gute und danken lhnen für lhre Unterstützung und Zusammenarbeit.

      Mit freundlichen Grüßen

      lhre Anfaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren




      Die Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und von 11 Bundesländern über die Geschäftsstelle der AGJF gefördert. Rechtsträger des Projektes »Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« ist der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe e. V. . V.i.S.d.P. Peter Klausch

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      Ich denke mal

      Hallo zusammen ich denke mal das muß jeder für sich selbst entscheiden,. Ich für mein Teil habe entschieden einen Antrag zu stellen egal wie er aus geht.. Ich bin 64 Jahre seit 52 Jahre versuche ich mit mir und meiner Vergangenheit ins reine zu kommen, ich bin heute Krank und beziehe eine kleine Altersrente und bin daher auf jede Hilfe angewiesen... Außerdem kan ich mir nicht vorstellen das wir wieder veralbert werden... Ich denke mal wir sollten die Dinge ran kommen lassen, und dann kann man weiter Diskutieren.... Ich habe weinfach nicht die mittel irgendwelche Dinge einzu klagen. Ich stelle den Antrag und dann werden wir sehen .. schöne Weihnachten Irmchen
      Ich sehe das ähnlich. Sollte ein ähnlicher Fond für die Ostheimis / JWH Opfer kommen, werde ich einen Antrag stellen.
      Ich suche dringend einen Traumatherapeuten / Tiefenpsychologen, die die von der Kasse bezahlt werden haben alle samt keinen Therapieplatz zu vergeben, und durch die Verhaltenstherapie werde ich nicht gesund, eher noch kränker. Bei Traumatherapeuten die auf privater Basis arbeiten kannst sofort einen Platz bekommen.
      Ich kann nur hoffen, dass solche Sachen dann auch über den Fond ablaufen können.

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      Ein Beitrag getätigt von dem Australier Martin MITCHEL ( selbst ein Ehemaliges Heimkind ) am zweiten Weihnachtsfeiertag im FORUM - FREIE INITIATIVE EHEMALIGER HEIMKINDER ( FI-EHK.DE FORUM ), in der Rubrik und im Thread »Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung AFH --- Neuigkeiten zur sogenannten "Entschädigung"« @ fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=6032#post6032 ( Beitrag 52 vom So. 26.12.2011, um 01:56 Uhr )

      Ein HINTERFRAGEN von Vielschrei(b)er Mitchell“, wie »
      almudo« sich erlaubt ihn zu nennen in Beitrag 50 ( oben ) [ Die Identität von »almudo« ist dem „Vielschrei(b)er Mitchell“ genau bekannt, er darf sie aber hier nicht preisgeben
      ] :

      "Die Indianer vertrauen ihrem Häuptling" - teilt einer dieser Indianer, »
      almudo«, in Beitrag 50
      ( oben ) ( vom Sa. 25.12.2011, um 16:00 Uhr – zu Weinachten ) mit.

      MitHäuptlingist hier Prof. Dr. Peter Schruth gemeint, der sich regelmässig, hinter verschlossenen Türen mit diesen von ihm selektierten Indianern, die ihn zum „Häuptling“ gewählt haben trifft um das weitere Schicksal von Hunderttausenden der Ehemaligen Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland in West und Ost – die diese Indianer und ihr „Häuptling“ jetzt meinen zu vertreten – zu besprechen. Er als „Häuptling“ bezieht zweifellos ein Honorar ( aus dem Budget irgend eines Bundesministeriums ) für seine „Häuptlingsposition“; seine Indianer tun was sie tun gratis.

      Mit „Indianer“ sind alle mitwirkenden „
      AFHler“ gemeint.

      Wer derHäuptlingProf. Dr. Peter Schruth ist, ist wohl am besten hier erklärt, und es wird gleichzeitig hier seine Integrität in Frage gestellt, von dem evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog Dierk Schaefers Blog in seinem Beitrag »Warum hat er zugestimmt« @
      dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/06/warum-hat-er-zugestimmt/ ( vom 6. September 2011 )

      ...und auch von mir, dem „Vielschrei(b)er Mitchell“, immer und immer wieder in den letzten paar Jahren in Frage gestellt worden. Eine ihnen zustehende Antwort dazu haben die Ehemaligen Heimkinder aber bisher nicht bekommen und werden sie wohl auch nie bekommen.

      Hatten die Indianer am 09.09.2011 Prof. Dr. Peter Schruth nicht zu ihremHäuptlinggewählt unter der Bedingung, dass er schleunigst nachträglich diesbezüglich zufriedenstellende Antworten liefert ?

      Wie kann er überhaupt jemals sein Verhalten am »
      RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG
      «, das zu der Situation in der sich Ehemalige Heimkinder jetzt befinden – nicht entschädigt, sondern 'fürsorglich betreut' und per Diktat verwaltet zuwerden– beigetragen hat, rechtfertigen ?

      Wie ich am 14. Dezember 2011 im Internet verkündete:PETER SCHRUTH ist mitschuldig und mitverantwortlich für das aus dem
      ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ohne Rechtspflicht hervorgehende Resultatein absolutes DEBAKEL und weiteres UNRECHT für alle Heimopferdas der DEUTSCHE BUNDESTAG am 7. Juli 2011 ohne Rechtspflicht dann ( mit nur wenigen anwesenden Bundestagsabgeordneten im Plenarsaal
      ! ) einfach nur abgesegnet hat.

      Und die Indianer und ihr „Häuptling“ wollen jetzt mithelfen dies umzusetzen.
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      Dieser Abschnitt im verhergehenden Beitrag, Beitrag 25 ( oben ), hätte wie folgt lesen sollen...

      Wie ich am 27. August 2011 im Internet verkündete:PETER SCHRUTH ist mitschuldig und mitverantwortlich für das aus dem ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ohne Rechtspflicht hervorgehende Resultatein absolutes DEBAKEL und weiteres UNRECHT für alle Heimopferdas der DEUTSCHE BUNDESTAG am 7. Juli 2011 ohne Rechtspflicht dann ( mit nur wenigen anwesenden Bundestagsabgeordneten im Plenarsaal ! ) einfach nur abgesegnet hat.

      ...wie nach nochmaliger nachträglicher Überprüfung aus einem der Originale vom 27. Augsut 2011 – das hier zu finden ist @ dierkschaefer.wordpress.com/2011/08/24/mich-erreichte-ein-mail-%e2%80%a6/#comment-1795 – hervorgeht. Und ich habe das zuvor inkorrekt angebene Datum im vorhergehenden Beitrag auch seither an anderen Stellen im Internet korrigiert.
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      Ein kritischer Rückblick auf den „Runden Tisch Heimerziehung“ - PROF. KAPPELER

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      Die Einführung zu diesem 16-seitigen »KRITISCHEN RÜCKBLICK« seitens dem ausgezeichneten Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler ( Dezember 2011 )

      »Statt Aufklärung, Rehabilitation und Entschädigung – Verharmlosung und Schadensbegrenzung. – Ein kritischer Rückblick auf den „Runden Tisch Heimerziehung“.«

      gewalt-im-jhh.de/hp2/Kritischer_Ruckblick_2011.pdf

      den ich Heiligabend per RUNDMAIL ( als „Weihnachtsgeschenk“ ) an einige von Euch verbreitet habe

      wurde am 26.12.2011 von dem behinderten Ehemaligen Herimkind Helmut Jacob geschrieben und ist hier zu finden


      »Verharmlosen, vertuschen, verleugnen, blenden und manipulieren – Wie Heimkinder ein zweites Mal zu Opfern wurden«

      helmutjacob.over-blog.de/article-verharmlosen-vertuschen-verleugnen-blenden-und-manipulieren-wie-heimkinder-ein-zweites-mal-zu-o-94951191.html


      Mit Prof. Kappelers ebenso in diesem seinem »KRITISCHEN RÜCKBLICK« enthaltenen Kritik auch gegen den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) und gegen die diesbezüglich seinerzeit mandatierten hochqualifizierten Opferanwälte / Opferjuristen, jedoch, gehe ich nicht konform.
      Letztere zwei Punkte liegen völlig ausserhalb Kappeler’s Wissen UND Fachwissen; da ist er missinformiert und weiß nicht wovon er redet, meine ich.
      Desweiteren hat Prof. Kappeler sich auch noch nie mit dem „
      Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
      “ ( „VEH e.V.“ ) oder den seinerzeitigen Opferanwälten / Opferjuristen in Verbindung gesetzt um herauszufinden was die tatsächliche Situation war und ist.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Ein hochqualifizierter Jurist äußert sich nochmals zur HEIMKINDERSACHE und gibt, meiner Meinung nach, sehr wertvollen Rat --- und dieser Rat ist kostenlos.


      HINWEIS: Wenn immer und wo immer in diesen hierunter aufgeführten Schreiben von „RTH“ die Rede ist, ist „Runder Tisch Heimerziehung“ gemeint, dieses ausserparlamentarische und nicht rechtsverbindliche Gremium über das Antje Vollmer die Schirmherrschaft ausübte.


      Korrekturgelesene und korrigierte Schriftsätze.


      ERSTENS:

      Zur Weiterverbreitung und Veröffentlichung freigegebenes Schreiben vom Sonntag, 25. Dezember 2011, um 18:37 Uhr (MEZ)

      von Jurist Michael Witti
      an Ehemaliges Heimkind Felix Werner Winnig


      Hallo Herr Winnig,

      ich habe zwar zuletzt nicht alle diesbezüglichen mails und Unterlagen gelesen. Ich kann mir aber nur vorstellen, dass der release erst mit Empfang oder Anerkenntnis einer Leistung zu unterschreiben ist und diese Verzichtserklärung aufschiebend wirksam an die Zuerkennung einer Leistung zugleich mit dem Antrag zu erklären ist, oder mit einem Vorbescheid entschieden wird, zu dessen Wirksamkeit dann noch die Verzichtserklärung abzugeben ist.

      Gerade im Rentenfond ist nämlich Spielraum für den Weg zu den Gerichten. Hier kann man sich auf vergleichbare Regelungen berufen, die für andere Opfergruppen verabschiedet wurden und deren juristisch knochentrockene Spiegelung auch auf die Arbeit in den Heimen und in Heimen für die Industrie anwendbar ist. Dies insbesondere deshalb, weil die Gutachter am RTH und Dritte die Arbeitssituation juristisch eindeutig als Zwangsarbeit bewerteten.

      So sind die Rentenansprüche für freiwillige und entgeldliche Arbeit (§ 1 Abs 1 Nr. 1 und Nr 2 ZRBG) in eine Zahlbarmachungsvorschrift verabschiedet worden für Arbeit in Ghettos und sind für nur ca 80.000 noch lebende Antragsteller mit bis zu 3 Mrd EUR zu veranschlagen. In Kenntnis der Problematik, dass es bis zu 800.000 Heimkinder gibt, würde dann natürlich hiesig ein juristisches Durchdringen von Rentenansprüchen zu Summen führen, die man mir als utopisch und unredlich vorwarf, wohl wissend, dass ich juristisch den wundesten Punkt der Ansprüche traf.

      Um nun zu vermeiden, dass eventuell ein paar hundertausend Heimkinder das Rentenkonto prüfen lassen (ohne Gebühr) und dann ggf auf Berücksichtigung der Zeit in den Heimen vor dem Sozialgerichten klagen (ohne Anwaltszwang und ohne Gerichtsgebühr und diese überschwemmen und womöglich noch durchdringen), hat man wohl auch die Leistung aus dem Rentenfond mit Verzichtserklärung unterlegt. Diesen hat man dann, wegen der juristischen Problematik auch noch als Fond im Fond gestaltet, um diesbezüglich flexibel zu bleiben.

      Ich halte aber ausdrücklich fest, dass ich den Vergleich mit Ghettoarbeit nicht schätze, andrerseits der Gesetzgeber für den Juristen diese Türe arte legis als verfolgbar verpflichtet hat.

      Für oberflächliche Kenner der Materie füge ich noch an, dass der Ghettoarbeiter für diesen Zeitraum noch eine weitere Rente zB seit 1950 bekommt und weitere einmalige Zahlungen für dieses Leid, nebst Heilverfahrensansprüchen, erhalten hat. Jedoch selbst diese Opfergruppe, der unser Zuspruch Aller gelten sollte, leidet, wie mir eine aktuelle Anfrage zeigt an materieller Bedürftigkeit.

      Bleiben Sie beim Vergleich verschiedener Rentenregelungen bitte ausschliesslich auf der juristischen Ebene.

      MfG

      Michael Witti




      ZWEITENS:

      Zur Weiterverbreitung und Veröffentlichung freigegebenes Schreiben vom Sonntag, 25. Dezember 2011, um 21:40 Uhr (MEZ)

      von Jurist Michael Witti
      an Ehemaliges Heimkind Christoph Simon


      Sehr geehrter Herr Simon,

      normal müsste man eine öffentliche Bekanntgabe in Medien machen. Diese notice – im amerikanischen Recht – hat den Sinn, dass diejenigen, an denen die Sache – RTH – vorbeiging, das Recht haben im letzten Moment die Fairness einer Regelung zu prüfen.

      Da wir dieses Recht [in Deutschland] nicht haben erfolgt nun persönliche Kontaktaufnahme der Opfer [seitens der ANLAUFSTELLE.
      HEIMERZIEHUNG in den 50 und 60er Jahren]. Nachdem man in der Sache wusste, dass bis zu 800.000 Opfer betroffen sind, aber sich zum RTH nur ein Bruchteil meldete, hätte man die notice früher machen müssen. Aber man nutzte die Schädigung und das Verstecken der Betroffenen gezielt aus und auch unser Rechtssystem. In USA werden Ergebnisse von Sammelklagen gerichtlich in fairness hearings geprüft und ggf gekippt, falls man zB feststellt, dass die Kläger – hier Opfervertreter – defizitär und ohne Kenntniss verhandelten. In USA gibt es einen Mechanismus, der davor schützt, dass drei Personen eine Regelung ohne Ahnung für 800.000 verhandeln. Hier [in Deutschland] nicht, man muss das am ersten Tag der Sitzung eines RTH einbringen.

      Fragen Sie doch mal die Opfervertreter am RTH, warum diese nichts von einer notice wussten, geschweige diese durchsetzten. Hiesig ist die notice im Bundesanzeiger versteckt und keiner merkts.

      Sie sprechen den nächsten, vorausgesagten Skandal, dieser historischen Opfersache an.

      MfG

      Michael Witti


      [ Opfervertreter am RTH: WIEGAND, DJUROVIC und FLETH ]
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      Jeder Mann kann sich selbst seine eigene Meinung bilden, auch Sie Herr Wolfgang Petersen ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

      Jede Frau kann sich selbst ihre eigene Meinung bilden, auch Sie Frau Erika Tkocz ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

      Jeder Mann kann sich selbst seine eigene Meinung bilden, auch Sie Herr Udo Trost ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

      Jede Frau kann sich selbst ihre eigene Meinung bilden, auch Sie Frau Miccaelá Potter-Dulva ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

      ...und jeder andere Mann und jede andere Frau, und jedes andere Mitglied und Nichtmitglied des „Arbeitskreises Fondsverteilung Heimerziehung“ ebenso...


      »Das Schaf am Freßnapf des Wolfes - Heimopfer sollen Hilfen bei Täterorganisationen beantragen
      « --- »„Der Wolf verteilt die Wurst – Skandal Anlaufstellen“«

      geschrieben spät abends Mittwoch, 28. Dezember 2011, von dem behinderten ehemaligen Heimkind Helmut Jacob im Helmut Jacob Blog

      @
      helmutjacob.over-blog.de/article-das-schaf-am-fre-napf-des-wolfes-heimopfer-sollen-hilfen-bei-taterorganisationen-beantragen-95229101.html

      Diese Information wird zur Verfügung gestellt von dem schon seit vielen Jahren ohne „Aufwandsentschädigung“ völlig ehrenamtlich arbeitenden Australier Martin MITCHELL ( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 )



      PS. All diese Information wurde auch beinahe allen beim Arbeitskreis Fondsverteilung HeimerziehungMitwirkenden“ heute persönlich per Email zugestellt.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Dieses Schreiben, in diesem genauen Wortlaut, ging heute (30.12.2011) aufgrund einer gestrigen PRESSEANFRAGE aus Deutschland bei mir an eine der mehr bekannten deutschen Medienorganisationen, die ihren Standort in Nordrhein-Westfalen hat. --- Ich hatte aufgrund dieser PRESSEANFRAGE schon gestern (29.12.2011) sofort ein detailiertes Schreiben an diese Medienorganisation aufgesetzt, für das sie sich auch sogleich bei mir bedankt haben. --- Dies ist also mein zweites Schreiben an sie.

      Sehr geehrte Frau ............

      Ich werde mir Mühe geben auch all Ihre weiteren Fragen so gut wie möglich der Reihe nach zu beantworten.

      Ich bin jetzt 65½ Jahre alt, am 28. Juli 1946 in Berlin-Steglitz geboren.

      Mein Vater war Maschinenbauingeneur (Entwurf und Konstruktion) und Schlossermeister sowohl wie an automotive enineer and motor mechanic und meine Mutter Technische Zeichenerin und home-maker. Meine Mutter verstarb ganz plötzlich (Herbst 1948 ) an Poliomyelitis als ich ungefähr zwei und ein halb Jahre alt war. Mein Vater, so weit ich mich richtig erinnere, heiratete wieder ein Jahr später (diesmal eine Kinderkrankenschwester). Ich wußte nicht, dass ich eine Stiefmutter hatte bis ich 13½ Jahre alt war (es war mir nur zufällig/versehentlich von behördlicher Seite zugetragen worden).

      Ich bin zur Zeit und seit vielen Jahren schon wohnhaft in Adelaide, Süd Australien. Meine täglich Sprache ist Englisch, sodass mir in manchen Gebieten mit denen ich mich nicht täglich in Deutsch beschäftige der deutsche Wortschatz fehlt,
      sodass es manchmal notwendig und auch einfacher für mich ist ins Englische auszuweichen. Bevor ich aufgrund eines Nervenzubruchs Anfang 2003, der ganz sicherlich auf meine Heimzeit zurückzuführen war, begann mich mit der HEIMKINDERSACHE zu befassen, hatte ich 38 Jahre lang kein Deutsch gesprochen, gelesen oder geschrieben. Es war, glaube ich jetzt, eine meinerseitige unbewusste Weigerung die deutsche Sprache zu verwenden. Meine Heimzeit hatte ich über Dekaden hinweg ebenso verdrängt.

      Das Hauptjugendamt in West-Berlin (damals der „Senator für Jugend und Sport“) hatte mich, seinerzeit, zwangsweise von meinen Eltern getrennt und (1961/62), um ein meinerseitiges Zurückkehren ins Elternhaus zu verhindern, mich von West-Berlin in ein Erziehungsheim nach West-Deutschland verfrachtet. Meine Eltern (Vater Volksdeutscher/Heimatloser Ausländer und Stiefmutter, durch Heirat ebenso staatenloss) mit drei meiner jüngeren Halbgeschwister waren schon im Oktober 1962 nach Australien ausgewandert; meine Mitreise, bzw. Ausreise aus Deutschland wurde aber derzeit vom Jugendamt in West-Berlin verhindert. Obwohl ich seinerzeit selbst staatenlos war, wurde ich vom deutschen Staat als deutsches Staatseigentum angesehen und als solches behandelt. KIRCHE und STAAT brauchten mich als unentlohnten Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft und im Moor – genauso wie es 25 Jahre zuvor im Dritten Reich auch Gang und Gäbe war gewesen war.

      Danach, aber auch schon zuvor, war ich nur noch in konstantem Protest engagiert/involviert: mit meinen Füßen: aus den Heimen abhauen, abhauen, abhauen, und zu Zeiten wenn ich im Heim anwesend war mit Protestschreiben-Aufsetzen gegen mein Eingesperrtsein und gegen die dazugehörigen Menschenrechtsverletzungen, die ich auch damals schon so nannte und genau benannte. (Ich war also wohl schon in 1961/1962/1963 ein „ein 68er“). Das heutige Hauptjugendamt in Berlin teilte mir jedoch vor vier Jahren mit, dass nichts mehr von diesem Schriftwechsel erhalten bleibt. In Berlin soll es anscheinend überhaupt keine soweit zurückliegenden Akten damaliger Fürsorgezöglinge in ihrer Obhut mehr geben (Ich glaube es ihnen nicht!).

      Meine Fürsorgeakte (die Akte die weitgehend von evangelischen Pfarrern und Diakonen in Anstalt Freistatt im Wietingsmoor angelegt wurde) habe ich, ungekürzt und unzensiert, 42 Jahre später mit Hilfe des SPIEGEL-Journalisten Peter Wensierski aus Deutschland erhalten und danach vollständig im Internet veröffentlicht:heimkinder-ueberlebende.org/Die_Leidensgeschichte_des_damalig_staatenlosen_Jugendlichen_Martin_Mitchell_in_westdeutscher_Fuersorgeerziehung_No01.html

      Ich kam am 23./24. März 1964 mit 17½, bzw. mit 17 Jahren und 9 Monaten, direkt aus der Anstalt für Schwererziehbare (der Bethel-eigenen Anstalt Freistatt im Wiettingsmoor) mit dem Flugzeug von Hamburg nach Sydney, New South Wales, Australien.

      Man lies mich vor meiner Abreise aus dem Moor nur kurz zurück nach West-Berlin (wo ich aufgewachsen war; wo man mich seinerzeit vor meiner Abreise nach Australien für weitere 3 Monate im Jugendhof in Berlin-Zehlendorf festhielt) um mir zu erlauben mich von meinem in Deutschland zurückbleibenden ein Jahr jüngeren Bruder und einer zwei Jahre älteren Schwester und von meinen Großeltern, alle wohnhaft in West-Berlin, zu verabschieden.

      Ich habe in Australien über die Jahre in Sydney, Melbourne und Adelaide gewohnt and I have travelled far and wide over the years in the eastern states of Australia. Ich bin in meinem Leben immer handwerklich tätig gewesen – in the building trades – obwohl ich in den Erziehungsheimen (Jugendhof Berlin-Zehlendorf [staatlich]; Burschenheim Beiserhaus in Knüllwald-Rengshausen [evangelisch]; Anstalt Freistatt im Wietingsmoor [evangelisch]) natürlich keinen Beruf erlernt hatte. In Australia I have been "Jack of all trades, master of none". I am very handy with my hands, including in architectural drawing and design.

      Ob sich viele Ehemalige Heimkinder bei den Fondsanlaufstellen melden werden ist schwer zu sagen. Ich und der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ („VEH e.V.“) haben überall im Internet unaufhörlich dagegen gewarnt. Da aber viele Ehemalige Heimkinder der älteren Generation(en) schulisch weitgehend ungebildet sind und vieles nicht verstehen, und viele von ihnen auch kein Internet haben, ist es durchaus möglich, dass sich tatsächlich so einige von ihnen dort hinbegeben werden, ohne sich der daraus für sie hervorgehenden negativen Konsequenzen wirklich bewusst zu sein. Wenn man sie erst einmal übers Ohr gehauen hat wird es für sie zu spät sein zukünftig weitere rechtliche Schritte zu unternehmen. Aber das ist ja auch genau das was KIRCHE und STAAT vorhaben und wollen. Die Heimopfer stützen sich weitgehend – wie damals in ihrer Kindheit und Jugend in den Heimen und unter der Obhut des Jugendamtes auch – auf Versprechen, die nicht erfüllt werden und die das TÄTERKARTELL »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« keine Absicht hat zu erfüllen.

      Viele Heimopfer werden ja jetzt auch ganz speziell und gezielt von den ANSPRUCHSGEGNERNeinerangemessenen Entschädigung“, dem TÄTERKARTELL»BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT«, persönlich per Post angeschrieben – ohne dass wir notwendigerweise davon wissen – und gebeten sich bei der für sie zuständigen „Anlauf-und Beratungsstelle“ (meist beim „Jugendamt“) zu melden. Die TÄTERORGANISATIONEN sind bemüht mit DIESER WERBUNGSKAMPAGNE so viele unwiderrufliche VERZICHTSERKLÄRUNGEN wie möglich einzutreiben, und die Medien helfen IHNEN bisher vielfach dabei.

      Hoffe Ihnen und UNSERER SACHE, DER HEIMKINDERSACHE, hiermit gedient zu haben.

      Hope to have been of service to you and to our cause.

      Mit freundlichen Grüßen

      With kind regards

      Martin Mitchell


      HAPPY NEW YEAR !
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      Die medialen Huldigungen der Täterorganisationen des Heimopferleids kontern! und immer wieder kontern!


      Entschädigung für misshandelte Heimkinder


      ERSTENS:

      THÜRINGER ZEITUNGSGRUPPE / thueringer-allgemeine.de BEHAUPTED »Entschädigung für DDR-Heimkinder wird ab Frühjahr ausgezahlt« @ thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Entschaedigung-fuer-DDR-Heimkinder-wird-ab-Fruehjahr-ausgezahlt-1005474694 ( Matthias Thüsing / 29.12.11 / TA ) ( ein längerer Artikel )

      AUCH DAS STIMMT SO NICHT ! – sage ich.


      ( 29.11.2011 - 17:50 ) Heidi Dettinger, Schriftführerin im Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) in Antwort zu diesem Artikel in der THÜRINGER-ALLGEMEINE vom Do. 29.12.2011 gab auch sofort folgenden Leserkommentar dort ab:

      Egal wie oft es in den Medien erscheint: Es gibt KEINE Entschädigung für ehemalige Heimkinder! Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittenes Leid und daraus resultierende verminderte Lebensqualität. Aus dem Fonds sollen (freiwillige) Hilfsleistungen für bedürftige Heimkinder bezahlt werden. Sachleistungen. Ein Stützstrumpf hier, eine Therapie dort, eine kleine Hilfe zum Umzug hier, ein Brillengestell dort. Und auch das nur, wenn die Kranken- und/oder Rentenkassen nicht zuständig sind. Wer NICHT bedürftig ist, guckst sowieso in die Röhre! Mir fällt dabei ein Vergleich ein: In den USA ist das Leben und die Würde eines missbrauchten Kindes einige Millionen Dollar wert. In der Bundesrepublik Deutschland einen Stützstrumpf! Willkommen zurück im Mittelalter - da waren Almosen auch an der Tagesordnung!

      DDR-Heimkinder werden genau das gleiche FONDSVERTEILUNG-ARRANGEMENT / genau die gleiche HEIMOPFER-ABSPEISUNG haben wie West-Heimkinder auch --- und auch mit der dazugehörigen durch Verwaltungsvereinbarung festgeschriebenen unwiderruflichenVERZICHTSERKLÄRUNG“, die jeder Antragsteller / jede Antragstellerin unterschreiben muss – sage ich, d.h. teile ich Euch mit ( denn genau so wird es sein ! ).


      Ich habe all dies ja schon vor Wochen vorausgesagt --- aber niemand hat mir zugehört; und es würde mich auch jetzt nicht wundern, wenn mir auch jetzt wieder niemand zuhört.



      ZWEITENS:


      365news.de SchlagzeilenGeschrieben von RBB Nachrichten

      @
      schlagzeilen.365news.de/2011/12/entschadigung-fur-ehemalige-misshandelte-heimkinder/

      Entschädigung für misshandelte Heimkinder

      Ehemalige Berliner Heimkinder, die an den Folgen von Misshandlungen leiden, können auf eine Entschädigung hoffen. Ab Mitte Januar öffnet der Senat eine Beratungsstelle für Betroffene.


      365news.de SchlagzeilenGeschrieben von RBB Nachrichten

      @
      schlagzeilen.365news.de/2011/12/entschadigung-fur-ehemalige-misshandelte-heimkinder/


      Entschädigung für misshandelte Heimkinder

      Heidi Dettinger sagt:

      29. Dezember 2011 um 16:31

      Egal wie oft es in den Medien erscheint: Es gibt KEINE Entschädigung für ehemalige Heimkinder!

      Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittenes Leid und daraus resultierende verminderte Lebensqualität.

      Aus dem Fonds sollen (freiwillige) Hilfsleistungen für bedürftige Heimkinder bezahlt werden. Sachleistungen. Ein Stützstrumpf hier, eine Therapie dort, eine kleine Hilfe zum Umzug hier, ein Brillengestell dort.

      Und auch das nur, wenn die Kranken- und/oder Rentenkassen nicht zuständig sind.

      Wer NICHT bedürftig ist, guckst sowieso in die Röhre!

      Mir fällt dabei ein Vergleich ein: In den USA ist das Leben und die Würde eines missbrauchten Kindes einige Millionen Dollar wert. In der Bundesrepublik Deutschland einen Stützstrumpf!

      Willkommen zurück im Mittelalter – da waren Almosen auch an der Tagesordnung!


      Auch Du darfst Deinen eigenen Kommentar DORT abgeben !!!
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      An alle Ehemaligen Heimkinder WEST und OST --- an die „Stärkeren“ und die „Schwächeren“ zugleich.

      Erste und entscheidende Regel ist immer und einzig:

      Kein Geschädigter / keine Geschädigte sollte sich jemals von seinen / ihren Schädigern oder ihren Alliierten / Repräsentanten 'beraten' lassen oder sich auf deren Diktat einlassen.

      Und der Schädiger / die Schädiger und seine Alliierten / Repräsentanten / Interessenvertreter / Anwälte / Versicherungen sollten eigentlich wissen, dass sie 'SOWAS' schon garnicht erst versuchen sollten.
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY IS PERPETRATING A MASSIVE PUBLIC FRAUD !


      Völlig unethisches und skandalöses Verhalten des Schädigers gegenüber den Opfern --- den ehemaligen Heimkindern.



      Ein Beobachter aus dem Auslande und selbst ein Heimopfer der nachkriegsdeutschen 'Heime' WEST teilt mit :


      Solche von KIRCHE und STAAT inszenierten Zeitungsüberschriften wie, z.B. »Ehemalige Heimkinder werden entschädigt« sind nichts als EINE GROßE LÜGEEIN SYSTEMATISCHER BETRUG.


      Geschrieben spät abends Mittwoch, 28. Dezember 2011, von dem behinderten ehemaligen Heimkind Helmut Jacob im Helmut Jacob Blog
      :


      "Ich fasse es nicht!" - Heidi Dettinger (VeH) warnt vor Zeitungsenten

      @

      helmutjacob.over-blog.de/article-ich-fasse-es-nicht-heidi-dettinger-veh-warnt-vor-zeitungsenten-95886583.html


      Vermehrt wird in der Presse auf die neuen Anlaufstellen hingewiesen, die für die Verteilung der Mittel aus dem Opferfonds zugunsten ehemaliger Heimkinder in den einzelnen Bundesländern zuständig sind. In diesem Zusammenhang schreiben die Zeitungen schlagzeilenträchtig von "Opferentschädigungen", die ab Januar dieses Jahres ausgezahlt werden. Dettinger, Schriftführerin im "Verein ehemaliger Heimkinder", stellt klar: Es gibt keine Entschädigung. Hier ihr Schreiben an die Presse und andere Internetforen:

      » Ich fasse es nicht! Jetzt wird auch auf dieser Seite der Unsinn von der angeblichen Entschädigung für ehemalige Heimkinder kolportiert – und zwar ohne kritisches Hinterfragen!

      Ich hoffe nur, es wird irgendwann in die Köpfe gehen:
      Es gibt keine Entschädigung für Überlebende deutscher Heimkinderhöllen! Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittene Pein und die daraus resultierende Minderung der Lebensqualität. Sie stehen einem Opfer zu – egal, ob heute arm oder reich, gesund oder krank.

      Diese Almosen, die uns wie Brocken an räudige Hunde zugeworfen werden sollen,

      gehen NUR an Bedürftige!
      Sie sind KEIN finanzieller Ausgleich!
      Sie sind auf jeden Fall NACHRANGIG – also nur dann, wenn das Sozialsystem nicht greift!

      Bedürftige, geschädigte, traumatisierte Überlebende müssen ihre Hosen runterlassen und Konten und Portemonnaie öffnen, ehe sie überhaupt etwas erwarten können!
      ALLE müssen eine Verzichtserklärung unterschreiben um zu unterbinden, dass sie je weiter etwas beantragen (inkl. Rentenausgleich) oder klagen.

      Entschädigung? Für mich hört sich das eher nach einem Betrug an! Einem Betrug an ehemaligen Heimkindern, die für einen Stützstrumpf in die Wüste geschickt werden sollen!

      Ich kann nur JEDEM raten: Schließt euch dem Boykott des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an!

      Macht klar, dass ihr euch nicht noch einmal und noch einmal und noch einmal über den Tisch ziehen lasst!

      Sagt, es ist GENUG!


      veh-ev.info//pages/homepage-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e.v.-veh-e.v/boykott-fondsverteilung-ehemalige-heimkinder.php «


      aus: netzwerkb.org/2011/12/31/neue-beratungsstelle-fur-ehemalige-heimkinder/#more-11799
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Der Verein ehemaliger Heimkinder lehnt die Hilfsmaßnahmen ab. Das sei keine Entschädigung für erfahrenes Leid.
      (Foto: dpa)

      Montag, 02. Januar 2012


      Entschädigung für erlittenes Leid
      Hilfe für ehemalige Heimkinder

      Millionenfonds für 800.000 Betroffene: Sie mussten Torf stechen oder in Küchen und Großwäschereien schuften. Geld gab es keines und auch keine Ausbildung. Ehemalige Heimkinder aus Westdeutschland können ab sofort Hilfsgelder beantragen. Der Verein Ehemaliger Heimkinder lehnt den Fonds ab.

      Hunderttausende Westdeutsche, die zwischen 1949 bis 1975 in Kinderheimen unter Psychoterror, Zwangsarbeit und körperlichen Misshandlungen litten, können jetzt finanzielle Hilfen beantragen. Aus dem Fonds "Heimerziehung West" stehen ab sofort 120 Millionen Euro zur Verfügung, wie katholische und evangelische Kirche sowie mehrere Wohlfahrtsverbände mitteilten.

      Das Geld wird zu je einem Drittel vom Bund, von den Westländern und Kommunen sowie von den Kirchen und ihren Sozialverbänden aufgebracht. Ein Großteil davon soll für die Behandlung von traumatischen Folgeschäden eingesetzt werden. Rund 20 Millionen Euro sind als Ausgleich für fehlende Beitragszeiten bei der Rentenversicherung gedacht.


      Anträge bis 2014

      Anträge können bis Ende Dezember 2014 gestellt werden. Anlauf- und Beratungsstellen in den alten Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Auch Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen in der DDR sollen bald von den Hilfen profitieren. Bis zum Sommer sollen entsprechende Regeln geschaffen werden.

      "Die Leistungen können nichts ungeschehen machen, aber sie sollen Menschen helfen, die Folgen besser zu bewältigen", sagte der Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hans Ulrich Anke. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, erklärte: "Ich freue mich, dass nun ein Angebot für ehemalige Heimkinder vorhanden ist, das ihre zentralen Anliegen berücksichtigt: das Bedürfnis nach Aussprache, der Wunsch nach Anerkennung, Beratung und therapeutischer Hilfe sowie finanzielle Hilfen."

      Die Hilfen gehören zu den Empfehlungen, auf die sich Fachleute am Runden Tisch Heimerziehung bereits 2010 verständigt hatten. Bis in die 70er Jahre wurden in der Bundesrepublik viele Waisen, Kinder minderjähriger Mütter oder angeblich "schwer erziehbare" Jugendliche in Heime eingewiesen. Experten gehen von bis zu 800.000 Betroffenen aus, von denen viele gedemütigt, misshandelt oder auch sexuell missbraucht wurden. Ähnlich erging es es etlichen der bis zu 120.000 Kinder, die in DDR-Heimen lebten.


      Verein ist gegen den Fonds

      Der Verein Ehemaliger Heimkinder lehnt den Fonds und das vereinbarte Prozedere entschieden ab. "Wir boykottieren das", sagte der stellvertretende Vorsitzende Dirk Friedrich. Die Betroffenen erhielten keine Entschädigung für erfahrenes Leid. "Das sind alles Hilfsmaßnahmen." Hinzu komme, das frühere Heimkinder als Voraussetzung für eine Psychotherapie beweisen müssten, dass sie unter Folgeschäden litten aus einer Heimerziehung, die 30 und mehr Jahre zurückliege.

      Friedrich und sein Verein - die nach eigenen Angaben größte Opfervertretung - wollen ihren Anspruch auf Entschädigung durch alle juristischen Ebenen geltend machen - bis zum Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg.

      Quelle: n-tv.de/panorama/Hilfe-fuer-ehemalige-Heimkinder-article5116416.html

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      Bezüglich dem WDR.de Medienbericht vom 02.1.2012 re der HEIMKINDERSACHE @ 1.wdr.de/themen/archiv/sp_missbrauch/heimkinder104.html

      Kürzlich eingereichtes Antwortschreiben in Antwort auf eine PRESSEANFRAGE seitens
      WDR.de, von einem Beobachter aus dem Auslande, der selbst Heimopfer der nachkriegsdeutschen 'Heime' WEST [ Bundesrepublik Deutschland ] gewesen war und ist.

      Sehr geehrte Frau .............,

      vielen Dank für Ihr Interesse sowohl an der Heimkinderproblematik wie auch an meiner Person.

      Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:
      1.
      Der von Ihnen benannte Fonds über insgesamt 120 Millionen Euro ist keine „Ausschüttung“ für ehemalige Heimkinder und schon lange keine Wiedergutmachung oder Entschädigung, wie er auch immer wieder in den Medien genannt wird. Interessanterweise wird er übrigens von den verschiedenen „Fonds-Verwaltungsstellen“ nicht so benannt...
      2.
      Eine„Wiedergutmachtung“ kann es nicht geben – wie soll der Schaden an Leib und Leben, der uns als Kinder und Jugendliche zugefügt wurde, je wieder „gut“gemacht werden? Wie soll der Bruch in der Biografie wieder „gut“ gemacht werden? Wie die aus dem Heimaufenthalt resultierende verminderte Lebensqualität? Das einzige, was ich will – und wofür ich seit Jahren unermüdlich kämpfe – ist eine angemessene Entschädigung für das Leid. Eine Entschädigung, für ehemalige Heimkinder, die uns einen Teil unserer Würde zurückgeben könnte, die dafür sorgen könnte, dass wir unser Leben weitgehend selbstbestimmt beenden können. Solch eine Entschädigung wäre z.B. eine monatliche Opferrente von 300 Euro oder eine entsprechende (auf 15 Jahre hochgerechnete) Einmalzahlung von 54.000 Euro.
      3.
      Die erzwungene Unterschrift unter eine Verzichtserklärung empfinde ich als Affront sondergleichen! Eine Verzichtserklärung mag Sinn ergeben, wenn beide Parteien an einem Tisch gesessen haben und gemeinsam und in Augenhöhe eine Summe ausgehandelt haben. Wenn aber – wie in unserem Falle – die Opferseite über den Tisch gezogen wurde und die Täterseite einseitig und diktatorisch eine Summe bestimmt und dann auch noch überall bekannt gibt, dies seien freiwillige Leistungen, mit denen den bedauernswerten Opfern (ihren Opfern!) geholfen werden sollte, worauf es aber keineswegs einen Rechtsanspruch gäbe, dann ist eine Verzichtserklärung eine Unverschämtheit und eine Zumutung!
      4. Ich würde und werde diese Almosenverteilung auf keinen Fall mitmachen und überall, wo ich kann zum Boykott dieser Ohrfeige für alle Überlebenden aufrufen! Ich werde nicht auf meine Ansprüche verzichten – weder auf die Rentennachzahlungen noch auf eine angemessene finanzielle Entschädigung. Und: Ich brauche weder Stützstrümpfe noch eine Therapie!
      5.Das 10% der Gelder für die Beratungsstellen aus dem Fonds genommen werden sollen, straft alle die Lügen, die erklären, mit dem Fonds den Überlebenden helfen zu wollen. Helfen? Sich von den Opfern jede Handreichung bezahlen lassen? – Auch hier gilt: Wenn eine angemessene Summe von Opfer- und Täterseite ausgehandelt wird, können darin diese Gelder durchaus enthalten sein. Aber das ist Verhandlungsbasis. Und davon kann bei diesem skandalösen Vorgehen nicht die Rede sein!

      Und all dies darf natürlich in diesem genauen Wortlaut wie ich es hier verfasst habe unter meinem richtigen Namen veröffentlicht werden.

      Mit freundlichen Grüßen aus dem Land Down Under.

      Martin Mitchell

      ( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946; geb. 28.07.1946 )
      ( ansässig in Australien seit dem 24. März 1964 )
      ( Webseite des Korrespondenten MM:
      heimkinder-ueberlebende.org )

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!
      04.01.2012

      Ehemalige Heimkinder gegen Fonds
      Entschädigung statt Almosen

      Der Verein ehemaliger Heimkinder boykottiert den Hilfsfonds der Regierung. Er will jetzt prüfen lassen, ob damalige Vergehen Menschenrechtsverletzungen sind.
      BERLIN taz | Der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH) will den Fonds "Heimerziehung West" boykottieren, der am 1. Januar gestartet ist. "Wir fordern für jeden Geschädigten eine Einmalsumme in Höhe von 54.000 Euro oder eine Opferrente von 300 Euro", sagte Dirk Friedrich, Vizevorsitzender des VEH, zur taz.

      "Wir wollen ihre Almosen nicht", prangert der VEH auf seiner Homepage an. Damit meint der Verein, der 2004 als Interessenvertretung für die ehemaligen Kinder in westdeutschen Heimen von 1945 bis 1975 gegründet worden war, das Angebot des Fonds: 120 Millionen Euro für verloren gegangene Rentenansprüche sowie für Sachleistungen und Therapien. Dazu müssen AntragstellerInnen glaubhaft machen, dass sie bleibende psychische und physische Schäden haben oder zur Arbeit auf Feldern und in Fabriken gezwungen wurden.

      Die Fondssumme wird vom Bund, von Ländern und Kommunen und von den Kirchen zur Verfügung gestellt. Der Entschädigungsfonds ist ein Ergebnis des "Runden Tischs Heimerziehung" von letztem Jahr.
      "Ich bin 72, was soll ich mit einer Therapie?"

      Beim VEH melden sich nahezu täglich Betroffene. "Viele Opfer sagen: Ich bin 72, was soll ich mit einer weiteren Therapie, ich habe schon ein paar hinter mir", berichtet Friedrich. Nicht wenige frühere Heimkinder, die überwiegend von Hartz IV lebten, hätten Angst, im Alter wieder in ein Heim abgeschoben zu werden. Friedrich sagt: "Die Opfer hassen Heime."

      Das zuständige Bundesfamilienministerium weist die Vorwürfe des VEH zurück. "Wir halten den Fonds nach wie vor für eine richtige und sachgerechte Lösung", sagte eine Sprecherin.

      Dem VEH schwebt eine Entschädigung vor wie in Irland: Dort beträgt die Fondssumme über eine Milliarde Euro, Antragsteller sollen Ausgleichszahlungen von jeweils bis zu 65.000 Euro erhalten. 15.000 Anträge seien "positiv beschieden" worden.

      Rund 400 Opfer haben nach Friedrichs Aussage Entschädigungsklagen und Verfassungsbeschwerden eingereicht. Der Verein plant zudem eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. "Wir wollen prüfen lassen, ob es sich bei den Vergehen damals um Menschenrechtsverletzungen handelt", sagte Friedrich.

      Quelle : taz.de
      Sexueller Missbrauch
      Ehemalige Heimkinder ziehen vor Gericht

      Zwischen 1945 und 1975 lebten rund 800.000 Kinder und Jugendliche in westdeutschen Heimen. Viele wurden in den kirchlichen oder staatlichen Einrichtungen über Jahre misshandelt, zur Arbeit gezwungen und sexuell missbraucht. Deshalb wollen Hunderte ehemalige Heimkinder vor Gericht ziehen. Sie fordern Entschädigung in Millionenhöhe.
      Hunderte ehemalige Heimkinder wollen für eine Entschädigung nun doch vor Gericht ziehen. Sie sind enttäuscht von den Beschlüssen der Jugend- und Familienministerkonferenz im Mai vergangenen Jahres. 120 Millionen Euro stehen aus Mitteln des Bundes, der Länder und der Kirchen zur Verfügung. Der Verein ehemaliger Heimkinder in Deutschland aber hält diesen Betrag für unangemessen und stellt Forderungen in Milliardenhöhe.

      Beratungsstellen gibt es nicht überall

      Ab sofort können ehemalige Heimkinder Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung beantragen. Die Beratungsstellen allerdings, die die Verteilung der Mittel übernehmen sollten, sind längst nicht in allen Bundesländern in der Lage, sie auch wahrzunehmen. Mit der Einrichtung waren die Länder zum 1. Januar 2012 beauftragt. Der Zahl der eingerichteten Stellen fällt indes höchst unterschiedlich aus. So findet sich auf der Internetseite des Heimkinderfonds noch keine einzige Beratungsstelle in Baden-Württemberg, Niedersachsen dagegen bietet über 40 regionale Anlaufstellen.

      Einige Bundesländer – so etwa Hamburg, Hessen und Bremen haben die Anlaufstellen ihren Versorgungsämtern zugeordnet, andere, wie Bayern und Nordrhein-Westfalen den Landesjugendämtern. In den ostdeutschen Bundesländern übernehmen – auch wegen der unterschiedlichen Rechtslage in Ost und West – die Beauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der Kommunistischen Diktatur (Brandenburg) oder die Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen (Mecklenburg-Vorpommern) diese Aufgabe. Berlin hat als einziges Bundesland durchgesetzt, die Beratungsstelle einem unabhängigen, freien Träger zu übertragen.

      Antworten auf wichtige Fragen fehlen

      Allen Anlaufstellen gemein ist allerdings, dass ihnen Antworten auf wichtige Fragen fehlen. So ist die Anrechnung von Leistungen aus dem Hilfsfonds auf Renten- oder Transferleistungen noch nicht abschließend geklärt. Die Träger des Fonds haben sich bislang lediglich darauf geeinigt, dass die Leistungen nicht angerechnet werden sollen. Eine entsprechende Gesetzesgrundlage fehlt allerdings noch.

      Wieder andere Verfahrensfragen sind besonders unter den betroffenen ehemaligen Heimkindern umstritten. So sieht der Fonds keine Entschädigungen in Form von Barauszahlungen, sondern vielmehr Sachleistungen wie etwa Pflegeleistungen oder Trauma-Therapien bis zu einem Maximalwert von 10.000 Euro vor. Viele der zumeist älteren Betroffenen fragen sich allerdings, was sie nach Jahrzehnten noch mit einer Trauma-Therapie anfangen sollen, zumal eigens dafür ausgebildete Therapeuten in Deutschland rar sind.

      Unterschrift: Auf weitere Ansprüche verzichten

      Betroffene haben zudem nur drei Jahre Anspruch auf Leistungen aus dem Heimkinderfonds, erklärt Daniela Gerstner von der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle im Nachbarschaftsheim Schöneberg. Anträge können bis 31.12.2014 gestellt werden. „Ob wer erst später pflegebedürftig wird, noch entsprechende Sachleistungen beantragen könnte, ist nicht geklärt“, sagt Gerstner.

      Für Irritation sorgt zudem eine Verzichtserklärung, die Betroffene unterschreiben müssen, wenn sie Leistungen aus dem Fonds beantragen. Sie erklären damit, künftig keine weitere Ansprüche gegen die Institutionen, in denen sie misshandelt wurden, geltend zu machen. Die meisten Betroffenen empfinden dies als die größte Zumutung, sagt das ehemalige Heimkind Wolfgang Focke. Immerhin sei der Fonds eingerichtet worden, weil ein Rechtsanspruch auf Entschädigung aufgrund von Verjährung nicht besteht, erklärt er. Warum er nun einen rechtsverbindlichen Verzicht auf juristische Mittel erklären soll, verstehe er nicht.

      Quelle : Frankfurter Rundschau

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

      .
      DIESER SCHRIFTSATZ ging gestern an viele, viele Ehemalige Heimkinder und ihre Unterstützer als RUNDMAIL raus;
      und alle Kategorien von „Anspruchsgegnern“ ( d.h. den „Anspruchsgegnern einer "ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG" und ihre „Handlanger“ und „Steigbügelhalter Handlanger“ ) sind ebenso weitgehend DAVON unterrichtet worden.



      ( Jeder / jede kann sich, jeweilig, den Schuh anziehen, der ihm / ihr passt. )




      Lieber Michael,

      Ich sah eine Chance Dein Ende des Jahres 2011 Schreiben an mich, wie unten aufgeführt, heute ( Do. 05.01.2012, um 08:54 Uhr ), erst einmal, als Leserkommentar bei
      Der Westen zum Artikel ( vom 02.01.2012, um 19:02 Uhr )

      »HEIMKINDER
      Zwischen Wut und Verzweifelung
      «

      als Beitrag 5 @
      derwesten.de/politik/ehemalige-heimkinder-zwischen-wut-und-verzweiflung-id6210300.html#comments

      zu posten.

      Ich werde es natürlich auch noch an vielen, vielen anderen Stellen im Internet posten.

      Viele Grüße

      Martin



      Ein hochqualifizierter Jurist äußert sich nochmals zur HEIMKINDERSACHE und zu dem skandalösen „Hilfsfonds“ für Ehemalige Heimkinder (ein Schreiben verfasst zwischen Weihnachten und Neujahr) (2011-2012)

      Korrekturgelesener und korrigierter Schriftsatz – korrigiert von Martin MITCHELL.

      Martin,

      ich habe ja immer gefordert, dass die Krankenkassen dem Runden Tisch Heimerziehung (RTH) beitreten und die Spätschäden des Heimaufenthaltes – post traumatic stress disorder (PTSD) – von den Kirchen im Regress (gesetzliche Pflicht) geltend machen müssen.

      Ministerin von der Leyen macht nun eine Initiative zum Burn-out und dessen Folgekosten und spricht von 27 Milliarden EUR per Jahr. Heimkinder (bis zu 800.000) haben oft eine post traumatic stress disorder mit allen Drittschäden, die sehr oft erst jetzt auftreten („Verjährung“ jedoch wird hier als Vorwand aufgeführt von den Schädigern). Wenn die Ministerin den Burn-out bekämpft ist es Pflicht diese Sache der Heimkinder zuvorderst zu regeln, zumal die Allgemeinheit via die Krankenkassen belastet ist.

      Die Zahlen der Ministerin sprechen für sich selbst. Hemmungslos wird von bis zu 27 Millarden EUR gesprochen und der Fonds („
      Hilfsfonds für Folgeschäden aus der Heimerziehung
      “) ist peanuts dagegen. Entweder zahlt der Fonds die Schäden, oder die Krankenkasse – und Letztere muss Regress nehmen beim Schädiger. Und hier geht es nicht um weniger als Millardenbeträge.

      Es wird endlich Zeit, dass die Kirchen den Regress an die Krankenversicherungen und das Sozialsystem zahlen. Heimkinder leiden an PTSD und das ist schlimmer als Burn- out und die Allgemeinheit haftet nicht dafür. Hier müssen wir nachfassen um den Fonds auf das Niveau zu heben, das ihm zusteht.

      Unten der Bericht zur Ministerinitiative.

      MfG

      Michael Witti


      WELT ONLINE (19.12.2011) »ARBEITSSCHUTZ – Von der Leyen sagt Burn-out den Kampf an« @ welt.de/wirtschaft/article13773959/Von-der-Leyen-sagt-Burn-out-den-Kampf-an.html


      Natürlich erinnere ich auch nochmals ganz besonders an den Inhalt des Beitrages 32 ( oben ) und, soweit ich mich richtig erinnere, auch anderswo HIER IN DIESEM FORUM ( sowohl wie auch in vielen anderen Foren ) - etwas erweitert ! - wiedergegeben.
      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!