Beiträge von Wesley

    "Räderspiel", "Reifen treiben" oder wie man das nennt.

    Auf der Sraße werden Bahnen mit Kreide aufgezeichnet .

    Die Reifen müssen nur durch Antreiben mit dem Stöckchen vom Start zum Ziel bewegt werden.


    Später gabs dann Rollschuhe, das war klasse.

    Und natürlich die traditionelle Modelleisenbahn (die billigen von LIMA)

    Mit 14 dann die erste Dampfmaschine, hab ich heute noch (kleines Heiligtum 8) )

    Hallo zusammen,
    kennt sich zufällig jemand mit der "Pflege-Bahr" aus?
    Also diese Pflegezusatzversicherung welche Daniel Bahr sich ausgedacht hat.
    Diese Pflegeversicherung lohnt sich natürlich nur für ältere Personen welche schwer erkrankt sind und in einer "normalen" nicht förderfähigen Pflegeversicherung nicht mehr unterkommen.

    Folgende Frage ist bei dieser Versicherungsform aufgetaucht.
    Grundbedingung für den Abschluss der „Pflege-Bahr“ ist, dass noch keine Leistungen aus der Pflegeversicherung in Anspruch genommen wurden (zumindest hab ich das so überall gelesen).
    Es lässt sich aber nirgends herauslassen ob die alleinige Einstufung in z.B. Pflegegrad 1 (ohne Leistungsbezug!!!), bereits diese Ausschlussbedingung erfüllt.

    Hat da schon jemand Erfahrung, oder eine Idee?


    Danke und Grüße
    Wes

    Seit nunmehr einigen Jahren leide auch ich an massiven depressiven Erschöpfungszustände, und damit natürlich auch an den Depressionen.
    Welche ich natürlich auch schon vor der Diagnose hatte, aber nicht war nahm, einordnen konnte, bis zu dem besagten „Tag des Absturzes“.
    Für mich ist es allerdings mit den „festen Strukturen“ genau umgekehrt.
    Ewig die gleichen Strukturen, feste Termin, das sogenannte Hamsterrad, stürzt mich eher in tiefe Depressionen.
    Von dem her (ich sag’s nur ungern) ist für meine Depression die aktuelle Situation eher gut. Unregelmäßige Arbeitstage/Zeiten, mal Zuhause, mal im Büro usw. tut meine Depri richitg gut.
    Was meine Psyche allerdings in die tiefe reißt (was nicht unbedingt die Depri beeinflusst), ist das momentane Umfeld.
    Der Egoismus der Menschen, Panikkäufe, Gewalt beim Einkaufen, bis zur Waffengewalt (USA) und
    leergefegte Regale (was die Leute auch immer mit tausende Rollen WC-Papier machen).
    Wobei man garnicht in die USA schauen muss, die Anträge auf den kleinen Waffenschein ist in Deutschland, seit der Corona-Kriese, massiv angestiegen.
    Was wollen die damit…. den Virus abschießen???
    Das erinnert mich an SyFy-Filme aus den 70ern.
    Das alles macht mir Angst. Nicht nur jetzt in Zeiten von Corona…. Was wenn mal wirklich eine echte große Krise ansteht. Wird man dann wegen einer Rolle WC-Papier erschossen?

    Doch zurück zum Thema.
    Ich denke auch dass gerade in der jetzigen Zeit, Menschen mit psych. Erkrankungen auf der Strecke bleiben.
    Mein Therapeut hat zum Glück noch „geöffnet“. Er meinte neulich zu mir: „Wenn nicht jetzt, wann dann“.
    Der Therapeut meines Bruders hat seine Praxis geschlossen. Als Entschuldigung meinte er, er habe ja auch Gruppentherapien…… ich lass das mal so stehen…

    Liebe Grüße
    und bleibt gesund
    Wes

    Hallo kl. Falter,
    ich hätte nun das Bedürfnis hier einen ellenlangen Beitrag zu schreiben, aber ich denke das bringt Dich nicht weiter.
    Erstmal glaube ich aber nicht dass Du an allem schuld bist.
    Ich kenne es leider nur allzu gut, sich selbst für vieles die Schuld zu geben. Bei genauerem Betrachten, ist dies aber oft nicht der Fall.
    Ich weiß das sagt (schreibt) sich immer sehr einfach, denn den Gedankenkreisel bekommt man so einfach nicht aus dem Kopf.


    Meine Hochachtung möchte ich Dir aussprechen.
    Hochachtung für das Verständnis, dass du nun einen weiteren Sohn haben wirst.
    Hochachtung dafür dass du ihn in seiner Sache unterstütz.
    Denn wir leben leider in einer Welt in der jeder behauptet „ach so tolerant“ zu sein.
    Jeder findet es toll dass wir homosexuelle Bürgermeister, Außenminister und Politiker haben (ich weiß die Thematik mit deinem Sohn hat nix mit Homosexualität zu tun, es soll auch nur ein Beispiel sein).
    Sobald die Leute aber direkt damit konfrontiert werden, stößt man auf Ablehnung, Mobbing und Diskriminierung.
    Alleine das darüber überhaupt diskutiert wird, zeigt ja schon was für Defizite da noch bestehen.
    Und Du gehst einfach hin und kaufst ihm, mit den Notgroschen, Jungenkleidung. Meine Hochachtung!!!


    Dass solch ein großer Schritt „Mädchen zu Junge“ jedoch nicht ohne Reibungsverluste über die Bühne geht ist eigentlich fast unvermeidlich. Allein wenn man darüber nachdenkt was Jay im Moment alles durchmacht……
    Dann Deine Beziehung zu deinem Partner, und nun noch das Jugendamt dazwischen. Da verstehe ich voll, dass Du im Moment flachliegst.
    In den Sitzungen mit meinem Psychologen habe ich gelernt (wird einem nahegelegt) nicht zu versuchen anderen „gute Ratschläge“ zu geben.
    Von dem her möchte ich dir einfach nur meine Gedanken/Gefühle mitteilen.
    Mein Gefühl sagt mir das es evtl. nicht ganz schlecht ist, wenn Jay etwas Abstand gewinnt. Somit können beide Seiten einmal durchatmen.
    Dass es Dir durch die räumliche Trennung zu Jay schlecht geht, kann ich gut nachvollziehen, das schmerzt.


    Dass Du deine Psychologin aufsuchen möchtest finde ich super.


    So nun hör ich aber auf sonst wird’s doch noch ein Ellenlanger Beitrag :)


    Ich wünsche Dir und Deinem Sohn alles erdenklich Gute, dass ihr beide zu euch selbst findet, und auch zueinander.
    Meine Gedanken sind bei Euch.
    Viele liebe Grüße
    Wes

    Wes

    wo sollen wir sie sonst hinschicken? Aliks weiter saufen lassen und aggressiv Verhalten dulden und unschuldige Menschen ein schlagen und verprügeln oder abschlachten zu lassen, aber Hallo!


    Hallo große Fledermaus :)
    nun möchte ich doch gerne auch etwas zu dem Thema beitragen.
    Dazu muss ich sagen dass ich beim Alkoholismus nicht wie ein „Blinder von der Farbe“ spreche.
    Mein Bruder war hochgradig Alkoholsüchtig, und ich habe ihn viele Jahre als gesetzlicher Betreuer begleitet.
    Mit „begleitet“ meine ich alle Höhen und Tiefen.
    Vom liebevollen Bruder über Arbeitsplatzverlust, Führerscheinverlust, aufgebrochene Speiseröhre, Entzugskliniken,
    Hubschraubernotfälle, Ärzte die nur ungern den Alkoholiker schon wieder retten müssen, bis hin zum Tode.
    Leider hat er den Kampf gegen seinen besten Freund, den Alkohol, verloren.
    Und nein, ich will mich hier nicht als Held brüsten, ganz im Gegenteil, habe mir lange Vorwürfe gemacht, versagt zu haben, nicht alles getan zu haben um ihn zu retten.


    Aber es geht hier nicht um mich, also nun zum Thema:
    Alkoholismus, oder besser Menschen mit einer Alkoholerkrankung, ist eine anerkannte Krankheit.
    Und kranke Menschen „schickt“ man nicht einfach irgendwo hin.
    In diesem Punkt gebe ich kleinerFalter absolut recht.
    Oder sollen wir alle psychisch kranke Menschen „wegsperren“, es könnte ja mal einer gewalttätig werden?
    Auch in Bezug auf helfen wollen, helfen lassen, stimme ich den Ausführungen von kleinerFalter uneingeschränkt zu.
    Das einzige was man erreicht wenn man versucht gegen den Willen des Alkoholkranken helfen zu wollen,
    ist seine eigene Gesundheit auf’s Spiel zu setzen. Dies musste ich leider schmerzhaft erfahren.


    Was mich in deinem post allerdings stört ist, dass du davon ausgehst das alle Alkoholiker per se schlagen, verprügeln, abschlachten oder falsche Medikamente verabreichen.
    Ich denke du hast das so nicht gemeint…. kam bei mir aber irgendwie so rüber.
    Ich erinnere da gerne mal an den Pfleger Niels Högel, der nur aus Geltungssucht, über 100 Patienten mit Medikamenten getötet hat.
    Meines Wissens war er kein Alkoholiker (ich vermeide gerne den Begriff „Alki“, denn er verniedlicht die Erkrankung nur).
    Und wieviel Prügel, Schläge usw. gibt es in Familien, in denen die Täter keine Alkoholiker sind?


    Wer bitte soll wann, wo und wie entscheiden welcher Alkoholiker (oder nicht Alkoholiker) zu einer Bedrohung wird,
    es sei denn es gibt bereits Vorfälle? Aber dann greift in der Regel eh der Arm der Justiz.


    Wir können uns leider nicht vor allen Gefahren des Lebens schützen, unabhängig ob es sich um Krankheiten,
    Unfälle, Attentate oder andere grausame Ereignisse handelt… das nennt sich „Leben“.


    Auf die Anmerkung "Aliks weiter saufen lassen.." möcht ich an der Stelle nicht weiter eingehen, sonnst wird der post ein paar Seiten länger. ;)


    Da ich an anderer Stelle im Forum schon mal heftig angeeckt bin, möchte ich aber noch abschießen erklären,
    dass meine Ausführungen nicht gegen dich persönlich, liebe Fledermaus, gerichtet sind.
    Ganz im Gegenteil, ein Forum lebt schließlich von den vielen Beiträgen.
    Es war mir jedoch ein Bedürfnis, schon fast ein innerer Zwang auf den einen Satz von dir zu reagieren.


    Danke und Grüße
    Wes

    Hallo Abdreas1957 danke für deinen ausführlichen Beitrag. Jetzt kommt so langsam Licht in die Sache.
    Damit kann ich das was ich eigentlich schrieben wollte wieder verwerfen.


    Das Ganze ist ein Missverständnis/Verwechselung.
    Abdreas1957 verwechselt mich mit jemand anderen.
    Denn alles was er schreibt ist kein Bestandteil meiner Postings, ich habe nie für oder gegen einen Fond plädiert, und dies werde ich auch nie tun (höchstens mal ein Beitrag zum OEG)
    Des Weiteren habe ich Abdreas1957 noch nie eine Mail oder PN geschrieben. Von Beleidigungen ganz zu schweigen.
    Während meiner Zeit im Forum hab ich insgesamt 5 Nachrichten geschrieben, und die bezogen sich immer auf den Fotowettbewerb ;)


    Von dem her beziehe ich alle Beschuldigungen, Beleidigungen inklusive des Lieblingsvokabular „Besserwisser“ nicht auf meine Person.


    Verwechslungen gibt es immer mal,
    von dem her alles ok.


    Grüße
    Wes

    Ah, ok, passt.
    Wobei ich keine Auseinandersetzung mit ihm hatte, hab nur höflich gefragt, und wurde dann plötzlich attackiert........
    Aber kein prob... manche sind nervlich eben oft am Ende......auch verständlich....
    Find es nur schade dass man dann persönlich beleidigend wird...... aber auch das werd ich überleben ;)


    Grüße
    Wes

    Oh gott was hab ich getan.........
    Ich bin im Forum als Besserwisser unterwegs.... gut zu wissen :D
    Und für den Beitrag haben sich Angi90 und sterni auch noch bedankt....... was geht denn hier ab.......


    Aber es ist schön von jemanden ignoriert zu werden, deren Beiträge derart aggresiv sind, und ich kann hier weiter meinen "mistigen Senf schreiben ohne etwas Vernünftiges beizutragen".


    Grüße
    Wes

    Ich kann dir immernochnicht folgen....
    glaubst du dass er deine Ausführungen nach 7 Jahren ließt ???
    Vergeude doch nicht deine Nerven........

    Andreas1957
    Ich stimme dir voll und ganz zu, aber ich sehe keinen Sinn darin auf einen Beitrag zu antworten, der über 7 Jahre alt ist, geschweige denn, dass er sich nach 7 Jahren nun registrieren soll/will......?


    Grüße
    Wes

    "Der Ausdruck Koedukation (aus dem Lateinischen con = zusammen + educare = erziehen; einst oft Gemeinschaftserziehung) bezeichnet im Allgemeinen die gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen.
    In einigen Ländern wird oder wurde der Ausdruck auch für die gemeinsame Unterrichtung von Menschen verschiedener Hautfarben (etwa von Schwarzen und Weißen in den USA, als in den südlichen Staaten noch Rassentrennung üblich war)
    oder von Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften (siehe Simultanschule) benutzt.
    Das Gegenteil von Koedukation ist die geschlechtsspezifische Erziehung, auch Seedukation oder Monoedukation genannt."


    Quellennachweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Koedukation


    So, mal ein bisschen klugsch....en hier ;)


    Grüße
    Wes

    Ja kliv, da hast Du sicher recht, aber ich denke dass da immer weniger das OEG herangezogen werden muss, da wie du ja schreibst, die „Täter“ unmittelbar greifbar sind.
    Das OEG wurde ja hauptsächlich geschaffen für Fälle in der tiefen Vergangenheit (Auslöser waren glaub sogar Kriegsgeschädigte?).
    Aber da will ich mich nicht zu weit rauslehnen, das ist eine Materie in der ich mich nicht gut auskenne.
    Es war nur mein Standpunkt weshalb ich mich da nicht einbringen kann/möchte.


    Ich finde es auf jeden Fall klasse dass Du da so viel Energie reinsteckst.


    Danke und Grüße
    Wes

    Hallo kliv
    Erstmal Hochachtung für Deine Engagement in der OEG-Sache, welche ich allerdings nur am Rande mit beobachtet habe.
    Für mich stellt sich die Frage über die drei von Dir aufgeführten Punkte
    - ich habe keine Lust zu kämpfen,
    - ich verzichte auf die Almosen,
    - das bringt doch eh nix.
    erst gar nicht.


    Warum:
    „- das bringt doch eh nix.“
    Ist eine Aussage die nie getroffen werden sollte. Jede Aktion, jedes Engagement
    Bringt immer irgendwo irgendwas, oder ruft mindestens eine Reaktion hervor.


    „- ich verzichte auf die Almosen,“
    Ich bin (nicht mehr) darauf angewiesen, und wenn ich es wäre würde ich darauf NICHT verzichten.


    „- ich habe keine Lust zu kämpfen,“
    Das ist schon etwas komplizierter, und auch gefährlich mich da nicht in die Nesseln zu setzen :huh:
    Grundsätzlich bin ich immer bereit zu kämpfen, auch dann wenn es für mich keinen Vorteil bringt, aber anderen damit geholfen wird.
    Wo ich keine Übereinstimmung sehe ist die Aussage.
    „die heute in den Heimen leben, sind es nicht und die werden genauso mies behandelt werden, wie wir heute.“
    Selbst als ich damals ins Heim kam, konnte man den Umbruch in der Heimerziehung bereits deutlich sehen. Die Gewaltexzesse nahmen langsam ab (ok, zu langsam), und ein Ausblick auf pädagogisch wertvolle Heimerziehung war in der Ferne zu erahnen.
    Es stellt sich also die Frage ob die Kids in den heutigen Heimen, in der Zukunft überhaupt ein OEG brauchen.



    Und … klaro, wirst/würdest du hier vermisst…… die Frage stellt sich doch garnicht ;)


    Grüße
    Wes

    Hallo chazz17,
    vielen Dank für deine ausführliche Schilderung Deiner Heimeinweisung.
    Es ist schön für mich zu hören, dass ich nicht der einzige auf der Welt bin,
    der von sich behauptet, dass der Heimaufenthalt (im Nachhinein betrachtet) mit unter das beste war was mir zu der Zeit passieren konnte.
    Das große Thema „gute Heime schlechte Heime“ möcht ich an dieser Stelle nicht vertiefen, gehört nicht in diesen Thread.


    Danke für Deine Offenheit.
    Grüße
    Wes