Beiträge von Jacky2012

    Ich glaube ja ?

    Der Herr Pudelko und seine Frau waren meine Erzieher bei den Maurern in Eckartzsberga.

    Ich kam vom Jugendwohnheim Aschersleben am Zollberg nach dem JWH.

    Dort war ich von 19.70 bis Anfang 72, und ging dann nach Torgau.

    Zu meiner Entlassung aus Torgau weil ich 18 wurde kam ich 14 Tage auf dem Goldberg in Halle Saale.

    Und zu meinen Geburtstag ging es dann in meine Heimatstadt Quedlinburg.

    Was ich noch sagen wollte ist, die Pudelkos haben auf dem Gelände im Heim gewohnt.

    Und wo ich mich noch gut erinnern kann ist, ihre Tochter war eine ganz eingebildette Ziege gewesen ?

    Gruß Jacky2012

    Da gebe ich dir Recht, es wissen so viele nichts über unsere Vergangenheit ?

    Ich wahr drei mal dort zu Gast in Torgau.

    Das werde ich mein Leben nicht vergessen.


    Gruß Jacky

    Hallo Junger Mann :P
    Nun möchte ich mich zu deinen Anliegen äußern.
    Die so ähnlich auf meinen Lebensweg einhergegangen sind wie bei dir.
    Ich hatte etwas mehr Glück mit den Behörden,seit ich die DDR verlassen habe. Der Paragraf § 213 mit 4 Jahre Naumburg und Rumelsburg Berlin insgesamt.
    Und einer Stasi Akte stand bei mir auf den Plan. Bin ich 19. 90 nach Bayern mit meiner Familie gegangen.
    Mit 2 Aldi Tüten und ein Kinderwagen mit Kleinkind habe ich dort angefangen. Und 300 Westmark Begrüßung Geld und Einweisung in ein Übersiedlungsheim.
    Habe dort Antrag auf Rehabilitierung und Kapitalentschädigung für die Haftzeiten gestellt. Und 31.000 DM erhalten. Suchte mir eine Arbeit auf den Bau, und bekam so fort eine Wohnung.
    Wegen der Stasi Akte um Einsicht muste ich nach Halle Neustadt.Bekomme auch die 300 Euro Haftentschädigung jeden Monat.
    Da ich zwei mal Krebs hatte bin ich 2003 Frührentner geworden. Und 2019 richtig Rentner, da ich 65 Jahre wurde. Bekomme aber nur 502,00 Euro Rente.
    Nun fragt ihr bestimmt warum ? Da ich meine Lehre im Jugendwerkhof als Steinsetzer nicht beenden konnte. Da man dort nur 2 Jahre ist, mit 16 rein mit 18 raus.
    Konnte ich keine 3 Jahre zusammenhängende Lehrzeit aufbringen. Es stand ja groß und breit in unseren SV Buch drin. Deshalb bekomme ich so wenig Rente.
    Obwohl ich meinen Facharbeiter in Berlin Tretow nachgeholt habe. Wurden meine Zeiten nicht anerkannt ?
    Dass soll es dazu erstmal gewesen sein.


    Gruß Jacky

    Hallo Jani :thumbup:



    Dass heisst das mir die Zeiten die ich im Spezialheim wahr als Strafrechlich anerkannt werden.
    Auf deutsch, ich habe unschuldig dort zugebracht und werde desshalb Rehabilitiert.


    Dafür gibt es Geld pro Monat ?




    Anerkannt wurden bei mir 68 Monate.


    Da freut sich ja der Jacky. Obwohl ich 11 Jahre da drinn wahr nehme ich das was ich bekomme was denkt ihr ?


    Gruß Jacky



    PS: Und hier noch mal für alle







    Ein Gedicht von Peter König



    Das Kinderheim


    Meine Eigenen Erinnerungen


    Als kleiner Junge kam ich fort.


    Man brachte mich an einen fremden Ort


    Dort war ich unter meines gleichen.


    Wie viele Kinder, musste auch ich der Gewalt weichen.


    Dort lernte ich was Hass bedeutet.


    Den das Wort Liebe, gab es nicht in dieser Meute.


    Hab in meinen jungen Leben nie eine richtige Familie gekannt bis heute.


    Und heute habe ich die Lösung in der Hand.


    Wie wichtig für alle jungen Menschen ist der Familienverband.


    Dort sollen die Kinder aufwachsen, behütet bei Tag und bei Nacht.


    Dann braucht keiner mehr solche Gedichte zu schreiben.


    Ich denke die Antwort hattet ihr alle schon gekannt?


    Gruss Jacky


    2012 Copyright by Jacky 2012

    Lieber Kollege Leser :P


    Ich wünsche es all und jeden hier im Forum die einen Antrag laufen haben.
    Denn die meisten von uns haben etwas in ihrer Kindheit erlebt, was eigentlich mit Worten nicht zu beschreiben ist.
    Keine Liebe und Eltern, wo Wärme und Geborgenheit ein Zuhause ergeben tut.
    Scham und Schande standen bei vielen Kindern hier an ihren Betten geschrieben.
    Sie kannten nur die Freiheit und das Wort Nästenliebe.


    Gruß Jacky

    Hallo Leute der Regenbogenstadt 15.07.2020


    Habe heute meinen Antrag auf Rehabilitierung vom

    Landgericht Halle/Saale erhalten. Mit Positiven

    Ergebnis und bin mehr wie zufrieden ?

    Muss aber erwähnen für alle hier die einen Antrag

    laufen haben. Es werden nur Spezialkinderheime

    und Werkhöfe Rehabilitiert, normale Kinderheime

    nicht. Nun hat das ganze Elend doch ein Gutes Ende

    genommen ? Gott sei Dank

    Gruß Jacky

    Mal ne Frage Angelika ?
    Bisst du aus Baden Württenberg
    Oder wohnst du jetzt da ?
    Wie kommst du nach Güntersberge und Friedrichsbrunn zu DDR Zeiten
    Oder kommst du auch aus Qedlinburg ?
    Gruß Jacky

    Angelika jetzt bin ich sprachlos ?
    Suche überall nach meinen Heimakten und jetzt mein Name zu Kreuztanne.
    Habe Antrag beim Landgericht Halle gestellt auf Rehabilitierung und Entschädigung.
    Du hast mir sehr geholfen, denn ich hatte keine Unterlagen über die Kinderheime der ehemaligen DDR.
    Ich wahr 11 Jahre da drinn, und 2 Jahre Jugendwerkhof.
    Und keine Akte zu finden? Ist doch sehr selsam oder nicht.
    Gruß Jacky

    Hallo Angelika hier Jacky 2012 :P


    Auch ich wahr von 60-62 in Güntersberge.
    Und bin auf dem Berg in der Grundschule eingeschult worden.
    Meine Leherin war die Frau Peters.
    Unsere Heimleiterin wahr die Frau Garscha.
    Und die Annemutti von Friedrichsbrun kenne ich auch ?
    Komme aus Qedlinburg und meine Schwester Monika ist auch dort im Heim gewesen.
    Von dort ging es für mich weiter nach Gernrode, dann nach Eisleben Burgstädt und Kreuztanne.
    Gruß Jacky 2012

    Heimentlassung in der ehemaligen DDR


    Nach den Abgang aus der Schule mit der 8 Klasse. Kam ich vom Kinderheim


    Kreuztanne 19.69 in das Jugendwohnheim nach Aschersleben.


    Dort sollte ich den Beruf als Steinsetzer erlernen. Konnte meine Lehre dort nicht beenden


    da es Schwierigkeiten mit meiner Arbeit und dem Umfeld gab.


    Von dort aus kam ich Anfang 70 in den Jugendwerkhof nach Eckartsberga.


    Und wurde 14 Tage vor meinen 18 Geburtstag vom geschlossenen Werkhof Torgau


    wo ich mich 3 mal befand. Nach Halle auf den Goldberg gebracht in das Durchgangsheim.


    Zu meinen Geburtstag wurde ich von einem Ehepaar aus meinen ehemaligen Kinderheim


    abgeholt. Die mich nach Quedlinburg brachten, da sie in Ballenstedt ihre Eltern besuchten.


    Der Abschied war kurz und schmerzlos ? Sie fuhren mich auf den Marktplatz vor


    das Hotel zum Bär, ich musste aus den 311 Wartburg aussteigen und bekam mein Köfferchen


    in die Hand gedrückt sowie 50 Ostmark.


    Und ehe ich was sagen konnte waren sie weg. Es war Freitags Nachmittag und Abteilung


    Inneres schon lange zu. Ich konnte es einfach nicht fassen, so wenig Geld in den Jahren der


    Arbeit. Da ich momentan keinen hatte konnte ich bei keinen schlafen ? Mir blieb


    nur das Wochenende das Hotel.


    Nun könnt ihr euch vorstellen wielange man mit den paar Piepen hin kam ?


    Da wir als Heimkinder nie gelernt haben mit Geld umzugehen., und wir Jugendlichen


    meistens den Weg des geringsten Wiederstandess gegangen sind. das heißt keine


    Verantwortung zu übernehmen sonder immer vor den Problemen weggelaufen sind.


    War es nur eine Frage der Zeit wann man Kriminell wurde ?


    Zu 1000senden gingen die Jugendlichen ins Jugendhaus und wurden rückfällig.


    Sie kannten kein geregeltes Leben. Und nach der Heimentlassung war unser Weg schon


    Vorgezeichnet um am Ende im Knast zu landen.


    Die Maueröffnung und der Fall der DDR war für viele Vorbestrafte ein Segen.


    Um ein neues Leben Anzufangen, und eine Familie aufzubauen.


    Und genau so habe ich es gemacht, bin nach Bayern gezogen und lebe hier seit 13.03.90.


    Dass ist meine Meinung zum Thema Kinderheim und mehr.


    PS: War selber 11 Jahre da drin


    Gruß Jacky 2012

    Kinderheim Halle Goldberg



    Hallo Leute :thumbup:


    Ja dann trau ich mich mal um den ersten Schritt zu machen ?


    Halle Goldberg war damals ein Durchgangslager, was die Kinder aufnahm


    die von anderen Kinderheimen abgehauen wahren.


    Oder verlegt worden sind, und wo anders hinkamen.


    Ein ganz markantes Merkmal für das Kinderheim war.


    Alle mussten Holzlatschen tragen und es klapperte ungemein auf dem Hof.


    Dieses Kinderheim Hotel besuchte ich in den 60zigern Jahren ein paar mal.


    Und das letze mal 19.72 wo ich dort 14 Tage zubrachte.


    Weil man mich im Stammwerkhof Eckartsberga nicht mehr haben wollte.


    Kam ich direkt vom Geschlossen Jugendwerkhof Torgau nach Halle.


    Und es war auch ein Ort wo keiner hinwollte ?


    Arrestzelle und Gitter vor den Fenstern, daran kann ich mich noch grau erinnern.


    Gruß Jacky 2012

    Hab Dank Peter dass ich diese Bilder sehen darf ? :thumbup:


    Und sie tragen eine Menge Erinnerungen meiner Lehre in mir.


    Von uns hier bis Qudlinburg sind es 625 Km nach uns Zuhause.


    Und dein Schild Hoym zur A 6 bin ich uftensmal gelascht ?


    Auch sehe ich unseren ehemaligen Aufenthalraum im Rondel der dreier Grupe von den Bildern.


    Danke schön, und Gruß Jacky 2012

    Hallo Leute :thumbup:


    Meine Jugendweihe war 19.69 im letzten Kinderheim Kreuztanne.
    Es lag immer noch Schnee im Erzgebirge um diese Zeit.
    Und wir sind auch Sachen kaufen gegangen wie Angi 90 es berichtet hat.
    Jeder bekam neue Schuhe, einen Anzug Unterwäsche und die passenden
    Manschettenknöpfe dazu.
    Dann der Große Auftritt mit Schlips und Kragen, und das Große Buch
    Weltall Erde Mensch was jeder bekam. In einen schönen Saal mit Bankett.
    Festessen und Sekt und alles was dazu gehörte.
    Und jetzt eine lustige Geschichte noch dazu, die wahrscheinlich keiner der Anwesenden
    mitbekommen hatte ???
    Könnt ihr euch vorstellen wenn 20 Mann Abends halb betrunken in einen Schlafraum sind ?
    Und alles schnarcht um die Wette, Fenster zu was da los ist.
    Und so ein Mief in der Bude, für viele war es dass erste mal das sie Alkohol getrunken hatten.
    Und dort wachte ich in der Nacht auf. So ein Durst auf den Lippen und musste schnell auf Klo. Bevor es die Treppe vom Schlafraum zur Tourlette runter ging, war rechts oben
    ein kleines Fenster. Dort lag Schnee auf dem Vordach was bis zu uns reichte.
    Ich lehnte mich aus den Fenster und wollte nach den Schnee greifen, und verlor dabei
    den halt. Ich hatte ja nur den Schlafanzug an, und stürzte in die Tiefe.
    Jetzt lag ich draußen in der Nacht im Schnee ! Wie sollte ich wieder zu uns in den Schlafsaal
    kommen ? Im Kinderheim waren Nachts alle Türen verschlossen dass wusste jedes Kind.
    Also war guter Rat teuer. Dann sah ich nebenan am Gebäude einen Blitzableiter und
    krabbelte dort zu uns hoch.
    Diese Pointe habe ich bis heute nicht vergessen, dass könnt ihr mir glauben.


    Gruß Jacky 2012

    Hallo Matze :thumbup:


    Schön das du mal wieder auf unserer Seite bisst ?


    Ja in Gernrode war es nicht schlecht


    Und der Heimleiter hiess Röse


    Und hatte einen Schina Hund mit blauer Zunge und war ein Chow-Chow


    Das hörte sich an als wenn du auch in Gernrode warst ?


    Ich hatte im Ort eine Cousine die hiess Sylvia mit langen Schwartzen Haaren, sie hatte Zwillinge und die Mutter wohnte in Quedlinburg


    Lass mal wieder was von dir hören, gruß Jacky 2012

    Hallo Freunde


    Auch ich war von 19.62-65 in dem Kinderheim.


    Wahr ein sehr schönes Heim, mitten am Wald.


    Und zur Schule mussten wir bis zum Bahnhof gehen.


    Gernrode hatte auch ein wunderschönes Freibad, man nannte es Otto Bad, mit einen riesigen bunten Kopf wo das Wasser herraus kam.


    Und der Heimleiter hatte einen Hund mit einer Blauen Zunge.


    Gruß Jacky 2012

    Teil 3


    Der Torgau Saga


    Möchte nun weiter berichten über die Zustände im Werkhof, aber auch über die Guten


    Seiten die es hin und wieder gab.


    Jeden Samstag war Duschtag bei uns im hintersten Gebäude, mit mindestens 20


    Duschen und einen Umkleideraum.


    Dort mussten wir uns nackig ausziehen und einzeln in Schlange zu der Erzieherin kommen.


    Dort bekamen wir jeder nacheinander Haarwaschmittel auf den Kopf.


    Und jeder ging dann unter seine Dusche. Die Erzieherin stand vor der Truppe


    Und schaute 20 Jugendliche beim duschen zu ?


    Sie wahr verheiratet und in die 40 so rum. Was sagt ihr dazu ???????


    Und konnte faktisch jeden einzelnen genau studieren.


    Das war mit was ich dort zum kotzen fand, als wenn wir für die da Freiwild waren.


    Und nun zu einer anderen Sache wo jeder erstmal Freude empfindet.


    Wir hatten im Werkhof eine große Aula, wo Tanz und FDJ Feiern stad fanden.


    Um diese Zeit hatte wie üblich jeder eine Freundin im Werkhof ? so auch ich.


    Bloß bei mir war es die FDJ Sekretärin und leider das schönste Mädchen im JWH.


    Muss ich euch berichten wie der Jacky zu ihr kam.


    Es war wieder mal Fasching Zeit, und alle Gruppen waren zum Tanz eingeladen.


    Es gab drei Jungs und zwei Mädchen Gruppen um die Zeit.


    Beim Tanz gab es natürlich auch Spaßeinlagen, so unter anderen hatten wir eine Werkhofband mit Anlage und Mikrofon dort.


    Und die Post ging dort natürlich ab.


    Und es gab einen Sänger Wettbewerb von allen Gruppen.


    Dort machte ich mit, und sang den Titel Mendocino von Michael Holm .Den bestimmt ein jeder noch kennt ?


    Und gewann den Wettbewerb von allen.


    So kamen wir beide uns dann näher, denn ich hatte sie schon lange im Auge gehabt.


    Weil ich es auf die Spitze trieb, hatte man Angst das sie schwanger werden könnte ?


    Daraufhin ging ich das dritte mal nach Torgau.


    Gruß Jacky 2012


    PS: Habe ganz schön gestaunt als ich erfuhr das ihr Sohn hier im Forum ist ?????????????????

    Teil 2


    Der Torgau Saga
    Als ich dann nach drei Monate aus Torgau zurück kam.
    Musste ich so lachen, was ich dort zu hören bekam.
    Jetzt war man bereit, der Truppe eine anständige Prämie zu zahlen ?
    In Form von meinen geforderten 100 Mark und 1 Tag Urlaub und Ausgang in Halle und Zoobesuch ?
    Das war die eine Seite der Medalie, und jetzt kam die andere drann.
    Da ich mit Togau nicht einferstanden war, und was man mir angetan hatte.
    Sann ich die ganze Zeit auf Rache, um es ihnen heimzuzahlen.
    Und es gab nur eine Möglichkeit, man musste seinen Gegner mit den eigenen Waffen schlagen.
    Und da sie uns um unser Geld ständig betrogen musste ich dort an setzen wo es den Werkhof am meisten treffen würde und ihnen weh tat.
    Und das war unsere Arbeit ?
    Allso organisierte ich eine Gruppenflucht, die mit 19 Mann endete.
    Einer blieb nur da, weil am nächsten Tag seine Eltern auf besuch kamen.
    Alle zusammen waren wir fast 2-3 Wochen unterwegs.
    Das war dann der Grund für die Zweiteinweisung nach Torgau, als sie mich mit 4 Mann der Gruppe in Aschersleben schnapten.
    Gruß Jacky 2012