Das ging und geht mir manchmal noch so, vorgeschriebene Texte dann doch nicht abgesetzt zu haben. zeigt es doch, wie wirklich engagierst du an einer Sache drangesessen hast, obwohl sie niemand hat lesen können. Ich habe mich oft ebenso geärgert wie du, der Zeit und Nerven geopfert hat für Nichts.
"Um niemanden vor den Kopf zu stoßen" hat wohl auch mit deiner Rolle als Moderator zu tun. Du denkst, neutral bleiben zu müssen, um niemanden zu verletzen? Sorge, dir keine Freunde zu machen, wenn du Texte schreibst, die du nicht absendest. Brauchst du solche Freunde?
Ich brauche zumindest keine dieser Art, über die ich gleich schreibe, denn ich bin zwar relat. offen, aber distanziert genug, die Dinge trotzdem beim Namen zu nennen. Die Wahrheit ertragen die Leute nun einmal nicht gern. Ich habe wenig Freunde...
Du hast es doch vollkommen richtig gemacht, den Leuten einen Weg hin zu ihrem Erfolg aufzuzeigen, sie bei der Hand genommen, doch wenn eben nicht gelesen wird, was du oder wir wenige Andere fast mundgrecht servieren, und es kommt bei denen, die danach fragen, nichts an, liegt es doch nicht an dich oder uns, sondern an denen, die sich nicht ernsthaft um Erfolg bemühen.
Die Spreu, Jan, trennt sich aber immer schon vom Weizen, denn wir sind nicht alle gleich. Es gibt Kämpfer und Nichtkämpfende, Kämpfer können gewinnen, Nichtkämpfende verlieren.
Wir dachten nur allzu lange, dass Heimkinderforen grosse Familien darstellten, man nur gemeinsam stark sei und was bitte ist davon wirklich Realität?
Haben wir die falschen Träume geträumt oder sind wir inzwischen nur in der Wirklichkeit angekommen?
Wir Beide kennen uns schon länger etwas und im Grunde wiederhole ich mich doch auch hier gerade wieder nur.
Wir sind keine homogene Gemeinschaft, die ähnlich tickt. Das war weder damals im Heim so, noch ist das im Alltag der Fall. Die Gesellschaft ist in ganzer Härte eine total heterogene, aus völlig unterschiedlichen Individuen bestehend, die unterschiedlichste Bildungsgrade haben, in verschiedenen sozialen Welten leben und genau deshalb funktioniert die Medizin des ewigen Miteinander-Wollens schon lange nicht mehr. Ich glaube, es dir am Telefon schon einmal gesagt zu haben, wie realistisch ich das alles sehe. Du selbst hast es doch geschrieben. "zu Fondzeiten war die Zahl der User am höchsten. Alle haben aus den Medien erfahren, dass es was zu holen gibt, haben die Foren gestürmt, ihre Informationen geholt und waren dann genauso schnell verschwunden, wie sie gekommen waren".
Meintest du, das wären jemals Freunde? Wahre Freunde sagen auch einmal jemandem die Meinung. Also nichts für Ungut und das mit den Loben darfst du ruhig auch einmal ernst nehmen. 
Du bist wohl doch noch etwas misstrauisch ihnen gegenüber. Auch ich kenne das alles noch gut. Aber hier geht es nur darum, neue Wege zum Erfolg zu begehen. Laufen gelernt haben sollten alle selbst. 
PS. Natürlich könnte ich noch überlegen, diesen Text besser nicht abzusetzen, um keine Freunde zu verletzen, die ich doch gar nicht kenne, aber es wäre schade um die 30 min, die ich leider doch benötigt habe. 