'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht!

    Es gibt 72 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von jw1hal.

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      Tut was gutes, bitte.

      Sagt ALL DIES UNBEDINGT WEITER, an alle Eure Leidgenossen und Leidgenossinnen - und ruft es aus und gebt es bekannt von den Dächern der Städte und Dörfer und in all den abgelegensten Orten und Ortschaften, nicht nur in Deutschland, aber in allen Ländern der Erde und in alle Richtungen der Welt... auch an all diejenigen Personen, die kein Internet haben --- damit alle ausreichend gewarnt sind.

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      ACHTUNG !ACHTUNG !

      Auch dies wird man von allen Heimopfern-WEST und von allen Heimopfern-OST verlangen, dass sie erst einmal unterschreiben

      wenn sie einen Antrag auf „Hilfeleistungen“ / „Sachleistungen“ aus diesem „freiwilligen Hilfsfonds“ - „nicht rechtsverbindlichen Hilfsfonds“ - eingerichtet von KIRCHE und STAAT : BUND und LÄNDERN stellen, mit einer zu unterzeichnenden unwiderruflichen Verzichtserklärung auf alle zukünftigen Rechtsansprüche des Antragstellers / der Antragstellerin.

      ( … Dieses Formular stammt von einer „Anlaufstelle“ in Niedersachsen ! … )


      Zu- und Vorname
      ______________________________________________

      Straße, Haus-Nr.
      ______________________________________________

      Postleitzahl, Ort
      ______________________________________________

      Gz.
      ______________________________________________

      Einwilligungserklärung


      Ich erkläre mich damit einverstanden, dass das Versorgungsamt [Standort des Amtes oder der Behörde… ]Regionale Anlauf- und Beratungsstelle zum Fonds Heimerziehung – die erforderlichen Auskünfte einholt und die über mich bei behandelnden Ärzten, Behörden und Sozialleistungsträgern und gleichgestellten Stellen geführten Unterlagen beizieht.

      Ich entbinde die beteiligten Ärzte von ihrer Schweigepflicht.

      Falls ich diese Einwilligungserklärung einschränken will, werde ich eine gesonderte Erklärung abgeben.


      [ Unterschrift des Antragstellers / der Antragstellerin ]


      Ja, Ihr habt alle richtig gehört, bzw. gelesen: Alle antragstellenden Ehemaligen Heimkinder-WEST, sowohl wie alle antragstellenen Ehemaligen Heimkinder-OST werden nicht nur eine VERZICHTSERKLÄRUNG unterschreiben müssen, aber auch diese oder ähnliche oben aufgeführte EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG abgeben müssen ( „abgeben müssen“ bedeutet ebenso unterschreiben müssen ).
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Almosen nicht! ....... Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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      Bezüglich den Warnungen in Beitrag 61 ( oben ).

      KIRCHE und STAAT : BUND und LÄNDER sind „Schuldner“ wie jeder andere „Schuldner“ auch --- sie haben diesbezüglich keinen SONDERSTUTUS for dem Gesetz !!!!

      Es ist, meines Erachtens, in dieser Situation, in erster Instanz, eine rechtswidrige „Einwilligungserklärung“ verlangt seitens des „Täters“ / seitens des „Schädigers“ / seitens des „Beklagten“ / seitens des „Schuldners“ / seitens des „Anspruchsgegners“ von dem „Geschädigten“ / von dem „Kläger“ / von dem „Opfer“ – dem „Opfer“ genau dieses „Täters“ / dieses „Schuldners“. Genau so ist es, meines Erachtens, im Rechtswesen auszulegen.

      Es gibt auch kein anderes in dieser Weise formuliertes Dokument – d.h. eine solcheEinwillingserklärung“ – die jemanden unter den hier gegebenen Umständen je abverlangt wurde, im gesamten Internet
      !!!

      Go on, prove me wrong !

      Beweist mir das Gegenteil !

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Wir, die „Opfer“ / die „Geschädigten“ / die „Kläger“ / die rechtmäßig und gesetzmäßig „Anspruchsberechtigten“ ( deshalb ja auch dieVerzichtserklärung, die wir unterzeichen sollen ! ) haben es HIER aber nicht mit dem Sozialamt zu tun, sondern wir haben es HIER mit dem „Täter“ / dem „Schädiger“ / dem „Schuldner“ zu tun, der seine Behörden – die kommunalen Bürgerbehörden ! – dazu missbraucht, um seine Drecksarbeit auszuführen und sich dabei seiner Rechtspflicht zu entziehen.

      Wir, die „Opfer“ schulden dem „Schuldner“ garnichts, und auch keine Unterschrift unter eine „Einwilligungserklärung“ uns von ihm noch auf eine weitere Weise übers Ohr hauen zu lassen.

      Der „Schuldner“ hat kein Recht darauf eine solche unrechtmäßig von ihm verlangte „Einwilligungserklärung“ von dem „Opfer des Schuldners“ ausgehändigt zu bekommen, sage ich !

      Go on, prove me wrong !


      Beweist mir das Gegenteil !
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      EIN EHEMALIGES HEIMKIND AUS DEUTSCHLAND TEILTE MIR GESTERN ( 21.01.2012 ) MIT, UND ICH VERÖFFENTLICHE DAS JETZT AUCH HIER, MIT SEINER ERLAUBNIS, DA ICH VOLL UND GANZ EBENSO DIESER MEINUNG BIN.

      …und es bezieht sich natürlich auch genau auf meine eigenen vorhergehenden Beiträge zu diesem Aspekt – und die in diesen Beiträgen enthaltenen Mahnungen und Warnungen – insbesondere
      Beitrag 61, Beitrag 62, und Beitrag 63 ( oben )


      Das ist das Allerletze !

      Generalisierte Schweigepfichtsentbindung gegenüber den in der Anlaufstelle vertretenen Institutionen wie Kirche, Diakonie und gegenüber den privaten Heimträgern ?
      Gegenüber den Beteiligten in den Anlaufstellen und dahintergeschalteten Gremien, besetzt u.a. durch Laien von Heimkinderseite, Staatsbediensten und Vertretern der Täter, welche gleichsam dann Einsicht in alle meine "Unterlagen" und höchst persönliche Dinge haben ?
      Unter dem Deckmäntelchen des staatlichen Versorgungsamtes ?
      Hää ????
      Was geht diese Herrschaften an ob ich Herpes habe, wie der Zustand meines Darmes ist oder unter welcher Art von Sexuellen Problemen ich leide ?
      Was geht diese Herrschaften an welche psychischen Störungen ich habe welche nicht in Verbindung mit der Heimzeit stehen ?
      Das sind alles medizinische Laien !

      Wenn ein privater Arbeitgeber so etwas verlangt dann ist das ein klassischer Fall von Datenmissbrauch und Grundgesetzwidrig; wird für den Arbeitgeber dann sehr sehr teuer !
      Nicht einmal meine Rentenversicherung darf von mir eine solche uneingeschränkte Schweigepflichtsentbindung verlangen !

      Wieso sind dann die Herren Rock- und Pantöffelchenträger (Kirche) nun plötzlich eine Ausnahme ?


      Wir sollen also einwilligen daß diese Herrschaften alle Daten sammeln welche über uns existieren, ohne jegliche Kontrolle was da eigentlich überhaupt gesammelt, wo und wie aufbewahrt und an wem weitergegeben wird ?
      Nur damit die Täter (wohlgemerkt sind das u.a. private Firmen und Institutionen) alles über uns und hinter unserem Rücken zur späteren Verwendung erfassen können für den Fall das von uns es vieleicht doch jemand einmal wagen sollte später vieleicht doch erfolgreich eine Klage zu erheben ?

      Und wir haben noch nichtmal ein Recht auf Unterlageneinsicht bei jenen Institutionen welche nun von uns eine Schweigepflichtsentbindung von uns verlangen ??


      Neee, dass ist das Allerletzte:


      Während die Damen und Herren in vollem Ornat und uns von oben bis unten betrachtend vor uns stehen sollen wir uns wieder genauso nackt vor deren Augen ausziehen wie damals, werden befummelt und bekommen einen Bonbon als Belohnung hinterher mit dem Wissen daß wir übelst verprügelt und zusammengeschlagen werden sollten wir es ja wagen später vieleicht doch noch Widerpruch gegen die an uns vollzogenen Handlungen zu erheben

      Ohne mich !


      P.S.: Wo ist da überhaupt eine Datenschutzerklärung ? Falls vorhanden welchen genauen Inhalt hat diese und wer ist der Datenschutzbeauftragte dafür ?

      PPS: Kann gerne veröffentlicht werden; gezeichnet: "ein ehemaliges Heimkind"

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      „Ehemaliger Insasse eines Kinderheimes für behinderte Kinder“ Helmut Jacob in seinem Helmut Jacob Blog @ helmutjacob.over-blog.de/article-ungerechtigkeiten-bringen-mich-auf-die-palme-und-wahrscheinlich-bin-ich-auch-einfach-ein-bisschen-z-97837309.html

      präsentiert am Dienstag, 24. Januar 2012 folgenden hervoragenden diesbezüglichen Bericht: »Ungerechtigkeiten bringen mich auf die Palme. Und wahrscheinlich bin ich auch einfach ein bisschen zickig... – Heidi Dettinger im Interview«

      Dies ist ein sehr extensives Interview auch mit einigen Bildern dazwischengestellt.

      Der einleitende Abschnitt diese extensiven Interviews lautet wie folgt:


      „... [er] hat die Ehemaligen ins offene Messer laufen lassen... wieder und immer wieder! Erst hat er sie nicht richtig, nicht genügend beraten am RTH - wenn überhaupt. Dann hat es versäumt, seine Stimme zu erheben, als die himmelschreienden Ungerechtigkeiten sich abzeichneten. Dann hat er zu allem Dreck am RTH sein "Ja und Amen" gegeben. Und dann... man glaubt es kaum... hat er sich GEGEN die Ergebnisse des RTH ausgesprochen. Von ihm mit zu verantworten, von ihm mit abgestimmt ...“. Heidi Dettinger in einem Leserkommentar.

      [ SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL ]

      [ Ich nehme jetzt mal an, jeder genau weiß wie man sich jetzt von hier aus auf die Webseite von Helmut Jacob begiebt um das Interview DORT in seiner Vollständigkeit zu lesen. --- Wenn nicht, bitte Bescheid sagen. ]

      Jetzt haben diejenigen, die informative Berichterstattung ausgehend von Helmut JACOB, Heidi DETTINGER, Martin MITCHELL, und dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ablehnen – und diese und den Verein am liebsten zum Schweigen zwingen wollen – wieder was "zum drauf rum dreschen" und "zum spotten darüber" ( wie man ja vielfach im Internet sehen kann und lesen kann ).
      Na dann bin ich mal gespannt, wer jetzt wieder was wirft auf die nun wirklich hoch Engagierten der „Überlebenden der Kinderheimhöllen”, die unermüdlich um Gerechtigkeit kämpfen für uns alle.

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      Das THEMA dieses Threads ist oben in der THEMENZEILE angegeben, und es geht dabei - in diesem Thread - darum unseren Leidgenossen und Leidgenossinnen beizustehen, damit keiner / keine von ihnen „über den“ sprichwörtlichen „Tisch gezogen“ und gefickt wird ( zumindest nicht gegen seinen / ihren Willen ) --- d.h. also, auch, m.E., dafür Sorge zu tragen, dass niemand dieseVerzichtserklärung“ oder auch diese „Einwilligungserklärung“ ( die Hosen herunterzulassen und sich völlig nackt auszuziehen ) unterschreibt. All das kann, m.E., nicht oft genug gesagt werden.

      Sogar Prof. Dr. Peter Schruth am Donnerstag, 19. Januar 2012 ( festgehalten auf BLG-TV / TOP-TV video ) in einer 9-minütigen Ansprache zur Eröffnung der Berliner „Anlauf- und Beratungstelle“ des „Hilfsfonds Heimerziehung“ riet – d.h. erteilte mündlich den Rat –
      dieVerzichtserklärung“ „nicht zu unterschreiben“. --- Warum er dies nicht schon Anfang Januar 2012 in seiner diesbezüglichen schriftlichenrechtlichen Beurteilung“, die er ja an Ehemalige Heimkinder verteilt hatte, festgeschrieben hatte weiß ich nicht.


      ( Anweisung gegen das Unterschreiben derVerzichtserklärung“ ab der 4:30 Minute und noch einmal ausdrücklich ab der 7:30 Minute / 7:45 Minute )

      Die Medien berichteten natürlich seine klare mündliche Warnung vom 19.01.2012
      dieVerzichtserklärung“ „nicht zu unterschreiben
      “– nicht in einer schriftlichen ODER in einer mündlichen Wiedergabe --- zumindest nicht klar und deutlich und unmissverständlich für alle Ehemaligen Heimkinder in Deutschland, in ganz Europa und in Übersee; auch auf Deutsche Welle zum Beispiel in Deutsch, sowohl wie auch in verschiedenen Fremdsprachen, schriftlich und im gesprochenen Wort.
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      Es geht in keinem meiner Beiträge / Berichte / Bekanntgebungen um mich den Boarduser »
      martini« – Realname Martin MITCHELL
      – Es geht um die HEIMKINDERSACHE, d.h. um ( a. ) die Sache der Ehemaligen Heimkinder-WEST und ( b. ) die Sache der Ehemaligen Heimkinder-OST und darum dafür zu sorgen, dass „alle Betroffenen angemessen entschädigt werden“.

      »
      martini« / Martin MITCHELL
      ist völlig unwichtig dabei ( und er bekommt auch nichts für seine Arbeit --- und hat auch noch nie etwas dafür verlangt ).

      Eine „angemessene Entschädigung“ jedoch fällt nicht vom Himmel – dafür müßt Ihr kämpfen und selbst Euren Arsch bewegen. Eure Gegner werden ihr alles tun in einem Versuch zu verhindern, dass Ihr diese Euch zustehende „angemessene Entschädigung“ bekommt.
      Ich gebe Euch nur ab und zu Hinweise wie Ihr dies vielleicht bewerkstelligen könntet eine Euch zustehende „angemessene Entschädigung“ zu bekommen. Die Entscheidung ist aber letztendlich Eure eigene bezüglich dem was ein jeder / eine jede von Euch diesbetreffend unternimmt.

      Das Ehemalige Heimkind ( Ehemalige Heimkind-WEST ) »
      martini« / Martin MITCHELL
      betreibt schon seit dem Jahre 2003 die Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG

      Und er betreibt auch den Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM

      Und er betreibt auch den Blog HEIMKINDEROPFER2.BLOGSPOT.COM

      Alle Internetauftritte von »
      martini« / Martin MITCHELL
      sind nichtkommerziell und haben mit STAAT und KIRCHE nicht das Geringste am Hut. Auch wird niemand darum gebeten sich irgend etwas anzuschließen oder Geld zu spenden.

      Jeder bleibt Meister seines eigenen Lebens, kann tun und lassen was er / sie will und bleibt für sich selbst verantwortlich.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Die Antragsprozeduren bei den Anlaufstellen vorgeschrieben von Köln aus.



      GESCHÄFTSSTELLE DES FONDS HEIMERZIEHUNG
      BUNDESAMT FÜR FAMILIE UND ZIVILGESELLSCHÄFTLICHE AUFGABEN
      (BAFzA)

      Postanschrift: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
      Referat 403 - Geschäftsstelle des Fonds Heimerziehung - 50964 Köln

      Besucheranschrift: Sibille-Hartmann-Straße 2-8 - 50969 Köln


      ( Chronik des BAFzA von 1949 bis 2012 @ bafza.de/das-bundesamt/chronik.html
      )

      ( Aufgaben und Aufgabenlotse des BAFzA @ bafza.de/aufgaben/aufgabenlotse.html
      )

      ( Geschäftsstelle des Fonds Heimerziehung angesiedelt beim BAFzA in Köln @ bafza.de/aufgaben/fonds-heimerziehung.html
      )


      gibt am Freitag, 24. Februar 2012 bekannt
      [ aber wer die Person ist, die diese Äusserungen macht, ist nicht genau festzustellen ]:

      Betreff:
      Frage wegen Kostenübernahme für Gebärdendolmetscher / Fragen wegen Antragstellern aus dem Ausland

      Am Dienstag, 17. Januar 2012 stellte DANIELA GERSTNER Geschäftsführerin der »„Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder“ für den „Hilfsfonds Heimerziehung“« folgende Fragen an die Geschäftsstelle des BAFzA in Köln

      und am Freitag, 24. Februar 2012 erhielt DANIELA GERSTNER von der Geschäftsstelle der BAFzA in Köln folgende Antworten dazu:


      Sehr geehrte Frau Gerstner,

      bitte entschuldigen Sie die späte Rückmeldung zu Ihrer Anfrage. Gerade zu Beginn des Fonds müssen noch viele Verfahren und Vorgehensweisen abgestimmt werden.

      Hier nun die Rückmeldungen:


      DANIELA GERSTNER WENDET SICH AN DAS BAFzA:
      hier sind einige Anfragen von Betroffenen eingegangen, für deren Beantwortung ich Ihre Unterstützung/bzw. die Unterstützung der Geschäftsstelle benötige:


      FRAGE VON DANIELA GERSTNER AN DAS BAFzA:
      1.) Ich habe eine Anfrage wegen einem Betroffenen, der gehörlos ist und für das Beratungsgespräch eine Kostenübernahme für einen Gebärdendolmetscher benötigt. Der Dolmetscher kostet 55,-€ pro Stunde plus Anfahrt von 1,5 Std., daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von 149,50 € pro Stunde. Wird Ihre Geschäftsstelle diese Kosten übernehmen? Kann der Dolmetscher seine Rechnung an Sie stellen?

      ANTWORT DES BAFzA AN DANIELA GERSTNER:
      1.) Die Kosten für den Gebärdendolmetscher sind Leistungen, die der Fonds trägt.


      FRAGE VON DANIELA GERSTNER AN DAS BAFzA:
      2.) Ist es richtig, dass Antragsteller, die inzwischen mit erstem Wohnsitz im Ausland leben, sich an eine Beratungsstelle in dem Bundesland wenden müssen, welches damals die Heimeinweisung zu verantworten hatte? Oder kann ein Betroffener mit Zweitwohnsitz in Berlin sich auch an unsere Berliner Beratungsstelle wenden?

      ANTWORT DES BAFzA AN DANIELA GERSTNER:
      2.) Ja diese Aussage trifft zu. Für Betroffene die Ihren Wohnsitz im Ausland haben, ist die Anlauf- und Beratungsstelle zuständig die in dem Bundesland (Kreis/Stadt) angesiedelt ist, welches die Heimeinweisung veranlasst hat. In den Fällen, in denen ein Betroffener nur seinen Erstwohnsitz im Ausland hat und den Zweitwohnsitz in Deutschland, ist die dem Zweitwohnsitz am nächsten liegende Beratungsstelle zuständig.


      FRAGE VON DANIELA GERSTNER AN DAS BAFzA:
      3.) Werden einem Betroffenen mit Wohnsitz im Ausland die Unkosten für die Recherche nach Unterlagen erstattet, die seine Unterbringung in einem Heim belegen (höhere Telefonkosten, höhere Portokosten etc.)?

      ANTWORT DES BAFzA AN DANIELA GERSTNER:
      3.) Diese Kosten können im Rahmen des Fonds erstattet werden.


      FRAGE VON DANIELA GERSTNER AN DAS BAFzA:
      4.) Muss ein im Ausland lebender Antragsteller extra nach Deutschland einreisen um einen Antrag aus dem Fonds zu stellen? Oder wäre das auch postalisch möglich, wenn die Antrags-Beratung per E-Mail erfolgt ist? Oder könnte er/sie eine Person bevollmächtigen?

      ANTWORT DES BAFzA AN DANIELA GERSTNER:
      4.) Hier sollte die praktikabelste Lösung gewählt werden. Eine Beratung per Post oder Telefon wären Alternativen zur eigenen Anreise des Betroffenen.


      GESCHÄFTSSTELLE DES FONDS HEIMERZIEHUNG
      BUNDESAMT FÜR FAMILIE UND ZIVILGESELLSCHÄFTLICHE AUFGABEN
      (BAFzA) BERÄT DANIELA GERSTNER DESWEITEREN WIE FOLGT:
      [ und es scheint hier aus irgendwelchen Anweisungen oder Vorschriften zitiert zu werden; es wird aber nicht angegeben aus was zitiert wird ]

      Ergänzend möchte ich jedoch auf folgendes hinweisen:

      "Der Fonds „Heimerziehung West“ hat die Rechtsform einer nicht rechtsfähigen Stiftung des Privatrechts, der jeweils zu einem Drittel aus Mitteln der Länder, Kirchen und des Bundes gespeist wird. Die Entscheidungen des Fonds unterliegen somit keinen hoheitlichen Maßnahmen (Verwaltungsakte) im Sinne des § 35 VwVfG. Es werden vielmehr privatrechtliche Vereinbarungen zwischen den Beteiligten geschlossen: Zunächst wird eine zweiseitige Vereinbarung zwischen der/dem Betroffenen und der Beraterin/dem Berater in der jeweils zuständigen Beratungs- und Anlaufstelle getroffen, die durch die Mitzeichnung des BAFzA [ in Köln ] nach erfolgter Schlüssigkeitsprüfung finalisiert wird. Im Kern entsteht dann somit eine dreiseitige Vereinbarung. Das den Anlauf- und Beratungsstellen bekannte Hilfeformular bildet dieses Verfahren weitestgehend ab. Darüber hinaus soll das Hilfeformular aber auch dem eigentlichen Anspruch des Hilfefonds gerecht werden, in dem die vereinbarte Hilfeleistung (materieller Bedarf) als das Ergebnis eines gemeinsamen Austauschprozesses auf gleicher Augenhöhe abgebildet wird (kein Antragsteller-Antragnehmer-Verhältnis). Es geht im Kern darum, dass ausgehend von den individuellen Erfahrungen des Heimkinds, die erlittenen Schäden und Folgeschäden im Gespräch zwischen der Betroffenen/dem Betroffenen benannt und mit der Beraterin/dem Berater gemeinsam eine Hilfeleistung(en) ermittelt wird, die eine Linderung schaffen kann. Die Geschäftsstelle des Fonds [ in Köln ] bewilligt anschließend keinen Antrag, sondern prüft die Schlüssigkeit der zwischen der betroffenen Person und der Beraterin/dem Berater ermittelten und vereinbarten Hilfeleistung(en)."

      Ich hoffe Ihnen mit diesen Ausführungen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.



      KOMMENTAR VON MARTIN MITCHELL: Es scheint mir man will die gesamte Prozedur also so schwammig wie möglich halten.


      Die Fragen die ich selbst formuliert hatte, und die ich in meinem Schreiben vom Freitag, 13. Januar 2012 an DANIELA GERSTNER Geschäftsführerin der »„Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder“ für den „Hilfsfonds Heimerziehung“« adressiert hatte, sind in Beitrag 47 ( oben ) zu finden.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      wie meinst du das siggibutz? so allgemein kann ich das nicht für richtig befinden. glaubst du denn, alle eltern hatten schuld an unseren heimeinweisungen? für mich kann ich behaupten, meine eltern hatten KEINE DIREKTE SCHULD an meiner heimeinweisung. und erst recht tragen sie keine schuld daran, was mir angetan wurde in den einrichtungen.

      liebe grüße von der zicke
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker

      alles relativ

      Der Staat oder die Kirche hat den Heimaufenthalt finanziert. Ein Kind kostet ca. den Gegenwert eines Eigenheimes Ob die wirklich weiteres Geld für Heimkinder ausgeben wollen? Mein Vater hat mich abgegeben,der hat doch die Möglichkeit gehabt,mich da wieder rauszuholen. Mit 6 Jahren rein und mit 18 war ich draussen. Ich habe Glück gehabt, gut untergebracht gewesen zu sein. Also für mich Fazit....ich gehe nicht zu einem Amt und fordere Wiedergutmachung ein. Mir wurde zu meinem Glück Körperlich nicht wehgetan. Und die Seele kann mir keiner mehr reparieren. Nicht mit Geld und Sachleistungen.
      Jeder hat ein anderes Schicksal und entscheidet für sich selbst.
      Ich würde für mein Kind das Leben geben .
      oh das ist ein schöner satz siggibutz: ich würde für mein kind mein leben geben. da bekomm ich gänsehaut wenn ich das lese.

      ich weiß nicht wie bei dir das jugendamt agierte, ich weiß aber, dass es in meinem fall die oberhand hatte und meine eltern beide keine chance hatten, mich früher wieder heimzuholen. von meiner mutter wurde nie eine unterschrift geleistet dass sie mit der heimeinweisung einverstanden war. sie zahlte auch nie irgendwelche gelder an die einrichtungen. vor meiner einweisung wurden mir von seiten des jugendamtes versprechungen gemacht, wenn ich die 8. klasse im kinderheim erfolgreich wiederhole, darf ich die 9. und 10. klasse zu hause beenden. ich hielt mich an unsere abmachung, wiederholte die 8. klasse mit ganz guten noten, jedoch durfte ich die 9.klasse für ca. 2 monate im heim besuchen, anschließend kam ich ins kindergefängnis bad freienwalde, nach 9 monaten dann in den jugendwerkhof klaffenbach, außenstelle krumbach biensdorf 1 bis ich 18 jahre war. dann kam ich wieder nach hause. es gab von meiner seite keine vorfälle wie flucht oder schlägerei oder sowas, warum dieser werdegang so ablief weiß ich bis heute nicht. aber wie gesagt, meinen eltern kann ich da keine schuld zuschreiben. in meinem fall log das jugendamt mehrfach, was ich zum glück auch belegen kann. mein großes misstrauen vielen leuten gegenüber kommt nicht von ungefähr.

      zu ddr-zeiten sagte mir mal ein alkoholiker (vater von 12 kindern) : in dem moment wo die frau ihr kind zur welt bringt und der staat das kindergelt zahlt, hat der staat dein kind sozusagen abgekauft, die eltern haben nichts mehr zu sagen. damals hielt ich ihn für nen totalen spinner der nicht weiß, was er im suff labert. aber ganz so unrecht hat er nicht gehabt. natürlich ist das sehr überzogen, aber oft konnten die eltern sich nicht gegen das amt wehren. auch hatte unsere "gute" frau margot honecker samt der stasi die hände im spiel. wie gesagt, ich gehe jetzt allein von meinem fall aus.
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker
      Das kann ich zum teil bestätigen, obwohl so etwas im Auge des Betrachters liegt und ich auch gern widersprechen und sagen möchte, wenn die Eltern wirklich wollen, dann erreichen sie das auch. Aber im Umkehrschluss ist es auch so, wenn der Stast NICHT will, dann kann man machen was man will, man kommt nicht weiter.

      Ich kam auch ins Heim, weil beim Vater und seiner Frau es nicht so hinhaute und ich dort auch geschlagen wurde. In meinen Augen berechtigt! Nach einem Jahr Normalheim, kam ich für 3 Jahre ins Spezi.

      Vater und seine Eltern, also meine Großeltern versuchten mich heraus zu bekommen. Oma schrieb sogar an Erich Honecker eine Staatsratseingabe. Es half alles nichts. Vater hatte immer noch keine wirklich guten Verhältnisse, sein Leben war irgendwie verkorkst, nicht gut für ein Kind. Also auch hier in meinen Augen berechtigt. Bei Oma war alles geordnet, sie haben Vollzeit gearbeitet und ab udn an noch Abend irgendwo Musik gemacht. Diese Umstände waren für das Jugendamt nicht in Ordnung. Da mich meine Oma nun nach 3 Jahren Spezi doch zu sich bekam, würde ich sagen, dass diese Umstände, bzw. dies als Grund anzugeben, unberechtigt waren. Also da frage ich mich, warum ich nicht 3 Jahre vorher zu meinen Großeltern durfte. Genau da zweifle ich an die Entscheidungen des Jugendamtes. Ich war wohl zu de zeitpunkt auch noch zu böse und musste unbedingt erzogen werden. Naja, wer´s glaubt wird selig. Aber auch das ist immer Ermessensfrage des Jugendamtes.

      Aber was sollst, ich lebe noch und mir ging es auch recht gut in den Heimen, auch wenn einfach die Tatsache da ist, nicht zu Hause und eingesperrt gewesen zu sein. Man hatte also keine "normale" Kindeheit, alles versaut. Aber daran kann man nun auch nichts mehr ändern.